Category Archives: MusikwissenschaftlerDocs

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Claudia Spahn

Claudia Spahn (* 1963) ist eine deutsche Musikermedizinerin und Leiterin des Freiburger Instituts für Musikermedizin. In der Entwicklung des Faches Musikphysiologie und Musikermedizin ist sie eine führende Forscherin, insbesondere im Bereich Lampenfieber und Auftrittsangst.

Claudia Spahn erhielt seit ihrer Kindheit eine künstlerische Ausbildung in Blockflöte als Soloinstrument, Klavier und Violine. Mit den Instrumenten Blockflöte und Klavier war sie mehrmals Preisträgerin beim Landeswettbewerb Jugend musiziert. Außerdem absolvierte sie Ausbildungen im klassischen BallettModern Dance und Stepptanz. Spahn studierte Medizin an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg sowie in Paris und in der Schweiz. Seit 1986 betrieb sie parallel ein Musikstudium an der Hochschule für Musik Freiburg im Studiengang Musiklehrer mit Hauptfach Blockflöte. Dieses Studium beendete sie 1991 als Dipl.-Musiklehrerin. Seit 1992 hatte Claudia Spahn zahlreiche Auftritte als Pianistin im Musik-Cabaret-Duo Die schönen Baritons – gemeinsam mit dem Bariton Bernhard Richter. Von 1994 bis 2004 konzertierte sie als Pianistin und Blockflötistin in Musiktheatern in Frankreich.

1992 begann Spahn ihre medizinische Weiterbildung in den Fächern Psychosomatische MedizinInnere Medizin und Psychiatrie. 1993 wurde sie zur Dr. med. promoviert und 1999 wurde sie Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin. 2004 folgte zum Thema Prävention in der Hochschulausbildung von Musikern die Habilitation an der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg. Zum Wintersemester 2005/2006 erhielt Claudia Spahn die Professur für Musikermedizin an der Hochschule für Musik Freiburg. Seitdem leitet sie – gemeinsam mit Bernhard Richter – das Freiburger Institut für Musikermedizin (FIM) – eine Einrichtung der Hochschule für Musik und der Medizinischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 2017 wurde Claudia Spahn Prorektorin für Forschung und Internationale Beziehungen der Hochschule für Musik Freiburg. 2020 wurde sie im Fach Systematische Musikwissenschaft zur Dr. phil. promoviert.

Claudia Spahn hat das Fach Musikphysiologie und Musikermedizin strukturell und inhaltlich maßgeblich weiterentwickelt. Sie hat eine Reihe von Standardlehrbüchern geschrieben und herausgegeben. In der Lehre unterrichtet sie Musikstudierende in den körperlichen und psychischen Grundlagen des Musizierens, in präventiven körperorientierten Ansätzen und im Umgang mit Lampenfieber. Im Freiburger Forschungs- und Lehrzentrum Musik kann das Fach Musikphysiologie als eigenständiges Nebenfach studiert werden. Sie unterrichtet ebenfalls Medizinstudierende im vorklinischen und klinischen Studienabschnitt an der Medizinischen Fakultät Freiburg.

In der Ambulanz des Freiburger Instituts für Musikermedizin am Universitätsklinikum Freiburg behandelt Spahn Musiker und Musikerinnen mit der gesamten Bandbreite musikermedizinischer Beschwerden, insbesondere mit Schmerz- und Überlastungssyndromen. Sie bietet eine Spezialsprechstunde an für Patienten mit psychischen Problemen, insbesondere Auftrittsangst.

https://www.mh-freiburg.de/personen/details/prof-dr-med-dr-phil-claudia-spahn

https://www.uniklinik-freiburg.de/musikermedizin/mitarbeiter/prof-dr-claudia-spahn.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Claudia_Spahn

https://www.aerzteblatt.de/archiv/interview-mit-prof-dr-med-claudia-spahn-musikermedizinerin-lampenfieber-ist-ein-positives-phaenomen-ad161952-9c89-4068-91f4-536cb689f027


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Reinhold Merten

Reinhold Merten dirigiert 1926 bei einer Radio-Liveübetragung Bild © hr-Archiv

Reinhold Adolf Merten (* 6. Juni 1894 in Wiesbaden; † 19. August 1943 in München[1][2]) war ein deutscher Dirigent und Arzt.

Der aus einer Musikerfamilie stammende Merten besuchte zunächst das Konservatorium in Wiesbaden, studierte dann aber Medizin an der Philipps-Universität Marburg und Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und war im Ersten Weltkrieg Sanitätsoffizier. Nach dem Krieg promovierte ihn die Universität Frankfurt mit einer Dissertation über Die säurefesten, tuberkelbazillenähnlichen Bazillen in Blasinstrumenten (1933) zum Dr. med.

Merten arbeitet jedoch nicht als Arzt, sondern wurde 1920 Solorepetitor an der Oper Frankfurt. Gemeinsam mit Paul Hindemith gründete er 1922 die Frankfurter Gemeinschaft für Musik. Nachdem im April 1924 die Südwestdeutsche Rundfunkdienst AG in Frankfurt am Main (Radio Frankfurt) den Betrieb aufgenommen hatte, sammelten sich unter Mertens Leitung einige Musiker im Studio des Senders im alten Postscheckamt in der Stephanstraße und machten Ensemblemusik. Ab 1926 arbeitete er in Frankfurt als Organist und Pianist. Im Jahr 1927 trat er der SPD bei, der er bis 1931 angehörte. Am 1. Oktober 1929 erfolgte die Gründung des Frankfurter Rundfunk-Symphonie-Orchesters mit Hans Rosbaud als ersten und Reinhold Merten als zweiten Kapellmeister.

Neben seiner musikalischen Tätigkeit war er „Musikfunktionär“ beim Rundfunk. Zum 1. April 1933 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 1.795.051). 1934 war er in Berlin mit dem Aufbau einer Tonmeisterschule betraut. 1938 wurde er Leiter der Abteilung akustisch-musikalische Grenzgebiete der Zentralleitung Technik innerhalb der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft in Dresden. 1939 wechselte er als Chefdirigent zum Großen Orchester des Reichssenders Leipzig. Dort blieb er, bis der Sender 1940 kriegsbedingt stillgelegt wurde. Außerdem war er Lehrbeauftragter für angewandte Musikwissenschaft an der Universität Freiburg.

1941 ging er als erster Kapellmeister zum Reichssender München. Nach schwerer Krankheit verstarb er 1943 in München.

https://de.wikipedia.org/wiki/Reinhold_Merten

https://www.hr-sinfonieorchester.de/orchester/historie/90-jahre-special/die-anfaenge-19261929-reinhold-merten,chefdirigent-anfaenge-102.html


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Wolfram Hackel

Wolfram Hackel (* 25. April 1942) ist ein deutscher Mediziner und Orgelforscher.

Hausorgel von Dr. Wolfram Hackel in Dresden/Plauen

Wolfram Hackel studierte Medizin. 1967 promovierte er an der Medizinischen Akademie in Dresden. Danach führte er als Facharzt eine urologische Praxis in Dresden-Plauen.

Wolfram Hackel publizierte seit den 1970er Jahren Werke zu Orgeln und Kirchen. Er entwickelte sich bald zu einem der wichtigsten Orgelforscher für Sachsen. Wolfram Hackel ist ein langjähriges Mitglied der Gesellschaft der Orgelfreunde.[1] Er war Mitglied in deren Beratenden Ausschuss (1995–1998), Schriftführer (1998–2003) und Mitglied im Hauptausschuss (2011–2021)

Artikel über Orgeln in Neuengönna

Artikel über eine Silbermann-Orgel

Wolfram Hackel war Mitherausgeber des vierbändigen Lexikons norddeutscher Orgelbauer und publizierte zahlreiche Texte zu Orgeln und Orgelbauern vor allem in Sachsen.Wolfram Hackel war Mitherausgeber des vierbändigen Lexikons norddeutscher Orgelbauer und publizierte zahlreiche Texte zu Orgeln und Orgelbauern vor allem in Sachsen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfram_Hackel

Bücher-Verzeichnis Wolfram Hackel

Funktionsträger bei der GdO Gesellschaft der Orgelfreunde

https://www.maenneraerzte.de/wolframhackel

http://www.pape-verlag.de/autoren.htm

https://persondata.toolforge.org/p/Wolfram_Hackel


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Gerhard Aumüller

2. von unten Gerhard Aumüller

Gerhard Aumüller (* 19. November 1942 in Arolsen) ist ein deutscher Mediziner und war Professor für Anatomie und Zellbiologie an der Philipps-Universität Marburg. Außerdem ist er als Orgelhistoriker hervorgetreten.

Zudem hat Aumüller den historischen Orgelbau erforscht und vor allem zum klassischen Orgelbau in Hessen und Westfalen veröffentlicht. Er ist seit 2000 Mitglied der Historischen Kommission für Hessen und wurde 2012 in den Beirat der Internationalen Heinrich Schütz-Gesellschaft (ISG) gewählt. Für seine medizin- und musikhistorischen Forschungen wurde Gerhard Aumüller 2017 mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz) ausgezeichnet.

Gerhard Aumüller, Jahrgang 1942, studierte Medizin und Anthropologie in Mainz, Würzburg und Marburg. Es folgten Promotion und Habilitation im Fachgebiet Anatomie. Nach einem Forschungsaufenthalt in den USA übernahm der Geehrte den Lehrstuhl für Experimentelle Morphologie an der Philipps-Universität Marburg. Später übernahm er dort den Lehrstuhl Anatomie II. Diesen hatte er bis zu seiner Emeritierung 2007 inne. Über die Medizingeschichte hinaus setzt sich Professor Aumüller im Waldecker Geschichtsverein ein. Dort ist er seit 2012 ehrenamtlich aktiv. Seit 2013 betreut er den umfangreichen Rezensionsteil der wissenschaftlichen Zeitschrift „Geschichtsblätter für Waldeck“. Auch der Musikgeschichte gilt die Begeisterung von Professor Aumüller. Diese kommt unter anderem in seinem Engagement zum Erhalt von denkmalgeschützten Kirchenorgeln zum Ausdruck. Im Bereich der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen-Waldeck hat sich der Geehrte für viele Orgelsanierungen eingesetzt. Darüber hinaus übernimmt er regelmäßig auch selbst den Organistendienst in Kirchengemeinden des Marburger Landes.

In die Historische Kommission für Hessen wurde der Geehrte 2000 aufgenommen. Im Jahr 2002 wurde er in ihren Hauptausschuss gewählt, dort war er Mitglied bis 2012. Als Vorstandsmitglied der Historischen Kommission für Hessen und des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde arbeitet er als Mitherausgeber der Zeitschrift für hessische Geschichte und Landeskunde.

Artikel über Hoforgelbauer von Gerhard Aumüller (32 Seiten)

Aumüller lebt in Münchhausen (am Christenberg). Die Übersetzerin Uli Aumüller ist seine Schwester.

Ehrenmitglied der Heinrich-Schütz-Gesellschaft

Aumüller sorgte mit seinem Anatomie-Kollegen Adolf Friedrich Holstein (Sprechstimme) für die Anbringung dieser Heinrich-Schütz-Relief-Skulptur

Auszeichnung


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Anton Neumayr

Hofrat Universitätsprofessor Dr. Anton Neumayr junior (* 6. Dezember 1920 in Hallein; † 18. März 2017 in Wien) war Facharzt für Interne Medizin, Kammermusiker und Forscher.

Als Historiker beschäftigte er sich mit der Krankengeschichte berühmter Musiker. Außerdem moderierte er von 1987 bis 1994 die Fernsehsendung „Diagnose“ und veröffentlichte zahlreiche Fachpublikationen.

1920 als Sohn von Bürgermeister Anton Neumayer geboren zeichnete ihn von früher Jugend an hohe Intelligenz und musikalische Begabung aus. Sein Leben war geprägt von der Liebe zur Musik und der Faszination zur Medizin. Nach seiner Matura im Jahr 1938 entschied er sich gegen seinen ersten Berufswunsch Pianist und begann ein Medizinstudium, das er während seienr Stationierung als Marinesoldat im Jahr 1944 in Berlin abschloss. Während seienr Studienzeit gelang es ihm, seinen Vater, der in Dachau interniert worden war, zu befreien.

Seine erfolgreiche Arztkarriere führte Neumayer an das Krankenhaus Rudolfsstiftung in Wien, wo er von 1975 bis 1991 die 1. Medizinische Klinik führte. Ab 1963 beretis wirkte Neumayer als Universitätsprofessor mit Spezialgebiet Gastroenterologie in Wien. 1985 bis 2000 leitete er die Ludwig Boltzmann-Forschungsstelle für klinische Geriatrie. Sein Ruf als Internist reichte weit über die Grenzen Österreichs hinaus.

Daneben pflegte Anton Neumayer immer seine musikalische Begabung und wurde Pianist mit Ausbildung am Mozarteum Salzburg, Kammermusiker und Musikhistoriker.

Seit den Neunzigerjahren publizierte Prof. Neumayer auch zahlreiche Bücher, in denen er die Welt der Kunst und der Medizin verknüpfte. Etwa in seinem dreibändigen Hauptwerk „Musik und Medizin“ oder „Literatur und Medizin“. In dem Buch „Diktatoren im Spiegel der Medizin“ setzte er sich u.a. mit Hitler, Stalin und Napoleon auseinander, in „Hitler – Wahnideen, Kranbkheiten, Perversionen“ schuf er eine Biografie aus der perspektive eines Arztes.
Mit Salzburg blieb Neumayer immer eng verbunden – etwa als Präsident des „Vereins der Salzburger in Wien“.

Sein persönlicher Lebenslauf:
Für meinen Lebensweg war es vorteilhaft, daß ich mich schon seit meiner frühesten Jugend mit Musik beschäftigte. Wie man erst heute weiß, werden durch Musik schon im präpubertäten Alter im Gehirn zusätzliche Nervenbahnen entwickelt, und solche Kinder tun sich auch in der Schule deutlich leichter. Seit meinem vierten Lebensjahr lernte ich Musizieren und genoß vom siebenten bis 17. Lebensjahr am Mozarteum eine Pianistenausbildung. Bis heute spiele ich noch mit den Philharmonikern und so ergaben sich viele nützliche Sozialkontakte, die mir auch im Arztberuf hilfreich waren (unter anderem spielte ich vor Breschnjew im Kreml und an der Musikakademie in Albanien. Dadurch vernetzten sich viele meiner Kontakte). Aufgrund der politischen Umstände war es mir nicht möglich die Musikerlaufbahn weiter zu verfolgen und so begann ich mit dem Medizin-Studium, das ich 1944 an der Charité in Berlin mit dem Doktorat abschloß. Anschließend war ich Militärarzt und trat im Herbst 1945 an der 2. Medizinischen Universitätsklinik ein, wo ich (als Dozent, Professor) bis 1964 tätig war. Im Rahmen der wissenschaftlichen Tätigkeit war es nicht nur wichtig im Inland, sondern auch im Ausland durch Vorträge und wissenschaftliche Publikationen bekannt zu werden, wozu es nötig ist, daß man komplizierte Sachverhalte klar verständlich darstellen kann. Das heißt, es ist wesentlich, daß man sich rhetorische Fähigkeiten erwirbt. Bereits in den 50er Jahren war ich Gründungsmitglied der Leberforschungsgesellschaft EASL und 1963 der erste Europäer, der in Chicago die SEARL Lecture (Veranstaltung der Hepatologen) abhielt. Diese Auszeichnung machte mich schlagartig weltweit zu einem Begriff. Meine zahlreichen Referate, die ich im Ausland hielt, brachten es mit sich, daß ich in Deutschland fast bekannter war als in Wien. 1964 wurde ich Leiter der Inneren Abteilung des Elisabeth-Spitals, 1965 zusätzlich Leiter der Inneren Abteilung des Sophien-Spitals und übernahm 1975 die Erste Medizinische Klinik im neu erbauten Rudolfs-Spital, wo ich bis 1988 Klinik-Chef war. Seit 1980 bin ich Leiter des Ludwig Boltzmann-Institut (Forschungsstelle für klinische Geriatrie). Erfolg besteht aber nicht nur darin, daß man innerhalb der (internationalen) Kollegenschaft ein anerkannter Arzt ist. Viel wichtiger ist es, daß man von den Patienten positiv angenommen wird. Dazu ist es nötig, sich den Patienten gegenüber richtig und kameradschaftlich zu verhalten. Das spricht sich unter den Patienten herum, zuletzt kommen auch die prominenten Patienten und das Einkommen ergibt sich daraus automatisch. Ich war viereinhalb Jahre der Leibarzt Kreisky’s und betreute eine Reihe von berühmten Persönlichkeiten aus Politik, (aus der man sich als Arzt heraushalten muß – ich betreute Bischöfe ebenso wie den KPÖ-Führer) Wirtschaft, Kultur, etc. Zu meinen bekanntesten Patienten zählten unter anderem Franz Jonas, Curd Jürgens, Hans Albers, Oskar Werner oder Helene Thimig. Diese Reputation strahlte auch ins Ausland aus und neben Ibn Saud und seiner Familie konsultierten mich auch zahlreiche arabische Scheichs und superreiche griechische Clans.

https://www.stadt-salzburg.at/presseaussendungen/2006/stadtsiegel-in-gold-fuer-prof-dr-anton-neumayer

https://www.club-carriere.com/index.php/cb-profile/30993

https://wien.orf.at/v2/news/stories/2831941


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Klaus Zehnder-Tischendorf

An diesem Tage war Klaus Zehnder-Tischendorf (22. Januar 1957 in Köln geboren und starb dort am 14. November 2014) mit anderen Begründer der „Norbert Burgmüller Gesellschaft e.V. Düsseldorf im Stadtmuseum Düsseldorf. Motor des Projektes sind der Pianist Tobias Koch, Düsseldorf und die Burgmüllerforscher Dr. Klaus Martin Kopitz, Berlin und Dr. Klaus Zehnder-Tischendorf, Köln. Die Geschäftsführung hat das Konzertbüro Dirk Franke, Düsseldorf übernommen. An der Gründungssitzung nahmen außerdem teil: Elisabeth von Leliwa, Dramaturgin der Tonhalle Düsseldorf, Hannelore Köhler, Bildhauerin, Jutta Scholl, Leiterin der Musikbibliotheken der Stadt Düsseldorf, Peter Haseley, Direktor der Clara-Schumann-Musikschule Düsseldorf, Prof. Oskar Gottlieb Blarr, Komponist, Alexander Nitzberg, Dichter, Alfred Lessing, Musiker und Musikwissenschaftler, Prof. Peter-Christoph Runge, Kammersänger und Ehrenmitglied der Deutschen Oper am Rhein, Dr. Ernst Sell, Mediziner und Sammler von musikalischen Erstausgaben und Tasteninstrumenten, Regine Müller, Feuilleton der Rheinischen Post, Natascha Plankermann, Journalistin und Manfred Hill, Vorsitzender des Städt. Musikverein zu Düsseldorf e.V. gegr. 1818.

Ziel der Gesellschaft ist die Förderung und Verbreitung des Werkes von Norbert Burgmüller durch Veröffentlichungen, Konzerte und Ausstellungen. Das Jahr 2010 im Blick (200. Geburtstag des Komponisten) will die Gesellschaft das Gedenkjahr vorbereiten und mit Herausgabe von Editionen und Tonträgern das Werk des Komponisten dokumentieren. Auf einer in Arbeit befindlichen Homepage wird die Gesellschaft über ihre Arbeit fortlaufend informieren.

Norbert Burgmüller war der Sohn des ersten Musikdirektors der Stadt Düsseldorf Johann August Franz Burgmüller und Mitglied des Musikvereins.

Klaus Zehnder-Tischendorf, geboren 1957 in Köln. Abitur und Studium der Bibliotheks-
        wissenschaft. Drei Jahre am Hochschulbibliothekszentrum Köln (DFG-Forschungsprojekt).
        Studium der Humanmedizin in Essen. Seit 1989 ärztliche Tätigkeit in der Schweiz und
        Promotion in der Gerichtsmedizin zu Basel. Seit 1998 als Praktischer Arzt in Zofingen/Aargau
        niedergelassen. Seit 2005 wieder in Köln ansässig.

        Interessen

        Weniger bekannte Musik von Joseph Martin Kraus über Theodor Kirchner und Julius Röntgen
        bis zu Leo Ornstein; Musikerautographen; Phantastische Literatur; Schach; Malerei; Kultur-
        geschichte; computergestützte Umsetzung von Musik in bewegte Bilder; Flora und Fauna.

  Norbert Burgmüller

First encounter with works by Norbert Burgmüller in 1973 (Rhapsody in B minor, Op. 13, Sonata in F minor, Op. 8). Shortly thereafter, he began intensive collecting and research (discovery and identification of the final fragment of the Symphony No. 2 in D major, Op. 11 in 1983; investigation of further autographs). From 1980 to 1986, the first publications on Norbert Burgmüller appeared in the form of monographs, articles, and cover texts. After a career-related interruption, he resumed extensive research in 1995 and built up an archive on Norbert Burgmüller and his circle (literature, autographs, printed music, recordings, ephemera), as well as other publications. 2001: Development of the first online presentation dedicated solely to Norbert Burgmüller. From 2001 to 2003: Publication of a series of works by Norbert Burgmüller as first editions, reprints, and reprints.


 Bibliographie Klaus Zehnder-Tischendorf  zu Norbert Burgmüller und seinem Umkreis:

        Norbert Burgmüller. Leben und Werk.
        Köln 1980.

        Norbert Burgmüller (1810-1836). Ein vergessener Romantiker, aus Anlass seines 150.
        Todestages am 7. Mai 1986.
        Düsseldorf 1986.

        Norbert Burgmüller.
        (in: Correspondenz. Mitteilungen der Robert-Schumann-Gesellschaft e.V. Düsseldorf, V.)
        Düsseldorf 1986, S. 8-11.

        Norbert Burgmüller. Zur Eröffnung der Gedenkausstellung.
        Vortrag in der Raiffeisenbank Düsseldorf am 6.5.1986. Mskr.

        Einführung zu ausgewählten Liedern und Klavierwerken. AULOS Preciosa 68539.
        Viersen 1986.

        Fast verklungene Romantik: Norbert Burgmüller (1810-1836).
        (in: Schweizerische Ärztezeitung, LXXX, Nr.31.)
        Basel 1999, S. 1914-1917.

       „Welch meisterliches Gebilde…“. Die Rhapsodie in h-moll op.13 (1834) von Norbert
        Burgmüller (1810-1836). Eine Werkmonographie.
        Zofingen 2000.

        „Was in der Dinge Lauf jetzt missklingt tönt einst in ewigen Harmonien.“ Der Düsseldorfer
        Städtische Musikdirektor August Burgmüller als Begleiter der Sängerin Angelica Catalani.
        (in: Düsseldorfer Jahrbuch 2000, Beiträge zur Geschichte des Niederrheins, Bd. LXXI.)
        Düsseldorf 2001, S. 243-257.

        Vorwort zum Erstdruck des Allegretto (Ständchen) o. op.
        Genf 2001.

        Norbert Burgmüller (1810-1836) – Der Rheinische Schubert. (Der Kleine Lauschangriff.)
        (in: Klassik Heute, Jg. 4, Heft 8.)
        München 2001, S. 42f.

        Vorwort zur Neuedition der Klaviersonate f-moll op.8
        Düsseldorf 2001.

        Vorwort zur Neuedition Sämtlicher Lieder.
        Düsseldorf 2001.

        Grabbes Oper „Der Cid“. Neue Erkenntnisse zur Vertonung von Norbert Burgmüller.
        (in: Ich aber wanderte und wanderte – Es blieb die Sonne hinter mir zurück. Grabbe-
        Jahrbuch 2000/2001. 19./20. Jg.)
        Detmold 2002, S. 140-146.

        Vorwort zur Neuedition ausgewählter Klavierwerke von Friedrich und Norbert Burgmüller.
        Düsseldorf 2002.

        Vorwort zum Reprint der Sinfonie Nr.1 c-moll op.2.
        München 2002.

        Vorwort zum Reprint des Trauermarsches a-moll op.103 von Felix Mendelssohn-Bartholdy.
        München 2002.

        Vorwort zum Reprint der Ouvertüre f-moll op.5.
        München 2003.

        Vorwort zum Reprint der 4 Entr’Actes op.17.
        München 2003.


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Georg Hörmann

Georg Hörmann (* 13. November 1946 in Ulm) ist ein deutscher Psychologe, Arzt, Psychotherapeut und Professor im Ruhestand für Pädagogik an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg.

Hörmann studierte nach dem Abitur am Humboldt-Gymnasium Ulm Im Jahre 1965 Lehramt an Gymnasien (PhilosophieLateinTheologiePädagogik), Musikwissenschaft (Magisterstudiengang), Psychologie (Diplom) und Humanmedizin. Er erwarb die Abschlüsse Chorleiter (C-Examen) an der Westfälischen Schule für Musik, Magister in Musikwissenschaft (M.A.), war Organist u. a. an der Petri-Kirche Münster; allgemeine Prüfung in Philosophie und Pädagogik, erste philologische Staatsprüfung für Gymnasien in den Fächern Latein, Theologie, Pädagogik, Diplom in Psychologie, medizinisches Staatsexamen, Approbation als Arzt, Anerkennung zum Führen der Bezeichnung Psychotherapie (Ärztekammer Westfalen-Lippe), Promotionen an der philosophischen, medizinischen und der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften (Dr. phil., Dr. med., Dr. rer. soc.) und Habilitation im Fachbereich Erziehungswissenschaft.

https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_H%C3%B6rmann_(Erziehungswissenschaftler)


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Eli Newberger

Eli Newberger studierte Klavier, Orgel und Musikwissenschaft und spielte viele Jahre wöchtnlich in einem Jazz-Trio in einem Bostoner Club. Als Buchautor schrieb er mehrere Bücher.

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Hartmut Tramer

Hartmut Tramer veranstaltet in seinem großen Garten im Sommer Orgelkonzerte, hat Musikwissenschaft studiert und er ist Künstler.

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