Gerhard Kittel

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Gerhard Kittel

Gerhard Kittel (* 4. März 1925 in Berolzheim, Nordbaden; † 9. November 2011 in Marloffstein) war ein deutscher Hals-Nasen-Ohrenarzt, Phoniater und Pädaudiologe, der als Hochschullehrer in Erlangen maßgeblich am Aufbau des Faches in Deutschland und Europa mitgewirkt hat.

Gerhard Kittel verfasste auch Gedichte und lyrische Texte, sein Frühwerk ging jedoch in den Wirren des Zweiten Weltkrieges verloren. Danach publizierte er vor allem nach seiner Emeritierung Texte und Bücher, u. a. eine lyrische Reihe im Specht-Verlag. Er war Mitglied des Deutschen Bundesverbandes der Schriftsteller-Ärzte.

Für den Europäischen Kongress der Schreibenden Ärzte im Oktober 2002 in Bad Säckingen/Süddeutschland schrieb er ein Gedicht:

Gerhard KittelEuropalied„rough“ english translation:
Schwestern, Brüder, reicht die Hand,Brothers, sisters take your hand
lasst vergessen Streit und Leid,let´s forget quarrels and suffering
schätzet euer Vaterland,estimate your own country
stärkt Europas Einigkeit.and enforce Europe´s unity.
Lebt in Freiheit ohne Krieg,Live in freedom without war,
haltet Neid für immer fern,hold away jealousy forever,
ist Europa selbst schon Sieg,is Europe already a victory
leuchtet auf der Zukunft Stern.the star of future is gleaming.
Seht den Kontinent im Licht,See the continent in the light
fühlt und denkt und handelt recht,feel, think and act in the right way,
rächet das Vergang´ne nicht,do not revenge the past things
keiner sei des Anderen Knecht!nobody be the knight of the other!

https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Kittel_(Mediziner)


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Willem Kersing

Willem Kersing spielt seit seinem fünften Lebensjahr Klavier. Seine Lehrer waren unter anderem George van Renesse, Johan Patist, Jerome Lowenthal und Herman Strategier. Er studierte an den Konservatorien von Utrecht und Enschede. Er begleitet viele Sänger, darunter auch Sänger der Nationalen Reisopera, und hat mit Ank Reinders zusammengearbeitet. Seit einigen Jahren begleitet er Sänger, die von Marion van den Akker gecoacht werden. Er spielt Kammermusik in vielen Ensembles und veranstaltet ein Musikfestival auf Burg Feistritz in Österreich, nachdem er seine dortige Lehrtätigkeit als Arzt beendet hat. Auf YouTube gibt es mehrere Aufnahmen von ihm.

Willem Kersing ist mit der Autorin Hebrina Blok verheiratet. (siehe www.hebrinablok.nl) Sie haben 2 Kinder und 5 Enkelkinder.

In einem Benefizkonzert der Salzburger Residenz mit SängerDoc Joseph Schlömicher-Thier:

https://www.youtube.com/@willemkersing9041/featured

https://www.linkedin.com/in/willem-kersing-2a22a3a

https://www.facebook.com/willem.kersing.7

https://www.linkedin.com/in/willem-kersing-2a22a3a


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Detlef Strathmann

Detlef Strathmann (1941 – 2001) Sein Medizinstudium finanzierte er sich als Medizinjournalist – unter anderem für die Bild-Zeitung -, und fand damit den Einstieg in die Pharmabranche. Sein weiterer Weg führte ihn dann in die Werbung. 1973 gründete er die Werbeagentur Intramed, die auch heute noch zur Strathmann-Gruppe gehört.

Gleichzeitig empfahl er als Briefkasten-Doktor mehrerer Illustrierten die richtigen Medikamente. Die Leserinnen der Frauenzeitschrift »Petra« beriet er als Hausarzt Detlef Günther. im Fernsehjournal »TV Hören und Sehen« bot er seinen guten Rat als Mediziner Michael Falk an, in der Regenbogen-Gazette »Neue Post« gab er Gesundheitstips unter dem Pseudonym Dr. Bertram.

Den Höhepunkt seines Illustrierten-Doktortums erklomm Strathmann, als er sich im Frauen-Brevier »Brigitte« über die Hautkrankheit Cellulitis verbreitete: Er fand für den häufig auftretenden weiblichen Schönheitsfehler den fruchtigen Namen »Orangenhaut« und verwies dabei auf ein Medikament. das er kurz darauf schon aus eigener Produktion anbieten konnte.

https://strathmann.dermapharm.com/de-de

https://www.spiegel.de/wirtschaft/pillen-tanzen-a-3cc29831-0002-0001-0000-000041871435

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/wuh1-42-1996

https://www.welt.de/print-welt/article453948/Detlef-Strathmann-erlag-Herzleiden.html


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Werner Schunk

Prof. Dr. Werner Schunk hat in seinem Leben bereits mehr als hundert Länder bereist. Die Neugier auf die Menschen in anderen Kulturen, auf ihre Lebensweise und ihre Kunst hat ihn immer wieder in Züge, Autos, Busse, Flugzeuge, klapprige Helikopter und verdächtig leichte Boote der Einheimischen steigen lassen. Er wollte mit eigenen Augen sehen, wie die Ureinwohner auf Papua-Neuguinea, am Amazonas oder auf Madagaskar leben und ist stets eine Zeit lang geblieben. Reich an Eindrücken, Erkenntnissen und dem Dank der Menschen ist er wieder gegangen und hat seltene Kunstwerke zur Erinnerung mitgebracht. Einen Teil dieser außergewöhnlichen Andenken stellt er vom 2. Oktober 2020 bis zum 28. März 2021 im KunstForum Gotha aus und verbindet diese mit interessanten Anekdoten und Tipps aus seiner Arbeit als Arzt und Gehirnforscher.

Das erstaunlich universelle Lebenswerk von Professor Doktor Werner Schunk hat als Anker seine Heimatstadt Gotha. In Sundhausen wurde er geboren, lernte Schlosser im Waggonbau und wurde nach seinem Medizinstudium nur wenige Jahre später Betriebsarzt. Als die Praxisräume knapp wurden, behandelte er Menschen aus Gotha Ost in seiner Wohnung. Für das Gummikombinat systematisierte er Gifte, deren Wirkung und Behandlung. Die Erkenntnisse seiner Arbeit teilte Schunk mit anderen Forschern aus Schweden, Großbritannien und Amerika. Später reiste er nach Japan und Indien, um mit seiner Behandlungsmethode „Way of Schunk“ an Parkinson leidenden Menschen zu helfen. Dank seines umfassenden Wissens und seiner Erfahrung wurde er Direktor des Instituts für Arbeitsmedizin und Prorektor der Medizinischen Akademie in Erfurt und war nebenher im Stadtrat Gotha und für das Perthesforum in Gotha tätig.

Der Kern der Forschung von Professor Doktor Werner Schunk ist das Wunder Gehirn. Er kennt es bis in die kompliziertesten Prozesse der Biochemie unglaublich genau und hat doch das Staunen nicht verlernt. Er nennt das geheimnisvolle Organ ein Kunstwerk zum Denken, Fühlen und Bewegen. Er hat es so weit und hartnäckig erkundet, bis er als einer der ersten Menschen dieser Welt wusste, dass der eigene Stoffwechsel des Gehirns vom Mangan empfindlich gestört werden kann. Von da an hätte er sich nur auf Empfängen tummeln können und hat etliche Preise und Ehrungen angenommen. Doch dann tauschte er den feinen Anzug gegen den Arztkittel und die Tropenkleidung, um da zu sein, wo die wahre Kunst entsteht: bei den Menschen.

Er veröffentlichte 800 wissenschaftliche Publikationen und Vorträge sowie zehn wissenschaftliche Bücher. Er hält 68 Patente, u.a. auf Biomaterialien.

Wandlung des Lächelns

Jetzt huscht es über dein Gesicht,
ein Lächeln, das die Starre bricht.
Zeigt an die innere Verspannung,
löst Körper, Geist aus der Verbannung.

Das Lächeln ist auf bestem Wege
zur wundersamen Körperpflege.
Verschenke es mit deinem Blick,
es kommt in andrer Form zurück.

Diese äußerliche Handlung
zeugt von innerer Verwandlung.

https://werner-schunk.de

https://www.kultourstadt.de/kunstforum/ausstellungen/werner-schunk


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Gerhard Uhlenbruck

Uhlenbrucks Familie sollte nicht wissen, dass ihr Gerd lief, denn für sie war er krank (Sarkoidose). So wählte er als seinen Verein Urbachs GSV Porz, der etwas außerhalb lag. 36 Marathons und einen Hunderter, den er in seinen Geburtstag hinein lief, hat er bestritten. Zweimal finishte er die 42,195 km noch in der AK 70. Seine persönliche Bestzeit von 3:18 Stunden ist angesichts der Lungenvorgeschichte erstaunlich. Einmal (1984) wurde er sogar Deutscher Marathon-Meister der langlaufenden Ärzte und Apotheker. Sportliche Vielseitigkeit bewies er mit der Vizemeisterschaft der Rad fahrenden Ärzte, und zwar sowohl im Straßen- als auch im Zeitfahren.

Vom Leser zum Schriftsteller

„Der Aphorismus verdichtet die Quintessenz einer
Erfahrung in der Sentenz einer Erkenntnis.“

Sich eine Aufgabe gegen das Aufgeben zu geben, wollte Gerhard Uhlenbruck in der Zeit seines Klinikaufenthaltes nicht nur körperlich verstanden wissen; er suchte eine Herausforderung für Körper und Geist. Während er mit seiner „Therapie der kleinen Schritte“ physische Fitness erwarb, hielt er sich mit einer „Therapie der kleinen Sätze“ mental fit. Er begann Gedichte zu schreiben und sich dabei „mit dem Leben, der Liebe und der Liebe zum Leben“ auseinanderzusetzen. Veröffentlicht wurden sie 1975 noch unter dem Pseudonym Gerhard Günther („Nicht für immer“).

In der Folge präsentierte er sich ganz als Aphoristiker. Die Zahl seiner „inhaltsreichen Gedankensplitter“ ist über die Jahrzehnte ins Astronomische gestiegen. Ob medizinische Aphorismen oder Sportaphorismen, mit denen er ein neues Genre aus der Taufe hob – Uhlenbruck war nicht nur der produktivste Schriftsteller dieser Gattung, sondern überzeugte in Qualität und Originalität. „Überall kommt eine verständnisvolle Menschenkenntnis zum Vorschein, die bei aller Gesellschaftskritik nicht in Zynismus oder Pessimismus mündet, sondern Hoffnung auf eine bessere Einrichtung der gebrechlichen Welt zum Ausdruck bringt“ (Prof. Dr. Wolfgang Mieder).

Dutzende Aphorismenbände liegen seit 1977 von ihm vor, ob „Ein gebildeter Kranker“, „Nächstenhiebe“ oder „Der Klügere gibt nicht nach“. Ab- bzw. nachgedruckt finden sich seine Geistesblitze, Denkanstöße und Feststellungen in Satire- und Fachzeitschriften, auf Kalenderblättern und in Bildbänden. Allein in H.-H. Skupys‘ „Das große Handbuch der Zitate von A bis Z“ (2004) wurden über 300 seiner Bonmots aufgenommen. Anerkennend verlieh ihm die Narrenakademie in Dülken in 2001 den Titel „Dr. humoris causa“. Das Deutsche Aphorismus Archiv in Hattingen wählte ihn zu seinem Ehrenvorsitzenden. Zu guter Letzt wurde ihm 2017 der Lehrer-Welsch-Sprachpreis für Literatur in Köln verliehen.

In unzähligen Aphorismen thematisierte Uhlenbruck auch das Laufen. Es fällt schwer hier eine Auswahl zu treffen. „Am Ende zieht sich ein Marathon immer mehr in die Länge“, mag Marathonläufer besonders ansprechen. Lauftherapeuten könnten an folgenden Aussagen Gefallen finden: „Laufen als Therapie: Was einen innerlich bewegt, kann man durch äußere Bewegung verarbeiten.“ „Laufen ist Psychotherapie ohne Psychotherapeuten – unter Zuhilfenahme der Beine.“ Oder: „Laufen ist die einzige Therapie, die nichts kostet, außer Zeit! Eine Ich-AG als AOK: Alles Ohne Kosten!“

Wie das Laufen, so war für Uhlenbruck auch das Lachen Medizin, Abbau von Stress, Verbesserung der Immunfitness. Und weil sein humoristisches Interesse keine Grenzen kannte, wirkte er, wenn seine Zeit es erlaubte, in einer Laienspielgruppe der VHS mit wie auch beim Buchprojekt „Humor als Kölsche Philosophie“ (Köln 2003). Zudem sprach er perfekt „Kölsch“.

Sportliche Auszeichnungen

Seine sportliche Karriere begann Uhlenbruck in der Gymnasialzeit erst als Boxer, dann als Läufer. Er war:

  • Deutscher Marathonmeister der Ärzte
  • Deutscher Vizemeister bei den Radfahrenden Ärzten (Straßenrennen & Zeitfahren).

Zitate seiner Aphorismen:

  • Manche halten einen ausgefüllten Terminkalender für ein ausgefülltes Leben.
  • Zeitungsenten bringen die Leser zum Schnattern.
  • Die ungeschminkte Wahrheit bringt immer Farbe ins Gesicht.
  • Wenn man Spaß an einer Sache hat, dann nimmt man sie auch ernst.
  • Frisch gesagt ist halb gewonnen.
  • Wir sind alles Nichtsnutze, das heißt, wir tun nichts, was uns nichts nützt.
  • Neidhammel = Ehrgeizige Schafe.
  • Man empfindet es oft als ungerecht, daß Menschen, die Stroh im Kopf haben, auch noch Geld wie Heu besitzen.
  • Inzwischen wissen wir, was uns noch blüht – nämlich immer weniger!
  • Das wirklich Rührende an der Liebe ist der Kochlöffel.
  • Karrieristen = Leute, welche andere vor ihren Karren spannen.
  • Auf dem Gipfel des Erfolgs steht auch ein Kreuz: für die Leichen, über die man gegangen ist. (Als Betriebsrat/Sozialpolitiker/Manager wissen Sie, wovon ich rede. Von der Rücksichtslosigkeit. Vom Egoismus. Als Christ sage ich: Wer sich so verhält, kann kein Christ sein. Denn das Christentum kreist im Kern um den einen Satz, der da lautet: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“)
  • An Karneval maskiert man sich, damit man die Maske fallen lassen kann.
  • Unsere Leistungsgesellschaft ist nicht eine Gesellschaft, in der nur Leistung gilt, sondern eine, welche bestimmt, was Leistung ist und wer sie leisten darf.
  • Manches wäre anders in der Welt, wenn man an manchen Dingen nichts verdienen würde.
  • Fanatiker lassen sich schon aus Überzeugung nicht überzeugen.
  • Ehrgeiz schafft viel, sogar einen selbst.
  • Sein Pferdefuß bestand darin, daß er nicht beschlagen war.
  • Wir sind ein Volk der Denker, denn wir denken immer daran, was andere wohl von uns denken.
  • Eine Änderung des Bewußtseins verändert unbewußt auch das Sein.
  • Guter Rat ist teuer, schlechter Rat kann teuer zu stehen kommen.
  • Man muß sich dauernd beherrschen, um die Beherrschung nicht zu verlieren.
  • Das Geheimnis des Autos: Man ist in seinen eigenen vier Wänden.
  • Erst haben die Menschen das Atom gespalten, jetzt spaltet das Atom die Menschen.
  • Aller Anfang ist leicht – wenn man ihn mit dem Ende vergleicht.
  • Zwischenmenschliche Beziehungen sind „mit Abstand“ die besten.

Tolles Portrait https://www.laufreport.de/portraits/personen/uhlenbruck/uhlenbruck.htm

Portrait https://www.aphorismen.de/autoren/person/3833/Gerhard%20Uhlenbruck

https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Uhlenbruck

>1.000 Aphorismen https://www.aphorismen.de/suche?f_autor=3833_Gerhard+Uhlenbruck


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Fritz Baars

Fritz Baars ist RadfahrerDoc. Auf seiner Webseite berichtet er ausführlich über die Radsport-Vereinigung Deutscher Ärzte und Apotheker.

Ab  01.01.2013 genieße  ich nun meinen beruflichen Ruhestand. Es war anfangs eine enorme Umstellung nach einem arbeitsreichen, inter-essanten Berufsleben. Doch nun habe ich endlich  genügend Zeit für meine Hobbies! Der aktive Radsport nahm und nimmt dabei einen wichtigen Platz ein. Aber auch die Pflege meiner Homepage und das Zusammentragen von Fakten und Informationen erfordert viel Zeit. Und dann ist da natürlich auch unser Bungalow mit dem Gartengrundstück darum, welcher über das gesamte Jahr meinen Einsatz verlangt. In den Wintermonaten sichte und sortiere ich das viele Bild- und Filmmaterial, welches sich über die vielen Jahere angesammelt hat. Das meiste kann man getrost entsorgen. Von den interessantesten Ereignissen schneide ich kurze Videos mit Musikuntermalung und Textinformationen zusammen. Da das Fernseprogramm meistens langweilig ist und offenbar nur noch von Wiederholungen lebt, können wir ersatzweise  schöne Erinnerung von Urlaub, Familienfesten  usw. aus dem gespeicherten Fundus ansehen.

Andere  Interessengebiete sind auch: Geschichte, Musik, Reisen, gelegentlich Angeln, Ornithologie im Bereich unseres Bungalows. Lieblingsmusik: Oldies, Rock. Lieblingsfilme: Historische und Naturfilme. Sprachen:  Umgangsenglisch, Schulrussisch (ein bisschen Arabisch durch einen über einjährigen Aufenthalt in Libyen).

Mitgliedschaft: Bis zu seiner Auflösung RVDÄ (Radsportvereinigung deutscher Ärzte und Apotheker), der sich inzwischen leider nach über 30 Jahren seines Bestehens aufgelöst hat. (Berichte im Deutschen Ärzteblatt)

Außerdem tanze ich gern. Meine Frau und ich haben nach der Wende an mehreren Tanzkursen teilgenommen, was uns großen Spaß bereitet hat. Tanzen ist übrigens sportlich gesehen eine körperlich anspruchsvolle  Betätigung. Unser  damaliger Tanzlehrer  erzählte uns, dass Spitzentänzer/innen im Leistungssport bei sportmedizinischen Leistungstests oft bessere Werte aufweisen, als Sportler aus andere kraftraubenden Disziplinen.

Da wir uns von März bis Oktober häufig in unserem Bungalow aufhalten, ergibt  sich die Hobbyornitholgie automatisch. Von morgens bis abends hört man überall Vogelstimmen und sieht unterschiedliche Vögel auf dem Rasen, in den Bäumen, Büschen und in der Luft. So etwa 50 Arten zählen wir im Laufe des Jahres. Auch seltenere Exemplare kommen vor. Ein Grünspecht-Pärchen konnten wir 2004  ca. 10 Min bei der Futter-suche auf unserem Rasen beobachten, an einer Stelle, wo viele Ameisen zu finden waren.

https://www.fritzbaars.de/mein-hobby-radsport/bungalow-und-garten

Haupt-Webseite https://www.fritzbaars.de/


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Rainer Katterbach

Rainer Katterbach arbeitet seit seiner Pensionierung als Chefarzt eines Berliner Krankenhauses als Ehrenarzt im Samaritertelefondienst.
Zwei- bis dreimal im Monat übernimmt er einen 4-Stunden-Dienst in der Seelsorge. Die meisten Anrufe dauern 20 bis 45 Minuten. Selbst Katterbach, ein erfahrener Psychoanalytiker, sagt, dass die Anrufe sehr kräftezehrend sein können. Seine „Klienten“ sind chronisch Kranke oder junge Mütter, die nie gearbeitet haben und Schwierigkeiten haben, ihr Leben zu organisieren. Anonymität ist das Grundprinzip.

Ein Freund machte ihn neugierig auf diese ehrenamtliche Tätigkeit. Bei 30 % der Anrufe hilft ihm seine frühere Tätigkeit als Psychiater und Psychotherapeut sehr, da die Betroffenen an psychischen Erkrankungen leiden. Allerdings verrät er seinen Beruf während der Anrufe nicht gerne. Andere haben praktische Probleme, und es fällt ihnen schwer, nicht sofort Ratschläge zu geben, sondern vor allem zuzuhören. Dann fällt es ihnen leichter, den Gesprächspartner zu sich selbst zu führen und seine persönliche Lösung zu finden.

Von den ehrenamtlichen Helfern wird ein gewisser religiöser Hintergrund erwartet. Katterbach ist mittlerweile hinduistisch eingestellt, betont aber, dass religiöse Diskussionen im Samaritertelefondienst nicht das richtige Mittel seien – vielmehr sei Zuhören und die Suche nach Lösungen im letzten Schritt wichtig.

Katterbach selbst interessierte sich seit seiner Kindheit für Psychologie und Psychiatrie. Geboren in der Nähe von Aachen, riet ihm ein Freund seines Vaters, Medizin zu studieren. Die Atmosphäre des „Aufbruchs“ in Berlin ließ ihn dort leben. Studium, Beruf und die junge Familie mit drei Kindern waren für ihn eine schwere Zeit. Die Unterstützung seiner Frau war für ihn unerlässlich. Sein Interesse am Samaritertelefondienst begann früh, nachdem er ein Buch des Arztes, Priesters und Psychotherapeuten Klaus Thomas gelesen und später von Viktor E. Frankls Werk „Ärztliche Seelsorge“ inspiriert worden war.

https://magazin.aekb.de/fileadmin/mitgliederzeitschrift/2015/b1506.pdf

from Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 51-52 vom 25.12.2006, Seite A-3467
THEMEN DER ZEIT: Portrait

https://www.aerzteblatt.de/search/result/acc0d970-0045-475d-b476-588d88a9baf2?q=Rainer+Katterbach+


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Gerhard Hermann

Gerhard Hermann -Laborarzt und Inhaber einer Laborfirma- realisiert an seinem Wohnsitz Gartenträume!

Vor 40 Jahren bestand das Gelände rings um den Hof Zellesmühle in Weigenheim/Reusch bei Uffenheim aus Acker. Dann fing Gerhard Hermann an, erste Bäume zu pflanzen. Im Lauf der Jahre wurde aus dem Acker ein wahrer Park. Mit seiner Mischung aus fränkischer Landschaft und englischer Gartenarchitektur zählt er heute zu den größten und abwechslungsreichsten Privatgärten Süddeutschlands.

https://labor-hermann.de/unser-labor/historie

https://www.management-krankenhaus.de/topstories/labor-diagnostik/30-jahre-institut-virionserion-dr-gerhard-hermann-im-interview


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Georg Hörmann

Georg Hörmann (* 13. November 1946 in Ulm) ist ein deutscher Psychologe, Arzt, Psychotherapeut und Professor im Ruhestand für Pädagogik an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg.

Hörmann studierte nach dem Abitur am Humboldt-Gymnasium Ulm Im Jahre 1965 Lehramt an Gymnasien (PhilosophieLateinTheologiePädagogik), Musikwissenschaft (Magisterstudiengang), Psychologie (Diplom) und Humanmedizin. Er erwarb die Abschlüsse Chorleiter (C-Examen) an der Westfälischen Schule für Musik, Magister in Musikwissenschaft (M.A.), war Organist u. a. an der Petri-Kirche Münster; allgemeine Prüfung in Philosophie und Pädagogik, erste philologische Staatsprüfung für Gymnasien in den Fächern Latein, Theologie, Pädagogik, Diplom in Psychologie, medizinisches Staatsexamen, Approbation als Arzt, Anerkennung zum Führen der Bezeichnung Psychotherapie (Ärztekammer Westfalen-Lippe), Promotionen an der philosophischen, medizinischen und der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften (Dr. phil., Dr. med., Dr. rer. soc.) und Habilitation im Fachbereich Erziehungswissenschaft.

https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_H%C3%B6rmann_(Erziehungswissenschaftler)


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Cecil G. Helman

Cecil Helman (4. Januar 1944 – 15. Juni 2009) war ein südafrikanischer Arzt, Autor und medizinischer Anthropologe.[1][2][3][4][5]  Er veröffentlichte Gedichte, Essays und Kurzgeschichten sowie wissenschaftliche Bücher und Aufsätze.

Adam Kuper, zeitweiliger Professor für Anthropologie an der Brunel University, hielt zu diesem Thema Vorlesungen an der UCL, als er Helman kennenlernte. „Damals war es für einen Mediziner sehr ungewöhnlich, einen sozialwissenschaftlichen Kurs zu belegen“, erinnert er sich. „Aber Cecil war immer mehr als nur ein Arzt. Er wollte seinem Leben verschiedene Facetten verleihen.“ Dazu gehörten Malerei sowie das Schreiben von Gedichten und Prosa. Es war Kuper, der Helman Ende der 1980er Jahre an der Brunel University anstellte, um den ersten Kurs für medizinische Anthropologie in England zu leiten. „Er war ein sehr guter Dozent an der Brunel University. Der Kurs zog ursprünglich vor allem Menschen mit medizinischem Hintergrund an, da die Gesundheitsbehörden begonnen hatten, mit den Problemen und Vorstellungen von Einwanderergruppen zu kämpfen, für die sie nicht gut gerüstet waren. Cecil war besonders erfolgreich im sokratischen Unterricht in kleinen Gruppen. Er brachte die Studenten dazu, Dinge zu lesen, darüber zu sprechen und dann die Diskussion zu gestalten.“

https://en.wikipedia.org/wiki/Cecil_Helman

https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673609614033/fulltext

Dear Dr Ellenberger,
I am a doctor as well as a writer. You might be interested in my recent memoir: Suburban Shaman: Tales freom Medicine’s Frontline (see: www.hammersmithpress.co.uk/suburbanshaman ), which in March was selected for broadcast by the BBC as a ‚Book of the Week‘.
Best wishes,
Cecil Helman