Category Archives: PferdeDocs

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Zdeněk Kostrouch

MUDr. Zdeněk Kostrouch
Der Arzt auf dem Pferd – Eine wahre Legende im Böhmerwald – Aquarell – Illustration

MD Zdeněk Kostrouch war eine einzigartige Persönlichkeit im Böhmerwald und wurde auch „Arzt zu Pferd“ genannt. Von 1964 bis 1993 lebte er in Hájenko Pustina. Kostrouch wollte ursprünglich als Arzt nach Afrika gehen, blieb aber schließlich im Böhmerwald. Er selbst erzählte, wie er zu dem Pferd kam: „Ich hatte eine alte Piccoloflöte, mit der ich immer zu den Patienten ritt und immer zwei Ersatzpferde dabei hatte, falls wir stecken blieben. Eines Tages sagten sie zu mir: ‚Schauen Sie, Herr Doktor, Sie haben da drüben ein Pferd. Flüstern Sie ihm ins Ohr, dass Sie nach Záluží wollen, und er wird Sie dorthin bringen. Das Pferd wurde mir dann für 520 Kronen verkauft und ich erfuhr, dass Pferde im Böhmerwald problemlos gefahren werden können.“ Über seine erste Begegnung mit der Eremitage erzählte der Arzt: „In den 1950er Jahren fuhr ich von Hartmanice nach Kašperské Hory und sah im Rückspiegel eine Rauchsäule. Ein Blitz und sie war vorbei. Die Eremitage war daraufhin mit Brennnesseln überwuchert.

4CXJ+MXQ Hartmanice, Tschechien

Und im Frühjahr 1964 wollte man es abreißen, weil es im Militärbezirk Dobrá Voda lag. Dank meiner Kontakte konnte ich den Abrissbeschluss verhindern und bin selbst eingezogen.“ Kostrouch gründete in Pustina einen Bauernhof, richtete eine Bibliothek ein und richtete eines der Zimmer mit antiken Möbeln ein. Da der Transport zur Praxis in Hartmanice, insbesondere im Winter, sehr problematisch war, besaß Dr. Kostrouch Pferde, die er auch für den Patiententransport einsetzte. Auch seine Söhne nutzten Pferde. Seine erste Frau war MUDr. Helena Kostrouchová – eine Ärztin in Kašperské Hory. Sie war die Tochter von Ottla Davidová (Kafková), der Schwester des Schriftstellers Franz Kafka. Ihre Schwester, Věra Saudková, war Herausgeberin der Lidové noviny sowie der Verlage Odeon und Svoboda. Sein Ruhestand und seine zweite Ehe wurden für den berühmten Arzt zum Verhängnis. Nach seinem Tod wurde alles weggenommen oder verschimmelte. Innerhalb weniger Jahre verfiel das Gehöft völlig. An seinen Aufenthalt in Pustina erinnert eine Sterbetafel in der Nähe des Forsthauses mit dem Text: „Hier in Pustina lebte und arbeitete von 1964 bis 1993, MUDr. Zdeněk Kostrouch, ein kleiner, großer Mann, ein Arzt, der Licht und Fähigkeiten bringt, ein Retter, ein Träumer, ein Idealist, ein zutiefst menschlicher Mensch … Eine medizinische Legende des Böhmerwalds.“

https://www.sumava.cz/rozcestnik/kultura-a-pamatky/osobnosti/kostrouch-zdenek-mudr


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Stephanie Arndt

Stephanie Arndt studierte Humanmedizin, Wirtschaftswissenschaften und
Kriminalistik. Sie war Offizier bei der Bundeswehr, Hochleistungssportlerin mit sechs Weltmeisterschaftsteilnahmen und lebt seit dem
Orkan „Xaver“ im Dezember 2013 mit ihrem Pferd Nasar in einer
tierischen Wohngemeinschaft zusammen im Haus. Als Pippi Langstrumpf
des 21. Jahrhunderts – unangepasst, querdenkend, autark – verkörpert
Stephanie Arndt den Wunschtraum vom unabhängigen Leben, öffnet
Herzen und ermöglicht Fantasien und Träume. Für Jung und Alt.

https://www.youtube.com/@HauspferdNasarNASARLAND/videos

https://nasar.land

https://shop.tredition.com/booktitle/Hauspferd_Nasar_-_Gl%3fck_ist_selbstgebacken/W-1_81964


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Gerhard Dammann

Gerhard Wolfgang Dammann (* 11. Dezember 1963 in OranAlgerien; † 20. Juni 2020 in MünsterlingenSchweiz;[1] heimatberechtigt in Basel[2]) war ein Schweizer PsychiaterPsychologe und Psychoanalytiker.

Dammann studierte MedizinPsychologie und Soziologie in TübingenFrankfurt am MainBasel und Paris und schloss mit dem Staatsexamen in Medizin (Deutschland, 1990), dem Diplom in Psychologie und dem Diplom in Soziologie ab. Ab 1986 war er Mitglied der katholischen reitenden Studentenverbindung AV Guestfalia Tübingen.

Als Medizinstudent beschäftigte sich Gerhard Dammann mit der Kunst von Psychotikern und Psychiatrieerfahrenen, war im Rahmen seiner Famulatur mehrere Monate als Praktikant in der Sammlung Prinzhorn der Universität Heidelberg tätig und erwarb zu dieser Zeit erste Arbeiten aus dem Bereich „Outsider Art“ und „Art Brut“. Den Anfang der Sammlung bildeten eine Collage von Adolf Wölfli, eine Zeichnung von Louis Soutter, ein Bild von Johann Hauser sowie das Musikinstrument von Gustav Mesmer. Vermehrt und systematisch zu sammeln begann er nach der Heirat zusammen mit seiner Frau Karin ab Ende der 1990er Jahre.[1] Die erworbenen Werke platzierten sie ab 1995 in ihrer großen Münchener Wohnung. Zunächst erwarben sie Arbeiten von Kunstschaffenden des Art/Brut Center Gugging, darunter Aquarelle von Oswald Tschirtner und Zeichnungen von Franz Kamlander. Ab dem Jahr 2000 ergänzten sie die Sammlung um weitere Outsider Art von Albert Louden, Sava Sekulić und Michel Nedjar. 2003 kauften sie einen Großteil der im Atelier „La Tinaia“ geschaffenen Werke sowie historische in Psychiatrien entstandene Art Brut.

Die Kollektion umfasste 2006 etwa 100 künstlerische Arbeiten von Autodidakten, aus dem Bereich Naive Kunst und Outsider Art und wuchs bis 2014 auf etwa 300 Werke „ausgesuchter Qualität“ an. Im Jahr 2023 bestand die Sammlung aus über 1000 Exponaten. Den Grundstock der Sammlung bildet eine Auswahl von Klassikern der Art Brut. Dazu gehören Werkserien der Gugginger Künstler Johann Hauser, August Walla und Oswald Tschirtner aus den frühen 1970er Jahren sowie Arbeiten aus den offenen Ateliers der Psychiatrie von „La Tinaia“ in Florenz. Außerdem befinden sich fünf von fünfzehn Arbeiten, die aus der Originalsammlung Prinzhorn abgegeben wurden, in der Sammlung Dammann, drei Arbeiten von Else Blankenhorn[5] und zwei Blätter von August Klett. Daneben finden sich auch außergewöhnliche Arbeiten: ein geschnitztes Bett aus massiver Eiche, entstanden um 1880 in einer Anstalt bei Chartres, oder ein auf 1720 datiertes Blatt, das als älteste bekannte Arbeit der Outsiderkunst überhaupt gilt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Dammann_(Mediziner)

https://de.wikipedia.org/wiki/Sammlung_Dammann

https://www.news.uzh.ch/de/articles/2007/2598.html

https://www.tagblatt.ch/kultur/leuchtender-wahnsinn-ld.922360


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Josef Wyser

Category : PferdeDocs

Im Norden der Schweiz, nahe Solothurn, liegt das Dorf Nennigkofen, wo der Hausarzt mit seiner Kutsche seine Freizeitrunden dreht. Das sieht nach Spaß aus!


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Hinrich Romeike

Hinrich Romeike (* 26. Mai 1963 in Hamburg) ist ein deutscher Vielseitigkeitsreiter.

Bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 wurde Hinrich Romeike Olympiasieger im Einzel- und gewann zusammen mit Ingrid KlimkeAndreas DibowskiPeter Thomsen und Frank Ostholt die Goldmedaille im Mannschaftswettbewerb. Zuvor waren seine größten Erfolge der Mannschaftssieg bei den Weltreiterspielen 2006 in Aachen sowie der 5. Platz im Einzel- und der 4. Platz im Mannschaftswettbewerb bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen. Die genannten Erfolge erreichte er mit seinem Pferd Marius, einem 1994 geborenen Holsteiner Schimmelwallach (von Condrieu xx).[1] Marius ist 2023 gestorben. Nachdem Marius in den Jahren 2009 bis 2011 verletzungsbedingt nicht wieder am Turniersport teilnehmen konnte, gab Romeike im März 2012 das Ende von Marius’ sportlicher Laufbahn bekannt. Zu einem Start Romeikes bei den Olympischen Spielen 2012 kam es daher nicht.[2]

Hinrich Romeike ist praktizierender Zahnarzt und lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Nübbel bei Rendsburg. 2005 wurde er mit der Sportplakette des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Erfolgsbilanz*:

Olympische Spiele

  • Gold (Mannschaft): 2008
  • Gold (Einzel) 2008
  • 4. Platz: (Mannschaft): 2004
  • 5. Platz: (Einzel) 2004

Weltmeisterschaften

  • Gold (Mannschaft): 2006
  • 5. Platz (Einzel): 2006

Europameisterschaften

  • Bronze (Mannschaft): 2005
  • 7. Platz (Mannschaft): 2007
  • 15. Platz (Einzel): 2003
  • 18. Platz (Einzel): 2005

Deutsche Meisterschaften

  • Silber: 2003, 2005
  • 4. Platz: 2004
  • 5. Platz: 2006

Deutsche Meisterschaften – Junge Reiter

  • Silber: 1983
  • 5. Platz:1982
  • 7. Platz: 1984

Deutsche Mannschaftsmeisterschaften

  • 4. Platz (Mannschaft): 2002

Bundeswettkampf

  • Gold (Mannschaft): 2002

Bundeschampionate

  • 2. Platz: 1999 mit Marius
  • 5. Platz: 2000 mit Marius

sowie 

  • 2008: 5. Platz CICO***Aachen, 1. Platz Nationenpreis mit Marius Voigt-Logistik
  • 2008: 3. Platz CIC*** Luhmühlen mit Marius Voigt-Logistik 
  • 2008: 10. Platz CIC*** Marbach mit Marius Voigt-Logistik
  • 2007: 9. Platz CICO*** Aachen, 1. Platz Nationenpreis mit Marius Voigt-Logistik
  • 2007: 6. Platz CCI**** Badminton/GBR mit Marius Voigt-Logistik
  • 2007: 4. Platz CIC** Kreuth mit Marius Voigt-Logistik
  • 2006: 7. Platz CIC*** Schenefeld mit Marius Voigt-Logistik
  • 2006: 7. Platz CCI**** Luhmühlen mit Marius Voigt-Logistik
  • 2006: 1. Platz CIC*** Marbach mit Marius Voigt-Logistik
  • 2006: 1. Platz CIC** Bredenbeek mit Marius Voigt-Logistik
  • 2005: 15. Platz CCI**** Luhmühlen mit Marius
  • 2004: 12. Platz CIC***-W Luhmühlen mit Marius
  • 2004: 8. Platz CIC*** Schenefeld mit Marius
  • 2004: 14. Platz CIC*** Marbach mit Marius
  • 2003: 8. Platz CCI*** Luhmühlen mit Marius
  • 2003: 14. Platz CIC***-W Bonn-Rodderberg mit Marius
  • 2003: 20. Platz CIC*** Marbach mit Marius
  • 2003: 7. Platz CIC***-W Cavertitz mit Marius
  • 2002: 11. Platz CIC** Brunnthal mit Marius
  • 2002: 2. Platz CCI* Luhmühlen mit Marius
  • 2002: 1. Platz CIC* Langenhagen mit Marius
  • 2002: 3. Platz CCIO** Kreuth, 1. Platz Nationenpreis mit Marius
  • 2002: 3. Platz CIC** Bialy Bor/POL mit Marius
  • 2001: 2. Platz CCI* Negernbötel mit Marius
  • 2001: 2. Platz CIC** Langenhagen mit Marius
  • 2001: 6. Platz CIC* Vanselow mit Marius

wikipedia EN

wikipedia DE


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Dr Irakli

Notruf im Kaukasus: Ein Hirte ist schwer krank. Doktor Irakli (81) packt sofort seine Satteltasche, sucht sein Pferd und reitet los. Sein Wallach Bitschola (31) und er sind der Rettungsdienst im georgischen Kaukasus. Hier auf bis zu 3500 Meter Höhe gibt es kaum Straßen und der Arzt muss reiten.

Bis zu seiner Rente arbeitete Irakli als Neurologe in einem Krankenhaus im Tal. Erst danach kehrte er in die Berge nach Tuschetien zurück und wurde Bergdoktor. 51 Leben haben er und Bitschola seitdem gerettet. Im Winter, wenn die Hirten mit ihren Schafen ins Tal ziehen, gibt es kaum noch Menschen in Tuschetien. Doch auch die wenigen, die bleiben, brauchen einen Arzt. Irakli harrt aus und ist für sie da. „Manchmal beneide ich die Wölfe“, sagt er. „Sie laufen in Paaren. Und ich bin hier allein im Schnee.“ Doch solange der 81-Jährige noch auf sein Pferd steigen kann, wird er es weiter tun. Er kann nicht anders: „Ich glaube, das war mein Schicksal von Gott, dass ich Menschen in Not helfe.“
Irakli gehört zum Bergvolk der Tuschen und lebt in der georgischen Provinz Tuschetien. Viele Menschen hier glauben an 28 heidnische Göttersöhne und gleichzeitig an den christlichen Gott. Orthodoxie und Heidentum gehören zusammen und alte ungeschriebene Gesetze bestimmen den Alltag. Traditionen, Mythen und Legenden sind auch für Irakli wichtig, die heidnischen Dorffeste gelten ihm als die schönste Zeit im Jahr. Dann braut er für die Menschen Bier (wie im Film auf arte gezeigt).

Bochorna village on google maps