Rainer Bach

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Rainer Bach

Rainer Bach (* 14. Dezember 1947 in Bielefeld) ist ein deutscher Country-Sänger und Pedal-Steel-Gitarrist. Er war Gründungsmitglied der Gruppe Truck Stop, veröffentlichte Soloalben und arbeitete als Zahnarzt.

Musikalische Karriere

Rainer Bach lernte mit sieben Jahren das Klavierspielen. Im April 1963 entdeckte er für sich die Beatles und begann, zunächst auf der Wandergitarre zu lernen. Während seiner Schulzeit gründete er eine Beatband namens The Misfits, die vor bis zu 1000 Menschen auftrat. Nach bestandenem Abitur löste sich die Band auf. Nach der Schulzeit verpflichtete Bach sich bei der Bundesmarine und diente unter anderem auf der Gorch Fock, deren Chor er 1968 leitete. 1971 begann er ein Studium der Zahnmedizin in Hamburg.

Im Herbst 1972 gründete er zusammen mit Günter „Cisco“ Berndt, Burkhard „Lucius“ Reichling, Erich Doll, Wolfgang „Teddy“ Ibing und Eckart Hofmann die Gruppe Truck Stop. Insgesamt blieb er etwa zehn Jahre in der Band. Dort sang er und spielte Pedal-Steel-Gitarre. Er war Komponist zahlreicher Hits, darunter auch ihres ersten Charterfolgs Ich möcht’ so gern Dave Dudley hör’n und des Hits Der wilde wilde Westen zusammen mit Erich Doll. Im Dezember 1983 trat er aus der Gruppe aus, da er zwischenzeitlich als Zahnarzt arbeitete und mehr Zeit für seine Patienten benötigte. Neben seiner Arbeit mit Truck Stop beteiligte er sich als Steel-Gitarrist auch an Alben von Volker LechtenbrinkReinhard Mey und Peter, Sue & Marc.

Nach Truck Stop

Seine Zahnarztpraxis eröffnete er 1982 in Seevetal und führte diese bis 2013. Während dieser Zeit komponierte er unter anderem für andere Künstler. Außerdem schrieb er Meditationsmusik für eine Freundin beim DRK-Kurzentrum Carolinensiel und komponierte für deren Kinderhaus die Benefiz-CD Ich möchte so gern ins Kinderhaus, deren Titellied auf der Melodie von Ich möcht’ so gern Dave Dudley hör’n basierte.[2]

Im Jahre 1992 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum Auf meine Art über Dino Music; 2014 erschien sein Album Ich bin nicht mehr der Alte über DTM Musik. Neben seinen Soloalben ist er Mitglied der All-Star-Country-Band Third Coast, in der auch unter anderem Nils TuxenWerner Becker und Uwe Lost spielten.[3]

Ende 2019 nahm er an der zweiten Staffel von The Voice Senior teil und schied in den Sing-offs aus. Sein Coach war Michael Patrick Kelly.

https://de.wikipedia.org/wiki/Rainer_Bach_(Musiker)

https://www.facebook.com/drrainerbach/?locale=de_DE

https://www.facebook.com/watch/?v=1085174399647662

https://www.bild.de/unterhaltung/tv/tv/truck-stop-gruender-country-comeback-fuer-rainer-bach-66369622.bild.html


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Christoph Wagner

Wenige kennen den Musiker Christoph Wagner. Wer ihm beim Improvisieren am Klavier zuhörte, verstand, dass es diese unmitelbare Nähe zur Musik ist, die ihn antrieb und antreibt, eine Wissenschaft für Musiker zu schaffen.

Am 20.5.1931 in Marburg geboren, wuchs Christoph Wagner in Weilburg/Lahn in einem kulturell vielfältig anregenden Elternhaus auf. Aus dem Knabensopran entwickelte sich trotz kriegsbedingt nur sporadischen Klavierunterrichts ein feinsinniger Pianist, der sich die großen Werke der Klavier- und Geigenliteratur erschloss. Schon in der Jugend war er ein einfühlsamer Kammermusikpartner und Liedbegleiter. Von früher Kindheit an war ihm auch das Improvisieren selbstverständlich. Lebenslang blieb es seelischer Ausgleich – später in einer musikalischen Sprache, die teils an Bach, oft auch an Brahms
oder Schumann erinnerte.

1958 – 1963Musikstudium in Detmold – Hauptfach Dirigieren bei Martin Stephani, Klavier bei Renate Kretschmar-Fischer, Tonsatz bei Günter Bialas

Christoph Wagners Sehnsucht nach Musik war so beständig, dass er 1958 nach seinem Medizinstudium („aus Vernunft“) und anschließender Promotion noch ein Musikstudium mit Hauptfach Dirigieren aufnahm. In Detmold genoß er die musikalisch erfüllte Zeit- andererseits schlichen sich Zweifel ein:
„Die Idee zu einer systematischen Erforschung der physiologischen Grundlagen der Musikausübung entstand während meines Musikstudiums, das sich an ein Medizinstudium anschloss. Vor dem gedanklichen Hintergrund der Naturwissenschaft mit ihrem Bemühen, Einsichtenund Entscheidungen so weit wie möglich objektiv abzusichern, wirkte es merkwürdig, dass man sich in der musikalischen Ausbildung nur aufsubjektive Erfahrung berief, trotz offensichtlicher Widersprüche in Methoden und Ergebnis. Erfolge wurden bewundert, Misserfolge meist mit mangelnder Begabung erklärt, nicht aber auf ihre Ursachen hin untersucht. Über sich häufende Sehnenscheidenentzündungen und ähnliche Beschwerden schwieg man konsequent. Dass viele meiner Mitstudenten ihrer Sache nicht sicher waren und unter Selbstzweifeln litten, war nicht zu übersehen. Im Verlauf des Studiums wurde mir immer deutlicher, dass sich an diesem Dilemma einiges ändern ließe, wenn man die Arbeit des Musikers und
ihre physiologischen Voraussetzungen wissenschaftlich untersuchen würde. 1963, am Ende seines Detmolder Musikstudiums, sagte er seiner damaligen Klavierdozentin Renate Kretschmar-Fischer auf einem Spaziergang voraus: „Es wird ein Institut geben, das sich hauptamtlich um diese Aufgabe kümmert. – Elf Jahre später war es soweit.

http://www.christoph-wagner-musikphysiologie.de

https://dgfmm.org/nachruf-christoph-wagner


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Gerd Guido Hoffmann

A.E. Fesca: Septett Nr. 1 (op. 26) für Klavier, Oboe, Horn, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass
Kammermusikabend im Ärztehaus München/Harlaching 1982.
Gerd Guido Hofmann (gest. 8. Juli 2016) studierte Medizin, Klavier und Musikwissenschaft in München und Salzburg.
Er war Facharzt für Innere Medizin und Endokrinologie und Mitbegründer der Gemeinschaftspraxis Ärztehaus München/Harlaching sowie ehemaliger Präsident und Ehrenpräsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).

Der am 19. März 1941 in Ingolstadt geborene Hofmann studierte an den Universitäten Heidelberg und München Humanmedizin sowie Musik und Musikwissenschaften in München und Salzburg. Seinen Facharzt für Innere Medizin und Endokrinologie/Diabetologie erwarb er an der medizinischen Klinik Innenstadt der Universität München. 1978 ließ er sich mit zehn Kolleginnen und Kollegen in der Praxisgemeinschaft München-Harlaching nieder. Im selben Jahr startete Hofmann mit seinem Beitritt zum BDI, dessen Präsident er von 2000 bis 2004 war, auch seine berufspolitische Karriere. Darüber hinaus war er jahrelang sowohl in der Kassenärztlichen Vereinigung als auch in der Landesärztekammer Bayerns sowie im europäischen Fachärzteverband UEMS berufspolitisch aktiv. Sein besonderes Engagement auf EU-Ebene galt der Harmonisierung von Leitlinien innerhalb Europas. Eine seiner bedeutendsten Leistungen war hier die Koordination des European Manual of Internal Medicine.

Seine beiden Leidenschaften Musik und Medizin hat Hofmann auch gerne miteinander kombiniert, indem er beispielsweise auf der Eröffnungsveranstaltung des 103. Deutschen Ärztetages in Köln im Jahr 2000 als Pianist aufgetreten ist. 

https://www.aerzteblatt.de/archiv/gerd-guido-hofmann-er-beherrschte-nicht-nur-die-berufliche-klaviatur-6e4faa2c-fbd2-4fee-8c8e-2dd83e415eee


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Krzysztof Komeda

Krzysztof Komeda (gebürtig: Krzysztof Trzciński; * 27. April 1931 in Posen; † 23. April 1969 in Warschau) war ein polnischer Jazz-Pianist und Komponist von Jazz- und Filmmusik von internationaler Bedeutung. Nach Angaben von Jan Wróblewski nimmt Komeda in Polen einen ähnlichen musikalischen Rang wie Chopin ein.

In seinen Jugendjahren erhielt er Klavierunterricht in Ostrów Wielkopolski (deutsch: Ostrowo), wo er von 1946 bis 1951 lebte. Später wurde er Schüler am Konservatorium in Posen (Klavierunterricht und Musiktheorie). Danach entschied er sich für ein Studium der Medizin. Sein Vater Mieczysław Trzciński war Bankkaufmann und übernahm im Dezember 1952 die Position eines Filial-Direktors der Polnischen Nationalbank in Poznań (Posen). Während seines Studiums wohnte er hier ab 1952 bis 1956[2] bei seinen Eltern und hatte ein eigenes Klavier.[3] Als Student knüpfte er Kontakte mit der Krakauer Untergrund-Jazz-Szene. Man traf sich in Privatwohnungen oder Nachtclubs, den „Katakomben des Jazz“.[3] Sein Interesse für Unterhaltungsmusik und Tanzmusik verschob sich von Dixieland über Bebop bis schließlich zu zeitgenössischem Jazz.

Den ersten nationalen Erfolg feierte Komeda-Trzciński im August 1956 auf dem ersten Jazz-Festival in Sopot mit dem Komeda-Sextett. Die Nachricht von einem Jazzfestival verbreitete sich zuvor wie ein Lauffeuer in ganz Polen. Die vollständig improvisierte Veranstaltung zog etwa 30 bis 50.000 junge Polen an, die auf Rasenflächen, in Parks oder in Badekörben am Strand übernachteten.

Zum Festivalbeginn fand ein Umzug statt nach Art der Paraden der New-Orleans-Orchester am Mardi Gras. Symbolisch trug das Komeda-Sextett in zwei Kästen den üblichen Jazz à la Dixieland und Tanzmusik zu Grabe. Da über das erste freie Jazzfestival alle Zeitungen berichteten, konnte danach die Jazzmusik in der Öffentlichkeit nicht mehr so einfach wie bisher verboten werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Krzysztof_Komeda

https://en.wikipedia.org/wiki/Krzysztof_Komeda


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Dannie Abse

Dannie AbseCBE (* 22. September 1923 als Daniel Abse in CardiffWales; † 28. September 2014[1] in Golders GreenLondon) war ein britischer Autor und Dichter.

Dannie Abse at the Cheltenham Literature Festival 2013 | age 90

Dannie Abse wuchs in seiner jüdischen Familie mit seinen etwa zehn Jahre älteren Brüdern Leo Abse (1917–2008; Anwalt, Politiker, Autor) und Wilfried Abse (1915–2005; Psychoanalytiker) auf.[2] Nach erfolgreichem Abschluss der Schule in seiner Geburtsstadt studierte er Medizin an der University of Wales College of Medicine, der Westminster Hospital Medical School und am King’s College London. 1950 erlangte er den Doktortitel. Von 1954 bis 1989 arbeitete er in der Brustklinik des Central Medical Establishment in London. 1989 erhielt er die Ehrendoktorwürde der University of Wales.

Poetry | Dannie Abse interview | Poet | Fusion | 1971

1954 erschien seine Autobiografie Ash on a Young Man’s Sleeve, in der er seine Kindheitserlebnisse verarbeitete. Er erhielt den Welsh Arts Council Award und 1985 den Cholmondeley Award. Abse war Mitglied der britischen Poetry Society und gehörte seit 1983 der Royal Society of Literature an. Abse verfasste einige Gedichtbände – sein erster war 1949 After Every Green Thing –, Romane, Dramen und Essays. In der Neujahrsehrungsliste 2012 erhielt er als Auszeichnung das Kommandeurskreuz des Order of the British Empire verliehen.

Abse war mit der Kunsthistorikerin Joan Abse, geborene Mercer (1923–2005) verheiratet, mit der er auch drei gemeinsame Kinder hat. Sie starb bei einem gemeinsamen erlittenen Autounfall, bei dem Dannie Abse sich eine Rippe brach.

Dannie Abse war sein Leben lang ein treuer Fan des Fußballklubs Cardiff City. Das erste Spiel sah er 1934; in vielen seiner Werke bezieht er sich auf das Fußballspiel.

https://de.wikipedia.org/wiki/Dannie_Abse


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Giorgos Chimonas

Giorgos Chimonas (Kavala , 17. März 1938 – Paris , 27. Februar 2000) war ein griechischer Prosaschriftsteller, Übersetzer und Psychiater, der in den 1960er Jahren auf dem Gebiet der griechischen Literatur bekannt wurde und sich einen Namen machte .

Giorgos Himonas wurde 1938 in Kavala geboren und wuchs in Thessaloniki auf . Dort studierte er 
Medizin . Er setzte sein Studium in Paris fort und spezialisierte sich dort auf Psychiatrie und 
Neurolinguistik . Nach Abschluss seines Studiums kehrte er nach Griechenland zurück und lebte in 
Athen . 

1960 veröffentlichte er sein erstes Buch mit dem Titel Peisistratos . Er beschäftigte sich mit Prosa, Übersetzungen und dem Verfassen von Essays. Er war mit der Dramatikerin Loula Anagnostaki verheiratet 
und zusammen hatten sie einen Sohn, den Schriftsteller Thanasis Heimonas. Er starb am 27. Februar 2000 in Paris im Alter von 61 Jahren. Er wurde auf dem Ersten Athener Friedhof begraben .

Seine Schriften erforschen auf psychoanalytische Weise die inneren Aspekte des Bewusstseins und zeichnen sich durch ihren modernen Schreibstil sowie durch viele aus dem Anti-Roman übernommene Elemente aus, wie etwa einen flachen Schreibstil oder das Fehlen von Dialogen. Professor 
Linos Politis sagt über ihn , er sei „ein Autor, der nicht leicht zu durchschauen ist“.

https://el.wikipedia.org/wiki/%CE%93%CE%B9%CF%8E%CF%81%CE%B3%CE%BF%CF%82_%CE%A7%CE%B5%CE%B9%CE%BC%CF%89%CE%BD%CE%AC%CF%82

https://www.hartismag.gr/hartis-30/afierwma/o-giwrgos-xeimwnas-metaxy-monternismoy-kai-metamonternoy

TV ERT Beitrag

https://eratobooks.gr/etiketes/productslist/%CE%B3%CE%B9%CF%8E%CF%81%CE%B3%CE%BF%CF%82-%CF%87%CE%B5%CE%B9%CE%BC%CF%89%CE%BD%CE%AC%CF%82

Es besteht meiner Meinung nach kein Zweifel daran, dass Giorgos Himonas den reinsten und zugleich schärfsten modernistischen Geist der modernen griechischen Prosa verkörpert. Seine wilde Fantasie, seine fragmentarische Syntax, seine gebrochenen Worte, der unaufhörliche, traumhafte Fluss seiner Sätze, aber auch sein paranoider, wahnsinniger oder sogar von Natur aus aphasischer Ausdruck. Sie prägen sein Werk vom ersten Moment bis zur letzten Seite und unterlaufen dabei nicht nur zahlreiche Erzählkonventionen, sondern begründen auch eine permanente und tiefgreifende literarische Experimentierfreude seinerseits.
[2] Aus welchem Blickwinkel wir sein Werk auch betrachten und wie wir seine Sprache, seine Bilder und seine menschlichen Formen auch verstehen, Heimonas ist ein überzeugter Modernist, der die Dinge einer vielfachen Bewährungsprobe unterzieht: von der Überwindung der Abfolge, des rationalen Ausdrucks und der geregelten (allgemein akzeptierten und erkennbaren) Bedeutung bis hin zur Störung der induktiven Ordnung, aber auch der Freisetzung des Unbewussten mit der daraus resultierenden Verlagerung und Bestattung des Subjekts. Es gibt sicherlich nicht viele Prosaautoren im Nachkriegsgriechenland, die sich so leidenschaftlich an die Vorgaben des Formalismus halten. Himonas verwandelt seine Texte in einen Spiegel seiner Schreibwerkstatt und achtet darauf, alle Materialien auf eine frei schwebende Bahn zu bringen. Metaphorische Transzendenzen und historische Referenzen, wahnhafte Monologe und eine innere Konzentration, die mit den Reden und Redewendungen anderer beladen ist (auf ein Ego, das von archaischen Leidenschaften und mystischen Ängsten oder Visionen entflammt ist), unaufhörliche Umkehrungen und Rückfälle einer stets prätentiösen Handlung, unerwartete (imaginäre und apokalyptische) Explosionen einer offensichtlich diffusen und durchlöcherten Handlung, überraschende Metonymien sowie Spiele blendender Spiegelungen durch die intensive Verflechtung von Identitäten und Heteroidentitäten lassen Heimonas‘ Prosa einer einsamen Insel im weiten Meer ähneln, einem literarischen Akt, der mit einem unnachgiebigen Kampf identifiziert wird – dem Kampf, jede Regelmäßigkeit der Bedeutung zu beseitigen, ihre Rezeption und Akzeptanz jeglicher Legitimation zu entziehen. Und eine solche Haltung hat natürlich zur Folge, dass das Schreiben als Begriff ohne jegliche Genre-Kennzeichnung entsteht und seine Funktion übernimmt, als ein völlig reduziertes und zugleich autonomes Mittel zur Untersuchung der Bedingungen der Produktion und Schaffung von Kunst in einem Regime der vollständigen Infragestellung.


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Hiester Richard Hornberger Jr. 

Hiester Richard Hornberger Jr. (1. Februar 1924 – 4. November 1997) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Chirurg, der unter dem Pseudonym Richard Hooker schrieb. Hornbergers bekanntestes Werk ist sein Roman MASH (1968), der auf seinen Erfahrungen als Chirurg der US-Armee während des Koreakriegs basiert und in Zusammenarbeit mit W. C. Heinz geschrieben wurde. Der Roman diente als Grundlage für den preisgekrönten, von Kritikern und an den Kinokassen erfolgreichen Film MAS*H (1970) – und zwei Jahre später für die gefeierte, langjährige gleichnamige Fernsehserie.

Nach Abschluss seines Medizinstudiums wurde er in den Koreakrieg eingezogen und dem 8055 Mobile Army Surgical Hospital (M.A.S.H.) zugeteilt. Laut einem der Einheit zugeteilten Arzt waren die M.A.S.H.-Einheiten „nicht an der Front, aber nah dran. Sie lebten und arbeiteten in Zelten. Im Sommer war es heiß und im Winter eiskalt.“[3] Der Operationssaal bestand aus Tragen, die auf Zimmermanns-Sägeböcken balancierten.

Viele der M.A.S.H.-Ärzte waren in ihren Zwanzigern und nur wenige hatten eine fortgeschrittene chirurgische Ausbildung.[5] Während der Kampfeinsätze konnten die Einheiten „bis zu 1.000 Opfer pro Tag“ verzeichnen. „Kennzeichnend für die Kämpfe in Korea“ erinnerte sich einer von Hornbergers Offizierskameraden, „war, dass es Phasen von einer Woche oder zehn Tagen gab, in denen nicht viel passierte, und dann gab es einen Angriff. Wenn es einen Angriff gab, gab es plötzlich eine Masse an Opfern, die uns einfach überwältigten.“ Es gab, so erinnerte sich ein anderer Chirurg, „‚lange Phasen, in denen nicht viel passierte‘ in einer Atmosphäre scheinbarer Sicherheit – jede Menge Zeit zum Spielen … Wenn es ruhig war, saßen wir herum und lasen. Manchmal tanzten die Krankenschwestern ein bisschen.“ Hornbergers spätere Einschätzung des Verhaltens seiner Einheit lautete: „Einige flippten aus, aber die meisten machten auf unterschiedlichste Art und Weise und in unterschiedlichem Ausmaß einen Höllenlärm.“

Ein Kollege beschrieb Hornberger als „einen sehr guten Chirurgen mit einem großartigen Sinn für Humor“. Hornberger beschriftete sein Zelt „Der Sumpf“, wie auch die Figuren im Roman.

Nach dem Erfolg seines Buches und dessen Verfilmungen praktizierte Hornberger bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1988 weiterhin als Chirurg in Waterville. In seinen späteren Praxisjahren betrieb Hornberger medizinische Forschung und veröffentlichte seine Forschungsergebnisse in von Experten begutachteten medizinischen Fachzeitschriften. Er starb am 4. November 1997 im Alter von 73 Jahren an Leukämie.

https://en.wikipedia.org/wiki/Richard_Hooker_(author)

https://www.saturdayeveningpost.com/2020/01/five-things-you-didnt-know-about-the-4077th-mash


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Perikles Sphyridis

Periklis Sfyridis (geboren am 5. Oktober 1933 in Thessaloniki) ist ein zeitgenössischer griechischer Dichter, Prosaschriftsteller, Essayist, Kritiker und Anthologe. Seine Prosa wurde in mehreren Sprachen veröffentlicht.

Periklis Sfyridis wurde 1933 in Thessaloniki geboren, wo er lebt. Absolvent des American College „Anatolia“, Abschlussjahrgang 1952. Er studierte Medizin an der Universität Thessaloniki (als Student der Militärmedizinischen Fakultät) und arbeitete bis 1994 als Kardiologe. Von 1975 bis 1981 war er Präsident der Ärztekammer von Thessaloniki.

Er erschien 1974 in Briefen und arbeitete eng mit der Literaturzeitschrift Diagonios zusammen . Von 1985 bis 1990 gab er die jährliche Publikation mit unveröffentlichten anekdotischen Texten von Prosaautoren aus Thessaloniki heraus, Parafyada . Von 1987 bis 1996 war er Verlagsberater (Content Manager) der Zeitschrift To Tram . 1996 organisierte er die Konferenz Paramythia Thessaloniki über die Prosa der Stadt von 1912 bis 1995 und gab deren Tagungsband heraus. Im Jahr 2001 war er gemeinsam mit der Abteilung für Mittelalter- und Neugräzistik der Fakultät für Philologie der Philosophischen Fakultät der Aristoteles-Universität Thessaloniki Mitorganisator. toter Link ] und die Stadtbibliothek Thessaloniki haben die Konferenz „Poesie in Thessaloniki im 20. Jahrhundert“ organisiert und deren Tagungsband herausgegeben. Im Jahr 2005 organisierte er die Konferenz Literary Nurseries in Thessaloniki. Die literarischen Zeitschriften der Stadt im 20. Jahrhundert und ihre Herausgeberschaften. Im Jahr 2008 organisierte er in der Stadtbibliothek von Thessaloniki, im Rahmen des „ Demetrios “-Festivals, die vierte Konferenz Kritik und Kritiker von Thessaloniki im 20. Jahrhundert und gab deren Proceedings heraus (gemeinsam mit Sotiria Stavrakopoulou ). 

Seine Kurzgeschichte „Das Geheimnis“ ist die Grundlage für Tasos Psarras‘ Film „Die andere Seite“, dessen Drehbuch er gemeinsam mit dem Regisseur schrieb. Zwei weitere seiner Kurzgeschichten wurden als Fernsehfilme verfilmt. Er schrieb auch die Texte für die Dokumentarserie „Literatur und soziale Wirklichkeit in Thessaloniki“ von Tasos Psarras, die 1997 von ET-3 ausgestrahlt wurde, und vom gleichen Regisseur „Literarische Spaziergänge in Nordgriechenland“ (das sind die Fernseh-/Literaturporträts folgender Schriftsteller: Thanasis Markopoulos / Veria, Vasilis Karagiannis / Kozani, Lazaros Pavlidis / Kilkis, Sakis Totlis / Edessa, Vasilis Tsiambousis / Drama), eine Serie, die 1995 wiederholt von den staatlichen Fernsehsendern ausgestrahlt wurde .

Er hat zwei Gedichtsammlungen, vierzehn Kurzgeschichtensammlungen, zwei Romane und eine Abhandlung über seine spirituelle Reise veröffentlicht. Er veröffentlichte Studien über Schriftsteller, Maler und drei Anthologien über die Prosaschriftsteller von Thessaloniki, von denen eine ins Deutsche und eine andere ins Englische übersetzt wurde. Er arbeitete mit den meisten griechischen Literaturzeitschriften zusammen. Seine Kurzgeschichten wurden ins Deutsche, Englische und Niederländische übersetzt, ebenso wie zwei seiner Bücher in derselben Sprache (Niederländisch): die Kurzgeschichtensammlung First Hand und sein Roman Kidney Transplant . Über sein Prosawerk sind über hundert seriöse Rezensionen und Studien in Einzelbänden erschienen. Im November 2007 wurde er von der Stadt Thessaloniki für seine Prosa und sein kritisches Werk geehrt. Von 2009 bis 2010 war er Mitglied des Wahlausschusses des Vafopoulio-Kulturzentrums von Thessaloniki und verantwortlich für Redeveranstaltungen. Dort schuf er auch die literarische Reihe der Vafopoulio-Veröffentlichungen.

https://el.wikipedia.org/wiki/%CE%A0%CE%B5%CF%81%CE%B9%CE%BA%CE%BB%CE%AE%CF%82_%CE%A3%CF%86%CF%85%CF%81%CE%AF%CE%B4%CE%B7%CF%82


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Vasos Ilias Vogiatzoglou

Vasos Vogiatzoglou , Sohn von Elias, wurde 1935 in Nea Ionia, Attika , geboren . Er ist Kinderarzt und Mitglied der Organisation Ärzte der Welt , Forscher der Geschichte und Volkskultur der Griechen Kleinasiens , Dichter, Onomatologe und Essayist.

Seine Eltern waren kleinasiatische Flüchtlinge aus Sparta (Isparta) in Pisidien . Er studierte Medizin an der Universität Athen und spezialisierte sich auf Pädiatrie. Sie übernimmt auf freiwilliger Basis die pädiatrische Betreuung von Kindern in den Frauengefängnissen von Korydallos und Theben. 

Vasos Ilias Vogiatzoglou wurde 1935 in Nea Ionia, Attika, geboren. Er kommt aus Sparta, Griechenland. Asien. Er ist Kinderarzt und aktives Mitglied der humanitären Organisation „Ärzte der Welt“. Sie übernimmt auf freiwilliger Basis die pädiatrische Betreuung von Kindern in den Frauengefängnissen von Korydallos und Theben. Als Forscher der Geschichte und Populärkultur der Griechen Kleinasiens, Dichter, Onomatologe und Essayist interessiert er sich besonders für den philosophischen Essay. Er hat 37 Bücher veröffentlicht und mit vielen Zeitungen und Zeitschriften in Griechenland und Zypern zusammengearbeitet.

Seit 2006 ist er Direktor der Schule für philosophische und sozialwissenschaftliche Forschung „Kyklos“ in seiner Heimatstadt. Für seine schriftstellerische und humanitäre Arbeit wurde er mit zahlreichen Ehrungen und Preisen geehrt, unter anderem 1986 von der Akademie von Athen für seinen Beitrag zur Erforschung des kleinasiatischen Hellenismus. Er ist ordentliches Mitglied der National Society of Greek Writers, der Greek Onomatological Society, der Society of Medical Writers und der Greek Society of Christian Letters.

Neben der Poesie studiert er die Geschichte und Folklore des kleinasiatischen Hellenismus und veröffentlicht die Studien Pisidien in Kleinasien (1978), Präsenzen (1979), Nachbarschaften der Ungläubigen (1981), Sparta in Kleinasien (1986), Nachnamen in Kleinasien: Türkische und türkische Nachnamen in Griechenland (1992), Giannis und Giorgis (1994), Alaya in Kleinasien (1995) und Pisidische Tauf- und Nachnamen (1998).

Weitere Projekte

Er hat außerdem die ästhetische Studie The Faces of Janus (1991), die Übersetzung der Psalmen Davids The Book of Psalms (1992), den Reisebericht über den Berg Athos The Bells of Pantocrator (1992) und The Book of Job (2007) veröffentlicht; Seine Kurzgeschichten, Chroniken, Studien und Essays wurden in Zeitschriften in Athen und Nikosia veröffentlicht und seine Gedichte ins Rumänische und Polnische übersetzt .

https://www.vogiatzogloucollection.gr

https://el.wikipedia.org/wiki/%CE%92%CE%AC%CF%83%CE%BF%CF%82_%CE%97._%CE%92%CE%BF%CE%B3%CE%B9%CE%B1%CF%84%CE%B6%CF%8C%CE%B3%CE%BB%CE%BF%CF%85

https://www.liberal.gr/politismos/i-poreia-pros-fos


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Takis Sinopoulos

Takis Sinopoulos wurde 1917 auf der Peloponnes geboren. Er diente von 1946–1949 als Militärarzt im griechischen Bürgerkrieg, die Erfahrung von Brudermord und Gewaltexzessen prägte ihn und sein Schaffen nachhaltig. Er starb 1981 in Pyrgos auf der Peloponnes.

Er wurde in Agolinitsa als erstgeborener Sohn des Philologen Giorgos Sinopoulos und Roussa-Veneta Argyropoulou geboren. Er studierte Medizin an der Universität Athen und schloss sein Studium 1944 ab . Im Jahr 1934 veröffentlichte er unter dem Pseudonym Argyros Roubanis das Gedicht „Verrat“ und die Kurzgeschichte „Die Rache eines Bescheidenen“ in der Pyrgio-Zeitung „ Nea Imara “ . Im Jahr 1941 wurde er als Sanitätsfeldwebel in Loutraki eingezogen, [ 3 ] während der Besatzungszeit veröffentlichte er Übersetzungen französischer Dichter sowie einige Essays über Poesie. 1942 wurde er als Widerstandskämpfer für kurze Zeit von den Italienern inhaftiert, während des Bürgerkriegs war er Arzt in einem Infanteriebataillon . Nach dem Ende des Bürgerkriegs begann er als Arzt in der Hauptstadt zu arbeiten. 1951 veröffentlichte er seine erste Gedichtsammlung mit dem Titel „ Metaihmio“ . Er gehörte zum Redaktionsteam von „Eighteen Texts“, „ New Texts “ 1–2, „Deposition ’73“ und der Zeitschrift „ The Continuation “. Er arbeitete auch mit zahlreichen Zeitschriften zusammen („ Nea Estia “, „ Filologika Chronika “, „ Odysseas “ (Pyrgou), „ Kochlias “, „ Piraika Grammata “, „ Anglohelleniki Epitheoresis “, „ Kainouria Epochi “, „ Zygos “, „ Epochen “, „ Tram “, „ O Tachydromos “ usw.). Er gehörte zur ersten Nachkriegsgeneration. Er wurde besonders von T.S. Eliot , Seferis und Ezra Pound beeinflusst . Im Allgemeinen ist seine Poesie lyrisch, epigrammatisch und von tragischer Selbsterkenntnis und Pessimismus geprägt. In seinen letzten Lebensjahren war eine Verschiebung im Gebrauch des sprachlichen Materials hin zu einem antipoetischen, aggressiven und oft ironischen Diskurs zu beobachten. Einen großen Teil seiner Bibliothek schenkte er der Universität Thessaloniki .

Sinopoulos verbrachte seine Studienjahre in Pyrgos und ging 1934 nach Athen, um Medizin zu studieren. Seinen ersten Auftritt in der Literaturwelt hatte er 1934 mit der Veröffentlichung des Gedichts „Verrat“ und der Kurzgeschichte „Die Rache eines Bescheidenen“ in der Pyrgos-Zeitung „Nea Imera“ unter dem Pseudonym Argyros Roubanis, während sein erster Gedichtband den Titel „Metaihmio“ trug und 1951 veröffentlicht wurde. Das erste Gedicht in diesem Band, „Elpinor“ , wurde 1944 geschrieben.

Als Pionierfigur der „Generation der 50er Jahre“ verfasste Sinopoulos im Laufe seiner kreativen Karriere eine Reihe von Gedichtsammlungen, Essays und Buchrezensionen, die das intellektuelle Leben des Landes in den Nachkriegsjahren prägten. Er ist ein Tragiker par excellence. Die Betonung des Tragischen „stigmatisiert“ seine gesamte Poesie, das Drama, den Verfall, den Tod, das Leiden und die Entfremdung und verkörpert die tragischen historischen Ereignisse, die er erlebte (Diktatur des Metaxas, Kriegsbesetzung, Bürgerkrieg, Diktatur von 1967, Putsch und Invasion in Zypern).

Außerdem verfasste er die Gedichtbände „Das Lied von Johanna und Konstantin“ , der 1961 mit dem Staatspreis für Lyrik ausgezeichnet wurde , „Bekanntschaft mit Max“ , „Nacht und Kontrapunkt“ , sowie verschiedene Studien und Essays wie „Strofi“ zum Werk von Seferis. Für „Das Lied von Johanna und Konstantin“ wurde er 1962 mit dem 2. Staatlichen Lyrikpreis ausgezeichnet.

Er starb am 25. April 1981 (Osterabend 1981) in Pyrgos . Er war mit Maria Dotta verheiratet, die 1995 das Haus, in dem sie in der Gemeinde Nea Ionia lebte , der Stiftung „Takis Sinopoulos“ als Unterkunft schenkte. Auf dem Platz vor seinem Haus in der Takis-Sinopoulos-Straße in Perissos steht eine Büste des Dichters.

https://el.wikipedia.org/wiki/%CE%A4%CE%AC%CE%BA%CE%B7%CF%82_%CE%A3%CE%B9%CE%BD%CF%8C%CF%80%CE%BF%CF%85%CE%BB%CE%BF%CF%82

https://blogs.bl.uk/european/2017/03/poet-of-a-pitiable-time-takis-sinopoulos.html