Category Archives: OlympiadeDocs

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Theodore Howard Somervell

Theodore Howard Somervell OBE, FRCS (16. April 1890 – 23. Januar 1975) war ein englischer Chirurg, Bergsteiger, Maler und Missionar, der in den 1920er Jahren an zwei Expeditionen zum Mount Everest teilnahm und anschließend fast 40 Jahre als Arzt in Indien arbeitete. 1924 erhielt er von Pierre de Coubertin eine olympische Goldmedaille für seine Leistungen im Bergsteigen (Alpinismus).

Somervell wurde in Kendal, Westmorland, England, in eine wohlhabende Familie geboren, der das 1845 von zwei Somervell-Brüdern in Kendal gegründete Schuhgeschäft gehörte, aus dem später K Shoes hervorging.[1] Sein Vater William Somervell (1860–1934) war Geschäftsmann, Philanthrop und liberaler Politiker. Er besuchte die Rugby School und trat mit 18 Jahren dem Fell and Rock Climbing Club bei, wo er ein lebenslanges Interesse am Klettern, an der Kunst und am Bergsteigen entwickelte. Er studierte am Gonville and Caius College in Cambridge, wo er seinen starken christlichen Glauben entwickelte und in den Naturwissenschaften mit Auszeichnung abschloss. Anschließend begann er eine Ausbildung zum Chirurgen am University College Hospital, die er 1921 abschloss, nachdem seine Ausbildung durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen worden war.

Er heiratete Margaret Hope Simpson (1899–1993), die Tochter von Sir James Hope Simpson, dem Generaldirektor der Bank of Liverpool. Mit Margaret hatte er drei Söhne: James, David und Hugh.

Somervell malte Hunderte, wenn nicht Tausende von Gemälden und gilt als zwanghafter Zeichner und Maler.[23] Der Himalayan Club ermittelte rund 600 Titel, von denen mindestens 200 Darstellungen des Himalaya oder Tibets waren. 126 davon beziehen sich auf die Expeditionen von 1922 und 1924, von denen viele im April 1925 in der Royal Geographical Society und 1926 in der Redfern Gallery in London ausgestellt wurden. Nach seiner Rückkehr nach England stellte er fast jährlich auf den Ausstellungen der Lake Artists Society im Lake District aus.

Viele seiner Aquarelle sind auf Papier gemalt, das als nicht mehr als „billiges“ braunes oder cremefarbenes Packpapier beschrieben wurde.[23] Da Somervell jedoch zeitweise auch als Werbegrafiker tätig war, ist diese oft wiederholte Geschichte weitgehend falsch. Er verwendete diese Art von Papier bereits 1913 und benutzte sie noch in den 1970er Jahren. Es eignet sich besonders gut für die graubraunen Farben der tibetischen Landschaft. Andere Künstler wie John Sell Cotman und Edith Collingwood [wer?] verwendeten ähnliches Papier. Er verwendete oft Aquarell und Deckfarben statt Aquarell allein. Er verwendete auch Pastell, entweder allein oder in Kombination mit Aquarell. Aquarell scheint in Tibet, im Himalaya und in Indien sein bevorzugtes Medium gewesen zu sein. [Zitat erforderlich]

Der Alpine Club in London besitzt dreißig Gemälde von Somervell. Die Abbot Hall Art Gallery in Kendal besitzt dreizehn Aquarelle und ein Ölgemälde von Somervell, und die Royal Geographical Society besitzt ein großes Aquarell mit dem Titel „Gaurisankar aus dem Nordwesten“ aus dem Jahr 1924, obwohl es sich tatsächlich um ein Gemälde von Menlungtse handeln könnte.[21] Somervells Gemälde des Himalaya und von Westmorland wurden im April 1979 in der Abbot Hall Art Gallery ausgestellt.

Somervell starb 1975 in Ambleside. Das 1975 in Karakonam südlich von Trivandrum gegründete Dr. Somervell Memorial Mission Hospital und das 2002 gegründete Dr. Somervell Memorial CSI Medical College sind nach ihm benannt.

Nach Abschluss der Expedition machte sich Somervell auf den Weg nach Indien und reiste vom hohen Norden bis zum Kap Komorin. Er war schockiert über die Armut, die er sah, und insbesondere über die schlechte medizinische Versorgung. Im Hauptkrankenhaus der medizinischen Mission im südlichen Travancore in Neyyoor traf er auf einen einzelnen Chirurgen, der mit einer langen Schlange wartender Patienten zu kämpfen hatte, und bot sofort seine Hilfe an. Nach seiner Rückkehr nach Großbritannien gab er seine vielversprechende medizinische Karriere auf und verkündete seine Absicht, nach seinem nächsten Versuch, den Everest zu besteigen, dauerhaft in Indien zu arbeiten. Die meisten seiner heute verkauften Gemälde stammen von seinen Reisen in verschiedene Teile Indiens, obwohl er die meiste Zeit in Kerala verbrachte, wo noch viele seiner Wahrzeichen erhalten sind.

Eine Sammlung seiner Bergsteigerausrüstung und anderer Gegenstände, darunter seine Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen 1924, sowie seine Skizzenbücher und Gemälde, die sich heute im Besitz seines Enkels befinden, wurden im April 2022 in einer Folge der BBC-Fernsehsendung Antiques Roadshow gezeigt.

Expedition im Basislager.
Hintere Reihe: Morshead, G. Bruce, Noel, Wakefield, Somervell, Morris, Norton
Vordere Reihe: Mallory, Finch, Longstaff, General C. Bruce, Strutt, Crawford

https://en.wikipedia.org/wiki/1922_British_Mount_Everest_expedition

https://en.wikipedia.org/wiki/Howard_Somervell

https://www.mountainpaintings.org/T.H.Somervell.html


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Petra Dallmann

Petra Dallmann (Mitte, neben Sandra Völker, links, und Antje Buschschulte, rechts) wurde neun Jahre von der Sporthilfe gefördert und trat anschließend dem Sporthilfe Alumni-Club bei, heute arbeitet sie als Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und hat mit „ATHLETES IN MIND“ ein digitales Angebot zu mentaler Gesundheit für Leistungssportler:innen geschaffen. (Foto: picture alliance)

Petra Dallmann (* 21. November 1978 in Freiburg im Breisgau) ist eine ehemalige deutsche Schwimmerin.

Ihre Schwimmer-Karriere begann beim SV Neptun Umkirch e. V.

Ihre Spezialstrecken waren die 100 Meter und 200 Meter Freistil, deshalb schwamm sie oft für die deutsche Nationalmannschaft in den Freistilstaffeln. 2001 wurde Dallmann Weltmeisterin mit der 4-mal-100-Meter-Staffel (Petra Dallmann, Antje BuschschulteKatrin MeißnerSandra Völker) und 2004 bei den Olympischen Spielen in Athen gewann sie die Bronzemedaille mit der 4-mal-200-Meter-Staffel (Franziska van Almsick, Petra Dallmann, Antje Buschschulte, Hannah Stockbauer).

Dafür erhielt sie, zusammen mit ihrer Staffel, am 16. März 2005 das Silberne Lorbeerblatt.

Außerdem gewann sie vier Europameistertitel und wurde 2005 Deutsche Meisterin über 200 Meter Freistil. Nach den Weltmeisterschaften 2009 in Rom, wo sie noch einmal mit der 4-mal-100-Meter-Staffel Silber gewann, trat sie zurück.

Die 1,84 Meter große Dallmann startete für den SV Nikar Heidelberg. Sie studierte Medizin an der Universität Heidelberg und ist seit 2006 Ärztin. Sie ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Chefärztin der Libermenta Klinik Schloss Freudental.

Im März 2023 sprach sie beim Deutschlandfunk gemeinsam mit Ex-Radprofi Dominik Nerz in einem Interview über Essstörungen im (Spitzen)sport.

https://www.libermenta.com/standorte/schloss-freudental/team/dr-petra-dallmann

https://www.sporthilfe.de/athletenfoerderung/foerderbeispiele/schwimmerin-petra-dallmann-im-interview

https://de.wikipedia.org/wiki/Petra_Dallmann

https://www.athletes-in-mind.de/uber-uns/dr-med-petra-dallmann

https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/mentale-unterstuetzung-bei-den-paralympics-petra-dallmann-begleitet-das-deutsche-team-nach-paris/?fbclid=IwY2xjawJ7_EdleHRuA2FlbQIxMABicmlkETBEckhUU2ZFZzlxdWNvZjBPAR7rfYwRyPwzR5vT67evRYohuUV_8551gw6lcmhjSJpswzuAVp1CF3E6pF4tGQ_aem_aKPFCBxceb6SHOwb0w2RLQ


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Roland Matthes

Roland Matthes (* 17. November 1950 in Pößneck; † 20. Dezember 2019 in Wertheim[1]) war ein deutscher SchwimmerWeltrekordhalter und vierfacher Olympiasieger und gilt als einer der erfolgreichsten und populärsten Sportler der DDR.

Matthes studierte von 1970 bis 1977 Sportwissenschaften und schloss als Diplom-Sportlehrer ab. Von 1978 bis 1984 studierte er in Jena Medizin. Matthes arbeitete in Marktheidenfeld als Orthopäde. Von 1985 bis 1989 gehörte er der medizinischen Kommission des IOC an.

Von 1978 bis 1982 war er mit der Schwimmolympiasiegerin Kornelia Ender verheiratet.

Am 6. April 2011 wurde die Erfurter Südschwimmhalle in seinem Beisein in „Roland-Matthes-Schwimmhalle“ umbenannt.

Roland Matthes starb im Dezember 2019 im Alter von 69 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit.

https://de.wikipedia.org/wiki/Roland_Matthes

https://www.ovb-heimatzeitungen.de/sport/2019/12/22/abschied-vom-jahrhundert-schwimmer.ovb


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Thomas Wessinghage

Thomas Wessinghage (* 22. Februar 1952 in Hagen) ist ein deutscher Mediziner und ehemaliger Leichtathlet. Er stellte am 27. August 1980 in Koblenz den ältesten immer noch gültigen deutschen Rekord bei olympischen Laufdisziplinen der Männer über 1500 Meter (3:31,58 min) auf[1] und wurde 1982 in Athen Europameister über 5000 Meter Video.

Seine Karriere als Mittel- und Langstreckenläufer erstreckte sich über 20 Jahre. Im Jahre 1981 wurde er Leichtathlet des Jahres, 1985 erhielt er den Rudolf-Harbig-Gedächtnispreis. Zeitweise war er mit der Mittelstreckenläuferin Ellen Wessinghage verheiratet.

Er erlief sich 22-mal den Titel Deutscher Meister. Die Europameisterschaft über 5000 Meter, die er 1982 gewann, war sein größter Erfolg. 1979 gewann er den Weltcup über 1500 Meter in Montreal, 1975 den Europacup über 1500 Meter in Nizza, 1983 über 5000 Meter in London. Er erzielte deutsche und Europarekorde, von denen die deutschen Rekorde über 1500 und 2000 Meter (4:52,20 min) noch immer Bestand haben.

Bei seinem Marathondebüt in Berlin 1989 lief Wessinghage 2:26 h.

Thomas Wessinghage wurde 22-mal Deutscher Meister, insbesondere über die 1500 Meter. Seinen größten Erfolg feierte er jedoch über die 5000 Meter. Bei den Europameisterschaften 1982 in Athen gewann er in dieser Disziplin Gold. Außerdem ging Wessinghage bei den Olympischen Spielen 1972 in München und den Olympischen Spielen 1976 in Montreal an den Start.

Alle Erfolge im Überblick:

  • 22-maliger Deutscher Meister
  • 1972: Olympiateilnehmer
  • 1975: Halleneuropameister (1500 m)
  • 1976: Olympiateilnehmer
  • 1977: Weltrekord mit der deutschen 4-mal-1500-Meter-Staffel (Wessinghage, Harald HudakMichael Lederer und Karl Fleschen), bis zum 4. September 2009 gültig
  • 1979: Weltcupsieger (1500 m)
  • 1980: Halleneuropameister (1500 m)
  • 1981: Halleneuropameister (1500 m)
  • 1982: Halleneuropameister (1500 m)
  • 1982: Europameister (5000 m)

https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Wessinghage

https://www.dhfpg.de/newsroom/aktuelles/details/thomas-wessinghage-rekordhalter-und-prorektor-der-dhfpg


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Sabine Bau

Florett fencing at the Fencing Club Tauberbischofsheim e.V.

June 19 1969born
professionMedical Doctor at the Ludwig-Haus in Würzburg/Germany
trainerLajos Somodi
homepagewww.Sabine-Bau.de 
Successes
1986silver medal in single and bronce with team at the world championships in Sofia/Bulgaria
1988silver medal in single and gold with team at the Olympic Games in Seoul
1989gold medal with team at the championship in Denver/Colorado
1991bronce medal in signle and with team at the world championship in Budapest/Hungary
1992silver medal with team at the Olympic Games in Barcelona/Spain
1993gold medal with team at the world championship in Essen/Germany
1994gold medal at Europe championship in Krakau/Poland
1995bronce medal with team at the world championship in Den Haag/Netherlands
1996bronce with team at the Olympic Games in Atlanta/USA
1997vice world champion as single and with team at the world championship in Kapstadt/Africa
1998silver medal in single and with team at the European championship in Plovdiv/?
1998world champion in single at La Chaux-de-Fonds/France
1999vice world champion and gold with team at the world championship in Seoul/Korea
2000bronce medal with team at the Olympic Games in Sydney/Australia
2001vice champion Europe as single in Koblenz/Germany
2001Vice champion world as single in Nîmes/France
2000?silver „Lorbeerblatt“, the highest sports award in Germany
2001journalist prize „The golden ribbon“
  
Photo:Photo Heer, Scene: Dr. H.M. Rupp

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Klaus Steinbach

PER// STEINBACH Klaus Dr. Olympia-Ausscheidung-Deutsche Schwimm-Meisterschaften 1980 in München. Sportart Schwimmen.
Copyright by Sportphoto Laci Perenyi 40667 Meerbusch
Im Kamp 44 Tel.02132 6266 Fax 02132 6254
Stadtsparkasse DŸsseldorf (30050110) Kto.61003810
eMail: laci@sportphoto-perenyi.de

Klaus Steinbach (* 14. Dezember 1953 in Kleve) ist ein ehemaliger deutscher Schwimmsportler und Sportfunktionär.

Personal factsDr. Klaus Steinbach
born 14 December in Kleve, married 2 children
Professional careerStudied at the University of the Saarland
Promotion with Prof. Dr. Wilfried Kindermann
Specialization in Orthopedia, Specialist for physical and rehabilitation medicine
1989 – 1991chief doctor of the Hohenurach Clinics in Bad Urach
since 1992chief doctor and medical director in Weiskirchen/Saar
sport/swimming
25 times: German champion
1972olympic silver
1975world champion
1976olympic bronce
1974-1977five times: Europe champion
1975-1978four times World Vice champion
other activities
since 1981personal member of the NOK (National Olympic Comitee)
since 1989member of „Gutachterausschuss of DSH“
1996team doctor NOK Olympic Games Atlanta
since 1997member of the board of the NOK
1997founder and president of DOG Saarland
2000chief of mission of the german team for Olympic Games Sydney
since 3 November 2002president of the National Olympic Comitee for Germany

Dr. Steinbach about is sports activities now:

Swimming has show events less than other sport disciplines. Otherwise I would make my swimming rounds more often for sure.
But seriously: Of course I do make sport, I do jogging three to five times a week or go riding mountainbike. After a career in top
sport this is a necessity as everybody knows. It is a good compensation for stress in the profession as a medical doctor and thus
gives good support to it.
Apart from that it means living a good example for the patients.

Men’s 50 metre freestyle
world record holder (long course)

July 23, 1979 – February 2, 1980

wikipedia DE

wikipedia EN


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Hinrich Romeike

Hinrich Romeike (* 26. Mai 1963 in Hamburg) ist ein deutscher Vielseitigkeitsreiter.

Bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 wurde Hinrich Romeike Olympiasieger im Einzel- und gewann zusammen mit Ingrid KlimkeAndreas DibowskiPeter Thomsen und Frank Ostholt die Goldmedaille im Mannschaftswettbewerb. Zuvor waren seine größten Erfolge der Mannschaftssieg bei den Weltreiterspielen 2006 in Aachen sowie der 5. Platz im Einzel- und der 4. Platz im Mannschaftswettbewerb bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen. Die genannten Erfolge erreichte er mit seinem Pferd Marius, einem 1994 geborenen Holsteiner Schimmelwallach (von Condrieu xx).[1] Marius ist 2023 gestorben. Nachdem Marius in den Jahren 2009 bis 2011 verletzungsbedingt nicht wieder am Turniersport teilnehmen konnte, gab Romeike im März 2012 das Ende von Marius’ sportlicher Laufbahn bekannt. Zu einem Start Romeikes bei den Olympischen Spielen 2012 kam es daher nicht.[2]

Hinrich Romeike ist praktizierender Zahnarzt und lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Nübbel bei Rendsburg. 2005 wurde er mit der Sportplakette des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

Erfolgsbilanz*:

Olympische Spiele

  • Gold (Mannschaft): 2008
  • Gold (Einzel) 2008
  • 4. Platz: (Mannschaft): 2004
  • 5. Platz: (Einzel) 2004

Weltmeisterschaften

  • Gold (Mannschaft): 2006
  • 5. Platz (Einzel): 2006

Europameisterschaften

  • Bronze (Mannschaft): 2005
  • 7. Platz (Mannschaft): 2007
  • 15. Platz (Einzel): 2003
  • 18. Platz (Einzel): 2005

Deutsche Meisterschaften

  • Silber: 2003, 2005
  • 4. Platz: 2004
  • 5. Platz: 2006

Deutsche Meisterschaften – Junge Reiter

  • Silber: 1983
  • 5. Platz:1982
  • 7. Platz: 1984

Deutsche Mannschaftsmeisterschaften

  • 4. Platz (Mannschaft): 2002

Bundeswettkampf

  • Gold (Mannschaft): 2002

Bundeschampionate

  • 2. Platz: 1999 mit Marius
  • 5. Platz: 2000 mit Marius

sowie 

  • 2008: 5. Platz CICO***Aachen, 1. Platz Nationenpreis mit Marius Voigt-Logistik
  • 2008: 3. Platz CIC*** Luhmühlen mit Marius Voigt-Logistik 
  • 2008: 10. Platz CIC*** Marbach mit Marius Voigt-Logistik
  • 2007: 9. Platz CICO*** Aachen, 1. Platz Nationenpreis mit Marius Voigt-Logistik
  • 2007: 6. Platz CCI**** Badminton/GBR mit Marius Voigt-Logistik
  • 2007: 4. Platz CIC** Kreuth mit Marius Voigt-Logistik
  • 2006: 7. Platz CIC*** Schenefeld mit Marius Voigt-Logistik
  • 2006: 7. Platz CCI**** Luhmühlen mit Marius Voigt-Logistik
  • 2006: 1. Platz CIC*** Marbach mit Marius Voigt-Logistik
  • 2006: 1. Platz CIC** Bredenbeek mit Marius Voigt-Logistik
  • 2005: 15. Platz CCI**** Luhmühlen mit Marius
  • 2004: 12. Platz CIC***-W Luhmühlen mit Marius
  • 2004: 8. Platz CIC*** Schenefeld mit Marius
  • 2004: 14. Platz CIC*** Marbach mit Marius
  • 2003: 8. Platz CCI*** Luhmühlen mit Marius
  • 2003: 14. Platz CIC***-W Bonn-Rodderberg mit Marius
  • 2003: 20. Platz CIC*** Marbach mit Marius
  • 2003: 7. Platz CIC***-W Cavertitz mit Marius
  • 2002: 11. Platz CIC** Brunnthal mit Marius
  • 2002: 2. Platz CCI* Luhmühlen mit Marius
  • 2002: 1. Platz CIC* Langenhagen mit Marius
  • 2002: 3. Platz CCIO** Kreuth, 1. Platz Nationenpreis mit Marius
  • 2002: 3. Platz CIC** Bialy Bor/POL mit Marius
  • 2001: 2. Platz CCI* Negernbötel mit Marius
  • 2001: 2. Platz CIC** Langenhagen mit Marius
  • 2001: 6. Platz CIC* Vanselow mit Marius

wikipedia EN

wikipedia DE


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Helmut Pfleger

Helmut Pfleger (* 6. August1943 in Teplitz-SchönauSudetenland) ist ein deutscher Schachgroßmeister und Arzt.

Helmut Pfleger ist Sohn des pharmazeutischen Unternehmers Robert Pfleger. Er verbrachte seine Kindheit in Bamberg, studierte dann Medizin und wurde 1971 an der Universität München promoviert. Er war als Internist und Psychotherapeut in München tätig, bis er seine Praxis aus Altersgründen übergab.

Er organisierte über 30 Jahre lang die Ärzte-Schach-Meisterschaften, die meist jährlich stattfanden mit Hunderten von Docs.

Den meisten Schachinteressierten ist er durch seine häufigen Auftritte im Westdeutschen Rundfunk bekannt. Mehrere Jahrzehnte standen die WDR-Sendungen Pflegers für einen Großteil der Schach-Berichterstattung im deutschen Fernsehen. Früher moderierte er Telekollegsendungen im Bayerischen Fernsehen über ChemieBiologie oder Bewegungstherapie. Schachsendungen moderiert er seit 1977, oft gemeinsam mit Vlastimil Hort. Besonderen Stellenwert hatte dabei Schach der Großmeister von Claus Spahn, die live ausgestrahlte Übertragung der Partie um den Fernsehschachpreis, an der sich seit 1983 bekannte Spieler wie die Schachweltmeister Anatoli Karpow oder Wladimir Kramnik beteiligten. In der letzten Ausgabe am 22. August 2005 standen sich Pfleger und Hort selbst gegenüber und kommentierten für die Zuschauer ihre Züge. Auch moderierte Pfleger Spahns Schachlehrfernsehserie Schach – Zug um Zug.

1963 wurde Pfleger hinter Wolfgang Unzicker punktgleich Zweiter bei der Deutschen Meisterschaft in Bad Pyrmont. 1965 in Bad Aibling gewann er gemeinsam mit Unzicker die Deutsche Meisterschaft. Im gleichen Jahr wurde er Internationaler Meister, den Großmeistertitel errang er 1975. Bis Mitte der 1980er Jahre gehörte er zu den besten deutschen Schachspielern.

Im Jahr 1981 führte er während eines eigens zu diesem Zweck angesetzten Schachturniers in Grünwald sportmedizinische Untersuchungen an den Spielern durch, um zu belegen, dass es sich bei Schach um Leistungssport handelt.

Pfleger publizierte zahlreiche Schachbücher mit wechselnden Co-Autoren, darunter eine Reihe von Werken zu den Schachweltmeisterschaften von 1981 bis 1995. Zusammen mit Eugen Kurz und Gerd Treppner gab er im Jahr 2003 ein vom Deutschen Schachbund empfohlenes Lehrbuch Schach Zug um Zug heraus. In der Wochenzeitung Die Zeit verfasst er schließlich eine beliebte wöchentliche Kolumne zum Thema Schach, die erstmals am 5. November 1982, also vor mehr als vier Jahrzehnten erschien. Regelmäßige Schachkolumnen erscheinen auch im Deutschen Ärzteblatt sowie in der Welt. Außerdem veröffentlichte er für ChessBase drei DVDs Die schönsten Partien der Schachgeschichte sowie zwei DVDs Moderne Klassiker.

Pfleger wird bei der FIDE als inaktiv geführt, da er seit 1999 keine Elo-gewertete Partie mehr gespielt hat.

Pfleger ist vielfacher deutscher Nationalspieler. In den Jahren 1968 und 1970 spielte er bei den Mannschaftsweltmeisterschaften der Studenten jeweils am ersten Brett für Deutschland und erreichte 13 Punkte aus 19 Partien.[7] Zwischen 1964 und 1982 nahm er an sieben Schacholympiaden teil und erzielte dabei 54,5 Punkte aus 80 Partien.[8] Als bestes Ergebnis seiner Schachkarriere schätzt er seine 12,5 Punkte aus 15 Partien bei der Schacholympiade 1964 in Tel Aviv-Jaffa ein, bei der die bundesdeutsche Mannschaft einen dritten Platz erreichte und Pfleger selbst das beste Einzelergebnis am vierten Brett erzielte.[9] Bei der Schacholympiade 1974 in Nizza erreichte Pfleger das drittbeste Einzelergebnis am dritten Brett. Außerdem spielte er zwischen 1965 und 1983 bei vier Mannschaftseuropameisterschaften[10] sowie 1985 bei der Mannschaftsweltmeisterschaft.

Pfleger führte seit >30 Jahren Ärzte-Schachmeisterschaften durch. Der diesbezügliche Verein ist so abweisend, wie keine anderen Docs in DIESEM Web und verbieten die Übernahme von Fotos. Diese können Sie jedoch überreichlich beim Deutschen Ärzteblatt studieren, das die Ärzte-Meisterschaften durchgehend begleitet hat:

https://www.aerzteblatt.de/search?q=schachmeisterschaft

wikipedia DE
wikipedia EN

ÄrzteSchach.de | DoctorsChess.de

80. Geburtstag | 80th birthday laudatio

Great interview in TV BR Bayerischer Rundfunk

game against Karpov
Schachkolumne DIE ZEIT

FIDE Profile


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Markus Merk

Markus Merk (* 15. März 1962 in Kaiserslautern) ist ein ehemaliger deutscher Fußballschiedsrichter. Von 1988 bis 2008 leitete er Spiele in der Fußball-Bundesliga, zwischen 1992 und 2007 war er auch als FIFA-Schiedsrichter im Einsatz. Dreimal wurde er zum „Weltschiedsrichter des Jahres“ gewählt.

Dr. Markus Merk war von 1992 bis 2007 FIFA-Schiedsrichter. Seit 1998 bis 2008 war er zudem Bundesliga-Schiedsrichter. Er hält den Rekord mit über 320 Bundesligaspielen. Merk war neben seiner Zeit als Schiedsrichter auch mit seiner eigenen Praxis als Zahnarzt tätig.

Dr. Merk ist sechsfacher Schiedsrichter des Jahres in Deutschland und wurde von Experten aus über 100 Ländern zweimal (2004 und 2005) zum Weltschiedsrichter gewählt.

Als jüngster Schiedsrichter pfifff er bereits 1993 mit 31 Jahren das deutsche Pokalendspiel, 1997 das Endspiel der Pokalsieger in Rotterdam, Paris St. Germain – FC Barcelona, sowie das Endspiel der Champions League 2003 in Manchester, AC Mailand – Juventus Turin. Als einziger deutscher Referee leitete er bei zwei Europameisterschaften, 2000 in den Niederlanden/ Belgien und 2004 in Portugal, als Höhepunkt mit dem legendären Finale Portugal – Griechenland. Ebenso war er als einziger deutscher Schiedsrichter bei den beiden Weltmeisterschaften in Korea/ Japan und dem deutschen Sommermärchen 2006 aktiv. Die olympischen Spiele 1992 in Barcelona runden seine internationalen Turnierhighlights ab.

Seit 2005 ist er als gefragter Referent unterwegs. Er hält Vorträge und gibt Management-Seminare mit den Schwerpunkten: „Die sichere Entscheidung“, „Mit Leistung und Fairplay zum Erfolg“ und „Persönlichkeit, ein steiniger aber lohnender Weg“.

Dental Magazine 2002