Christian Wilhelm Schenk

  • -

Christian Wilhelm Schenk

Christian Wilhelm Schenk (* 11. November 1951 in BrașovVolksrepublik Rumänien) ist ein deutscher ArztLyrikerEssayistÜbersetzer und Verleger aus der Gruppe der Siebenbürger Sachsen.

Christian W. Schenk wuchs in einer kleinen Bergwerkssiedlung nahe Brașov auf und wurde dreisprachig (deutsch, ungarisch und rumänisch) erzogen. Sein Vater ist Deutscher, seine Mutter Ungarin.

Ende der 1950er Jahre wagte er erste lyrische Versuche, denen 1961 die erste Veröffentlichung folgte: ein Gedicht in der Kinderzeitschrift Luminița (Bukarest) unter der Obhut des rumänischen Dichters Tudor Arghezi. Dieser war von 1959 bis 1965 sein Mentor. Sein zweiter Mentor war von 1964 bis 1969 der siebenbürgische Dichter Vasile Copilu-Cheatră.

Die Grundschule besuchte er in seiner Heimatsiedlung von 1958 bis 1962 und in Wolkendorf von 1962 bis 1966. Das Gymnasium absolvierte Schenk in Zeiden mit Unterbrechungen von 1971 bis 1973. Zwischenzeitlich schlug er sich mit Gelegenheitsarbeiten wie Filmvorführer, Weber oder Lohnarbeiter durch. 1974 holte er das Abitur nach.

1976 verließ Schenk Rumänien und wanderte nach Deutschland aus. Hier musste er in Wiehl im Oberbergischen Land erneut das Abitur ablegen, um die Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland zu erlangen. Von 1977 bis 1980 absolvierte er zunächst in Koblenz eine Ausbildung als Zahntechniker und studierte anschließend von 1980 bis 1986 Medizin/Zahnmedizin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. 1985 promovierte als Doktor in Medizin, an der gleichen Universität mit dem Thema „Zur Situation der Schwerbehinderten im Erwerbsleben“. Von 1986 bis 1988 absolvierte Schenk die Pflichtjahre für die Kassenzulassung in Lünen, ab 1988 war er in eigener Praxis, in Kastellaun tätig. Heute lebt Schenk in Boppard.

1986 protestierte Schenk als Chefredakteur der viersprachigen Zeitschrift „Rumänische Konvergenzen“, deren Chefredakteur er von 1984 bis 1986 war, gegen die als „Urbanisierungspläne“ bezeichneten Demolierungen ganzer Städte und Kulturobjekte unter dem Diktator Nicolae Ceaușescu. Daraufhin wurde er in Rumänien zur „persona non grata“ erklärt, verbunden mit dem lebenslangen Verbot, das Land zu betreten. Er schrieb und übersetzte weiter, fand allerdings nur im Westen und in der Diaspora Resonanz. Nach 1989 wurde er rehabilitiert. Er erhielt verschiedene Auszeichnungen von der damaligen Regierung, beispielsweise die Präsidentialurkunde.

Durch seine Mitgliedschaften im Verband deutscher Schriftsteller, im Rumänischen Schriftstellerverband, in der Union Mondiale des Écrivains Médecins, der American Romanian Academy of Arts and Sciences (ARA), im Rumänischen Schriftstellerverband der Ärzte, an der Akademie der Wissenschaften, Literatur und Kultur im Bihor, in der Hesperus-Gesellschaft, im Balkanromanisten-Verband und in der Süd-Ost-Europa-Gesellschaft bemüht sich Schenk seit Jahrzehnten, die Ost-West-Kulturbeziehungen zu vertiefen. Dieser Aufgabe widmet sich auch der von ihm gegründete Dionysos Literatur- und Theaterverlag (Kastellaun).

Für besondere Verdienste um die Ost-West-Kulturbeziehungen und für das eigene Schaffen wurde Schenk im Jahr 2000 von der Universitätsstadt Cluj-Napoca (Klausenburg) als Ehrenbürger und 2006 als „Ritter des danubischen Ordens“ in Galați an der Donau vorgeschlagen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_W._Schenk

https://www.youtube.com/@dr.christianw.schenk9101/featured

https://www.linkedin.com/in/dr-christian-w-schenk-9921182b/?originalSubdomain=de


  • -

Hans-Henning Dulk

Henning Dulk verbrachte Kinderjahre in Berlin und wohnte als Jugendlicher in der Nähe von Düsseldorf. Früh entschied er sich, Tierarzt zu werden. Allerdings wurde er vom Gymnasium verwiesen, weil er einem Lehrer nach einer Züchtigung eine Ohrfeige verpasst hatte. Nachdem er auf Internat Abitur gemacht hatte, studierte er in Hannover Tiermedizin. Er arbeitete als Assistent in einer Tierklinik in Dortmund. In dieser Zeit heiratete er. Mit dem Ziel, eine eigene Praxis zu eröffnen, übernahm er anschließend Urlaubsvertretungen – um dann selbst eine Praxis zu eröffnen. In Sachen Zahnreinigung und Blutuntersuchungen war er anderen voraus. Probleme mit der eigenen Gesundheit erschwerten ihm den Beruf. 2006 verkaufte er seine Praxis und ging in den Ruhestand. Mit seiner Ehefrau lebt er auf einem ca. 1780 erbauten Bauernhof in Müllenbach, den er 1994 als „Schrottimmobilie“ gekauft hatte, um ihn anschließend zu sanieren.

In der vierten Folge der aktuellen Staffel konnte man am letzten Montag (22.09.2008) verfolgen, wie Christian Rach im Restaurant Dringshof in dem Eifeldorf Müllenbach Station machte. Inhaber sind Marianne und Hans-Henning Dulk, die sich im November 2007 bei der Produktionsfirma gemeldet hatten. Ihre Motivation gründete sich auf dem zu erwartenden Marketingeffekt. Denn das Ehepaar Dulk war mit der Auslastung ihres 2006 eröffneten Restaurants ganz und gar nicht zufrieden. Ursprünglich hatten sie sich mehr erwartet von ihrem Konzept einer etwas anspruchsvolleren Gastronomie. Die Gegend kennen sie bestens, obwohl sie zuvor dreißig Jahre lang eine gut gehende Tierarztpraxis in der Düsseldorfer City betrieben haben. „Wir hatten einfach die Nase voll vom Schick-Micki,“ sagt Hans-Henning Dulk zu der Entscheidung, die Praxis zu verkaufen und sich ganz in die Eifel zurückzuziehen, wo das Ehepaar schon seit vielen Jahren ein Ferienhaus besitzt. Eine halbe Million Euro haben sie in den Neubau investiert, in den auch ein abgebrochenes Fachwerkhaus aus der Region eingefügt wurde. Das Haus liegt zwar in einem 500-Einwohner-Dorf, aber eine stark befahrene Bundesstraße führt direkt vorbei und der Nürburgring ist nur eineinhalb Kilometer entfernt. Ganz gute Bedingungen eigentlich für die zwei Quereinsteiger, die aber schon immer intensiven Kontakt mit der Branche hatten. Außerdem stimmt die Basis: „Wir waren dreißig Jahre hart arbeitende Dienstleister. Unternehmerisches Denken ist auf jeden Fall vorhanden.“ Auf Grund einer Marktanalyse in der Region wollten sie mehr bieten als die landläufige Schnitzel-und-Pommes-Küche und holten sich eine ambitionierte junge Köchin ins Haus. Beim Ambiente wurden entsprechende Akzente durch hochwertige Textilien gesetzt. Der Erfolg wollte sich allerdings nicht einstellen. Nur am Wochenende war die Frequenz besser, wenn die Kurzurlauber aus den rheinischen Großstädten sich in die abgeschiedene Gegend verirrten. 

Nach Vorgesprächen rückte Christian Rach im März 2008 mit seinem vierköpfigen Team an. In den folgenden fünf Tagen wurde dann auf Empfehlung des Restaurant-Testers das Konzept geändert hin zu einer eher bodenständigen Küche. Auch an der Dekoration wurde gefeilt, um das Lokal in Richtung „Landhausküche“ zu positionieren. Die Dulks sind im Nachhinein schon zufrieden mit den Ratschlägen des Hamburger Profis. „Die Idee, die Außenwerbung mit Strohballen aufzuwerten, hat uns schon neue Gäste gebracht,“ kann Dulk feststellen. Die Eifelaner sind nicht zu regelmäßigen Besuchern geworden und nach der Ausstrahlung der Sendung befürchten die Dulks hier eher gegeteilige Effekte. Denn die eigentlich realistische Einschätzung über die traditionsverbundenen Einheimischen kam auf dem Schirm doch eher wie ein übles Ressentiment rüber. „Damit hat Rach uns einen Bärendienst erwiesen, wobei er uns doch geraten hatte, mehr auf diese Gäste zuzugehen, anstatt auf die Klientel am nahen Nürburgring zu setzen.“ Besonders die Lokalpresse hat sich bisher auffallend zurückgehalten. Der erwünschte Marketingeffekt ist also zumindest vor Ort ausgeblieben. Vielleicht zieht es aber doch diesen oder jeden Fan der Sendung einmal in die Eifel, um am Originalschauplatz einzukehren. Auf eines sind die Hans-Henning Dulk allerdings schon stolz: „Die sonst in der Sendung übliche Reinigungsaktion war bei uns nicht nötig. Als Tierarzt muss mir keiner erklären, wie wichtig Hygiene ist.“ Die Karte haben sie inzwischen wieder erweitert, denn nach der Umstellung war das zuvor aufgebaute Stammpublikum leicht enttäuscht. Das Problem haben sie durch eine wechselnde Zusatzkarte mit dem Titel „Die Köchin empfiehlt“ gelöst. 

Letztendlich sehen die Dulks Nach- wie Vorteile in der ganzen Aktion. Auf der Haben-Seite stehen die teilweise guten Anregungen von Christian Rach und natürlich die Dreharbeiten selbst, bei denen sich der Sternekoch als Herr der Lage erwies. Bei der Produktion scheint Rach wirklich die Hosen anzuhaben, bestimmt jedes Bild und jede Szene und lässt sich nicht zum Spielball eines Redakteurs oder Aufnahmeleiters machen. Nicht so toll fanden die Dulks das stete Bemühen des Drehteams, große Emotionen zu schüren. Er selbst habe sich mehrfach beim Dreh auf die Zunge gebissen und auch seine Mitarbeiterin gewarnt. Die habe sich allerdings an einer Stelle in Rage geredet, was dann natürlich auch prompt gesendet wurde. Richtig sauer sind die Dulks allerdings wegen der herausgestrichenen Anti-Eifel-Stimmung. Mit einem gewissen Abstand werde man sich noch mal ordentlich beschweren, kündigte Herr Dulk an.

http://dirk-baranek.de/textarchiv/besuch-vom-restaurant-tester/

Marianne und Hans-Henning haben sich einen Traum erfüllt: Statt in Rente zu gehen haben der Tierarzt und seine Frau beschlossen ein Nobel-Restaurant in einem Eifeldorf zu eröffnen. „Ich habe während meines Studiums im Service gejobbt’, erklärt Hans-Henning selbstbewusst auf die Frage nach eventueller Erfahrung in der Gastronomie. Trotz fehlender Grundkenntnisse hat sich das Düsseldorfer Ehepaar in der Nähe des Nürburgrings ein Wohnhaus gebaut und dort ihr „Restaurant Dringshof“ integriert. Der Neubau steht direkt an einer Durchfahrtsstraße, wirkt von außen schmucklos und langweilig, wurde innen jedoch auf alt und ländlich getrimmt.

Nobel dagegen versucht sich die Speisekarte: Garnelenspieße an Kokosreis oder gebratener Zander auf Flusskrebsragout in Noilly-Prat-Sauce. Für die junge, unerfahrene Eifel-Köchin Eva keine leichte Aufgabe, zumal sie schon an einfacheren Gerichten scheitert. Da kann es schon mal passieren, dass das Rumpsteak innen und außen roh auf dem Teller des Gastes landet. Auch sonst sind die Eifelbewohner nicht so angetan von den edlen Speisen im „Dringshof“ und gehen lieber zur Konkurrenz. So steht das Restaurant zwei Jahre nach Eröffnung kurz vor dem Aus. In ihrer Not haben sich die erfolglosen Eifel-Wirte an Christian Rach gewandt.

Der Hamburger Sterne-Koch und Gastronomie-Experte schaut sich vor Ort alles genau an und testet das Essen. Auch sein Wildgericht wird ihm roh und somit ungenießbar serviert. Doch die schlecht zubereiteten Speisen sind nicht der einzige Grund für die miserable Situation des „Dringshof“. „Als Düsseldorfer schätzt man die gehobene Küche, aber die Eifeler Landbevölkerung mag es eher deftig und gutbürgerlich’, erklärt Christian Rach und nimmt sich nicht nur die Speisekarte vor – auch die Köchin, die Besitzer und das gesamte Ambiente werden ordentlich aufgemischt. (Text: RTL)Deutsche TV-PremiereMo. 22.09.2008 RTL

https://www.fernsehserien.de/rach-der-restauranttester/folgen/3×04-dringshof-in-muellenbach-315658

Hauptstr. 36

53520 Müllenbach


  • -

Margarethe Philipp

Margarethe Philipp, Jg. 1956, Dr. med., ist Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie, Psychotherapeutin, tiefenpsychologisch orientiert, mit Zusatzausbildung in spezieller Psychotraumatherapie (DeGPT), PITT (Reddemann), TRIMB, Gründungsmitglied der AG Körperorientierte Verfahren in der Psychotraumatherapie (DeGPT).

Während der Psychotherapieweiterbildung lernte sie meditativen Tanz kennen und besuchte Seminare bei Ritu Bajracharya, Dimitris Barbaroussis, Ulli Bixa, Kyriakos Chamalidis, Dres. Hannelore und Ernst Eibach, Ulli Jobst- Brünsch, Krisana Kirchner, Bunu Shrestha, Eka Suschke, Prajwal Ratna Vajracharya, Dr. Maria-Gabriele Wosien und weiteren Lehrenden und Tänzer*innen.
Durch Kombination mit Imaginationen passte sie die Tänze für Ressourcenstärkung und therapeutische Arbeit an.

Präsentation in TUT

Ärzte-Zeitung

choretaki


  • -

Björn Rodday

Als Sänger wirkt er in einem Sextett mit

Björn Rodday ist als MultiTalentDoc Sänger, Chorleiter, Betreiber eines historischen Kulturzentrums Sayner Hütte bei Koblenz am Rhein.

In dem Ort Boppard betreibt er auch ein Opernstudio Operiamo:

Er leitet den Landesjugendchor Rheinland-Pfalz

Björn Rodday engagiert sich für Benefizprojekte:

Sayner Hütte

Operiamo

youtube short films

youtube sextett


  • -

Karl-Heinz Kienle

Sportmedizinisch kann er auf eine lange eigene Erfahrung in Ausdauersportarten zurückblicken, „Mein letzter Marathon ist leider mittlerweile dreißig Kilo her“, meint er mit einem Lächeln und einem Augenzwinkern. Besonderes Wissen hat er über alle Sportarten, die unter der Wasseroberfläche ausgeübt werden. 15 Jahre Nationalmannschaftsarzt und 7 Jahre Fachbereichsleiter Leistungs- und Wettkampfsport im Verband Deutscher Sporttaucher, mehrere  Jahre Chairman der Subcomission „Sportsmedicine“ des Weltverbandes CMAS, dazu Publikationen im „Handbuch der Sporttraumatologie“, in „Tauchen noch sicherer“ und bei unzähligen Kongressen – das kann ihm niemand nehmen.

web

wikipedia DE
wikipedia EN

youtube – vimeo

facebook – twitter – instagram

work