Der 1952 im hessischen Dannenrod geborene Michael Lobisch-Delija, der in Darmstadt das Gymnasium besucht hat, studierte von 1970 bis 1976 Medizin an der Giessener Justus-Liebig-Universität, bevor er nach seinem Wehrdienst als Truppenarzt und einer Facharztweiterbildung 1984 eine Oberarzttätigkeit im Institut für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Klinikum Darmstadt aufnahm. Im Jahre 1986 erfolgte der Wechsel in die klinische Forschung und Entwicklung von Arzneimitteln für Schmerzen und andere chronische Krankheiten.
Erste eigene Gedichte entstanden im Jahre 1995. Diese wurden zunächst online auf verschiedenen Gastseiten veröffentlicht, worauf seit 2005 auch Veröffentlichungen in verschiedenen Anthologien erschienen sind. MLD lebt und arbeitet in der Wetterau.
Sein lyrisches Werk ist derzeit untergliedert in fünf Zyklen mit den Titeln „Emphasis“, „Gaja“, „Kronos“, „Blut“ und „Eros“, die sich mit den zentralen Bereichen des menschlichen Daseins beschäftigen.
Im Februar 2011 erschien sein Lyrikband NACHTWENDE (ISBN: 978-3-942384-05-6, triboox Verlag)
NACHTWENDE
Eigenständige Veröffentlichung
Die Gedichte aus den Jahren 1995 bis 2010 sind thematisch in fünf Zyklen (Vita, Gaja, Kronos, Blut und Eros) unterteilt. Es handelt sich um schnörkellose Lyrik, die beim Leser gerade deshalb starke bildhafte Assoziationen weckt und trotz ihrer relativen Geschmeidigkeit nicht frei von beklemmenden Elementen ist. Nach gelegentlich lakonischem Beginn im vertrauten Hier und Jetzt kann unvermittelt der Umschlag in eine andere Welt erfolgen und betroffen machen oder durch eine gekonnte Pointe am Schluss einen besonderen Reiz entfalten. Manchmal muss zwischen den Zeilen gelesen und verstanden werden, was scheinbar harmlos daherkommt; stilistische Elemente wie Enjambements und sprachspielerisches „gegen den Strich bürsten“ werden unterstützend, aber zwanglos eingesetzt. Übertriebene Verklausulierungen werden zugunsten bildhafter Metaphern bewusst vermieden, da hierunter die Verständlichkeit leiden würde; Klarheit und Tiefe sollten Vorrang haben.
Fotografiere seit meinem 14. LJ. Hauptthemen: Der Mensch in seiner Umgebung; Symmetrien; Architektur & andere Geometrien; Meeresfrüchte; Reisefotografie. Arbeite mit SLR (Contax), 2/28mm & 2/100mm, vorzugsweise unter available light Bedingungen. Digitalisiere meine Filme/Negative mit dem Microtek FilmScan (2700 dpi), Nachbearbeitung mit Photoshop Elements bzw. Photomatix Pro (HDRI-Bilder). Weitere Aufnahmen mit der Digitalkamera Panasonic Lumix FZ28 bzw. Sony Alpha 77V.
Ausstellungen/Awards:
1971 Auszeichnung auf der Landesfotoschau des VDAV Zwei Auszeichnungen bei Deutscher Jugend-Fotopreis in Bad Godesberg (veranstaltet vom Bundesminister f. Jugend, Familie und Gesundheit) Urkunde der IFAM (Internationale Fotoamateur-Meisterschaft), veranstaltet von der Zeitschrift hobby. 1972 Zwei Bilder gehängt in der Ausstellung Gesellschaft 1972 auf der Photokina in Köln 1973 Ausgestellt beim 5. FIAP Foto Forum Jugend 1973 der Federation Internationale de l’Art Photographique (FIAP) 1976 Silbermedaille beim 5. intern. Europ. Jugendfotowettbewerb 1976 Bedingt durch Studium und Facharztweiterbildung längere Pause bei Wettbewerbungen und Ausstellungen, jedoch nicht in der Fotografie 2003 Fotoausstellung im Weißen Turm in Darmstadt 2004 Teilnahme an der Fotoausstellung der Fotocommunity zum Thema Menschen in Europa in Wien 2009 Fotoausstellung in der Orthopädischen Universitätsklinik Gießen 2011 Fotoausstellung im Galerie-Restaurant PAPARAZZO in Friedberg
Buchveröffentlichungen: 2011 „Paris ohne Eiffelturm“ http://www.blurb.de/user/FotoPoesie 2014 „Wie wirkt mein Bild? Klarer sehen für bessere Fotos“ ISBN 978-3-8266-9694-7, mitp-Verlag, Reihe FotoHits
Vom humanistischen Gymnasium direkt ins Zahnmedizinstudium, dann der Sprung in den Journalismus, später Bestseller-Autorin und heute gefragte Interior-Designerin – Katja Kessler hat sich mehrfach neu erfunden. Im Podcast „Der Finanz-Gourmet“ spricht sie mit Carolin Tsalkas und Oliver Morath über ihre ungewöhnliche Reise.
Im Podcast gibt sie spannende Einblicke in die Welt des Designs, entlarvt die häufigsten Fehler bei der Raumplanung und verrät ihre drei Erfolgsgeheimnisse. „Die Chance steht irgendwann vor einem“, sagt sie, „aber man muss sie auch ergreifen.“
Statt die Praxis ihres Vaters zu übernehmen, machte Kessler ein Praktikum beim Axel-Springer-Verlag und erregte Aufsehen mit ihren Textbeiträgen über Nacktbilder auf der ersten Seite der BILD-Zeitung. Sie bekam ihre eigene Kolumne und berichtete vier Jahre lang über die High-Society im In- und Ausland. Kessler heiratete 2002 den damaligen Bild–Chefredakteur und späteren Gesamtherausgeber der Bild-Gruppe Kai Diekmann. Die beiden haben vier Kinder[1] und leben in Potsdam.
„Ich bin in Drachenblut gebadet worden“, sagt Kessler über ihren Weg. Das Zahnmedizinstudium, das sie auf Wunsch ihres Vaters absolvierte, fühlte sich „wie Fasching“ an. Doch der Mut zur Veränderung zahlte sich aus: Als Journalistin bei der Bild-Zeitung traf sie Prominente wie den Dalai Lama und Brad Pitt, verbrachte ein Jahr mit Dieter Bohlen für dessen Biografie (Verkauf: eine Million Exemplare) und erlebte skurrile Momente mit Prinz Albert in Cannes.
Kessler publizierte zudem in der FAZ, der Für Sie sowie in der Welt am Sonntag und schrieb zusammen mit Dieter Bohlen dessen Biografien Nichts als die Wahrheit (2002) und Hinter den Kulissen (2003). Für ihr Wirken wurde sie unter anderem mit dem Champagne-Preis für Lebensfreude[3] sowie – zusammen mit Bohlen – mit der Goldenen Feder ausgezeichnet. Dieser Preis wurde verliehen, da sich durch das Buch „erstmals die Feuilletons namhafter Zeitungen mit dem Phänomen des Boulevard beschäftigt haben“.[4] Im Jahr 2007 erschien ihr erster Roman Herztöne, 2008 folgte Das Mami Buch: Schwangerschaft, Geburt und die zehn Monate danach, 2009 erschien Frag mich Schatz, ich weiß es besser, ein Roman, in dem sie teilweise autobiografisch über ihre Ehe mit Diekmann schreibt. Am 8. März 2011 erschien Kesslers Lach- und Sachgeschichten Das Schatzi-Experiment oder Der Tag, an dem ich beschloss, meinen Mann zu dressieren. 2014 publizierte sie Silicon Wahnsinn: Wie ich mal mit Schatzi nach Kalifornien auswanderte.
Kessler trat ebenfalls als „Erziehungs-Expertin“ bei der RTL-Sendung Erwachsen auf Probe auf.
Seit 2018 ist sie als Innenraumgestalterin selbstständig. Im November 2023 wurden vier ihrer Einrichtungsprojekte – die „Villa Meerestern“ und „Das Kulm“ (beides Ostseebad Heringsdorf), die Berliner „Ullsteinhalle“ sowie das „H1“ in Bielefeld – für den SBID Award in London nominiert, den schließlich die Villa Meeresstern gewann.
Dr. Milad begann 2012 mit seiner Tätigkeit als Dozent für Zahnmedizin und hat seitdem Tausende von Zahnärzten in Zahnschienen und kosmetischer Zahnheilkunde geschult. Darüber hinaus hält er Vorlesungen für Zahnmedizinstudenten an verschiedenen Universitäten in Großbritannien und im Ausland. Im Jahr 2020 gründete Dr. Milad gemeinsam mit seinem Freund und Kollegen Dr. Robbie Hughes, einem sehr erfolgreichen Zahnarzt und Unternehmer, Avantgarde Dentistry.
2024 führten sie „Same Day Smile“ ein, ein Konzept, das innerhalb eines Tages ein außergewöhnliches Lächeln ermöglicht.
Dr Milad began lecturing in dentistry in 2012, and he has trained thousands of dentists in dental aligners and cosmetic dentistry since, as well as lecturing to dental students at various universities throughout the UK and abroad. In 2020, Dr Milad joined forces with his friend and colleague Dr Robbie Hughes, a very successful dentist and fellow entrepreneur, to establish Avantgarde Dentistry.
In 2024, they have launched Same Day Smile, a concept that can deliver outstanding smile makeovers in one day.
Keiner soll hinterher behaupten, er wurde nicht gewarnt: Die Zaubershows vom Zahnarzt Franz alias André Hieronymus sind nichts für Menschen mit sonnigem Gemüt. Kein Glitzervorhang, keine leicht geschürzte Assistentin, kein halbstündiges Getue um einen einzigen Kaninchen-Trick.
Hieronymus’ Magie ist kurz und schmerzhaft, ohne Wohlfühlgarantie, aber garantiert komisch!
Über Risiken und Nebenwirkungen sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Psychologen.
Sein Hobby, die Zauberkunst, hat er neben Schulzeit und Studium intensiv aktiv ausgeübt. Seither hat er sich zunehmend aufs Schreiben über die Zauberkunst verlegt. Seit 1995 gibt er Fachbücher über die Zauberkunst heraus, wofür er 1996 mit dem Titel Schriftsteller des Jahres geehrt wurde. Von 2004 bis 2011 war er Redakteur der Zeitschrift MAGIE des Magischen Zirkels von Deutschland. Von 1986 bis 2000 war er ständiger Mitarbeiter der Zauberzeitschrift Magische Welt, für die er rund 80 Artikel verfasst hat.
Von 2003–2010 war er mit im Redaktionsteam der Vereinszeitschrift Magie.
Auf ihr Lebenswerk kann Dr. med. Vera Zylka-Menhorn zwar noch nicht zurückblicken, sie ist Jahrgang 1954 und hat gewiss noch viel vor. Immerhin ist sie seit genau 20 Jahren Medizinjournalistin. Am 25. April wurde ihr in Anerkennung ihrer Gesamtleistung von der Vereinigung der Deutschen Medizinischen Fach- und Standespresse die Walter-Trummert-Medaille verliehen. Prof. Dr. med. Peter Sefrin, der Vorsitzende der Vereinigung, überreichte ihr die Auszeichnung in Wiesbaden. Dort tagen anlässlich des Internistenkongresses alljährlich die Medizinjournalisten.
Zylka-Menhorn, geboren am 3. Mai 1954, studierte in Köln Medizin (1972 bis 1979) und bildete sich weiter zur Fachärztin für Anästhesie. An der Anästhesie habe sie „die Atmosphäre im OP“ gereizt. 1986 wechselte sie das Arbeitsfeld und wurde Journalistin, zunächst bei der „Welt“ (1986 bis 1990), dann arbeitete sie erfolgreich „frei“ und kam schließlich 1993 zum Deutschen Ärzteblatt. Dort ist Zylka-Menhorn verantwortlich für den „Medizinreport“, der sich vorwiegend mit der aktuellen medizinischen Berichterstattung und Kommentierung beschäftigt. Zylka-Menhorn setzt sich für eine wahrheitsgemäße Information über neue Produkte und Verfahren ein. Dabei scheut sie keine klaren Worte. Stifter der Walter-Trummert-Medaille, nach einem früheren Chefredakteur der Münchner Medizinischen Wochenschrift benannt, ist Roche Diagnostics.
Gleichzeitig wurde der Europäische Journalistenpreis von Bayer Health Care verliehen. Lobend und ein bisschen ironisch wurde vermerkt, dass zwei konkurrierende Firmen gemeinsam eine solche Veranstaltung bestreiten. Die Teams saßen zwar an getrennten Tischen, hatten jedoch ein Ziel: die Würdigung des kritischen Journalismus.
Sie leitet(e) verschiedene Ressorts des Deutschen Ärzteblattes.
Frau Dr. med. Gabriela Kieser studierte Medizin an der Universität Zürich und machte ihren MBA an den Universitäten Rochester/USA und Bern. 1990 hat sie die erste europäische Arztpraxis für Medizinische Kräftigungstherapie in Zürich eröffnet. Die Arztpraxis zeigte eine funktionierende Synergie zum Kieser Training im selben Haus. Gemeinsam mit ihrem Mann Werner Kieser (†) entwickelte sie das Konzept des gesundheitsorientierten Krafttrainings und expandierte damit international. Heute trainieren 280’000 Kunden in 154 Kieser Training-Studios und fünf Ländern.
Nach über zwanzig Jahren in der Geschäftsleitung und im Aufsichtsrat und seit dem Verkauf des Unternehmens im Rahmen eines MBO Anfang 2017 führt sie heute in drei Studios in Zürich die medizinischen Trainingsberatungen durch. Daneben hält sie Vorträge zum präventiven und therapeutischen Nutzen eines gesundheitsorientierten Krafttrainings. Sie lebt mit ihrem Hund in Zürich und in den Bergen.
Seitdem ihr Mann und sie Kieser Training an die beiden Nachfolger Michael Antonopoulos und Nils Planzer verkauft haben, arbeitet Gabi Kieser im Angestelltenverhältnis. Das sieht sie gelassen. „Ich habe mich vom Unternehmen auffressen lassen. Jetzt genieße ich den neuen Freiraum und freue mich auf schöne Jahre mit Werner.“ Gerade hat sie angefangen, Thai Chi zu lernen. „Die Bewegungen sind so schön. Da kommt man richtig runter.“ Auch ihr Klavierspiel will sie wieder aufnehmen. „Du spielst nicht viel“, kommt ihr Werner dazwischen. „Lass mich doch aussprechen“, kontert sie. „Es steht in meiner Agenda.“ Ob sie gut streiten könne? „Nja. Ich komme aus einer Streitkultur. Werner steht über den Dingen. Deswegen ist es selten eskaliert. Aber wir diskutieren heftig. Und wir sind nicht immer einer Meinung.“
Gabi Kieser liebt es, gemeinsam mit ihrem Mann und den Hunden Zeit in ihrem Ferienhaus auf 2000 m über Meer im Bündnerland zu verbringen. So wie die Auseinandersetzung für sie das Salz in der Beziehung ist, mag sie auch beim Wetter nicht nur Sonnenschein. Sie schwärmt vom Nebel in den Bergen. „Der Nebel ist hier wunderschön. Da hast du einfach Ruhe. Ein Cheminéefeuer. Ein schönes Buch. Mehr braucht’s nicht für Glücksmomente mit Werni und den Hunden. Du bist nicht allein, aber für dich.“