Category Archives: MathematikDocs

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Viktor Weichbold

Komisch, dass so viele Ärzte Romane oder Gedichte schreiben … Ich auch! Ich bin Ärztin (Schwerpunkt Hörstörungen), Psychologin, Statistikerin und Theologin (Sie werden es sicher nicht glauben, aber es ist wahr). – Ich habe mehrere Romane geschrieben, allerdings alle auf Deutsch. Unter den veröffentlichten ist einer, der sich mit einem spezifisch medizinischen Thema beschäftigt: „Der Sezierkurs“ – eine Art Thriller.

Grüße! Viktor Weichbold, Innsbruck/Austria 

https://hss.tirol-kliniken.at/page.cfm?vpath=team/forschung


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Andreas Barner

Barner hat Medizin und Mathematik studiert und in beiden Fächern einen Doktor gemacht. „Als Forscher an der Spitze eines global agierenden Unternehmens weiß er genau, wie wichtig Wissenschaft für die Wirtschaft ist”, sagte Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbands, laut einer Mitteilung.

Andreas Barner (* 10. Februar 1953 in Freiburg im Breisgau) ist ein deutscher Arzt und Mathematiker. Von 2009 bis 2016 war er Vorsitzender der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim.

Barner studierte an der Universität Freiburg Medizin und an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich Mathematik und schloss beide Studiengänge mit der Promotion ab.

Nach einem Jahr als Arzt im Praktikum wechselte er in die Pharmaindustrie und hatte zunächst verschiedene Funktionen im Forschungsbereich der damaligen Ciba-Geigy AG in Basel (Schweiz) inne.

1992 wechselte Barner zu Boehringer Ingelheim, Ingelheim am Rhein (Deutschland), wo er die Leitung des Bereichs Medizin mit weltweiter klinischer Forschung, Registrierung, Information und Biometrie und Arzneimittelsicherheit übernahm. Seit dem 1. Juli 1999 war er Mitglied der Unternehmensleitung und dort für den Unternehmensbereich Pharma-Forschung, Entwicklung und Medizin zuständig. 2009 übernahm er zusätzlich die Rolle des Sprechers der Unternehmensleitung.

Am 30. Juni 2016 schied Barner als Vorsitzender der Unternehmensleitung aus und wechselte in den Gesellschafterausschuss von Boehringer Ingelheim.

Barner nimmt Funktionen in mehreren Verbänden der Wissenschaft und der Industrie wahr. So ist er seit Juni 2013 Präsident des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.[2] Weiterhin ist Barner Mitglied des Senats der Max-Planck-Gesellschaft[3] und Mitglied im Präsidium der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Er war außerdem bis 2007 Vorstandsvorsitzender des deutschen Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller e. V. (VFA).[4][5] Darüber hinaus war er Präsidiumsmitglied des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI)[6] sowie des Verbandes der Chemischen Industrie e. V. (VCI).[7] 2007 wurde er vom deutschen Bundespräsidenten in den Wissenschaftsrat berufen.[8]

Seit 2008 ist Barner Mitglied im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages.[9] Dem 35. Deutschen Evangelischen Kirchentag 2015 in Stuttgart stand er als Präsident vor.[10] Im November 2015 wurde er als Mitglied in den Rat der EKD gewählt[11] und 2021 wiedergewählt.[12]

Barner war von 2016 Kuratoriumsvorsitzender und Geschäftsführer der Fazit-Stiftung, die als Mehrheitseigentümerin die Frankfurter Allgemeine Zeitung kontrolliert. Zum Juli 2019 wechselte er mit Karl Dietrich Seikel die Rollen in Fazit-Stiftung und Aufsichtsrat. Er ist nunmehr Aufsichtsratsvorsitzender der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Seit 2017 ist Barner Vorstandsvorsitzender der Gutenberg Stiftung, die das Gutenberg-Museum in Mainz unterstützt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Barner

https://www.aerzteblatt.de/search/result/2e63154d-5e46-4d97-acdf-ac505a891649?q=andreas+barner

https://www.ekd.de/barner-andreas-68673.htm


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Martin Nowak

Ganz nebenbei hat der Augenarzt Dr. Martin Nowak aus Michelfeld bei Schwäbisch Hall am 18. Februar 2005 einen mathematischen Rekord aufgestellt: Der 47jährige Arzt hat die bislang größte bekannte Primzahl mit genau 7 816 230 Stellen entdeckt

Ein handelsüblicher Computer hatte die Aufgabe erledigt. Dieser ist Teil des weltweiten Netzwerkes Great Internet Mersenne Prime Search (GIMPS) mit Sitz in Orlando (US-Staat Florida), in dem zehntausende Computer nach Primzahlen suchen.

Der Rechner im Keller von Nowaks Augenzentrum hat die 42. Mersenne-Primzahl am 18. Februar nach einer Rechenzeit von 50 Tagen entdeckt – während Nowak schlief, Patienten behandelte oder Rad fuhr. Der Computer steuert sonst lediglich eine Informationsanzeige für die Patienten, im Hintergrund rechnete er an den Primzahlen. Die Überlegung des GIMPS-Projekts ist, freie Rechenkapazität für die Lösung komplizierter Probleme zu nutzen.

Nowak begeisterte die Idee, von der er 1999 erfuhr. Er begann zunächst mit einem Computer an den Primzahlen zu rechnen, heute sind es 24. Von seiner geschichtsträchtigen Entdeckung merkte er zunächst gar nichts. Erst eine E-Mail aus Orlando machte ihn auf seinen Erfolg aufmerksam. „Zuerst wußte ich gar nicht, auf welchem Bildschirm ich nachsehen sollte“, erzählt Nowak. Nach der Installation des kleinen kostenlosen Programms hatte er sich kaum noch darum gekümmert: „Ich habe das nicht groß verfolgt.“

Nowak selbst bezeichnet sich als Hobbymathematiker. „Ich habe ein Grundverständnis für Zahlen, und mich interessiert die Anwendung beim technischen Zeichnen.“ Höhere Mathematik mit Integralrechnung und mathematischen Beweisen hingegen sind nicht sein Ding. Viel lieber macht er Radtouren quer durch Europa oder spielt Klavier.

Niemand weiß, ob es tatsächlich weitere Mersenne-Zahlen gibt. Die Primzahlen gehen auf den französischen Mönch Marin Mersenne (1588-1648) zurück. Sie haben die Formel (2 hoch n) – 1.

Nowaks neu entdeckte Mersenne-Zahl besitzt über eine halbe Million Stellen mehr als der bisherige Primzahlenrekord. In Karopapier geschrieben ergibt sie einen Streifen von 39 Kilometern Länge.

Martin nahm auch an den Ärzte-Klavierkursen teil.

https://www.aerztezeitung.de/Panorama/Mathematik-Rekord-nebenbei-Augenarzt-findet-groesste-Primzahl-332727.html?searchtoken=WUSiaD8iLbXvswFhTgot6II%2fU1w%3d&starthit=1

https://www.mz.de/panorama/baden-wurttemberg-augenarzt-stellt-neuen-mathematischen-rekord-auf-2728667


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Franz Anton Mesmer

Franz Anton Mesmer – in Publikationen manchmal auch Friedrich Anton Mesmer – (* 23. Mai 1734 in Iznang; † 5. März 1815 in Meersburg) war ein deutscher Arzt. Er führte „magnetische“ Kuren durch und begründete den animalischen Magnetismus, auch Mesmerismus genannt.

Anton Mesmer hingegen spielte im Jahr 1773 auf der Glasharmonika der Marianne Davies (in Leopold Mozarts Brief: Miss Devis).

Glassharfe | glassharp in Film „Mesmer“

https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Anton_Mesmer

https://en.wikipedia.org/wiki/Franz_Mesmer


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Al-Kindi

Abū (Yūsuf) Yaʿqūb ibn Ishāq al-Kindī (arabisch أبو يوسف يعقوب بن إسحاق الكندي, DMG Abū Yūsuf Yaʿqūb bin Isḥāq al-Kindī),[1] kurz al-Kindī, deutsch auch Alkendi, latinisiert Alkindus (* um 800 in Kufa; † 873 in Bagdad), war ein arabischer PhilosophWissenschaftlerMathematikerArztMusiker und Schriftsteller.

Philosophiegeschichtlich wichtig ist er – neben eigenen Beiträgen – auch wegen seiner Übersetzungstätigkeit. Im Haus der Weisheit in Bagdad ließ er zahlreiche Schriften u. a. von AristotelesPlatonAlexander von Aphrodisias und Johannes Philoponos ins Arabische übersetzen. Besonders Aristoteles’ naturphilosophische Schriften wurden von ihm rezipiert. Seine Abhandlung Über den Intellekt wurde über Jahrhunderte von arabischen und lateinischen Intellektuellen breit rezipiert. Auch theologische Debatten wurden von seinen Konzepten beeinflusst.

Die erste Seite al-Kindīs Manuskript über die Kryptanalyse

Abū Yaʿqūb ibn Ishāq al-Kindī (vom Stamme der Kinda) war arabischer Abstammung und wurde von seinen vielen nichtarabischen Genossen und Kollegen deshalb „der arabische Philosoph“ genannt. Er selbst führt seinen Stammbaum auf die alten Kinda-Fürsten zurück, was nicht nachweisbar ist, aber darauf hindeutet, dass er aus einer wohlhabenden Familie stammte. Er wurde um 800 in Kufa geboren, wo sein Vater Statthalter war. Der erwähnte Reichtum seiner Ahnen führte einerseits zu einem sehr gebildeten und bewanderten Stamm, wovon al-Kindī in seiner Ausbildung profitierte, als auch später zu der Möglichkeit, sehr viele Übersetzer beschäftigen zu können. Den größten Teil seines Lebens verbrachte er in Bagdad, das damals das kulturelle Zentrum der islamischen Welt war und es ihm ermöglichte, sich mit den verschiedensten Kulturen und Lehren auseinanderzusetzen. So gilt er auch als einer der ersten großen „Übersetzer“, da er einen Großteil des Werkes von AristotelesPlaton und des Neuplatonismus übersetzen ließ. Al-Kindī selbst baute darauf seine eigenen Werke auf. Er hatte Zugang zum Hof des Kalifen, auch wenn nicht überliefert ist, in welcher Stellung. Zeitweise dürfte er auch in Ungnade gefallen sein, seine Bibliothek war eine Zeit lang konfisziert und das Fehlen seiner genauen Geburts- und Todesjahre deutet darauf hin, dass er in untergeordneter Stellung gestorben sein dürfte.

Bekannt war er aber nicht nur als Philosoph, sondern auch als Arzt, medizinischer Schriftsteller[2] und Pharmakologe[3] (von Alchemie hingegen hielt er wenig), AstrologeMathematikerPhysikerGeograph und Prinzenerzieher am Hofe al-Ma’mūns. Lange Zeit galt er auch als Theologe, vor allem wegen seiner Versuche, Philosophie und Religion zu einen. Tatsächlich stand er der mu’tazilistischen Schule sehr nahe – oder eher diese ihm, da sie als rationalistisch orientierte Islam-Schule bekannt ist. Al-Kindī starb vermutlich um das Jahr 870 herum. In der Forschung variieren die entsprechenden Annahmen von 866 über „nach 870“ bis 873.[4]

Fälschlicherweise wurde al-Kindī auch der von Petrus von Toledo übersetzte, dem 9. Jh. entstammende fiktive Dialog „Apologie des al-Kindī“ zugeschrieben, in dem der Christ ʿAbd al-Masīḥ ibn Isḥāq al-Kindī in polemisch-apologetischem Stil das Christentum verteidigt. Aufgrund dieser Zuschreibung stand dieser Dialog in hohem Ansehen

https://de.wikipedia.org/wiki/Al-Kind%C4%AB

https://en.wikipedia.org/wiki/Al-Kindi


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Jaikrit Bhutani

Kardiologe. Liebt Forschung, Technik, Klavier, Kochen, Zahlen und interessante Unterhaltungen!

Hat Advanced Statistics hier studiert: Public Health Foundation of India (PHFI)

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Samuel Wong

Samuel Wong ist ein 1962 in Hongkong geborener kanadischer Dirigent und Augenarzt. Dr. Wong wurde an der Harvard Medical School und am Columbia University College für Ärzte und Chirurgen ausgebildet und ist Augenchirurg und praktiziert in Manhattan und Brooklyn.

Samuel Wong (Chinese: 黃大德) is a Hong Kong-born Canadian conductor and ophthalmologist [1].

Trained at Harvard Medical School and Columbia University College of Physicians and Surgeons,[1] Dr. Wong is an eye surgeon practicing in Manhattan and Brooklyn.

In another career, he has conducted many international orchestras including the New York PhilharmonicSeattle and Houston Symphonies, Toronto and Montreal Symphonies, orchestras in ItalySpainBelgium, and Israel. Wong led the New York Philharmonic in December 1990 after the untimely death of Leonard Bernstein, and replaced Zubin Mehta in Washington D.C. in January 1991 when Maestro Mehta traveled to Israel in an act of solidarity with the Israel Philharmonic during the Persian Gulf War.

(EN:) Wong pursued his first degree in Toronto at the Royal Conservatory of Music, where he graduated with a degree in piano performance. While there, he also studied composition, tuba and violin.

After obtaining his music degree, Wong moved on to Harvard to pursue a second degree in medicine. Wong was a Magna Cum Laude graduate of the applied mathematics program at Harvard and later graduated from Harvard Medical School with honors in ophthalmology, neurology and psychiatry. He
completed a one year internship in Internal Medicine and then began an ophthalmology residency at Manhattan Eye and Ear Hospital in 1989.

His humanitarian work has brought him to Tibet, China, and Amman, Jordan to restore sight in refugees.

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Nikolaus Kopernikus

Nikolaus Kopernikus (* 19. Februar 1473 in Thorn; † 24. Mai 1543 in Frauenburg; eigentlich Niklas Koppernigklatinisiert Nicolaus Cop[p]ernicuspolonisiert Mikołaj Kopernik) war ein Domherr des Fürstbistums Ermland in Preußen sowie Astronom und Arzt, der sich auch der Mathematik und Kartographie widmete.

In seinem Hauptwerk De revolutionibus orbium coelestium von 1543 beschreibt er ein heliozentrisches Weltbild, nach dem die Erde ein Planet sei, sich um ihre eigene Achse drehe und sich zudem wie die anderen Planeten um die Sonne bewege. Die Rezeption des Werkes führte zu dem Umbruch, der als „Kopernikanische Wende“ bezeichnet wird und in der Geschichtswissenschaft eine der Zäsuren darstellt, die den Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit markieren. Darüber hinaus deutet er in dem Werk erstmals die langsame Verschiebung des Frühlingspunktes als Richtungsänderung der Erdachse.

aus | from manuskript
Tusi-Paar | tusi couple

Kopernikus hatte als Administrator die Regierungsgeschäfte zu regeln. In den Verhandlungen über die Reform des preußischen Münzwesens erarbeitete er die Position der preußischen Städte. Er gab dazu ein Schreiben heraus, das noch Jahrhunderte später als wegweisend für die Geldtheorie angesehen wurde. Im Jahr 1504 beteiligte sich Kopernikus an den Preußischen Landtagen in Marienburg und Elbing, 1506 sprach er auf der Preußischen Ständeversammlung in Marienburg. Als Administrator verfasste er 1516–1521 die Locationes mansorum desertorum (Die Verteilung der verlassenen Bauernhöfe).

Kopernikus arbeitete 1526 zusammen mit Bernard Wapowski an der Landkarte des vereinigten Staates Königreich PolenGroßfürstentum Litauen, 1529 verfertigte er auch eine Landkarte des Herzogtums PreußenGeorg Joachim Rheticus, bis dahin Hochschullehrer in Wittenberg, kam 1539 für drei Jahre nach Frauenburg, um mit Kopernikus zu studieren.

POLAND – AUGUST 02: 1000 zloty banknote, 1982, obverse, Nicolaus Copernicus (1473-1543). Poland, 20th century. (Photo by DeAgostini/Getty Images)

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