Matthias Schrenk

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Matthias Schrenk

Der Künstler Matthias Schrenk (links) und Bernd Salfner vor dem Ölbild „Junger Mann mit Fisch“. Bilder: Rosemarie Tillessen | Bild: Rosemarie Tillessen

Nach dem Abitur am Klettgau Gymnasium in Tiengen war er Stipendiat des Landes Norwegen und begann seine künstlerische Ausbildung an der Ringsaker Folkehögsskole . Während seines Stipendiats in Norwegen beschloss er an Stelle der Wehrpflicht Zivildienst im Psychiatrischen Landeskrankenhaus auf der Reichenau zu leisten. Im Anschluss daran studierte er drei Semester Kunsterziehung an der pädagogischen Hochschule in Freiburg, wechselte dann an die freie Kunstschule in Stuttgart. Nach bestandener Aufnahmeprüfung an der Kunstakademie Karlsruhe wurde ihm die Möglichkeit gegeben in der Malklasse von Gerd van Dülmen seine künstlerische Ausbildung fort zu setzen. 

Seit 1996 ist er Augenarzt in Rheinfelden. Die rund 50 Arbeiten, die 2023 in einer Ausstellung zu sehen waren, entstanden alle – bis auf ein Bild – in den vergangenen zwei Jahren: „Da hatte ich durch Corona erstmalig mehr Zeit, nicht nur nachts oder am Wochenende.“ Im Gespräch mit Salfner erzählt er, wie seine Bilder entstehen – ohne feste Planung, aus dem Unterbewusstsein heraus: „Ich fange einfach an.“ Dann übermalt er sie oft, verändert sie. Übermalte Spuren entdeckt der Betrachter häufig. „Ich bleibe dabei immer im Gegenständlichen: hier ein Kopf, ein Gesicht, eine Figur. Landschaft interessiert mich nicht so.“ Die Frage, ob seine Bilder melancholisch seien, bejaht er: „Da ist immer Melancholie in der Kunst.“

https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/wanderer-zwischen-zwei-welten;art372623,11803113

Praxis


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Irmtraud Tarr

Irmtraud Tarr ist eine international gefragte Konzertorganistin und hat zahlreiche Aufnahmen für Tonträger, Funk und Fernsehen gemacht, meist auf historischen Orgeln. Sie liebt insbesondere Raritäten abseits der ausgetretenen Pfade. Die Berliner Morgenpost nannte sie „eine ungewöhnlich temperamentvolle Orgelinterpretin“. CDs, meist auf historischen Orgeln, hat sie in Frankreich, Spanien, Portugal, Italien, Deutschland und Lettland gemacht.Unter ihren mehrfachen Auszeichnungen und Preisen sind die Verdienstmedaille in Silber der Stadt Rheinfelden für kulturelle Verdienste (2003), sowie weitere aus Bayern und Czechien zu nennen. Wegen ihrer Verdienste um die spanische Musik hat sie am Nationalfeiertag 2009 – erstmalig als Deutsche – ein Konzert in der Kathedrale von Barcelona gespielt, wo gleichzeitig die Vernissage ihres ersten spanischen Buches gefeiert wurde. Ihr neuestes Buch: Das Leben macht Sinn (Kreuz/Herder).Irmtraud Tarr ist auch Psychotherapeutin und Musiktherapeutin (Dr. phil., Universität Hamburg 1987 mit anschließender Habilitation) mit eigener Praxis in Rheinfelden. Sie ist außerdem wissenschaftliche Leiterin der Musiktherapieausbildung in der medizinischen Fakultät der Universität Krems (Österreich).Sie ist Autorin von mehreren Artikeln und bisher 33 Büchern aus ihren verschiedenen Interessensgebieten. Darunter erwähnenswert sind ein Buch über Lampenfieber (Kreuz/Herder); Die magische Kraft der Beachtung (Herder), worin Licht auf ein fundamentales Bedürfnis, das in der Literatur bisher wenig beleuchtet wurde, geworfen wird; So zähmen Sie einen Stachelschwein – Vom Umgang mit schwierigen Menschen (Herder) und Das Donald Duck-Prinzip – Scheitern als Chance für ein neues Leben (Gütersloher Verlagshaus). Irmtraud Tarr ist regelmäßig in allen Medien zu sehen und hören. Nebenberuflich ist sie als Kontrabassistin und Käserin tätig.Am 17. Oktober 2000 spielte sie in der Kathedrale von St. Paul (Minnesota) die aufsehenerregende Uraufführung des ihr gewidmeten Stückes Variationen über ein Thema, das gerade noch rechtzeitig dem Müll entrissen wurde (Variations on a Theme that Somebody Threw Away, and No Wonder …) für Kontrabass und Orgel (in einer Person) von Peter Schickele alias P. D. Q. Bach.Oktober 2014: Berufung auf eine Professur für Performance Science an der Universität Mozarteum in Salzburg.

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