Category Archives: BiologieDocs

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Martin Nweeia

Jane O’Brien, an anchor of BBC World News, joins Martin Nweeia, D.D.S., ’77, right, and Nweeia’s wife, Pamela Peeters, at the Smithsonian. Photo by Ryan Lavery

Dr. Martin Nweeia ist der weltweit führende Experte für das Stoßzahn- und Zahnsystem des Narwals. Er ist Wissenschaftler der National Foundation und leitete über 20 Hocharktisexpeditionen und führte 15 Expeditionsflaggen mit sich, um den schwer fassbaren Narwal zu erforschen. Er promovierte in Zahnmedizin und Chirurgie und ist Mitglied der Fakultäten für Zahnmedizin der Harvard University und der Case Western Reserve University. Darüber hinaus forscht er am Canadian Museum of Nature und am Smithsonian Institut. Das Smithsonian Institut verlieh ihm zwei Stipendien: eines für physische Anthropologie und eines für Wirbeltierzoologie.

Seine Arbeiten wurden in der New York Times, NPRs „Pulse of the Planet“, „A Beautiful World“, „Morning Edition“, „Earth Wise“ sowie in Dokumentationen von National Geographic, „Découverte“ (French Discovery) und der BBC, darunter „Natural Curiosities“ mit Sir David Attenborough, vorgestellt. Dr. Nweeia erhielt einen CINE Golden Eagle für die Narwal-Geschichte der NGS Wild Chronicles, den William Mills Prize für sein Buch „Narwhal: Revealing An Arctic Legend“ und den Lowell Thomas Award für Arktisforschung. Seine wissenschaftlichen Publikationen aus dem Jahr 2020 wurden in Nature, PNAS und zwei Smithsonian-Büchern veröffentlicht.

Martin Nweeia ’77 and research colleague Adrian Arnauyumayuq complete experiments on a live narwhal in Arctic Bay, Nunavut, Canada, in 2007. Photo by Gretchen Freund

Ein ziemlich ausgefallenes Hobby hat der amerikanische Zahnarzt Martin Nweeia: Er studiert den Stoßzahn des Narwals. Nweeia, niedergelassen in Sharon im US-Staat Connecticut und Lehrbeauftragter an der School of Dental Medicine der Harvard University, fährt seit Jahren im Frühjahr nach Kanada in die Arktis und untersucht die rätselhaften Wale mit dem einen großen Zahn, berichtet „New Scientist“ online.

Der Zahn des Narwals – Vorbild für das Horn des Einhorns – ist einzigartig in der Natur, so Nweeia. „Er ist der einzige bekannte gerade Stoßzahn und der einzige spiralig gedrehte.“ In Streßtests haben sich Narwal-Stoßzähne als äußerst flexibel und hart erwiesen – eine Kombination, die für Zähne außergewöhnlich sei.

Nweeia examines a narwhal tusk and skull at the Smithsonian’s National Museum of Natural History before it is placed in a new exhibit, which opened in August. Photo by Stephen Voss

Bei männlichen Narwalen wächst ein Stoßzahn auf fast zweieinhalb Meter, der andere bleibt im Kiefer eingebettet. Die meisten Weibchen haben keinen Stoßzahn. Wozu der Zahn dient, ist noch unklar. Weeias These: „Ich glaube, der Zahn ist eine Art Sensor. Er hat wohl was mit dem Entdecken der Beute zu tun.“ Um das zu prüfen, rüstet er derzeit Wale mit einem Sensor im Zahn aus.

https://narwhal.org/

https://www.aerztezeitung.de/Panorama/Dieser-Zahn-ist-ausserordentlich-und-einzigartig-in-der-Natur-331804.html

https://www.docseducation.com/blog/famed-dentist-studies-elusive-%27sea-unicorn%27-learn-more-about-human-teeth

https://www.si.edu/stories/understanding-narwhals-smile

https://www.glexsummit.com/explorers/martin-nweeia


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Ulisse Aldrovandi

Ulisse Aldrovandi oder Ulysses Aldrovandi (latinisiert auch Ulysses Aldrovandus) (* 11. September 1522 in Bologna; † 4. Mai 1605 ebenda) war ein italienischer Arzt und Biologe.

Ulisse Aldrovandi, Sohn adeliger Eltern und Neffe des Papstes Gregor XIII., erlernte zuerst das Kaufmannshandwerk und studierte danach Jura in Bologna. Ab 1542 war er als Jurist in Bologna tätig. 1548/49 studierte er Philosophie und Medizin in Padua. Im Juni 1549 wurde er der Häresie verdächtigt, zeitweise inhaftiert und bis April 1550 nach Rom gebracht. Dort widmete er sich antiquarischen Studien. Danach kehrte er zurück nach Bologna. Im selben Jahr noch weckte der Pisaner Luca Ghini sein Interesse an der Botanik, im Folgejahr Guillaume Rondelet sein Interesse an der Zoologie.

Im Jahr 1552 wurde Aldrovandi Doktor der Philosophie, 1553 Doktor der Medizin (beides an der Universität Bologna), 1554 wurde er Lektor. 1555 wurde er Professor für Philosophie und 1556 zusammen mit Cesare Odoni Professor für Medizinische Botanik. Zu seinen Schülern gehörte der spätere Marburger Universitätsprofessor Georg Marius. Von 1571 bis 1600 bekleidete Aldrovandi den Lehrstuhl für Medizin an der Bologneser Universität, wo er 1567 den Botanischen Garten gründete, einen der ersten überhaupt.

Aldrovandi unternahm mit seinen Studenten Exkursionen auf die Insel Elba, nach Livorno und in die Veroneser Alpen und legte ein Herbarium sowie ein Naturalienkabinett an. Sein Herbarium wurde für eine Untersuchung der Flora um Bologna und ihrer geschichtlichen Entwicklung herangezogen.[1]

Seine Sammlungen sind im Museum der Universität Bologna im Palazzo Poggi untergebracht.

Aus seinem Nachlass entstand eine aus elf Bänden bestehende „Historia animalium“. Er selbst bearbeitete nur die Vögel und die „Insekten“. Die übrigen Bände wurden erst nach seinem Tode durch Johannes Cornelius Uterverius († 1619), Thomas Dempster und Bartholomäus Ambrosinus herausgegeben.

Das Werk erschien unter folgenden Titeln:

  • Ornithologiae libri XII (Bologna 1599–1603, 3 Bände; zuletzt Bologna 1861);
  • De animalibus insectis libri septem (1602, zuletzt 1638);
  • De reliquis animalibus exsanguinibus libri IV (1606, zuletzt 1654).

Ihm zu Ehren erhielt die Wasserfalle (Aldrovanda vesiculosa) ihren botanischen Gattungsnamen Aldrovanda.[3] 

Ebenfalls nach ihm benannt sind die Dorsa Aldrovandi auf dem Erdmond.

Dorsa Aldrovandi

https://de.wikipedia.org/wiki/Ulisse_Aldrovandi

https://en.wikipedia.org/wiki/Ulisse_Aldrovandi


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Reto Eberhard Rast

Reto Eberhard Rast (*1973)

1973 in Zürich geboren und in St. Moritz aufgewachsen, lebt Reto Eberhard Rast mit seiner Familie in Luzern. Trotz innerem Drang zur Malerei und mehreren Auszeichnungen in jungen Jahren, entschied er sich für das Studium der Human­medizin, gefolgt von einem Zusatzstudium in Geschichte- und Biologie. Er war als Hausarzt, Lehrer und Dozent tätig. Als Rotkreuzdelegierter leistete er Einsätze in Naturkatastrophen und Epidemien. Daneben arbeitete er als Illustrator und Kunstassistent. 2021 gab er seine Praxistätigkeit auf, um sich primär der Kunst zu widmen. Ein Semester lang besuchte er Kurse in Akt­male­rei und Gravur an der École des Beaux-Arts in Paris.

Reto Eberhard Rast strebt einen poetischen Realismus an. Auf der Suche nach der passenden Farbe und Form möchte er die Schönheiten der Natur in feinen Nuancen wiedergeben. Dabei ist ihm die chromatische Harmonie wichtiger ist als die naturalistische, detailgetreue Wiedergabe. Als stilistisches Cha­rak­te­ris­ti­kum finden sich pas­tös ausgeführte, wellenförmig ornamentale Strukturen auf texturierten, mit Lasu­ren angereicherten Flächen.

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SAEZ Schweizerische Ärztezeitung

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Charles Eldon Brady Jr.

Ah, ein Wassersportler und Tüftler gewesen!

Doctorate of medicine from Duke University, 1975; Commander, USN; flight surgeon and member of Navy Flight Demonstration Squadron „Blue Angels“; hobbies: Tennis, canoeing, kayaking, biking, amateur radio operator, graduate work for a master of science in Biology at University of Texas-Galveston 1999/2000; then he retired from active duty; died by suicide.

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