„Die kindliche Seele ist das höchste Gut“, sagt der Hamburger Arzt Dr. Carlos Schumacher. Um sie zur Entfaltung zu bringen und Kindern gleichzeitig unvergeßliche Stunden zu bereiten, vertraut er weniger auf die Welt der Medizin, sondern auf die Magie der Fantasie. Er will Kinder mit Geschichten verzaubern und hat daher einen eigenen Verlag gegründet. Auf der Frankfurter Buchmesse (2006) hat er den Verlag Hamburger Kinderbuch erstmals öffentlich präsentiert.
Das Neue indes spiegelte einen alten Traum des 43jährigen. Denn seit seinem Studium dachte der Hamburger Arzt daran, Bücher zu verlegen, die dazu geeignet sind, die kindliche Entwicklung zu fördern. Im vergangenen Jahr erfüllte er sich diesen Traum und gründete den Verlag Hamburger Kinderbuch.
Darin setzt er vor allem auf medizinische, psychologische und entwicklungsphysiologische Themen. Aber auf gar keinen Fall will er „langweilige Lehrbücher mit erhobenen Zeigefingern“ publizieren. In spannende und lustige Geschichten will er die Inhalte verpacken. Denn Kinder sollen sich die Bücher nicht bloß vorlesen lassen, sondern selbst die Lust am Schmökern entdecken.
Zu seinen ersten Büchern zählt „Die Geschichte vom kleinen Kätzchen“. Der Klassiker vom Begründer der dänischen Volkshochschulen Christen Kold ist ein Mutmach-Buch, das Schumachers Frau Katrin erstmals aus dem Dänischen ins Deutsche übersetzt hat. Im ersten Verlagsprogramm findet sich auch das interaktive Bilderbuch „Alexandra, wohin fährst du?“. Darin können junge Leser selbst entscheiden, welchen Weg die Protagonistin gehen soll – dadurch beeinflussen sie den weiteren Fortgang der Geschichte.
Am Herzen liegt dem Arzt auch ein Projekt, das er mit fünf Kollegen entwickelt hat. „Die Tropfenbande“ – ein Buch, das im Oktober 2007 erscheinen soll – ist eine Geschichte über fünf Kinder, die an langwierigen Krankheiten leiden: Neurodermitis, Asthma, Epilepsie, Krebs und Fehlsichtigkeit.
Nach dem Medizinstudium war Schumacher unter anderem als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Universitätsklinikum Aachen in einem pharmakologischen Labor tätig. Der Hamburger Kinderbuch-Verlag arbeitet noch nicht kostendeckend, sodass er zurzeit als Immobilienunternehmer tätig ist.
Carlo Levi stammte aus einer großbürgerlichen assimilierten jüdischen Familie; seine Eltern waren Ercole Levi und Annetta Treves. 1917 oder 1918 schrieb er sich zum Medizinstudium an der Universität Turin ein, das er 1924 abschloss.[1] Er arbeitete zwar von 1924 bis 1928 als Assistenzarzt an einer Turiner Klinik, praktizierte aber nie als regulärer Arzt, da er sich mehr für Politik und Malerei, der er sich ab 1923[2] intensiv widmete, interessierte. So wurde er Mitglied der von Piero Gobetti geleiteten Gruppe Rivoluzione liberale („Liberale Revolution“), verbrachte einige Zeit in Paris und nahm 1929 an der Ausstellung Sei pittori di Torino („Sechs Turiner Maler“) teil.
Weil er zusammen mit Carlo und Nello Roselli 1929 die antifaschistische Gruppe Giustizia e Libertà („Gerechtigkeit und Freiheit“) gegründet hatte und sie zusammen mit Leone Ginzburg leitete, wurde Levi von der faschistischen Regierung im Frühjahr 1934 für zwei Monate in Rom inhaftiert und im Mai 1935 in die süditalienische Region Lucania (Lukanien, heute Basilicata) verbannt. Dort verbrachte er, nach einiger Zeit im Städtchen Grassano, die Zeit von September 1935 bis Mai 1936 in dem Dorf Aliano, wo er wegen des Elends der Einwohner unentgeltlich und mit geringen Mitteln als Arzt praktizierte, bis die Provinzverwaltung ihm auch dies untersagte und Behandlungen nur noch heimlich möglich waren. Nebenbei malte er Menschen und Landschaft und erkundete die Bräuche der Einwohner, besonders Magie und Aberglauben.
Nachdem er 1936 vorzeitig durch eine Generalamnestie freikam, die der faschistische Staat zur Feier der AnnexionAbessiniens im Abessinienkrieg ausgerufen hatte, ging Levi ins Exil und übernahm von Paris aus die Leitung der Gruppe Giustizia e Libertà. 1941 kehrte er nach Italien zurück, wurde in Florenz festgenommen und eingekerkert. Nach dem Sturz Mussolinis wurde er freigelassen, suchte Zuflucht im Palazzo Pitti und schrieb dort 1943/1944 sein Buch Cristo si è fermato a Eboli (erschienen 1945, s. u.), in dem er seine Erinnerungen an die Zeit in Aliano festhielt, wobei er für Aliano den leicht verschlüsselten Namen Gagliano wählte.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zog Levi nach Rom, wohnte und lebte seitdem in der Villa Strohl-Fern[3] und arbeitete einige Zeit als Herausgeber der Zeitschrift Italia libera, die zum Partito d’Azione („Partei der Aktion“) gehörte. Er malte weiter (seine Bilder wurden in verschiedenen Ländern Europas und in den USA ausgestellt) und schrieb weitere Bücher (siehe unten). 1963 wurde er als Unabhängiger auf der Liste der Kommunistischen Partei in den Senat gewählt, dessen Mitglied er bis 1972 blieb.
Carlo Levi starb 1975 in einem römischen Krankenhaus an Lungenentzündung. Gemäß seinem ausdrücklichen testamentarischen Wunsch wurde er auf dem Friedhof von Aliano bestattet, der während seiner Verbannung dort einer seiner liebsten Aufenthaltsorte war.
Gerhard Trabert wurde im Juli 1956 in Mainz geboren. Während seiner Kindheit verbrachte er viel Zeit in dem Waisenhaus, in dem sein Vater als Erzieher tätig war. Dies sensibilisierte ihn schon früh für das Schicksal benachteiligter Menschen.
Trabert studierte von 1975 bis 1979 Sozialarbeit an der Fachhochschule Wiesbaden mit dem Abschluss Diplom-Sozialpädagoge. Nach der Beendigung seines Studiums war Trabert im Krankenhaussozialdienst tätig. 1983 begann er das Studium der Humanmedizin, das er 1989 an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz abschloss. Während des Studiums erhielt Trabert ein Begabtenstipendium des Evangelischen Studienwerks Villigst. Mit seiner DissertationsschriftGesundheitssituation und medizinische Versorgung von wohnungslosen Menschen wurde Trabert nach seinem Studium von der medizinischen Fakultät der Universität Mainz zum Dr. med. promoviert. Trabert war zehn Jahre an Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz und Hessen klinisch tätig. Sein Schwerpunkt war die Innere Medizin, speziell die medizinische und psychosoziale Versorgung onkologischer Patienten. Er bildete sich zum Arzt für Allgemeinmedizin und Notfallmedizin weiter. Von Beginn seiner ärztlichen Tätigkeit an absolvierte er zahlreiche Auslandseinsätze unter anderem in Indien, Bangladesch und den USA.
https://www.youtube.com/watch?v=JciFBxKZ7Nc
Bei seiner Reise durch Indien lernte Trabert das „aufsuchende Gesundheitsversorgungskonzept“ Medical-Streetwork kennen, bei dem vorwiegend Leprapatienten behandelt wurden. Der Leitsatz, dem dieses Konzept folgt, lautet: „Wenn der Patient nicht zum Arzt kommt, kommt der Arzt zum Patienten.“ Inspiriert von dieser Arbeit und seinen Erfahrungen dort, übertrug er diesen medizinischen Ansatz auf die Gesundheitsversorgung von wohnungslosen Menschen. Im jahr 1994 gründete er das Mainzer Modell,[1] eine medizinische Versorgungseinrichtung für wohnungslose Menschen. Mit einem „Arztmobil“ suchen Trabert und seine Kollegen bestimmte Standorte auf und bieten kostenlos ärztliche Hilfe an. Trabert bekam als erster Arzt in Deutschland für diese Form der mobilen Praxis eine kassenärztliche Zulassung.
Im Jahr 2013 richtete Trabert in Räumlichkeiten der Stadt Mainz die „Ambulanz ohne Grenzen“ ein. Dort sind 20 Ärzte, Krankenschwestern/Krankenpfleger und Sozialarbeiter tätig. Wohnungslose Menschen und Patienten ohne Versicherungsschutz werden kostenfrei medizinisch behandelt.
Der Strassen-Doc von Gerhard Trabert
Gerhard Trabert befand sich vor und während seines Studiums im Leichtathletikkader der deutschen Junioren- und Studentennationalmannschaft. Zu seinen sportlichen Erfolgen gehören unter anderem die Silbermedaille im 4-mal-400-Meter-Lauf bei den Leichtathletik-Junioreneuropameisterschaften 1975 sowie die Bronzemedaille im 4-mal-400-Meter-Lauf bei der Universiade 1977. Seine Bestlaufzeit von 1:49,26 min auf 800 Meter, die Trabert 1981 aufstellte, ist auch heute noch in der Liste der „Ewigen Top Ten“ des USC Mainz vertreten.
Bei der Bundestagswahl 2021 trat Trabert als parteiloser Direktkandidat für die Partei Die Linke für den Wahlkreis 205 (Mainz) an. Er stand nicht auf der Landesliste der Partei.[3] Bei der Wahl am 26. September erreichte er mit 12,7 Prozent die viertmeisten Erststimmen, verpasste damit jedoch den Einzug in den Bundestag.[4] Damit erreichte er bei der Bundestagswahl 2021 das beste Erststimmenergebnis eines Kandidaten der Partei Die Linke in Westdeutschland.
Der wiedergewählte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach Trabert in seiner Rede am 13. Februar 2022 direkt an:
„Gestatten Sie mir, sehr geehrter Professor Trabert, noch ein zusätzliches Wort. Sie haben mit Ihrer Kandidatur auf ein Thema aufmerksam gemacht, das mehr Aufmerksamkeit verdient: die Lage der Ärmsten und Verwundbarsten in unserem Land. Dafür gebührt Ihnen nicht nur Respekt, sondern ich hoffe, dass Ihr Impuls erhalten bleibt.“
– Frank-Walter Steinmeier
Report Moria / Griechenland | Greece
Trabert has a long list of international charity travels:
Gesundheitsambulanz für bosnische Flüchtlinge in Ljubljana Slowenien
Gesundheitsversorgungsprogramm in den Slums von Dhaka Bangladesch
Yume Hanusch studierte schon mit 16 Musik und schloss das Klavierdiplom 2002 in Stuttgart ab. Sie erhielt einige Wettbewerbspreise und Auszeichnungen und Stipendien. Sie leitet eine Event-Reihe in Wasserburg und Veranstaltungen für Kinder und gibt CDs und Kinderevent-Bücher heraus. Sie wirkt in verschiedenen Formationen mit:
Turmalin-Quartett Trio fagoT-klaRInette-pianO Ensemble „Klassik Junior“ mit Produktionen für Kinderohren….
Georg Forster Liederbuch Inhaltsverzeichnis Band I I Es sout ein Meiskin 1 II Sant Martin 4 III Hoho lieber hans 8 IIII Martinus non pussilus 10 IIII Secunda pars: Kumbt her 13 V Nun zu diesen zeyten 16 V Secunda pars: Martine 18 VI Den besten Vogel 20 VI Secunda pars: Ein gans 22 VII Presulem sanctissimum 24 VIII Es giengen neun Junckfrauen 28 IX Mein gsel wie reucht dein haus 30 X Es jagt ein Jeger 32 XI Nun ist es doch kein reuter 36 XII O we der zeyt 38 XIII Für all ich krön 40 XIIII Lieblich hat sich gesellet 41 XV Es ritt ein Jeger hetzen auß 42 XVI Der Ziegler auff der H tten saß 44 XVII Es wolt ein Jeger jagen 45 XVIII Wol auff gut gsel 46 XIX Frau Luddeley 50 XX Wir zogen in das feld 52 XXI Gar hoch auf jenem berge 54 XXII Und da ich saß 57 XXIII Es wolt ein meidlein 58 XXIIII Es hiedri hüt gut 60 XXV Es het ein biderman ein weyb 61 XXVI Ik weet ein Vrauken amorues 62 XXVII Ic seg adiu 64 XXVIII Mein muter zeihet mich 66 XXiX der gutzgauch 72 XXX So trincken wir alle 74 XXXI Wolauff wolauff 76 XXXI Secunda pars: Do laufft… 80 XXI Tertia pars: Do laufft… 82 XXXII Es wolt ein frau 84 XXXIII Ich klag mich sehr 86 XXXXIIII Tritt auff 88 XXXV Zu Regenspurg 90 XXXVI Ist keiner hie 92 XXXVI Secunda pars: Weinlein da herein 94 XXXVII Die Weyber mit den flöhen 96 XXXVIII Bummerlierstu mir 98 Band II XXXVIIII Wol in sant Mertens ehr 99 XL Martine lieber herre mein 100 XLI So trincken wir alle 102 XLII Der Pfarrer von sant Veit 103 XLIII Do truncken sie 104 XLIIII Es wolt ein megdlein 106 XLV Im Meyen 109 XLVI Gut Henichen 112 XLVII Es gieng ein Lantzknecht 115 XLVIII Sich hat ein neue sach 118 XLIX Es warb ein schöner j ngling 122 L Es was einmal ein stoltzer knab 124 LI Der heilig herr sant Mattheis 126 LII Ein megdlein zu dem brunnen 128 LIII Ich bit dich megdlein 131 LIIII Was trag ich 134 LV Vitrum nostrum 136 LVI Von üppigklichen dingen 138 LVII Wo sol ich mich hinkeren 141 LVIII Was trag ich auff 142 LIX Da liebers kam 144 LX Der winter kalt 148 LX Secunda pars: Es fur ein Herr 154 LXI Ich kam für liebes fensterlein 162 LXI Secunda pars: Sie lieber gesel 164 LXII Nur nerrisch sein 166 LXIII Der Ludel und der Hensel 168 LXIIII Traut Marle 170 LXV Was Entelein 172 LXVI Ein alt man 173 LXVII Ich armes Megdlein 174 LXVIII Und wöl und wöl 178 LXIX Wie kumbts 179 LXX Tret herzu 180 LXXI In Martini festo 182 LXXII Wem wöl wir 185 LXXIII Ach junckfrau 187 LXXIIII Ach Gredlein 188 LXXV Es giengen drey baurn 190 LXXVI Drey laub auff einer linden 192 LXXVII Es ligt ein schloß in Osterreich 194 LXXVIII Zwen brüder zogen auß 195