Er war als Studentenpfarrer in Berlin und als Klinikpfarrer in Marburg tätig, später als Arzt und Psychotherapeut in Berlin, als Oberstudienrat am Berliner Schadow-Gymnasium und als Dozent an der Lessing-Hochschule, an der Akademie für ärztliche Fortbildung[4] und von 1956 bis zum Mauerbau am 13. August 1961 am Paulinum. Studien- und Vortragsreisen haben Klaus Thomas in über 100 Länder geführt.
Darüber hinaus war er Landespfarrer des Lukas-Ordens für Deutschland, einer internationalen ökumenischen Arbeitsgemeinschaft von Seelsorgern, Ärzten, Psychologen und Laien. Ziel des Ordens ist die Krankenseelsorge durch Wort und Tat.[5] Im Vereinsregister Berlin firmiert dieser Orden seit 1956 als Lukas-Gemeinschaft (Lebensmüdenbetreuung) und nach der Spaltung der Telefonseelsorge Berlin seit 1961 als Lukas-Orden für Krankenseelsorge und Lebensmüdenbetreuung – Freundeskreis
Klaus Thomas war der Hauptverbreiter des Autogenen Trainings nach Johannes Heinrich Schultz[10] und gilt als dessen bedeutendster Schüler.[11] Seit 1972 hat er das von ihm gegründete I. H. Schultz-Institut für Psychotherapie, Autogenes Training und Hypnose in Berlin geleitet, das heute nicht mehr existiert.
Allende begann in den späten 1920er Jahren als Medizin-Student der Universidad de Chile politisch aktiv zu werden. Er beteiligte sich an Protesten gegen die Diktatur von Oberst Carlos Ibáñez del Campo und wurde zum stellvertretenden Präsidenten der Föderation chilenischer Studenten (FECH) gewählt. 1929 trat er sowohl den Freimaurern[5] als auch der Gruppe „Avance“ („Vorwärts“) bei.[6] In beiden Organisationen knüpfte er wichtige Kontakte für seine spätere politische Laufbahn.
Nach der Niederschlagung eines von Marmaduque Grove angeführten Aufstandes gegen die Ibáñez-Diktatur wurde Allende verhaftet, später jedoch wieder freigelassen. Kurz darauf wurde er Sekretär der 1933 gegründeten Sozialistischen Partei für die Region Valparaíso.
1952 war Allende erstmals Präsidentschaftskandidat, belegte aber nur den vierten Platz. 1954 bekleidete er das Amt des stellvertretenden Senatspräsidenten. 1958 war er wieder Präsidentschaftskandidat des Linksbündnisses Frente de Acción Popular (FRAP), unterlag jedoch sehr knapp dem von den Rechtsparteien unterstützten Unternehmer Jorge Alessandri Rodríguez. 1964 kandidierte er erneut für das Präsidentenamt, unterlag aber deutlich dem Christdemokraten Eduardo Frei. Grund für diese letzte Wahlniederlage war, dass die konservativen Parteien in letzter Minute den eher progressiven Frei unterstützten, sowie die massive Unterstützung der Christdemokraten durch die CIA[7].
1966 wurde Allende zum Senatspräsidenten gewählt. 1968 wurde sein Rücktritt gefordert, als er die Überlebenden der Guerillatruppe um Che Guevara in Bolivien unter seinen persönlichen Schutz stellte. Im gleichen Jahr verurteilte er den sowjetischen Einmarsch in Prag.
Namensgeber
Nach dem Ende der Militärdiktatur in Chile wurde Allendes Leichnam von Valparaíso, wo man ihn nach dem Putsch unter Ausschluss der Öffentlichkeit beerdigt hatte, nach Santiago de Chile überführt und dort auf dem Hauptfriedhof beigesetzt. An der Beerdigung nahmen mehrere hunderttausend Menschen teil. Eine Statue Allendes befindet sich neben dem Präsidentenpalast La Moneda.
Salvador Allende wurde nach seinem Tod vor allem in den sozialistischen Staaten Europas geehrt. Im Berliner Bezirk Köpenick ist das Salvador-Allende-Viertel nach ihm benannt. Auch in Wittenberge (Brandenburg) gibt es ein Allendeviertel. In der Universitätsstadt Greifswald führte in der DDR die Betriebsberufsschule des VEB Kombinat Ingenieur-Tief- und Verkehrsbau Rostock den Namen Dr. Salvador Allende. Auf dem Schulhof befand sich ein „Allende-Gedenkstein“. Diese Bildungseinrichtung wurde nach der Wende aufgelöst. Zwei der ehemaligen Gebäude wurden zu einem Studentenwohnheim sowie Requisitenlager des Theaters umfunktioniert, vor dem sich der Gedenkstein befindet. In Jena ist ein Platz im Stadtteil Lobeda-Ost und in Bautzen, Chemnitz, Ludwigsfelde, Magdeburg, Neubrandenburg, Rostock, Frankfurt (Oder), Waltershausen, Weimar, Wittenberge und Zwickau sind Straßen nach Allende benannt. In Bernburg (Saale) in Sachsen-Anhalt wurde 1973 das damals neue Wohngebiet am Kirschberg Dr.-Salvador-Allende-Siedlung genannt und eine Gedenktafel an der Ecke zur Dr.-John-Rittmeister-Straße aufgestellt, welche 2007 „auf unbestimmte Zeit […] eingelagert“ wurde.[33] Die Sekundarschule in Klötze (Sachsen-Anhalt) trägt den Namen „Dr. Salvador Allende“,[34] ebenso eine Grundschule in Chemnitz.[35] Eine Grundschule in Rheinsberg (Brandenburg)[36] trug bis 2018 seinen Namen.[37]
Carlo Levi stammte aus einer großbürgerlichen assimilierten jüdischen Familie; seine Eltern waren Ercole Levi und Annetta Treves. 1917 oder 1918 schrieb er sich zum Medizinstudium an der Universität Turin ein, das er 1924 abschloss.[1] Er arbeitete zwar von 1924 bis 1928 als Assistenzarzt an einer Turiner Klinik, praktizierte aber nie als regulärer Arzt, da er sich mehr für Politik und Malerei, der er sich ab 1923[2] intensiv widmete, interessierte. So wurde er Mitglied der von Piero Gobetti geleiteten Gruppe Rivoluzione liberale („Liberale Revolution“), verbrachte einige Zeit in Paris und nahm 1929 an der Ausstellung Sei pittori di Torino („Sechs Turiner Maler“) teil.
Weil er zusammen mit Carlo und Nello Roselli 1929 die antifaschistische Gruppe Giustizia e Libertà („Gerechtigkeit und Freiheit“) gegründet hatte und sie zusammen mit Leone Ginzburg leitete, wurde Levi von der faschistischen Regierung im Frühjahr 1934 für zwei Monate in Rom inhaftiert und im Mai 1935 in die süditalienische Region Lucania (Lukanien, heute Basilicata) verbannt. Dort verbrachte er, nach einiger Zeit im Städtchen Grassano, die Zeit von September 1935 bis Mai 1936 in dem Dorf Aliano, wo er wegen des Elends der Einwohner unentgeltlich und mit geringen Mitteln als Arzt praktizierte, bis die Provinzverwaltung ihm auch dies untersagte und Behandlungen nur noch heimlich möglich waren. Nebenbei malte er Menschen und Landschaft und erkundete die Bräuche der Einwohner, besonders Magie und Aberglauben.
Nachdem er 1936 vorzeitig durch eine Generalamnestie freikam, die der faschistische Staat zur Feier der AnnexionAbessiniens im Abessinienkrieg ausgerufen hatte, ging Levi ins Exil und übernahm von Paris aus die Leitung der Gruppe Giustizia e Libertà. 1941 kehrte er nach Italien zurück, wurde in Florenz festgenommen und eingekerkert. Nach dem Sturz Mussolinis wurde er freigelassen, suchte Zuflucht im Palazzo Pitti und schrieb dort 1943/1944 sein Buch Cristo si è fermato a Eboli (erschienen 1945, s. u.), in dem er seine Erinnerungen an die Zeit in Aliano festhielt, wobei er für Aliano den leicht verschlüsselten Namen Gagliano wählte.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zog Levi nach Rom, wohnte und lebte seitdem in der Villa Strohl-Fern[3] und arbeitete einige Zeit als Herausgeber der Zeitschrift Italia libera, die zum Partito d’Azione („Partei der Aktion“) gehörte. Er malte weiter (seine Bilder wurden in verschiedenen Ländern Europas und in den USA ausgestellt) und schrieb weitere Bücher (siehe unten). 1963 wurde er als Unabhängiger auf der Liste der Kommunistischen Partei in den Senat gewählt, dessen Mitglied er bis 1972 blieb.
Carlo Levi starb 1975 in einem römischen Krankenhaus an Lungenentzündung. Gemäß seinem ausdrücklichen testamentarischen Wunsch wurde er auf dem Friedhof von Aliano bestattet, der während seiner Verbannung dort einer seiner liebsten Aufenthaltsorte war.
Margaret Chan Fung Fu-chun (chinesisch 陳馮富珍 / 陈冯富珍; * 1947 in Hongkong) war von 2006 bis 2017 Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation (im Mai 2012 wurde sie für eine zweite Amtsperiode bis zum 30. Juni 2017 gewählt). Sie war die erste Chinesin, die einer UN-Sonderorganisation vorstand.
Biografie
Margaret Chan schloss ihr Medizinstudium an der kanadischenUniversität von West-Ontario ab. Zurückgekehrt nach Hongkong, trat sie 1978 in die Gesundheitsbehörde der damaligen britischen Kronkolonie ein. Von 1994 bis 2003 war sie Gesundheitsdirektorin in der Regierung von Hongkong. In dieser Funktion war sie auch verantwortlich für die Bekämpfung der Vogelgrippe H5N1 (1997) und von SARS im Jahr 2003, dessen Ausbruch in Hongkong fast 300 Todesopfer forderte. Für ihre zögerliche Haltung bei der Bekämpfung von SARS wurde sie von der Öffentlichkeit und vom Parlament kritisiert.[2] Andererseits kam eine von der Regierung eingesetzte Expertenkommission zum Schluss, dass ihr das Missmanagement nicht zugerechnet werden konnte.
Noch im selben Jahr verließ sie ihr Amt, um bei der WHO eine Stelle als Direktorin der Abteilung zum Schutz der menschlichen Umwelt anzunehmen. Im Jahr 2005 wurde sie Direktorin der WHO-Abteilung für die Überwachung und Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten sowie Stellvertreterin des Generaldirektors für den Bereich Grippe–Pandemie.
Sie wurde wegen ihrer Zustimmung zur Einstufung der durch das Influenza-A-Virus H1N1 verursachten Schweinegrippe von 2009/10 als Pandemie stark kritisiert, da für dieses Virus die Kriterien für eine Pandemie heruntergesetzt wurden[4]. Auch Mitglieder des Europarates kritisierten Chan, allen voran der deutsche Mediziner und Politiker Wolfgang Wodarg (SPD), Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates.[5] Die Vorwürfe einer überhasteten Vorgehensweise wurden von der WHO zurückgewiesen.
Wenn Hans Michael Schulz seinen Rucksack packt, ist der Weg das Ziel: Pilgerwege ziehen sich wie ein roter Faden durch das Leben des ehemaligen Chefarztes von Nordhorn. Mit 30 Menschen zwischen 17 und 77 Jahren wanderte er den Weg der „Schwedischen Birgitta“ durch die mecklenburgische Landschaft, betete, schwieg, sang und arbeitete auch in Projekten mit. Täglich legten sie Strecken von 20 bis 25 Kilometern zurück. Alles begann im Frühjahr 1994, als er sein Krankenhaus für ein halbes Jahr verließ, um nach Santiago de Compostela zu wandern – knapp 3500 Kilometer. Seine Eindrücke hat er in seinem Buch „Fernwechsel“ festgehalten, das mittlerweile vergriffen ist. Ihm gefällt es: Zeiten des Gehens, Schauens, Nachdenkens und Betens – zwischendurch interessante Gespräche mit seinen Mitwanderern.
Am Anfang steht der Abschied und am Ende die Ankunft. Der Autor, Arzt und Leiter einer Abteilung für Innere Medizin, verabschiedet sich in vertrauter Umgebung von seiner Frau. Das erinnert an Abschiedsszenen in der Weltliteratur, an Hektor beispielsweise, der Andromache vor dem Kampf mit Achill zum letzten Mal umarmt, oder an Siegfried, der der ahnungsvollen Kriemhild „mit minneclichen küssen“ Lebewohl sagt. Doch anders als in den Epen, in denen die Helden dem sicheren Tod entgegengehen, offenbart sich dem Autor auf einem siebzehnwöchigen Fußmarsch von Nordhorn nach Santiago de Compostela ein neues Leben.
Das Buch ist ein Bericht über diese 3500 Kilometer lange Pilgerreise, die über Aachen, Trier, Cluny, Lyon, Arles, Toulouse, über die Pyrenäen nach Logroño, Burgos, Leon führt und schließlich in der Jakobsstadt endet. Die christliche Überzeugung, daß die Kirche auch heute noch Wegweiser sein kann für alle, die suchend und entdeckungsbereit unterwegs sind, gibt die Grundstimmung der täglichen Aufzeichnungen an. Den Pilger interessieren weniger die in den üblichen Reiseführern beschriebene Schönheit der Kirchen und Klöster am Jakobsweg; er besucht sie zwar alle, aber nur, um in ihnen „eine Stufe im Aufstieg des menschlichen Bewußtseins“ und Kraft für die Bewältigung der Gegenwart zu suchen. Und es gelingt dem Autor auf seiner mühsamen Pilgerreise, den Weg selbst, die vielfältige Natur und die Kunst in den Gotteshäusern als „Botschaft Christi von der Erlösung“ zu erleben. Der Leser, der sich auf solche Spurensuche einläßt, wird am Ende mit Hans Michael Schulz ausrufen können: „Jedesmal wurde ich aufs neue gepackt. Und dies und alles andere auf dem Weg hierher war weitaus mehr, als ich erwartet hatte. – Basta!“
Carl Claus Hagenbeck wurde als Sohn von Carl-Heinrich Hagenbeck (1911–1977) geboren; sein Großvater war der Hamburger Zoodirektor Heinrich Hagenbeck (1875–1945), sein Urgroßvater der Zoobegründer Carl Hagenbeck.
1998 rief Carl Claus Hagenbeck zusammen mit Caroline Hagenbeck die Stiftung Tierpark Hagenbeck ins Leben.[1] Er gab das Amt des Tierpark-Leiters 2004 an seinen Schwiegersohn Stephan Hering-Hagenbeck (* 1967) ab.[4] Von 2012[5] bis Anfang April 2015 war er gemeinsam mit Joachim Weinlig-Hagenbeck abermals Geschäftsführer des Tierparks.[6] Zwischen den beiden kam es zum Zerwürfnis.[4] Die Nachfolge traten zunächst Stephan Hering-Hagenbeck und Friederike Hagenbeck an, im Juni 2015 trat Carl Claus Hagenbecks Tochter Bettina[4] anstatt Hering-Hagenbeck in die Geschäftsführung ein.
An diesem Tage war Klaus Zehnder-Tischendorf (22. Januar 1957 in Köln geboren und starb dort am 14. November 2014) mit anderen Begründer der „Norbert Burgmüller Gesellschaft e.V. Düsseldorf im Stadtmuseum Düsseldorf. Motor des Projektes sind der Pianist Tobias Koch, Düsseldorf und die Burgmüllerforscher Dr. Klaus Martin Kopitz, Berlin und Dr. Klaus Zehnder-Tischendorf, Köln. Die Geschäftsführung hat das Konzertbüro Dirk Franke, Düsseldorf übernommen. An der Gründungssitzung nahmen außerdem teil: Elisabeth von Leliwa, Dramaturgin der Tonhalle Düsseldorf, Hannelore Köhler, Bildhauerin, Jutta Scholl, Leiterin der Musikbibliotheken der Stadt Düsseldorf, Peter Haseley, Direktor der Clara-Schumann-Musikschule Düsseldorf, Prof. Oskar Gottlieb Blarr, Komponist, Alexander Nitzberg, Dichter, Alfred Lessing, Musiker und Musikwissenschaftler, Prof. Peter-Christoph Runge, Kammersänger und Ehrenmitglied der Deutschen Oper am Rhein, Dr. Ernst Sell, Mediziner und Sammler von musikalischen Erstausgaben und Tasteninstrumenten, Regine Müller, Feuilleton der Rheinischen Post, Natascha Plankermann, Journalistin und Manfred Hill, Vorsitzender des Städt. Musikverein zu Düsseldorf e.V. gegr. 1818.
Ziel der Gesellschaft ist die Förderung und Verbreitung des Werkes von Norbert Burgmüller durch Veröffentlichungen, Konzerte und Ausstellungen. Das Jahr 2010 im Blick (200. Geburtstag des Komponisten) will die Gesellschaft das Gedenkjahr vorbereiten und mit Herausgabe von Editionen und Tonträgern das Werk des Komponisten dokumentieren. Auf einer in Arbeit befindlichen Homepage wird die Gesellschaft über ihre Arbeit fortlaufend informieren.
Norbert Burgmüller war der Sohn des ersten Musikdirektors der Stadt Düsseldorf Johann August Franz Burgmüller und Mitglied des Musikvereins.
Klaus Zehnder-Tischendorf, geboren 1957 in Köln. Abitur und Studium der Bibliotheks- wissenschaft. Drei Jahre am Hochschulbibliothekszentrum Köln (DFG-Forschungsprojekt). Studium der Humanmedizin in Essen. Seit 1989 ärztliche Tätigkeit in der Schweiz und Promotion in der Gerichtsmedizin zu Basel. Seit 1998 als Praktischer Arzt in Zofingen/Aargau niedergelassen. Seit 2005 wieder in Köln ansässig.
Interessen
Weniger bekannte Musik von Joseph Martin Kraus über Theodor Kirchner und Julius Röntgen bis zu Leo Ornstein; Musikerautographen; Phantastische Literatur; Schach; Malerei; Kultur- geschichte; computergestützte Umsetzung von Musik in bewegte Bilder; Flora und Fauna.
Norbert Burgmüller
First encounter with works by Norbert Burgmüller in 1973 (Rhapsody in B minor, Op. 13, Sonata in F minor, Op. 8). Shortly thereafter, he began intensive collecting and research (discovery and identification of the final fragment of the Symphony No. 2 in D major, Op. 11 in 1983; investigation of further autographs). From 1980 to 1986, the first publications on Norbert Burgmüller appeared in the form of monographs, articles, and cover texts. After a career-related interruption, he resumed extensive research in 1995 and built up an archive on Norbert Burgmüller and his circle (literature, autographs, printed music, recordings, ephemera), as well as other publications. 2001: Development of the first online presentation dedicated solely to Norbert Burgmüller. From 2001 to 2003: Publication of a series of works by Norbert Burgmüller as first editions, reprints, and reprints.
Bibliographie Klaus Zehnder-Tischendorf zu Norbert Burgmüller und seinem Umkreis:
Norbert Burgmüller. Leben und Werk. Köln 1980.
Norbert Burgmüller (1810-1836). Ein vergessener Romantiker, aus Anlass seines 150. Todestages am 7. Mai 1986. Düsseldorf 1986.
Norbert Burgmüller. (in: Correspondenz. Mitteilungen der Robert-Schumann-Gesellschaft e.V. Düsseldorf, V.) Düsseldorf 1986, S. 8-11.
Norbert Burgmüller. Zur Eröffnung der Gedenkausstellung. Vortrag in der Raiffeisenbank Düsseldorf am 6.5.1986. Mskr.
Einführung zu ausgewählten Liedern und Klavierwerken. AULOS Preciosa 68539. Viersen 1986.
Fast verklungene Romantik: Norbert Burgmüller (1810-1836). (in: Schweizerische Ärztezeitung, LXXX, Nr.31.) Basel 1999, S. 1914-1917.
„Welch meisterliches Gebilde…“. Die Rhapsodie in h-moll op.13 (1834) von Norbert Burgmüller (1810-1836). Eine Werkmonographie. Zofingen 2000.
„Was in der Dinge Lauf jetzt missklingt tönt einst in ewigen Harmonien.“ Der Düsseldorfer Städtische Musikdirektor August Burgmüller als Begleiter der Sängerin Angelica Catalani. (in: Düsseldorfer Jahrbuch 2000, Beiträge zur Geschichte des Niederrheins, Bd. LXXI.) Düsseldorf 2001, S. 243-257.
Vorwort zum Erstdruck des Allegretto (Ständchen) o. op. Genf 2001.
Norbert Burgmüller (1810-1836) – Der Rheinische Schubert. (Der Kleine Lauschangriff.) (in: Klassik Heute, Jg. 4, Heft 8.) München 2001, S. 42f.
Vorwort zur Neuedition der Klaviersonate f-moll op.8 Düsseldorf 2001.
Vorwort zur Neuedition Sämtlicher Lieder. Düsseldorf 2001.
Grabbes Oper „Der Cid“. Neue Erkenntnisse zur Vertonung von Norbert Burgmüller. (in: Ich aber wanderte und wanderte – Es blieb die Sonne hinter mir zurück. Grabbe- Jahrbuch 2000/2001. 19./20. Jg.) Detmold 2002, S. 140-146.
Vorwort zur Neuedition ausgewählter Klavierwerke von Friedrich und Norbert Burgmüller. Düsseldorf 2002.
Vorwort zum Reprint der Sinfonie Nr.1 c-moll op.2. München 2002.
Vorwort zum Reprint des Trauermarsches a-moll op.103 von Felix Mendelssohn-Bartholdy. München 2002.
Vorwort zum Reprint der Ouvertüre f-moll op.5. München 2003.
Vorwort zum Reprint der 4 Entr’Actes op.17. München 2003.
Dr. med. Peter Konopka ist Internist, Sportmediziner und Leiter seiner eigenen Yoga-Schule in Augsburg. Neben seiner beruflichen Tätigkeit als internistischer Oberarzt am Klinikum Augsburg war er aktiver Radrennfahrer und zwölf Jahre lang sportärztlicher Betreuer der Deutschen Rad-Nationalmannschaften der Straßenradrennfahrer und Querfeldeinfahrer bei Trainingslagern und Etappenrennen sowie bei insgesamt 16 Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen. Von seinem indischen Yogalehrer Jonas Remedios wurde er 1991 zum Nachfolger als Leiter seiner Yoga-Schule in Augsburg bestimmt.
Neben seiner beruflichen Tätigkeit war er aktiver Radrennfahrer. Mit Radweltmeister Rudi Altig als Bundestrainer war er zwölf Jahre sportärztlicher Betreuer der Deutschen Rad-Nationalmannschaften der Straßenradrennfahrer bei Trainingslagern und Etappenrennen sowie bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen. Außerdem wurde er von seinem indischen Yogalehrer, Jonas Remedios, zum Yogalehrer ausgebildet und 1991 zu seinem Nachfolger als Leiter seiner Yoga-Schule in Augsburg bestimmt.
Dr. Peter Konopka war bis 2003 internistischer Oberarzt am Klinikum Augsburg. Sportlich immer aktiv, eröffnete er 1991 seine eigene Yoga-Schule in Augsburg. Die seit 5.000 Jahren bewährten fernöstlichen Übungen setzte Konopka bereits 1972 ein, als er Yoga erstmals als wirksamen Ausgleich für Wirbelsäulenbeschwerden bei Radsportlern entdeckte. Ungezählt sind seine Vorträge, Veröffentlichungen und Kolumnen in Fachmedien. Regelmäßig verfasst er auch Beiträge und gibt wertvolle Tipps in unserem Magazin »Gesundheit ganz groß«.
Interview WDR5 zum 90. Geburtstag 2012 und Bericht.
Er testete von 1955 an in mehreren Selbstversuchen die Möglichkeiten, die ein Schiffbrüchiger hat, unter extremer psychischer und physischer Belastung auf hoher See zu überleben. 1955 befuhr er in einem 7,70 m × 0,70 m großen und etwa 600 kg schweren, eigens in Liberia gefertigten Einbaum, der Liberia, und im folgenden Jahr mit einem noch kleineren Faltboot (5,20 m × 0,87 m, 27 kg), der Liberia III, den Atlantik.
Lindemann rüstete dazu ein handelsübliches zweisitziges Klepper-Faltboot vom Typ Aerius II mit 60 Lebensmittel-Konserven, 96 Milch- und 72 Bierdosen sowie 3 Litern Wasser aus und überquerte den Atlantik von den Kanarischen Inseln bis St. Martin auf den Niederländischen Antillen. Da er zwar zur Navigation einen Sextanten, für Ruhepausen einen Treibanker und zum Fischfang Angelzubehör mitführte, auf einen Kocher jedoch verzichtete, verzehrte er die gefangenen Fische roh. Lindemann weckte Zweifel an der seinerzeit diskutierten These Alain Bombards, Schiffbrüchige könnten ihren Trinkwasserbedarf allein aus dem Salzwasser oder dem Fleisch gefangener Fische decken: Er überlebte nur durch die Zufuhr von zusätzlich aufgefangenem Regenwasser. In den 72 Tagen der Atlantiküberquerung verlor er 25 Kilogramm Körpergewicht und überstand mehrere Orkane und zweimaliges Kentern. Er führte seinen Erfolg auf die sorgfältige mentale Vorbereitung seiner Reise durch autogenes Training und Autosuggestion zurück.
Lindemann war anschließend als Buchautor erfolgreich: Allein über den Ozean ist die logbuchartige Reportage seiner ersten Fahrten, Ein Mann, ein Boot, zwei Kontinente beschreibt die Erfahrungen einer dritten Atlantikquerung 1960 und resümiert dabei Gespräche mit afrikanischen Staatsmännern und mit Albert Schweitzer, mit dem er eine Zeit lang in Lambaréné (Gabun) als Arzt zusammenarbeitete. Er verfasste mehrere Werke zum Thema Autogenes Training, arbeitete als Gesundheitspädagoge für das Deutsche Rote Kreuz und hatte einen Lehrauftrag an der Universität Bonn zu den Themen Autogenes Training und Psychohygiene. Seine Ratgeber erschienen in zahlreichen Auflagen.
Hannes Lindemann lebte zuletzt in Bonn–Bad Godesberg Wolfgang Ellenberger hat einmal ein Telefonat mit ihm geführt.
Karl Sven Woytek Sas Konkovitch Matthew Kruszelnicki AM (geb. 1948), oft als Dr. Karl bezeichnet,[2] ist ein australischer Wissenschaftskommunikator und -popularisierer[2], der als Autor und Wissenschaftskommentator im australischen Radio, Fernsehen und in Podcasts bekannt ist.
Kruszelnicki ist Julius Sumner Miller Fellow der Science Foundation for Physics an der School of Physics der Universität Sydney.
Kruszelnicki erwarb einen Master-Abschluss in Biomedizintechnik an der University of New South Wales. Seinen Bachelor of Medicine und seinen Bachelor of Surgery schloss er 1986 an der Universität Sydney ab.
Nach der Grundschule war Kruszelnickis erster Job die eines Grabenbauers im Wollongong-Vorort Dapto. Er arbeitete auch als Filmemacher, Automechaniker, Wettermann beim Fernsehen und als Roadie für Slim Dusty, Bo Diddley und Chuck Berry.[12] Als er in Sydney als Taxifahrer arbeitete, wurde er bewusstlos geschlagen, nachdem er einen Fahrgast mitgenommen hatte, der versuchte, einer Gruppe von Männern zu entkommen.
Kruszelnicki moderierte 1985 die erste Staffel von Quantum (die später durch Catalyst ersetzt wurde). Als Wissenschaftskommunikator und Moderator tritt er in der Sendung Weekend Sunrise des Seven Network und im Fernsehprogramm ABC auf. Von Anfang 2008 bis 2010 moderierte er gemeinsam mit Adam Spencer die Fernsehserie Sleek Geeks.
Im Januar 2025 moderierte Kruszelnicki die Sendung Dr. Karl’s How Things Work auf ABC.
Kruszelnicki moderiert mehrere wöchentliche Radiosendungen und Podcasts. Seine einstündige Sendung auf dem ABC-Sender Triple J läuft seit 1981 in unterschiedlicher Form. Die wöchentliche Wissenschafts-Talkshow „Science with Dr. Karl“ wird donnerstags von 11:00 bis 12:00 Uhr ausgestrahlt und zieht bis zu 300.000 Hörer an; sie ist auch als Podcast verfügbar.[17]
Kruszelnicki unterstützt auch häufig andere Werbemaßnahmen von Triple J im Bereich Wissenschaft und Bildung, beispielsweise die Roadshow „Sleek Geek Week“ mit Adam Spencer und Caroline Pegram. Gemeinsam mit Adam Spencer veröffentlichte er bis Dezember 2015 regelmäßig den „Sleek Geeks“-Podcast.[18] Seit 2016 moderiert er außerdem den Podcast „Shirtloads of Science“.[19][20]
Viele Jahre lang, bis März 2020, trat Kruszelnicki wöchentlich live in der Late-Night-Sendung „Up All Night“ von BBC Radio 5 Live auf, meist mit Rhod Sharp, und beantwortete wissenschaftliche Fragen.[21] 2017 moderierte er „Dr. Karl’s Outrageous Acts of Science“ auf dem Discovery Channel (Australien).[22]
Kruszelnicki schreibt regelmäßig eine Kolumne für das Magazin Australian Geographic mit dem Titel „Need to Know“, die als Blog auf der Website des Magazins veröffentlicht wird.[23] Er schrieb auch für das Magazin „Good Weekend“ des Sydney Morning Herald.[24]
1981 trat er in einer australischen Radiodokumentation über Tod und Nahtoderfahrungen auf, die auf ABC ausgestrahlt wurde: „And When I Die, Will I Be Dead?“[25]. Die Dokumentation wurde 1987 verfilmt.
Politik Kruszelnicki kandidierte bei den australischen Bundeswahlen 2007 erfolglos für den australischen Senat. Er landete auf Platz zwei der Liste der Climate Change Coalition in New South Wales.[27]
2015 beteiligte sich Kruszelnicki an einer Werbekampagne der australischen Regierung für den kürzlich veröffentlichten Generationenbericht. Er hatte sich zuvor bereit erklärt, an der Kampagne mitzuwirken, da er glaubte, es handele sich um einen „unpolitischen, überparteilichen und unabhängigen Bericht“. Nach der Veröffentlichung zog er sich jedoch von der Kampagne zurück und bezeichnete sie als „fehlerhaft“. „Wie kann ein Bericht die nächsten 40 Jahre betrachten und den Klimawandel nicht erwähnen? Er hätte anerkennen müssen, dass der Klimawandel real ist, dass wir ihn verursachen und dass er chaotisch sein wird.“