Category Archives: SchauspielerDocs

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Maya Kokew

2010-2014
Moderatorin der Sendung „vigo TV“

seit 2009
als Expertin im ZDF, RTL, N24, Sat1, HR für „Service:Gesundheit“ und „Einfach gesund!“

2008
„Gesundheit!“, BR, Engagement als Expertin für Ernährungsmedizin

Erklärvideo mit selbstgespielten Klavier-Überleitungen

2006-2007
„Die Sprechstunde“, BR, Engagement: Expertin für Ernährung

2006-2007
„Weck Up“, SAT.1, Engagement als beratende Ärztin

Kokew überzeugt durch Natürlichkeit und Frische sowie eine sehr gute Bildschirmpräsenz …“ (Logo-Institut)
Mitglied der Kabarettgruppe „Comedizyniker“, „KOMM-Kabarett“ der Uniklinik Frankfurt; Schauspielunterricht

Anyma-channel https://www.youtube.com/channel/UC-OkCdkUZ3wPXQawjYuXs2g

Privatpraxis Frankfurt

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Fabian Unteregger

Fabian Unteregger (* 28. März 1977 in Zürich) ist ein Schweizer Komiker und Moderator.

Fabian Unteregger schloss 2003 an der ETH Zürich das Studium der Lebensmittelwissenschaften ab (MSc. ETH) und erlangte 2004 den didaktischen Ausweis ETH. 2008–2014 studierte er an der Uni Zürich Humanmedizin. 2017 folgte die Promotion zum Doktor der Medizin.

Unteregger ist beim Theatersport, als Imitator oder als Moderator auf diversen Bühnen anzutreffen. Er imitiert bekannte Schweizer Persönlichkeiten aus Politik und Sport. 2007 beantwortete er auf Radio Top einmal pro Woche als Nationalrat Christoph Mörgeli Zuschauerfragen. 2008 wurde er mit Auftritten in der Schweizer TV-Satire-Sendung Giacobbo/Müller auf SF 1 einem breiten nationalen Publikum bekannt. Neben Mörgeli parodiert er auch weitere Schweizer Persönlichkeiten wie Roger FedererKöbi Kuhn oder Moritz Leuenberger, letzteren etwa in seiner wöchentlichen Radio-Kolumne Moritz erklärt deutsch auf Radio 24 und Capital FM. Ab 2009 war er mit seinem ersten Soloprogramm Showbiss auf Deutschschweizer Kleinkunst-Bühnen unterwegs. Seit 4. Juli 2013 ist er zudem wöchentlich auf SRF 1 als Moderator der TV-Comedy-Show Metzgete – Heiteres Prominentenraten zu sehen. Sein zweites Bühnenprogramm feierte am 7. Oktober 2015 Premiere.

  • 2005, 2007: Zweiter bei den Schweizermeisterschaften im Theatersport (mit Improvenös)
  • 2008: Europameister im Theatersport[2]
  • 2008: Gewinner Best of Swiss Web Gold, beste Fussball-Marketing-Site (für Natifans.ch)[3]
  • 2016: Prix Walo in der Kategorie Comedy

Fabian Unteregger organisierte im Dezember 2010 die erste «Weihnachtsvorlesung Medizin» an der Uni Zürich zu Gunsten der ALS-Vereinigung Schweiz und ist darauf zu deren Botschafter ernannt worden.

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Nathalie Ackermann

Natalie Ackermann stammt aus dem Rheinland. Ihr Vater Rudolf Ackermann ist Deutscher, ihre Mutter kommt aus BarranquillaKolumbien.[1][2] In Düsseldorf geboren, wuchs sie im Meerbuscher Stadtteil Büderich zweisprachig mit Deutsch und Spanisch als Muttersprache auf. Als Jugendliche zog sie mit ihrem Bruder nach Spanien; später lebten beide mit ihrer Mutter in Barranquilla an der kolumbianischen Karibikküste.[1] Dort gewann sie 2000 in einem regionalen Schönheitswettbewerb den Titel der „Señorita Atlántico“.[1]

2006 wurde sie zur Miss Deutschland Universe gewählt; zuvor hatte sie die Wahl zur Miss Nordrhein-Westfalen gewonnen und sich für den Miss-Deutschland-Wettbewerb qualifiziert. Nach der Wahl zur Miss Nordrhein-Westfalen brach Ackermann, die ursprünglich Ärztin werden wollte, 2006 ihr Medizinstudium an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf ab, um sich einer Tätigkeit als Model und ihrer Schauspielkarriere zu widmen. Sie vertrat Deutschland bei der Wahl zur Miss Universe in Los Angeles, schaffte es jedoch nicht in das Finale der besten 10 Teilnehmerinnen.[2] Sie kam auf Platz 21. 2007 vertrat sie Deutschland noch bei der Wahl zur Miss Intercontinental auf den Bahamas und erreichte Platz 3. Jobangebote als Model und Schauspielerin blieben in Deutschland jedoch aus.[3]

Sie ging daraufhin nach Südamerika, wo sie für den Fernsehsender Azteca TV als Moderatorin arbeitete. Sie moderierte u. a. die Fernsehshow „Al Extremo“ und die Fernsehsendung „Juntas ni difuntas“, in der sie Politiker, Sportler und Schauspieler interviewte.[1]

Ackermann ist auch als Schauspielerin tätig. Sie nahm Schauspielunterricht in Bogotá. Ihre Schauspielkarriere begann mit einer Nebenrolle in der erfolgreichen kolumbianischen Telenovela Betty, la fea (Betty, die Hässliche), die unter dem Titel Verliebt in Berlin auch für das deutsche Fernsehen adaptiert wurde. In der Soap Nuevo rico, nuevo pobre (2007/2008) übernahm sie die Rolle der Fabia Schultz. Sie verkörperte eine arglistige Liebhaberin österreichisch-kolumbianischer Herkunft, die eine Intrige spinnt.[2] In dem kolumbianischen Kinofilm Este huele mal hatte sie eine kleine Rolle.[4] 2009 spielte sie die Hauptrolle in dem mexikanischen Spielfilm Más allá del deber („Hinter der Schuld“). 2010 gab sie als Forensikerin Dr. Nichols in dem Horrorfilm The Tenant ihr Hollywood-Debüt.


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Eckart von Hirschhausen

Eckart Axel von Hirschhausen (* 25. August 1967 in Frankfurt am Main[1]) ist ein deutscher Arzt, Fernsehmoderator, Kabarettist, Komiker, Webvideoproduzent, Schauspieler, Fernsehproduzent, Wissenschaftsjournalist und Schriftsteller. Der promovierte Mediziner und Honorarprofessor äußert sich auf allgemeinverständliche Art besonders zu gesundheitlichen Themen und seit 2019 zunehmend zu Themen rund um den Klimawandel.

Kabarettist

Während seiner Studienzeit sammelte Eckart von Hirschhausen erste Bühnenerfahrungen als Zauberkünstler und Varietémoderator (unter anderem im Wintergarten Berlin, Varieté et cetera Bochum, GOP Varieté-Theater Hannover und im Schmidt Theater in Hamburg).

Am 4. März 1995 trat der damals noch unbekannte Eckart von Hirschhausen in der Sendung Geld oder Liebe mit Jürgen von der Lippe auf.[13][14][15]

In der Kombination von wissenschaftlichen Inhalten und komödiantischer Darbietung entwickelte er das Medizinische Kabarett als neues Genre, bei dem er Wert auf die Themen Laienaufklärung und Gesundheitsförderung legt.[16] Zwischen 2001 und 2017 präsentierte er sechs Bühnenprogramme, zum Beispiel Wunderheiler – Wie sich das Unerklärliche erklärt, in dem er sich u. a. mit Medizin und Magie beschäftigt[17], sowie sein bisher letztes mit dem Titel Endlich!.

Seit 2011 produziert er mit Hellmuth KarasekJürgen von der LippeGuido CantzRalph Caspers oder Willi Weitzel CD-Projekte unter dem Titel Ist das ein Witz?

Am 14. November 2022 kündigte er das Ende seiner etwa 35 Jahre andauernden Bühnenlaufbahn für Ende März 2023 an.[18] Stattdessen will er sich zukünftig verstärkt dem Klimaschutz widmen.[19]

Zauberkünstler

Seit 1995 ist Hirschhausen Mitglied im Verein Magischer Zirkel von Deutschland. Bei Wettbewerbsveranstaltungen des Vereins gewann er mehrmals 1. und 2. Preise. 1999 gründete er zusammen mit Bernhard Wolff und drei weiteren Künstlern das „Think Theatre“, das eine Mischung aus Comedy und Zauberkunst bot.[20][21]

Journalist und Autor

Eckart von Hirschhausen, 2009

Nach seiner Ausbildung zum Arzt absolvierte er ab 1994 das Aufbaustudium Wissenschaftsjournalismus und schreibt seitdem als Gastautor für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften wie TagesspiegelWelt am Sonntag und Focus.[10] Als regelmäßiger Kolumnist war er für den Stern,[22] emotionPlayboyBerliner Morgenpost und Hamburger Morgenpost, das Magazin der AOK sowie Gehirn & Geist tätig. Seit 2018 arbeitet das Magazin Stern Gesund leben mit Hirschhausen zusammen und hat seinen Namen in den Titel aufgenommen.

Neben seiner Tätigkeit als Kabarettist begann 2007 seine Karriere als Buchautor. Ähnlich dem Medizinischen Kabarett kombinierte er die Themen Medizin und Humor miteinander. Seine beiden Bücher Die Leber wächst mit ihren Aufgaben und Glück kommt selten allein… führten monatelang die Spitze der Bestsellerlisten im Bereich Sachbuch an und machten ihn mit über 5 Mio. verkauften Exemplaren zum erfolgreichsten Sachbuchautor 2008 und 2009.[23] Im Oktober 2016 erschien sein Buch Wunder wirken Wunder – Wie Medizin und Magie uns heilen.

In seinem 2021 erschienenen Buch Mensch Erde! setzt er sich für nachhaltigen Gesundheits-, Klima- und Artenschutz ein.

Sänger

Fernsehmoderator

1997 hatte Eckart von Hirschhausen in der Sendung Casino Royal des WDR einen seiner ersten TV-Auftritte als zaubernder Barkeeper. Von 1998 bis 2003 moderierte er im HR-Fernsehen die wöchentliche Ratgebersendung Service: Gesundheit und von 2004 bis 2006 beantwortete er im ARDWissenschaftsmagazin W wie Wissen in der eigenen Rubrik Hirschhausen wills wissen die Fragen der Zuschauer. 2008–2010 moderierte er die Sendung Deutschlands größter Gedächtnistest. 2012 leitete er gemeinsam mit Vince Ebert die WDR-Sendung Der dritte Bildungsweg[25], moderierte im selben Jahr Prix Pantheon und wirkte in Die RTL Comedy Woche mit. Von 2012 bis 2014 moderierte er zusammen mit Barbara SchönebergerHubertus Meyer-BurckhardtBettina TietjenJudith Rakers und Giovanni di Lorenzo die von 2012 bis 2014 einmal jährliche Show Best of Talk im NDR.

2013 moderierte von Hirschhausen drei Folgen von Ist das ein Witz? und die einmalige Comedyshow Hirschhausen hilft!. Gemeinsam mit Bettina Tietjen führte er von September 2009 bis November 2014 einmal im Monat durch die NDR-Talkshow Tietjen und Hirschhausen.[26][27] Von 2010 bis 2023 moderierte er in der ARD die Wissensshows Frag doch mal die Maus[28][29] und seit Hirschhausens Quiz des Menschen (bis 2013: Das fantastische Quiz des Menschen).[23] 2017 moderierte er die Sendung Hirschhausens Check-up sowie deren Nachfolgesendung Hirschhausen im…. Seit 2020 moderiert er die Gesundheitsshow Hirschhausens Sprechstunde, zu der seit Herbst 2020 unter anderem der Podcast Hirschhausens Sprechstunde – Der Podcast im WDR 4 gehört. Seit 2021 moderiert Hirschhausen die Sendung Wissen vor acht. 2023 gab er die Wissensshow Frag doch mal die Maus an Esther Sedlaczek ab. Dafür erhielt er eine neue Show beim Ersten Deutschen Fernsehen: Was kann der Mensch? Die Hirschhausen-Show.

Daneben hatte er zahlreiche Gastauftritte in vielen bekannten Talkshows, Quizshows, Kabarett- und Comedy-Formaten bei ARD, ZDF, NDR, WDR etc.

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Michael Alexander Verhoeven

Michael Alexander Verhoeven (* 13. Juli 1938 in Berlin; † 22. April 2024) war ein deutscher SchauspielerFilmregisseurDrehbuchautor und Filmproduzent. Er wurde mit Filmen wie Die weiße Rose oder Das schreckliche Mädchen auch international erfolgreich.

Michael Verhoeven wuchs erst in Berlin und dann in München auf. Er war Sohn der Schauspielerin Doris Kiesow (1902–1973) und des Schauspielers und Regisseurs Paul Verhoeven (1901–1975), Bruder von Lis Verhoeven (1931–2019), zwischenzeitlich Schwager des Schauspielers Mario Adorf und Onkel der Schauspielerin Stella Maria Adorf.

Von 1966 bis zu seinem Tod war er mit der Schauspielerin Senta Berger verheiratet. Die beiden lernten sich 1960 auf der Berlinale kennen und spielten 1963 gemeinsam vor der Kamera im Film Jack und Jenny, wo er sie in einer Szene küssen sollte.[1] Während der Dreharbeiten verliebten sich die beiden.[2] Aus der Verbindung gingen die Söhne Simon Vincent (* 1972) und Luca Paul (* 1979) hervor. Die Kinder traten in die Fußstapfen der Eltern, so ist Simon Verhoeven Regisseur und Drehbuchautor und Luca Verhoeven Produzent. Beide Söhne begannen als Schauspieler und arbeiten auch im Familienunternehmen Sentana Filmproduktion.

Verhoeven starb im April 2024 im Alter von 85 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit.

Michael Verhoeven begann seine Künstlerkarriere als Neunjähriger in Theaterstücken (u. a. einer Bühnenadaption von Pünktchen und Anton nach Erich Kästner, einem Freund der Familie,[1]) und spielte anschließend in Filmen der 1950er Jahre (so in Kästners Das fliegende KlassenzimmerDer Jugendrichter und Der Pauker mit Heinz Rühmann).

Als junger Erwachsener entschloss er sich aber gegen den Willen seiner Eltern, die ihm die Fortsetzung der Schauspielkarriere nahelegten, Medizin zu studieren. Er promovierte 1969 mit einer Arbeit über Psychiatrische Maskierung von Gehirntumoren unter besonderer Berücksichtigung irreführender Befunde zum Dr. med. und arbeitete einige Jahre als Arzt – unter anderem in den USA, wohin er seiner Frau Senta Berger gefolgt war, die dort in Hollywoodfilmen mitspielte.

1965 Jahre gründete er gemeinsam mit ihr in München die Sentana Filmproduktion GmbH und begann, als Regisseur Filme zu drehen[4] – angefangen mit Paarungen nach August Strindbergs Der Totentanz. Es folgten im Auftrag des Produzenten Rob Houwer zwei leichtere und freizügige Schwabing-Komödien Engelchen macht weiter – hoppe, hoppe Reiter mit Mario Adorf in der Hauptrolle (1968) und Der Bettenstudent (1969).

Sein politischer und experimenteller Anti-Vietnamkrieg-Film o.k. sorgte als Wettbewerbsbeitrag bei der Berlinale 1970 für einen großen Skandal, der dazu führte, dass der Wettbewerb abgebrochen wurde und ohne Preisverleihung blieb.[1] Danach wurde das Reglement der Berlinale reformiert.[5] o.k. gewann anschließend beim Deutschen Filmpreis das Filmband in Gold.

In den 1970er Jahren arbeitete Verhoeven verstärkt für das deutsche Fernsehen, u. a. als Regisseur des frühen TatortKressin und der Mann mit dem gelben Koffer. Nachdem er 1972 zum ersten Mal Vater geworden war, schrieb und inszenierte er 1975 die anarchische Kinderserie Krempoli, in der er selbst einen Gastauftritt vor der Kamera übernahm und nebst Senta Berger auch seinen Vater Paul Verhoeven und seine Schwester Lis Verhoeven besetzte.[6] 1980 drehte er mit Otto Sander den Fernsehfilm Die Ursache.

1982 verfilmte er die Geschichte der Widerstandskämpfer gegen das Nazi-Regime, die Geschwister Scholl, in Die weiße Rose. Das Auswärtige Amt verbot damals offizielle Vorführungen im Ausland, als sich Verhoeven gegen die Aufforderung von Staatsseite weigerte, einen kritischen Kommentar aus dem Nachspann zu streichen.[7] Der Film gewann beim Deutschen Filmpreis das Filmband in Silber. Der von ihm geschriebene und inszenierte Film Das schreckliche Mädchen (1990) erhielt den Silbernen Bären der Berlinale, den BAFTA als Bester fremdsprachiger Film sowie eine Oscar-Nominierung als bester fremdsprachiger Film. Außerdem gewann er den Preis des New York Film Critics Circle als Bester fremdsprachiger Film. Das schreckliche Mädchen lief für einen deutschen Film erfolgreich im US-Kino. Diese beiden Filme und weitere, die sich mit der Aufarbeitung des Dritten Reichs beschäftigen, sorgten dafür, dass Michael Verhoeven zu einem der wichtigsten politischen deutschen Filmemacher wurde.

Dem gesamtdeutschen Fernsehpublikum wurde Verhoeven bekannt durch seine Serie Die schnelle Gerdi sowie deren Fortsetzung Die schnelle Gerdi und die Hauptstadt über eine Münchner Taxifahrerin, gespielt von Senta Berger.[8] Er inszenierte seine Frau auch in der Miniserie Lilli Lottofee (1992).

Seit 1992 war Michael Verhoeven Eigentümer des Kino Toni am Antonplatz in Berlin, das er im Januar 2018 verkaufte. Nach langen Verhandlungen mit der Treuhand kaufte Verhoeven 1995 auch ein Gebäude im Stadtbezirk Prenzlauer Berg und errichtete in dem zuletzt leerstehenden Olympia-Filmtheater zusammen mit der Yorck Kino GmbH neue fünf Kinosäle des Filmtheater am Friedrichshain. Auch diese Immobilie hat er später verkauft.

1995 inszenierte er Mutters Courage nach dem autobiografischen Theaterstück von George Tabori, der sich im Kinofilm selbst spielt. Sohn Simon Verhoeven übernahm darin eine Rolle und komponierte auch die Filmmusik. 2000 schrieb und inszenierte Verhoeven den kontroversen Fernsehfilm Enthüllung einer Ehe, in dem es um das damals noch tabuisierte Thema Transgeschlechtlichkeit geht. Dafür gewann er 2001 den Robert-Geisendörfer-Preis sowie 2 FIPAs beim Festival International de Programmes Audiovisuels in Biarritz.

Jeweils zusammen mit Senta Berger wurde er 1999 mit dem Bundesverdienstkreuz und 2002 mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet. 2005 erhielt Verhoeven den Marion-Samuel-Preis, der besonders wirkungsvolle Weisen gegen das Vergessen, Verdrängen und Relativieren der von Deutschen in der Zeit des Nationalsozialismus begangenen Verbrechen auszeichnet.

Im Jahr 2000 drehte Verhoeven seinen ersten DokumentarfilmDer Fall Liebl – Ein Bayer in Togo, über einen Spätaussiedler, der sich mit der deutschen Bürokratie nicht auskannte und dem drohte, abgeschoben zu werden. 2006 erschien nach siebenjähriger Arbeit sein zweiter Dokumentarfilm Der unbekannte Soldat über Reaktionen zur Wehrmachtsausstellung.[9] In seinem 2008 erschienenen Dokumentarfilm Menschliches Versagen befasste sich Verhoeven mit der Frage, in welchem Ausmaß die deutsche Zivilbevölkerung von der Entziehung von jüdischem Vermögen in der NS-Zeit profitierte.[10] In seinem 2011 in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk entstandenen Dokumentarfilm Die zweite Hinrichtung – Amerika und die Todesstrafe befasst sich Verhoeven mit dem Schwerverbrecher afroamerikanischer Herkunft Romell Broom und dessen Hinrichtung am 15. September 2009 in Lucasville, Ohio, die 18-mal misslang und schließlich abgebrochen wurde.

Seine letzte Regie- und Drehbucharbeit Let’s go! adaptierte 2014 den autobiografischen Roman Von Zuhause wird nichts erzählt von Laura Waco über ihre jüdische Familie im München der Nachkriegszeit.

2015 koproduzierte er mit seiner Sentana Film Willkommen bei den Hartmanns;[8] Drehbuch, Regie und Koproduktion: Sohn Simon Verhoeven, Hauptrolle: Gattin Senta Berger. Diese kritische Komödie zum Thema Flüchtlingskrise wurde der erfolgreichste deutsche Kinofilm des Jahres (3,8 Mio. Zuschauer) und gewann unter anderem den Deutschen Filmpreis, den Bayerischen Filmpreis, den Friedenspreis des Deutschen Films und den Bambi.

An der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg wurde er in den 1990er Jahren Professor und gab so sein fachliches Wissen an den Nachwuchs weiter. Verhoeven war 2003 eines der Gründungsmitglieder der Deutschen Filmakademie.

wikipedia DE

wikipedia EN

portrait BR


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Christine Theiss

Christine Anna Maria Theiss, geborene Hennig, (* 22. Februar 1980 in GreizBezirk Gera) ist eine deutsche Fernsehmoderatorin und ehemalige Kickboxerin, die von 2007 bis 2013 Profi-Weltmeisterin im Vollkontakt-Kickboxen war.

1984 siedelte Theiss mit ihren Eltern, einer Allgemeinärztin und einem Internisten, aus der DDR nach Bayreuth über. Dort besuchte sie die Grundschule und das Gymnasium Christian-Ernestinum, das sie 1999 mit dem Abitur abschloss. Im Anschluss arbeitete sie als Arzthelferin in der elterlichen Praxis in Bayreuth. Von 2001 bis 2007 studierte sie Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Im November 2007 beendete sie das Studium mit dem Staatsexamen, im Dezember 2008 promovierte sie zum Thema G-CSF-Therapie zur adjuvanten Behandlung des verzögert revaskularisierten Myokardinfarktes (STEMI) zur Dr. med.

Seit 2012 ist Theiss die Moderatorin der Abnehm-Show The Biggest Loser auf Sat.1. Ab 2012 war der Drehort Andalusien, seit 2019 ist es die griechische Insel Naxos. 2013 moderierte sie ebenfalls auf Sat.1 zusammen mit Oliver Pocher die Unterhaltungsshow Mein Mann kann. Im August 2013 nahm sie außerdem an der ProSieben-Show Schlag den Star teil und gewann. Seit dem Ende ihrer sportlichen Laufbahn ist sie als Ringreporterin für „ran Kickboxen“ und bis zum Verlust der Rechte 2017 auch für „ran Boxen“ in Sat.1 im Einsatz. 2014 moderierte sie im Sat.1-Frühstücksfernsehen die Rubrik „Zuhause gesucht“. 2018 folgten in Sat.1-Bayern tägliche Gesundheitstipps in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Gesundheitsministerium. 2009 spielte Theiss die Rolle der Judith Stein in dem Spielfilm Die Jagd nach der Heiligen Lanze.

Theiss ist seit 2005 mit dem Kardiologen und CSU-Politiker Hans Theiss verheiratet. Im April 2016 kam ihre gemeinsame Tochter zur Welt.[1]

Christine Theiss ist ehrenamtlich in der Rettungshundestaffel des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) München e.V. als Hundeführerin und Ausbilderin tätig.[2] Seit Oktober 2014 sitzt sie ehrenamtlich im Bundesvorstand des ASB[3], seit 2018 ist sie die stellvertretende Bundesvorsitzende. Daneben ist sie seit 2015 die zunächst stellvertretende Vorsitzende und seit 2016 Vorsitzende der Arbeiter-Samariter-Stiftung. Im Frühjahr 2022 wurde sie in den Vorstand des Arbeiter-Samariter-Bundes München/Oberbayern e.V. gewählt.[4] Weiter engagierte sich Theiss von 2012 bis zu dessen Auflösung 2022 für den Verein „Power-Child e.V.“, der sich für die Prävention von sexuellem Missbrauch bei Kindern starkmachte.[5] Seit 2014 war sie die Schirmherrin[6] und unterstützte regelmäßig die Arbeit dieses Vereins. Sie war außerdem von 2011 bis 2017 Mitglied des Beirats der ProSiebenSat.1 Media SE.[7] Von Februar 2019 bis Februar 2021 war Theiss bis zur Änderung des Vertriebsweges die Herausgeberin des Fitnessmagazins „Fit for Fun“, das bei Hubert Burda Media erscheint.[8]

Die Sportlerin hat sich für die Oktober-Ausgabe 2014 des Playboys fotografieren lassen und war das Covergirl dieser Ausgabe.[9] Fotograf war Sacha Tassilo Höchstetter. Diese Ausgabe wurde zur bestverkauften Promi-Ausgabe des Playboys im Jahr 2014.[10]

Theiss hat im Zabert Sandmann Verlag drei Bücher veröffentlicht: The Biggest Loser, Besser leben – gesund abnehmen[11] über gesundes Abnehmen; Ich mach dich fit – ohne Geräte, nur mit deinem Körper[12] und „Pimp your running“ – Lauf dich stark mit meinem Power-Workout.[13]

Am 7. Juli 2008 erhielt Theiss den Bayerischen Sportpreis in der Kategorie „Hochleistungssportler plus“. Sie wurde von 2005 bis 2013 siebenmal von den Lesern der Abendzeitung zu „Münchens Sportlerin des Jahres“ gewählt.[14] Zudem wurde sie die „Sportlerin des Jahres 2013“ in ihrer Heimatstadt Bayreuth. 2015 erhielt sie die „Goldene Deutschland“ als beste Sportlerin.[15] 2018 wurde sie vom bayerischen Innenminister Joachim Hermann mit dem Ehrenpreis „Ehrenamt schafft Sicherheit“ ausgezeichnet.[16] 2022 erhielt sie ebenfalls vom bayerischen Innenminister die bayerische Staatsmedaille „Stern der Sicherheit“ für ihre Verdienste für den Arbeiter-Samariter-Bund.[17]

Im Rahmen des DFB-Pokalfinales am 1. Juni 2013 trug sie den Pokal während der Eröffnungszeremonie ins Stadion.

Als Theiss eine Freundin begleitete, die nicht allein zum Training gehen wollte, wurde ihr Interesse für das Kickboxen geweckt. Ihre Eltern bestärkten sie in ihren Ambitionen. Von 1988 bis 2000 erlernte sie das Semikontakt-Kickboxen im Karate-Dojo Aleksandar in Bayreuth, dabei wurde sie mehrfache Bayerische und Deutsche Jugend- und Juniorenmeisterin sowie 1998 Deutsche Meisterin. 2003 wechselte sie zum Vollkontakt-Kickboxen im Kampfsportzentrum Steko in München. Dabei wurde sie zunächst Deutsche Meisterin, Vize-Europameisterin, Vize-Weltmeisterin und 2005 Amateur-Weltmeisterin (WKA) in Niagara Falls (New York). Ab Anfang 2006 kämpfte Theiss als Profi-Kickboxerin. Sie wurde von den ehemaligen Kickbox-Weltmeistern Mladen und Pavlica Steko trainiert, Mladen Steko war zudem ihr Manager. Mit insgesamt 23 gewonnenen WM-Kämpfen in vier verschiedenen Weltverbänden (World Association of Kickboxing Organizations (WAKO), World Karate and Kickboxing Association (WKA), International Sport Karate Association (ISKA) und World Kickboxing and Karate Union (WKU)) gilt Theiss als weltweit erfolgreichste Profikickboxerin. Ab Januar 2011 hatte sie einen Exklusiv-Vertrag für die Übertragung ihrer Kämpfe mit Sat.1 (Steko’s Fight Night).

https://www.youtube.com/watch?v=hodyz84gOhE

Am 7. Dezember 2012 kämpfte sie zum ersten Mal nach den Regeln der Weltverbände ISKA und WKU. Der Kampf wurde im Studio Berlin Adlershof ausgetragen. Die Gegnerin war die 65 kg schwere Bosnierin Sanja Samardžić, die von ihr klar bezwungen wurde. Am 18. April 2013 kündigte sie ihr Karriereende zum Ende des Jahres 2013 an.

Mit dem Kampf gegen Olga Stawrowa am 7. Juni 2013 in München verlor sie ihren Weltmeistertitel in der WKU, behielt aber die Weltmeistertitel in den Verbänden ISKA und WKA. Mit dem Sieg bei ihrem letzten Kampf am 13. Dezember 2013 gegen Olga Stawrowa[21] in Bayreuth holte sie sich den WM-Titel in der WKU zurück und trat anschließend vom Leistungssport zurück

WM-Boxkämpfe

JahrTagGegner/KampfzielOrtWeltverbandErgebnisTypRunden
200725. Mai Rachel KirkhouseVilamouraWAKOSiegPunkteentscheidung5
8. Dezember Donatella PanuMünchenWKASiegTKO8. Runde
20088. März Grete HallMünchenWKASiegTKO3. Runde
31. Mai Maria KonstantelouStuttgartWKASiegPunkteentscheidung10
27. September Raquel GasparMünchenWKASiegTKO4. Runde
13. Dezember Kata SátorhegyiMünchenWKASiegTKO9. Runde
20096. März Stacey ParkerMünchenWKASiegPunkteentscheidung10
15. Mai Mar GuerreroPforzheimWKASiegTKO10
25. September Ana TomeMünchenWKASiegPunkteentscheidung10
5. Dezember Kate MintiensMünchenWKASiegTKO8. Runde
201020. März Caterina CurròMünchenWKASiegPunkteentscheidung10
15. Mai Maria PantaziKarlsruheWKASiegPunkteentscheidung10
4. September Iman Chairi GhbalouKölnWKASiegTKO6. Runde
20. November Olena OwtschynnikowaDresdenWKASiegK.O.6. Runde
201119. Februar Paola CappucciStuttgartWKASiegPunkteentscheidung10
28. Mai Lim Su-jeongMünchenWKASiegPunkteentscheidung10
26. August Marina ZuewaKarlsruheWKASiegPunkteentscheidung10
16. Dezember Martina MüllerováMünchenWKASiegK.O.2. Runde
20122. März Olja ŽerajićMünchenWKASiegPunkteentscheidung10
18. Mai Ania FuczMünchenWKASiegPunkteentscheidung10
7. Dezember Sanja SamardžićBerlinISKA / WKUSiegTKO4. Runde
201322. Februar Cathy Le-MéeMünchenWKUSiegTKO5. Runde
7. Juni Olga StawrowaMünchenWKUNiederlagePunkteentscheidung10
13. Dezember Olga StawrowaBayreuthWKUSiegPunkteentscheidung10

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Aafreen Vaz

Aafreen wurde 23.12.1991 in Mumbai geboren, mit 11 zog die Familie nach Neuseeland um. Dort nahm sie 2010 an „New Zealand next top Model“ teil, später 2015 wurde sie nach Miss Campus Princess beim JIPMER-College als Femina Miss India 2015 gekrönt. Kurz darauf als Miss Supranational Asia/Pazifik.

Aafreen schloss bei der University of Otago in Neuseeland ihr Medizinstudium ab.

TRIVIA

In der Ausgabe Januar 2017 war ihr Foto auf dem Cover des Grazia magazine.

FAMILIE

Sie stammt aus Indien, zog mit der Familie mit 11 Jahren nach Neuseeland. Verheiratet 2022.

Ihre erste Filmrolle war in: „We didn´t kill Mia“

Bei ihrer Krönung in Miss Supranational in 2015 in Polen kündigte sie die Gründung ihrer NGO mit dem Namen EDBF – Early Detection for Better Future (Früherkennung für eine bessere Zukunft) an, dabei sollen Frauen in ländlicher Umgebung geschult werden bezuüglich check-ups und Selbstuntersuchung zur Prophylaxe und Früherkennung. Dadurch sollen viele Leben geändert und gerettet werden.

Titel

Miss Femina India 2015Winner
Miss Supranational 2015Winner
New Zealands Next Topmodel 2010candidate

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wikiBIO

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Sheila Malek

Sheila Malek, geboren 1981, ihre Laufbahn als Schauspielerin begann schon im Kindesalter. Mit ihren persischen Wurzeln und einer großen und bunten Familie, aus der auch im Iran viele Schauspieler hervorgingen, fühlte sie sich der Schauspielerei von Anfang an verbunden.
Dennoch verfolgte sie zunächst ihren anderen Traum, Ärztin zu werden und nahm nach dem Abitur das Medizinstudium auf.
Parallel ergaben sich erste größere Schauspielrollen sowie Engagements als Moderatorin und Model, womit sie ihr Studium finanzierte.

„Schmutziger Süden“: Regisseur Klaus Lemke zusammen mit den beiden Hauptdarstellerinnen, Sheila Malek (l.) und Indira Madison (r.).
 (Foto: Klaus Lemke)

Neben dem Studium frönt die junge Ärztin, die eine professionelle Tanzausbildung genossen hat, ihrer zweiten Leidenschaft, der Schauspielerei. Schon in ihrer Schulzeit habe sie das Theater fasziniert, erzählt sie, während des Studiums dann besserte sie ihre Haushaltskasse durch kleinere Rollen in Werbefilmen sowie als Moderatorin in Talkrunden auf. Dabei wäre es vielleicht geblieben, wenn sie nicht auf der Straße einem älteren Herrn begegnet wäre…

„Ich hatte mich mit einer Freundin in Schwabing verabredet, es war Samstagmorgen, und wir wollten shoppen gehen, da hat uns der Herr Lemke angesprochen“, erzählt Sheila Malek. „Er sagte gleich, du musst in meinem nächsten Film mitspielen, das kam mir zunächst sehr suspekt vor. Ich habe das nicht ernst genommen, ich kannte ihn ja gar nicht. Zu Hause habe ich ihn dann aber doch gegoogelt und gesehen, dass er ein bekannter Regisseur ist.“

Eigenschaften wie Gewissenhaftigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Eigeninitiative und Kreativität, die sie als angehende Plastische Chirurgin benötigt, kamen auch ihrer Laufbahn vor der Kamera zugute.
Was folgte waren Schauspielrollen bei TV –Produktionen und Imagefilmen, z.T. auch in ihrer Muttersprache persisch.

Derzeit arbeitet Sheila als Ärztin an der Uniklinik München und widmet sich nebenbei ihrer zweiten Leidenschaft, der Schauspielerei.

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Joe Bausch

Tatort Köln: Freddy Schenk (Dietmar Bär), Joseph Roth (Josef Bausch-Hölterhoff) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, von links) sind ein eingespieltes Team. Foto:WDR

Joe Bausch (eigentl. Hermann-Joseph Bernhard Anton Maria Bausch-Hölterhoff; * 19. April 1953 in Ellar) ist ein deutscher ArztAutorSchauspieler und Hörbuchsprecher.

Bausch-Hölterhoff wurde in Ellar (heute Gemeinde Waldbrunn (Westerwald)) als ältester Sohn eines Landwirtsehepaares geboren.[1] In seiner Kindheit war er Messdiener.[2] Im Jahr 1975 leistete er seinen Grundwehrdienst ab.[3] Er studierte an der Universität zu Köln und an der Philipps-Universität Marburg TheaterwissenschaftPolitikwissenschaftGermanistik und Rechtswissenschaften. Es folgte ein Studium der Medizin an der Ruhr-Universität Bochum, das er 1985 mit dem Examen abschloss.[4] Bausch ist seit 1986 verheiratet und hat eine Tochter.

Joe Bausch sammelte seine ersten Schauspielerfahrungen in der Theatergruppe um Roland Rebers Theaterpathologisches Institut (TPI) zu Beginn der 1980er Jahre. Zum Ensemble gehörte auch Jochen Nickel. In der Schulenburg in Hattingen und zuletzt im Hilpert Theater in Lünen fanden Stücke wie Mister Buffo nach Dario FoMein Traum …Hotel der verlorenen TräumeUnd sie legten den Blumen Handschellen an nach Fernando Arrabal ein breites, überregionales Publikum. Auf der Bühne war Bausch zuletzt 1993 im Prinzregenttheater Bochum zu sehen. Gemeinsam mit Ingo Naujoks trat er in der Wiederaufnahme des Zweipersonenstücks Oui nach Gabriel Arout (Premiere 1986) auf, das die letzte Nacht von zwei Gefangenen in einem Gestapo-Gefängnis erzählt.

Joes erster „Tatort“-Einsatz ist legendär und hat bis heute Folgen. Die viel beachtete Folge „Manila“ lenkte den Blick von Joe Bausch und seinen Kommissar-Kollegen Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär auf das Schicksal philippinischer Straßenkinder. Das „Tatort“-Trio gründete den Verein „Tatort – Straßen der Welt“, der sich weltweit für Kinderrechte einsetzt.

In dieser Zeit blickte er in seelische Abgründe, erlebte Suizide, Selbstverstümmelungen und Tragödien. Über diese Erfahrungen berichtet er in seinem Buch „Knast“. Im August 2021 soll sein neues Buch „Wieder frei“ veröffentlicht werden. Mit der Psyche von Menschen, die zu Mördern werden, beschäftigt Joe Bausch sich auch in seinem spannenden Podcast „Im Kopf des Verbrechers“.

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