Christian Dufour

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Christian Dufour



Segelflieger | gliding pilot


Kunsthandwerker | CraftDoc

Akkordeonspieler | accordion player

work


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Simon Heiniger

«Poor man’s E-Type» – very poor man!

Simon Heiniger: Geboren 1962 und aufgewachsen im Emmental. Medizinstudium in Bern. Dank einem
Curriculum der FIAM Bern Ausbildung zum Allgemeinmediziner. Seit 1994 Hausarzt in Olten. Verheiratet mit einer sehr verständnisvollen und geduldigen Frau, 3 erwachsene Kinder. Er schreibt wie ein Schriftsteller:

Ich möchte Ihnen etwas über mein Hobby erklären. Ich restauriere. Aus medizinischer Sicht ist das Problem des Restaurierens noch nicht vollständig geklärt. Man vermutet eine relativ seltene Spontanmutation auf dem Y-Chromosom (die weibliche Leserschaft kann also entspannt aufatmen). Diese Abweichung vom ursprünglichen Genom zwingt die männliche Psyche, sich mit aller Gewalt gegen das natürliche Altern zu stellen. Gelingt dies dem Manne bei sich selbst nicht, so wendet er sich voller Energie zum Beispiel seinem Auto zu.

«Teile und herrsche» – aber vorher unbedingt eine Skizze
machen!

Bei mir traten in untypisch jungen Jahren die ersten Symptome auf, welche ich damals noch nicht eindeutig zu interpretieren wusste: Ich begann während des Studiums Holzmöbel zu restaurieren. Zum mentalen Ausgleich, hatte ich damals allen gesagt, und selber fühlte ich mich absolut sicher, dass damit ich für spätere Krisenzeiten eine Überlebenshilfe und vielleicht sogar ein zweites Standbein gefunden
hatte. Als nach wenigen Jahren unsere Wohnung aussah wie ein Bühnenbild zu einem Gotthelf-Theater, liess ich mich von meiner Frau überzeugen, dass es für die Kinder vielleicht nicht sehr förderlich sei, wenn sie in diesem antiquierten Wohnklima aufwachsen und überhaupt sei doch etwas Modernes auch sehr reizvoll. Ich erkannte die Ernsthaftigkeit dieser Einwände, zog mich ein wenig gekränkt in meine Werkstatt zurück, verschenkte ein Stück ums andere und liess gönnerhaft die Moderne langsam in unseren Haushalt einziehen. Ich hatte Zeit und Gelegenheit, mir ein neues Hobby auszusuchen. Einen kurzen Moment hatte ich sogar an Sport oder Lesen gedacht.

Wie bei vielen chronischen Geschichten (Krankheiten) gibt man sich in der symptomfreien Zeit gerne der Illusion hin, dass man gesund sei. Als ich jedoch kurze Zeit nach der Praxiseröffnung einen Triumph Spitfire sah (für den interessierteren Leser: Mk IV, Jg 72), rechnete ich rasch die Zahl auf dem Preisschild zur Summe der Investitionsausgaben, und weil dies keine beeindruckende Differenz ergab, fuhr ich mit dem Spitfire nach Hause. Diese für mich oftmals typische und für mein Umfeld im gleichen Masse überfordernde Spontaneität fand auch diesmal nicht sehr grosse Akklamation, seither bespreche ich einen Autokauf immer vorgängig mit meiner Frau, oder ich erwähne ein derartiges Projekt wenigstens; manchmal. Der Spitfire war ein guter Kauf. Fast immer sprang der Motor an, nur selten liess er mich unterwegs im Stich. Ab und zu schraubte ich neugierig etwas ab, bestaunte das für mich (noch) namenlose Teil und schraubte es wieder an. Scheinbar war es in Ordnung, es funktionierte ja alles. Der Haken an diesem Auto war, dass es nichts zu restaurieren gab. Bei einer späteren Gelegenheit klagte ich diese Not dem Triumph-Händler. Ich glaube, er hat damals einen Moment mit sich gerungen, bis er mir sagte, anstatt das gute Auto zu verschandeln, hätte er da eine Idee. Sein Vorschlag war ein doch sehr heruntergekommener Triumph GT6 (für den immer noch interessierten Leser: Mk I, Jg 68, auch genannt «poor-man’s E-Type»), vor Jahren hinter der Garage abgestellt und dem rosttriefenden Zahn der Zeit überlassen.

Läuft, aber fährt noch nicht

Mein Restaurationsherz empfand Mitleid, schlug höher und mit viel Mühe (die Details darf ich nicht erwähnen, denn die verschiedenen Gesetzesübertretungen sind möglicherweise noch nicht verjährt) stellte ich das «Fahrzeug» auf unseren Hausplatz. Dem für mich nicht ganz nachvollziehbaren Entsetzen meiner Frau (hatte ich es wirklich vergessen, sie darüber zu informieren?) versuchte ich mit Argumenten entgegenzuhalten wie «bis im Frühling wird das ein tolles Auto» und «sieht schlimm aus, hat aber eine solide Substanz». Zugegeben, es ist mehrmals Frühling geworden und die Substanz war irgendwie doch nicht ganz so toll. Um meiner Entschlossenheit auch gleich eine Prise Glaubhaftigkeit zu verleihen, begann ich noch am gleichen Tag mit der ziemlich hektischen Demontage. Gerade dieser mutige Arbeitsschritt ist zur Nachahmung nicht sehr geeignet: noch heute habe ich eine vorwurfsvolle Kiste mit Kleinteilen, für welche ich beim Zusammensetzen mit aller Phantasie einfach keinen Platz fand. Sehr schnell trat ein unerwartetes Platzproblem auf. Wenn das Auto in fahrbarem Zustand die Ausmasse eines Kleinfahrzeuges hat, ist der Platzbedarf in ausgeschlachtetem Zustand etwa viermal grösser. Ich musste den mittlerweile modernisierten Wohnraum ganz dezent zum Lagerraum einbeziehen und auch bei dieser zweckmässigen Raumumnutzung blieb der Applaus seltsamerweise aus. Heute kann ich darüber sprechen, in dieser Phase bin ich fast verzweifelt. Das halbe Quartier amüsierte sich über den Lärm und das Chaos.

Aufgeben? Wer restauriert, kennt diesen Ausdruck nicht, und überhaupt, es gehört doch zum ureigenen
Wesen des Hausarztes, dran zu bleiben, nicht aufzugeben, auch wenn niemand mehr an ein gutes Ende
glaubt. Ich brauchte Hilfe und Trost, viel Trost. Das Bücherregal füllte sich mit Fachliteratur über englische Fahrzeuge, Rostbehandlung, Motorenbau, Berichten mit Tipps und Tricks von Leidensgenossen. Ich durfte feststellen, ich war nicht alleine. Vielerorts gibt es scheinbar ähnliche Schicksale, mit tapferer Ausdauer leidet so manch selbsternannter Bewahrer von rostigen Autos in einer kleinen, ungeheizten Garage. In kleinen Schritten ging das Projekt voran. Es gab eine Zeit, da waren die verschiedenen Teile in einem
Umkreis von vielen Kilometern verteilt, der Motor beim Kardiologen, das Fahrgestell beim Orthopäden
und die Karosserie beim Dermatologen. Unser Haus war wieder stressfrei bewohnbar geworden. In dieser Situation konnte ich wieder von meiner hausärtzlichen Erfahrung profitieren.

«Barba non facit philosophum», und eine schöne Karosserie
macht noch lange kein Fahrzeug.

Es bedurfte meiner hartnäckigen Aufmerksamkeit, bis mein Patient (halt immer noch zerlegt) endlich wieder zuhause war. Jetzt nur noch zusammenbauen. Mit meiner nun doch schon beachtlichen Erfahrung und dem mit Schmerzen erlernten Umgang mit vielen neuen Werkzeugen sollte das eigentlich doch nur noch den krönenden Abschluss darstellen. Der Abschluss und ganz besonders die Krönung sollten noch einen weiteren Frühling warten müssen. Ich machte Bekanntschaft mit dem englischen Verständnis von Präzision. Die Masse der importieren Neuteile passten selten, wo eine Aussparung sein sollte, war keine
und der Kabelbaum hatte unendlich viele Nervenenden, welche einfach irgendwo unmotiviert endeten (ich hätte vielleicht in der Neurologie besser aufpassen sollen). Improvisation und Mut waren gefragt.
Als auf dem frisch furnierten Armaturenbrett alle Löcher und Aussparungen verdeckt waren, liess ich das Teil in der Praxis röntgen. Mit dem ausgedienten Bronchoskop konnte ich mir auch in den Tiefen des Motors oder der Karosserie manchmal wieder einen Überblick verschaffen. Und all die nützlichen chirurgischen Instrumente, sie wurden kurzzeitig ein wenig zweckentfremdet (und natürlich später
wieder aufsterilisiert).

Einmal im Herbst war dann der Triumph fertig, vorher im «british-racing-green», jetzt in einem versöhnlichen «powder-blue». Es funktionierte alles, und sogar die Motorfahrzeugkontrolle gab den
Veteranen-Segen dazu. Eine kurze Zeit waren die Krankheitssymptome verschwunden, alle freuten
sich an der wundersamen Heilung. Wenn da nicht die Moto Guzzi beim Töffhändler gestanden wäre,
oder der traurig schöne Saab im Internet, oder die alte Vespa in der Scheune des Schwiegervaters …

Mit der Zeit und den Erfahrungen habe ich etwas ganz Wesentliches gelernt. Vor jeder neuen Anschaffung spreche ich zuerst mit meiner Frau. Sie hat gelernt, mit meiner Schwäche zu leben, und geduldig steht immer noch zu mir (manchmal bekommt sie doch noch eine Krise, wenn so viele Fahrzeuge im und ums Haus stehen, dann muss ich halt wieder ein restauriertes Objekt loswerden; macht nichts, ich finde schon wieder ein anderes).

Liebe Leserin und lieber Leser, ich hätte da noch eine Bitte zum Schluss: Wenn Ihnen ein Mann in einem glänzend schönen und alten Auto begegnet, seien Sie nett zu ihm. Er hat viel durchgemacht.

PrimaryCare 2006;6: Nr. 51-52

Dr. med. Simon Heiniger
Ziegelfeldstrasse 25
4600 Olten
heiniger.simon@freesurf.ch


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Horst Hildebrandt

Horst Hildebrandt, geboren in Marburg (D), abgeschlossenes Violinstudium in Freiburg (D) und London sowie Medizinstudium in Freiburg. Weiterbildungen in Bewegungs-Therapie, Dispokinesis, Mentaltraining und Schmerztherapie. Mitglied des Bundesjugendorchesters und der Jungen Deutschen Philharmonie. Tätigkeit als Geiger in Opern- und Rundfunkorchestern. Primarius des Hilaros-Quartetts, des Ensemble Aisthesis und verschiedener Orchester. Ab 1988 für über 30 Jahre Geiger und Bratschist des Ensemble Aventure Freiburg. Langjährige Lehrtätigkeit an Musikschulen sowie als Dozent an Musikhochschulen und bei Berufsorchestern. Leiter des Bereichs Musikphysiologie/Musik- und Präventivmedizin an der Zürcher Hochschule der Künste (seit 1997) und an der Hochschule für Musik Basel (seit 1999). Tätigkeits-Schwerpunkte: Lehre und Forschung bezüglich Psycho-Physiologie, Prävention und Gesundheitsförderung. Leiter des MAS-Weiterbildungsstudiums Musikphysiologie an der Zürcher Hochschule der Künste. Gründer und Leitungsteammitglied des Zürcher Zentrum Musikerhand (ZZM) und des Schweizerischen Hochschulzentrums für Musikphysiologie (SHZM).

https://www.zhdk.ch/person/prof-dr-horst-hildebrandt-150695


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Peter Robert Berry

Peter Robert Berry (* 11. September 1864 in St. Moritz; † 14. November 1942 ebenda) war ein Arzt und Maler aus St. Moritz im Kanton Graubünden.

Peter Robert Berry wurde als ältester Sohn des Churer Arztes Peter Berry I und seiner Frau Cecilia Berry-Stoppani geboren. Peter Berry kam auf Anraten seines Schwagers, dem Hotelier Johannes Badrutt, nach St. Moritz und war als einer der ersten Kurärzte im 1864 eröffneten «Neuen Kurhaus» tätig.

Berry besuchte – zusammen mit Andrea Robbi – die Kantonsschule in Chur. Anschliessend studierte er Medizin an den Universitäten ZürichBernHeidelberg und Leipzig. Nach seiner Dissertation arbeitete er für kurze Zeit an einem Londoner Krankenhaus; 1892 wurde er leitender Arzt der «Heilquellen-Gesellschaft» in St. Moritz-Bad.

1895 verlobte er sich mit der Amerikanerin Kitty Spalding, gab seine Stellung als Kurarzt auf und bildete sich in Paris und Berlin weiter. Die Verlobung wurde nach einem Jahr wieder aufgelöst und Berry kehrte ins Engadin zurück.

Im November 1898 wehrte sich Berry in einer ausführlichen Schrift zuhanden der Gemeinde St. Moritz vehement gegen Pläne, den Ort zu einem Kurort für Tuberkulosekranke werden zu lassen. Er befürchtete, das sportbegeisterte mondäne Publikum und andere Sommerfrischler würden Ansteckungen befürchten und wegbleiben. Stattdessen forderte er dazu auf, das im Sommer florierende «Wellness-Angebot» wie Bäderkuren auch auf den Winter auszudehnen. Der Ruf einer Heilstätte würde den Nobelkurort St. Moritz ruinieren: «Entweder Sport oder Bazillen.»

1898 lernte Berry den Maler Giovanni Segantini kennen, dessen Projekt eines Engadiner Panoramas für die Pariser Weltausstellung 1900 er sehr unterstützte. Zu jener Zeit kam in Berry der Wunsch auf, selber zu malen. Unbefriedigt von den eigenen Versuchen mit Farbstiften und Pastellfarben wandte er sich 1898 an seinen Freund Giovanni Giacometti und bat ihn, ihn in die Kunst des Malens mit Öl einzuführen. Giacometti jedoch war verhindert und vertröstete Berry auf den Winter. Er unterstützte aber den Freund in seinem Wunsch zu malen, was Berry in seinem Entschluss bekräftigte, Maler zu werden.

Zwischen dem Winter 1899 und 1901 entstand eines der ersten grossen Ölbilder Berrys. Es trägt den Titel Weihnachtsabend und ist, wie andere frühe Werke Berrys, stark durch Giovanni Segantinis Motivwahl und divisionistische Maltechnik geprägt.

1900 begann Berry an der Pariser Académie Julian Malerei zu studieren, vermutlich auf Anraten seiner Freunde Giacometti und Andrea Robbi, die die Schule zuvor besucht hatten. 1901/1902 lernte er an der Schule von Heinrich Knirr in München genaues Zeichnen und belegte gleichzeitig Kurse der tierärztlichen Fakultät, wo er Pferdeanatomie studierte. Auch in den folgenden Jahren bildete er sich in Paris an der Académie Julian und der Académie von Montparnasse weiter.

Zwischen 1905 und 1914 verbrachte Berry manche Winter auf dem Julier- und Berninapass, wo er in freier Natur malte und abends in der Unterkunft im Hospiz auf seinem mitgebrachten Klavier spielte oder las; gerne Werke von Friedrich Nietzsche, den er in St. Moritz kennengelernt hatte. Oft half ihm sein Bruder, Malkasten, Bilder und Staffelei zu tragen.

1907 machte Berry die Bekanntschaft von Ferdinand Hodler, der sich zu dieser Zeit im Engadin aufhielt. Auch er soll ihn darin bekräftigt haben, bei der Malerei zu bleiben. 1918, beim Ausbruch der Spanischen Grippe, war Berry noch einmal als Arzt tätig, sonst jedoch widmete er sich ausschliesslich der Malerei.

Peter Robert Berry starb am 14. November 1942 in St. Moritz. Seine Werke wurden erst nach seinem Tod 1945 im Rahmen einer Gedächtnisausstellung im Bündner Kunstmuseum in Chur gezeigt.

Berry war seit 1908 verheiratet mit Maria Rocco. Einer seiner Söhne war ebenfalls als Arzt und Maler in St. Moritz tätig und auch seine Enkelin Marietta Gianella-Berry wurde Malerin.

Die «Villa Arona» im Zentrum von St. Moritz wurde um 1904[3] nach Plänen von Nicolaus Hartmann (1880–1956) von Berrys Bruder Johannes erbaut, einem Zahnarzt, der es mit seiner Familie bewohnte.

Im 2004 dort eröffneten Berry Museum sind zahlreiche Werke Berrys ausgestellt, die meisten aus Familienbesitz. Neben den Bildern wird im Museum auch Berrys umfangreicher Nachlass aufbewahrt. Dieser besteht aus Büchern, Briefen, Notizen, Tagebüchern, Musikalien und zahlreichen Unterlagen zur Gründung und Entwicklung des Kurorts St. Moritz.

https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Robert_Berry

https://berrymuseum.com


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Peter R. Berry IV

Peter Berry ist CarillonDoc der besonderen Art: er restaurierte ein historisches Carillon, das einst Willem Mengelberg errichten ließ bei St. Moritz in den Bergen:

Er spielt auch selbst einige Lieder, betätigt natürlich auch die Elektronik des Carillons!

CV mit seiner Eigenschaft als Notfallpilot, der im Oberengadin ein Flugrettungssystem aufgebaut hat.

Von 1978 bis 1986 Assistenzarzt in Zürich, Chur, New York
und St. Moritz
Zwischen 1986 und 2002 selbständige ärztliche Tätigkeit, Reha Klinik
St. Moritz, Aufbau des Rettungsdienstes in der Region Oberengadin
Seit 1991 unternehmerische Tätigkeit im Immobilienbereich
In den Jahren 2003/2004 Konzeption und Bauleitung Umbau Berry
Museum St. Moritz

Mitgliedschaft in der Schweiz Gesellschaften für innere Medizin, Notärzte,
Ernährungswissenschaften
Mitgliedschaft im Jäger- und Fischer Verband
Mitgliedschaft Pro Natura
Mitgliedschaft Tierschutzverein Schweiz
AOPA-Piloten/Flugzeugeigner
Privatpilot seit 2001

Artikel über die Renovierung

https://www.sent-online.ch/fracziuns/zuort/index.html


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Oswald Oelz

Oswald «Bulle» Oelz (* 6. Februar 1943 in RankweilVorarlberg) ist ein österreichischschweizerischer Arzt und Bergsteiger. Von 1991 bis 2006 war er Chefarzt am Stadtspital Triemli in Zürich. Der Internist und Höhenmediziner betrieb neben seiner Tätigkeit als Mediziner Extrembergsteigen, war Teilnehmer zahlreicher Expeditionen im Himalaya und hielt Dia-Vorträge über seine Klettertouren.
er züchtet Schafe.

Als Expeditionsarzt begleitete Oswald Oelz zahlreiche Expeditionen im Himalaya und dabei Bergsteiger wie Reinhold MessnerPeter Habeler und Hans Kammerlander. Im Jahr 1972 reiste Oelz zur Besteigung des Manaslu (8163 m) in den Himalaya, welche aber nicht gelang.

1978 war er einer der beiden Ärzte der in der Medizinwelt umstrittenen Expedition zum Mount Everest (8848 m), bei der Messner und Habeler den Berg erstmals ohne zusätzlichen Sauerstoff bestiegen. Oelz und sechs weitere Expeditionsmitglieder waren mit Sauerstoffflaschen erfolgreich. Er war damit der erste Vorarlberger, dem die Besteigung des Mount Everest gelang.

Im Rahmen einer Expedition im Jahr 1979 versuchte er eine Begehung des Ama-Dablam-Nordostgrates (6856 m). Den Gipfel zu erreichen gelang auf Grund einer Rettungsaktion nicht. 1981 begleitete er eine Expedition zum Shishapangma (8027 m), 1982 scheiterte er am Cho Oyu (8188 m) wegen eines Hirnödems. Am Glacier Dome (7193 m) im Annapurna-Massiv überlebte er 1983 eine Lawinenverschüttung. Mit dem Shishapangma bestieg Oelz 1985 seinen zweiten Achttausender. Ein erneuter Versuch, den Makalu (8485 m) zu besteigen, scheiterte 1986.

Als dritter Mensch erreichte Oswald Oelz 1990 alle Gipfel der Seven Summits nach der Carstensz-VersionAconcagua (6961 m, 1974 & 1986), Mount McKinley (6190 m, 1976), Mount Everest (1978), Mount Vinson (4892 m, 1986), Kibo (5895 m, 1987), Mount Kosciuszko (2228 m, 1989), Elbrus (5642 m, 1989) und Carstensz-Pyramide (4884 m, 1990).[3]

Den Gipfel der Ama Dablam erreichte er 1995. In den Alpen durchstieg er mit der Matterhorn-Nordwand, der Eiger-Nordwand (1995), sowie dem Walkerpfeiler der Grandes Jorasses die drei großen Nordwände der Alpen.

Im Dokumentarfilm Höhenrausch: Die Entwicklung der Höhenmedizin (2022) gibt Oelz an „insgesamt 29 Freunde und Freundinnen mit denen [er] auf hohe Gipfel geklettert [ist] verloren“ zu haben. 1978 reduzierte er in einem Eigenexperiment bei der Mount Everest Besteigung seinen Hämatokrit von 58 auf 52 % um die Viskosität zu vermindern, aber erkrankte daraufhin schwer. Nach einer Woche erholte er sich und bestieg den Gipfel mit Sauerstoff. 1986 erlitt er auf dem Aconcagua ein Höhenlungenödem und therapierte sich mit Nifedipin, mit rascher Verbesserung nach 10 Minuten.

Dokumentarfilm ServusTV https://www.servustv.com/natur/v/aa8178k0h5ydbviqch56/

https://www.tagesanzeiger.ch/ich-will-klettern-bis-ich-tot-bin-853567372558

https://www.facebook.com/OswaldOelzSchweiz?locale=de_DE

https://de.wikipedia.org/wiki/Oswald_Oelz

http://www.bergfieber.de/berge/bergsteiger/bios/oelz.htm


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Christoph Kalbermatten

Category : WeinDocs

Christoph Kalbermatten betreibt mit seinem Bruder einen Weinberg

Praxis


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Elisabeth Brandner

Elisabeth (Lisi) Brandner – her e-mail in german:

Person

Ich hatte das Glück, in einer Gegend aufgewachsen zu sein, in der ich mich meiner größten Leidenschaft fast täglich hingeben konnte. Ab und zu besuche und liebe ich heute noch die vielen kleinen Skilifte und Skigebiete in den Chiemgauer Alpen, wo von gemütlichen Pisten bis zur Hardcore-Freerideabfahrt für Insider alles geboten wird. Für mich werden es immer meine liebsten Berge bleiben.

Ski

Meine Lust am Skifahren entdeckte ich mit zweieinhalb Jahren. Seitdem hat mich die Weiße Pracht und der Rausch auf ihr schnell hinunterzugleiten fasziniert. In meinem ersten Schuljahr ging ich mit meinem Vater auch schon die ersten Skitouren – die ersten acht Jahre mit einfacher Alpinausrüstung, Papa hat die Spur gemacht. Bis zum heutigen Tag ist jedes Aufsteigen und Abfahren in nicht erschlossenen Bergregionen ein ganz besonderes Erlebnis, das mich schnell wieder die wichtigen Dinge im Leben erkenne lässt.

Mein Ski-Hunger brachte mich natürlich in den Skiclub – als Kindergartenkind. Mit 18 Jahren fuhr ich mein erstes Weltcuprennen. Danach ging ich fünf Jahre im Weltcup-Zirkus in den Speed-Disziplinen Super-G und Abfahrt für Deutschland an den Start. Heute bin ich primär wieder privat beim auf Ski unterwegs, manchmal fahre ich noch Einsätze bei der Rennausbildung und Prüfung staatlicher Skilehrer.

Med

Mit 23 verabschiedete ich mich vom Ski-Weltcup, um mein Medizinstudium in München zu beginnen. Ich möchte keinen meiner Tage als Skirennläuferin missen, aber ich bin heute sehr froh über meine Entscheidung, denn meine Arbeit als Ärztin macht mich sehr zufrieden.

Pläne

Hätte ich noch drei Wünsche, dann würde ich gerne gesund alt werden und viel Skifahren, eine eigene Praxis für Allgemeinmedizin eröffnen und meinen Kindern (noch gibt es keine) das Skifahren beibringen.

Wichtig & gern

Frische Luft ist mein wichtigster Brennstoff. Mit meiner Familie meinen Freunden unterwegs zu sein und mich ab und zu in die vertraute Ruhe der Berge zurück zu ziehen hält mich im Gleichgewicht und gibt mir Kraft für neue Taten.

Eure Lisi

Presse-Zitat:
For 16 days a year assistant doctor of the Engadin hospital in St. Moritz/Switzerland Elisabeth H. is working as a WaiterDoc in the Oktoberfest in Munich, she says she is addicted to that job…. 14 hrs a day carrying beer and serving the guests who are often out of control. Her strategy is permanence, team power among the waiters and strong nerves.
In Switzerland she is doing paragliding and skiing, she has been member of the german national team for skiing even! In 2005 she made the second prize in the ski-teacher world championship in Finland.

https://www.linkedin.com/in/elisabeth-brandner-34485664

https://www.fis-ski.com/DB/general/athlete-biography.html?sector=AL&competitorid=6861&type=result


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Dietmar Thumm

Eigentlich ein Basler, lebt schon über 45 Jahre in der Zentralschweiz, betreibt als diplomierter Augenchirurg die Augenpraxis Zentravis am Bahnhofplatz in Luzern und ist Mitbegründer der Augentagesklinik Sursee. Ausserdem initiierte er eine Optik-Kette mit Integration der augenmedizinischen Diagnostik ins Brillengeschäft und sogenannter Einpreis-Politik, Doctor-Eyepoint. Die Zentralschweiz ist ein Paradies. Hier wohnen und/oder arbeiten zu dürfen ist ein Privileg.

Er baut Modelleisenbahnen in H0 und H0m mit den Themen Göschenen und Disentis (geplant).
Er mag Dämpfer und Dampfschiffe und ist Mitglied der Dampfschifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee.
Er singt im Theaterchor Basel (aus Zeitmangel …).
Er mag Wandern, Skifahren, Radfahren, Konzerte und Kino sowie traditionelles und populäres Schweizer Volkstheater.
Er dreht Videos, schneidet und vertont selbst.
Außerdem kocht er gerne und spielt Spiele wie „Die Siedler von Catan …“.


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Gerhard Dammann

Gerhard Wolfgang Dammann (* 11. Dezember 1963 in OranAlgerien; † 20. Juni 2020 in MünsterlingenSchweiz;[1] heimatberechtigt in Basel[2]) war ein Schweizer PsychiaterPsychologe und Psychoanalytiker.

Dammann studierte MedizinPsychologie und Soziologie in TübingenFrankfurt am MainBasel und Paris und schloss mit dem Staatsexamen in Medizin (Deutschland, 1990), dem Diplom in Psychologie und dem Diplom in Soziologie ab. Ab 1986 war er Mitglied der katholischen reitenden Studentenverbindung AV Guestfalia Tübingen.

Als Medizinstudent beschäftigte sich Gerhard Dammann mit der Kunst von Psychotikern und Psychiatrieerfahrenen, war im Rahmen seiner Famulatur mehrere Monate als Praktikant in der Sammlung Prinzhorn der Universität Heidelberg tätig und erwarb zu dieser Zeit erste Arbeiten aus dem Bereich „Outsider Art“ und „Art Brut“. Den Anfang der Sammlung bildeten eine Collage von Adolf Wölfli, eine Zeichnung von Louis Soutter, ein Bild von Johann Hauser sowie das Musikinstrument von Gustav Mesmer. Vermehrt und systematisch zu sammeln begann er nach der Heirat zusammen mit seiner Frau Karin ab Ende der 1990er Jahre.[1] Die erworbenen Werke platzierten sie ab 1995 in ihrer großen Münchener Wohnung. Zunächst erwarben sie Arbeiten von Kunstschaffenden des Art/Brut Center Gugging, darunter Aquarelle von Oswald Tschirtner und Zeichnungen von Franz Kamlander. Ab dem Jahr 2000 ergänzten sie die Sammlung um weitere Outsider Art von Albert Louden, Sava Sekulić und Michel Nedjar. 2003 kauften sie einen Großteil der im Atelier „La Tinaia“ geschaffenen Werke sowie historische in Psychiatrien entstandene Art Brut.

Die Kollektion umfasste 2006 etwa 100 künstlerische Arbeiten von Autodidakten, aus dem Bereich Naive Kunst und Outsider Art und wuchs bis 2014 auf etwa 300 Werke „ausgesuchter Qualität“ an. Im Jahr 2023 bestand die Sammlung aus über 1000 Exponaten. Den Grundstock der Sammlung bildet eine Auswahl von Klassikern der Art Brut. Dazu gehören Werkserien der Gugginger Künstler Johann Hauser, August Walla und Oswald Tschirtner aus den frühen 1970er Jahren sowie Arbeiten aus den offenen Ateliers der Psychiatrie von „La Tinaia“ in Florenz. Außerdem befinden sich fünf von fünfzehn Arbeiten, die aus der Originalsammlung Prinzhorn abgegeben wurden, in der Sammlung Dammann, drei Arbeiten von Else Blankenhorn[5] und zwei Blätter von August Klett. Daneben finden sich auch außergewöhnliche Arbeiten: ein geschnitztes Bett aus massiver Eiche, entstanden um 1880 in einer Anstalt bei Chartres, oder ein auf 1720 datiertes Blatt, das als älteste bekannte Arbeit der Outsiderkunst überhaupt gilt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Dammann_(Mediziner)

https://de.wikipedia.org/wiki/Sammlung_Dammann

https://www.news.uzh.ch/de/articles/2007/2598.html

https://www.tagblatt.ch/kultur/leuchtender-wahnsinn-ld.922360