Horst Hildebrandt, geboren in Marburg (D), abgeschlossenes Violinstudium in Freiburg (D) und London sowie Medizinstudium in Freiburg. Weiterbildungen in Bewegungs-Therapie, Dispokinesis, Mentaltraining und Schmerztherapie. Mitglied des Bundesjugendorchesters und der Jungen Deutschen Philharmonie. Tätigkeit als Geiger in Opern- und Rundfunkorchestern. Primarius des Hilaros-Quartetts, des Ensemble Aisthesis und verschiedener Orchester. Ab 1988 für über 30 Jahre Geiger und Bratschist des Ensemble Aventure Freiburg. Langjährige Lehrtätigkeit an Musikschulen sowie als Dozent an Musikhochschulen und bei Berufsorchestern. Leiter des Bereichs Musikphysiologie/Musik- und Präventivmedizin an der Zürcher Hochschule der Künste (seit 1997) und an der Hochschule für Musik Basel (seit 1999). Tätigkeits-Schwerpunkte: Lehre und Forschung bezüglich Psycho-Physiologie, Prävention und Gesundheitsförderung. Leiter des MAS-Weiterbildungsstudiums Musikphysiologie an der Zürcher Hochschule der Künste. Gründer und Leitungsteammitglied des Zürcher Zentrum Musikerhand (ZZM) und des Schweizerischen Hochschulzentrums für Musikphysiologie (SHZM).
Als Expeditionsarzt begleitete Oswald Oelz zahlreiche Expeditionen im Himalaya und dabei Bergsteiger wie Reinhold Messner, Peter Habeler und Hans Kammerlander. Im Jahr 1972 reiste Oelz zur Besteigung des Manaslu (8163 m) in den Himalaya, welche aber nicht gelang.
1978 war er einer der beiden Ärzte der in der Medizinwelt umstrittenen Expedition zum Mount Everest (8848 m), bei der Messner und Habeler den Berg erstmals ohne zusätzlichen Sauerstoff bestiegen. Oelz und sechs weitere Expeditionsmitglieder waren mit Sauerstoffflaschen erfolgreich. Er war damit der erste Vorarlberger, dem die Besteigung des Mount Everest gelang.
Im Rahmen einer Expedition im Jahr 1979 versuchte er eine Begehung des Ama-Dablam-Nordostgrates (6856 m). Den Gipfel zu erreichen gelang auf Grund einer Rettungsaktion nicht. 1981 begleitete er eine Expedition zum Shishapangma (8027 m), 1982 scheiterte er am Cho Oyu (8188 m) wegen eines Hirnödems. Am Glacier Dome (7193 m) im Annapurna-Massiv überlebte er 1983 eine Lawinenverschüttung. Mit dem Shishapangma bestieg Oelz 1985 seinen zweiten Achttausender. Ein erneuter Versuch, den Makalu (8485 m) zu besteigen, scheiterte 1986.
Im Dokumentarfilm Höhenrausch: Die Entwicklung der Höhenmedizin (2022) gibt Oelz an „insgesamt 29 Freunde und Freundinnen mit denen [er] auf hohe Gipfel geklettert [ist] verloren“ zu haben. 1978 reduzierte er in einem Eigenexperiment bei der Mount Everest Besteigung seinen Hämatokrit von 58 auf 52 % um die Viskosität zu vermindern, aber erkrankte daraufhin schwer. Nach einer Woche erholte er sich und bestieg den Gipfel mit Sauerstoff. 1986 erlitt er auf dem Aconcagua ein Höhenlungenödem und therapierte sich mit Nifedipin, mit rascher Verbesserung nach 10 Minuten.
Fabian Unteregger schloss 2003 an der ETH Zürich das Studium der Lebensmittelwissenschaften ab (MSc. ETH) und erlangte 2004 den didaktischen Ausweis ETH. 2008–2014 studierte er an der Uni Zürich Humanmedizin. 2017 folgte die Promotion zum Doktor der Medizin.
Unteregger ist beim Theatersport, als Imitator oder als Moderator auf diversen Bühnen anzutreffen. Er imitiert bekannte Schweizer Persönlichkeiten aus Politik und Sport. 2007 beantwortete er auf Radio Top einmal pro Woche als Nationalrat Christoph Mörgeli Zuschauerfragen. 2008 wurde er mit Auftritten in der Schweizer TV-Satire-Sendung Giacobbo/Müller auf SF 1 einem breiten nationalen Publikum bekannt. Neben Mörgeli parodiert er auch weitere Schweizer Persönlichkeiten wie Roger Federer, Köbi Kuhn oder Moritz Leuenberger, letzteren etwa in seiner wöchentlichen Radio-Kolumne Moritz erklärt deutsch auf Radio 24 und Capital FM. Ab 2009 war er mit seinem ersten Soloprogramm Showbiss auf DeutschschweizerKleinkunst-Bühnen unterwegs. Seit 4. Juli 2013 ist er zudem wöchentlich auf SRF 1 als Moderator der TV-Comedy-Show Metzgete – Heiteres Prominentenraten zu sehen. Sein zweites Bühnenprogramm feierte am 7. Oktober 2015 Premiere.
2005, 2007: Zweiter bei den Schweizermeisterschaften im Theatersport (mit Improvenös)
Fabian Unteregger organisierte im Dezember 2010 die erste «Weihnachtsvorlesung Medizin» an der Uni Zürich zu Gunsten der ALS-Vereinigung Schweiz und ist darauf zu deren Botschafter ernannt worden.
Die Zauberflöte zählt zu den bekanntesten und meistgespieltesten Opern weltweit und versetzt den Zuhörer vom ersten Ton der Ouvertüre in eine Märchenwelt. Allen bekannt ist vor allem die Arie des Vogelfängers Papageno. Mozart schrieb dieses Werk im Auftrag von Emanuel Schikander und beendete seine Komposition innerhalb von drei Wochen kurz vor seinem Tod im Jahr 1791. Unter dem Dirigat von Franz Welser-Möst und in der Inszenierung des englischen Regisseurs Jonathan Miller erlebte das Publikum eine überzeugende Aufführung im Zürcher Opernhaus, die Maßstäbe setzt. Die Individualität dieser Produktion ist nicht zuletzt auch auf die exzellente Auswahl der Interpreten zurückzuführen. Glänzend disponiert sind der Tenor Piotr Beczala als Tamino, Matti Salminen als Sarastro, Anton Scharinger als Papageno, Elena Moşuc als Königin der Nacht oder Julia Neumann als Papagena.
Markus Studer war ein international anerkannter Herzchirurg, der mit 57 Jahren umstieg in einen Lebensmittel-Truck, mit dem er Transporte durch ganz Europa durchführte. Das Buch „Vom Herzchirurgen zum Fernfahrer“ wurde ein Bestseller!