Category Archives: DirigentenDocs

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Christoph Wagner

Wenige kennen den Musiker Christoph Wagner. Wer ihm beim Improvisieren am Klavier zuhörte, verstand, dass es diese unmitelbare Nähe zur Musik ist, die ihn antrieb und antreibt, eine Wissenschaft für Musiker zu schaffen.

Am 20.5.1931 in Marburg geboren, wuchs Christoph Wagner in Weilburg/Lahn in einem kulturell vielfältig anregenden Elternhaus auf. Aus dem Knabensopran entwickelte sich trotz kriegsbedingt nur sporadischen Klavierunterrichts ein feinsinniger Pianist, der sich die großen Werke der Klavier- und Geigenliteratur erschloss. Schon in der Jugend war er ein einfühlsamer Kammermusikpartner und Liedbegleiter. Von früher Kindheit an war ihm auch das Improvisieren selbstverständlich. Lebenslang blieb es seelischer Ausgleich – später in einer musikalischen Sprache, die teils an Bach, oft auch an Brahms
oder Schumann erinnerte.

1958 – 1963Musikstudium in Detmold – Hauptfach Dirigieren bei Martin Stephani, Klavier bei Renate Kretschmar-Fischer, Tonsatz bei Günter Bialas

Christoph Wagners Sehnsucht nach Musik war so beständig, dass er 1958 nach seinem Medizinstudium („aus Vernunft“) und anschließender Promotion noch ein Musikstudium mit Hauptfach Dirigieren aufnahm. In Detmold genoß er die musikalisch erfüllte Zeit- andererseits schlichen sich Zweifel ein:
„Die Idee zu einer systematischen Erforschung der physiologischen Grundlagen der Musikausübung entstand während meines Musikstudiums, das sich an ein Medizinstudium anschloss. Vor dem gedanklichen Hintergrund der Naturwissenschaft mit ihrem Bemühen, Einsichtenund Entscheidungen so weit wie möglich objektiv abzusichern, wirkte es merkwürdig, dass man sich in der musikalischen Ausbildung nur aufsubjektive Erfahrung berief, trotz offensichtlicher Widersprüche in Methoden und Ergebnis. Erfolge wurden bewundert, Misserfolge meist mit mangelnder Begabung erklärt, nicht aber auf ihre Ursachen hin untersucht. Über sich häufende Sehnenscheidenentzündungen und ähnliche Beschwerden schwieg man konsequent. Dass viele meiner Mitstudenten ihrer Sache nicht sicher waren und unter Selbstzweifeln litten, war nicht zu übersehen. Im Verlauf des Studiums wurde mir immer deutlicher, dass sich an diesem Dilemma einiges ändern ließe, wenn man die Arbeit des Musikers und
ihre physiologischen Voraussetzungen wissenschaftlich untersuchen würde. 1963, am Ende seines Detmolder Musikstudiums, sagte er seiner damaligen Klavierdozentin Renate Kretschmar-Fischer auf einem Spaziergang voraus: „Es wird ein Institut geben, das sich hauptamtlich um diese Aufgabe kümmert. – Elf Jahre später war es soweit.

http://www.christoph-wagner-musikphysiologie.de

https://dgfmm.org/nachruf-christoph-wagner


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Reinhold Merten

Reinhold Merten dirigiert 1926 bei einer Radio-Liveübetragung Bild © hr-Archiv

Reinhold Adolf Merten (* 6. Juni 1894 in Wiesbaden; † 19. August 1943 in München[1][2]) war ein deutscher Dirigent und Arzt.

Der aus einer Musikerfamilie stammende Merten besuchte zunächst das Konservatorium in Wiesbaden, studierte dann aber Medizin an der Philipps-Universität Marburg und Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und war im Ersten Weltkrieg Sanitätsoffizier. Nach dem Krieg promovierte ihn die Universität Frankfurt mit einer Dissertation über Die säurefesten, tuberkelbazillenähnlichen Bazillen in Blasinstrumenten (1933) zum Dr. med.

Merten arbeitet jedoch nicht als Arzt, sondern wurde 1920 Solorepetitor an der Oper Frankfurt. Gemeinsam mit Paul Hindemith gründete er 1922 die Frankfurter Gemeinschaft für Musik. Nachdem im April 1924 die Südwestdeutsche Rundfunkdienst AG in Frankfurt am Main (Radio Frankfurt) den Betrieb aufgenommen hatte, sammelten sich unter Mertens Leitung einige Musiker im Studio des Senders im alten Postscheckamt in der Stephanstraße und machten Ensemblemusik. Ab 1926 arbeitete er in Frankfurt als Organist und Pianist. Im Jahr 1927 trat er der SPD bei, der er bis 1931 angehörte. Am 1. Oktober 1929 erfolgte die Gründung des Frankfurter Rundfunk-Symphonie-Orchesters mit Hans Rosbaud als ersten und Reinhold Merten als zweiten Kapellmeister.

Neben seiner musikalischen Tätigkeit war er „Musikfunktionär“ beim Rundfunk. Zum 1. April 1933 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 1.795.051). 1934 war er in Berlin mit dem Aufbau einer Tonmeisterschule betraut. 1938 wurde er Leiter der Abteilung akustisch-musikalische Grenzgebiete der Zentralleitung Technik innerhalb der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft in Dresden. 1939 wechselte er als Chefdirigent zum Großen Orchester des Reichssenders Leipzig. Dort blieb er, bis der Sender 1940 kriegsbedingt stillgelegt wurde. Außerdem war er Lehrbeauftragter für angewandte Musikwissenschaft an der Universität Freiburg.

1941 ging er als erster Kapellmeister zum Reichssender München. Nach schwerer Krankheit verstarb er 1943 in München.

https://de.wikipedia.org/wiki/Reinhold_Merten

https://www.hr-sinfonieorchester.de/orchester/historie/90-jahre-special/die-anfaenge-19261929-reinhold-merten,chefdirigent-anfaenge-102.html


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Peter Menger

Wir sind Deborah und Peter Menger und haben uns 1995 in einem Chor kennengelernt. Da liegt es nahe, dass wir bereits seit vielen Jahren gemeinsam Musik machen. In Chören, Bands, anderen Gesangsformationen und als Duo sind wir in Deutschland und international unterwegs. In den letzten 12 Jahren machen wir am liebsten gemeinsam mit unseren mittlerweile 4 Kindern Musik.

Seit 2016 leiten wir gemeinsam mit einem tollen Team und einem fantastischen Manager den Kinderchor Hüttenberg. Dort treffen sich wöchentlich etwa 120 Kinder, um gemeinsam unsere Kinderlieder zu singen und die nächsten Musicals und Konzerte vorzubereiten. (Chorproben sind Montags um 17:30 Uhr in der Evangelischen Freien Gemeinde in Hüttenberg-Hochelheim – in Corona Zeiten treffen wir uns mit viel Abstand auf dem Sportplatz hinter dem Gemeindehaus bzw. wir bitten aufgrund der begrenzten Plätze um Anmeldung auf der EFG-Homepage bei Veranstaltungen.)

Darüberhinaus engagieren wir uns in Gottesdiensten und Veranstaltungen der umliegenden Gemeinden und in der Arbeit des Vereins sdg (soli deo gloria) e.V.

https://www.youtube.com/@mengermusic/videos

https://www.orthopaediezentrum-giessen.de/oz/team/dr-med-peter-menger


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Georg Hörmann

Georg Hörmann (* 13. November 1946 in Ulm) ist ein deutscher Psychologe, Arzt, Psychotherapeut und Professor im Ruhestand für Pädagogik an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg.

Hörmann studierte nach dem Abitur am Humboldt-Gymnasium Ulm Im Jahre 1965 Lehramt an Gymnasien (PhilosophieLateinTheologiePädagogik), Musikwissenschaft (Magisterstudiengang), Psychologie (Diplom) und Humanmedizin. Er erwarb die Abschlüsse Chorleiter (C-Examen) an der Westfälischen Schule für Musik, Magister in Musikwissenschaft (M.A.), war Organist u. a. an der Petri-Kirche Münster; allgemeine Prüfung in Philosophie und Pädagogik, erste philologische Staatsprüfung für Gymnasien in den Fächern Latein, Theologie, Pädagogik, Diplom in Psychologie, medizinisches Staatsexamen, Approbation als Arzt, Anerkennung zum Führen der Bezeichnung Psychotherapie (Ärztekammer Westfalen-Lippe), Promotionen an der philosophischen, medizinischen und der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften (Dr. phil., Dr. med., Dr. rer. soc.) und Habilitation im Fachbereich Erziehungswissenschaft.

https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_H%C3%B6rmann_(Erziehungswissenschaftler)


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Gunther Strothmann

Dr. Gunther Strothmann war bis Ende 2006 als Arzt in Kiel tätig. Nach dem Abitur in Bremen nahm er u. a. bei Ernst Hörbe (1921 – 2012) Klavier-, Orgel-, Improvisations- und Kompositionsunterricht. Nach dem Medizinstudium in Kiel begann er seine musikalischen Aktivitäten zunächst als konzertierender Organist. 1977 gründete er das Sinfonieorchester Melsdorf, ein Amateurensemble, das als Projektorchester inzwischen auf mehr als 80 Mitspieler angewachsen ist. 1999 gründete Strothmann zusammen mit Michael Stoll das Klassikensemble Kiel, ein Kammerorchester, dessen Leitung er bis 2017 innehatte. Gunther Strothmann gründete darüber hinaus 1977 das Sinfonieorchester Melsdorf. Zwischen 1980 und 2022 leitet er den Rachmaninow-Chor Kiel. Auch das Klassik-Ensemble Kiel geht auf seine Initiative zurück.

Füge eine Übersetzung in English hinzu

1999 wurde das Kieler Carillon im Turm des ehemaligen Kieler Franziskanerklosters mit einem öffentlichen Konzert eingeweiht. Von der Nordelbischen Kirche wurde Strothmann im selben Jahr zum Carillonneur und Kustos des Kieler Glockenspiels ernannt. Konzertreisen führten Gunther Strothmann nach Dänemark, Schweden, Norwegen, Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Spanien und den USA.

https://glockenspieler.de/

https://www.kn-online.de/kultur/regional/klassikszene-kiel-dirigent-und-carilloneur-gunther-strothmann-wird-80-ZX5BAUGGV5E7PMEJZCPANKGXRE.html

https://www.youtube.com/results?search_query=strothmann+carillon


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Fawzi Habboushe

Fawzi Habboushe ist der Gründer des Philadelphia Doctors Orchestra

The Philadelphia Doctors Chamber Orchestra’s mission is to present and perpetuate symphonic music for the community.

Das Philadelphia Doctors‘ Chamber Orchestra ist eine gemeinnützige Organisation mit rund 40 ehrenamtlichen Musikern. Unsere Mission ist es, symphonische Musik für die Gesellschaft zu präsentieren und zu erhalten. Gegründet und dirigiert wird das Orchester von Dr. Fawzi Habboushe, einem Allgemein- und Thoraxchirurgen. Ursprünglich bestand die Mitgliedschaft größtenteils, aber nicht ausschließlich, aus Medizinern. Unsere heutige Mitgliedschaft spiegelt die unterschiedlichsten Hintergründe wider, vereint durch die Liebe zur Musik. Das Orchester tritt seit 25 Jahren an verschiedenen Orten auf, darunter Universitäten, Konzertsäle, Kirchen und Krankenhäuser im gesamten Delaware Valley. Das Philadelphia Doctors‘ Chamber Orchestra ist auf die Spenden seiner Förderer, die Großzügigkeit seines Dirigenten und seine engagierten Musiker angewiesen.

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Phantastic article by Michael C. Upton

The Philadelphia Doctors orchestra seems to have been fusioned into:

https://DoctorsTalents.com/en/philadelphia-medical-symphony-orchestra-2

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Kim Chang

Dr. Kim Chang absolvierte die Abteilung für Zahnmedizin der Medizinischen Fakultät Taipeh und ist leitender Zahnarzt am Jen-Ai-Krankenhaus Taipeh. Dr. Kim Chang erhielt seinen ersten Geigenunterricht bei Professor Lin Tong-Che und begann bereits als Grundschüler bei Professor Yang Tsu-Hsien zu studieren. Während seiner 30-jährigen Berufslaufbahn als Zahnarzt widmete sich Dr. Chang ununterbrochen seiner Leidenschaft für die Musik. Bis heute tritt er regelmäßig in klassischen Konzerten auf.

Dr. Chang nahm schon früh an Geigenwettbewerben teil und gewann mehrfach erste Preise bei All-Taiwan Violin Competitions und Taipei’s Municipal Violin Competition. Er gewann 1972 den zweiten Platz bei der All Taiwan Music Competition und gewann dort 1976 und 1985 jeweils den ersten Platz. 1979 gewann er bei der All Taiwan Chamber Music Competition sowohl im Streichquartett als auch im Klaviertrio den ersten Preis. Neben den gewonnenen Preisen wurde er mehrfach zu Konzerten mit Konzerten und Kammermusik eingeladen. Er arbeitete mit zahlreichen Orchestern zusammen, darunter dem Physicians Chamber Orchestra of Taiwan, dem National Taiwan University Symphony Orchestra, dem Taipei Civic Symphony Orchestra, dem Eurasia Chamber Orchestra Taipei, dem Physicians Chamber Orchestra of Hong Kong, dem Macau Youth Symphony Orchestra, dem World Doctors Orchestra, dem Taipei Youth Philharmonic Symphony Orchestra und vielen weiteren. Sein Repertoire umfasst ein breites Spektrum an Kompositionen, von klassischer Musik über moderne Musik bis hin zu Werken aktueller taiwanesischer Komponisten.

Im September 2001 gab Dr. Chang in der Novel Hall in Taipeh sein erstes und sehr erfolgreiches Konzert mit dem Titel „Musik ohne Grenzen“. Seitdem hat Dr. Chang unter diesem Titel neun Konzerte gegeben, die von der Kritik gefeiert wurden. Bei diesen „Musik ohne Grenzen“-Konzerten stellt sich Dr. Chang jedes Mal neuen Herausforderungen mit verschiedenen Meisterwerken und liefert als Amateurmusiker professionelle Darbietungen. Zahlreiche renommierte Musikerfreunde teilen seine Leidenschaft für die Musik.

Dr. Chang ist Konzertmeister und Mitbegründer des Physicians Chamber Orchestra of Taiwan und des Taipei Civic Symphony Orchestra. Seit seiner Gründung 1990 leitet er das Physicians Chamber Orchestra of Taiwan. Darüber hinaus ist Dr. Chang lebenslanges Mitglied und Konzertmeister des World Doctors Orchestra.

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David Beier

Der orthopädische Chirurg David Beier hat in der Dorfkirche Siedenbollentin bei Neubrandenburg

Kultur auf dem Lande etabliert, indem er schon zum zweiten Male das Weihnachtsoratorium von Bach dirigierte.

Beier studierte Kirchenmusik und Chorleitung in Greifswald.

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Björn Rodday

Als Sänger wirkt er in einem Sextett mit

Björn Rodday ist als MultiTalentDoc Sänger, Chorleiter, Betreiber eines historischen Kulturzentrums Sayner Hütte bei Koblenz am Rhein.

In dem Ort Boppard betreibt er auch ein Opernstudio Operiamo:

Er leitet den Landesjugendchor Rheinland-Pfalz

Björn Rodday engagiert sich für Benefizprojekte:

Sayner Hütte

Operiamo

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