Andreas Sliwka

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Andreas Sliwka

Andreas Sliwka ist Frauenarzt, Psychotherapeut und Yoga-Lehrer in Unterföhring. Außerdem hält er Sprechstunden für Flüchtlinge ab. In Krisengebiete ist Sliwka immer wieder gereist. Foto: Catherina Hess

Mehrfache Einsätze als Arzt in verschiedenen Krisenherden der III. Welt – Im Kongo nach dem Völkermord in Ruanda, in der Urwaldklinik auf Mindanao (Philippinen) und zuletzt einige Einsätze als Schiffsarzt bei der Seenotrettung vor der Küste Libyens – sind Ausdruck meines Selbsverständnisses als Arzt.

Meine eigene Suche führte mich zu den östlichen Weisheitslehren. Die Ausbildung zum Yoga-Lehrer mit eigener Yogaschule für 10 Jahre war ein wichtiger Schritt auf diesem Weg. Aktuell praktiziere ich ZEN-Meditation nach der Soto-Schule.

Wegmarken

Bereits in meiner Jugend entstand mein Interesse für die Philosophie und die Kunst. Ein Markstein war hier während meines Medizinstudiums das Buch „Wendezeit“ von Fritjof Capra. Ihm gelang es eine Verbindung zwischen Quantenphysik und Östlichen Weisheitslehren herauszuarbeiten, was mich auf meinem weiteren Weg duchs Leben begleitete. Vor etwa 20 Jahren leitete die „Integrale Theorie“ von Ken Wilber einen weiteren Entwicklungsschritt in meinem Denken ein. Die Integrale Theorie entstand aus der Transpersonalen Psychologie, einer psychologischen Entwicklung in den USA, welche die spirituellen Aspekte des Menschsseins in die Psychotherapie integrierte. Diese Therapieform hat inzwischen auch in Deutschland einen festen Platz (etwa in der Psychosomatischen Klinik Heiligenfeld).

https://www.integrale-psychotherapie-muenchen.de

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/unterfoehringer-im-hilfseinsatz-die-fluechtlinge-kommen-so-oder-so-1.3619925


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Udo Remmes

Karl Maria Udo Remmes (* 2. Juli 1954 in Tübingen; † 25. November 2014[1]) war ein deutscher Fotograf und Arzt. Er wurde bekannt durch seine stilistisch neue Fotografie, vor allem Backstage-Fotografie im Bereich OperBallett und Musical. Die Idee in Remmes’ Arbeiten war nicht die Dokumentation – er wollte den Moment einfangen, in dem die harte Arbeit der Schauspieler, Sänger und Tänzer in Kunst umschlägt.

Er studierte zunächst Biologie und Medizin, promovierte 1984–1986 in Neuroradiologie und absolvierte eine Ausbildung zum Facharzt für Diagnostische Radiologie.[3] Anschließend graduierte er in Professional Photography am New York Institute of Photography.[3] 1995 wurde Remmes zum Fellow der Royal Society of Medicine ernannt, 2002 zum Fellow der Royal Society of Arts, beide mit Sitz in London.

Im Jahr 2000 wurde die Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf auf seine fotografische Arbeit aufmerksam. Die Ausstellung „Operaria“ zeigte ein Porträt des Backstage-Betriebes der Deutschen Oper am Rhein. Es folgten Aufnahmeserien an verschiedenen europäischen Opern- und Ballett-Bühnen wie beispielsweise dem Teatro Regio Turin, der Oper Graz, der English National Opera London, den Savonlinna-Opernfestspielen in Finnland. 2005 fotografierte er am Chang’an Grand Theater in Peking. Im Jahr 2002 kaufte das Theatermuseum Düsseldorf 200 seiner Arbeiten und begründete damit die „Sammlung Remmes“. Ebenfalls 2002 wurde er von der Royal Photographic Society zum Accredited Senior Imaging Scientist & Fellow ernannt (ASIS FRPS). Im Rahmen der Weltausstellung EXPO 2010 in Shanghai repräsentierte Remmes künstlerische Fotografie aus Düsseldorf mit einer Ausstellung über die Schnittstelle zwischen Theaterarbeit und Bühnenkunst im Liu Haisu Art Museum Shanghai.

Remmes’ fotografischer Stil orientiert sich am Piktorialismus. Seine intrinsische Fotografie steht konträr zur Neuen Sachlichkeit der Düsseldorfer Becher-Schule. Udo Remmes bringt das Kunstwerk Theater, das im Augenblick seiner Entstehung auch wieder vergeht, nahe, ohne das Geheimnis zu verletzen. Udo Remmes’ Fotografien führen von den Werkstätten über die Garderoben und Hinterbühnen bis an die Rampe und vor den Vorhang. Sie zeigen die technischen Leistungen und die Anstrengungen aller Beteiligten, wenn das Theaterkunstwerk „über die Rampe“ zum Zuschauer gelangt. Sein Interesse gilt dabei nicht der Dokumentation. Udo Remmes hält Augenblicke fest, in denen Theaterarbeit in Theaterkunst umschlägt. Er lässt an Momenten von Konzentration und Versenkung, aber auch von Erschöpfung und Glück teilhaben, und zeigt die Theaterkunst als Ergebnis eines gestalteten Schöpfungsprozesses. Er bewahrt als Betrachter Distanz, und sein sensibler Blick hinter die Kulissen zerstört den Zauber des Theaters nicht, sondern steigert den Genuss daran. Der distanzierte Blick des Fotografen fängt auch die spannungsreichen Widersprüche einer Szenerie ein, ebenso wie der Blick des Theaterliebhabers, der um das empfindliche Gleichgewicht von Theaterarbeit und Theaterkunst weiß. Die Bilder erzählen die Geschichte der vielfach vertrauten Theaterabende neu, verführen zum genauen Hinschauen und lassen einen neuen Zugang zum Geheimnis Theater finden.

Photographical CV

Exhibits

2000Library Heinrich-Heine-University Dusseldorf, Germany

2001        – Pfalzbau Ludwisghafen, Germany
– In Memoriam 9/11 Johannes Kirche / City Church Dusseldorf

2002        – 105th Joint Meeting of German Physicians, Rostock, Germany
– Serenissima Serenata, Venice goes Charity, Dusseldorf
– Leica Gallery Solms, Leica Headquarters Solms, Germany

2003        – Leica Gallery Tokyo, Japan
– Theatrical Museum Dusseldorf
– Foundation „Collection Remmes“ related to Dumont-Lindemann-Archive
  by the City of Dusseldorf
– Photo-Art Setting new foyer of the Dusseldorf Theatrical Museum

2004        Rathaus (Cityhall) Schoeneberg, Berlin, Germany

2005        – Goethe Institiute, Beijing, China
– He Xiang Ning Art Museum, Shenzhen, China

2006        Gallery Dr Petra Lange, Berlin, Germany

2007        Photo-Art Tour „Tracing C.C.“, Howard E. Lewis Events, Florida / USA

Publications

2002      Sabrina Ceccherini – Die Rock-Lady von LTU, Cover & Photos, UFO No.6

2003      – Moments of Art. Remmes U, Meiszies W (Edt), ISBN 3-929945-19-3

– The Art of Seeing. Remmes U, Sadler R; Cont.Photogr./RPS No.27
– On Stage / Backstage. Remmes U, Matzigkeit R; Schwarzweiss 37

2004      Nô-Images, The Art of Japanese Nô-Costumes, Remmes U

2005      b_fity!, Hommage to Birgit Wessely, Remmes U

2006      Traditional Excellence by Digital Design, Remmes U, RPS-Journal Vol. 146 

2007      Tracing C.C., Photos on the Traces of Christopher Columbus, Remmes U

 Distinctions and Affiliations:

  • Accredited Senior Imaging Scientist (ASIS) and
    Fellow of The Royal Photographic Society (FRPS) of Great Britain.
  • Graduation in „Professional Photography“ by the New York Institute of Photography – NYIP, New York / NY, USA.
  • Marquis Who´s Who in The World, New Providence, USA
  • Hübners Who is Who Bundesrepublik Deutschland, Zurich, Switzerland

https://de.wikipedia.org/wiki/Udo_Remmes


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Rudolf Rehbach

Während seiner Zeit als Medizinstudent und Assistenzarzt fand Rehbach noch Zeit für seine künstlerischen Ambitionen. Georg Brenninger und Emil Krieger förderten ihn an der Münchner Kunstakademie. Weitere Impulse erhielt er vom Phantastischen Realismus der Wiener Schule – Ernst Fuchs und Aric Brauer waren hier Protagonisten. Aber auch der Surrealismus – insbesondere Salvador Dalí und Max Ernst – beeinflussten seine Formvorstellungen, ebenso wie Henry Moore.

Ausgehend davon schuf er vor allem kleine Bronzeskulpturen in der magisch-mystischen Welt zwischen Erotik und Sexualität – als freier Stil der Neuen Zeit.

Sein Hauptwerk der letzten 15 Jahre (2007) ist jedoch die Geburtshilfe und Zytologie in Neufahrn bei München/Bayern/Deutschland. Er ist Mitglied eines Kunstzirkels in Echingen und nahm an mehreren Ausstellungen teil, die große Resonanz auf seine Arbeiten fanden.

Nachfolgerin der Praxis


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Frank Rawer

Frank Rawer, Arzt und Künstler, wurde in Straßburg geboren. Aufgewachsen im Saarland und im Odenwald; in der Odenwaldschule (bei Heppenheim, Bergstrasse) u. a. Präsident des Schulparlamentes. Reisestipendium der Fondation des Bourses de Zellidja. Abitur mit Auszeichnung. Studium der Medizin in Frankfurt/M., u. a. Auslandsfamulatur in New York, USA. Staatsexamen („sehr gut“), Promotion zum Dr. med. („magna cum laude“) und ECFMG-Examen 1971. Aus- und Weiterbildung im Arztberuf (Kinderklinik, Chirurgie, Innere Medizin, Pathologie, Anaesthesiologie m. Hubschrauber-rettungsdienst, Radiologie). Facharzt für Innere Medizin und Facharzt für Radiologie und  Fachkunde Nuklearmedizin. Langjährige Tätigkeit als radiologischer Oberarzt.

Seit langer Zeit aber (mehr als 40 Jahren) arbeitet er stets auch als Künstler mit einem inzwischen umfangreichen Werk, über viele Jahre weitgehend abseits vom Kunstbetrieb.

Außerdem hat Frank Rawer bei mehreren Photowettbewerben Preise gewonnen und war an entsprechenden Ausstellungen beteiligt (u.a. Int. Buchmesse Frankfurt 2000, Photokina Köln 2004) Frank Rawer ist zudem Autor des Gedichtbandes „Limericks für Reisende“ (R.G.Fischer Verlag)

Anläßlich einer Ausstellung schrieb die Journalistin und Kunsthistorikerin Ingrid Zehnder (St. Gallen): „… er hat als Autodidakt nicht nur im Handwerklichen eine erstaunliche Präzision und Perfektion erreicht, sondern auch in der Erfindung und Ausdruckskraft eine unverwechselbare, eigenständige Handschrift entwickelt.

Frank Rawer arbeitet mit den verschiedensten Materialien: Holz und Gips, Marmor aus Carrara und Federn, Gold und Blech, Edelhölzern und Fundstücken aus der Natur, Leinwand und Papier. Dabei handelt es sich aber nicht um beliebige Assemblagen, sondern es spielt immer auch die dem Material eigene Qualität eine Rolle.

Frank Rawers Werke sind originell und phantasievoll, sie machen Anspielungen, setzen Ideenketten in Gang. Manchmal sind sie heiter und witzig, ironisch und spielerisch, manchmal ernst und kritisch, vieldeutig und hintersinnig.“

https://www.frank-rawer.de


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Michael Lobisch-Delija

Der 1952 im hessischen Dannenrod geborene Michael Lobisch-Delija, der in Darmstadt das Gymnasium besucht hat, studierte von 1970 bis 1976 Medizin an der Giessener Justus-Liebig-Universität, bevor er nach seinem Wehrdienst als Truppenarzt und einer Facharztweiterbildung 1984 eine Oberarzttätigkeit im Institut für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Klinikum Darmstadt aufnahm. Im Jahre 1986 erfolgte der Wechsel in die klinische Forschung und Entwicklung von Arzneimitteln für Schmerzen und andere chronische Krankheiten.

Erste eigene Gedichte entstanden im Jahre 1995. Diese wurden zunächst online auf verschiedenen Gastseiten veröffentlicht, worauf seit 2005 auch Veröffentlichungen in verschiedenen Anthologien erschienen sind. MLD lebt und arbeitet in der Wetterau.

Sein lyrisches Werk ist derzeit untergliedert in fünf Zyklen mit den Titeln „Emphasis“, „Gaja“, „Kronos“, „Blut“ und „Eros“, die sich mit den zentralen Bereichen des menschlichen Daseins beschäftigen.

Im Februar 2011 erschien sein Lyrikband NACHTWENDE (ISBN: 978-3-942384-05-6, triboox Verlag)

NACHTWENDE

Eigenständige Veröffentlichung

Die Gedichte aus den Jahren 1995 bis 2010 sind thematisch in fünf Zyklen (Vita, Gaja, Kronos, Blut und Eros) unterteilt.  Es handelt sich um schnörkellose Lyrik, die beim Leser gerade deshalb starke bildhafte Assoziationen weckt und trotz ihrer relativen Geschmeidigkeit nicht frei von beklemmenden Elementen ist.  Nach gelegentlich lakonischem Beginn im vertrauten Hier und Jetzt  kann unvermittelt der Umschlag in eine andere Welt  erfolgen und betroffen machen oder durch eine gekonnte Pointe am Schluss einen besonderen Reiz entfalten.  Manchmal muss zwischen den Zeilen gelesen und verstanden werden, was scheinbar harmlos daherkommt; stilistische Elemente wie Enjambements und sprachspielerisches „gegen den Strich bürsten“ werden unterstützend, aber zwanglos eingesetzt.  Übertriebene Verklausulierungen werden zugunsten bildhafter Metaphern bewusst vermieden, da hierunter die Verständlichkeit leiden würde; Klarheit und Tiefe sollten Vorrang haben.

Fotografiere seit meinem 14. LJ. Hauptthemen: Der Mensch in seiner Umgebung; Symmetrien; Architektur & andere Geometrien; Meeresfrüchte; Reisefotografie. Arbeite mit SLR (Contax), 2/28mm & 2/100mm, vorzugsweise unter available light Bedingungen.
Digitalisiere meine Filme/Negative mit dem Microtek FilmScan (2700 dpi), Nachbearbeitung mit Photoshop Elements bzw. Photomatix Pro (HDRI-Bilder).
Weitere Aufnahmen mit der Digitalkamera Panasonic Lumix FZ28 bzw. Sony Alpha 77V.

Ausstellungen/Awards:

1971 Auszeichnung auf der Landesfotoschau des VDAV
Zwei Auszeichnungen bei Deutscher Jugend-Fotopreis in Bad Godesberg (veranstaltet vom Bundesminister f. Jugend, Familie und Gesundheit)
Urkunde der IFAM (Internationale Fotoamateur-Meisterschaft), veranstaltet von der Zeitschrift hobby.
1972 Zwei Bilder gehängt in der Ausstellung Gesellschaft 1972 auf der Photokina in Köln
1973 Ausgestellt beim 5. FIAP Foto Forum Jugend 1973 der Federation Internationale de l’Art Photographique (FIAP)
1976 Silbermedaille beim 5. intern. Europ. Jugendfotowettbewerb 1976
Bedingt durch Studium und Facharztweiterbildung längere Pause bei Wettbewerbungen und Ausstellungen, jedoch nicht in der Fotografie
2003 Fotoausstellung im Weißen Turm in Darmstadt
2004 Teilnahme an der Fotoausstellung der Fotocommunity zum Thema Menschen in Europa in Wien
2009 Fotoausstellung in der Orthopädischen Universitätsklinik Gießen
2011 Fotoausstellung im Galerie-Restaurant PAPARAZZO in Friedberg

Buchveröffentlichungen:
2011 „Paris ohne Eiffelturm“ http://www.blurb.de/user/FotoPoesie
2014 „Wie wirkt mein Bild? Klarer sehen für bessere Fotos“ ISBN 978-3-8266-9694-7, mitp-Verlag, Reihe FotoHits

https://www.lobisch-delija.eu

https://www.youtube.com/@MichaelLobischDelija

https://www.facebook.com/lobischdelija?locale=de_DE

https://www.fotocommunity.de/fotograf/michael-lobisch-delija/418367

https://www.autorenwelt.de/person/dr-michael-lobisch-delija


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Hannes Lindemann

Hans-Günther[1] „Hannes“ Lindemann (* 28. Dezember 1922; † 17. April 2015[2]) war ein deutscher ArztSegel-PionierKanute und Autor, der durch Atlantiküberquerungen mit sehr kleinen Booten bekannt wurde.

Interview WDR5 zum 90. Geburtstag 2012 und Bericht.

Er testete von 1955 an in mehreren Selbstversuchen die Möglichkeiten, die ein Schiffbrüchiger hat, unter extremer psychischer und physischer Belastung auf hoher See zu überleben. 1955 befuhr er in einem 7,70 m × 0,70 m großen und etwa 600 kg schweren, eigens in Liberia gefertigten Einbaum, der Liberia, und im folgenden Jahr mit einem noch kleineren Faltboot (5,20 m × 0,87 m, 27 kg), der Liberia III, den Atlantik.

Lindemann rüstete dazu ein handelsübliches zweisitziges Klepper-Faltboot vom Typ Aerius II mit 60 Lebensmittel-Konserven, 96 Milch- und 72 Bierdosen sowie 3 Litern Wasser aus und überquerte den Atlantik von den Kanarischen Inseln bis St. Martin auf den Niederländischen Antillen. Da er zwar zur Navigation einen Sextanten, für Ruhepausen einen Treibanker und zum Fischfang Angelzubehör mitführte, auf einen Kocher jedoch verzichtete, verzehrte er die gefangenen Fische roh. Lindemann weckte Zweifel an der seinerzeit diskutierten These Alain Bombards, Schiffbrüchige könnten ihren Trinkwasserbedarf allein aus dem Salzwasser oder dem Fleisch gefangener Fische decken: Er überlebte nur durch die Zufuhr von zusätzlich aufgefangenem Regenwasser. In den 72 Tagen der Atlantiküberquerung verlor er 25 Kilogramm Körpergewicht und überstand mehrere Orkane und zweimaliges Kentern. Er führte seinen Erfolg auf die sorgfältige mentale Vorbereitung seiner Reise durch autogenes Training und Autosuggestion zurück.

Lindemann war anschließend als Buchautor erfolgreich: Allein über den Ozean ist die logbuchartige Reportage seiner ersten Fahrten, Ein Mann, ein Boot, zwei Kontinente beschreibt die Erfahrungen einer dritten Atlantikquerung 1960 und resümiert dabei Gespräche mit afrikanischen Staatsmännern und mit Albert Schweitzer, mit dem er eine Zeit lang in Lambaréné (Gabun) als Arzt zusammenarbeitete. Er verfasste mehrere Werke zum Thema Autogenes Training, arbeitete als Gesundheitspädagoge für das Deutsche Rote Kreuz und hatte einen Lehrauftrag an der Universität Bonn zu den Themen Autogenes Training und Psychohygiene. Seine Ratgeber erschienen in zahlreichen Auflagen.

Hannes Lindemann lebte zuletzt in BonnBad Godesberg
Wolfgang Ellenberger hat einmal ein Telefonat mit ihm geführt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hannes_Lindemann

https://www.yacht.de/yachten/klassiker/hannes-lindemann-mit-dem-faltboot-ueber-den-atlantik


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Gerhard Kittel

Gerhard Kittel (* 4. März 1925 in Berolzheim, Nordbaden; † 9. November 2011 in Marloffstein) war ein deutscher Hals-Nasen-Ohrenarzt, Phoniater und Pädaudiologe, der als Hochschullehrer in Erlangen maßgeblich am Aufbau des Faches in Deutschland und Europa mitgewirkt hat.

Gerhard Kittel verfasste auch Gedichte und lyrische Texte, sein Frühwerk ging jedoch in den Wirren des Zweiten Weltkrieges verloren. Danach publizierte er vor allem nach seiner Emeritierung Texte und Bücher, u. a. eine lyrische Reihe im Specht-Verlag. Er war Mitglied des Deutschen Bundesverbandes der Schriftsteller-Ärzte.

Für den Europäischen Kongress der Schreibenden Ärzte im Oktober 2002 in Bad Säckingen/Süddeutschland schrieb er ein Gedicht:

Gerhard KittelEuropalied„rough“ english translation:
Schwestern, Brüder, reicht die Hand,Brothers, sisters take your hand
lasst vergessen Streit und Leid,let´s forget quarrels and suffering
schätzet euer Vaterland,estimate your own country
stärkt Europas Einigkeit.and enforce Europe´s unity.
Lebt in Freiheit ohne Krieg,Live in freedom without war,
haltet Neid für immer fern,hold away jealousy forever,
ist Europa selbst schon Sieg,is Europe already a victory
leuchtet auf der Zukunft Stern.the star of future is gleaming.
Seht den Kontinent im Licht,See the continent in the light
fühlt und denkt und handelt recht,feel, think and act in the right way,
rächet das Vergang´ne nicht,do not revenge the past things
keiner sei des Anderen Knecht!nobody be the knight of the other!

https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Kittel_(Mediziner)


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Katja Kessler

Vom humanistischen Gymnasium direkt ins Zahnmedizinstudium, dann der Sprung in den Journalismus, später Bestseller-Autorin und heute gefragte Interior-Designerin – Katja Kessler hat sich mehrfach neu erfunden. Im Podcast „Der Finanz-Gourmet“ spricht sie mit Carolin Tsalkas und Oliver Morath über ihre ungewöhnliche Reise.

Im Podcast gibt sie spannende Einblicke in die Welt des Designs, entlarvt die häufigsten Fehler bei der Raumplanung und verrät ihre drei Erfolgsgeheimnisse. „Die Chance steht irgendwann vor einem“, sagt sie, „aber man muss sie auch ergreifen.“

Statt die Praxis ihres Vaters zu übernehmen, machte Kessler ein Praktikum beim Axel-Springer-Verlag und erregte Aufsehen mit ihren Textbeiträgen über Nacktbilder auf der ersten Seite der BILD-Zeitung. Sie bekam ihre eigene Kolumne und berichtete vier Jahre lang über die High-Society im In- und Ausland. Kessler heiratete 2002 den damaligen BildChefredakteur und späteren Gesamtherausgeber der Bild-Gruppe Kai Diekmann. Die beiden haben vier Kinder[1] und leben in Potsdam.

„Ich bin in Drachenblut gebadet worden“, sagt Kessler über ihren Weg. Das Zahnmedizinstudium, das sie auf Wunsch ihres Vaters absolvierte, fühlte sich „wie Fasching“ an. Doch der Mut zur Veränderung zahlte sich aus: Als Journalistin bei der Bild-Zeitung traf sie Prominente wie den Dalai Lama und Brad Pitt, verbrachte ein Jahr mit Dieter Bohlen für dessen Biografie (Verkauf: eine Million Exemplare) und erlebte skurrile Momente mit Prinz Albert in Cannes.

Kessler publizierte zudem in der FAZ, der Für Sie sowie in der Welt am Sonntag und schrieb zusammen mit Dieter Bohlen dessen Biografien Nichts als die Wahrheit (2002) und Hinter den Kulissen (2003). Für ihr Wirken wurde sie unter anderem mit dem Champagne-Preis für Lebensfreude[3] sowie – zusammen mit Bohlen – mit der Goldenen Feder ausgezeichnet. Dieser Preis wurde verliehen, da sich durch das Buch „erstmals die Feuilletons namhafter Zeitungen mit dem Phänomen des Boulevard beschäftigt haben“.[4] Im Jahr 2007 erschien ihr erster Roman Herztöne, 2008 folgte Das Mami Buch: Schwangerschaft, Geburt und die zehn Monate danach, 2009 erschien Frag mich Schatz, ich weiß es besser, ein Roman, in dem sie teilweise autobiografisch über ihre Ehe mit Diekmann schreibt. Am 8. März 2011 erschien Kesslers Lach- und Sachgeschichten Das Schatzi-Experiment oder Der Tag, an dem ich beschloss, meinen Mann zu dressieren. 2014 publizierte sie Silicon Wahnsinn: Wie ich mal mit Schatzi nach Kalifornien auswanderte.

Kessler trat ebenfalls als „Erziehungs-Expertin“ bei der RTL-Sendung Erwachsen auf Probe auf.

Seit 2018 ist sie als Innenraumgestalterin selbstständig. Im November 2023 wurden vier ihrer Einrichtungsprojekte – die „Villa Meerestern“ und „Das Kulm“ (beides Ostseebad Heringsdorf), die Berliner „Ullsteinhalle“ sowie das „H1“ in Bielefeld – für den SBID Award in London nominiert, den schließlich die Villa Meeresstern gewann.

Webseite

https://de.wikipedia.org/wiki/Katja_Kessler

Bei Dieter Bohlen


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Heinrich Hoffmann

Heinrich Hoffmann (* 13. Juni 1809 in Frankfurt am Main; † 20. September 1894 ebenda) war ein deutscher PsychiaterLyriker und Kinderbuchautor. Er ist der Verfasser des Struwwelpeter. Er verwendete auch die Pseudonyme Heulalius von HeulenburgReimerich Kinderlieb, Peter Struwwel sowie Polycarpus Gastfenger.

Politik

1848 war er Abgeordneter im Frankfurter Vorparlament. In seinem Haushalt beherbergte er den Revolutionär Friedrich Hecker. Hoffmann selbst befürwortete eine konstitutionelle Monarchie unter preußischer Führung und gehörte zu den Erbkaiserlichen. In seinen satirischen Schriften Handbuch für Wühler oder kurzgefaßte Anleitung in wenigen Tagen ein Volksmann zu werden (1848) und Der Heulerspiegel (1849) wandte er sich entschieden gegen die Republikaner. 1866 befürwortete er die Annexion der Freien Stadt Frankfurt durch Preußen.

Literarische Werke

Seit 1842 veröffentlichte Hoffmann Gedichte und Theaterstücke unter verschiedenen Pseudonymen. Er bezeichnete sich selbst als Gelegenheitsversemacher. Weltweit bekannt wurde er durch sein von ihm selbst mit Bildern ausgestattetes Kinderbuch Der Struwwelpeter, das er zu Weihnachten 1844 für seinen ältesten Sohn schrieb. Vermutlich 1858 erstellte Hoffmann eine neue Fassung mit veränderten Bildern; auf dieser basieren alle folgenden Ausgaben des Struwwelpeter.

1851 veröffentlichte er sein Weihnachtsmärchen König Nußknacker und der arme Reinhold. Die Erstausgabe war mit einer eigenhändigen Zeichnung des Autors illustriert, die den Frankfurter Weihnachtsmarkt zeigt.

Nach seiner Pensionierung schrieb er seine Lebenserinnerungen, die erst 1926 veröffentlicht wurden.

Mitgliedschaften, Privatleben

Als Student in Heidelberg war Hoffmann seit 1830 Mitglied, später Ehrenmitglied des Corps Alemannia.[3] 1836 trat er der Freimaurerloge Zur Einigkeit bei. Nach einigen Jahren verließ er sie, weil sie keine Juden aufnahm.[4]

Im Herbst 1840 gründete Hoffmann in Frankfurt am Main die Gesellschaft der Tutti Frutti und ihre Bäder im Ganges, einen Schriftsteller-, Künstler- und Gelehrtenverein, deren Mitglieder sich eigens gewählte „Fruchtnamen“ zulegten. Hoffmann selbst war die „Zwiebel“. Zu den Mitgliedern zählten unter anderem Franz Xaver Schnyder von Wartensee („Tannenzapfen“), Ludwig Braunfels („Kastanie“), Wilhelm Speyer („Betel„), Theodor Creizenach („Tollkirsche“), Carl Trost („Stechapfel“), Friedrich Maximilian Hessemer („Dattel“), Eduard Schmidt von der Launitz („Wacholder“), Lorenz Diefenbach („Erdbeere“), Georg Eduard Steitz („Nuss 2“), Johann David Passavant („Pomeranze“), Heinrich von Rustige („Nuss“) und Philipp Veit („Fenchel“).

Interessante humoristische Ausgabe des Struwwelpeters von Böhmermann:
https://www.youtube.com/watch?v=–X5XjyynMw

1845 war er Mitbegründer eines ärztlichen Vereins und dichtete für gesellige Anlässe „Weinlieder für Ärzte“

Er starb nach einem Schlaganfall und wurde auf dem Frankfurter Hauptfriedhof begraben (an der Mauer, Nr. 541, Ehrengrab).[6]

Nach ihm ist eine Straße in Frankfurt-Niederrad benannt, an der sich heute die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Frankfurter Universitätsklinik befindet. Ihm sind zwei Museen gewidmet und mehrere Gedenktafeln an seinen ehemaligen Wohnsitzen in Frankfurt.

Würfelspiel

  • Des Herrn Fix von Bickenbach Reise um die Welt in 77 Tagen, Struwwelpeter-Museum Frankfurt am Main, 2012. Als Faksimile im Schuber erhältlich.[7]

Museum

Seit 1977 gibt es in Frankfurt am Main das Heinrich-Hoffmann- und Struwwelpeter-Museum, das über das Leben und Wirken dieses Mannes und seinen Kinderbuchklassiker informiert.[8] Im September 2019 zog das Museum, nun unter dem Namen „Struwwelpeter-Museum“, in das Haus zum Esslinger in der Neuen Frankfurter Altstadt.[9]

https://en.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Hoffmann_(author)

https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Hoffmann

https://de.wikipedia.org/wiki/Struwwelpeter

https://en.wikipedia.org/wiki/Struwwelpeter