Gunther Philipp

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Gunther Philipp

Gunther Philipp (* 8. Juni 1918 in TöplitzÖsterreich-Ungarn; † 2. Oktober 2003 in Bad Godesberg; eigentlich Gunther Placheta) war ein österreichischer SchauspielerSportler und Arzt.

https://www.youtube.com/watch?v=37YfeJ6MoBY

Gunther Philipps Eltern waren der spätere Tierarzt Hugo Placheta und dessen Ehefrau Therese.[1] Gunther wurde im heutigen Rumänien (Siebenbürgen) geboren, wo sein Vater im Ersten Weltkrieg stationiert war. Bald nach der Geburt kehrte die Familie in ihren Heimatort Wien zurück. Seine Schulbildung erhielt Philipp in Wien und in Innsbruck (bei späteren Besuchen in Hötting in Innsbruck bezeichnete er sich gerne selber als halben Höttinger). Philipp war ein erfolgreicher Schwimmer: Er hielt 14 Jahre lang den österreichischen Rekord im 100-Meter-Brustschwimmen. Er war auch im Kader der österreichischen Olympia-Mannschaft 1936 in Berlin, wurde allerdings aus politischen Gründen nicht nominiert, weil er dem nationalsozialistisch dominierten „Ersten Wiener Amateur Sport Club“ nicht beitreten wollte.

Während des Zweiten Weltkriegs studierte Philipp am Max-Reinhardt-Seminar Schauspiel und an der Universität Wien Philosophie mit dem Hauptfach Psychologie sowie anschließend Medizin. Am 11. März 1940 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP und wurde zum 1. Juni desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 7.685.137).[2][3] 1943 promovierte Philipp und leistete seinen Kriegsdienst in einem Feldlazarett. Nach dem Krieg betrieb er eine Praxis in Eberstalzell in Oberösterreich und war bis in die 1990er-Jahre an der Wiener Universitätsklinik für Neurologie und Psychiatrie tätig. Eine seiner Patientinnen war 1946 die nervenkranke Schauspielerin Paula Wessely.[4]

Im Jahr 1946 gründete er gemeinsam mit Peter Wehle und Fred Kraus die Kabarettgruppe „Die kleinen Vier“. Ende 1949 gab Philipp seinen bürgerlichen Beruf weitgehend auf und arbeitete überwiegend als Schauspieler oder Moderator, behielt jedoch zeitlebens ein starkes Interesse an medizinischen Themen bei und las entsprechende Fachzeitschriften. Nebenher schrieb er auch unzählige Programme für das Radio und Drehbücher für den Film. Erfolge feierte er auch am Theater als Boulevard-Schauspieler. Bekannt wurden seine Filme mit Peter Alexander und Hans Moser, die er durch seine spezifische Komik bereicherte.

In den 1950er-Jahren gründete Philipp einen eigenen Motorsport-Rennstall Ecurie Vienne und startete in der Gran-Turismo-Klasse. Er wurde in den 1960er-Jahren mehrmaliger österreichischer Staatsmeister. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn moderierte er zusammen mit Jochen Rindt (nach dessen Tod allein) die ORF-Sendung Motorama.[5]

Gunther Philipp gehörte vor allem in den 1950er- und 1960er-Jahren zu den beliebtesten und meistbeschäftigten deutschsprachigen Schauspielern. Er wirkte in 147 Film- und Fernsehrollen mit.

Als Autor verfasste Philipp 21 Drehbücher.

Er war viermal verheiratet, zuletzt mit der wesentlich jüngeren Arzttochter Gisela Kirchberg aus Köln, und war Vater von drei Söhnen.

Am 2. Oktober 2003 starb Gunther Philipp nach langjähriger Krankheit im Alter von 85 Jahren in einer Klinik in Bonn-Bad Godesberg. Sein Grab befindet sich auf dem Melaten-Friedhof in Köln in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Schauspielerkollegen Willy BirgelRené Deltgen sowie Gisela Uhlen, deren Ehemann er in der Serie Forsthaus Falkenau bis zu seinem Tod gespielt hatte.[6]

Nachdem er oft in der Wachau Filme gedreht hatte, wurde ihm dort ein Museum eingerichtet – im Hotel Mariandl, dem Drehort des Films Der Hofrat Geiger in Spitz an der Donau in Niederösterreich.[7]

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Maria Furtwängler

Maria Furtwängler-Burda (* 13. September 1966 in München) ist eine deutsche Schauspielerin. Sie ist unter anderem für ihre Rolle als Tatort-Kommissarin Charlotte Lindholm bekannt, die sie seit 2002 spielt. Bevor sie sich 2001 ganz der Schauspielerei widmete, arbeitete sie als Ärztin.

Bereits als Siebenjährige stand Maria Furtwängler für den Fernsehfilm Zum Abschied Chrysanthemen unter der Regie ihres Onkels Florian Furtwängler vor der Kamera. Ihre erste große Rolle spielte sie von 1987 bis 1993 in der Fernsehserie Die glückliche Familie an der Seite von Maria SchellSiegfried Rauch und ihrer Mutter Kathrin Ackermann. Gloria Behrens besetzte sie an der Seite von Christian Kohlund im ARD-Liebesfilm Das Glück ist eine Insel in der Rolle der Rechtsanwältin Corinna Jakobs. In Stephan Meyers Wirtschaftskrimi Die achte Todsünde: Gespensterjagd, Furtwänglers erste Arbeit für den NDR, spielte sie 2001 die EU-Mitarbeiterin Katja Schütte im Ressort für Wirtschaftskriminalität.

Ihr Debüt als Tatort-Kommissarin Charlotte Lindholm gab sie im April 2002 in Lastrumer Mischung, weitere Episoden der Reihe, in der sie in ganz Niedersachsen, vorwiegend auf dem Land, ermittelt, folgten.[5] Die Mutterrolle in der Serie übernahm ihre Mutter Kathrin Ackermann.

2007 spielte Furtwängler in Kai Wessels Fernsehzweiteiler Die Flucht Lena Gräfin von Mahlenberg, die im Winter 1945 einen Flüchtlingstreck von Ostpreußen nach Bayern führte. 2008 übernahm sie an der Seite von Maximilian Brückner in dem Kinofilm Räuber Kneißl die Rolle der Mutter Theresia Pascolini des bayerischen Räubers Mathias Kneißl. 2011 war sie in dem ZDF-Fernsehzweiteiler Schicksalsjahre als Pianistin Ursula Heye in der Hauptrolle zu sehen. In dem 2016 in den Kinos gestarteten, preisgekrönten Film Das Wetter in geschlossenen Räumen verkörperte sie eine Entwicklungshelferin und Spendensammlerin, die sich vom Elend der Krisengebiete mit Designerklamotten, Longdrinks und einem 20 Jahre jüngeren Liebhaber ablenkt. 2018 spielte sie in der Kinofilmkomödie 100 Dinge von Florian David Fitz die Rolle der Antonietta Kärcher. In Detlev Bucks Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann verkörperte sie die Madame Houpflé.

Mit Alles muss glänzen (The Homemaker) von Noah Haidle stand sie 2017 im Berliner Theater am Kürfürstendamm[6] erstmals in einer Hauptrolle auf der Bühne. Im November 2018 hatte sie einen Gastauftritt in dem neuen Album MTV Unplugged 2 von Udo Lindenberg, wo sie mit ihm im Duett Bist du vom KGB sang.[7]

Furtwängler unterschrieb im Herbst 2013 als eine der Ersten den von Alice Schwarzer in deren Zeitschrift Emma initiierten Appell gegen Prostitution.

Für die Rechte diskriminierter Mädchen und Frauen gründete sie 2016 mit ihrer Tochter Elisabeth die MaLisa Stiftung und MaLisa Home auf den Philippinen, das Mädchen und jungen Frauen einen Weg aus dem Menschenhandel ermöglicht.

Sie ist zudem Mitbegründerin der Digital-Life-Design-Konferenzreihe DLDwomen, Kuratoriumspräsidentin der Hilfsorganisation German Doctors sowie Mitglied im Stiftungsrat der Hubert-Burda-Stiftung. Für die Kampagne ONE, die sich für das Ende extremer Armut und vermeidbarer Krankheiten vor allem in Afrika einsetzt, ist sie Botschafterin für Frauen, Mädchen und Kindergesundheit. Sie nimmt auch selbst an Hilfseinsätzen teil.[8]

2017 initiierte sie mit der MaLisa Stiftung eine Studie zur Repräsentation von Frauen und Männern im Film. Das Ergebnis der Universität Rostock zeigte die Unterrepräsentanz von Frauen im Film vor allem als Heldinnen und Expertinnen.[9] 2020 setzte sich Furtwängler mit anderen Frauen für die Kampagne #ichwill ein, deren Ziel eine Frauenquote für Unternehmensvorstände ist.[10]

Aufgrund ihres sozialen Engagements wurde im März 2018 eine Berufliche Schule im südbadischen Lahr nach ihr benannt.[11]

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ONE Kampagne |campaign

Botschafterin | messager German Doctors


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Susanne Holst

Susanne Holst (* 19. September 1961 in Hamburg) ist eine deutsche ÄrztinMedizinjournalistinBuchautorin und Fernsehmoderatorin.

Nach ihrem Abitur am Hamburger Carl-von-Ossietzky-Gymnasium studierte Susanne Holst Humanmedizin an der Universität Hamburg. Sie erlangte 1988 ihre Approbation und wurde 1996 promoviert. Ihre erste Tätigkeit als Ärztin erfolgte in einer Praxis für Allgemeinmedizin in Hamburg. Durch ihren damaligen Freund kam sie noch während des Studiums zu Sat.1, wo sie als CvD-Assistentin in der Nachrichtenredaktion anfing, bis zur Moderatorin der Sendung Guten Morgen mit Sat.1 aufstieg und 1991 die Goldene Kamera der Zeitschrift Hörzu erhielt.

Es folgten weitere Engagements. Bei Sat.1 das Gesundheitsmagazin Bleib gesund und beim ZDF die Sendung Menschen. 1995 konzipierte die Hamburgerin das Wellness-Magazin Gut drauf und präsentierte es täglich im Programm von Sat.1. Neben der Medizinsendung alpha-med beim Bayerischen Rundfunk und einer Gesundheitsrubrik bei tm3 präsentierte sie von 1996 bis 2004 beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) die wöchentliche Beitragsreihe DAS! tut gut[1] (380 Folgen).

Ab 1999 moderierte Holst zudem – im Wechsel mit Kollegen – die Medizinsendung Visite und das tägliche Nachmittagsmagazin N3 ab 4. Seit dem 7. Mai 2001 moderiert sie in der ARD die Nachmittagsausgaben der Tagesschau[2], zunächst im Wechsel mit Claus-Erich Boetzkes, seit Januar 2022 im Turnus mit Susanne Stichler und Michail Paweletz. Von 2004 bis 2012 vertrat sie Caren Miosga und Tom Buhrow regelmäßig – auch über lange Strecken – bei den Tagesthemen, unter anderem während der Schwangerschaft von Caren Miosga im Jahr 2010. Von 2004 bis 2005 moderierte sie außerdem die wöchentliche Gesundheitssendung Visite persönlich[3] beim NDR. Zwischen 2011 und 2013 präsentierte Holst den monatlichen ARD-Ratgeber Gesundheit und war – neben Ulrike Folkerts und Dieter Moor – das Gesicht der ARD-Themenwoche 2011 mit dem Thema „Der mobile Mensch“[4]. Seit Mai 2014 moderiert die Medizinjournalistin die wöchentliche Minidoku Wissen vor acht – Mensch[5] in der ARD.

Sie ist Autorin zahlreicher Bücher zu den Themen DiabetesSchmerztherapie, Schlaf und Rheuma. Holst ist seit 1992 mit Halko Weiss, einem Psychotherapeuten und Spezialisten für Hakomi, verheiratet. Das Paar, das seit mehreren Jahren getrennt lebt, hat Zwillinge, einen Jungen und ein Mädchen.[6]

Ehrenamtlich engagiert sich Holst als Botschafterin der Stiftung Kindergesundheit.

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Artikel | article Deutsches Ärzteblatt


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Tuğsal Moğul

Tuğsal Moğul (* 1969 in Neubeckum) ist ein deutsch-türkischer RegisseurTheaterautor und Arzt.

Tuğsal Moğul wuchs als Sohn türkischer Einwanderer in der Kleinstadt Beckum auf. Nach dem Abitur begann er 1989 zunächst ein Studium der Humanmedizin an der Universität zu Lübeck, bevor er ab 1993 parallel dazu auch Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Hannover studierte.[1] Sein Schauspieldiplom erlangte er 1997[2] und im darauffolgenden Jahr schloss er sein Medizinstudium mit der Approbation an der Medizinischen Hochschule Hannover ab. Daraufhin arbeitete er zunächst als Arzt im Auguste-Viktoria-Krankenhaus in Berlin-Schöneberg, wo auch seine erste Theaterarbeit „Begegnung“ unter Mitwirkung von Patienten entstand.[3] Als Schauspieler wirkte er in diversen Fernseh- und Kinofilmen mit, u. a. in „Balko„, „Hecht & Haie„, „Um Himmelswillen[4] oder in „Der Ausbruch“ von Züli Aladağ.[5] Auch am Theater war er als Gastschauspieler zu sehen, z. B. als Buenco in „Clavigo“ von Johann Wolfgang von Goethe am Maxim Gorki Theater oder am Theater Erlangen als Yıldırım in „Ganze Tage, ganze Nächte“ von Xavier Durringer. 2002 zog es ihn ins Münsterland, wo er 2006 seinen Facharzt in der Anästhesiologie machte und sich im Bereich Notfall- und Palliativmedizin weiterbildete.

2008 gründete er mit den Künstlern Bettina Lamprecht, Carmen Dalfogo, Stefan Otteni, Dietmar Pröll und Ariane Salzbrunn das Ensemble THEATER OPERATION. Gemeinsam erarbeiteten sie die Stücke „Halbstarke Halbgötter“ (2008), „Somnia“ (2010) und „Die Angehörigen“ (2014), bei denen Moğul jeweils die Regie übernahm.[6] In dieser Trilogie wurden verschiedene Perspektiven des Klinikalltags beleuchtet, darunter ärztliche, pflegerische und medizinökonomische, aber auch Aspekte der familiären Betreuung von Patienten. Zudem initiierte das Ensemble THEATER OPERATION zusammen mit dem Theater im Pumpenhaus das interdisziplinäre Festival „Der Traum der Medizin“, in dem künstlerische und medizinische Fragestellungen beleuchtet wurden.[7] 2013 publizierte Moğul zusammen mit Alfred Simon den Sammelband „Intensiv Erleben – Menschen in klinischen Grenzsituationen“, der im LIT Verlag erschien.[8] 

Neben der Beschäftigung mit medizinischen Themen liegt ein weiterer Schwerpunkt von Moğuls Theaterarbeit in der Auseinandersetzung mit Migration, Rassismus und Rechtsextremismus. So z. B. in seiner Recherchearbeit „Auch Deutsche unter den Opfern“, die sich mit den NSU-Morden beschäftigt

und 2017 von Ralf Haarmann als Hörspiel für den WDR produziert wurde,[9] oder in seinem Theaterstück „Die Deutsche Ayşe“, in dem er mit seinem Bruder, dem Dokumentarfilmer und Gewinner des Deutschen Sozialpreises Esat Moğul,[10] die Migrationsgeschichte von drei türkischen Frauen der ersten Generation auf die Bühne brachte. Für seine Stückentwicklungen nutzt Moğul Methoden des Recherche- und Dokumentartheaters und kombiniert das dadurch gewonnene Material mit fiktiven Elementen.

Bericht im WDR über einen aktuellen Film über das Attentat von Hanau:

https://www.ardmediathek.de/video/westart/tugsal-moguls-and-now-hanau-bei-den-ruhrfestspielen-recklinghausen/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTQxZWRmOTBiLTgyZDEtNGY2ZC04YTg1LTg2ZDI2ZTQyOTgwYg

web

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youtube 2 films

filmmakers.eu

Portrait Theaterverlag

portrait türkisch


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Isabella Vértes-Schütter

Isabella Vértes-Schütter (* 22. April 1962 in Hamburg) ist eine deutsche Künstlerin und Politikerin der SPD sowie Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft.I

Isabella Vértes-Schütter ist die Tochter der Opernsängerin Helga Pilarczyk. Sie ist verwitwet – ihr Mann Friedrich Schütter war Theaterintendant – und hat zwei Kinder. Während der Schulzeit nahm sie Schauspielunterricht bei Annemarie Marks-Rocke.[1] Nach dem Abitur 1980 am Christianeum studierte Isabella Vértes-Schütter Medizin und schloss das Studium 1987 mit der Promotion zum Dr. med. ab. Zusätzlich machte sie eine Schauspielausbildung. Ab 1988 wirkte sie künstlerisch bei der Hammoniale – Festival der Frauen auf Kampnagel mit. Später spielte sie am Ernst Deutsch Theater und am Thalia Theater (Hamburg). Sie übernahm 1994 die Festivalleitung der Hammoniale – Festival der Frauen. Seit 1995 ist Isabella Vértes-Schütter als Nachfolgerin ihres verstorbenen Mannes Intendantin des Ernst Deutsch Theaters.

Isabella Vértes-Schütter ist Mitglied der SPD. Bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg 2011 kandidierte sie auf Platz 60 der Landesliste und wurde in die Bürgerschaft gewählt. Bei der Bürgerschaftswahl 2015 kandidierte sie auf Platz 11 der Landesliste und erlangte mit 9208 personenbezogenen Stimmen erneut ein Mandat.

Am 23. Februar 2020 gelang Vértes-Schütter erneut der Einzug in die Hamburgische Bürgerschaft.

Ernst-DeutschTheater Hamburg

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Marianne Koch

Marianne Elisabeth Koch (* 19. August 1931 in München) ist eine deutsche Ärztin und Buchautorin sowie ehemalige Filmschauspielerin. Ihren Durchbruch hatte sie 1955 als Dorothea „Diddo“ Geiss in Helmut Käutners Des Teufels General.

Frau im Besten Mannesalter | KOLORIERT | Marianne Koch | Deutsche Komödie – YouTube

In den Semesterferien 1950 wurde Koch von Regisseur Viktor Tourjansky entdeckt, der für seinen Film Der Mann, der zweimal leben wollte nach einem „herben Backfisch“ suchte. Ohne Schauspielstudium und Bühnenerfahrung überzeugte sie durch Ungezwungenheit und Spontaneität, so dass zahlreiche weitere, auch anspruchsvolle Rollen folgten.

Bis 1970 spielte Koch in rund 70 Filmen. Sie hatte einige internationale Auftritte. So war sie etwa 1954 die Partnerin von Gregory Peck im Spionagethriller Das unsichtbare Netz und spielte 1964 an der Seite von Clint Eastwood in dem Italo-Western Für eine Handvoll Dollar. Für ihre Darstellung der Dorothea „Diddo“ Geiss in Helmut Käutners Des Teufels General erhielt sie 1955 das Filmband in Silber für die Beste Nebendarstellerin. 1957 spielte sie in Vater sein dagegen sehr die Braut des fast 30 Jahre älteren Heinz Rühmann. 1963 verkörperte sie in dem Straßenfeger Tim Frazer von Francis Durbridge die weibliche Hauptrolle. Erfolg hatte sie vor allem als verlässlicher Kumpeltyp im deutschen Film, als patente Landärztin (1958) und als Die Journalistin in der gleichnamigen Fernsehserie (1970). Koch, die nach eigener Bekundung „die ‚brave Frau‘ des Deutschen Films“ war, „weil mich das Publikum so haben wollte“, durchbrach dieses Klischee 1968 in der Rolle einer freimütigen Lesbe in Schreie in der Nacht.

https://www.youtube.com/watch?v=FXpXEKO7ORQ
interview in TV BR

Zudem gehörte sie zur Stammbesetzung des TV-Ratespiels Was bin ich? mit Robert Lembke. Das gesamte Rateteam erhielt 1967 die Goldene Kamera. Von 1974 bis 1982 war sie Moderatorin der Talkshow 3 nach 9. Viele Jahre trat sie im Werbefernsehen für ADO-Gardinen („die mit der Goldkante“), GilletteJacobs-Kaffee, Martini und Lux-Seife auf. In den Jahren des Wirtschaftswunders war Marianne Koch eines der bekanntesten Gesichter der bundesdeutschen Werbebranche.

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Ludger Stratmann

Ludger Stratmann (* 23. Juli 1948 in Verl; † 25. August 2021 in Bottrop) war ein deutscher Kabarettist und Arzt.

Gemeinsam mit seinem Bruder Christian Stratmann (* 1951) eröffnete er im Dezember 1994 im Essener Amerikahaus das Stratmanns Theater Europahaus, nachdem sie jahrelang einen geeigneten Ort für eine Kleinkunstbühne gesucht und das marode Gebäude für 2,5 Millionen Euro saniert hatten. Seit Juli 1995 trat Ludger Stratmann auf der eigenen Bühne mit verschiedenen kabarettistischen Programmen unter dem Titel Doktor Stratmanns – Heiteres Medizinisches Kabarett auf.

Seit 1995 schrieb Ludger Stratmann, der in der Kabarettszene als „der Doktor“ bekannt wurde, etwa alle zwei Jahre ein neues Solobühnenprogramm und spielte seine Programme auf der Bühne zunächst gemeinsam mit dem Pianisten Hagen Rether. Ab 2005 trat er solo auf. Die Titel der Programme lauten: Hauptsache, ich werde geholfen! (1995), Heute komm‘ ich mal mit mein‘ Bein! (1997), Hauptsache nich fettich … (1999), Machensichmafrei, bitte! (2005), Kunstfehler (2009) und Pathologisch (2015). Insgesamt besuchten diese Bühnenprogramme bis 2007 ca. 1,2 Millionen Menschen live in seinem Theater sowie auf Bühnen von Flensburg bis München. Stratmann gehörte zu den erfolgreichsten Kabarettisten und Livekomikern Deutschlands. Die ersten drei Programme übertrug der Fernsehsender WDR in voller Länge. Mehrfach füllte Ludger Stratmann die Grugahalle mit bis zu 4500 Zuschauern. Im Jahr 2003 spielte er vor jeweils 1500 Zuschauern in der Stadthalle Hagen an drei aufeinanderfolgenden Abenden die drei verschiedenen Zweistundenprogramme. Er verkörperte hier stets den Hypochonder, Bühnenarbeiter und Kleingartenpräsidenten Josef Kwiatkowski „Jupp“, der über Krankheitsverläufe pseudowissenschaftlich referiert und amüsante Milieubeschreibungen abliefert, wobei sich Stratmann an seinem Arbeitsplatz, im Wartezimmer oder dem Krankenbett befindet.

theatre website

original website

wikipedia DE

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article | Artikel DIE WELT


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Daniel Lüdeling

for gods sake you look bad I will get you a doctor. – „I AM the doctor!“

Rippenspreizer.com ist Deutschlands größtes Fun- und Cartoonportal im Bereich Medizin und Gesundheitswesen! Es umfasst über 800 Cartoons! Die Rippenspreizer-Community umfasst knapp 10.000 Mitglieder. In seinem Forum wird sowohl über Ernste Themen als auch über viel spaßiges diskutiert.

Die auf der Seite präsentierten Cartoons entstammen der Feder von Daniel Lüdeling (geb. 1974) in Garmisch-Patenkirchen.

Vita:

  • geb 1974
  • 1987 Zivildienst beim Rettungsdienst. In dessen Rahmen die Thematik der Cartoons mehr und mehr medizinisch bzw. notfallmedizinisch werden.
  • 1996 Beginn des Medizinstudiums
  • 1999 Unter der neu erwobenen Domain www.bluelight.de werden erstmal im größeren Rahmen die Cartoons der Öffentlichkeit präsentiert.
  • 2002 Umzug der Domain auf die Medi-learn Server. Das von Christian Weier initiierte und geführte Medizinstudentenportal www.medi-learn.de veröffentlicht regelmäßig Cartoons und übernimmt den Onlinebereich von Bluelight.
  • 2003 entsteht die Internetseite www.rippenspreizer.de auf Basis eines von Herrn Weier konzipierten Content-Management Systems (CMS),auf der neben den Cartoongalerien auch erstmals ein Forum entsteht. Im Nov. 2003 beendet Daniel Lüdeling sein Medizinstudium mit dem 3.Staatsexamen
  • 2004 wird die Rippenspreizer GbR gegründet. Die Gesellschafter und Geschäftsführer sind Daniel Lüdeling und Christian Weier, weitere Gesellschafter: Dr.med Dipl.psych Bringfried Müller und Thomas Brockfeld (Medi-Learn/Repetitorien)
  • 2005 Ribspreader.com, ein englischsprachiger Abzeig der Rippenspreizer.com wird geplant Wandkalender für Siemens-International (Ostasien/Pazifik) werden erstellt Die Internet.Community auf Rippenspreizer.com erreicht erstmals 7.000 Mitglieder
  • 2006 Die Rippenspreizer.Community umfasst knapp 10.000 Mitglieder, auf der Internetseite sind über 800 Cartoons veröffentlicht. Der Shopbereich beinhaltet 248 Produkte. Seit 2003 veröffentlich Rippenspreizer jede Woche einen neuen Cartoon, im Forenbereich sind bis 2007 bereits 341000 Beiträge in 6700 Themen geschrieben worden. Gestützt wird die Rippenspreizer.com GbR durch ein Team von Mediengestaltern und Programmierern von Medi-Learn in Kiel. Koperationspartner sind: Deutsche Ärztefinanz (DÄV), Sieme-Fachverlag, Springer-Verlag Frohberg-Medizinbuchhandlung, 3bScientific-Lehrmaterialien Daniel Lüdeling erwirbt die Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ ÄKWL

Profil Daniel Lüdeling

medi-learn cartoons

facebook

Rippenspreizer-Produkte bei PAX


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Ralf Schnelle

Wenn man seinen Einsatz überlebt hätte, fände man sich möglicherweise als knubbelnasige Figur in einem von Schnelles Cartoons wieder. Denn der 40-jährige Stuttgarter hat einen zweiten Beruf. Als „Olaf“ zeichnet er, was ihm im Job so ein- und auffällt: Notärzte im Kampf mit Defibrillatoren. Sanitäter, denen zum wiederholten Mal das Essen kalt wird. Einsätze bei Sturm und Regen, was im Cartoon immerhin den Vorteil hat, dass Windböen die Infusionsflasche in der richtigen Höhe halten . . . Seine Zeichnungen erscheinen regelmäßig in der Mitgliederzeitschrift des Marburger Bundes. Schnelle hat einen bebilderten Reanimationsleitfaden „Schock empfohlen . . .“ geschrieben und gezeichnet, ein Nachtdienst-Kochbuch illustriert, ein Fachbuch ist in Arbeit.

Dr. Ralf Schnelle is medical doctor for emergency medicine and his cartoons
are very kind of black humour in this specialisation…………..

Olaf-Cartoons

Artikel | article Deutsches Ärzteblatt


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Ulf Winkler

Seit seiner Kindheit ist Ulf Winkler Fotograf. Auch arbeitet er an einem Architekturprojekt, der Restaurierung einer alten Mühle.

Und: Der Bautzener Kinderarzt Ulf Winkler leitet in der aktuellen Saison das Görlitzer Liebhaberorchester „sinfonietta meridiana“, das sein Jahreskonzert in der Musikschule am Fischmarkt vorbereitet hat.

Ich fotografiere seit meiner Kindheit, früher mit der guten alten EXA Ia + Schwarz-Weiß-Labor in der Abstellkammer, später mit Olympus IS 1000 bzw. 3000 sowie Nikon F65 in Farbe auf Dias und Papier.
Seit Mai 2002 bin ich mit der Nikon Coolpix 5000 in die digitale Bilderwelt eingestiegen. Endlich kann ich ohne Qualitätsverluste durch Scan die Bilder wie früher im Labor am PC optimieren und bearbeiten. Die CP 5000 habe ich später wieder abgegeben zugunsten einer Minolta Dimage 7i, dann A1. Lange fotografierte ich mit der Canon EOS 350D sowie als Hosentaschenfoto einer Panasonic Lumix FX5. Seit Oktober 2008 bin ich im Besitz einer Fujifilm S5Pro.
Dazu sind inzwischen eine Nikon D5000 und eine Fujifilm X10 gekommen, um für alle Situationen gewappnet zu sein.
Ich fotografiere viel auf Reisen oder unterwegs, viel meine Kinder oder gehe einfach so auf Fotopirsch…
Ich suche in meinen Bildern die Schönheit des Lebens und der Natur.

He is has completed a project as „ArchitectDoc“ restauring a 200-year-old mill……!
Click on the Fotocommunity-Link to see his huge picture gallery with extraordinary pictures of the big flood in Dresden covering the Semper Opera House and the Hilton Hotel and the banks of the Elbe river!
He is conducting an amateur orchestra after an education as conductor.

Angulus Fotostudio

Fotocommunity

Mühle | Mill

his account youtube about Kreuzchor Dresden

sinfonietta meridiana

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