Nathalie Ackermann

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Nathalie Ackermann

Natalie Ackermann stammt aus dem Rheinland. Ihr Vater Rudolf Ackermann ist Deutscher, ihre Mutter kommt aus BarranquillaKolumbien.[1][2] In Düsseldorf geboren, wuchs sie im Meerbuscher Stadtteil Büderich zweisprachig mit Deutsch und Spanisch als Muttersprache auf. Als Jugendliche zog sie mit ihrem Bruder nach Spanien; später lebten beide mit ihrer Mutter in Barranquilla an der kolumbianischen Karibikküste.[1] Dort gewann sie 2000 in einem regionalen Schönheitswettbewerb den Titel der „Señorita Atlántico“.[1]

2006 wurde sie zur Miss Deutschland Universe gewählt; zuvor hatte sie die Wahl zur Miss Nordrhein-Westfalen gewonnen und sich für den Miss-Deutschland-Wettbewerb qualifiziert. Nach der Wahl zur Miss Nordrhein-Westfalen brach Ackermann, die ursprünglich Ärztin werden wollte, 2006 ihr Medizinstudium an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf ab, um sich einer Tätigkeit als Model und ihrer Schauspielkarriere zu widmen. Sie vertrat Deutschland bei der Wahl zur Miss Universe in Los Angeles, schaffte es jedoch nicht in das Finale der besten 10 Teilnehmerinnen.[2] Sie kam auf Platz 21. 2007 vertrat sie Deutschland noch bei der Wahl zur Miss Intercontinental auf den Bahamas und erreichte Platz 3. Jobangebote als Model und Schauspielerin blieben in Deutschland jedoch aus.[3]

Sie ging daraufhin nach Südamerika, wo sie für den Fernsehsender Azteca TV als Moderatorin arbeitete. Sie moderierte u. a. die Fernsehshow „Al Extremo“ und die Fernsehsendung „Juntas ni difuntas“, in der sie Politiker, Sportler und Schauspieler interviewte.[1]

Ackermann ist auch als Schauspielerin tätig. Sie nahm Schauspielunterricht in Bogotá. Ihre Schauspielkarriere begann mit einer Nebenrolle in der erfolgreichen kolumbianischen Telenovela Betty, la fea (Betty, die Hässliche), die unter dem Titel Verliebt in Berlin auch für das deutsche Fernsehen adaptiert wurde. In der Soap Nuevo rico, nuevo pobre (2007/2008) übernahm sie die Rolle der Fabia Schultz. Sie verkörperte eine arglistige Liebhaberin österreichisch-kolumbianischer Herkunft, die eine Intrige spinnt.[2] In dem kolumbianischen Kinofilm Este huele mal hatte sie eine kleine Rolle.[4] 2009 spielte sie die Hauptrolle in dem mexikanischen Spielfilm Más allá del deber („Hinter der Schuld“). 2010 gab sie als Forensikerin Dr. Nichols in dem Horrorfilm The Tenant ihr Hollywood-Debüt.


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Juan-José Lopera

1964geboren in Kolumbien. Zunächst absolvierte Juan José Lopera ein vollständiges Medizinstudium und arbeitete nach der Promotion drei Jahre lang als Arzt in seiner Heimat.
1990Beginn der Gesangsausbildung.
1993Aufnahme ins Opernstudio der Bayerischen Staatsoper in München, wo er u.a. beiAstrid Varnay Partien aus dem italienischen und deutschen Repertoire erarbeitete.
1994Dritter Preis beim ARD-Wettbewerb in München.
1995Engagement ans Tiroler Landestheater in Innsbruck als Nemorino (L’elisir d’amore).
1995/1996Ab der Saison 1995/1996 gehörte er diesem Haus als festes Mitglied an und war dort u.a. als Conte Belfiore (La finta giardiniera), Ernesto (Don Pasquale), Don Ramiro (La cenerentola), Lindoro (L’italiana in Algeri), Tonio (La Fille du Régiment), Ferrando (Così fan tutte) und als Elias in Herbert Willis „Schlafes Bruder“ zu hören. Gastspiele führten ihn u.a. an die Opernhäuser von Paris, London, Rom und Zürich.
1997An der Wiener Staatsoper debütierte er im 30. Januar als Graf Almaviva in Rossinis „Il barbiere di Siviglia“ und war in der gleichen Oper auch als Lindoro zu hören. In der Saison 2004/05 wird er im Haus am Ring wieder als Graf Almaviva zu erleben sein.
1998Engagements an die Stuttgarter Oper, wo er den Fenton in Verdis „Falstaff“, den Ferrando in Mozarts „Così fan tutte“ und wiederum den Conte Almaviva in Rossinis „Barbiere di Siviglia“ sang.
2000/2001In dieser Spielzeit gastierte er als Henry in einer Neuproduktion von „Die schweigsame Frau“ unter der Leitung von Christoph von Dohnanyi am Theâtre du Châtelet in Paris.
2004/2005Wiedereinladung an die Wiener Staatsoper als Graf Almaviva in Rossinis „Barbiere“.
2008Juan José Lopera übernimmt die kurfristig Partie des Grafen Almaviva anstelle von Francesco Meli in Rossinis „Il barbiere di Siviglia“ am 8. September 2008 an der Wiener Staatsoper. In dieser Vorstellung geben zwei Künstler ihr Debüt an der Wiener Staatsoper: Karel Mark Chichon am Dirigentenpult, Aleksandra Kurzak als Rosina. Adrian Eröd singt den Figaro, Wolfgang Bankl den Bartolo.

Seit ca 2010 ist Juan-José in Kolumbien als spiritueller Arzt und Yoga-Lehrer tätig.

Als brillianter Redner auch bei TED (spanisch)

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