Andreas Karkavitsas oder Carcavitsas (griechisch: Ανδρέας Καρκαβίτσας; Lechaina, 1866 – Marousi, 10. Oktober 1922) war ein griechischer Romanautor. Wie Alexandros Papadiamantis war er Naturforscher.
Er wurde 1866 im Nordwesten des Peloponnes in der Stadt Lechaina in Elis geboren. Er studierte Medizin. Als Militärarzt bereiste er zahlreiche Dörfer und Siedlungen, deren Überlieferungen und Legenden er aufzeichnete. Er starb am 10. Oktober 1922 an Kehlkopfkrebs. Mehrere Straßen in Griechenland wurden nach ihm benannt, zum Beispiel in Pyrgos.
Karkavitsas schrieb in der europäischen Tradition des Naturalismus (vorbildlich vertreten durch Émile Zola), der nicht davor zurückschreckt, die Schattenseiten des Lebens einfacher Leute darzustellen, anstatt die Wirklichkeit zu romantisieren oder zu beschönigen. Er war ein Folklorist mit einer Gabe, Geschichten voller authentischer Einzelheiten aus dem Leben einfacher Leute, lokaler Bräuche, Dialekte und Volksmärchen sowie psychologischer Erkenntnisse darüber zu spinnen. Als Autor von Kurzgeschichten und Novellen war er erfolgreicher. „Der Bettler“ ist eine Novelle über Betrüger, Gewalt und die grotesken Praktiken professioneller Bettler (darunter das absichtliche Verstümmeln von Kindern, um sie in gewinnbringende Objekte des Mitleids zu verwandeln). „Worte vom Bug“ handelt vom Leben von Seeleuten, Fischern und Schwammtauchern und ist voller geheimnisvoller Einzelheiten ihres Handwerks sowie märchenhaft angehauchter Handlungsstränge voller Tragödien, Schiffbruch, auf See verlorener Hände, Mord, Aberglaube und Übernatürlichem sowie den Freuden, vom Meer zu leben.
Year
Title
English meaning
Published in
1892
Διηγήματα (Diiyimata)
Stories
Athens
1896
Η Λυγερή (I Liyeri)
The willowy girl
Athens
1897
Θεσσαλικές εικόνες. Ο ζητιάνος (Thessalikes eikones. O zitianos)
Williams’ Leben konzentrierte sich fast vollständig – sieht man von seinen Europa-Reisen ab – auf seine Heimatstadt Rutherford in New Jersey, wo er seit 1910 als Arzt (M.D.) praktizierte.
Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit war Williams lange als Arzt tätig und praktizierte sowohl Kinderheilkunde als auch Allgemeinmedizin. Er war dem Passaic General Hospital angeschlossen, wo er von 1924 bis zu seinem Tod als Chefarzt der Kinderheilkunde fungierte. Das Krankenhaus, das heute St. Mary’s General Hospital heißt, würdigte Williams mit einer Gedenktafel mit der Aufschrift „Wir gehen die Stationen, die Williams ging“.
Im Gegensatz zu Pound, der sich nach europäischen Vorbildern richtete, forderte William Williams in seiner Essaysammlung In the American Grain (1925) eine einfache, aber dennoch avantgardistische Poesie, die sich an der gesprochenen Sprache und der amerikanischen Alltagswelt orientieren sollte.
Williams schreibt in seiner bereits 1951 veröffentlichten[5] Autobiografie: „Ezra war immer sehr darauf bedacht, die Kluft zwischen meinen Bildungslücken und seiner souveränen Gelehrtheit zu überbrücken. Da er mich hierbei keineswegs gönnerhaft behandelt, lasse ich es mir gefallen. Es macht mir aufrichtig Kummer, dass meine literarischen Kenntnisse den seinigen so weit unterlegen sind. Ich respektiere sein Unbehagen und versuche mein Bestes, mich auf seine gutgemeinten Bemühungen einzustellen.“[6] Wenn Williams sich in der europäischen Literatur weniger gut auskannte als Pound, so bemühte er sich auf seiner Europareise, diesen Mangel zu beheben, da er sich vor allem in Paris mit namhaften europäischen Schriftstellern, Intellektuellen und Malern traf.
Seine frühen Gedichte sind noch stark vom europäischen Dadaismus und Surrealismus geprägt. 1923 schrieb er sein bis heute wohl bekanntestes Gedicht This is Just to Say.[10] Zusammen mit Pound und Eliot schloss er sich um 1912 den Imagisten an, einer anglo-amerikanischen literarischen Bewegung. Seine Freundschaft zu Pound zerbrach später an künstlerischen Meinungsverschiedenheiten und an Pounds Unterstützung für den italienischen Faschismus, was ihn jedoch nicht daran hinderte, den in den USA internierten Pound zu besuchen (siehe Autobiografie).
Infolge seines dritten Schlaganfalls (den ersten hatte er 1951) im Oktober 1955 erlitt er eine Lähmung, wodurch sich sein Arbeitstempo verlangsamte. Dennoch brachte er sich selbst bei, mit seiner nicht-gelähmten Hand auf einer elektrischen Schreibmaschine zu tippen.
Im Alter von 79 Jahren starb der Dichterarzt William Carlos Williams im März 1963 in Rutherford, New Jersey, nach einer weiteren Serie schwerer Schlaganfälle.
Der Künstler Matthias Schrenk (links) und Bernd Salfner vor dem Ölbild „Junger Mann mit Fisch“. Bilder: Rosemarie Tillessen | Bild: Rosemarie Tillessen
Nach dem Abitur am Klettgau Gymnasium in Tiengen war er Stipendiat des Landes Norwegen und begann seine künstlerische Ausbildung an der Ringsaker Folkehögsskole . Während seines Stipendiats in Norwegen beschloss er an Stelle der Wehrpflicht Zivildienst im Psychiatrischen Landeskrankenhaus auf der Reichenau zu leisten. Im Anschluss daran studierte er drei Semester Kunsterziehung an der pädagogischen Hochschule in Freiburg, wechselte dann an die freie Kunstschule in Stuttgart. Nach bestandener Aufnahmeprüfung an der Kunstakademie Karlsruhe wurde ihm die Möglichkeit gegeben in der Malklasse von Gerd van Dülmen seine künstlerische Ausbildung fort zu setzen.
Seit 1996 ist er Augenarzt in Rheinfelden. Die rund 50 Arbeiten, die 2023 in einer Ausstellung zu sehen waren, entstanden alle – bis auf ein Bild – in den vergangenen zwei Jahren: „Da hatte ich durch Corona erstmalig mehr Zeit, nicht nur nachts oder am Wochenende.“ Im Gespräch mit Salfner erzählt er, wie seine Bilder entstehen – ohne feste Planung, aus dem Unterbewusstsein heraus: „Ich fange einfach an.“ Dann übermalt er sie oft, verändert sie. Übermalte Spuren entdeckt der Betrachter häufig. „Ich bleibe dabei immer im Gegenständlichen: hier ein Kopf, ein Gesicht, eine Figur. Landschaft interessiert mich nicht so.“ Die Frage, ob seine Bilder melancholisch seien, bejaht er: „Da ist immer Melancholie in der Kunst.“
Das Buch Jeden Tag ein bißchen näher, das er 1974 zusammen mit Ginny Elkins [Pseudonym seiner ehemaligen Klientin] in Form eines Briefromans veröffentlichte, beruht auf einem ungewöhnlichen Experiment. Die Klientin war Schriftstellerin und ihre einjährige Teilnahme an einer seiner Therapiegruppen war relativ erfolglos gewesen. Er schlug ihr deshalb eine Einzeltherapie unter der Bedingung vor, dass sie, statt ihn zu bezahlen, eine frei fließende, unzensierte Zusammenfassung jeder Therapiestunde schrieb, in der sie all die Gefühle und Gedanken äußerte, die sie während der Sitzung nicht verbalisiert hatte. Er tat genau das gleiche. Der Austausch der Notizen alle paar Monate brachte zu Tage, wie sehr Empfindungen und Erinnerungen in Bezug auf dieselben Sitzungen auseinanderklafften. Zunächst verwendete er die Notizen in der therapeutischen Lehre, dann wurden sie als Buch publiziert. Die Ratschläge in seinem Buch Der Panama-Hut gehen auf Notizen aus fünfundvierzig Jahren klinischer Praxis zurück.
Romane und Geschichten
Denn alles ist vergänglich. Geschichten aus der Psychotherapie (Creatures of a Day And Other Tales of Psychotherapy, 2014). Übersetzt von Liselotte Prugger. Btb, München 2015, ISBN 3-442-75457-7.
Das Spinoza-Problem. Übersetzt von Liselotte Prugger. Btb, München 2012, ISBN 978-3-442-75285-0.
Ein menschliches Herz (I’m calling the police, 2011). Übersetzt von Lisa Jannach. Btb, München 2009, ISBN 978-3-442-75247-8.
Die Schopenhauer-Kur. Übersetzt von Almuth Carstens. Goldmann, München 2005, ISBN 3-442-75126-8.
Die rote Couch. Übersetzt von Michaela Link. Goldmann, München 1998, ISBN 3-442-72330-2 (Originaltitel „Lying on the Couch“, ein mögliches Wortspiel, das man mit „Auf der Couch liegen/lügen“ wiedergeben könnte).
Die Liebe und ihr Henker und andere Geschichten aus der Psychotherapie. Übersetzt von Hans J. Heckler. Knaus, München 1990, ISBN 3-8135-6979-9.
Mit Ginny Elkin (Pseudonym): Chronik einer Therapie. Geschrieben vom Psychotherapeuten und seiner Patientin (Every Day Gets a Little Closer. A Twice-Told Therapy Basic Books, New York 1974) ISBN 3-10-095801-2, ISBN 978-3-10-095801-3, 2. Auflage als Btb Taschenbuch übersetzt von Lutz-W. Wolff: 2014, ISBN 978-3-641-18850-4 V001
Sachbücher
Mit Marylin Yalom: Unzertrennlich. Über den Tod und das Leben (A matter of death and life, 2021). Übersetzt und mit einem Nachwort von Regina Kammerer. btb, München 2021, ISBN 978-3-442-75921-7.
Wie man wird, was man ist: Memoiren eines Psychotherapeuten (Becoming myself, 2017). Übersetzt von Barbara von Bechtolsheim. Btb, München 2017, ISBN 978-3-442-75662-9.
In die Sonne schauen: Wie man die Angst vor dem Tod überwindet (Staring at the sun). Übersetzt von Barbara Linner. Btb, München 2008, ISBN 978-3-442-75201-0.
Liebe, Hoffnung, Psychotherapie. Übersetzt von Gabriele Zelisko. Btb, München 2004, ISBN 3-442-73173-9.
Was Hemingway von Freud hätte lernen können. Übersetzt von Hans-Joachim Maass. Goldmann, München 2003, ISBN 3-442-73097-X.
Aguinis‘ Vater wanderte 1928 aus Bessarabien nach Buenos Aires ein und zog alsbald zu Verwandten, die in Cruz del Eje in der Provinz Córdoba lebten. Als Schulkind litt Marcos Aguinis wegen seiner jüdischen Herkunft unter der Diskriminierung durch Klassenkameraden und einzelne Lehrer. Bei der Judenverfolgung in Deutschland wurden all seine in Europa verbliebenen Familienmitglieder umgebracht. Nach seiner Bar Mitzwa begann er sich intensiv mit Literatur und Religion zu beschäftigen. Er lieh sich Bücher über die Bibel und über Israel in der öffentlichen Bücherei aus. Unter anderem las er Stefan Zweig, die „History of the Religion of Israel“ von Julio Nin y Silva, Emil Ludwigs Buch „Der Menschensohn“, „Muhammad and the Koran“ des Spaniers Rafael Cansinos Assens und „Das Leben Jesu“ von Ernest Renan. Die Lektüre von Renans Buch war der Anfang seiner Glaubenszweifel. Heute ist Aguini Agnostiker.
Schon während seiner Schulzeit begann er Erzählungen zu schreiben. Nach Beendigung der Schulausbildung studierte er zunächst Psychiatrie, Neurologie und Psychoanalyse. Als Dreiundzwanzigjähriger erhielt er ein Stipendium für ein Studium der Neurochirurgie in Buenos Aires. Sein Medizin- und Psychiatriestudium setzte er am Hôpital de la Salpêtrière in Frankreich sowie in Freiburg i. Br. und Köln mit Hilfe eines Stipendiums der Alexander von Humboldt-Stiftung fort. Nach seiner Rückkehr aus Europa promovierte er an der Universität Córdoba und arbeitete zunächst als Neurochirurg an der „Southern Regional Clinic“. Während dieser Zeit publizierte er seine ersten Erzählungen.
Aguinis veröffentlichte sein erstes Buch im Jahr 1963. Seitdem hat er zahlreiche Romane, Essaybände, Kurzgeschichtensammlungen und zwei Biographien veröffentlicht. Seine Artikel in Zeitungen und Zeitschriften in Lateinamerika, den USA und Europa umfassen ein breites Spektrum von unterschiedlichen Themen. Er hielt zahlreiche Vorträge und bot Kurse in Deutschland, Spanien, den USA, Frankreich, Israel, Russland, Italien und in fast allen lateinamerikanischen Ländern an.
Während der Diktaturzeit in Argentinien war die Verbreitung von Aguinis’ Werken Beschränkungen unterworfen. Einige seiner Werke konnten nur im Ausland erscheinen und illegal ins Land gebracht werden.
Als Argentinien im Dezember 1983 zur Demokratie zurückkehrte, wurde Aguinis zum Staatssekretär ernannt und dann zum Kultursekretär des Landes. Er organisierte die PRONDEC, ein nationales Programm für die Demokratisierung der Kultur, das von der UNESCO und der UNO unterstützt wurde. Er startete damit intensive Aktivitäten zur Sensibilisierung der Bevölkerung für ihre Rechte, Pflichten und Möglichkeiten, eine echte Demokratie zu entwickeln. Für seine Arbeit wurde er von der UNESCO für den „Peace Education Prize“ nominiert.
Anagnostakis studierte zunächst Medizin an der Aristoteles-Universität Thessaloniki und praktizierte später als Radiologe. Während des Zweiten Weltkriegs und den sich anschließenden Bürgerkriegen war er aktives Mitglied der Widerstandsbewegung. Nachdem ihn ein Militärgericht zum Tode verurteilt hatte, verbrachte er viele Jahre in Haft und im Exil.
Seine Laufbahn als Schriftsteller begann er 1944 mit Artikeln in der Zeitschrift Xekinima. 1945 erschien unter dem Titel Epoche I ein erster Gedichtband. Weitere Bände dieses Zyklus folgten 1948 und 1951. Eine zweite Gedichtreihe veröffentlichte er zwischen 1956 und 1962.
Wassili Aksjonow (links) mit Wiktor Nekrassow (vor der Reiterstatue von Jeanne d’Arc, Place du Martroi, Orléans, 1983)
Von 1956 bis 1960 arbeitete er als Arzt, hatte jedoch schon während des Studiums begonnen, Skizzen und Erzählungen zu schreiben. Seine ersten Erzählungen veröffentlichte er in den 1960er Jahren, die vor allem bei jungen Lesern bald sehr beliebt waren. 1979 geriet er wegen seiner Mitarbeit am Untergrund-Literaturalmanach Metropol gemeinsam mit Andrei Bitow, Fasil Iskander, Wiktor Jerofejew und Jewgeni Popow unter Druck.
1980 folgte Aksjonow der Einladung einer amerikanischen Universität und nahm seinen ständigen Wohnsitz in den Vereinigten Staaten, wo er seine schriftstellerische Tätigkeit fortsetzte. Bis 2003 lehrte er als Professor für Russisch an der George Mason University in Fairfax (Virginia). 2004 übersiedelte er nach Biarritz. Die weiteren Jahre verbrachte er wechselweise in Frankreich und Moskau, wo er im Juli 2009 starb.[2] Sein Grab befindet sich auf dem Wagankowoer Friedhof in Moskau.
1980 folgte Aksjonow der Einladung einer amerikanischen Universität und nahm seinen ständigen Wohnsitz in den Vereinigten Staaten, wo er seine schriftstellerische Tätigkeit fortsetzte. Bis 2003 lehrte er als Professor für Russisch an der George Mason University in Fairfax (Virginia). 2004 übersiedelte er nach Biarritz. Die weiteren Jahre verbrachte er wechselweise in Frankreich und Moskau, wo er im Juli 2009 starb.[2] Sein Grab befindet sich auf dem Wagankowoer Friedhof in Moskau.
Erste Erzählungen Aksjonows erschienen in der Zeitschrift Junost, deren Redaktionskollegium er angehörte.
In seinen Werken verarbeitete Aksjonow die Erfahrungen seiner Familie in der Stalin-Zeit. Die im politischen und geistigen Leben der UdSSR einsetzende Tauwetter-Periode der 1960er-Jahre erlaubte es ihm, sich dieses Themas anzunehmen.
1981 erschien im Exil in englischer Übersetzung erstmals der 1979 verfasste Roman The Island of Crimea (Остров Крым), der u. a. erzählt, wie die Krim von der Moskauer Regierung durch eine Invasion „befreit“ wird. Im englischsprachigen Westen wurde Aksjonow mit dem Roman „The Burn“ (russisch: „Ожог“, 1975; deutsch: „Gebrannt“, 1986) und der Trilogie „Generations of Winter“ (russisch: Московская сага, 1989–1993) bekannt, Werken, in denen er sich mit dem Tabuthema der stalinistischen Verfolgungen auseinandersetzt. „Generations of Winter“ erzählt die Geschichte der Arztfamilie Gradow in den Jahren 1925–1953. Der Roman wurde in Russland 2004 als mehrteilige Fernsehserie aufwändig verfilmt.
Für seinen 2004 erschienenen Roman „Voltarianer und Voltarianerinnen“ erhielt Aksjonow den mit 15.000 US-Dollar dotierten Literaturpreis Booker – Offenes Russland. Aksjonows Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Verfilmungen seiner Bücher entstanden in Russland und Frankreich. Außerdem schrieb er Theaterstücke.
„Ich finde den Klang eines Glockenspiels wunderschön. Es ist eine Freude, so wunderbare Musik zu machen. Mir gefällt auch, dass einen während einer Aufführung niemand oben im Turm sieht. Das Publikum ist draußen, genießt den Tag und lauscht der Musik.“
Minako Uchino began her music studies at age 4 in Tokyo and started playing organ in grade 8. She pursued a medical career, completing her training as a radiation oncologist. In 2009, while studying medical education at the University of Toronto, Dr. Uchino discovered the carillon at Soldiers’ Tower and began studying under Roy Lee.
She has played recitals in Toronto, Ottawa, and Japan, including for the 150th Anniversary of Friendship between Japan and Belgium recital at the Belgian Embassy of Tokyo in 2017. In 2019, she became the first Japanese member of the Guild of Carillonneurs in North America. Since 2022, Dr. Uchino has studied carillon, organ and figured base full-time at Carleton University in Ottawa. She is currently at the Royal Carillon School in Belgium, pursuing her passion for music.
„Flying in the Sky“ komponiert von Koichi Sugiyama. „Flying in the Sky“ ist das Lied, das während der Flugszenen im Spiel „Dragon Quest“ gespielt wird. Dieses Stück wurde für die Aufführung auf einem Glockenspiel und einer Blockflöte arrangiert. Dieses Stück wurde beim Carillon Day (Beiaarddag) im Mai 2024 in Mechelen mit dem japanischen Blockflötenspieler Gosuke Nozaki aufgeführt. Bitte entschuldigen Sie die schlechte Kameraposition, da nur das Glockenspiel erfasst wird … (Es tut mir wirklich leid, Mr. Nozaki.)
Ein Musette-Stück mit dem Titel „Carillon“ wurde von einem Ensemble aus echtem Carillon und Musette aufgeführt. Musette: Gosuke Nozaki Glockenspiel: Minako Uchino
Furusato ist eines der beliebtesten Lieder aus dem japanischen Kinderliederbuch. Aufgeführt von GCNA-Mitglied Minako Uchino in Itami, Japan.
Neben ihrer medizinischen Tätigkeit wurde Jill Forrest 1978 zur Ehrencarillonistin ernannt. 1993 wurde sie bis zu ihrer Pensionierung 2010 zur Universitätscarillonistin ernannt. In dieser Position haben Jill Forrest und das Carillon der Universität großes Ansehen verschafft.
Das War Memorial Carillon ist die zeremonielle Stimme der Universität Sydney, der einzigen Universität in Australien, die über ein solch prachtvolles Instrument verfügt. Es wird zu festlichen Anlässen gespielt und feierlichen Anlässen würdigt und dient allen Fakultäten und Einrichtungen der Universität. Jill Forrest hat das Carillon sehr geschätzt und in ihrer Rolle als Universitätscarillonistin herausragende Beiträge geleistet. Sie ist eine äußerst versierte Künstlerin und hat Australien bei internationalen Carillonfestivals in Europa und Amerika vertreten.
Während ihrer Amtszeit spielte sie das Glockenspiel jährlich bei weit über hundert Abschlussfeiern, Sonntagskonzerten und festlichen Anlässen. Sie hat die Ausstattung des Glockenspiels, des Glockenspielsaals und des Klaviers auf Weltniveau gehalten und enge Verbindungen zwischen der Universität und allen anderen Ländern mit Glockenspielbetrieb gefördert. Sie gründete und stiftete außerdem eine Bibliothek mit Glockenspielmusik, die die neuesten Jahresausgaben enthält. Sie hat eine große Menge hochwertiger Glockenspielmusik veröffentlicht, herausgegeben, arrangiert und komponiert und Glockenspielspieler auf Weltniveau ausgebildet, um so die australischen Glockenspielspieler für die Zukunft zu sichern. Sie war Gastgeberin internationaler Glockenspielspieler, die alle vom Instrument und der Kunst des Glockenspiels in Australien tief beeindruckt waren. Darüber hinaus beriet sie als ehrenamtliche Beraterin des Bathurst Council bei der Renovierung und Modernisierung des Bathurst War Memorial Carillon. Ihr über 50-jähriges Engagement für Medizin und Musik wurde 2011 mit der Auszeichnung „Member of the Order of Australia“ (AM) gewürdigt. Herr Kanzler, ich präsentiere Ihnen die emeritierte Fachärztin und emeritierte Universitäts-Glockenspielerin Dr. Jill Forrest AM und lade Sie ein, ihr den Titel einer Ehrenmitgliedschaft der Universität zu verleihen.
Interview: Katherine Connolly talks to Jill Forest, University Carillonist
Was genau ist ein Glockenspiel und wie funktioniert es?
Glockenspiele sind die größten Musikinstrumente überhaupt. Sie bestehen aus mindestens zwei chromatisch gestimmten Glocken aus einer Legierung aus 80 % Kupfer und 20 % Zinn, die durch das Anschlagen von Klöppeln aus Weicheisen erklingen. Das Sydneyer Glockenspiel umfasst 54 Glocken (4 ½ Oktaven), die im Glockenturm im Hauptinnenraum hängen. Die Glocken sind fest installiert; ihre Klöppel sind über Drähte mit einer großen Klaviatur im Raum unter dem Glockenstuhl verbunden. Wenn der Klöppel die Innenseite der Glocke anschlägt, bestimmt der Durchmesser der Glocke die Frequenz des Grundtons. Zusätzlich erklingen verschiedene Obertöne, darunter die kleine Terz; diese verleihen dem Klang Fülle. Das Instrument wird über eine Klaviatur mit Taktstöcken und Pedalen gespielt.
Wie sind Sie dazu gekommen, Universitäts-Glockenspieler zu werden?
In seinen Anfangsjahren wurde das Glockenspiel von mehreren Ehrenmitgliedern gespielt. 1944 wurde John Douglas Gordon zum ersten Universitäts-Glockenspielmann ernannt, eine Position, die er bis zu seinem Tod 1991 innehatte. Er brachte mir das Spielen bei, und 1978 bestand ich eine Prüfung und schloss mich der Gruppe von Enthusiasten an, die ihm als Ehrenmitglieder zur Seite standen. Später studierte ich Glockenspiel in Neuseeland und Holland. Nach Johns Tod übernahm der dienstälteste Ehrenmitglieder, Dr. Reginald Walker, für ein Jahr die Leitung. Während dieser Zeit fanden Vorspiele und Vorstellungsgespräche statt, und ich hatte das Glück, die Stelle anzutreten.
Was ist die Geschichte des Glockenspiels der Universität?
Das Glockenspiel des Kriegsdenkmals der Universität Sydney erinnert an die 197 Studenten, Absolventen und Mitarbeiter, die im Ersten Weltkrieg umkamen. Es wurde durch private Spenden innerhalb und außerhalb der Universität finanziert und am Anzac Day, dem 25. April 1928, eingeweiht. Die Originalglocken wurden in England von der berühmten Glockengießerei John Taylor and Co. in Loughborough, Leicestershire, gegossen. 1973 ließen die Taylors die oberen Glocken neu gießen, und 2003 wurden die oberen 33 Diskantglocken von Whitechapel in London, der Glockengießerei, die auch Big Ben gegossen hatte, ersetzt.
Ist es für Spieler schwierig, zum Üben auf das Glockenspiel zuzugreifen?
Ja, das schränkt die Anzahl der Studierenden deutlich ein. Das Umweltschutzgesetz verbietet das Glockenspiel vor 8 Uhr morgens (wenn wir eine Kettensäge wären, könnten wir um 7 Uhr anfangen!), und natürlich könnten sie während der Arbeitszeit und der Vorlesungen störend sein. Wenn Sie also morgens zwischen 8 und 8:45 Uhr joggen oder abends und am Wochenende, wenn keine anderen Veranstaltungen in der Nähe sind, übt jemand.
Wann und wo kann man das Glockenspiel am besten hören?
Jeden Sonntagnachmittag um 14 Uhr und jeden Dienstag um 13 Uhr finden kostenlose Konzerte statt, außer bei Prüfungen in der Nähe. Um die Glocken jedoch in ihrer schönsten Form zu hören, sollten Sie vor und nach jeder Universitätsabschlussfeier auf den Rasenflächen oder im Haupthof lauschen, denn dann werden die Glocken als feierliche Stimme der Universität mit Ihnen jubeln.