Sein humorvoller Lebenslauf: Er begann 1971 bei einem Gesangswettbewerb an seinem Gymnasium: Mit „Anuschka“ von Udo Jürgens gewann er den dritten Preis. Im darauffolgenden Jahr gewann er mit „Mathilda“, ebenfalls von Udo Jürgens, den Preis als bester Schüler.
Später belegte er Theaterkurse im Stehgreif-Theater, bei dem er das Publikum in humorvolle Interaktion einbezieht.
Ronny Tekal (* als Ronny Teutscher am 23. Juli1969 in Wien) ist ein österreichischer Arzt, Kabarettist, Medizinjournalist, Radiomacher, Buchautor und Mitbegründer des Medizinkabaretts Peter & Tekal.
Dr. Ronny Tekal ist Arzt für Allgemeinmedizin, Medizinkabarettist, Radiomacher und Buchautor. Von ihm erscheinen in der »Ärzte-Woche«, im »Ärztemagazin«, der Schweizer „Weltwoche“ und diversen Gesundheitsmagazinen Satire-Kolumnen. Im Österreichischen Rundfunk ist er Ö1-Radiodoktor. Vielgebuchter Keynote-Speaker, Kommunikationstrainer und Moderator bei medizinischen Symposien und Kongressen.
Mit dem, von ihm mitbegründeten Medizinkabarett-Comedy-Duo Peter&Tekal, konnte er schon rund 500.000 Patienten (Verzeihung, Gewohnheit!) Zuseherinnen und Zuseher gesund lachen. Er lebt bei Wien.
Tekal studierte Medizin an der Universität Wien und promovierte 1995 zum Doktor der gesamten Heilkunde. Seit 2000 ist er Arzt für Allgemeinmedizin. Er lebt in Mauerbach bei Wien.
Bereits während des Studiums komponierte er Singspiele für Schulklassen, sowie das Musical Hospital, das 1992 in Wien Premiere hatte. Es folgten Kompositionen für Musicals der Kindertheatergruppe Die Stachelbären am Wiener Theater am Alsergrund, unter der Leitung von Andreas Hutter, sowie für das Stück Coccinella des Theater Impetus.
1995 gründete er gemeinsam mit dem Kommunikationswissenschaftler Norbert Peter das Kabarett-Duo Peter & Teutscher. Seit 2006 hat sich die Formation ausschließlich auf medizinische Themen konzentriert und dafür die Bezeichnung Medizinkabarett gewählt. Ähnlich, wie die deutschen Ärzte und Kabarettisten Eckart von Hirschhausen, Lüder Wohlenberg oder Ludger Stratmann steht die satirische Auseinandersetzung mit Ärzten, Patienten und dem medizinischen System im Mittelpunkt der Werke. Zudem finden sich auch Elemente des vom Österreichischen Psychologen Bernhard Ludwig kreierten Seminarkabaretts.
2000 waren sie beim Wiener Goldenen Kleinkunstnagel als beste österreichische Teilnehmer Sieger in der Publikumswertung, zweimal erhielten sie den Münchner Kabarett Kaktus. 2013 wurde der Name des Kabarett-Duos auf Peter & Tekal geändert.[2]
Ein Porträt der Künstler mit Auszügen aus ihren Programmen wurde 2001 mehrfach in ORF und 3sat gezeigt, das Programm Seitensprung auch auf Premiere Austria. 2013 folgte auf ORF III im Rahmen der Hyundai Kabarett-Tage die Ausstrahlung des Programms Patientenflüsterer. 2016 war er mit Echt krank! im Rahmen von Kabarett im Turm im ORF zu sehen.
Tekal ist Mitarbeiter der ORF Hörfunk-Wissenschaftsredaktion, Autor, Sprecher und Gestalter von Beiträgen für Ö1, vor allem beim Ö1-Radiodoktor.
Seit 2008 erscheint wöchentlich seine Satire-Kolumne Nebenwirkungen bei der Ärzte-Woche (Springer-Verlag).
Als Gründungsmitglied von PULS – Verein zur Bekämpfung des plötzlichen Herztodes stand Tekal der Organisation zwischen 2008 und 2013 vor. In dieser Zeit wurden im Rahmen dieser Initiative neben Großveranstaltungen zur Ersten-Hilfe in Wien die ersten öffentlich zugänglichen Defibrillatoren für Laien (AED) installiert. Das Ziel, Wien herzsicher zu machen, wurde gemeinsam mit der Stadt Wien und den großen Rettungsverbänden umgesetzt. Im Jahr 2013 waren es über 300 Defibrillatoren, die an U-Bahn-Stationen, in Einkaufszentren, am Flughafen, in öffentlichen Gebäuden oder in Polizeidienststellen im Defi-Netzwerk in Wien registriert waren.[4] Am 4. Deutschen Interdisziplinären Notfallmedizin Kongress 2013 wurde die Präsentation der PULS-Kampagne Wien wird HERZsicher mit dem ersten Platz ausgezeichnet.
Tekal erhielt gemeinsam mit dem zweiten PULS-Gründer Notfallmediziner Roman Fleischhackl von der Wiener Stadtregierung den Helfer-Wiens-Preis 2013.
Lüder Wohlenberg überzeugt seit vielen Jahren als Kabarettist. Er hat derzeit zwei abendfüllende Kabarettprogramme im Repertoire. Der Hanseat, mit rheinischer Sozialisation, ist im Erstberuf Arzt, genauer gesagt Facharzt für Radiologie.
Geboren in Hamburg, Schule in Neuss, Medizinstudium in Köln. Ausbildung zum Radiologen in Düren und Mönchengladbach. Dort war er auch als zertifizierter Notarzt im Einsatz bis er sich, nicht zuletzt auch wegen des Erfolges seines Alter Egos „Herrn Raderscheid„, entschloss, vorrangig als Kabarettist und Moderator tätig zu werden.
Wohlenberg und der von ihm verkörperte Profipatient Herr Raderscheid sind immer wieder gern gesehene Gäste in Rundfunk und Fernsehen. Unter anderem hat er über mehrere Jahre als Herr Raderscheid in seiner wöchentlichen Radio-Kolumne im SWR-Hörfunk viele neue Fans gewinnen können.
Zahlreiche Gesundheitsreformen, zwei Verkehrsunfälle und eine Schultereckgelenksprengung haben ihn, den über zwei Meter großen Bühnenhünen, nicht klein gekriegt. Wohlenberg kennt das Gesundheitssystem von beiden Seiten der Nadel und weiß, was die Medizin kann und wo sie besser das Skalpell in der Verpackung stecken lässt.
Heute lebt er zusammen mit seiner Hausärztin, seinen zwei Kindern und einigen Fischen in Köln. Wohlenberg ist darüber hinaus ausgewiesener Fachmann für Fußball. Als Trainer einer Jugendfußballmannschaft hat er eine weitere echte Passion gefunden. Er analysiert, philosophiert und prognostiziert oder kommentiert gerne, auch in diesem thematischen Umfeld, unterhaltsam und gewohnt kompetent und zuverlässig.
Mehr über ihn und seine Programme sowie über seine Arbeit als Kabarettist und Moderator bzw. als Referent finden Sie hier auf seiner Homepage.
Er erlief sich 22-mal den Titel Deutscher Meister. Die Europameisterschaft über 5000 Meter, die er 1982 gewann, war sein größter Erfolg. 1979 gewann er den Weltcup über 1500 Meter in Montreal, 1975 den Europacup über 1500 Meter in Nizza, 1983 über 5000 Meter in London. Er erzielte deutsche und Europarekorde, von denen die deutschen Rekorde über 1500 und 2000 Meter (4:52,20 min) noch immer Bestand haben.
Bei seinem Marathondebüt in Berlin 1989 lief Wessinghage 2:26 h.
Detlef Fastré ist gern Arzt. Aber wenn der Kölner Anästhesist nicht im Dienst ist, dann hat er noch eine andere Leidenschaft: das Radfahren. Dabei fährt er mit seinem Rennrad nicht nur die zehn Kilometer zur Arbeit. Wenn er am Wochenende unterwegs ist, legt er an einem Tag schon mal 100 Kilometer zurück. Am liebsten fährt er ins Bergische Land. „Radfahren ist ein wunderbarer Ausgleich zum Arztberuf“, sagt er. Das Arbeitspensum in der anästhesiologischen Praxis, in der er tätig sei, betrage derzeit etwa 50 Wochenstunden. „Auf dem Rad kann ich wunderbar mental entspannen und mich dabei körperlich fit halten.“
Für Fastré ist Sport aber auch ein Gemeinschaftserlebnis. Und so wurde er 2002 Mitglied in der „Radsportvereinigung Deutscher Ärzte und Apotheker“ (RVDÄ). (mittlerweile aufgelöst) Der Verband hatte etwa 200 Mitglieder. Sie alle verbindet die Freude am Radsport. Fastré ist Vorstandsmitglied und fungiert als Kassenwart. Die Motivation für sein Engagement: der freundschaftliche Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen anderer Fachrichtungen. Der Verein organisiert Touren mit dem Rennrad oder dem Mountainbike und Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Medizin und Radsport.
Der Triathlon-Verein Deutscher Ärzte und Apotheker e.V. (TVDÄ) wurde im Jahr 1985 in Großkrotzenburg gegründet. In dem Verein haben sich Ärzte und Apotheker zusammengeschlossen, um den Triathlonsport zu fördern.
Kompliment an den Verein, diese drei Disziplinen in einer Organisation mit konstanter Webseite zusammenzufassen! Dies ist bei anderen Ärzteverbänden (noch) zu vermissen….
Der Präsident des Ärzte-Triathlon-Verbandes Martin Engelhardt ist seit 2021 Präsident der DTU – Deutschen Triathlon-Union
Daniela Nicolae ist Absolventin der Jazzabteilung – Master-Abschluss in Jazz- und Popmusikkulturen an der Musikuniversität Bukarest; Studium bei Marius Popp und Mircea Tiberian. Stipendium des Berklee College of Music, Boston (1995); Konzerte auf Jazzfestivals – Costinești, Brașov, Cluj, Timișoara, Bukarest, Sibiu und in Clubs; Audioaufnahmen bei der Rumänischen Rundfunkgesellschaft; die eingetragene Marke „Jazz Collection“ – seit 2000 wöchentlich ausgestrahlte Radiosendung (in Bukarest, Cluj, Târgu-Mureș und Chișinău); Interviews – Dokument mit großen Jazzmusikern – aufbewahrt in den Archiven der Jazz Collection: Jancy Korossy, Edmond Deda, Johnny Răducanu, Stefan Berindei, Alin Constantiu, Anca Parghel, Marius Popp, Adrian Enescu; Zusammenarbeit bei Konzerten mit Jazzmusikern: Anca Parghel, Teodora Enache, Ozana Barabancea, Tom Smith, Rick Conditt, Jean Louis Rassinfosse, Alin Constanțiu, Garbis Dedeian, Liviu Butoi, Dan Ionescu, Cătălin Răsvan, Eugen Nichiteanu, Lucian Maxim, Pedro Negrescu, Cătălin Rotaru, Sorin Romanescu, Berti Barbera, Vadim Tichișan, Mihai Iordache, Cătălin Milea.
Specialist Physician – Clinical Pharmacology; Medical Journalism.
How Insensitive by Antônio Carlos Jobim. Band: Daniela Nicolae – piano, Cătălin Răsvan – contrabass, Eugen Nichiteanu – drums. Recorded at Art Jazz Club. Video art by Gabi Stamate.
Nicole Schuster (* 14. Januar1985 in Aachen[1][2]) ist eine deutsche Autorin und Pharmazeutin. Vor allem in den Jahren 2007 und 2008 war sie in den Medien präsent, um über das Asperger-Syndrom aufzuklären.
Im November 2005 wurde bei ihr das Asperger-Syndrom diagnostiziert. Fortan setzte sie sich für Aufklärung über diese Variante des Autismus ein.
Ihr Debüt in der Medienwelt hatte Nicole Schuster am 24. Juli 2007 in dem ZDF-Fernsehbeitrag: 37 Grad.[3] Am 13. August desselben Jahres folgte ihr zweiter Fernsehauftritt in der SWR-Sendung: Leute. Einen Monat später wurde Schuster in der Reihe des RBB-Kulturradios: Gott und die Welt interviewt. Kurz darauf folgte ein Interview des Magazins Stern, das unter dem Titel Und jeden Mittag gibt es Wirsing im Heft Nr. 44 des Jahres 2007 abgedruckt wurde.
Am 30. November 2007 trat sie in der MDR-Sendung Unter uns auf. Des Weiteren war sie in der SWR-Sendung: Nachtcafé am 7. März 2008 mit dabei. Am 17. August 2008 fand ihr zweiter Radioauftritt in einem Interview der WDR5-Radiosendung Dok 5 – Das Feature: Der blinde Spiegel: Vom autistischen Weg ein Ich zu sein statt.[4] Drei Monate später trat sie in der WDR-Sendung Quarks & Co auf.[5]
Im August 2008 wurde sie für ihre Bemühungen, „autistischen Menschen eine Stimme zu geben“, in Köln mit dem „International Intellectual Benefits Award“ der Mensa Education and Research Foundation ausgezeichnet.
Von Mai 2016 bis Ende 2016 war sie Vorstandsvorsitzende des Vereins Mensa in Deutschland. Als approbierte Apothekerin leitet sie die Herstellung klinischer Prüfpräparate bei einem mittelständischen Pharmaunternehmen.
2016 wurde sie mit der Arbeit Gegen Fieber ist ein Kraut gewachsen an der Philipps-Universität Marburg promoviert
Zitat aus letztem Artikel: Autorin Nicole Schuster hat das mühsam gelernt. „Als Autistin und Hochbegabte war ich lange verzweifelt, fühlte mich als Kind und Jugendliche abgelehnt und kam mir überall wie ein Fremdkörper vor.“ Erst mit 18 Jahren wurde ihre Veranlagung entdeckt, dann gab sie Vollgas: „Ich habe ein fotografisches Gedächtnis für Details und schreibe leidenschaftlich gern“, erzählt sie. „Während meines Pharmaziestudiums habe ich angefangen, bundesweit Vorträge über Hochbegabung und den richtigen Umgang mit hochintelligenten Kindern zu halten – vor allem für Lehrer, denn die haben bei mir früher vieles falsch gemacht.“
Jacalyn Duffin, MD, PhD, ist Hämatologin und Historikerin und hatte von 1988 bis 2017 den Hannah-Lehrstuhl für Medizingeschichte an der Queen’s University inne.
Als ehemalige Präsidentin der American Association for the History of Medicine und der Canadian Society for the History of Medicine ist sie Autorin von elf Büchern und zahlreichen Artikeln und erhielt mehrere Auszeichnungen für ihre Lehre und Forschung. Sie ist Mitglied des Order of Canada (2020) und Fellow der Royal Society of Canada (2012) und der Canadian Academy of Health Sciences (2013). Im Mai 2019 erhielt sie den Lifetime Achievement Award der AAHM (von Historikern) und wurde in die Canadian Medical Hall of Fame (von Ärzten) aufgenommen. Als Unterstützerin der Medical Humanities war sie von 1995 bis 2024 Mitherausgeberin der Online-Datenbank „Literature, Arts and Medicine“.
Ihre Forschung konzentriert sich auf Krankheit, Technologie, Religion und Gesundheitspolitik. Sie betreibt eine Aktivisten-Website zum aktuellen Problem des Medikamentenmangels und ein kollaboratives Übersetzungsprojekt für den lateinischen Autor Paolo Zacchia aus dem 17. Jahrhundert. Ihr Buch „Stanley’s Dream“ (2019) handelt von der Geschichte der medizinischen Expedition zur Osterinsel, die 1964–65 von Kanada geleitet wurde. Ihr „COVID-19: A History“ erschien im Herbst 2022. Seit 2023 ist sie Chefredakteurin des kommenden Moduls „Geschichte der Medizin“ für Oxford Bibliographies online.