Rüdiger Penthin

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Rüdiger Penthin

Im Folgenden stellt sich Rüdiger Penthin, Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Musik und im Vorstand, vor:

Jahrgang 1959. Geboren in Köln. Vater von 3 Kindern. Erhielt den ersten Klavierunterricht mit 6 Jahren, mit 17 Jahren Stipendium als Jungstudent an der Musikhochschule Köln im Fach Klavier, mit 18 Jahren jedoch Entschluss zum Medizinstudium 1980-1986 (Universität Köln). Promotion 1989.

Nach der Ausbildung zum Facharzt (Universitätskinderklinik Aachen) und Oberarzttätigkeit in der pulmologisch-allergologischen Kinderfachklinik Satteldüne (Amrum) erfolgte 1993 die Niederlassung als Kinder- und Jugendarzt in eigener Praxis in Schönberg/Holstein, Praxisschwerpunkt: Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter. 1992 bis 1996 psychotherapeutische Zusatzausbildung. Autor mehrerer Bücher zum Thema Kinder und Eltern. Mitbegründer der Elternwerkstatt Probstei, einer Einrichtung der Elternbildung. 

2000 erfolgte nach langer musikalisch-solistischer Pause sein Solodebüt mit einem Klavierabend bei „Schönberg Kulturell“ mit Werken von Bach, Mozart Beethoven, Schubert, Chopin und Brahms.  In den folgenden Jahren wechselnde Kammermusikprogramme, 2004 Mozart Klavierkonzert F-Dur mit dem Kieler Kammerorchester, seit 2006 Liederabende mit Matthias Klein. Gemeinsame Aufführung der großen Schubert- und Schumann-Liederzyklen. 2006 Gründung der Fusion-Jazz-Band „Delicious Date“, welche mit dem Bechstein – Preis 2008 ausgezeichnet wurde. Seit 2018 Mitarbeit im Vorstand des Kulturvereins Probstei e.V.

https://www.kinderaerzte-im-netz.de/aerzte/sch%C3%B6nberg/drsleupen/hauptseite.html

https://www.kiae-probstei.com/team


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Carl Clauberg

Carl Clauberg (* 28. September 1898 in WitzheldenWupperhof; † 9. August 1957 in Kiel) war ein deutscher Gynäkologe, der als SS-Arzt an hunderten weiblichen KZ-Häftlingen Zwangssterilisationen vornahm. Aufgrund seiner auch im Vernichtungslager Auschwitz anhand von brutalen Menschenversuchen betriebenen Forschungen zu hormonbasierten Verhütungsmethoden gilt Clauberg als einer der Väter der Antibabypille.

Politische Tätigkeit

Clauberg trat zum 1. Mai 1933 der NSDAP (Mitgliedsnummer 2.733.970)[10] und der SA bei.[1][2] In der SA bekleidete Clauberg den Rang eines Sanitätsobersturmführers.[9] Zudem gehörte er dem NS-Dozentenbund und dem NS-Ärztebund an.[2] Clauberg wurde 1940 ehrenhalber SS-Gruppenführer der Reserve

Dr. Carl Clauberg „The beast“, Gemälde des expressionistischen Künstlers Stefan Krikl aus dessen Serie Doctors of Death, 1985 (dt. Dr. Carl Clauberg „Die Bestie“ aus Ärzte des Todes)

„Claubergs brutales Vorgehen ist bald lagerbekannt – einmal kommen SS-Aufseherinnen hinzu, weil sie sehen wollen, was er denn eigentlich mit den Frauen treibe, deren Geschrei durch das Lager hallt“.[4] Aufgrund des Vorrückens der Roten Armee setzte er seine Versuche im Konzentrationslager Ravensbrück an mindestens 35 weiteren Frauen fort.[4] Insgesamt führte Clauberg zwischen ca. 550 und 700 Zwangssterilisationen durch. Zu seinen Opfern zählte Ilse Arndt.

Am 8. Juni 1945 wurde Clauberg in Eckernförde (Schleswig-Holstein) festgenommen. Er wurde nach Anerkennung seiner Schuld im Juli 1948 in der Sowjetunion wegen der Ermordung sowjetischer Staatsbürger im KL Auschwitz zu 25 Jahren Haft verurteilt. Am 11. Oktober 1955 wurde er aus der Kriegsgefangenschaft im Rahmen der „Heimkehr der Zehntausend“ als „Nichtamnestierter“ entlassen.[9] Zunächst war er wieder als Gynäkologe[19] an seiner alten Universitätsklinik tätig. Er wurde dort als „Spätheimkehrer“ und Märtyrer gefeiert.[20] Der Zentralrat der Juden in Deutschland erstattete Strafanzeige wegen fortgesetzter schwerer Körperverletzung. Am 21. November 1955 wurde in Kiel der Haftbefehl ausgestellt, nachdem er kurz zuvor schon auf Antrag seiner Frau wegen Drohungen mit Mord und Totschlag in die psychiatrische Klinik von Neustadt in Holstein eingewiesen worden war. Anfang Februar 1956 stellten die Gutachter seine Zurechnungsfähigkeit fest, bescheinigtem ihm aber eine „abnorme“ Persönlichkeit. Er kam in das Strafgefängnis Neumünster und Anklage wurde erst im Dezember 1956 erhoben – es fand sich „kein führender Gynäkologe (wie MartiusPhilipp usw.), der als Gutachter vor Gericht hätte fungieren wollen“.[21] Ralph Giordano schrieb über die Anklageschrift:[22]

„Obwohl ich vielen NS-Prozessen vor bundesdeutschen Schwurgerichten beigewohnt habe, gehört die Anklageschrift gegen Clauberg zur unerträglichsten Lektüre, der ich mich je beim Studium von Naziverbrechen unterzogen habe.“

Aufgrund der gegen ihn erhobenen Vorwürfe wurde Clauberg 1956 die Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie versagt und ihm im März 1957 Berufsverbot erteilt.[23] Bevor es zum Prozessauftakt kommen konnte, – die Verteidigung hatte die Eröffnung hintertrieben[24] und das mit vielen ehemaligen nationalsozialistischen Juristen besetzte Landgericht Kiel hatte den Nebenkläger Henry Ormond abgewiesen – starb Clauberg im August 1957 an einem Schlaganfall in der Untersuchungshaft. Er war bei nur 155 cm Körpergröße stark fettleibig gewesen und galt als Alkoholiker. Weil Zweifel an einem natürlichen Tod bestanden, wurde eine Obduktion durch das gerichtsmedizinische Institut Kiel durchgeführt. Sie ergab beginnende Gehirnerweichung (Enzephalomalazie).

https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Clauberg


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Christos Pantazis

Christos Pantazis (* 9. Oktober 1975 in Hannover)[1] ist ein deutscher Arzt und Politiker (SPD). Er ist seit dem 26. Oktober 2021 Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Zuvor war er von Februar 2013 bis November 2021 Mitglied des Niedersächsischen Landtages und dort ab November 2017 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion.

1998           Eintritt in die SPD
2001 – 04   Wahl in den Ortsrat Seelze (dort Fraktionsvorsitzender)
2003 – 05   Sprecher der Jusos im SPD Bezirk Hannover
2003 – 04   Stellv. Vorsitzender der Jusos Niedersachsen
2009           Mitglied im Vorstand der SPD Braunschweig
2011 – 15   Stellv. Vorsitzender der SPD Braunschweig
2011           Mitglied des Vorstandes der SPD-Fraktion im Rat der Stadt
2012 – 13   Vorsitzender der SPD Bebelhof – Viewegsgarten
2013 – 21   Mitglied des Nds. Landtages für den Wahlkreis 1 | Braunschweig-Nord
2015           Vorsitzender der SPD Braunschweig | Mitglied im Vorstand des SPD-Bezirks Braunschweig
2016 – 21   Mitglied der Verbandsversammlung im Regionalverband Großraum Braunschweig
2017 – 21   Stellv. Vorsitzender der SPD-Fraktion im Nds. Landtag 
2017 – 21   Sprecher der Braunschweiger Gruppe auf Landesebene
2019           Stellv. Vorsitzender des SPD-Bezirks Braunschweig
2021           Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis | Braunschweig
2022           Stellv. gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion
2022           Sprecher der Braunschweiger Gruppe auf Bundesebene
2023           Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes des SPD-Bezirks Braunschweig
2023           Stellv. Vorsitzender der Landesgruppe Nds./HB in der SPD-Bundestagsfraktion

https://christos-pantazis.spd.de

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/christos-pantazis


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Matthias Schrenk

Der Künstler Matthias Schrenk (links) und Bernd Salfner vor dem Ölbild „Junger Mann mit Fisch“. Bilder: Rosemarie Tillessen | Bild: Rosemarie Tillessen

Nach dem Abitur am Klettgau Gymnasium in Tiengen war er Stipendiat des Landes Norwegen und begann seine künstlerische Ausbildung an der Ringsaker Folkehögsskole . Während seines Stipendiats in Norwegen beschloss er an Stelle der Wehrpflicht Zivildienst im Psychiatrischen Landeskrankenhaus auf der Reichenau zu leisten. Im Anschluss daran studierte er drei Semester Kunsterziehung an der pädagogischen Hochschule in Freiburg, wechselte dann an die freie Kunstschule in Stuttgart. Nach bestandener Aufnahmeprüfung an der Kunstakademie Karlsruhe wurde ihm die Möglichkeit gegeben in der Malklasse von Gerd van Dülmen seine künstlerische Ausbildung fort zu setzen. 

Seit 1996 ist er Augenarzt in Rheinfelden. Die rund 50 Arbeiten, die 2023 in einer Ausstellung zu sehen waren, entstanden alle – bis auf ein Bild – in den vergangenen zwei Jahren: „Da hatte ich durch Corona erstmalig mehr Zeit, nicht nur nachts oder am Wochenende.“ Im Gespräch mit Salfner erzählt er, wie seine Bilder entstehen – ohne feste Planung, aus dem Unterbewusstsein heraus: „Ich fange einfach an.“ Dann übermalt er sie oft, verändert sie. Übermalte Spuren entdeckt der Betrachter häufig. „Ich bleibe dabei immer im Gegenständlichen: hier ein Kopf, ein Gesicht, eine Figur. Landschaft interessiert mich nicht so.“ Die Frage, ob seine Bilder melancholisch seien, bejaht er: „Da ist immer Melancholie in der Kunst.“

https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/wanderer-zwischen-zwei-welten;art372623,11803113

Praxis


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Stephanie Arndt

Stephanie Arndt studierte Humanmedizin, Wirtschaftswissenschaften und
Kriminalistik. Sie war Offizier bei der Bundeswehr, Hochleistungssportlerin mit sechs Weltmeisterschaftsteilnahmen und lebt seit dem
Orkan „Xaver“ im Dezember 2013 mit ihrem Pferd Nasar in einer
tierischen Wohngemeinschaft zusammen im Haus. Als Pippi Langstrumpf
des 21. Jahrhunderts – unangepasst, querdenkend, autark – verkörpert
Stephanie Arndt den Wunschtraum vom unabhängigen Leben, öffnet
Herzen und ermöglicht Fantasien und Träume. Für Jung und Alt.

https://www.youtube.com/@HauspferdNasarNASARLAND/videos

https://nasar.land

https://shop.tredition.com/booktitle/Hauspferd_Nasar_-_Gl%3fck_ist_selbstgebacken/W-1_81964


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Olaf Zenner

Von Beginn meines Medizinstudiums
an hatte ich den Wunsch, mich sowohl der
Medizin als auch der Musik zu widmen. Während meines
Medizinstudiums fehlte mir allerdings die Zeit für einen
regelmäßigen Orgelunterricht. Es blieb mir daher nichts
anderes übrig, als mich autodidaktisch fortzubilden. Nach
dem medizinischem Staatsexamen und der Promotion begann
ich in Köln das Musikstudium und beendete es mit einem
Konzertexamen für Orgelspiel.

Artikel über sein Orgelspiel und seine Kurse.

Dr. Olaf Zenner und seine Frau mit dem Präsidenten der GdO, Prof. Dr. Matthias Schneider, anlässlich der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft der GdO. (Foto: Roland Behrens)

https://www.gdo.de/aktuelles/aktuelles-detail/dr-olaf-zenner-zum-ehrenmitglied-der-gdo-ernannt

https://www.wp.de/staedte/sundern/article12310006/dr-olaf-zenner-zeigt-umwerfende-spielfreude.html

https://www.wp.de/staedte/sundern/article12290763/bach-werke-erklingen-auf-sauer-orgel.html

http://www.operapoint.com/?page_id=5949


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Wolfram Hackel

Wolfram Hackel (* 25. April 1942) ist ein deutscher Mediziner und Orgelforscher.

Hausorgel von Dr. Wolfram Hackel in Dresden/Plauen

Wolfram Hackel studierte Medizin. 1967 promovierte er an der Medizinischen Akademie in Dresden. Danach führte er als Facharzt eine urologische Praxis in Dresden-Plauen.

Wolfram Hackel publizierte seit den 1970er Jahren Werke zu Orgeln und Kirchen. Er entwickelte sich bald zu einem der wichtigsten Orgelforscher für Sachsen. Wolfram Hackel ist ein langjähriges Mitglied der Gesellschaft der Orgelfreunde.[1] Er war Mitglied in deren Beratenden Ausschuss (1995–1998), Schriftführer (1998–2003) und Mitglied im Hauptausschuss (2011–2021)

Artikel über Orgeln in Neuengönna

Artikel über eine Silbermann-Orgel

Wolfram Hackel war Mitherausgeber des vierbändigen Lexikons norddeutscher Orgelbauer und publizierte zahlreiche Texte zu Orgeln und Orgelbauern vor allem in Sachsen.Wolfram Hackel war Mitherausgeber des vierbändigen Lexikons norddeutscher Orgelbauer und publizierte zahlreiche Texte zu Orgeln und Orgelbauern vor allem in Sachsen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfram_Hackel

Bücher-Verzeichnis Wolfram Hackel

Funktionsträger bei der GdO Gesellschaft der Orgelfreunde

https://www.maenneraerzte.de/wolframhackel

http://www.pape-verlag.de/autoren.htm

https://persondata.toolforge.org/p/Wolfram_Hackel


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Gerhard Aumüller

2. von unten Gerhard Aumüller

Gerhard Aumüller (* 19. November 1942 in Arolsen) ist ein deutscher Mediziner und war Professor für Anatomie und Zellbiologie an der Philipps-Universität Marburg. Außerdem ist er als Orgelhistoriker hervorgetreten.

Zudem hat Aumüller den historischen Orgelbau erforscht und vor allem zum klassischen Orgelbau in Hessen und Westfalen veröffentlicht. Er ist seit 2000 Mitglied der Historischen Kommission für Hessen und wurde 2012 in den Beirat der Internationalen Heinrich Schütz-Gesellschaft (ISG) gewählt. Für seine medizin- und musikhistorischen Forschungen wurde Gerhard Aumüller 2017 mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz) ausgezeichnet.

Gerhard Aumüller, Jahrgang 1942, studierte Medizin und Anthropologie in Mainz, Würzburg und Marburg. Es folgten Promotion und Habilitation im Fachgebiet Anatomie. Nach einem Forschungsaufenthalt in den USA übernahm der Geehrte den Lehrstuhl für Experimentelle Morphologie an der Philipps-Universität Marburg. Später übernahm er dort den Lehrstuhl Anatomie II. Diesen hatte er bis zu seiner Emeritierung 2007 inne. Über die Medizingeschichte hinaus setzt sich Professor Aumüller im Waldecker Geschichtsverein ein. Dort ist er seit 2012 ehrenamtlich aktiv. Seit 2013 betreut er den umfangreichen Rezensionsteil der wissenschaftlichen Zeitschrift „Geschichtsblätter für Waldeck“. Auch der Musikgeschichte gilt die Begeisterung von Professor Aumüller. Diese kommt unter anderem in seinem Engagement zum Erhalt von denkmalgeschützten Kirchenorgeln zum Ausdruck. Im Bereich der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen-Waldeck hat sich der Geehrte für viele Orgelsanierungen eingesetzt. Darüber hinaus übernimmt er regelmäßig auch selbst den Organistendienst in Kirchengemeinden des Marburger Landes.

In die Historische Kommission für Hessen wurde der Geehrte 2000 aufgenommen. Im Jahr 2002 wurde er in ihren Hauptausschuss gewählt, dort war er Mitglied bis 2012. Als Vorstandsmitglied der Historischen Kommission für Hessen und des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde arbeitet er als Mitherausgeber der Zeitschrift für hessische Geschichte und Landeskunde.

Artikel über Hoforgelbauer von Gerhard Aumüller (32 Seiten)

Aumüller lebt in Münchhausen (am Christenberg). Die Übersetzerin Uli Aumüller ist seine Schwester.

Ehrenmitglied der Heinrich-Schütz-Gesellschaft

Aumüller sorgte mit seinem Anatomie-Kollegen Adolf Friedrich Holstein (Sprechstimme) für die Anbringung dieser Heinrich-Schütz-Relief-Skulptur

Auszeichnung


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Adolf-Friedrich Holstein

Erklärungen gesprochen von Adolf Friedrich Holstein

Wolfgang Ellenberger war einer der Anatomie-Studenten von Prof. Holstein und durfte zu dessen 80. Geburtstag für die musikalische Umrahmung sorgen.

Die Geschichte des Medizinhistorischen Museums Hamburg begann im Jahre 2007. Der Vorstand des UKE bat den Freundes- und Förderkreis des UKE, das heutige Fritz Schumacher-Haus nach dem Auszug des Pathologischen Instituts zu restaurieren und einer neuen Nutzung zuzuführen. Die Idee, in dem restaurierten Gebäude ein medizinhistorisches Museum einzurichten, wurde von allen Beteiligten begrüßt. Prof. Adolf-Friedrich Holstein, der damalige Vorsitzende des Freundes- und Förderkreises nahm sich der Aufgabe an und suchte zunächst nach Geldgebern für die anstehenden Arbeiten und die Einrichtung des Museums.
In enger Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde wurden die einzelnen Bauabschnitte fertig gestellt und Schritt für Schritt der Öffentlichkeit präsentiert. So konnte 2010 der restaurierte Sektionssaal vorgestellt werden, begleitet von einer Ausstellung, die einen ersten Einblick in die Vielfalt der Exponate gewährte. Im Oktober 2013 wurde der erste Teil der Dauerausstellung „Die Entstehung der Modernen Medizin“ eröffnet. Im Dezember 2014 machte das Museum den zuletzt fertig gestellten kleinen Sektionssaal und die Räume im ersten Obergeschoss zugänglich.

https://www.uke.de/kliniken-institute/institute/geschichte-und-ethik-der-medizin/medizinhistorisches-museum/index.html

90. Geburtstag im UKE Erikahaus mit Feier. 2024
Skulptur von Fritz Schumacher, dem Bauherrn des Gebäudes, in dem jetzt das Medizinhistorische Museum Hamburg ist. Geschaffen von Adolf-Friedrich Holstein.

Lieber Herr Ellenberger,

herzlichen Dank für Ihre liebe Email. Ich bin gerührt, was Sie alles von mir referieren wollen. Natürlich bin ich damit einverstanden. Ich war in meiner Berufszeit höchst engagiert in medizinischer Lehre und Forschung über die Spermatogenese und widmete mich nach meiner Emeritierung der Denkmalpflege, Malerei und Plastik. Nach der Restaurierung der Säle im Erika-Haus gründete ich dort ein Zentrum für Kommunikation und Kultur. Dann übernahm ich vom Ärztlichen Direktor Prof. Jörg Debatin die Aufgabe, das Institutsgebäude der Pathologie zu restaurieren. Ich kreierte eine neue Nutzung als Medizinhistorisches Museum Hamburg. Auf meine Bitte wurde das Gebäude für ein neues Kulturinstitut nach dem Erbauer Fritz Schumacher Haus benannt. Um das anschaulich zu machen, fertigte ich eine Skulptur des berühmten Baudirektors, die vor dem Museum steht.

Wenn Sie mir Ihre Anschrift mitteilen, schicke ich Ihnen gerne ein kleines Büchlein, das zu meinem 90. Geburtstag vom Freundes- und Förderkreis publiziert wurde.

Aber nun würde ich auch gerne wissen, wie es Ihnen geht? Wie sind Musik und Medizin in Ihrem Leben verteilt? 

Mit herzlichen Grüssen

Adolf-Friedrich Holstein

Prof. Dr. Adolf-Friedrich Holstein
Medizinhistorisches Museum Hamburg
Martinistr.52
20246 Hamburg