Helmut Fleischer

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Helmut Fleischer

Helmut Fleischer (* 22. März 1964) ist ein ehemaliger deutscher Fußballschiedsrichter.

Fleischer lebt in Dresden. Er ist promovierter Arzt und arbeitet für die Bundeswehr als Orthopäde im Dienstgrad eines Oberstarztes.

Fleischer war seit 1990 DFB-Schiedsrichter für den SV Hallstadt. Seit 1991 leitete er Spiele der 2. Fußball-Bundesliga, seit 1995 auch Spiele der Bundesliga. Fleischer war von 2000 bis 2006 FIFA-Schiedsrichter und nahm als Schiedsrichter an der U-18-Fußball-Europameisterschaft 2001 in Finnland und an der U-16-Fußball-Europameisterschaft 2000 in Israel teil.

Am 30. Mai 2009 pfiff er das Finale des DFB-Pokals zwischen Bayer 04 Leverkusen und Werder Bremen. Am 3. April 2010 pfiff er mit der Begegnung VfB Stuttgart gegen Borussia Mönchengladbach sein letztes Bundesligaspiel. Im April 2010 nahm er in den USA eine Stelle als Arzt an und steht seitdem nicht mehr als Schiedsrichter zur Verfügung.

https://www.weltfussball.de/schiedsrichter_profil/dr-helmut-fleischer/1/1

https://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Fleischer_(Schiedsrichter)


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Hans Michael Schulz

Wenn Hans Michael Schulz seinen Rucksack packt, ist der Weg das Ziel: Pilgerwege ziehen sich wie ein roter Faden durch das Leben des ehemaligen Chefarztes von Nordhorn. Mit 30 Menschen zwischen 17 und 77 Jahren wanderte er den Weg der „Schwedischen Birgitta“ durch die mecklenburgische Landschaft, betete, schwieg, sang und arbeitete auch in Projekten mit. Täglich legten sie Strecken von 20 bis 25 Kilometern zurück. Alles begann im Frühjahr 1994, als er sein Krankenhaus für ein halbes Jahr verließ, um nach Santiago de Compostela zu wandern – knapp 3500 Kilometer. Seine Eindrücke hat er in seinem Buch „Fernwechsel“ festgehalten, das mittlerweile vergriffen ist. Ihm gefällt es: Zeiten des Gehens, Schauens, Nachdenkens und Betens – zwischendurch interessante Gespräche mit seinen Mitwanderern.

Am Anfang steht der Abschied und am Ende die Ankunft. Der Autor, Arzt und Leiter einer Abteilung für Innere Medizin, verabschiedet sich in vertrauter Umgebung von seiner Frau. Das erinnert an Abschiedsszenen in der Weltliteratur, an Hektor beispielsweise, der Andromache vor dem Kampf mit Achill zum letzten Mal umarmt, oder an Siegfried, der der ahnungsvollen Kriemhild „mit minneclichen küssen“ Lebewohl sagt. Doch anders als in den Epen, in denen die Helden dem sicheren Tod entgegengehen, offenbart sich dem Autor auf einem siebzehnwöchigen Fußmarsch von Nordhorn nach Santiago de Compostela ein neues Leben.

Das Buch ist ein Bericht über diese 3500 Kilometer lange Pilgerreise, die über Aachen, Trier, Cluny, Lyon, Arles, Toulouse, über die Pyrenäen nach Logroño, Burgos, Leon führt und schließlich in der Jakobsstadt endet. Die christliche Überzeugung, daß die Kirche auch heute noch Wegweiser sein kann für alle, die suchend und entdeckungsbereit unterwegs sind, gibt die Grundstimmung der täglichen Aufzeichnungen an. Den Pilger interessieren weniger die in den üblichen Reiseführern beschriebene Schönheit der Kirchen und Klöster am Jakobsweg; er besucht sie zwar alle, aber nur, um in ihnen „eine Stufe im Aufstieg des menschlichen Bewußtseins“ und Kraft für die Bewältigung der Gegenwart zu suchen. Und es gelingt dem Autor auf seiner mühsamen Pilgerreise, den Weg selbst, die vielfältige Natur und die Kunst in den Gotteshäusern als „Botschaft Christi von der Erlösung“ zu erleben. Der Leser, der sich auf solche Spurensuche einläßt, wird am Ende mit Hans Michael Schulz ausrufen können: „Jedesmal wurde ich aufs neue gepackt. Und dies und alles andere auf dem Weg hierher war weitaus mehr, als ich erwartet hatte. – Basta!“ 

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/reise/rezension-sachbuch-europa-11295147.html

Ein Exemplar auf Amazon


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Frank Rawer

Frank Rawer, Arzt und Künstler, wurde in Straßburg geboren. Aufgewachsen im Saarland und im Odenwald; in der Odenwaldschule (bei Heppenheim, Bergstrasse) u. a. Präsident des Schulparlamentes. Reisestipendium der Fondation des Bourses de Zellidja. Abitur mit Auszeichnung. Studium der Medizin in Frankfurt/M., u. a. Auslandsfamulatur in New York, USA. Staatsexamen („sehr gut“), Promotion zum Dr. med. („magna cum laude“) und ECFMG-Examen 1971. Aus- und Weiterbildung im Arztberuf (Kinderklinik, Chirurgie, Innere Medizin, Pathologie, Anaesthesiologie m. Hubschrauber-rettungsdienst, Radiologie). Facharzt für Innere Medizin und Facharzt für Radiologie und  Fachkunde Nuklearmedizin. Langjährige Tätigkeit als radiologischer Oberarzt.

Seit langer Zeit aber (mehr als 40 Jahren) arbeitet er stets auch als Künstler mit einem inzwischen umfangreichen Werk, über viele Jahre weitgehend abseits vom Kunstbetrieb.

Außerdem hat Frank Rawer bei mehreren Photowettbewerben Preise gewonnen und war an entsprechenden Ausstellungen beteiligt (u.a. Int. Buchmesse Frankfurt 2000, Photokina Köln 2004) Frank Rawer ist zudem Autor des Gedichtbandes „Limericks für Reisende“ (R.G.Fischer Verlag)

Anläßlich einer Ausstellung schrieb die Journalistin und Kunsthistorikerin Ingrid Zehnder (St. Gallen): „… er hat als Autodidakt nicht nur im Handwerklichen eine erstaunliche Präzision und Perfektion erreicht, sondern auch in der Erfindung und Ausdruckskraft eine unverwechselbare, eigenständige Handschrift entwickelt.

Frank Rawer arbeitet mit den verschiedensten Materialien: Holz und Gips, Marmor aus Carrara und Federn, Gold und Blech, Edelhölzern und Fundstücken aus der Natur, Leinwand und Papier. Dabei handelt es sich aber nicht um beliebige Assemblagen, sondern es spielt immer auch die dem Material eigene Qualität eine Rolle.

Frank Rawers Werke sind originell und phantasievoll, sie machen Anspielungen, setzen Ideenketten in Gang. Manchmal sind sie heiter und witzig, ironisch und spielerisch, manchmal ernst und kritisch, vieldeutig und hintersinnig.“

https://www.frank-rawer.de


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Ludger Stratmann

Ludger Stratmann (* 23. Juli 1948 in Verl; † 25. August 2021 in Bottrop) war ein deutscher Kabarettist und Arzt.

Gemeinsam mit seinem Bruder Christian Stratmann (* 1951) eröffnete er im Dezember 1994 im Essener Amerikahaus das Stratmanns Theater Europahaus, nachdem sie jahrelang einen geeigneten Ort für eine Kleinkunstbühne gesucht und das marode Gebäude für 2,5 Millionen Euro saniert hatten. Seit Juli 1995 trat Ludger Stratmann auf der eigenen Bühne mit verschiedenen kabarettistischen Programmen unter dem Titel Doktor Stratmanns – Heiteres Medizinisches Kabarett auf.

Seit 1995 schrieb Ludger Stratmann, der in der Kabarettszene als „der Doktor“ bekannt wurde, etwa alle zwei Jahre ein neues Solobühnenprogramm und spielte seine Programme auf der Bühne zunächst gemeinsam mit dem Pianisten Hagen Rether. Ab 2005 trat er solo auf. Die Titel der Programme lauten: Hauptsache, ich werde geholfen! (1995), Heute komm‘ ich mal mit mein‘ Bein! (1997), Hauptsache nich fettich … (1999), Machensichmafrei, bitte! (2005), Kunstfehler (2009) und Pathologisch (2015). Insgesamt besuchten diese Bühnenprogramme bis 2007 ca. 1,2 Millionen Menschen live in seinem Theater sowie auf Bühnen von Flensburg bis München. Stratmann gehörte zu den erfolgreichsten Kabarettisten und Livekomikern Deutschlands. Die ersten drei Programme übertrug der Fernsehsender WDR in voller Länge. Mehrfach füllte Ludger Stratmann die Grugahalle mit bis zu 4500 Zuschauern. Im Jahr 2003 spielte er vor jeweils 1500 Zuschauern in der Stadthalle Hagen an drei aufeinanderfolgenden Abenden die drei verschiedenen Zweistundenprogramme. Er verkörperte hier stets den Hypochonder, Bühnenarbeiter und Kleingartenpräsidenten Josef Kwiatkowski „Jupp“, der über Krankheitsverläufe pseudowissenschaftlich referiert und amüsante Milieubeschreibungen abliefert, wobei sich Stratmann an seinem Arbeitsplatz, im Wartezimmer oder dem Krankenbett befindet.

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Alexander Backendorf

Alexander spielt in der Band „VierZuViel“ in Essen.

plays in the band „VierZuViel“  (FourTooMuch) in Essen/Germany.

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work


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Heinz-Horst Deichmann war SchuhDoc, TheologieDoc und WohltätigkeitsDoc

Von Christliches Medienmagazin pro – Heinz-Horst Deichmann, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=45955679

Deichmann gründete als Orthopäde die größte europäische Schuh-Kette „Deichmann“ (in der Schweiz „Dosenbach“ etc.) in 23 + Ländern!

Er studierte auch Theologie und gründete die Wohltätigkeitsorganisation www.WortUndTat.de .

www.Deichmann.de

Ärzteblatt

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