Category Archives: TierDocs

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Stephanie Arndt

Stephanie Arndt studierte Humanmedizin, Wirtschaftswissenschaften und
Kriminalistik. Sie war Offizier bei der Bundeswehr, Hochleistungssportlerin mit sechs Weltmeisterschaftsteilnahmen und lebt seit dem
Orkan „Xaver“ im Dezember 2013 mit ihrem Pferd Nasar in einer
tierischen Wohngemeinschaft zusammen im Haus. Als Pippi Langstrumpf
des 21. Jahrhunderts – unangepasst, querdenkend, autark – verkörpert
Stephanie Arndt den Wunschtraum vom unabhängigen Leben, öffnet
Herzen und ermöglicht Fantasien und Träume. Für Jung und Alt.

https://www.youtube.com/@HauspferdNasarNASARLAND/videos

https://nasar.land

https://shop.tredition.com/booktitle/Hauspferd_Nasar_-_Gl%3fck_ist_selbstgebacken/W-1_81964


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Oswald Oelz

Oswald «Bulle» Oelz (* 6. Februar 1943 in RankweilVorarlberg) ist ein österreichischschweizerischer Arzt und Bergsteiger. Von 1991 bis 2006 war er Chefarzt am Stadtspital Triemli in Zürich. Der Internist und Höhenmediziner betrieb neben seiner Tätigkeit als Mediziner Extrembergsteigen, war Teilnehmer zahlreicher Expeditionen im Himalaya und hielt Dia-Vorträge über seine Klettertouren.
er züchtet Schafe.

Als Expeditionsarzt begleitete Oswald Oelz zahlreiche Expeditionen im Himalaya und dabei Bergsteiger wie Reinhold MessnerPeter Habeler und Hans Kammerlander. Im Jahr 1972 reiste Oelz zur Besteigung des Manaslu (8163 m) in den Himalaya, welche aber nicht gelang.

1978 war er einer der beiden Ärzte der in der Medizinwelt umstrittenen Expedition zum Mount Everest (8848 m), bei der Messner und Habeler den Berg erstmals ohne zusätzlichen Sauerstoff bestiegen. Oelz und sechs weitere Expeditionsmitglieder waren mit Sauerstoffflaschen erfolgreich. Er war damit der erste Vorarlberger, dem die Besteigung des Mount Everest gelang.

Im Rahmen einer Expedition im Jahr 1979 versuchte er eine Begehung des Ama-Dablam-Nordostgrates (6856 m). Den Gipfel zu erreichen gelang auf Grund einer Rettungsaktion nicht. 1981 begleitete er eine Expedition zum Shishapangma (8027 m), 1982 scheiterte er am Cho Oyu (8188 m) wegen eines Hirnödems. Am Glacier Dome (7193 m) im Annapurna-Massiv überlebte er 1983 eine Lawinenverschüttung. Mit dem Shishapangma bestieg Oelz 1985 seinen zweiten Achttausender. Ein erneuter Versuch, den Makalu (8485 m) zu besteigen, scheiterte 1986.

Als dritter Mensch erreichte Oswald Oelz 1990 alle Gipfel der Seven Summits nach der Carstensz-VersionAconcagua (6961 m, 1974 & 1986), Mount McKinley (6190 m, 1976), Mount Everest (1978), Mount Vinson (4892 m, 1986), Kibo (5895 m, 1987), Mount Kosciuszko (2228 m, 1989), Elbrus (5642 m, 1989) und Carstensz-Pyramide (4884 m, 1990).[3]

Den Gipfel der Ama Dablam erreichte er 1995. In den Alpen durchstieg er mit der Matterhorn-Nordwand, der Eiger-Nordwand (1995), sowie dem Walkerpfeiler der Grandes Jorasses die drei großen Nordwände der Alpen.

Im Dokumentarfilm Höhenrausch: Die Entwicklung der Höhenmedizin (2022) gibt Oelz an „insgesamt 29 Freunde und Freundinnen mit denen [er] auf hohe Gipfel geklettert [ist] verloren“ zu haben. 1978 reduzierte er in einem Eigenexperiment bei der Mount Everest Besteigung seinen Hämatokrit von 58 auf 52 % um die Viskosität zu vermindern, aber erkrankte daraufhin schwer. Nach einer Woche erholte er sich und bestieg den Gipfel mit Sauerstoff. 1986 erlitt er auf dem Aconcagua ein Höhenlungenödem und therapierte sich mit Nifedipin, mit rascher Verbesserung nach 10 Minuten.

Dokumentarfilm ServusTV https://www.servustv.com/natur/v/aa8178k0h5ydbviqch56/

https://www.tagesanzeiger.ch/ich-will-klettern-bis-ich-tot-bin-853567372558

https://www.facebook.com/OswaldOelzSchweiz?locale=de_DE

https://de.wikipedia.org/wiki/Oswald_Oelz

http://www.bergfieber.de/berge/bergsteiger/bios/oelz.htm


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Raphaëla le Gouvello

Raphaëla le Gouvello (* 4. Mai 1960 in Paris[1]) ist eine französische Windsurferin, die unter anderem den Atlantik, Pazifik (PeruTahiti) und Indischen Ozean auf hochseetauglichen 7,50 bis 7,80 m langen und ca. 75 cm flachen Surfgeräten überquert hat. Ihre Erlebnisse auf den Überfahrten hielt sie in bisher drei Büchern fest.


Ports of departure and arrival of windsurfer Rafaëla le Gouvello, in her trans-atlantic (2000), trans-Mediterranean (2002), trans-pacific (2003), trans-Indian Ocean (2006), and round-Great Britain (2007) tours. The connecting routes for the trans-oceanic trips are only drawn for better visibility and do not indicate the exact routes taken.

Die auf Aquakulturen (Fischfarmen und Aufzuchten von anderen Wassertieren) spezialisierte Tierärztin setzt sich, auch mit ihren Windsurfing-Fahrten, für Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung ein.

1976 begann le Gouvello mit dem Windsurfen, fuhr ab 1977 Wettbewerbe und unterrichtet seit 1978 als Windsurflehrerin. 1980 bis 1982 gelang es ihr, ihre Leistungen in für alle offenen Wettbewerben („Open“) bis zur Siebt-Platzierung unter den französischen Windsurferinnen zu steigern.[2] Seit 1984 widmet sich le Gouvello außerdem regelmäßig dem Funboard.

Rafaëla le Gouvello in Douarnenez, a few days before the start of her first transoceanic boat race, the 2013 Transat 6.50.

Vom 25. Februar bis zum 24. April 2000 überquerte sie als erste Frau (und dritter Windsurfer überhaupt) den Atlantik allein, ohne Begleitschiff, auf einem Surfgerät. Das 7,5 m lange und 1,3 m breite Surf-„Brett“ hatte Guy Saillard für Stéphane Peyron entworfen, der damit 1987 als erster Windsurfer allein den Atlantik überquert hatte[3] und le Gouvello für ihre Überfahrt beriet. In dem anstelle eines üblichen Surfbretts benutzten flachen „Bootsrumpf“ fanden unter anderem eine Schlafgelegenheit und Proviant, fünf Ersatzsegel sowie nachts und bei Schlechtwetter das eingeholte Segel mit Rigg Platz (siehe Weblinks für Fotos). Für die 2.750 Seemeilen (gut 5.000 km) lange Strecke von Saly Portudal in Senegal, südlich von Dakar, nach Le Diamant auf der Karibikinsel Martinique benötigte sie 58 Tage, 10 Stunden und 11 Minuten; Peyron hatte für eine Strecke von New York zum französischen Ort La Baule, grob 3.500 Seemeilen, nur 49 Tage gebraucht. Die unerwartet lange Dauer von le Gouvellos Überfahrt ging auf ungewöhnlich schwache Winde über zweieinhalb Wochen zu Reisebeginn zurück und zwang die Französin, im letzten Drittel der Fahrt ihre Vorräte zu rationieren; dennoch musste sie sich von einem französischen Marineschiff aus Guyana Nahrungsnachschub bringen lassen. Aufregung brachte außerdem der 17. April, an dem le Gouvello von ihrem Surfgerät fiel; durch die von ihr getragene Sicherungsleine blieb sie allerdings mit dem „Brett“ verbunden und konnte leicht wieder aufsteigen.

Das nächste Ziel der Französin war die Überquerung des Pazifiks. Dafür ließ sie von 2001 bis 2002 ein neues Windsurfgerät herstellen, das wiederum Saillard zeichnete. Der 7,80 m lange, 1,30 m breite und bis zu 75 cm dicke Rumpf bietet einem zweiten Segel, der Schlafgelegenheit, Entsalzungsanlage, ausreichend Proviant und diversen Navigationsgeräten Platz; die maximale Segelfläche beträgt 7,4 m².

Um das Gerät auszutesten und sich für den Pazifik vorzubereiten, ging le Gouvello zunächst eine Mittelmeerüberquerung an – als erster Windsurfer überhaupt. Bei ihrem ersten Versuch, begonnen am 25. Juli, kenterte die Französin jedoch und hatte Probleme, das Surfgerät wieder aufzurichten. Beim zweiten Anlauf gelang ihr aber vom 25. August bis zum 7. September 2002 die Erstüberquerung des Mittelmeers auf einem Surfgerät, wobei sie für die 550 Seemeilen (gut 1.000 km) lange Strecke von Marseille zum tunesischen Sidi Bou Saïd 10 Tage, 1 Stunde und 38 Minuten benötigte. Das neue Surfgerät war damit schneller als das vorherige, außerdem zuverlässiger.

2003 überquerte sie als erster Windsurfer allein den Pazifik. Die Fahrt von Lima in Peru bis Papeete in Tahiti ist mit 4.455 Seemeilen (ca. 8.250 km) die längste von der Französin bisher zurückgelegte Strecke und dauerte vom 5. August bis zum 2. November 89 Tage und 7 Stunden.

Vom 10. April 2006 bis zum 8. Juni 2006 überquerte le Gouvello als erster und bisher (Stand 2008) einziger Windsurfer den Indischen Ozean. 60 Tage, 2 Stunden und 1 Minute benötigte die Französin für die 3541 Seemeilen (über 6.500 km; Direktroute 3.262 Seemeilen) von Exmouth in Australien nach Le Port auf der französischen Insel Réunion vor Madagaskar. Während der Fahrt hatte le Gouvello immer wieder mit Seekrankheit, Gastritis, Verletzungen und wechselnden Wetterbedingungen zu kämpfen.

Im Frühjahr 2007 umrundete le Gouvello windsurfend Großbritannien. Sie legte dabei Aufenthalte in 26 Häfen ein, in denen sie sich durch pädagogische Aufklärungsarbeit für Umweltschutz im Allgemeinen und den Schutz der britischen Küste im Besonderen einsetzte. Dabei ließ sie auch Windsurfer mit grundlegenden Erfahrungen (planchistes confirmés) ihr Windsurfgerät ausprobieren.

Le Gouvello benutzt bis heute (Stand 2008) das im Mai 2002 fertiggestellte Surfgerät. 2003 ließ sie einen von Saillard gemeinsam mit der ESA entwickelten sog. „Airbag“ einbauen, der das Aufrichten des Geräts nach einer Kenterung weiter vereinfacht; sowohl aus dem Inneren des Rumpfs als auch von außen lässt sich seither das Aufblasen eines großen Luftsackes am hinteren Ende des Surfgeräts auslösen. 2005 wurden die Elektrik, Elektronik und der Anstrich des Geräts überholt.

Le Gouvello hat neun Brüder und Schwestern.

Als Tierärztin (Veterinärmedizinerin) hat sich die Französin auf Aquakultur (Fischfarmen und Aufzuchten von anderen Wassertieren) spezialisiert. Nach ihrem französischen Abitur 1978 studierte le Gouvello Tiermedizin und schloss 1985 mit dem französischen Doktor ab, wofür sie ihre Doktorarbeit 1984 über Aquakultur in Taiwan schrieb. 1986 erwarb sie einen Master of Sciences im Studiengang Rohstoffe (Natural Resources) an der Humboldt State University in Kalifornien. 1987 widmete sie sich der Fortpflanzung chinesischer und indischer Karpfen sowie der Verwaltung von Seen in Bangladesch. Ein Jahr später folgte ein Projekt über Ichtyopathologie (Pathologie von Fischen) und Wassertechniken in Frankreich.

Von 1987 bis 1990 arbeitete le Gouvello für einen Nahrungsmittelhersteller für Aquakulturen, danach bis 1993 im Aquakultur-Programm eines veterinärmedizinischen Labors. 1994 gründete die Französin Stermor, ein Unternehmen, das zu Nahrung, Gesundheit und Hygiene von Aquakulturen berät; le Gouvello betreibt das Unternehmen in ihrem Wohnort Pénestin im französischen Morbihan (Bretagne).

Old site: http://www.raphaela-legouvello.com

https://de.wikipedia.org/wiki/Rapha%C3%ABla_le_Gouvello

https://www.youtube.com/@raphaelalegouvello7799

https://www.linkedin.com/in/rapha%C3%ABla-le-gouvello-63989118


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Carl Claus Hagenbeck

Carl Claus Hagenbeck (* 1. November 1941 in Hamburg) ist ein deutscher Tierarzt und ehemaliger Zoodirektor.

Von 1962 bis 1967 studierte er Veterinärmedizin an der Tierärztlichen Hochschule Hannover und promovierte zum Dr. med. vet. Hagenbeck ist verheiratet und hat zwei Töchter. Von 1977 bis 1982 war er Juniorchef des Tierparks Hagenbeck in Hamburg,[1] den er dann von 1982 bis 2004 leitete: Zwischen 1982[2] und 1989 hatte er die Leitung gemeinsam mit seiner Nichte 3. Grades aus dem Familienzweig Lorenz HagenbecksCaroline Hagenbeck (1959–2005)[3] inne, ab 1989 dann mit deren Ehemann Joachim Weinlig-Hagenbeck (* 1956).

Carl Claus Hagenbeck wurde als Sohn von Carl-Heinrich Hagenbeck (1911–1977) geboren; sein Großvater war der Hamburger Zoodirektor Heinrich Hagenbeck (1875–1945), sein Urgroßvater der Zoobegründer Carl Hagenbeck.

1998 rief Carl Claus Hagenbeck zusammen mit Caroline Hagenbeck die Stiftung Tierpark Hagenbeck ins Leben.[1] Er gab das Amt des Tierpark-Leiters 2004 an seinen Schwiegersohn Stephan Hering-Hagenbeck (* 1967) ab.[4] Von 2012[5] bis Anfang April 2015 war er gemeinsam mit Joachim Weinlig-Hagenbeck abermals Geschäftsführer des Tierparks.[6] Zwischen den beiden kam es zum Zerwürfnis.[4] Die Nachfolge traten zunächst Stephan Hering-Hagenbeck und Friederike Hagenbeck an, im Juni 2015 trat Carl Claus Hagenbecks Tochter Bettina[4] anstatt Hering-Hagenbeck in die Geschäftsführung ein.

https://www.hagenbeck.de

https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Claus_Hagenbeck

1962Abitur
1962-1967Studium der Veterinärmedizin an der Tierärztlichen Hochschule Hannover mit Promotion zum Dr. med. vet.
1970Prokurist und Tierarzt der Firma Carl Hagenbeck
1971Einrichtung und Leitung des Delfinariums
1972-1979Modernisierung der Infrastruktur des Tierparks
1977-1982Juniorchef des Tierparks Hagenbeck in Hamburg-Stellingen
1982-2004Chef des Tierparks Hagenbeck
1997Hamburger Denkmalschutzamt erklärt die Gesamtanlage des Tierparks als schützenswert
1998150-jähriges Jubiläum des Tierparks
1998Gründung der Stiftung Tierpark Hagenbeck (zus. mit Caroline Hagenbeck)
2004Ablösung als Chef des Tierparks durch Joachim Weinlig-Hagenbeck und Stephan Hering-Hagenbeck
2012Rückkehr in die Geschäftsführung nach Differenzen innerhalb der Eigentümerfamilie

https://www.shz.de/deutschland-welt/kindernachrichten/artikel/carl-claus-hagenbeck-ein-leben-im-und-fuer-den-zoo-20988898


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Martin Nweeia

Jane O’Brien, an anchor of BBC World News, joins Martin Nweeia, D.D.S., ’77, right, and Nweeia’s wife, Pamela Peeters, at the Smithsonian. Photo by Ryan Lavery

Dr. Martin Nweeia ist der weltweit führende Experte für das Stoßzahn- und Zahnsystem des Narwals. Er ist Wissenschaftler der National Foundation und leitete über 20 Hocharktisexpeditionen und führte 15 Expeditionsflaggen mit sich, um den schwer fassbaren Narwal zu erforschen. Er promovierte in Zahnmedizin und Chirurgie und ist Mitglied der Fakultäten für Zahnmedizin der Harvard University und der Case Western Reserve University. Darüber hinaus forscht er am Canadian Museum of Nature und am Smithsonian Institut. Das Smithsonian Institut verlieh ihm zwei Stipendien: eines für physische Anthropologie und eines für Wirbeltierzoologie.

Seine Arbeiten wurden in der New York Times, NPRs „Pulse of the Planet“, „A Beautiful World“, „Morning Edition“, „Earth Wise“ sowie in Dokumentationen von National Geographic, „Découverte“ (French Discovery) und der BBC, darunter „Natural Curiosities“ mit Sir David Attenborough, vorgestellt. Dr. Nweeia erhielt einen CINE Golden Eagle für die Narwal-Geschichte der NGS Wild Chronicles, den William Mills Prize für sein Buch „Narwhal: Revealing An Arctic Legend“ und den Lowell Thomas Award für Arktisforschung. Seine wissenschaftlichen Publikationen aus dem Jahr 2020 wurden in Nature, PNAS und zwei Smithsonian-Büchern veröffentlicht.

Martin Nweeia ’77 and research colleague Adrian Arnauyumayuq complete experiments on a live narwhal in Arctic Bay, Nunavut, Canada, in 2007. Photo by Gretchen Freund

Ein ziemlich ausgefallenes Hobby hat der amerikanische Zahnarzt Martin Nweeia: Er studiert den Stoßzahn des Narwals. Nweeia, niedergelassen in Sharon im US-Staat Connecticut und Lehrbeauftragter an der School of Dental Medicine der Harvard University, fährt seit Jahren im Frühjahr nach Kanada in die Arktis und untersucht die rätselhaften Wale mit dem einen großen Zahn, berichtet „New Scientist“ online.

Der Zahn des Narwals – Vorbild für das Horn des Einhorns – ist einzigartig in der Natur, so Nweeia. „Er ist der einzige bekannte gerade Stoßzahn und der einzige spiralig gedrehte.“ In Streßtests haben sich Narwal-Stoßzähne als äußerst flexibel und hart erwiesen – eine Kombination, die für Zähne außergewöhnlich sei.

Nweeia examines a narwhal tusk and skull at the Smithsonian’s National Museum of Natural History before it is placed in a new exhibit, which opened in August. Photo by Stephen Voss

Bei männlichen Narwalen wächst ein Stoßzahn auf fast zweieinhalb Meter, der andere bleibt im Kiefer eingebettet. Die meisten Weibchen haben keinen Stoßzahn. Wozu der Zahn dient, ist noch unklar. Weeias These: „Ich glaube, der Zahn ist eine Art Sensor. Er hat wohl was mit dem Entdecken der Beute zu tun.“ Um das zu prüfen, rüstet er derzeit Wale mit einem Sensor im Zahn aus.

https://narwhal.org/

https://www.aerztezeitung.de/Panorama/Dieser-Zahn-ist-ausserordentlich-und-einzigartig-in-der-Natur-331804.html

https://www.docseducation.com/blog/famed-dentist-studies-elusive-%27sea-unicorn%27-learn-more-about-human-teeth

https://www.si.edu/stories/understanding-narwhals-smile

https://www.glexsummit.com/explorers/martin-nweeia


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Axel Munthe

Axel Martin Fredrik „Puck“ Munthe [ˌakːsəl ˈmɵnːtə] (* 31. Oktober 1857 in Oskarshamn; † 11. Februar 1949 in Stockholm) war ein schwedischer Arzt und Autor.

Beruf und Leben

Axel Munthe wurde 1857 als Sohn eines Apothekers geboren. Er studierte Medizin in UppsalaMontpellier und Paris.

Ab 1880 begann er als Arzt in Paris und Rom zu praktizieren. Im Laufe der Jahre wirkte er noch in Neapel, London und Stockholm. Während seiner Studienjahre in Paris beeindruckten ihn besonders die Arbeiten Jean-Martin Charcots. Auch in späteren Jahren galt sein besonderes fachliches Interesse der Psychiatrie. Sein beruflicher Werdegang weist äußerlich etliche Brüche auf. So arbeitete er teilweise als Arzt für die untersten Bevölkerungsschichten, während er gleichzeitig oder kurz darauf eine Modearztpraxis betrieb. In Rom richtete er seine Praxis beispielsweise im Keats-Shelley House an der Spanischen Treppe ein, das zuvor u. a. von dem Dichter John Keats bewohnt worden war. Ab 1908 war Munthe Leibarzt der schwedischen Königin Viktoria, einer geborenen Prinzessin von Baden, die sich bis zu ihrem Tod regelmäßig in Munthes Nachbarschaft auf Capri aufhielt. In seiner Villa San Michele in Anacapri wurde er auch etwa von Henry JamesOscar WildeRainer Maria Rilke und Curzio Malaparte besucht. Das Haus mit seinem prachtvollen Garten und dem weiten Ausblick über das Meer dient seit den 1950er-Jahren als Museum.

Mit 22 Jahren (als jüngster in Frankreich) promovierte er an der Sorbonne zum Doktor der Medizin und wurde bald zu einem der erfolgreichsten Ärzte seiner Zeit. Er galt als Wundertäter. Zu seinen Patienten zählten Angehörige der Oberschicht und des Adels Europas und Amerikas, doch auch unter den Armen in Paris, Rom und Neapel wirkte er.

Der Zeitungsbericht über seine Arbeit im von der Cholera heimgesuchten Neapel im Herbst 1884 machte ihn schlagartig berühmt. Er war jedoch kein professioneller Schriftsteller, und sein wirklicher Erfolg stellte sich erst 45 Jahre später ein. „Die Geschichte von San Michele“ erschien 1929 und wurde zu einem der erfolgreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts. Es wurde auf Englisch verfasst, in zahlreiche andere Sprachen übersetzt und wird bis heute in Neuauflagen gedruckt.

International bekannt wurde Axel Munthe durch seine 1929 erschienenen und in zahlreiche Sprachen übersetzten Erinnerungen Das Buch von San Michele. Darin mischen sich allerdings Biographisches mit Phantastischem bis zur Untrennbarkeit; so wiesen Bengt Jangfeldt und Thomas Steinfeld in ihren 2003 beziehungsweise 2007 erschienenen Munthe-Biographien zahlreiche Differenzen zwischen dem realen und dem „autobiographischen“ Leben des Verfassers nach.

Munthe war zwar kein Architekt, ließ aber auf Capri eine der berühmtesten Villen Europas erbauen: die Villa San Michele, die von Experten als Meisterwerk der Architektur beschrieben wird.
Er war ein leidenschaftlicher Anglophiler, doch sein Lieblingsphilosoph war Schopenhauer, sein Lieblingsdichter Heine, seine Lieblingskomponisten Schubert, Wagner, Schumann und Hugo Wolf. Und trotz seiner republikanischen Lebenseinstellung war sein wichtigster Patient nicht nur königlicher Abstammung und deutscher Herkunft, sondern auch stark deutsch orientiert.

Munthe starb 1949 in seiner in einem Seitenflügel des königlichen Schlosses in Stockholm gelegenen letzten Wohnung.

https://www.villasanmichele.eu/munthe

https://de.wikipedia.org/wiki/Axel_Munthe