Gerhard Dammann

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Gerhard Dammann

Gerhard Wolfgang Dammann (* 11. Dezember 1963 in OranAlgerien; † 20. Juni 2020 in MünsterlingenSchweiz;[1] heimatberechtigt in Basel[2]) war ein Schweizer PsychiaterPsychologe und Psychoanalytiker.

Dammann studierte MedizinPsychologie und Soziologie in TübingenFrankfurt am MainBasel und Paris und schloss mit dem Staatsexamen in Medizin (Deutschland, 1990), dem Diplom in Psychologie und dem Diplom in Soziologie ab. Ab 1986 war er Mitglied der katholischen reitenden Studentenverbindung AV Guestfalia Tübingen.

Als Medizinstudent beschäftigte sich Gerhard Dammann mit der Kunst von Psychotikern und Psychiatrieerfahrenen, war im Rahmen seiner Famulatur mehrere Monate als Praktikant in der Sammlung Prinzhorn der Universität Heidelberg tätig und erwarb zu dieser Zeit erste Arbeiten aus dem Bereich „Outsider Art“ und „Art Brut“. Den Anfang der Sammlung bildeten eine Collage von Adolf Wölfli, eine Zeichnung von Louis Soutter, ein Bild von Johann Hauser sowie das Musikinstrument von Gustav Mesmer. Vermehrt und systematisch zu sammeln begann er nach der Heirat zusammen mit seiner Frau Karin ab Ende der 1990er Jahre.[1] Die erworbenen Werke platzierten sie ab 1995 in ihrer großen Münchener Wohnung. Zunächst erwarben sie Arbeiten von Kunstschaffenden des Art/Brut Center Gugging, darunter Aquarelle von Oswald Tschirtner und Zeichnungen von Franz Kamlander. Ab dem Jahr 2000 ergänzten sie die Sammlung um weitere Outsider Art von Albert Louden, Sava Sekulić und Michel Nedjar. 2003 kauften sie einen Großteil der im Atelier „La Tinaia“ geschaffenen Werke sowie historische in Psychiatrien entstandene Art Brut.

Die Kollektion umfasste 2006 etwa 100 künstlerische Arbeiten von Autodidakten, aus dem Bereich Naive Kunst und Outsider Art und wuchs bis 2014 auf etwa 300 Werke „ausgesuchter Qualität“ an. Im Jahr 2023 bestand die Sammlung aus über 1000 Exponaten. Den Grundstock der Sammlung bildet eine Auswahl von Klassikern der Art Brut. Dazu gehören Werkserien der Gugginger Künstler Johann Hauser, August Walla und Oswald Tschirtner aus den frühen 1970er Jahren sowie Arbeiten aus den offenen Ateliers der Psychiatrie von „La Tinaia“ in Florenz. Außerdem befinden sich fünf von fünfzehn Arbeiten, die aus der Originalsammlung Prinzhorn abgegeben wurden, in der Sammlung Dammann, drei Arbeiten von Else Blankenhorn[5] und zwei Blätter von August Klett. Daneben finden sich auch außergewöhnliche Arbeiten: ein geschnitztes Bett aus massiver Eiche, entstanden um 1880 in einer Anstalt bei Chartres, oder ein auf 1720 datiertes Blatt, das als älteste bekannte Arbeit der Outsiderkunst überhaupt gilt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Dammann_(Mediziner)

https://de.wikipedia.org/wiki/Sammlung_Dammann

https://www.news.uzh.ch/de/articles/2007/2598.html

https://www.tagblatt.ch/kultur/leuchtender-wahnsinn-ld.922360


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Nidecker – Familie

Die Brauerei Fischerstube AG ist eine Schweizer Bierbrauerei mit Hauptsitz in Basel. Sie produziert Bier unter dem Markennamen «Ueli Bier»

1974 erwarb der Arzt Hans-Jakob Nidecker (1919–2005)[4] das Restaurant Fischerstube an der Kleinbasler Rheingasse 45, das mehrere Jahre leergestanden hatte, um die Quartierwirtschaft zu reaktivieren. Nidecker war an der Rebgasse aufgewachsen, fest im Kleinbasel verwurzelt und während mehrerer Jahre Meister der Kleinbasler Ehrengesellschaft zum Rebhaus. Bereits im Jahr 1970 hatte sich Nidecker um die Basler Traditionen verdient gemacht, als er mit einer eigens gegründeten Stiftung die Basler Fähren vor der Kommerzialisierung und einer ungewissen Zukunft rettete. Die ersten Pächter der neueröffneten Fischerstube war das Wirte-Ehepaar Silvia und Mike Künzli.

Sein Sohn, Niklaus Nidecker, geboren 1949, ist Allgemeinmediziner und praktiziert in Erlach am Bielersee. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Seine Hobbys sind Bier und Segeln. In der Brauerei ist er als Präsident des Verwaltungsrats tätig und betreut Kunden und Mitarbeiter. Die Frau eines weiteren Bruders (eine Musikerin) ist Geschäftsführerin.

Der andere Sohn, Dr.med. Andreas Nidecker ist Facharzt für Radiologie in Basel und Mitglied des Brauereirats. Sein Vortrag ist unten auf dieser Seite zu sehen.

Am 13. November 1974 floss das erste eigene Bier aus dem Zapfhahn der Fischerstube. Als Namensgeber für das Bier wählte Nidecker den «Ueli»,[8] eine Figur aus der Tradition der drei Kleinbasler Ehrengesellschaften. Die Brauerei begann zwar klein mit einem Ausstoss von lediglich 475 Hektolitern im Jahr, aber gleich mit drei Sorten.[9] Schnell wurde Nidecker klar, dass er einen qualifizierten Braumeister einstellen musste. Er engagierte den gebürtigen Emmentaler Anton Welti, der damals gerade aus dem westafrikanischen Ghana zurückgekehrt war, wo er während mehreren Jahren als Braumeister für eine Grossbrauerei gearbeitet hatte. Die Wahl erwies sich als ein Glücksgriff, und Welti trug einen grossen Anteil zum Erfolg des Unternehmens bei. Er blieb dem Ueli-Bier 34 Jahre lang als Braumeister treu und entwickelte in dieser Zeit immer wieder neue und originelle Biersorten, bis er 2009 in Pension ging.[10] 2010 wurde Jürgen Pinke Braumeister.

https://de.wikipedia.org/wiki/Brauerei_Fischerstube

Radiobeitrag SRF https://www.srf.ch/news/schweiz/50-jahre-ueli-bier-wie-ein-basler-arzt-gegen-das-schweizer-bierkartell-kaempfte

Website der Brauerei Fischerstube

Dear colleague Ellenberger

It is a pleasure for me to send you a photo for the DoctorsHobbies.com web. It has been shot in the Wallis Alps in the area of Trento.

My environmental activities consist of two groups, the medical doctors of environmental protection and with energy politics at the medical doctors of social responsibility. We are working against atomic war.

Even if not every colleague can be active politically it seems to be important to be active in one or another form. Since our profession still receives a lot of respect and doors open more easily we can achieve something!

Besides this I play tennis, sometimes also Alp Horn (!), I am singing as bass in the Basel Vocal Ensemble and I go jogging, apart from the mountain climbing. As founder and member of the Basel „association for medical cooperation“ I visit our partner hospitals in Serbia and Zambia on a yearly basis and teach there. 

An actual project is to supply 70 egyptian hospitals with x-ray equipment. My special task is to assure not only the correct installation of the machines but also the correct use by the staff!

Hoping that these informations are useful I send my warmest greetings

Andreas Nidecker

Prof. Dr. med. A. Nidecker
Universität Basel

Thank you, Prof. Nidecker!
This nice e-mail with information about your NON-medical activities is perfectly the spirit of DoctorsHobbies.com

Let us hope many others will think and act the same way!
Yours

Wolfgang E.


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Konstantin Beier

(geboren 1955), Privatdozent für Anatomie und Zellbiologie,
studierte Gesang bei Prof. S. Colombo. Seit 1986 tritt er als
Solist auf, wobei der Schwerpunkt seines Repertoires auf dem
Gebiet der Kirchenmusik liegt. Neben zahlreichen Verpflichtun
gen in Deutschland führten ihn Konzertreisen nach Luxemburg,
Frankreich, Tschechien und in die Schweiz.

Profil Uni Basel


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CD Bruckner 9. Symphonie | Jany Renz

CD Bruckner 9. Symphonie | Jany Renz

https://DoctorsTalents.com/jany-renz

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Jany Renz

1946 in Basel geboren, studierte Jany Renz Klavier bei Ivan Engel (Freund und Schüler von Bela Bartok), außerdem Flöte und alte Musik mit Hans Martin Linde und Orgel mit Adolf Schlegel.

EN:

During his international career as Lied accompanist and chamber musician he was partner of leading Lied singers and leading instrumentalists.

He studied conducting with Wilfried Boettcher in Basel. Master classes with Leonard Bernstein and Sergiu Celibidache completed his studies.

He was chief conductor of the symphony orchestra Dornach/Switzerland. His career began in Italy where he became first maestro and artistic vice director. Later he spent a long time in South Korea as director of the Masan Symphony Orchestra and guest conductor of the Seoul Philharmonic Orchestra. In Finland he got in touch with the contemporary music scene and took up several works in his repertoire. He conducted „Aida“ on the Opera Festival of Savonlinna and gave master classes of Lied and chamber music. He regularly worked with finnish orchestras. He also was guest conductor of the Budapest philhamronic orchestra and of the Opera Budapest.

In 1991 a recording of the 9th symphony of Bruckner was published with the Budapest Philharmonic Orchestra (ODE 764-2 www.ondine.fi ) which became the best sold version of this work in the USA in that year (and the best sold classical CD at all in August).

From 1990 to 1994 he was general music director in Freiberg/germany. As guest conductor he worked in other theaters, like in Darmstadt with „Falstaff“ of Giuseppe Verdi. The success of his CD produced him invitations in the USA as in Portland, Pittsburgh, Philadelphia and New York.

PRESS

Jany Renz heißt der Dirigent, der das Kunststück fertiggebracht hat, das Orchester zu einer so mitreissenden Leistung zu führen. Es gelang ihm eine packende Wiedergabe von Dvoráks Symphonie „Aus der Neuen Welt“, emphatisch, spontan, vital und dennoch präzise, beherrscht und kontrolliert, von hohem Ernst und starkem interpretatorischem Willen.

(Basler Zeitung, Switzerland)

In Mozart´s last piano concerto KV 595, Jany Renz figured not only as soloist but also as conductor. In this he performed a double task which has sometimes proved too exacting for many othe rinternational celebrities. But with the swiss Jany Renz it was a sheer joy to hear and see. His sovereign virtuosity and natural zest in playing did not stand in the way of a Mozart performance marked by the lucidity and delicacy of chamber music and crowned by a slow movement that was touchingly beautiful in its humility and unworldliness.

(Portland Press Herald, USA)

With a clear and quite unassuming baton, and with a punctilious constancy of tempo, Jany Renz gave a performance of convincing unity, lending an abundance of sound and dynamics to the strictly maintained great lines while shaping them with a lot of fince nuances, in which the orchestra followed him with astonishing precision and remarkable culture of sound.

(The New York Times, USA)

Jany Renz´s creative impulse, which found compelling expression in the extreme prescicion of baton technique, afforded him ideal scope with the orchestra and Anton Bruckner´s „Seventh“ received an overpowering performance.

(Pittsburgh Press, USA)

web

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