Category Archives: SkulpturenDocs

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Adolf-Friedrich Holstein

Erklärungen gesprochen von Adolf Friedrich Holstein

Wolfgang Ellenberger war einer der Anatomie-Studenten von Prof. Holstein und durfte zu dessen 80. Geburtstag für die musikalische Umrahmung sorgen.

Die Geschichte des Medizinhistorischen Museums Hamburg begann im Jahre 2007. Der Vorstand des UKE bat den Freundes- und Förderkreis des UKE, das heutige Fritz Schumacher-Haus nach dem Auszug des Pathologischen Instituts zu restaurieren und einer neuen Nutzung zuzuführen. Die Idee, in dem restaurierten Gebäude ein medizinhistorisches Museum einzurichten, wurde von allen Beteiligten begrüßt. Prof. Adolf-Friedrich Holstein, der damalige Vorsitzende des Freundes- und Förderkreises nahm sich der Aufgabe an und suchte zunächst nach Geldgebern für die anstehenden Arbeiten und die Einrichtung des Museums.
In enger Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde wurden die einzelnen Bauabschnitte fertig gestellt und Schritt für Schritt der Öffentlichkeit präsentiert. So konnte 2010 der restaurierte Sektionssaal vorgestellt werden, begleitet von einer Ausstellung, die einen ersten Einblick in die Vielfalt der Exponate gewährte. Im Oktober 2013 wurde der erste Teil der Dauerausstellung „Die Entstehung der Modernen Medizin“ eröffnet. Im Dezember 2014 machte das Museum den zuletzt fertig gestellten kleinen Sektionssaal und die Räume im ersten Obergeschoss zugänglich.

https://www.uke.de/kliniken-institute/institute/geschichte-und-ethik-der-medizin/medizinhistorisches-museum/index.html

90. Geburtstag im UKE Erikahaus mit Feier. 2024
Skulptur von Fritz Schumacher, dem Bauherrn des Gebäudes, in dem jetzt das Medizinhistorische Museum Hamburg ist. Geschaffen von Adolf-Friedrich Holstein.

Lieber Herr Ellenberger,

herzlichen Dank für Ihre liebe Email. Ich bin gerührt, was Sie alles von mir referieren wollen. Natürlich bin ich damit einverstanden. Ich war in meiner Berufszeit höchst engagiert in medizinischer Lehre und Forschung über die Spermatogenese und widmete mich nach meiner Emeritierung der Denkmalpflege, Malerei und Plastik. Nach der Restaurierung der Säle im Erika-Haus gründete ich dort ein Zentrum für Kommunikation und Kultur. Dann übernahm ich vom Ärztlichen Direktor Prof. Jörg Debatin die Aufgabe, das Institutsgebäude der Pathologie zu restaurieren. Ich kreierte eine neue Nutzung als Medizinhistorisches Museum Hamburg. Auf meine Bitte wurde das Gebäude für ein neues Kulturinstitut nach dem Erbauer Fritz Schumacher Haus benannt. Um das anschaulich zu machen, fertigte ich eine Skulptur des berühmten Baudirektors, die vor dem Museum steht.

Wenn Sie mir Ihre Anschrift mitteilen, schicke ich Ihnen gerne ein kleines Büchlein, das zu meinem 90. Geburtstag vom Freundes- und Förderkreis publiziert wurde.

Aber nun würde ich auch gerne wissen, wie es Ihnen geht? Wie sind Musik und Medizin in Ihrem Leben verteilt? 

Mit herzlichen Grüssen

Adolf-Friedrich Holstein

Prof. Dr. Adolf-Friedrich Holstein
Medizinhistorisches Museum Hamburg
Martinistr.52
20246 Hamburg


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Axel Munthe

Axel Martin Fredrik „Puck“ Munthe [ˌakːsəl ˈmɵnːtə] (* 31. Oktober 1857 in Oskarshamn; † 11. Februar 1949 in Stockholm) war ein schwedischer Arzt und Autor.

Beruf und Leben

Axel Munthe wurde 1857 als Sohn eines Apothekers geboren. Er studierte Medizin in UppsalaMontpellier und Paris.

Ab 1880 begann er als Arzt in Paris und Rom zu praktizieren. Im Laufe der Jahre wirkte er noch in Neapel, London und Stockholm. Während seiner Studienjahre in Paris beeindruckten ihn besonders die Arbeiten Jean-Martin Charcots. Auch in späteren Jahren galt sein besonderes fachliches Interesse der Psychiatrie. Sein beruflicher Werdegang weist äußerlich etliche Brüche auf. So arbeitete er teilweise als Arzt für die untersten Bevölkerungsschichten, während er gleichzeitig oder kurz darauf eine Modearztpraxis betrieb. In Rom richtete er seine Praxis beispielsweise im Keats-Shelley House an der Spanischen Treppe ein, das zuvor u. a. von dem Dichter John Keats bewohnt worden war. Ab 1908 war Munthe Leibarzt der schwedischen Königin Viktoria, einer geborenen Prinzessin von Baden, die sich bis zu ihrem Tod regelmäßig in Munthes Nachbarschaft auf Capri aufhielt. In seiner Villa San Michele in Anacapri wurde er auch etwa von Henry JamesOscar WildeRainer Maria Rilke und Curzio Malaparte besucht. Das Haus mit seinem prachtvollen Garten und dem weiten Ausblick über das Meer dient seit den 1950er-Jahren als Museum.

Mit 22 Jahren (als jüngster in Frankreich) promovierte er an der Sorbonne zum Doktor der Medizin und wurde bald zu einem der erfolgreichsten Ärzte seiner Zeit. Er galt als Wundertäter. Zu seinen Patienten zählten Angehörige der Oberschicht und des Adels Europas und Amerikas, doch auch unter den Armen in Paris, Rom und Neapel wirkte er.

Der Zeitungsbericht über seine Arbeit im von der Cholera heimgesuchten Neapel im Herbst 1884 machte ihn schlagartig berühmt. Er war jedoch kein professioneller Schriftsteller, und sein wirklicher Erfolg stellte sich erst 45 Jahre später ein. „Die Geschichte von San Michele“ erschien 1929 und wurde zu einem der erfolgreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts. Es wurde auf Englisch verfasst, in zahlreiche andere Sprachen übersetzt und wird bis heute in Neuauflagen gedruckt.

International bekannt wurde Axel Munthe durch seine 1929 erschienenen und in zahlreiche Sprachen übersetzten Erinnerungen Das Buch von San Michele. Darin mischen sich allerdings Biographisches mit Phantastischem bis zur Untrennbarkeit; so wiesen Bengt Jangfeldt und Thomas Steinfeld in ihren 2003 beziehungsweise 2007 erschienenen Munthe-Biographien zahlreiche Differenzen zwischen dem realen und dem „autobiographischen“ Leben des Verfassers nach.

Munthe war zwar kein Architekt, ließ aber auf Capri eine der berühmtesten Villen Europas erbauen: die Villa San Michele, die von Experten als Meisterwerk der Architektur beschrieben wird.
Er war ein leidenschaftlicher Anglophiler, doch sein Lieblingsphilosoph war Schopenhauer, sein Lieblingsdichter Heine, seine Lieblingskomponisten Schubert, Wagner, Schumann und Hugo Wolf. Und trotz seiner republikanischen Lebenseinstellung war sein wichtigster Patient nicht nur königlicher Abstammung und deutscher Herkunft, sondern auch stark deutsch orientiert.

Munthe starb 1949 in seiner in einem Seitenflügel des königlichen Schlosses in Stockholm gelegenen letzten Wohnung.

https://www.villasanmichele.eu/munthe

https://de.wikipedia.org/wiki/Axel_Munthe


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Rudolf Rehbach

Während seiner Zeit als Medizinstudent und Assistenzarzt fand Rehbach noch Zeit für seine künstlerischen Ambitionen. Georg Brenninger und Emil Krieger förderten ihn an der Münchner Kunstakademie. Weitere Impulse erhielt er vom Phantastischen Realismus der Wiener Schule – Ernst Fuchs und Aric Brauer waren hier Protagonisten. Aber auch der Surrealismus – insbesondere Salvador Dalí und Max Ernst – beeinflussten seine Formvorstellungen, ebenso wie Henry Moore.

Ausgehend davon schuf er vor allem kleine Bronzeskulpturen in der magisch-mystischen Welt zwischen Erotik und Sexualität – als freier Stil der Neuen Zeit.

Sein Hauptwerk der letzten 15 Jahre (2007) ist jedoch die Geburtshilfe und Zytologie in Neufahrn bei München/Bayern/Deutschland. Er ist Mitglied eines Kunstzirkels in Echingen und nahm an mehreren Ausstellungen teil, die große Resonanz auf seine Arbeiten fanden.

Nachfolgerin der Praxis


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Michael Haisermann

geboren 1949 in Heilbronn

Auf zahlreichen Reisen durch Amerika Auseinandersetzung mit praekolumbianischer Kunst, sowie der Kunst derAzteken, Inkas und Mayas in Mexiko, Peru und Guatemala.
Auf den Reisen durch die Vereinigten Staaten und Europa Studium Moderner Plastik und Skulptur z.B. im Getty-Museum Los Angeles, Museum of Modern Art New York, Guggenheim Museum Bilbao oder Tate Gallery of Modern Art London.

1990 Schweisskurs
1993 erste Aussenplastik
2006 Ausstellung „Szene Bühl 2006“ Volksbank Bühl
2008 Ausstellung Galerie CUBUS Bühl
2009 Ausstellung Kunst und Kultur im Landgericht Baden-Baden

seit 2005 Gemeinschafts-Atelier mit Christine Faust im Hasengarten (Bühl)

Die Eisenarbeiten des Künstlers überzeugen durch klare Formsprache, Reduktion auf die wesentlichen Elemente und Hervorhebung des organischen Materials Eisen und seiner Wechselwirkung zwischen Masse und Raum.

Eisenholz-Art

Praxis | work


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Nadey Hakim

Nadey Hakim ist ein Multitalent: Er ist Klarinettist und Bildhauer, seine Spezialität sind Skulpturen von Prominenten, durch die er sehr bekannt geworden ist.

Skulpturen | sculptures

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review

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work


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MAS – Medical Art Society

Die Medical Art Society wurde 1935 in London gegründet und hat alle Healthcare Professionals als Glieder (Ärzte, Zahnärzte, Pharmazeuten, Tierärzte), die zeichnen, malen oder Skulpturen gestalten.

Sie ist im UK – United Kingdom, lädt auch ArtDocs aus anderen Ländern ein.

Sie bieten Vorlesungen von bekanntenKünstlern, Besuche in Studios und Galerien, Modell-Zeichen- und weitere Events. Besuche bei Konferenzen und die jährliche Ausstellung runden das Angebot ab.

Die MAS wird von ihren Vorständen geleitet, es gibt keine Aufnahmegebühr und der Jahresbeitrag ist niedrig.

Eröffnung der Jahresausstellung 2023

web

wikipedia EN


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Michelle Haintz

Eine Scanner-Persönlichkeit, wie viele hier!

Michelle hat PhilosophyPsychology und Theaterwissenschaften studiert.
An der Wiener Kunstschule hat sie Malerei, Skulpturen und Keramik studiert (2. Preis für Keramik beim 10-Jahres-Fest der Schule).
Darüberhinaus ging sie in die Schauspielschule von Prof. Krauss und studierte Schauspiel und Regie.
Medizinstudium an der Wiener Universität mit Dissertation 1984.

Zuletzt arbeitet sie als Coach und channelt hohe spirituelle Kraft zu Gunsten ihrer Patienten.

Auf ihrer Seelenbilder-Webseite werden entsprechende mediale Bilder gezeigt.

Seelenbilder | soul pictures

Seelenfitness-Web

Würde-Web

facebook

youtube


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Mark P. Seraly

Sein interessanter Werdegang zum Skulpturen-Erschaffer wird in dem Artikel unten (EN) beschrieben!

Arbeit | work

Artikel | article

Michelangelo didn’t have it. Renoir was missing it. As for Picasso, luck didn’t deal it to him.

But self-made sculptor Dr. Mark Seraly has it—a day job that delivers his subject matter in a steady stream of people. True, they were all inspired, but inspiration comes from a subject he knows best—the human body.

The 46-year-old Canonsburg dermatologist, of course, treats patients with conditions of the skin, but when he’s out of his scrubs and in his studio, he creates bodies of art.

It was just 14 years ago that Seraly first touched the cold moist clay to blaze a trail to this surprising and fruitful second career. In 1996, he was at the University of Pittsburgh working on his dermatology and chief residency when he commented on a patient’s earrings.

„It turns out she made them and then asked me if I had any interest in art. I told her I liked sculpture,“ he said.

Then she hooked him up with well-known sculptor Susan Wagner. Her pieces adorn PNC Park with the likes of Willie Stargell, Bill Mazeroski and Roberto Clemente. Not a bad hook-up.

From there he took a class at the Center for the Arts where he says he was „the only bald guy in the room with a bunch of backpacking kids.“ By the time he completed the class, his instructor told him he ought to be a professional sculptor.

Since then he has worked tirelessly in an eternal pursuit to understand the human form. „I never grew up thinking I was an artist. Things I’ve gravitated toward are right brain. This is a natural fit with things I do as a doctor,“ he said.

Seraly attributes his role as a dermatologist to his success in sculpting.

„I get to study the human form. I see smiles, tears, the changing of body posture,“ all which translate into his attention to detail on his pieces. „What I’ve learned in my career goes hand-in-hand with my art. Not a lot of sculptors can have that,“ he said.

Born in Brunswick, Maine, where his father served at the Naval Air Base, he was raised a Navy child. He claims his father’s influence, along with a certain dose of his maternal grandfather’s OCD (obsessive compulsive disorder) tendencies, have likely helped him along the way.

He spent grade school through high school in Succasunna, New Jersey, where he developed his love for the West and Native American traditions. He studied, collecting American Indian artifacts, and always fueling his passion. He takes that history and applies it directly to his pieces where the observer can take in the accuracy of his work and place himself alongside Chief Gall at the Victory Dance, the Hopi Girl or Ishi, in the spirit of the hunt.

His latest piece, Indian on Horseback Fighting Bear, is almost complete.

Seraly will hand deliver it to Coopermill Bronzeworks in Zanesville, Ohio where it will undergo the casting and molding process. He’s come to know the foundry owner Charlie Leasure, who has taught him yet another phase of the artistic process, allowing Seraly to see his pieces through to the finished product.

Seraly’s work surrounds his patient waiting area, office and home, but never did he dream his pieces would be included in private, public and corporate art collections.

A bust of Peter Rossin was commissioned by the Rossin family and sits in the Rossin Campus Center at his alma mater, Washington and Jefferson College in Washington, PA.

Given the choice of whether to practice as a dermatologist or spend his days sculpting, he answered, „Both. I tell my patients my commitment to them is 150 percent. I’m not just a doctor with a hobby.“

Without his patients, his work wouldn’t have the edge it does. 


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Godula Bornheim

Geboren in Neuenkrug/pomm. lebt in Wiesbaden.

1967-71Ceramic education with Mrs. H. Wildenhof – Dr. Steinbach
1982-83École nationale d’Art décoratif, Centre artistique de rencontres internationales Nizza/F.
1984-85art school of Scaliga, Amerang, sculpture workd with Michel Fuzellier.
1992+97Akademy for Fine Arts in Steffeln – Vulkaneifel
Since 1976Free artistic work
membership in different artists associations
Public sales in Germany and abroad, ordered works.

Literature:
Bildende Künstler Lexikon, Kulturamt Wiesbaden, 1981
Adreßbuch bildender Künstler
FIBK Nürnberg, 1990/91
M.Hiller/G.Kübth (Hgb.), Künstlerbiografien Land-Art Unna, 1995
Kstdb. Meister bildender Künste, Bd 4, 1999
Allg. Lexikon der Kunstschaffenden und gestaltenden Kunst, im Druck

several catalogues, press, radio and television.
More than 40 exhibitions in Germany and abroad.

Godula Bornheim ist hinübergegangen.