Category Archives: ManagerDocs

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Dietmar Thumm

Eigentlich ein Basler, lebt schon über 45 Jahre in der Zentralschweiz, betreibt als diplomierter Augenchirurg die Augenpraxis Zentravis am Bahnhofplatz in Luzern und ist Mitbegründer der Augentagesklinik Sursee. Ausserdem initiierte er eine Optik-Kette mit Integration der augenmedizinischen Diagnostik ins Brillengeschäft und sogenannter Einpreis-Politik, Doctor-Eyepoint. Die Zentralschweiz ist ein Paradies. Hier wohnen und/oder arbeiten zu dürfen ist ein Privileg.

Er baut Modelleisenbahnen in H0 und H0m mit den Themen Göschenen und Disentis (geplant).
Er mag Dämpfer und Dampfschiffe und ist Mitglied der Dampfschifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee.
Er singt im Theaterchor Basel (aus Zeitmangel …).
Er mag Wandern, Skifahren, Radfahren, Konzerte und Kino sowie traditionelles und populäres Schweizer Volkstheater.
Er dreht Videos, schneidet und vertont selbst.
Außerdem kocht er gerne und spielt Spiele wie „Die Siedler von Catan …“.


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Carlos Albert Schumacher

„Die kindliche Seele ist das höchste Gut“, sagt der Hamburger Arzt Dr. Carlos Schumacher. Um sie zur Entfaltung zu bringen und Kindern gleichzeitig unvergeßliche Stunden zu bereiten, vertraut er weniger auf die Welt der Medizin, sondern auf die Magie der Fantasie. Er will Kinder mit Geschichten verzaubern und hat daher einen eigenen Verlag gegründet. Auf der Frankfurter Buchmesse (2006) hat er den Verlag Hamburger Kinderbuch erstmals öffentlich präsentiert.

Das Neue indes spiegelte einen alten Traum des 43jährigen. Denn seit seinem Studium dachte der Hamburger Arzt daran, Bücher zu verlegen, die dazu geeignet sind, die kindliche Entwicklung zu fördern. Im vergangenen Jahr erfüllte er sich diesen Traum und gründete den Verlag Hamburger Kinderbuch.

Darin setzt er vor allem auf medizinische, psychologische und entwicklungsphysiologische Themen. Aber auf gar keinen Fall will er „langweilige Lehrbücher mit erhobenen Zeigefingern“ publizieren. In spannende und lustige Geschichten will er die Inhalte verpacken. Denn Kinder sollen sich die Bücher nicht bloß vorlesen lassen, sondern selbst die Lust am Schmökern entdecken.

Zu seinen ersten Büchern zählt „Die Geschichte vom kleinen Kätzchen“. Der Klassiker vom Begründer der dänischen Volkshochschulen Christen Kold ist ein Mutmach-Buch, das Schumachers Frau Katrin erstmals aus dem Dänischen ins Deutsche übersetzt hat. Im ersten Verlagsprogramm findet sich auch das interaktive Bilderbuch „Alexandra, wohin fährst du?“. Darin können junge Leser selbst entscheiden, welchen Weg die Protagonistin gehen soll – dadurch beeinflussen sie den weiteren Fortgang der Geschichte.

Am Herzen liegt dem Arzt auch ein Projekt, das er mit fünf Kollegen entwickelt hat. „Die Tropfenbande“ – ein Buch, das im Oktober 2007 erscheinen soll – ist eine Geschichte über fünf Kinder, die an langwierigen Krankheiten leiden: Neurodermitis, Asthma, Epilepsie, Krebs und Fehlsichtigkeit.

Nach dem Medizinstudium war Schumacher unter anderem als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Universitätsklinikum Aachen in einem pharmakologischen Labor tätig. Der Hamburger Kinderbuch-Verlag arbeitet noch nicht kostendeckend, sodass er zurzeit als Immobilienunternehmer tätig ist.

https://www.aerztezeitung.de/Panorama/Arzt-verzaubert-Kinder-mit-Geschichten-388380.html

https://www.aerzteblatt.de/archiv/carlos-a-schumacher-vom-labor-zum-kinderbuchverlag-792b3025-b40c-4672-8736-1dd9a2cc0699


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Margaret Chan

Margaret Chan Fung Fu-chun (chinesisch 陳馮富珍 / 陈冯富珍; * 1947 in Hongkong) war von 2006 bis 2017 Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation (im Mai 2012 wurde sie für eine zweite Amtsperiode bis zum 30. Juni 2017 gewählt). Sie war die erste Chinesin, die einer UN-Sonderorganisation vorstand.

Biografie

Margaret Chan schloss ihr Medizinstudium an der kanadischen Universität von West-Ontario ab. Zurückgekehrt nach Hongkong, trat sie 1978 in die Gesundheitsbehörde der damaligen britischen Kronkolonie ein. Von 1994 bis 2003 war sie Gesundheitsdirektorin in der Regierung von Hongkong. In dieser Funktion war sie auch verantwortlich für die Bekämpfung der Vogelgrippe H5N1 (1997) und von SARS im Jahr 2003, dessen Ausbruch in Hongkong fast 300 Todesopfer forderte. Für ihre zögerliche Haltung bei der Bekämpfung von SARS wurde sie von der Öffentlichkeit und vom Parlament kritisiert.[2] Andererseits kam eine von der Regierung eingesetzte Expertenkommission zum Schluss, dass ihr das Missmanagement nicht zugerechnet werden konnte.

Noch im selben Jahr verließ sie ihr Amt, um bei der WHO eine Stelle als Direktorin der Abteilung zum Schutz der menschlichen Umwelt anzunehmen. Im Jahr 2005 wurde sie Direktorin der WHO-Abteilung für die Überwachung und Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten sowie Stellvertreterin des Generaldirektors für den Bereich GrippePandemie.

Sie wurde wegen ihrer Zustimmung zur Einstufung der durch das Influenza-A-Virus H1N1 verursachten Schweinegrippe von 2009/10 als Pandemie stark kritisiert, da für dieses Virus die Kriterien für eine Pandemie heruntergesetzt wurden[4]. Auch Mitglieder des Europarates kritisierten Chan, allen voran der deutsche Mediziner und Politiker Wolfgang Wodarg (SPD), Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates.[5] Die Vorwürfe einer überhasteten Vorgehensweise wurden von der WHO zurückgewiesen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Margaret_Chan


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Carl Claus Hagenbeck

Carl Claus Hagenbeck (* 1. November 1941 in Hamburg) ist ein deutscher Tierarzt und ehemaliger Zoodirektor.

Von 1962 bis 1967 studierte er Veterinärmedizin an der Tierärztlichen Hochschule Hannover und promovierte zum Dr. med. vet. Hagenbeck ist verheiratet und hat zwei Töchter. Von 1977 bis 1982 war er Juniorchef des Tierparks Hagenbeck in Hamburg,[1] den er dann von 1982 bis 2004 leitete: Zwischen 1982[2] und 1989 hatte er die Leitung gemeinsam mit seiner Nichte 3. Grades aus dem Familienzweig Lorenz HagenbecksCaroline Hagenbeck (1959–2005)[3] inne, ab 1989 dann mit deren Ehemann Joachim Weinlig-Hagenbeck (* 1956).

Carl Claus Hagenbeck wurde als Sohn von Carl-Heinrich Hagenbeck (1911–1977) geboren; sein Großvater war der Hamburger Zoodirektor Heinrich Hagenbeck (1875–1945), sein Urgroßvater der Zoobegründer Carl Hagenbeck.

1998 rief Carl Claus Hagenbeck zusammen mit Caroline Hagenbeck die Stiftung Tierpark Hagenbeck ins Leben.[1] Er gab das Amt des Tierpark-Leiters 2004 an seinen Schwiegersohn Stephan Hering-Hagenbeck (* 1967) ab.[4] Von 2012[5] bis Anfang April 2015 war er gemeinsam mit Joachim Weinlig-Hagenbeck abermals Geschäftsführer des Tierparks.[6] Zwischen den beiden kam es zum Zerwürfnis.[4] Die Nachfolge traten zunächst Stephan Hering-Hagenbeck und Friederike Hagenbeck an, im Juni 2015 trat Carl Claus Hagenbecks Tochter Bettina[4] anstatt Hering-Hagenbeck in die Geschäftsführung ein.

https://www.hagenbeck.de

https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Claus_Hagenbeck

1962Abitur
1962-1967Studium der Veterinärmedizin an der Tierärztlichen Hochschule Hannover mit Promotion zum Dr. med. vet.
1970Prokurist und Tierarzt der Firma Carl Hagenbeck
1971Einrichtung und Leitung des Delfinariums
1972-1979Modernisierung der Infrastruktur des Tierparks
1977-1982Juniorchef des Tierparks Hagenbeck in Hamburg-Stellingen
1982-2004Chef des Tierparks Hagenbeck
1997Hamburger Denkmalschutzamt erklärt die Gesamtanlage des Tierparks als schützenswert
1998150-jähriges Jubiläum des Tierparks
1998Gründung der Stiftung Tierpark Hagenbeck (zus. mit Caroline Hagenbeck)
2004Ablösung als Chef des Tierparks durch Joachim Weinlig-Hagenbeck und Stephan Hering-Hagenbeck
2012Rückkehr in die Geschäftsführung nach Differenzen innerhalb der Eigentümerfamilie

https://www.shz.de/deutschland-welt/kindernachrichten/artikel/carl-claus-hagenbeck-ein-leben-im-und-fuer-den-zoo-20988898


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Andreas Barner

Barner hat Medizin und Mathematik studiert und in beiden Fächern einen Doktor gemacht. „Als Forscher an der Spitze eines global agierenden Unternehmens weiß er genau, wie wichtig Wissenschaft für die Wirtschaft ist”, sagte Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbands, laut einer Mitteilung.

Andreas Barner (* 10. Februar 1953 in Freiburg im Breisgau) ist ein deutscher Arzt und Mathematiker. Von 2009 bis 2016 war er Vorsitzender der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim.

Barner studierte an der Universität Freiburg Medizin und an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich Mathematik und schloss beide Studiengänge mit der Promotion ab.

Nach einem Jahr als Arzt im Praktikum wechselte er in die Pharmaindustrie und hatte zunächst verschiedene Funktionen im Forschungsbereich der damaligen Ciba-Geigy AG in Basel (Schweiz) inne.

1992 wechselte Barner zu Boehringer Ingelheim, Ingelheim am Rhein (Deutschland), wo er die Leitung des Bereichs Medizin mit weltweiter klinischer Forschung, Registrierung, Information und Biometrie und Arzneimittelsicherheit übernahm. Seit dem 1. Juli 1999 war er Mitglied der Unternehmensleitung und dort für den Unternehmensbereich Pharma-Forschung, Entwicklung und Medizin zuständig. 2009 übernahm er zusätzlich die Rolle des Sprechers der Unternehmensleitung.

Am 30. Juni 2016 schied Barner als Vorsitzender der Unternehmensleitung aus und wechselte in den Gesellschafterausschuss von Boehringer Ingelheim.

Barner nimmt Funktionen in mehreren Verbänden der Wissenschaft und der Industrie wahr. So ist er seit Juni 2013 Präsident des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.[2] Weiterhin ist Barner Mitglied des Senats der Max-Planck-Gesellschaft[3] und Mitglied im Präsidium der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Er war außerdem bis 2007 Vorstandsvorsitzender des deutschen Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller e. V. (VFA).[4][5] Darüber hinaus war er Präsidiumsmitglied des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI)[6] sowie des Verbandes der Chemischen Industrie e. V. (VCI).[7] 2007 wurde er vom deutschen Bundespräsidenten in den Wissenschaftsrat berufen.[8]

Seit 2008 ist Barner Mitglied im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages.[9] Dem 35. Deutschen Evangelischen Kirchentag 2015 in Stuttgart stand er als Präsident vor.[10] Im November 2015 wurde er als Mitglied in den Rat der EKD gewählt[11] und 2021 wiedergewählt.[12]

Barner war von 2016 Kuratoriumsvorsitzender und Geschäftsführer der Fazit-Stiftung, die als Mehrheitseigentümerin die Frankfurter Allgemeine Zeitung kontrolliert. Zum Juli 2019 wechselte er mit Karl Dietrich Seikel die Rollen in Fazit-Stiftung und Aufsichtsrat. Er ist nunmehr Aufsichtsratsvorsitzender der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Seit 2017 ist Barner Vorstandsvorsitzender der Gutenberg Stiftung, die das Gutenberg-Museum in Mainz unterstützt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Barner

https://www.aerzteblatt.de/search/result/2e63154d-5e46-4d97-acdf-ac505a891649?q=andreas+barner

https://www.ekd.de/barner-andreas-68673.htm


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Detlef Strathmann

Detlef Strathmann (1941 – 2001) Sein Medizinstudium finanzierte er sich als Medizinjournalist – unter anderem für die Bild-Zeitung -, und fand damit den Einstieg in die Pharmabranche. Sein weiterer Weg führte ihn dann in die Werbung. 1973 gründete er die Werbeagentur Intramed, die auch heute noch zur Strathmann-Gruppe gehört.

Gleichzeitig empfahl er als Briefkasten-Doktor mehrerer Illustrierten die richtigen Medikamente. Die Leserinnen der Frauenzeitschrift »Petra« beriet er als Hausarzt Detlef Günther. im Fernsehjournal »TV Hören und Sehen« bot er seinen guten Rat als Mediziner Michael Falk an, in der Regenbogen-Gazette »Neue Post« gab er Gesundheitstips unter dem Pseudonym Dr. Bertram.

Den Höhepunkt seines Illustrierten-Doktortums erklomm Strathmann, als er sich im Frauen-Brevier »Brigitte« über die Hautkrankheit Cellulitis verbreitete: Er fand für den häufig auftretenden weiblichen Schönheitsfehler den fruchtigen Namen »Orangenhaut« und verwies dabei auf ein Medikament. das er kurz darauf schon aus eigener Produktion anbieten konnte.

https://strathmann.dermapharm.com/de-de

https://www.spiegel.de/wirtschaft/pillen-tanzen-a-3cc29831-0002-0001-0000-000041871435

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/wuh1-42-1996

https://www.welt.de/print-welt/article453948/Detlef-Strathmann-erlag-Herzleiden.html


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Gabriela Kieser

Frau Dr. med. Gabriela Kieser studierte Medizin an der Universität Zürich und machte ihren MBA an den Universitäten Rochester/USA und Bern. 1990 hat sie die erste europäische Arztpraxis für Medizinische Kräftigungstherapie in Zürich eröffnet. Die Arztpraxis zeigte eine funktionierende Synergie zum Kieser Training im selben Haus. Gemeinsam mit ihrem Mann Werner Kieser () entwickelte sie das Konzept des gesundheitsorientierten Krafttrainings und expandierte damit international. Heute trainieren 280’000 Kunden in 154 Kieser Training-Studios und fünf Ländern. 

Nach über zwanzig Jahren in der Geschäftsleitung und im Aufsichtsrat und seit dem Verkauf des Unternehmens im Rahmen eines MBO Anfang 2017 führt sie heute in drei Studios in Zürich die medizinischen Trainingsberatungen durch. Daneben hält sie Vorträge zum präventiven und therapeutischen Nutzen eines gesundheitsorientierten Krafttrainings. Sie lebt mit ihrem Hund in Zürich und in den Bergen.

Seitdem ihr Mann und sie Kieser Training an die beiden Nachfolger Michael Antonopoulos und Nils Planzer verkauft haben, arbeitet Gabi Kieser im Angestelltenverhältnis. Das sieht sie gelassen. „Ich habe mich vom Unternehmen auffressen lassen. Jetzt genieße ich den neuen Freiraum und freue mich auf schöne Jahre mit Werner.“ Gerade hat sie angefangen, Thai Chi zu lernen. „Die Bewegungen sind so schön. Da kommt man richtig runter.“ Auch ihr Klavierspiel will sie wieder aufnehmen. „Du spielst nicht viel“, kommt ihr Werner dazwischen. „Lass mich doch aussprechen“, kontert sie. „Es steht in meiner Agenda.“ Ob sie gut streiten könne? „Nja. Ich komme aus einer Streitkultur. Werner steht über den Dingen. Deswegen ist es selten eskaliert. Aber wir diskutieren heftig. Und wir sind nicht immer einer Meinung.“

Gabi Kieser liebt es, gemeinsam mit ihrem Mann und den Hunden Zeit in ihrem Ferienhaus auf 2000 m über Meer im Bündnerland zu verbringen. So wie die Auseinandersetzung für sie das Salz in der Beziehung ist, mag sie auch beim Wetter nicht nur Sonnenschein. Sie schwärmt vom Nebel in den Bergen. „Der Nebel ist hier wunderschön. Da hast du einfach Ruhe. Ein Cheminéefeuer. Ein schönes Buch. Mehr braucht’s nicht für Glücksmomente mit Werni und den Hunden. Du bist nicht allein, aber für dich.“

https://www.kieser.de/50-starke-jahre/gabriela-kieser


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Fereydoon Batmanghelidj

Fereydoon Batmanghelidj (ausgesprochen: Batman-gee-lidsch; * 1930 oder 1931 im Iran; † 15. November 2004 in den USA) war ein iranischer Arzt und Alternativmediziner.

Seine medizinische Ausbildung absolvierte Batmanghelidj am St Mary’s Hospital der London University.[1] Er kehrte in den Iran zurück und wurde dort als Unternehmer wohlhabend.[2] 1979 wurde er von der iranischen Revolutionsregierung verhaftet. Im Gefängnis entdeckte er nach eigenem Bekunden die „Heilkraft von Wasser“. Nach Ansicht von Batmanghelidj soll Wassermangel (Dehydratation) über das medizinisch Anerkannte hinaus schädliche Einflüsse auf die Gesundheit haben und Ursache vieler Erkrankungen (z. B. KrebsSchlaganfälleDepressionenkoronare HerzkrankheitenOsteoporoseGicht, oder Übergewicht) sein. 1982 emigrierte Batmanghelidj aus dem Iran in die USA. Hier hielt er Vorträge und schrieb mehrere Bücher zu diesem Thema. Wegen seiner verallgemeinernden Thesen zur Heilung mit Wasser ist Batmanghelidj bis heute stark umstritten.

Batmanghelidj ist der Vater von vier Kindern,[3] darunter Camila Batmanghelidj,[4] deren karitative Einrichtung Kids Company 2015 wegen einer mutmaßlichen Veruntreuung von drei Millionen Pfund an öffentlichen Geldern und Vorwürfen von Kindsmissbrauch geschlossen wurde.[5]

Batmanghelidj hat nach seiner Emigration in die USA keinerlei Resultate seiner Forschungen veröffentlicht. Einzige Ausnahme hierzu bildet ein Aufsatz in einer Fachzeitschrift für Magendarm-Heilkunde (1983).[6]

Er ließ sich in den USA zwar als Naturheilkundiger registrieren, war aber bis zu seinem Tode 2004 nachweislich weder als solcher noch ärztlich tätig.

wikipedia EN

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Ulisse Aldrovandi

Ulisse Aldrovandi oder Ulysses Aldrovandi (latinisiert auch Ulysses Aldrovandus) (* 11. September 1522 in Bologna; † 4. Mai 1605 ebenda) war ein italienischer Arzt und Biologe.

Ulisse Aldrovandi, Sohn adeliger Eltern und Neffe des Papstes Gregor XIII., erlernte zuerst das Kaufmannshandwerk und studierte danach Jura in Bologna. Ab 1542 war er als Jurist in Bologna tätig. 1548/49 studierte er Philosophie und Medizin in Padua. Im Juni 1549 wurde er der Häresie verdächtigt, zeitweise inhaftiert und bis April 1550 nach Rom gebracht. Dort widmete er sich antiquarischen Studien. Danach kehrte er zurück nach Bologna. Im selben Jahr noch weckte der Pisaner Luca Ghini sein Interesse an der Botanik, im Folgejahr Guillaume Rondelet sein Interesse an der Zoologie.

Im Jahr 1552 wurde Aldrovandi Doktor der Philosophie, 1553 Doktor der Medizin (beides an der Universität Bologna), 1554 wurde er Lektor. 1555 wurde er Professor für Philosophie und 1556 zusammen mit Cesare Odoni Professor für Medizinische Botanik. Zu seinen Schülern gehörte der spätere Marburger Universitätsprofessor Georg Marius. Von 1571 bis 1600 bekleidete Aldrovandi den Lehrstuhl für Medizin an der Bologneser Universität, wo er 1567 den Botanischen Garten gründete, einen der ersten überhaupt.

Aldrovandi unternahm mit seinen Studenten Exkursionen auf die Insel Elba, nach Livorno und in die Veroneser Alpen und legte ein Herbarium sowie ein Naturalienkabinett an. Sein Herbarium wurde für eine Untersuchung der Flora um Bologna und ihrer geschichtlichen Entwicklung herangezogen.[1]

Seine Sammlungen sind im Museum der Universität Bologna im Palazzo Poggi untergebracht.

Aus seinem Nachlass entstand eine aus elf Bänden bestehende „Historia animalium“. Er selbst bearbeitete nur die Vögel und die „Insekten“. Die übrigen Bände wurden erst nach seinem Tode durch Johannes Cornelius Uterverius († 1619), Thomas Dempster und Bartholomäus Ambrosinus herausgegeben.

Das Werk erschien unter folgenden Titeln:

  • Ornithologiae libri XII (Bologna 1599–1603, 3 Bände; zuletzt Bologna 1861);
  • De animalibus insectis libri septem (1602, zuletzt 1638);
  • De reliquis animalibus exsanguinibus libri IV (1606, zuletzt 1654).

Ihm zu Ehren erhielt die Wasserfalle (Aldrovanda vesiculosa) ihren botanischen Gattungsnamen Aldrovanda.[3] 

Ebenfalls nach ihm benannt sind die Dorsa Aldrovandi auf dem Erdmond.

Dorsa Aldrovandi

https://de.wikipedia.org/wiki/Ulisse_Aldrovandi

https://en.wikipedia.org/wiki/Ulisse_Aldrovandi


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Jonathan Palmer

Jonathan Charles Palmer (* 7. November 1956 in London) ist ein Unternehmer und ehemaliger britischer Automobilrennfahrer. Er ist der Vater des Rennfahrers Jolyon Palmer.

Nach seinem Studium an der Hochschule in Brighton und seiner Promotion arbeitete Dr. Jonathan Palmer zunächst als Arzt in London. Etwa zur gleichen Zeit stieg er in den Motorsport ein. Er gewann 1981 die Britische Formel-3-Meisterschaft und 1983 die Europameisterschaft in der Formel 2 neben Mike Thackwell im Team mit einem RaltHonda.

Zwischen 1983 und 1989 war er für insgesamt 88 Rennen in der Formel 1 genannt, konnte sich bei vier Rennen jedoch nicht qualifizieren und nahm am Grand Prix von San Marino 1985 nicht teil. Er errang 14 WM-Punkte und als beste Platzierung einen 4. Rang. 1985 wechselte er von RAM zu Zakspeed. Sein letztes Formel-1-Rennen fuhr er 1989 in Japan. Danach bestritt er unter anderem noch einige Rallycross-Rennen mit einem Ford RS200.

Nach seiner Rennfahrerkarriere arbeitete er ab Mitte 1993 für einige Jahre bei der BBC als Fernsehkommentator, wo er den kurz zuvor verstorbenen James Hunt ersetzte.

1998 gründete Palmer die Rennserie Formula Palmer Audi, auch bekannt als Palmer Audi oder FPA, in der Monoposto-Fahrzeuge mit 1,8-Liter-Turbomotoren von Audi und einer Leistung von rund 300 PS zum Einsatz kommen. Bekanntester FPA-Eleve ist der frühere Formel-1- und Champ-Car-Pilot Justin Wilson, aber auch Fahrer wie Gary Paffett und Andy Priaulx sammelten in dieser Rennserie Erfahrungen.

MotorSport Vision, eine Firma unter der Leitung von Palmer, ist heute Eigentümerin und Betreiberin mehrerer Rennstrecken im Vereinigten Königreich, wie beispielsweise Brands HatchSnetterton CircuitCadwell ParkOulton Park und das Bedford Autodrome.

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