Jürgen Jage

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Jürgen Jage

Jürgen Jage kommt aus einem musikalischen Elternhaus in Berlin; sein Vater war Pianist. Zuletzt war er als Professor für Anästhesiologie an der Universitätsmedizin Mainz tätig. Seit seiner Emeritierung widmet er sich intensiv der Klaviermusik. Er bildet sich am Peter-Cornelius-Konservatorium in Mainz fort und gibt Konzerte, gern auch in sozialen Einrichtungen, wie Seniorenheimen.

Jürgen Jage spielt Werke von Johann Sebastian Bach und Johannes Brahms, aus deren Kompositionen erkennbar ist, dass sich beide intensiv mit Grund- fragen des menschlichen Lebens und des Glaubens beschäftigt haben. Die im Konzert erklingende Musik lädt ein zum Innehalten.

Jürgen Jage widmet sich seit dem Ende seiner beruflichen Tätigkeit als Arzt und Professor an der Universitätsmedizin Mainz ganz der Musik. Bei seinen Auftritten versteht er es, seine Zuhörer durch eine besondere Musikauswahl und seine bewegenden Interpretationen in den Bann zu ziehen.

https://www.youtube.com/@juergenjage2519/featured

https://schreibwolff.de/musik/konzert-juergen-jage-mainz-2023

https://www.kreuznacherdiakonie.de/aktuelles/meldung/bad-kreuznach-hospiztag-2019-musikalischer-ritt-durch-die-jahrhunderte-426


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Peter Menger

Wir sind Deborah und Peter Menger und haben uns 1995 in einem Chor kennengelernt. Da liegt es nahe, dass wir bereits seit vielen Jahren gemeinsam Musik machen. In Chören, Bands, anderen Gesangsformationen und als Duo sind wir in Deutschland und international unterwegs. In den letzten 12 Jahren machen wir am liebsten gemeinsam mit unseren mittlerweile 4 Kindern Musik.

Seit 2016 leiten wir gemeinsam mit einem tollen Team und einem fantastischen Manager den Kinderchor Hüttenberg. Dort treffen sich wöchentlich etwa 120 Kinder, um gemeinsam unsere Kinderlieder zu singen und die nächsten Musicals und Konzerte vorzubereiten. (Chorproben sind Montags um 17:30 Uhr in der Evangelischen Freien Gemeinde in Hüttenberg-Hochelheim – in Corona Zeiten treffen wir uns mit viel Abstand auf dem Sportplatz hinter dem Gemeindehaus bzw. wir bitten aufgrund der begrenzten Plätze um Anmeldung auf der EFG-Homepage bei Veranstaltungen.)

Darüberhinaus engagieren wir uns in Gottesdiensten und Veranstaltungen der umliegenden Gemeinden und in der Arbeit des Vereins sdg (soli deo gloria) e.V.

https://www.youtube.com/@mengermusic/videos

https://www.orthopaediezentrum-giessen.de/oz/team/dr-med-peter-menger


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Arthur Wolff

Personendaten

Hauptname:Wolff, Arthur
geboren:28. Febr. 1885 Guttentag (Oberschlesien)/Dobrodzień, Deutschland/heute: Polen
gestorben:23. Dez. 1945 Shanghai, China
Mutter:Eugenie Wolff, geb. Straßmann (gest. vor 1939)
Vater:Berthold Wolff (gest. vor 1939), Dr., Arzt
Ehe/Partnerschaft:∞ 23. Dez. 1916 Berlin Elisabeth Wolff, geb. Heine (geb. 13. Okt. 1889), Exil 1939 in Shanghai
Muttersprache:Deutsch
Staatsangehörigkeit:deutsch, 1941? staatenlos
Grabstätte:Shanghai

Berufe/Tätigkeiten

Überblick:Arzt, Dirigent, Pianist, Organist, Begleiter, Komponist, Bearbeiter
Ausbildung/Studium:Berlin: Köllnisches Gymnasium (Abitur), Medizinstudium, Klavierunterricht bei einer Schülerin Theodor Kullaks, Sternsches Konservatorium (1908-1910? in der Kapellmeisterklasse von Arno Kleffel), Sternsches Konservatorium (1905-1907 Teilnahme an den musiktheoretischen Sonderkursen von Wilhelm Klatte und 1908/1909 bis 1909/1910 Studium in der Kapellmeisterklasse von Arno Kleffel)
Anstellung/Mitwirkung/Gründung:Opernhäuser/TheaterWeimar: Großherzogliches Hoftheater (1911/1912 Solorepetitor-Volontär) Erfurt: Stadttheater (1912-1914 Kapellmeister, Korrepetitor), Shanghai: russische Oper, russisches Ballett (1941-1945 Dirigent)InstrumentalensemblesShanghai: Kapelle Dr. Arthur WolffChöreShanghai: chinesischer Chor (Chorleiter)KirchenShanghai: China Hungchao College Church (Organist), Union Church (Organist)Organisationen/VerbändeBerlin: Jüdischer Kulturbund
Mitgliedschaften:Reichsmusikkammer (1937 Ausschluss), Shanghai Musicians Association
Titel/Auszeichnungen:Akademische Titel Dr. med. (1909)

https://www.lexm.uni-hamburg.de/object/lexm_lexmperson_00002505


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André Lee

Seit seinem 6. Lebensjahr spielt er Geige, hatte Unterricht u.a. bei Prof. Michael Goldstein (Musikhochschule Hamburg, Erster Konzertmeister des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg), Prof. Wilfried Laatz (Musikhochschule Lübeck) und Prof. Ingolf Turban (Musikhochschule München) und ist weiterhin in verschiedenen Orchestern und kammermusikalisch aktiv.
Seit November 2020 ist er als Juniorprofessor mit Tenure Track wieder am IMMM tätig.

https://dgfmm.org/die-gesellschaft/vorstand-beirat/dr-andre-lee

https://www.akademie-fuer-handrehabilitation.de/handtherapeut/das-team/prof-dr-andre-lee.php#reloaded

https://iabnetz.de/?author=48407

https://www.bundesakademie.de/akademie/dozent-innen/details/dozent/andre-lee

https://www.immm.hmtm-hannover.de/de/institut/personen/andre-lee


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Lukas Nowak

Lukas Nowak begann als 6-jähriger mit dem Klavierspiel. Mit 14 erfolgte der Wechsel auf die Orgel, und er erhielt eine kirchenmusikalische Ausbildung bei Helmut Kickton. Darüber hinaus erlernte er Piccoloflöte und Gitarre und erwarb Grundkenntnisse im Horn- und Schlagzeugspiel. Als Schüler schrieb er u. a. Choral- und Gedichtvertonungen, eine viersätzige Sinfonie sowie eine Tondichtung für Orgel und großes Orchester („Die Prophezeiung des Messias“, 2004 uraufgeführt). Darüber hinaus war er bis zu seinem Arbeitsbeginn als Chorleiter tätig. Seit dem Wechsel in die Niederlassung musiziert er wieder regelmäßig.

Neben dem allgemeinen Lehrangebot für das Fach Musikphysiologie und Musikermedizin bietet Dr. Nowak nach Terminvereinbarung eine spezielle Musikersprechstunde an, die allen Studierenden und Dozierenden der HfM offensteht.

https://www.musik.uni-mainz.de/studium/abteilungen/musikergesundheit


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Christoph Schreiber

Der 1998 gegründete Piano Salon Christophori in den denkmalgeschützten Uferhallen im Berliner Gesundbrunnen ist ein Kleinod für Klavierliebhaber und solche, die es noch werden wollen: Nahezu täglich finden Solo-, Kammer- oder Jazzkonzerte mit exquisitem Programm in dem ehemaligen Straßenbahndepot statt, das Salongründer Christoph Schreiber zugleich als Werkstatt für die Restaurierung historischer Flügel nutzt. Zahlreiche Einzelteile aus den Instrumenten schmücken die Wände der 600 Quadratmeter großen Halle, in der 199 Zuschauer Platz finden. Etwa 120 Exemplare aus zwei Jahrhunderten des Klavierbaus umfasst Schreibers Sammlung, ein knappes Dutzend stehen den Künstlern spielbereit zur Verfügung. Als Namenspatron der Spielstätte und Werkhalle dient Bartolomeo Cristofori, der zu Beginn des 18. Jahrhunderts das erste Hammerklavier entwickelt hat.

So arbeitet Christoph Schreiber nicht mehr als Mediziner. Er spricht über diese Profession in einem Tonfall, dass deutlich wird, den weißen Kittel würde er nur äußerst ungern wieder anlegen. Nun hat er Zeit für seine Leidenschaft. Doch das heißt auch, sich Zeit für seine Leidenschaft nehmen zu müssen. Musikveranstalter zu sein, das sei ein Twentyfourseven-Job. Er telefoniere unglaublich viel, habe Musik und Musiker zu managen. Und die Familie ist natürlich auch noch da, sagt der dreifache Vater.

Christoph Schreibers Leidenschaft gilt in Wahrheit nicht der Organisation von Konzerten. Seine Begeisterung gilt historischen Instrumenten. Aus dem Arzt für Menschen ist ein Ganztags-Arzt für Pianos geworden. Sprich: Christoph Schreiber restauriert alte Flügel, Pianos, Klaviere. “Ich würde gern mehr handwerklich arbeiten”, sagt er. Das klingt ein Hauch bedauernd. Aber unzufrieden, wirkt er auch nicht. Offenbar hat das Leben ihn jetzt auf den richtigen Fleck gestellt. Irgendwo in einen Salon mit über 100 historischen Pianos. Wo er es sich leisten kann, Auftragsrestaurierungen abzulehnen. Weil das “zu viel Aufwand bedeutet, um es vernünftig zu machen”.

Also restauriert er historische Flügel für eigene Zwecke – spricht für das Konzert, für die Aufführung. Konzertfähig halten, nennt er diesen Teil seines Tagewerks. Er überlege sich, welches Instrument für einen Auftritt eines Gastmusikers in seinem Salon das richtige ist und setzt es instand. Aber angewiesen ist er auf das Publikum. Und das hat seine Gewohnheiten in den Lockdown-Jahren geändert. Im Pianosalon habe er das Glück, ein gemischtes Publikum anzuziehen, “auch wenn die Mischung weniger als vor Corona geworden ist”.

Es ist zu spüren, dieser Satz soll nicht wehklagend klingen, nur beschreibend. Deshalb spricht Christoph Schreiber im nächsten Satz von Verantwortung und von der Aufgabe für Musikveranstalter. Als wolle er sage, man müsse die Leute eben zurückholen. Wieder überzeugen. Neu ansprechen. Sein Beitrag: Im Pianosalon zahlen Studenten 15 Euro für den Eintritt (Normalpreis meist 25 Euro). Das Getränk ist immer inklusive. Und er ermutige dazu, Kinder mitzubringen. Die meisten von ihnen würden konzentriert zuhören, so seine Erfahrung.

160 Stühle hat der Musik-Ermöglicher in der Lagerhalle aufgestellt. Früher waren es 199. Die Leute würden heute nicht mehr so eng sitzen wollen, wie es vor wenigen Jahren normal war. Und er organisiert seltener Konzerte auf Spendenbasis, setzt heute in der Regel feste Preise an. Hat Corona auch an der Bereitschaft genagt, eine gute Leistung auch unaufgefordert finanziell zu belohnen? Eine Frage, die sich jeder selbst vorlegen muss, um sie zu beantworten. Gut 5000 Euro im Monat muss Christoph Schreiber für die Miete aufbringen. Am System Raum gegen Mietzahlungen, daran hat Covid nichts geändert.

https://www.konzertfluegel.com

https://de.wikipedia.org/wiki/Piano_Salon_Christophori

https://www.instagram.com/pianosalon_christophori/?hl=de

Artikel 2023


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Carl Firle

Neben regelmäßigen Benefizkonzerten mit Klavier-Solo-Programmen widme ich mich der Musikermedizin. Seit 2019 bin ich Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin.

https://www.youtube.com/@carlf3940


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Thomas Löffler

Klavier spielen ist meine Leidenschaft und ich freue mich, dass ich es, obwohl ich mich für das Medizin- und gegen das Musikstudium entschieden habe, auch heute immer wieder ausüben kann. 


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Alexander Schmidt

Alexander Schmidt (* 15. Januar 1977 in Kiel) ist ein deutscher Neurologe und Musiker. Er ist seit 2014 Professor für Musikermedizin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin, wo er das „Kurt-Singer-Institut für Musikphysiologie und Musikermedizin“ (KSI) leitet, und seit 2015 Leiter des „Berliner Centrums für Musikermedizin“ (BCMM) an der Charité. Er ist seit 2017 Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (DGfMM) und seit November 2019 deren Präsident.

Alexander Schmidt absolvierte ein Klavierstudium bei Wladimir Krainew an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover mit der Diplomprüfung im Studiengang Musikerziehung und studierte anschließend Medizin an der Medizinischen Hochschule Hannover. Er verfasste seine Dissertation über das Thema Pathophysiologie der Musikerdystonie: Neuroplastizität und klinische Genetik am Institut für Musikphysiologie und Musikermedizin Hannover bei Eckart Altenmüller und absolvierte nach der Promotion im Jahre 2009 eine neurologische Facharztausbildung an der Klinik für Neurologie der Universität Lübeck und der Ameos-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Lübeck. Gleichzeitig leitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Neurogenetik die Forschungsgruppe Endophänotypen von Bewegungsstörungen. 2016 habilitierte er sich im Fach „Experimentelle Neurologie“ an der Universität Lübeck zum Thema Genetische und umweltbedingte Ursachen der Musikerdystonie und anderer Dystoniesyndrome.

Schmidt forscht auf dem Gebiet der Neurophysiologie von Musikern sowie über neurologische Bewegungsstörungen mit einem Schwerpunkt auf der fokalen Dystonie bei Musikern. Er ist mit der Pianistin Saskia M. Schmidt-Enders verheiratet und hat sechs Kinder.

https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Schmidt_(Mediziner)

https://www.ln-online.de/kultur/regional/wenn-musik-krank-macht-JWGYNT36EK46PZ7IRXFQR3QWNQ.html

http://ksi-berlin.de/KSI_Team.html


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Tom Steinmetz

Schon mit fünf Jahren fängt der Sohn eines Architekten und einer Lehrerin an, Klavier zu spielen und überlegt als junger Mann, eine Karriere als Pianist einzuschlagen. Doch das ist ihm letztendlich zu unsicher. Die Musik bleibt darum bis heute ein gern gepflegtes Hobby. 

Neben dem Hobby Musik, dem er gern auch zusammen mit seinen Kindern nachgeht, ist er zusammen mit seiner Frau oft in der Natur unterwegs und macht, wann immer es geht, Outdoor-Ausflüge mit seinem Oldtimer-VW-Bus. Dann zeltet er in der Wildnis, kocht auf dem Gaskocher Suppe und andere Leckereien und fährt mit seinem Kanadier-Kanu auf Seen und Flüssen. Schweden ist darum auch eines seiner Lieblingsländer, das er schon oft zusammen mit seiner Familie erkundet hat. Manchmal reicht für einige Tage aber auch die Elbe – oder ein anderes Gewässer in Niedersachsen. Dr. Tom Steinmetz ist eben mit der Region verbunden.