Category Archives: RadioDocs

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Reinhold Merten

Reinhold Merten dirigiert 1926 bei einer Radio-Liveübetragung Bild © hr-Archiv

Reinhold Adolf Merten (* 6. Juni 1894 in Wiesbaden; † 19. August 1943 in München[1][2]) war ein deutscher Dirigent und Arzt.

Der aus einer Musikerfamilie stammende Merten besuchte zunächst das Konservatorium in Wiesbaden, studierte dann aber Medizin an der Philipps-Universität Marburg und Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und war im Ersten Weltkrieg Sanitätsoffizier. Nach dem Krieg promovierte ihn die Universität Frankfurt mit einer Dissertation über Die säurefesten, tuberkelbazillenähnlichen Bazillen in Blasinstrumenten (1933) zum Dr. med.

Merten arbeitet jedoch nicht als Arzt, sondern wurde 1920 Solorepetitor an der Oper Frankfurt. Gemeinsam mit Paul Hindemith gründete er 1922 die Frankfurter Gemeinschaft für Musik. Nachdem im April 1924 die Südwestdeutsche Rundfunkdienst AG in Frankfurt am Main (Radio Frankfurt) den Betrieb aufgenommen hatte, sammelten sich unter Mertens Leitung einige Musiker im Studio des Senders im alten Postscheckamt in der Stephanstraße und machten Ensemblemusik. Ab 1926 arbeitete er in Frankfurt als Organist und Pianist. Im Jahr 1927 trat er der SPD bei, der er bis 1931 angehörte. Am 1. Oktober 1929 erfolgte die Gründung des Frankfurter Rundfunk-Symphonie-Orchesters mit Hans Rosbaud als ersten und Reinhold Merten als zweiten Kapellmeister.

Neben seiner musikalischen Tätigkeit war er „Musikfunktionär“ beim Rundfunk. Zum 1. April 1933 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 1.795.051). 1934 war er in Berlin mit dem Aufbau einer Tonmeisterschule betraut. 1938 wurde er Leiter der Abteilung akustisch-musikalische Grenzgebiete der Zentralleitung Technik innerhalb der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft in Dresden. 1939 wechselte er als Chefdirigent zum Großen Orchester des Reichssenders Leipzig. Dort blieb er, bis der Sender 1940 kriegsbedingt stillgelegt wurde. Außerdem war er Lehrbeauftragter für angewandte Musikwissenschaft an der Universität Freiburg.

1941 ging er als erster Kapellmeister zum Reichssender München. Nach schwerer Krankheit verstarb er 1943 in München.

https://de.wikipedia.org/wiki/Reinhold_Merten

https://www.hr-sinfonieorchester.de/orchester/historie/90-jahre-special/die-anfaenge-19261929-reinhold-merten,chefdirigent-anfaenge-102.html


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Manfred Lütz

Manfred Lütz (* 18. März 1954 in Bonn) ist ein deutscher PsychiaterPsychotherapeutrömisch-katholischer TheologeBerater des Vatikan und Buchautor. Er leitete von 1997 bis 2019[1] das Alexianer-Krankenhaus in Köln.

Lütz studierte MedizinPhilosophie und katholische Theologie in Bonn und Rom. Er erlangte 1979 seine Approbation als Arzt und 1982 sein Diplom in katholischer Theologie. Während seines Studiums wurde er Mitglied der KDStV Bavaria Bonn im CV.

Soziales Engagement

Manfred Lütz gründete 1981 in Bonn die integrative Jugendgruppe „Brücke-Krücke“, in der behinderte und nichtbehinderte Jugendliche und junge Erwachsene aus Bonn und Umgebung ohne professionelle Betreuung zusammenwirken.[3][5] Lütz ist seitdem ehrenamtlich für die Initiative tätig,[6] die der Katholischen Jugendagentur in Bonn angegliedert ist. Er bereitet Jahresfahrten vor und nimmt an Veranstaltungen teil. Die Gruppe umfasst ca. 200 Behinderte und Nichtbehinderte.

Kirchen- und Vatikanberater

Von Papst Johannes Paul II. wurde Lütz 2003 zum Konsultor der Kongregation für den Klerus ernannt.[7] Im gleichen Jahr organisierte er im Vatikan einen Kongress zum Thema „Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch katholische Priester und Ordensleute“.[3] Im Erzbistum Köln gehörte er ab 2006 zum Arbeitsstab des Seelsorgeamtes für die Bearbeitung und Prüfung von Fällen von sexuellem Missbrauch Minderjähriger durch Geistliche und Laien im pastoralen Dienst.[8] Lütz selbst war unter drei Päpsten bis 2016 Mitglied des Päpstlichen Rates für die Laien.[9] Er wirkte beratend an der Erstellung des Jugendkatechismus Youcat mit.[10] Er war seit Beginn der 2000er Jahre korrespondierendes, ab 2004 ordentliches Mitglied der Päpstlichen Akademie für das Leben,[11] in deren Direktorium er im März 2005 für die Amtsperiode bis 2010 berufen wurde.[12] Nach der Umstrukturierung der Akademie im Zuge der Kurienreform wurde er von Papst Franziskus 2017 erneut zu ihrem ordentlichen Mitglied ernannt und gilt als Befürworter der vom Papst durchgesetzten Öffnung und Erneuerung des Gremiums.[13]

Papst Franziskus ernannte ihn am 6. Oktober 2018 zum Mitglied des Dikasteriums für Laien, Familie und Leben.

Buchautor und Medienpräsenz

Nach seinem vorwiegend innerkirchlich beachteten Essay Der blockierte Riese: Psycho-Analyse der katholischen Kirche[15] (1999) betätigt sich Manfred Lütz seit 2002 als Buchautor für ein breiteres Publikum und erlangte durch mehrere Bestseller größere Bekanntheit.[2][3][9][16] In seinen Büchern befasst er sich aus Sicht des Psychotherapeuten teils humorvoll und satirisch zugespitzt mit allgemeinen Themen des Lebensstils und der modernen Kultur, der Religion sowie mit den Verhältnissen in der katholischen Kirche und in der Psychiatrie. Auch als Dozent, Vortragsredner und Interviewpartner ist Manfred Lütz seit vielen Jahren aktiv und gefragt. Lütz tritt seit 2006 gelegentlich auch als Kabarettist auf.[17] Er hat als Gesprächspartner für psychiatrisch-psychotherapeutische Themen häufig an Fernsehsendungen mitgewirkt und nahm im Vorfeld der Konklaven von 2005 und 2013 als Kirchenexperte an prominent besetzten Talkrunden teil.[18][19][20] Im März 2013 begleitete er als Kommentator für das ZDF und Phoenix die Direktübertragungen von der Papstwahl beim Konklave 2013 und die anschließenden Ereignisse der Amtseinführung des neuen Papstes in Rom.

Manfred Lütz’ bekanntestes Buch trägt den Titel Irre! Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen (2009), dessen Taschenbuchausgabe 106 Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste stand.[22] Aus ihm entstand 2013 eine Fernsehsendung mit dem Kölner Kabarettisten Jürgen Becker.[23] Auch sein Buch Bluff: Die Fälschung der Welt (2012) stand an der Spitze der Spiegel-Bestsellerliste.[16] Weitere häufig genannte Bücher sind Lebenslust: Wider die Diät-Sadisten, den Gesundheitswahn und den Fitness-Kult (2002), Gott: Eine kleine Geschichte des Größten (2007) oder Wie Sie unvermeidlich glücklich werden. Eine Psychologie des Gelingens (2015). 2016 veröffentlichte er einen Gesprächsband mit dem Auschwitzüberlebenden Jehuda Bacon. Sein 2018 erschienenes Buch Der Skandal der Skandale gehörte zu den beiden umsatzstärksten Titeln des Herder-Verlages im Jahr 2018.[24]

In verschiedenen Artikeln z. B. in der FAZ betonte Lütz 2010, dass Missbrauch durch katholische Priester schlimmer sei als jeder andere Missbrauch, wandte sich aber zugleich dagegen, die Kirche als Sündenbock zu betrachten und dabei den gesellschaftlichen Kontext der 70er Jahre auszublenden. Er sieht eher die linke Szene als ursächlich schuldig. Im Gegenteil seien die „Strukturen der Kirche sogar hilfreich“, wenn es um die Aufklärung von Missbrauchsfällen gehe.[25] Die gesamte Gesellschaft stehe hier in der Verantwortung.[26] 2018 kommentierte er die von der Deutschen Bischofskonferenz herausgegebene sogenannte „MHG-Studie[27][28] und nannte sie „spektakulär misslungen“.[29]

https://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_L%C3%BCtz


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Monika Stolz

Monika Stolz (* 24. März 1951 in Worms) ist eine deutsche Politikerin der CDU. Sie war von 2001 bis 2016 Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg und von 2006 bis 2011 baden-württembergische Arbeits- und Sozialministerin.

Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre in Freiburg war Monika Stolz von 1974 bis 1977 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Konrad-Adenauer-Stiftung. 1976 bis 1983 studierte sie Humanmedizin in GießenWürzburg und Bonnpromovierte 1984 zur Dr. med. und war als Ärztin tätig.

Seit ihrem Ausscheiden aus der Politik im Jahr 2016 ist Stolz auf vielerlei Weise ehrenamtlich tätig. Sie ist Vorsitzende der Missbrauchskommission („Kommission sexueller Missbrauch“, KsM) des Bistums Rottenburg-Stuttgart[1] und wurde zudem vom Rottenburger Bischof zur Vorsitzenden des Diözesancaritasrates berufen, der als kirchliches Aufsichtsgremium des Deutschen Caritasratverbandes fungiert.[2] Stolz engagiert sich außerdem im Stiftungsrat der Stiftung St. Elisabeth[3] (Bad Waldsee), im Zentralkomitee der deutschen Katholiken, im Rundfunkrat des Südwestrundfunks und weiteren Beiräten.[4]

Monika Stolz ist römisch-katholischer Konfession, verheiratet und Mutter von vier Kindern.

Ab 1989 war Stolz Stadträtin in Ulm, davon 1991 bis 1999 als Vorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion und von 1989 bis 2004 Ortschaftsrätin im Ulmer Stadtteil Unterweiler.

Im Jahr 2001 wurde Stolz mit einem Direktmandat für den Wahlkreis 64 – Ulm in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt und gehörte diesem bis 2016 an. Dort war sie von Juli 2004 bis Oktober 2005 stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion. Bei der Landtagswahl 2016 trat sie nicht mehr an.

Von Oktober 2005 bis Januar 2006 war Stolz Politische Staatssekretärin im Landesministerium für Kultus, Jugend und Sport. Nach dem Rücktritt Andreas Renners als Arbeits- und Sozialminister wurde sie von Ministerpräsident Günther Oettinger als dessen Nachfolgerin berufen und hatte das Ministeramt von 2006 bis zum Regierungsantritt der Regierung Kretschmann 2011 inne.

2008 weigerte sie sich, ein Grußwort anlässlich des Christopher Street Days in Stuttgart zu verfassen und verwies in ihrer schriftlichen Absage an die Organisatoren unter anderem auf das gewählte Motto der Veranstaltung: „Ich glaube“.

https://www.facebook.com/monika.stolz

https://www.aerzteblatt.de/archiv/nach-renners-ruecktritt-aerztin-wird-sozialministerin-in-baden-wuerttemberg-b0d2f102-57d6-4f88-9a4a-0f5dc4b5c8a0

https://www.swp.de/lokales/rottenburg/dioezese-rottenburg-stuttgar-interview-monika-stolz-wir-wollen-kein-feigenblatt-sein-491737.html

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/monika-stolz

https://www.cdu-ulm.de/personen/dr-monika-stolz

https://de.wikipedia.org/wiki/Monika_Stolz

https://en.wikipedia.org/wiki/Monika_Stolz


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Karl Kruszelnicki

Karl Sven Woytek Sas Konkovitch Matthew Kruszelnicki AM (geb. 1948), oft als Dr. Karl bezeichnet,[2] ist ein australischer Wissenschaftskommunikator und -popularisierer[2], der als Autor und Wissenschaftskommentator im australischen Radio, Fernsehen und in Podcasts bekannt ist.

Kruszelnicki ist Julius Sumner Miller Fellow der Science Foundation for Physics an der School of Physics der Universität Sydney.

Kruszelnicki erwarb einen Master-Abschluss in Biomedizintechnik an der University of New South Wales. Seinen Bachelor of Medicine und seinen Bachelor of Surgery schloss er 1986 an der Universität Sydney ab.

Nach der Grundschule war Kruszelnickis erster Job die eines Grabenbauers im Wollongong-Vorort Dapto. Er arbeitete auch als Filmemacher, Automechaniker, Wettermann beim Fernsehen und als Roadie für Slim Dusty, Bo Diddley und Chuck Berry.[12] Als er in Sydney als Taxifahrer arbeitete, wurde er bewusstlos geschlagen, nachdem er einen Fahrgast mitgenommen hatte, der versuchte, einer Gruppe von Männern zu entkommen.

Kruszelnicki moderierte 1985 die erste Staffel von Quantum (die später durch Catalyst ersetzt wurde). Als Wissenschaftskommunikator und Moderator tritt er in der Sendung Weekend Sunrise des Seven Network und im Fernsehprogramm ABC auf. Von Anfang 2008 bis 2010 moderierte er gemeinsam mit Adam Spencer die Fernsehserie Sleek Geeks.

Im Januar 2025 moderierte Kruszelnicki die Sendung Dr. Karl’s How Things Work auf ABC.

Kruszelnicki moderiert mehrere wöchentliche Radiosendungen und Podcasts. Seine einstündige Sendung auf dem ABC-Sender Triple J läuft seit 1981 in unterschiedlicher Form. Die wöchentliche Wissenschafts-Talkshow „Science with Dr. Karl“ wird donnerstags von 11:00 bis 12:00 Uhr ausgestrahlt und zieht bis zu 300.000 Hörer an; sie ist auch als Podcast verfügbar.[17]

Kruszelnicki unterstützt auch häufig andere Werbemaßnahmen von Triple J im Bereich Wissenschaft und Bildung, beispielsweise die Roadshow „Sleek Geek Week“ mit Adam Spencer und Caroline Pegram. Gemeinsam mit Adam Spencer veröffentlichte er bis Dezember 2015 regelmäßig den „Sleek Geeks“-Podcast.[18] Seit 2016 moderiert er außerdem den Podcast „Shirtloads of Science“.[19][20]

Viele Jahre lang, bis März 2020, trat Kruszelnicki wöchentlich live in der Late-Night-Sendung „Up All Night“ von BBC Radio 5 Live auf, meist mit Rhod Sharp, und beantwortete wissenschaftliche Fragen.[21] 2017 moderierte er „Dr. Karl’s Outrageous Acts of Science“ auf dem Discovery Channel (Australien).[22]

Kruszelnicki schreibt regelmäßig eine Kolumne für das Magazin Australian Geographic mit dem Titel „Need to Know“, die als Blog auf der Website des Magazins veröffentlicht wird.[23] Er schrieb auch für das Magazin „Good Weekend“ des Sydney Morning Herald.[24]

1981 trat er in einer australischen Radiodokumentation über Tod und Nahtoderfahrungen auf, die auf ABC ausgestrahlt wurde: „And When I Die, Will I Be Dead?“[25]. Die Dokumentation wurde 1987 verfilmt.

Politik
Kruszelnicki kandidierte bei den australischen Bundeswahlen 2007 erfolglos für den australischen Senat. Er landete auf Platz zwei der Liste der Climate Change Coalition in New South Wales.[27]

2015 beteiligte sich Kruszelnicki an einer Werbekampagne der australischen Regierung für den kürzlich veröffentlichten Generationenbericht. Er hatte sich zuvor bereit erklärt, an der Kampagne mitzuwirken, da er glaubte, es handele sich um einen „unpolitischen, überparteilichen und unabhängigen Bericht“. Nach der Veröffentlichung zog er sich jedoch von der Kampagne zurück und bezeichnete sie als „fehlerhaft“. „Wie kann ein Bericht die nächsten 40 Jahre betrachten und den Klimawandel nicht erwähnen? Er hätte anerkennen müssen, dass der Klimawandel real ist, dass wir ihn verursachen und dass er chaotisch sein wird.“

https://www.abc.net.au/news/karl-kruszelnicki/8462002

https://en.wikipedia.org/wiki/Karl_Kruszelnicki


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Ronny Tekal

Ronny Tekal (* als Ronny Teutscher am 23. Juli 1969 in Wien) ist ein österreichischer Arzt, Kabarettist, Medizinjournalist, Radiomacher, Buchautor und Mitbegründer des Medizinkabaretts Peter & Tekal.

Dr. Ronny Tekal ist Arzt für Allgemeinmedizin, Medizinkabarettist, Radiomacher und Buchautor. Von ihm erscheinen in der »Ärzte-Woche«, im »Ärztemagazin«, der Schweizer „Weltwoche“ und diversen Gesundheitsmagazinen Satire-Kolumnen.
Im Österreichischen Rundfunk ist er Ö1-Radiodoktor. Vielgebuchter Keynote-SpeakerKommunikationstrainer und Moderator bei medizinischen Symposien und Kongressen.

Mit dem, von ihm mitbegründeten Medizinkabarett-Comedy-Duo Peter&Tekal, konnte er schon rund 500.000 Patienten (Verzeihung, Gewohnheit!) Zuseherinnen und Zuseher gesund lachen. Er lebt bei Wien.

Tekal studierte Medizin an der Universität Wien und promovierte 1995 zum Doktor der gesamten Heilkunde. Seit 2000 ist er Arzt für Allgemeinmedizin. Er lebt in Mauerbach bei Wien.

Bereits während des Studiums komponierte er Singspiele für Schulklassen, sowie das Musical Hospital, das 1992 in Wien Premiere hatte. Es folgten Kompositionen für Musicals der Kindertheatergruppe Die Stachelbären am Wiener Theater am Alsergrund, unter der Leitung von Andreas Hutter, sowie für das Stück Coccinella des Theater Impetus.

1995 gründete er gemeinsam mit dem Kommunikationswissenschaftler Norbert Peter das Kabarett-Duo Peter & Teutscher. Seit 2006 hat sich die Formation ausschließlich auf medizinische Themen konzentriert und dafür die Bezeichnung Medizinkabarett gewählt. Ähnlich, wie die deutschen Ärzte und Kabarettisten Eckart von Hirschhausen, Lüder Wohlenberg oder Ludger Stratmann steht die satirische Auseinandersetzung mit Ärzten, Patienten und dem medizinischen System im Mittelpunkt der Werke. Zudem finden sich auch Elemente des vom Österreichischen Psychologen Bernhard Ludwig kreierten Seminarkabaretts.

2000 waren sie beim Wiener Goldenen Kleinkunstnagel als beste österreichische Teilnehmer Sieger in der Publikumswertung, zweimal erhielten sie den Münchner Kabarett Kaktus. 2013 wurde der Name des Kabarett-Duos auf Peter & Tekal geändert.[2]

Ein Porträt der Künstler mit Auszügen aus ihren Programmen wurde 2001 mehrfach in ORF und 3sat gezeigt, das Programm Seitensprung auch auf Premiere Austria. 2013 folgte auf ORF III im Rahmen der Hyundai Kabarett-Tage die Ausstrahlung des Programms Patientenflüsterer. 2016 war er mit Echt krank! im Rahmen von Kabarett im Turm im ORF zu sehen.

Tekal ist Mitarbeiter der ORF Hörfunk-Wissenschaftsredaktion, Autor, Sprecher und Gestalter von Beiträgen für Ö1, vor allem beim Ö1-Radiodoktor.

Seit 2008 erscheint wöchentlich seine Satire-Kolumne Nebenwirkungen bei der Ärzte-Woche (Springer-Verlag).

Als Gründungsmitglied von PULS – Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes stand Tekal der Organisation zwischen 2008 und 2013 vor. In dieser Zeit wurden im Rahmen dieser Initiative neben Großveranstaltungen zur Ersten-Hilfe in Wien die ersten öffentlich zugänglichen Defibrillatoren für Laien (AED) installiert. Das Ziel, Wien herzsicher zu machen, wurde gemeinsam mit der Stadt Wien und den großen Rettungsverbänden umgesetzt. Im Jahr 2013 waren es über 300 Defibrillatoren, die an U-Bahn-Stationen, in Einkaufszentren, am Flughafen, in öffentlichen Gebäuden oder in Polizeidienststellen im Defi-Netzwerk in Wien registriert waren.[4] Am 4. Deutschen Interdisziplinären Notfallmedizin Kongress 2013 wurde die Präsentation der PULS-Kampagne Wien wird HERZsicher mit dem ersten Platz ausgezeichnet.

Tekal erhielt gemeinsam mit dem zweiten PULS-Gründer Notfallmediziner Roman Fleischhackl von der Wiener Stadtregierung den Helfer-Wiens-Preis 2013.

https://www.ronnytekal.com

https://www.medizinkabarett.at/peter-tekal

https://www.youtube.com/@petertekal6051/featured

https://www.youtube.com/@peterundtekal

https://de.wikipedia.org/wiki/Ronny_Tekal


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Lüder Wohlenberg

Lüder Wohlenberg überzeugt seit vielen Jahren als Kabarettist. Er hat derzeit zwei abendfüllende Kabarettprogramme im Repertoire. Der Hanseat, mit rheinischer Sozialisation, ist im Erstberuf Arzt, genauer gesagt Facharzt für Radiologie.

Geboren in Hamburg, Schule in Neuss, Medizinstudium in Köln. Ausbildung zum Radiologen in Düren und Mönchengladbach. Dort war er auch als zertifizierter Notarzt im Einsatz bis er sich, nicht zuletzt auch wegen des Erfolges seines Alter Egos „Herrn Raderscheid„, entschloss, vorrangig als Kabarettist und Moderator tätig zu werden.

Wohlenberg und der von ihm verkörperte Profipatient Herr Raderscheid sind immer wieder gern gesehene Gäste in Rundfunk und Fernsehen. Unter anderem hat er über mehrere Jahre als Herr Raderscheid in seiner wöchentlichen Radio-Kolumne im SWR-Hörfunk viele neue Fans gewinnen können.

Zahlreiche Gesundheitsreformen, zwei Verkehrsunfälle und eine Schultereckgelenksprengung haben ihn, den über zwei Meter großen Bühnenhünen, nicht klein gekriegt. Wohlenberg kennt das Gesundheitssystem von beiden Seiten der Nadel und weiß, was die Medizin kann und wo sie besser das Skalpell in der Verpackung stecken lässt.

Heute lebt er zusammen mit seiner Hausärztin, seinen zwei Kindern und einigen Fischen in Köln. Wohlenberg ist darüber hinaus ausgewiesener Fachmann für Fußball. Als Trainer einer Jugendfußballmannschaft hat er eine weitere echte Passion gefunden. Er analysiert, philosophiert und prognostiziert oder kommentiert gerne, auch in diesem thematischen Umfeld, unterhaltsam und gewohnt kompetent und zuverlässig.

Mehr über ihn und seine Programme sowie über seine Arbeit als Kabarettist und Moderator bzw. als Referent finden Sie hier auf seiner Homepage.

www.luederwohlenberg.de

Video-Kolumne bei MEDICAL Tribune https://www.medical-tribune.de/meinung-und-dialog/wohlenbergs-heile-welt

https://www.youtube.com/results?search_query=l%C3%BCder+wohlenberg

https://www.youtube.com/@profipatient2269


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Nicole Schuster

Nicole Schuster (* 14. Januar 1985 in Aachen[1][2]) ist eine deutsche Autorin und Pharmazeutin. Vor allem in den Jahren 2007 und 2008 war sie in den Medien präsent, um über das Asperger-Syndrom aufzuklären.

Im November 2005 wurde bei ihr das Asperger-Syndrom diagnostiziert. Fortan setzte sie sich für Aufklärung über diese Variante des Autismus ein.

Ihr Debüt in der Medienwelt hatte Nicole Schuster am 24. Juli 2007 in dem ZDF-Fernsehbeitrag: 37 Grad.[3] Am 13. August desselben Jahres folgte ihr zweiter Fernsehauftritt in der SWR-Sendung: Leute. Einen Monat später wurde Schuster in der Reihe des RBB-Kulturradios: Gott und die Welt interviewt. Kurz darauf folgte ein Interview des Magazins Stern, das unter dem Titel Und jeden Mittag gibt es Wirsing im Heft Nr. 44 des Jahres 2007 abgedruckt wurde.

Am 30. November 2007 trat sie in der MDR-Sendung Unter uns auf. Des Weiteren war sie in der SWR-Sendung: Nachtcafé am 7. März 2008 mit dabei. Am 17. August 2008 fand ihr zweiter Radioauftritt in einem Interview der WDR5-Radiosendung Dok 5 – Das Feature: Der blinde Spiegel: Vom autistischen Weg ein Ich zu sein statt.[4] Drei Monate später trat sie in der WDR-Sendung Quarks & Co auf.[5]

Im August 2008 wurde sie für ihre Bemühungen, „autistischen Menschen eine Stimme zu geben“, in Köln mit dem „International Intellectual Benefits Award“ der Mensa Education and Research Foundation ausgezeichnet.

Von Mai 2016 bis Ende 2016 war sie Vorstandsvorsitzende des Vereins Mensa in Deutschland. Als approbierte Apothekerin leitet sie die Herstellung klinischer Prüfpräparate bei einem mittelständischen Pharmaunternehmen.

2016 wurde sie mit der Arbeit Gegen Fieber ist ein Kraut gewachsen an der Philipps-Universität Marburg promoviert

https://www.tagesschau.de/inland/autismus-ts-112.html

Ein schönes Bild mit Wirsingkohl in den Armen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Nicole_Schuster

https://www.xing.com/profile/Nicole_Schuster17

https://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/europas-superhirn-gipfel-invasion-der-intelligenzler-a-569413.html

Zitat aus letztem Artikel: Autorin Nicole Schuster hat das mühsam gelernt. „Als Autistin und Hochbegabte war ich lange verzweifelt, fühlte mich als Kind und Jugendliche abgelehnt und kam mir überall wie ein Fremdkörper vor.“ Erst mit 18 Jahren wurde ihre Veranlagung entdeckt, dann gab sie Vollgas: „Ich habe ein fotografisches Gedächtnis für Details und schreibe leidenschaftlich gern“, erzählt sie. „Während meines Pharmaziestudiums habe ich angefangen, bundesweit Vorträge über Hochbegabung und den richtigen Umgang mit hochintelligenten Kindern zu halten – vor allem für Lehrer, denn die haben bei mir früher vieles falsch gemacht.“


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Fabian Unteregger

Fabian Unteregger (* 28. März 1977 in Zürich) ist ein Schweizer Komiker und Moderator.

Fabian Unteregger schloss 2003 an der ETH Zürich das Studium der Lebensmittelwissenschaften ab (MSc. ETH) und erlangte 2004 den didaktischen Ausweis ETH. 2008–2014 studierte er an der Uni Zürich Humanmedizin. 2017 folgte die Promotion zum Doktor der Medizin.

Unteregger ist beim Theatersport, als Imitator oder als Moderator auf diversen Bühnen anzutreffen. Er imitiert bekannte Schweizer Persönlichkeiten aus Politik und Sport. 2007 beantwortete er auf Radio Top einmal pro Woche als Nationalrat Christoph Mörgeli Zuschauerfragen. 2008 wurde er mit Auftritten in der Schweizer TV-Satire-Sendung Giacobbo/Müller auf SF 1 einem breiten nationalen Publikum bekannt. Neben Mörgeli parodiert er auch weitere Schweizer Persönlichkeiten wie Roger FedererKöbi Kuhn oder Moritz Leuenberger, letzteren etwa in seiner wöchentlichen Radio-Kolumne Moritz erklärt deutsch auf Radio 24 und Capital FM. Ab 2009 war er mit seinem ersten Soloprogramm Showbiss auf Deutschschweizer Kleinkunst-Bühnen unterwegs. Seit 4. Juli 2013 ist er zudem wöchentlich auf SRF 1 als Moderator der TV-Comedy-Show Metzgete – Heiteres Prominentenraten zu sehen. Sein zweites Bühnenprogramm feierte am 7. Oktober 2015 Premiere.

  • 2005, 2007: Zweiter bei den Schweizermeisterschaften im Theatersport (mit Improvenös)
  • 2008: Europameister im Theatersport[2]
  • 2008: Gewinner Best of Swiss Web Gold, beste Fussball-Marketing-Site (für Natifans.ch)[3]
  • 2016: Prix Walo in der Kategorie Comedy

Fabian Unteregger organisierte im Dezember 2010 die erste «Weihnachtsvorlesung Medizin» an der Uni Zürich zu Gunsten der ALS-Vereinigung Schweiz und ist darauf zu deren Botschafter ernannt worden.

web

wikipedia DE

IMDB


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Madan Kataria

Dr. Madan Kataria ist der Begründer der Lachyoga Bewegung, der Initiator des Weltlachtags der Lachclub-Bewegung, wird auch als Lach-Guru und auch der Guru des Kicherns bezeichnet. Madan Kataria ist ein Arzt aus Mumbai (Bombay) in Indien, der 1995 die Lachyoga Bewegung initiert hat. Aus einer Gruppe von nur fünf Menschen, mit denen alles in einem öffentlichen Park in Mumbai begonnen hat, hat sich eine weltweite Bewegung mit tausenden Lachyoga-Clubs in mehr als 65 Ländern entwickelt.

Madan Katarias Lachen ist unverkennbar

Madan Kataria reist durch die ganze Welt, um in Vorträgen, Seminaren, Kongressen, Menschen zum Lachyoga zu inspirieren. Er tritt auf in Firmen, Konzernen, Unternehmen, auch in Parlamenten, auf. Durch Auftritte in Fernsehen und Radio verbreitet er die Botschaft des Lachyoga.

Lachyoga ist das bedingungslose Lachen. Grundlos, ohne äußeren Anlass, oft auf Verabredung, lachen Menschen. Es gibt bestimmte Lachyoga Übungen, um das Lachen zu initieren. Nachdem zunächst durch Huhu Hahaha und andere Laute ein Lachen imitiert wird, kommt das Lachen immer natürlicher und authentischer rüber. Schließlich lachen alle zusammen, kringeln sich vor Lachen und Freude.

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Carlos Manuel Vieira Reis

Carlos Manuel Vieira Reis (*19. Januar 1935 in Chaves, Portugal) ist ein portugiesischer Arzt, Schriftsteller, TV- und Radiomoderator und Präsident der UMEM – Union Mondial dos Escritores Medicos.

Er studierte neben Medizin auch Psychologie und Philosophie. Er ist vielseitig interessiert mit Geschichte, Literarut, ist Kunstsammler und führte über viele Jahre Fernseh- und wöchentliche Radiosendungen «Poesia, Música e Teatro – Trilogia necessária» durch.

Ein Auszug aus seinen Büchern und Schriften:

«Prazer em conhecê-lo» – novel
«O prazer foi todo meu» – novel
«50 poemas de amor, angústia e morte» – poetry
«História da Medicina Militar Portuguesa» – 2 volumes – 1350 pages – 2004 – history «Minhas senhoras e meus senhores» – 480 pages – 1998 – history
«História da Associação Portuguesa de Urologia» – 586 pages – 2003 – history
«A influência da medicina militar nos séculos XVIII e XIX» – 430 pages – Award Abel Salazar 1997 – essay
«Um rio de vinho, um rio de sangue» – translated for spanish, french, english, italian, german and japonese language – Award Cesare Pavese – Italy 1989 – essay
«Crónica de um enigma» – Award Fialho de Almeida – 1997 – romance
«Ponto sem nó» – 2000 – romance
«História da Ordem dos Médicos – passado e presente» – 845 pages – 2004 – history

Carlos Manuel Vieira Reis (*19. Januar 1935 in Chaves, Portugal) has been married to Maria de Lurdes Frimer, a teacher.

He studied medicine in Coimbra and Lisboa and specialized in Surgery. In addition he studied also Tropical Diseases, Sportive Medicine, Psicology and Philosophy.

Carlos Vieira Reis is a multi-interested personality, with several intellectual activities, like historical research, literature, art collector, radio and television activities.

He had a weekly radio program, named «Poesia, Música e Teatro – Trilogia necessária»

He had a diary program on Television Independent (TVI) named «Rica Saúde» during 1993

And recently he had a weekly program on Television by cable (TV Saúde), named «E, se eu vos contasse?» – 35 distincts programs.

Carlos Vieira Reis is also a writer and had published several books , novels, poetry, history of medicine, essay and romance.
«Prazer em conhecê-lo» – novel
«O prazer foi todo meu» – novel
«50 poemas de amor, angústia e morte» – poetry
«História da Medicina Militar Portuguesa» – 2 volumes – 1350 pages – 2004 – history «Minhas senhoras e meus senhores» – 480 pages – 1998 – history
«História da Associação Portuguesa de Urologia» – 586 pages – 2003 – history
«A influência da medicina militar nos séculos XVIII e XIX» – 430 pages – Award Abel Salazar 1997 – essay
«Um rio de vinho, um rio de sangue» – translated for spanish, french, english, italian, german and japonese language – Award Cesare Pavese – Italy 1989 – essay
«Crónica de um enigma» – Award Fialho de Almeida – 1997 – romance
«Ponto sem nó» – 2000 – romance
«História da Ordem dos Médicos – passado e presente» – 845 pages – 2004 – history

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