Monat: Mai 2025

  • -

Carl Clauberg

Carl Clauberg (* 28. September 1898 in WitzheldenWupperhof; † 9. August 1957 in Kiel) war ein deutscher Gynäkologe, der als SS-Arzt an hunderten weiblichen KZ-Häftlingen Zwangssterilisationen vornahm. Aufgrund seiner auch im Vernichtungslager Auschwitz anhand von brutalen Menschenversuchen betriebenen Forschungen zu hormonbasierten Verhütungsmethoden gilt Clauberg als einer der Väter der Antibabypille.

Politische Tätigkeit

Clauberg trat zum 1. Mai 1933 der NSDAP (Mitgliedsnummer 2.733.970)[10] und der SA bei.[1][2] In der SA bekleidete Clauberg den Rang eines Sanitätsobersturmführers.[9] Zudem gehörte er dem NS-Dozentenbund und dem NS-Ärztebund an.[2] Clauberg wurde 1940 ehrenhalber SS-Gruppenführer der Reserve

Dr. Carl Clauberg „The beast“, Gemälde des expressionistischen Künstlers Stefan Krikl aus dessen Serie Doctors of Death, 1985 (dt. Dr. Carl Clauberg „Die Bestie“ aus Ärzte des Todes)

„Claubergs brutales Vorgehen ist bald lagerbekannt – einmal kommen SS-Aufseherinnen hinzu, weil sie sehen wollen, was er denn eigentlich mit den Frauen treibe, deren Geschrei durch das Lager hallt“.[4] Aufgrund des Vorrückens der Roten Armee setzte er seine Versuche im Konzentrationslager Ravensbrück an mindestens 35 weiteren Frauen fort.[4] Insgesamt führte Clauberg zwischen ca. 550 und 700 Zwangssterilisationen durch. Zu seinen Opfern zählte Ilse Arndt.

Am 8. Juni 1945 wurde Clauberg in Eckernförde (Schleswig-Holstein) festgenommen. Er wurde nach Anerkennung seiner Schuld im Juli 1948 in der Sowjetunion wegen der Ermordung sowjetischer Staatsbürger im KL Auschwitz zu 25 Jahren Haft verurteilt. Am 11. Oktober 1955 wurde er aus der Kriegsgefangenschaft im Rahmen der „Heimkehr der Zehntausend“ als „Nichtamnestierter“ entlassen.[9] Zunächst war er wieder als Gynäkologe[19] an seiner alten Universitätsklinik tätig. Er wurde dort als „Spätheimkehrer“ und Märtyrer gefeiert.[20] Der Zentralrat der Juden in Deutschland erstattete Strafanzeige wegen fortgesetzter schwerer Körperverletzung. Am 21. November 1955 wurde in Kiel der Haftbefehl ausgestellt, nachdem er kurz zuvor schon auf Antrag seiner Frau wegen Drohungen mit Mord und Totschlag in die psychiatrische Klinik von Neustadt in Holstein eingewiesen worden war. Anfang Februar 1956 stellten die Gutachter seine Zurechnungsfähigkeit fest, bescheinigtem ihm aber eine „abnorme“ Persönlichkeit. Er kam in das Strafgefängnis Neumünster und Anklage wurde erst im Dezember 1956 erhoben – es fand sich „kein führender Gynäkologe (wie MartiusPhilipp usw.), der als Gutachter vor Gericht hätte fungieren wollen“.[21] Ralph Giordano schrieb über die Anklageschrift:[22]

„Obwohl ich vielen NS-Prozessen vor bundesdeutschen Schwurgerichten beigewohnt habe, gehört die Anklageschrift gegen Clauberg zur unerträglichsten Lektüre, der ich mich je beim Studium von Naziverbrechen unterzogen habe.“

Aufgrund der gegen ihn erhobenen Vorwürfe wurde Clauberg 1956 die Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie versagt und ihm im März 1957 Berufsverbot erteilt.[23] Bevor es zum Prozessauftakt kommen konnte, – die Verteidigung hatte die Eröffnung hintertrieben[24] und das mit vielen ehemaligen nationalsozialistischen Juristen besetzte Landgericht Kiel hatte den Nebenkläger Henry Ormond abgewiesen – starb Clauberg im August 1957 an einem Schlaganfall in der Untersuchungshaft. Er war bei nur 155 cm Körpergröße stark fettleibig gewesen und galt als Alkoholiker. Weil Zweifel an einem natürlichen Tod bestanden, wurde eine Obduktion durch das gerichtsmedizinische Institut Kiel durchgeführt. Sie ergab beginnende Gehirnerweichung (Enzephalomalazie).

https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Clauberg


  • -

Georg Weidinger

seit 1994 freischaffender Komponist und Pianist, Vorträge über eigenes Schaffen und
Iannis Xenakis-Stochastik-Verbindung naturwissenschaftl. Denken und Komposition, Vorträge über Trad.
Chinesische Medizin.
seit 1996 Tätigkeit als Arzt
1998 Gründung des Labels „klaviermusik.at“, seither zahlreiche CD Veröffentlichungen.
2000 CD „Vienna Conzert 2000“ bei Extraplatte erschienen
seit 2002 eigene Praxis für Trad. Chin. Medizin in Wien

2004 CD „quiet nights“ bei Ö1 erschienen
2009 CD „bright side“ bei Ö1
2011 Buch „Die Heilung der Mitte“
2013 Praxis nach Wiener Neustadt übersiedelt
2014 Buch „Die tägliche Heilung“, CD „Die Musik zur Heilung der Mitte“ (Ennsthaler)
2015 Buch „Die chinesische Hausapotheke“, Gründung der Österreichischen Gesellschaft für Trad. Chin. Medizin in Wiener Neustadt, Präsident der OGTCM

2016 Eigene Lehrgänge für TCM in Wiener Neustadt, CD „Quiet Moments“
2017 CD „Bach-Hindemith“, klaviermusik.at; Buch „Der Goldene Weg der Mitte“ (Eigenverlag)
2018 Praxis in Bad Sauerbrunn, CDs „Blüten der Romantik“, „Requiem für Franziska“, Buch „Kochbuch zur Heilung der Mitte“

2019 CD „SONATA“, Buch und CD „Der Klang der Mitte“, CD „Games of Orchestra“, Streichquartett I & II, 1. Sinfonie („DISTROFIA“), Debütroman „LAUFHAUS“ mit Audio-CD „LAUFHAUS-Buchmusik“
2020 CD „Mozart Plus“, CD „Vienna Calling“, 2. Sinfonie („FANFARA“); Bücher: „Chinesische Medizin gegen Krebs“, „Welt-Yoga“
2021 CD „Vienna Calling“, Bücher: „Das Wunder Immunsystem“, „Kochbuch zur Heilung der Mitte II“

PREISE UND ANERKENNUNGEN

1995 Preis der „Niederösterreichischen Musikfabrik“ und Auftrag für ein Chor-Orchesterstück
1996 und 1998 Als erster Österreicher Gewinner des Internationalen Kompositionswettbewerbes „Luigi Russolo“, Varese, Italien.

https://www.dieweidingers.com

https://www.youtube.com/@georgweidinger/featured

http://www.georgweidinger.com

http://www.klaviermusik.at

https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Weidinger


  • -

Dannie Abse

Dannie AbseCBE (* 22. September 1923 als Daniel Abse in CardiffWales; † 28. September 2014[1] in Golders GreenLondon) war ein britischer Autor und Dichter.

Dannie Abse at the Cheltenham Literature Festival 2013 | age 90

Dannie Abse wuchs in seiner jüdischen Familie mit seinen etwa zehn Jahre älteren Brüdern Leo Abse (1917–2008; Anwalt, Politiker, Autor) und Wilfried Abse (1915–2005; Psychoanalytiker) auf.[2] Nach erfolgreichem Abschluss der Schule in seiner Geburtsstadt studierte er Medizin an der University of Wales College of Medicine, der Westminster Hospital Medical School und am King’s College London. 1950 erlangte er den Doktortitel. Von 1954 bis 1989 arbeitete er in der Brustklinik des Central Medical Establishment in London. 1989 erhielt er die Ehrendoktorwürde der University of Wales.

Poetry | Dannie Abse interview | Poet | Fusion | 1971

1954 erschien seine Autobiografie Ash on a Young Man’s Sleeve, in der er seine Kindheitserlebnisse verarbeitete. Er erhielt den Welsh Arts Council Award und 1985 den Cholmondeley Award. Abse war Mitglied der britischen Poetry Society und gehörte seit 1983 der Royal Society of Literature an. Abse verfasste einige Gedichtbände – sein erster war 1949 After Every Green Thing –, Romane, Dramen und Essays. In der Neujahrsehrungsliste 2012 erhielt er als Auszeichnung das Kommandeurskreuz des Order of the British Empire verliehen.

Abse war mit der Kunsthistorikerin Joan Abse, geborene Mercer (1923–2005) verheiratet, mit der er auch drei gemeinsame Kinder hat. Sie starb bei einem gemeinsamen erlittenen Autounfall, bei dem Dannie Abse sich eine Rippe brach.

Dannie Abse war sein Leben lang ein treuer Fan des Fußballklubs Cardiff City. Das erste Spiel sah er 1934; in vielen seiner Werke bezieht er sich auf das Fußballspiel.

https://de.wikipedia.org/wiki/Dannie_Abse


  • -

Christos Pantazis

Christos Pantazis (* 9. Oktober 1975 in Hannover)[1] ist ein deutscher Arzt und Politiker (SPD). Er ist seit dem 26. Oktober 2021 Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Zuvor war er von Februar 2013 bis November 2021 Mitglied des Niedersächsischen Landtages und dort ab November 2017 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion.

1998           Eintritt in die SPD
2001 – 04   Wahl in den Ortsrat Seelze (dort Fraktionsvorsitzender)
2003 – 05   Sprecher der Jusos im SPD Bezirk Hannover
2003 – 04   Stellv. Vorsitzender der Jusos Niedersachsen
2009           Mitglied im Vorstand der SPD Braunschweig
2011 – 15   Stellv. Vorsitzender der SPD Braunschweig
2011           Mitglied des Vorstandes der SPD-Fraktion im Rat der Stadt
2012 – 13   Vorsitzender der SPD Bebelhof – Viewegsgarten
2013 – 21   Mitglied des Nds. Landtages für den Wahlkreis 1 | Braunschweig-Nord
2015           Vorsitzender der SPD Braunschweig | Mitglied im Vorstand des SPD-Bezirks Braunschweig
2016 – 21   Mitglied der Verbandsversammlung im Regionalverband Großraum Braunschweig
2017 – 21   Stellv. Vorsitzender der SPD-Fraktion im Nds. Landtag 
2017 – 21   Sprecher der Braunschweiger Gruppe auf Landesebene
2019           Stellv. Vorsitzender des SPD-Bezirks Braunschweig
2021           Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis | Braunschweig
2022           Stellv. gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion
2022           Sprecher der Braunschweiger Gruppe auf Bundesebene
2023           Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes des SPD-Bezirks Braunschweig
2023           Stellv. Vorsitzender der Landesgruppe Nds./HB in der SPD-Bundestagsfraktion

https://christos-pantazis.spd.de

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/christos-pantazis


  • -

Giorgos Chimonas

Giorgos Chimonas (Kavala , 17. März 1938 – Paris , 27. Februar 2000) war ein griechischer Prosaschriftsteller, Übersetzer und Psychiater, der in den 1960er Jahren auf dem Gebiet der griechischen Literatur bekannt wurde und sich einen Namen machte .

Giorgos Himonas wurde 1938 in Kavala geboren und wuchs in Thessaloniki auf . Dort studierte er 
Medizin . Er setzte sein Studium in Paris fort und spezialisierte sich dort auf Psychiatrie und 
Neurolinguistik . Nach Abschluss seines Studiums kehrte er nach Griechenland zurück und lebte in 
Athen . 

1960 veröffentlichte er sein erstes Buch mit dem Titel Peisistratos . Er beschäftigte sich mit Prosa, Übersetzungen und dem Verfassen von Essays. Er war mit der Dramatikerin Loula Anagnostaki verheiratet 
und zusammen hatten sie einen Sohn, den Schriftsteller Thanasis Heimonas. Er starb am 27. Februar 2000 in Paris im Alter von 61 Jahren. Er wurde auf dem Ersten Athener Friedhof begraben .

Seine Schriften erforschen auf psychoanalytische Weise die inneren Aspekte des Bewusstseins und zeichnen sich durch ihren modernen Schreibstil sowie durch viele aus dem Anti-Roman übernommene Elemente aus, wie etwa einen flachen Schreibstil oder das Fehlen von Dialogen. Professor 
Linos Politis sagt über ihn , er sei „ein Autor, der nicht leicht zu durchschauen ist“.

https://el.wikipedia.org/wiki/%CE%93%CE%B9%CF%8E%CF%81%CE%B3%CE%BF%CF%82_%CE%A7%CE%B5%CE%B9%CE%BC%CF%89%CE%BD%CE%AC%CF%82

https://www.hartismag.gr/hartis-30/afierwma/o-giwrgos-xeimwnas-metaxy-monternismoy-kai-metamonternoy

TV ERT Beitrag

https://eratobooks.gr/etiketes/productslist/%CE%B3%CE%B9%CF%8E%CF%81%CE%B3%CE%BF%CF%82-%CF%87%CE%B5%CE%B9%CE%BC%CF%89%CE%BD%CE%AC%CF%82

Es besteht meiner Meinung nach kein Zweifel daran, dass Giorgos Himonas den reinsten und zugleich schärfsten modernistischen Geist der modernen griechischen Prosa verkörpert. Seine wilde Fantasie, seine fragmentarische Syntax, seine gebrochenen Worte, der unaufhörliche, traumhafte Fluss seiner Sätze, aber auch sein paranoider, wahnsinniger oder sogar von Natur aus aphasischer Ausdruck. Sie prägen sein Werk vom ersten Moment bis zur letzten Seite und unterlaufen dabei nicht nur zahlreiche Erzählkonventionen, sondern begründen auch eine permanente und tiefgreifende literarische Experimentierfreude seinerseits.
[2] Aus welchem Blickwinkel wir sein Werk auch betrachten und wie wir seine Sprache, seine Bilder und seine menschlichen Formen auch verstehen, Heimonas ist ein überzeugter Modernist, der die Dinge einer vielfachen Bewährungsprobe unterzieht: von der Überwindung der Abfolge, des rationalen Ausdrucks und der geregelten (allgemein akzeptierten und erkennbaren) Bedeutung bis hin zur Störung der induktiven Ordnung, aber auch der Freisetzung des Unbewussten mit der daraus resultierenden Verlagerung und Bestattung des Subjekts. Es gibt sicherlich nicht viele Prosaautoren im Nachkriegsgriechenland, die sich so leidenschaftlich an die Vorgaben des Formalismus halten. Himonas verwandelt seine Texte in einen Spiegel seiner Schreibwerkstatt und achtet darauf, alle Materialien auf eine frei schwebende Bahn zu bringen. Metaphorische Transzendenzen und historische Referenzen, wahnhafte Monologe und eine innere Konzentration, die mit den Reden und Redewendungen anderer beladen ist (auf ein Ego, das von archaischen Leidenschaften und mystischen Ängsten oder Visionen entflammt ist), unaufhörliche Umkehrungen und Rückfälle einer stets prätentiösen Handlung, unerwartete (imaginäre und apokalyptische) Explosionen einer offensichtlich diffusen und durchlöcherten Handlung, überraschende Metonymien sowie Spiele blendender Spiegelungen durch die intensive Verflechtung von Identitäten und Heteroidentitäten lassen Heimonas‘ Prosa einer einsamen Insel im weiten Meer ähneln, einem literarischen Akt, der mit einem unnachgiebigen Kampf identifiziert wird – dem Kampf, jede Regelmäßigkeit der Bedeutung zu beseitigen, ihre Rezeption und Akzeptanz jeglicher Legitimation zu entziehen. Und eine solche Haltung hat natürlich zur Folge, dass das Schreiben als Begriff ohne jegliche Genre-Kennzeichnung entsteht und seine Funktion übernimmt, als ein völlig reduziertes und zugleich autonomes Mittel zur Untersuchung der Bedingungen der Produktion und Schaffung von Kunst in einem Regime der vollständigen Infragestellung.


  • -

Hiester Richard Hornberger Jr. 

Hiester Richard Hornberger Jr. (1. Februar 1924 – 4. November 1997) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Chirurg, der unter dem Pseudonym Richard Hooker schrieb. Hornbergers bekanntestes Werk ist sein Roman MASH (1968), der auf seinen Erfahrungen als Chirurg der US-Armee während des Koreakriegs basiert und in Zusammenarbeit mit W. C. Heinz geschrieben wurde. Der Roman diente als Grundlage für den preisgekrönten, von Kritikern und an den Kinokassen erfolgreichen Film MAS*H (1970) – und zwei Jahre später für die gefeierte, langjährige gleichnamige Fernsehserie.

Nach Abschluss seines Medizinstudiums wurde er in den Koreakrieg eingezogen und dem 8055 Mobile Army Surgical Hospital (M.A.S.H.) zugeteilt. Laut einem der Einheit zugeteilten Arzt waren die M.A.S.H.-Einheiten „nicht an der Front, aber nah dran. Sie lebten und arbeiteten in Zelten. Im Sommer war es heiß und im Winter eiskalt.“[3] Der Operationssaal bestand aus Tragen, die auf Zimmermanns-Sägeböcken balancierten.

Viele der M.A.S.H.-Ärzte waren in ihren Zwanzigern und nur wenige hatten eine fortgeschrittene chirurgische Ausbildung.[5] Während der Kampfeinsätze konnten die Einheiten „bis zu 1.000 Opfer pro Tag“ verzeichnen. „Kennzeichnend für die Kämpfe in Korea“ erinnerte sich einer von Hornbergers Offizierskameraden, „war, dass es Phasen von einer Woche oder zehn Tagen gab, in denen nicht viel passierte, und dann gab es einen Angriff. Wenn es einen Angriff gab, gab es plötzlich eine Masse an Opfern, die uns einfach überwältigten.“ Es gab, so erinnerte sich ein anderer Chirurg, „‚lange Phasen, in denen nicht viel passierte‘ in einer Atmosphäre scheinbarer Sicherheit – jede Menge Zeit zum Spielen … Wenn es ruhig war, saßen wir herum und lasen. Manchmal tanzten die Krankenschwestern ein bisschen.“ Hornbergers spätere Einschätzung des Verhaltens seiner Einheit lautete: „Einige flippten aus, aber die meisten machten auf unterschiedlichste Art und Weise und in unterschiedlichem Ausmaß einen Höllenlärm.“

Ein Kollege beschrieb Hornberger als „einen sehr guten Chirurgen mit einem großartigen Sinn für Humor“. Hornberger beschriftete sein Zelt „Der Sumpf“, wie auch die Figuren im Roman.

Nach dem Erfolg seines Buches und dessen Verfilmungen praktizierte Hornberger bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1988 weiterhin als Chirurg in Waterville. In seinen späteren Praxisjahren betrieb Hornberger medizinische Forschung und veröffentlichte seine Forschungsergebnisse in von Experten begutachteten medizinischen Fachzeitschriften. Er starb am 4. November 1997 im Alter von 73 Jahren an Leukämie.

https://en.wikipedia.org/wiki/Richard_Hooker_(author)

https://www.saturdayeveningpost.com/2020/01/five-things-you-didnt-know-about-the-4077th-mash


  • -

Perikles Sphyridis

Periklis Sfyridis (geboren am 5. Oktober 1933 in Thessaloniki) ist ein zeitgenössischer griechischer Dichter, Prosaschriftsteller, Essayist, Kritiker und Anthologe. Seine Prosa wurde in mehreren Sprachen veröffentlicht.

Periklis Sfyridis wurde 1933 in Thessaloniki geboren, wo er lebt. Absolvent des American College „Anatolia“, Abschlussjahrgang 1952. Er studierte Medizin an der Universität Thessaloniki (als Student der Militärmedizinischen Fakultät) und arbeitete bis 1994 als Kardiologe. Von 1975 bis 1981 war er Präsident der Ärztekammer von Thessaloniki.

Er erschien 1974 in Briefen und arbeitete eng mit der Literaturzeitschrift Diagonios zusammen . Von 1985 bis 1990 gab er die jährliche Publikation mit unveröffentlichten anekdotischen Texten von Prosaautoren aus Thessaloniki heraus, Parafyada . Von 1987 bis 1996 war er Verlagsberater (Content Manager) der Zeitschrift To Tram . 1996 organisierte er die Konferenz Paramythia Thessaloniki über die Prosa der Stadt von 1912 bis 1995 und gab deren Tagungsband heraus. Im Jahr 2001 war er gemeinsam mit der Abteilung für Mittelalter- und Neugräzistik der Fakultät für Philologie der Philosophischen Fakultät der Aristoteles-Universität Thessaloniki Mitorganisator. toter Link ] und die Stadtbibliothek Thessaloniki haben die Konferenz „Poesie in Thessaloniki im 20. Jahrhundert“ organisiert und deren Tagungsband herausgegeben. Im Jahr 2005 organisierte er die Konferenz Literary Nurseries in Thessaloniki. Die literarischen Zeitschriften der Stadt im 20. Jahrhundert und ihre Herausgeberschaften. Im Jahr 2008 organisierte er in der Stadtbibliothek von Thessaloniki, im Rahmen des „ Demetrios “-Festivals, die vierte Konferenz Kritik und Kritiker von Thessaloniki im 20. Jahrhundert und gab deren Proceedings heraus (gemeinsam mit Sotiria Stavrakopoulou ). 

Seine Kurzgeschichte „Das Geheimnis“ ist die Grundlage für Tasos Psarras‘ Film „Die andere Seite“, dessen Drehbuch er gemeinsam mit dem Regisseur schrieb. Zwei weitere seiner Kurzgeschichten wurden als Fernsehfilme verfilmt. Er schrieb auch die Texte für die Dokumentarserie „Literatur und soziale Wirklichkeit in Thessaloniki“ von Tasos Psarras, die 1997 von ET-3 ausgestrahlt wurde, und vom gleichen Regisseur „Literarische Spaziergänge in Nordgriechenland“ (das sind die Fernseh-/Literaturporträts folgender Schriftsteller: Thanasis Markopoulos / Veria, Vasilis Karagiannis / Kozani, Lazaros Pavlidis / Kilkis, Sakis Totlis / Edessa, Vasilis Tsiambousis / Drama), eine Serie, die 1995 wiederholt von den staatlichen Fernsehsendern ausgestrahlt wurde .

Er hat zwei Gedichtsammlungen, vierzehn Kurzgeschichtensammlungen, zwei Romane und eine Abhandlung über seine spirituelle Reise veröffentlicht. Er veröffentlichte Studien über Schriftsteller, Maler und drei Anthologien über die Prosaschriftsteller von Thessaloniki, von denen eine ins Deutsche und eine andere ins Englische übersetzt wurde. Er arbeitete mit den meisten griechischen Literaturzeitschriften zusammen. Seine Kurzgeschichten wurden ins Deutsche, Englische und Niederländische übersetzt, ebenso wie zwei seiner Bücher in derselben Sprache (Niederländisch): die Kurzgeschichtensammlung First Hand und sein Roman Kidney Transplant . Über sein Prosawerk sind über hundert seriöse Rezensionen und Studien in Einzelbänden erschienen. Im November 2007 wurde er von der Stadt Thessaloniki für seine Prosa und sein kritisches Werk geehrt. Von 2009 bis 2010 war er Mitglied des Wahlausschusses des Vafopoulio-Kulturzentrums von Thessaloniki und verantwortlich für Redeveranstaltungen. Dort schuf er auch die literarische Reihe der Vafopoulio-Veröffentlichungen.

https://el.wikipedia.org/wiki/%CE%A0%CE%B5%CF%81%CE%B9%CE%BA%CE%BB%CE%AE%CF%82_%CE%A3%CF%86%CF%85%CF%81%CE%AF%CE%B4%CE%B7%CF%82


  • -

Arthur Schnitzler

Arthur Schnitzler (* 15. Mai 1862 in Wien,[1] Kaisertum Österreich; † 21. Oktober 1931 ebenda) war ein österreichischer ArztErzähler und Dramatiker. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne.

Von 1871 bis 1879 besuchte Arthur Schnitzler das Akademische Gymnasium im 1. Bezirk und legte am 8. Juli 1879 die Matura mit Auszeichnung ab.[2] Danach studierte er auf Wunsch seines Vaters an der Universität Wien Medizin. Am 30. Mai 1885 wurde er zum Dr. med. promoviert. Sein jüngerer Bruder Julius (1865–1939) wurde ebenfalls Arzt.

1885 bis 1888 arbeitete er als Assistenz- und Sekundararzt am Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien in der Inneren Medizin und auf dem Gebiet der Psychiatrie und Dermatologie.[3] Danach war er bis 1893 Assistent seines Vaters an der laryngologischen Abteilung der Poliklinik in Wien. Von 1886 bis 1893 publizierte Schnitzler zu medizinischen Themen und verfasste mehr als 70 Beiträge, meist Rezensionen von Fachbüchern, unter anderem als Redakteur der von seinem Vater gegründeten Internationalen Klinischen Rundschau.[4] Er verfasste eine (einzige) wissenschaftliche Buchveröffentlichung: Über funktionelle Aphonie und deren Behandlung durch Hypnose und Suggestion (1889).

Obgleich Schnitzler seit Kindertagen literarische Texte verfasste und 1880 sein literarisches Debüt gab (Liebeslied der Ballerine in der Zeitschrift Der freie Landbote.), begann sich seine öffentliche literarische Tätigkeit erst ab 1888, als er über Mitte 20 war, zu intensivieren. Er veröffentlichte Gedichte, Einakter und Erzählungen in der von Fedor Mamroth und Paul Goldmann herausgegebenen Zeitschrift An der Schönen Blauen Donau.[5] Rund um dieses Blatt, aber auch in den Wiener Kaffeehäusern, die Schnitzler frequentierte, darunter das Café Griensteidl, begannen sich zunehmend Gleichgesinnte zusammenzufinden, die eine neue, österreichische Literaturströmung schaffen wollten. Dafür setzte sich bald der Begriff Jung Wien durch, wenngleich damit kein einheitliches Programm und nur bedingt gemeinsame ästhetische Ziele bezeichnet waren. Zentrale Personen, mit denen sich Schnitzler um 1890/1891 befreundete, waren Hugo von HofmannsthalHermann Bahr und Richard Beer-Hofmann.

Neben diesem Skandal kam mit der Publikation von Reigen ein weiterer Aufreger. Zuerst im Jahr 1900 als Privatdruck in wenigen Exemplaren erstellt, wurde es 1903 im Wiener Verlag von Fritz Freund frei publiziert. Die darin geschilderten Gespräche vor und nach dem Geschlechtsverkehr zwischen Frauen und Männern unterschiedlicher Gesellschaftsschichten wurden von den Gegnern Schnitzlers als Pornografie beschimpft. Die beiden Themen Heereskritik und Erotik, zusammen mit dem offensichtlichen Erfolg Schnitzlers, machten ihn zu einem beliebten Angriffsziel bei Antisemiten.

Privat dokumentierte Schnitzler in seinem Tagebuch für die Zeit bis zu seinem 40. Lebensjahr mehrere Beziehungen zu Frauen, die oft gleichzeitig geführt wurden, ohne dass die Partnerinnen das wussten. Besonders die weitgehend platonische Beziehung zur verheirateten Wirtin des Thalhofs (Reichenau an der Rax), Olga Waissnix, sowie die zu Marie Glümer und zu Maria Reinhard waren tiefergehende Partnerschaften. Beide Maria (im Tagebuch oft als „Mizi I“ und „Mizi II“ unterschieden), aber auch andere, machten sich Hoffnungen auf eine Legitimierung der Beziehung durch Heirat. Bei Maria Reinhard wurde das zusätzlich drängend, weil sie zweimal von ihm schwanger war. Das erste Kind kam tot zur Welt, während der zweiten Schwangerschaft starb sie an einer Blinddarmentzündung.

Die Beziehung zur Schauspielerin Olga Gussmann (1882–1970) führte zu einer Stabilisierung seines Lebenswandels. Am 9. August 1902 brachte sie den gemeinsamen Sohn Heinrich Schnitzler zur Welt. Am 26. August 1903 heiratete das Paar. Am 13. September 1909 wurde Tochter Lili geboren.[11] Schnitzler blieb für die Dauer der Ehe treu und stellte seinen promiskuitiven Lebenswandel ein.

Von Anfang des 20. Jahrhunderts an gehörte der Literat zu den meistgespielten Dramatikern auf deutschen Bühnen. Mit Beginn des Ersten Weltkrieges ging das Interesse an seinen Werken zurück. Dies hing auch damit zusammen, dass er sich als einer von wenigen österreichischen Intellektuellen nicht für die Kriegstreiberei begeistern konnte und keine bellizistischen Äußerungen von sich gab.

Reigen ist das seit mehreren Jahrzehnten erfolgreichste Bühnenstück von Arthur Schnitzler. Zu Lebzeiten auf Wunsch des Autors weitgehend unaufgeführt, schildert es in zehn Dialogen, wie jeweils ein Mann und eine Frau sich vor und nach dem Geschlechtsverkehr miteinander unterhalten. 1921 wurde ihm anlässlich der Uraufführung des Bühnenstücks Reigen, die 1920/1921 in Berlin und dann in Wien zu einem inszenierten Theaterskandal führte, ein Prozess wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses gemacht, der letztlich beim Wiener Verfassungsgerichtshof zu Gunsten des Autors ausging. Nach weiteren Aufführungen in Wien bat Schnitzler aber 1922 seinen Theaterverlag, weitere Aufführungen nicht mehr zuzulassen. Das Aufführungsverbot ließ sein Sohn erst 1982 aufheben.

Während Schnitzler als jüdischer Autor in der Zeit des Nationalsozialismus verpönt war, setzte in der Nachkriegszeit eine langsame Institutionalisierung zum Klassiker ein.[38]

  • 1959/1960 wurde der Arthur-Schnitzler-Hof in Wien-Döbling (19. Bezirk) nach ihm benannt.
  • 1971 wurde eine Schnitzler-Büste von Sandor Jaray im Burgtheater in Wien enthüllt.
  • Am 13. Mai 1982 fand die Enthüllung einer Büste von Paul Peschke im Wiener Türkenschanzpark (18. Bezirk) statt.[39] Initiiert wurde das Denkmal von Viktor Anninger (1911–2004), der mit Lili Schnitzler befreundet war und in Schnitzlers Haus in der Sternwartestraße 71 verkehrte. Peschke wiederum war der Schwiegersohn von Ferdinand Schmutzer und wohnte, als er das Denkmal erstellte, genau gegenüber von Schnitzlers ehemaligem Wohnhaus im vormaligen Haus seines Schwiegervaters.
  • April 2012: Der kleine Park gegenüber dem Bahnhof in Baden (Niederösterreich) wird „Arthur-Schnitzler-Park“ benannt.[40]
  • 6. Mai 2017: Einem Gemeinderatsbeschluss vom September 2016 folgend wird im 7. Wiener Gemeindebezirk, Neubau, der Vorplatz des Volkstheaters zwischen Burggasse, Museumstraße und Neustiftgasse „Arthur-Schnitzler-Platz“ benannt. Das Theater verwendet nun die Adresse 1070 Wien, Arthur-Schnitzler-Platz 1.

Von der Arthur-Schnitzler-Gesellschaft wird alle vier Jahre der Arthur-Schnitzler-Preis vergeben. Dieser wird vom österreichischen Unterrichtsministerium und der Kulturabteilung der Stadt Wien mit 10.000 Euro dotiert.

https://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Schnitzler

https://en.wikipedia.org/wiki/Arthur_Schnitzler


  • -

Vasos Ilias Vogiatzoglou

Vasos Vogiatzoglou , Sohn von Elias, wurde 1935 in Nea Ionia, Attika , geboren . Er ist Kinderarzt und Mitglied der Organisation Ärzte der Welt , Forscher der Geschichte und Volkskultur der Griechen Kleinasiens , Dichter, Onomatologe und Essayist.

Seine Eltern waren kleinasiatische Flüchtlinge aus Sparta (Isparta) in Pisidien . Er studierte Medizin an der Universität Athen und spezialisierte sich auf Pädiatrie. Sie übernimmt auf freiwilliger Basis die pädiatrische Betreuung von Kindern in den Frauengefängnissen von Korydallos und Theben. 

Vasos Ilias Vogiatzoglou wurde 1935 in Nea Ionia, Attika, geboren. Er kommt aus Sparta, Griechenland. Asien. Er ist Kinderarzt und aktives Mitglied der humanitären Organisation „Ärzte der Welt“. Sie übernimmt auf freiwilliger Basis die pädiatrische Betreuung von Kindern in den Frauengefängnissen von Korydallos und Theben. Als Forscher der Geschichte und Populärkultur der Griechen Kleinasiens, Dichter, Onomatologe und Essayist interessiert er sich besonders für den philosophischen Essay. Er hat 37 Bücher veröffentlicht und mit vielen Zeitungen und Zeitschriften in Griechenland und Zypern zusammengearbeitet.

Seit 2006 ist er Direktor der Schule für philosophische und sozialwissenschaftliche Forschung „Kyklos“ in seiner Heimatstadt. Für seine schriftstellerische und humanitäre Arbeit wurde er mit zahlreichen Ehrungen und Preisen geehrt, unter anderem 1986 von der Akademie von Athen für seinen Beitrag zur Erforschung des kleinasiatischen Hellenismus. Er ist ordentliches Mitglied der National Society of Greek Writers, der Greek Onomatological Society, der Society of Medical Writers und der Greek Society of Christian Letters.

Neben der Poesie studiert er die Geschichte und Folklore des kleinasiatischen Hellenismus und veröffentlicht die Studien Pisidien in Kleinasien (1978), Präsenzen (1979), Nachbarschaften der Ungläubigen (1981), Sparta in Kleinasien (1986), Nachnamen in Kleinasien: Türkische und türkische Nachnamen in Griechenland (1992), Giannis und Giorgis (1994), Alaya in Kleinasien (1995) und Pisidische Tauf- und Nachnamen (1998).

Weitere Projekte

Er hat außerdem die ästhetische Studie The Faces of Janus (1991), die Übersetzung der Psalmen Davids The Book of Psalms (1992), den Reisebericht über den Berg Athos The Bells of Pantocrator (1992) und The Book of Job (2007) veröffentlicht; Seine Kurzgeschichten, Chroniken, Studien und Essays wurden in Zeitschriften in Athen und Nikosia veröffentlicht und seine Gedichte ins Rumänische und Polnische übersetzt .

https://www.vogiatzogloucollection.gr

https://el.wikipedia.org/wiki/%CE%92%CE%AC%CF%83%CE%BF%CF%82_%CE%97._%CE%92%CE%BF%CE%B3%CE%B9%CE%B1%CF%84%CE%B6%CF%8C%CE%B3%CE%BB%CE%BF%CF%85

https://www.liberal.gr/politismos/i-poreia-pros-fos


  • -

Takis Sinopoulos

Takis Sinopoulos wurde 1917 auf der Peloponnes geboren. Er diente von 1946–1949 als Militärarzt im griechischen Bürgerkrieg, die Erfahrung von Brudermord und Gewaltexzessen prägte ihn und sein Schaffen nachhaltig. Er starb 1981 in Pyrgos auf der Peloponnes.

Er wurde in Agolinitsa als erstgeborener Sohn des Philologen Giorgos Sinopoulos und Roussa-Veneta Argyropoulou geboren. Er studierte Medizin an der Universität Athen und schloss sein Studium 1944 ab . Im Jahr 1934 veröffentlichte er unter dem Pseudonym Argyros Roubanis das Gedicht „Verrat“ und die Kurzgeschichte „Die Rache eines Bescheidenen“ in der Pyrgio-Zeitung „ Nea Imara “ . Im Jahr 1941 wurde er als Sanitätsfeldwebel in Loutraki eingezogen, [ 3 ] während der Besatzungszeit veröffentlichte er Übersetzungen französischer Dichter sowie einige Essays über Poesie. 1942 wurde er als Widerstandskämpfer für kurze Zeit von den Italienern inhaftiert, während des Bürgerkriegs war er Arzt in einem Infanteriebataillon . Nach dem Ende des Bürgerkriegs begann er als Arzt in der Hauptstadt zu arbeiten. 1951 veröffentlichte er seine erste Gedichtsammlung mit dem Titel „ Metaihmio“ . Er gehörte zum Redaktionsteam von „Eighteen Texts“, „ New Texts “ 1–2, „Deposition ’73“ und der Zeitschrift „ The Continuation “. Er arbeitete auch mit zahlreichen Zeitschriften zusammen („ Nea Estia “, „ Filologika Chronika “, „ Odysseas “ (Pyrgou), „ Kochlias “, „ Piraika Grammata “, „ Anglohelleniki Epitheoresis “, „ Kainouria Epochi “, „ Zygos “, „ Epochen “, „ Tram “, „ O Tachydromos “ usw.). Er gehörte zur ersten Nachkriegsgeneration. Er wurde besonders von T.S. Eliot , Seferis und Ezra Pound beeinflusst . Im Allgemeinen ist seine Poesie lyrisch, epigrammatisch und von tragischer Selbsterkenntnis und Pessimismus geprägt. In seinen letzten Lebensjahren war eine Verschiebung im Gebrauch des sprachlichen Materials hin zu einem antipoetischen, aggressiven und oft ironischen Diskurs zu beobachten. Einen großen Teil seiner Bibliothek schenkte er der Universität Thessaloniki .

Sinopoulos verbrachte seine Studienjahre in Pyrgos und ging 1934 nach Athen, um Medizin zu studieren. Seinen ersten Auftritt in der Literaturwelt hatte er 1934 mit der Veröffentlichung des Gedichts „Verrat“ und der Kurzgeschichte „Die Rache eines Bescheidenen“ in der Pyrgos-Zeitung „Nea Imera“ unter dem Pseudonym Argyros Roubanis, während sein erster Gedichtband den Titel „Metaihmio“ trug und 1951 veröffentlicht wurde. Das erste Gedicht in diesem Band, „Elpinor“ , wurde 1944 geschrieben.

Als Pionierfigur der „Generation der 50er Jahre“ verfasste Sinopoulos im Laufe seiner kreativen Karriere eine Reihe von Gedichtsammlungen, Essays und Buchrezensionen, die das intellektuelle Leben des Landes in den Nachkriegsjahren prägten. Er ist ein Tragiker par excellence. Die Betonung des Tragischen „stigmatisiert“ seine gesamte Poesie, das Drama, den Verfall, den Tod, das Leiden und die Entfremdung und verkörpert die tragischen historischen Ereignisse, die er erlebte (Diktatur des Metaxas, Kriegsbesetzung, Bürgerkrieg, Diktatur von 1967, Putsch und Invasion in Zypern).

Außerdem verfasste er die Gedichtbände „Das Lied von Johanna und Konstantin“ , der 1961 mit dem Staatspreis für Lyrik ausgezeichnet wurde , „Bekanntschaft mit Max“ , „Nacht und Kontrapunkt“ , sowie verschiedene Studien und Essays wie „Strofi“ zum Werk von Seferis. Für „Das Lied von Johanna und Konstantin“ wurde er 1962 mit dem 2. Staatlichen Lyrikpreis ausgezeichnet.

Er starb am 25. April 1981 (Osterabend 1981) in Pyrgos . Er war mit Maria Dotta verheiratet, die 1995 das Haus, in dem sie in der Gemeinde Nea Ionia lebte , der Stiftung „Takis Sinopoulos“ als Unterkunft schenkte. Auf dem Platz vor seinem Haus in der Takis-Sinopoulos-Straße in Perissos steht eine Büste des Dichters.

https://el.wikipedia.org/wiki/%CE%A4%CE%AC%CE%BA%CE%B7%CF%82_%CE%A3%CE%B9%CE%BD%CF%8C%CF%80%CE%BF%CF%85%CE%BB%CE%BF%CF%82

https://blogs.bl.uk/european/2017/03/poet-of-a-pitiable-time-takis-sinopoulos.html