Als Grundschülerin lief sie täglich die sieben Kilometer lange Strecke von Sadrach, einem Innsbrucker Stadtteil, zu Fuß zur Schule in die Innenstadt. Als Gymnasiastin unternahm sie Klettertouren und Skitouren, und später mit ihrem Mann und ihrem kleinen Sohn mehrwöchige Reisen und Trekkingtouren durch Dschungelgebiete in Indonesien oder ins Hochland von Kaschmir bis zum Fuß des Mount Everest. Erst mit 27 Jahren begann sie mit dem Laufen.
Mit 30 Jahren lief die promovierte Medizinerin ihren ersten Marathon in 3:28 h. Nachdem sie ihr Talent für diesen Sport erkannt hatte, verbesserte sie sich kontinuierlich und blieb 1997 als Sechste des Florenz-Marathons mit 2:55:19 h erstmals unter drei Stunden.
Ein leistungssportliches Training führte zu weiteren Steigerungen. 1999 wurde sie Sechste beim Vienna City Marathon in 2:49:33 h und gewann den Graz-Marathon in 2:41:46 h. 2000 wurde sie als Gesamt-Sechste des Vienna City Marathons in 2:39:08 h Österreichische Marathonmeisterin, gewann den Halbmarathon-Bewerb des Wachau-Marathons und brach dann als Dritte des Amsterdam-Marathons mit 2:35:42 h den fast 17 Jahre alten nationalen Rekord von Carina Lilge-Leutner. Eine Woche später wurde sie in Salzburg österreichische Meisterin im Halbmarathon.
Ihren Rekord stellte sie als Dritte des Vienna City Marathons 2002 in 2:35:42 h auf die Sekunde genau ein und unterbot damit das Limit für den Marathon der Leichtathletik-Europameisterschaften in München, bei dem sie den 15. Platz belegte.
2003 lief sie als Zehnte des Berlin-Marathons mit 2:34:35 h ihren dritten Marathon-Landesrekord. Die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2004 verfehlte sie dabei jedoch um 1:35 Minuten, und so zog sie sich nach diesem Rennen aus dem Hochleistungssport zurück. Sie läuft jedoch weiterhin bis zu 150 Kilometer pro Woche und erringt sportliche Erfolge wie den Sieg auf der Halbmarathonstrecke des Regensburg-Marathons 2004 oder den 14. Platz (den zweiten in der Altersklasse 40–49) beim Comrades Marathon 2005 über 89 km.
Dagmar Rabensteiner ist seit 1983 mit dem Juristen und Unternehmer Peter Rabensteiner verheiratet, mit dem sie einen im selben Jahr geborenen Sohn hat. Sie ist Fachärztin für Innere Medizin und Sportärztin, betreibt eine Praxis in Wien und war von 2004 bis 2008 offizielle Rennärztin beim Vienna City Marathon und beim Österreichischen Frauenlauf.
Uhlenbrucks Familie sollte nicht wissen, dass ihr Gerd lief, denn für sie war er krank (Sarkoidose). So wählte er als seinen Verein Urbachs GSV Porz, der etwas außerhalb lag. 36 Marathons und einen Hunderter, den er in seinen Geburtstag hinein lief, hat er bestritten. Zweimal finishte er die 42,195 km noch in der AK 70. Seine persönliche Bestzeit von 3:18 Stunden ist angesichts der Lungenvorgeschichte erstaunlich. Einmal (1984) wurde er sogar Deutscher Marathon-Meister der langlaufenden Ärzte und Apotheker. Sportliche Vielseitigkeit bewies er mit der Vizemeisterschaft der Rad fahrenden Ärzte, und zwar sowohl im Straßen- als auch im Zeitfahren.
Vom Leser zum Schriftsteller
„Der Aphorismus verdichtet die Quintessenz einer Erfahrung in der Sentenz einer Erkenntnis.“
Sich eine Aufgabe gegen das Aufgeben zu geben, wollte Gerhard Uhlenbruck in der Zeit seines Klinikaufenthaltes nicht nur körperlich verstanden wissen; er suchte eine Herausforderung für Körper und Geist. Während er mit seiner „Therapie der kleinen Schritte“ physische Fitness erwarb, hielt er sich mit einer „Therapie der kleinen Sätze“ mental fit. Er begann Gedichte zu schreiben und sich dabei „mit dem Leben, der Liebe und der Liebe zum Leben“ auseinanderzusetzen. Veröffentlicht wurden sie 1975 noch unter dem Pseudonym Gerhard Günther („Nicht für immer“).
In der Folge präsentierte er sich ganz als Aphoristiker. Die Zahl seiner „inhaltsreichen Gedankensplitter“ ist über die Jahrzehnte ins Astronomische gestiegen. Ob medizinische Aphorismen oder Sportaphorismen, mit denen er ein neues Genre aus der Taufe hob – Uhlenbruck war nicht nur der produktivste Schriftsteller dieser Gattung, sondern überzeugte in Qualität und Originalität. „Überall kommt eine verständnisvolle Menschenkenntnis zum Vorschein, die bei aller Gesellschaftskritik nicht in Zynismus oder Pessimismus mündet, sondern Hoffnung auf eine bessere Einrichtung der gebrechlichen Welt zum Ausdruck bringt“ (Prof. Dr. Wolfgang Mieder).
Dutzende Aphorismenbände liegen seit 1977 von ihm vor, ob „Ein gebildeter Kranker“, „Nächstenhiebe“ oder „Der Klügere gibt nicht nach“. Ab- bzw. nachgedruckt finden sich seine Geistesblitze, Denkanstöße und Feststellungen in Satire- und Fachzeitschriften, auf Kalenderblättern und in Bildbänden. Allein in H.-H. Skupys‘ „Das große Handbuch der Zitate von A bis Z“ (2004) wurden über 300 seiner Bonmots aufgenommen. Anerkennend verlieh ihm die Narrenakademie in Dülken in 2001 den Titel „Dr. humoris causa“. Das Deutsche Aphorismus Archiv in Hattingen wählte ihn zu seinem Ehrenvorsitzenden. Zu guter Letzt wurde ihm 2017 der Lehrer-Welsch-Sprachpreis für Literatur in Köln verliehen.
In unzähligen Aphorismen thematisierte Uhlenbruck auch das Laufen. Es fällt schwer hier eine Auswahl zu treffen. „Am Ende zieht sich ein Marathon immer mehr in die Länge“, mag Marathonläufer besonders ansprechen. Lauftherapeuten könnten an folgenden Aussagen Gefallen finden: „Laufen als Therapie: Was einen innerlich bewegt, kann man durch äußere Bewegung verarbeiten.“ „Laufen ist Psychotherapie ohne Psychotherapeuten – unter Zuhilfenahme der Beine.“ Oder: „Laufen ist die einzige Therapie, die nichts kostet, außer Zeit! Eine Ich-AG als AOK: Alles Ohne Kosten!“
Wie das Laufen, so war für Uhlenbruck auch das Lachen Medizin, Abbau von Stress, Verbesserung der Immunfitness. Und weil sein humoristisches Interesse keine Grenzen kannte, wirkte er, wenn seine Zeit es erlaubte, in einer Laienspielgruppe der VHS mit wie auch beim Buchprojekt „Humor als Kölsche Philosophie“ (Köln 2003). Zudem sprach er perfekt „Kölsch“.
Sportliche Auszeichnungen
Seine sportliche Karriere begann Uhlenbruck in der Gymnasialzeit erst als Boxer, dann als Läufer. Er war:
Deutscher Vizemeister bei den Radfahrenden Ärzten (Straßenrennen & Zeitfahren).
Zitate seiner Aphorismen:
Manche halten einen ausgefüllten Terminkalender für ein ausgefülltes Leben.
Zeitungsenten bringen die Leser zum Schnattern.
Die ungeschminkte Wahrheit bringt immer Farbe ins Gesicht.
Wenn man Spaß an einer Sache hat, dann nimmt man sie auch ernst.
Frisch gesagt ist halb gewonnen.
Wir sind alles Nichtsnutze, das heißt, wir tun nichts, was uns nichts nützt.
Neidhammel = Ehrgeizige Schafe.
Man empfindet es oft als ungerecht, daß Menschen, die Stroh im Kopf haben, auch noch Geld wie Heu besitzen.
Inzwischen wissen wir, was uns noch blüht – nämlich immer weniger!
Das wirklich Rührende an der Liebe ist der Kochlöffel.
Karrieristen = Leute, welche andere vor ihren Karren spannen.
Auf dem Gipfel des Erfolgs steht auch ein Kreuz: für die Leichen, über die man gegangen ist. (Als Betriebsrat/Sozialpolitiker/Manager wissen Sie, wovon ich rede. Von der Rücksichtslosigkeit. Vom Egoismus. Als Christ sage ich: Wer sich so verhält, kann kein Christ sein. Denn das Christentum kreist im Kern um den einen Satz, der da lautet: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“)
An Karneval maskiert man sich, damit man die Maske fallen lassen kann.
Unsere Leistungsgesellschaft ist nicht eine Gesellschaft, in der nur Leistung gilt, sondern eine, welche bestimmt, was Leistung ist und wer sie leisten darf.
Manches wäre anders in der Welt, wenn man an manchen Dingen nichts verdienen würde.
Fanatiker lassen sich schon aus Überzeugung nicht überzeugen.
Ehrgeiz schafft viel, sogar einen selbst.
Sein Pferdefuß bestand darin, daß er nicht beschlagen war.
Wir sind ein Volk der Denker, denn wir denken immer daran, was andere wohl von uns denken.
Eine Änderung des Bewußtseins verändert unbewußt auch das Sein.
Guter Rat ist teuer, schlechter Rat kann teuer zu stehen kommen.
Man muß sich dauernd beherrschen, um die Beherrschung nicht zu verlieren.
Das Geheimnis des Autos: Man ist in seinen eigenen vier Wänden.
Erst haben die Menschen das Atom gespalten, jetzt spaltet das Atom die Menschen.
Aller Anfang ist leicht – wenn man ihn mit dem Ende vergleicht.
Zwischenmenschliche Beziehungen sind „mit Abstand“ die besten.
Er erlief sich 22-mal den Titel Deutscher Meister. Die Europameisterschaft über 5000 Meter, die er 1982 gewann, war sein größter Erfolg. 1979 gewann er den Weltcup über 1500 Meter in Montreal, 1975 den Europacup über 1500 Meter in Nizza, 1983 über 5000 Meter in London. Er erzielte deutsche und Europarekorde, von denen die deutschen Rekorde über 1500 und 2000 Meter (4:52,20 min) noch immer Bestand haben.
Bei seinem Marathondebüt in Berlin 1989 lief Wessinghage 2:26 h.
Lukas Grafenauer hat sich im Tennis in Österreich weit vorne positioniert.
Tenniskarriere und Tennisausbildung
Zusätzlich zu meiner medizinischen Ausbildung absolvierte ich auch die höchste Ausbildungsstufe im ÖTV Tennislehrwesen zum staatlich geprüften Tennislehrer und staatlich geprüften Tennistrainer an der Österreichischen Bundssportakademie. Ich konnte auch selbst sportlich wertvolle Tenniserfolge erzielen und halte mich bis heute als Gegenpol zu meinen medizinischen Aktivitäten sportlich stets fit. Disziplin, Pünktlichkeit, Eigenverantwortung übernehmen, Einsatzbereitschaft, Konsequenz, Ausdauer, Fokussiertheit, Überwindungskraft, Resilienz, Stressresistenz, mit Enttäuschungen und Niederlagen umzugehen, Niederlagen einzustecken, durch Siege nicht arrogant zu werden, sich Ziele zu setzen und konsequent an Zielen zu arbeiten, Teamwork zu leben, lebenslange Freundschaften, in kritischen Situationen Ruhe und Übersicht zu bewahren sind positive Aspekte, die ich auch im Tennissport erlernt habe und die mir im Berufsleben und Privatleben sehr helfen. Unglaubliche 40 Jahre lang spielte ich seit meinem 16. Lebensjahr in der 1. Kampfmannschaft der Tennis Herren / Allgemeine Klasse des SV Sparkasse Leobendorf ( unterbrochen durch 3 Jahre Meisterschaft für den UTC Stockerau ), davon auch mehrere Jahre als Mannschaftsführer und schönen Erfolgen mit Meisterschaftswettkämpfen auch in der Landesliga. Ich bin nach wie vor sportlich sehr aktiv, glücklicherweise topfit mit leidenschaftlichem Schisport, natürlich weiterhin Tennis und ausgedehnten erlebnisreichen Radtouren.
1994 und 1995: Tennis Herren Einzel: Ärzte-Staatsmeister in Schladming und Bad Waltersdorf
2001-2003: Tennis Herren Einzel: Bronzemedaillengewinner bei den Sportweltspielen der Medizin und Gesundheit in Evian/Frankreich, Tihany/Ungarn und Stirling/Schottland
2001-2003: Tennis Mixed-Doppel: Ärzte-Weltmeister
2005: Tennis Herren-Einzel und Doppel: Turniersieger Ärzte Fontana Oberwaltersdorf
Übungsleiter NÖTV
Staatlich geprüfter Tennisinstruktor
Staatlich geprüfter Tennislehrer mit Auszeichnung
Staatlich geprüfter Tennistrainer mit gutem Erfolg
Vortragender in der Ausbildung zum Tennis Übungsleiter, staatl. Tennsinstruktor und staatl. Tennislehrer
2014: Tennis Herren 1 – Aufstieg in die Landesliga C
2019: Tennis Herren 45 – Aufstieg in die Landesliga A
Jährliche aktuelle ÖTV-Gold Lizenz – derzeit Stand 2025
Tennis Begeisterter Alpinskifahrer Laufen Radtouren Reisen Tauchen Architektur Fotografieren und Filmen Musik – Akkordeon
1965 in Eltville am Rhein geboren, entwickelte Johannes Scholl viele Talente neben der Medizin:
1971 – 1986 Sänger im Knabenchor „Kiedricher Chorbuben“ Gesangsstudium 1988-1996 mit Richard Levitt (Basel) und Mary McSweeney (München) und mit seinem Bruder dem Countertenor Andreas Scholl.
Erstaunlich, wie vielseitig alle AstronautInnen der NASA sind!
Bachelor of arts in geology from State University of New York at Buffalo, 1970; doctorate of medicine from Cornell University, 1978; masters in public health from University of Texas School of Public Health, 1994; prior to her selection she served as a physician in the Flight Medicine Clinic at the JSC; recreational interrests include swimming, skiing, running, softball, movies, music, and reading; was Lead Astronaut for Medical Issues, Johnson Space Center.