Sheila Malek

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Sheila Malek

Sheila Malek, geboren 1981, ihre Laufbahn als Schauspielerin begann schon im Kindesalter. Mit ihren persischen Wurzeln und einer großen und bunten Familie, aus der auch im Iran viele Schauspieler hervorgingen, fühlte sie sich der Schauspielerei von Anfang an verbunden.
Dennoch verfolgte sie zunächst ihren anderen Traum, Ärztin zu werden und nahm nach dem Abitur das Medizinstudium auf.
Parallel ergaben sich erste größere Schauspielrollen sowie Engagements als Moderatorin und Model, womit sie ihr Studium finanzierte.

„Schmutziger Süden“: Regisseur Klaus Lemke zusammen mit den beiden Hauptdarstellerinnen, Sheila Malek (l.) und Indira Madison (r.).
 (Foto: Klaus Lemke)

Neben dem Studium frönt die junge Ärztin, die eine professionelle Tanzausbildung genossen hat, ihrer zweiten Leidenschaft, der Schauspielerei. Schon in ihrer Schulzeit habe sie das Theater fasziniert, erzählt sie, während des Studiums dann besserte sie ihre Haushaltskasse durch kleinere Rollen in Werbefilmen sowie als Moderatorin in Talkrunden auf. Dabei wäre es vielleicht geblieben, wenn sie nicht auf der Straße einem älteren Herrn begegnet wäre…

„Ich hatte mich mit einer Freundin in Schwabing verabredet, es war Samstagmorgen, und wir wollten shoppen gehen, da hat uns der Herr Lemke angesprochen“, erzählt Sheila Malek. „Er sagte gleich, du musst in meinem nächsten Film mitspielen, das kam mir zunächst sehr suspekt vor. Ich habe das nicht ernst genommen, ich kannte ihn ja gar nicht. Zu Hause habe ich ihn dann aber doch gegoogelt und gesehen, dass er ein bekannter Regisseur ist.“

Eigenschaften wie Gewissenhaftigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Eigeninitiative und Kreativität, die sie als angehende Plastische Chirurgin benötigt, kamen auch ihrer Laufbahn vor der Kamera zugute.
Was folgte waren Schauspielrollen bei TV –Produktionen und Imagefilmen, z.T. auch in ihrer Muttersprache persisch.

Derzeit arbeitet Sheila als Ärztin an der Uniklinik München und widmet sich nebenbei ihrer zweiten Leidenschaft, der Schauspielerei.

  • Miss Bayern 2001

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Tinh Tien Aluska

Tinh Tien Aluska

Die Kollegen in der Europa-Apotheke in Hannover werden Augen machen. Die meisten wähnen Tinh, ihren Pharmazeuten im Praktikum, im Urlaub. Ist er ja auch, aber es ist ein besonderer Urlaub. Heute kehrt er aus Ägypten zurück, am Sonnabend steht er in Linstow auf der Bühne.

In Linstow südlich von Rostock wird am Wochenende Deutschlands schönster Mann gekürt. 16 Konkurrenten kämpfen um den Titel „Mister Germany 2018“. Einen inoffiziellen Titel hat Tinh Tien Aluska mit seiner Platzierung schon jetzt: Er ist Deutschlands schönster Pharmazeut im Praktikum.

In Ägypten wurden Deutschlands schönste Männer für ihren großen Auftritt fit gemacht. Eine Woche lang Sportprogramm, Benimm-Regeln, Interview-Training, Foto-Shootings. Für Tinh war das Hotelbuffet tabu. Kuchen, ägyptische Spezialitäten, Pizza, alles verboten. „Vor dem Wettbewerb esse ich keine Kohlenhydrate.“ Nicht der Figur wegen. Die Haut muss am Wochenende perfekt sein. Der 27-jährige Pharmazie-Student hat eine klare Mission. „Ich habe eine Geschichte, die ich gern erzählen möchte.“

Diese Geschichte geht so: Aufgewachsen im niedersächsischen Stolzenau hatte er als Teenager einige Probleme. „Ich komme nicht aus reichem Hause“, sagt er. Es gab daheim viele Schwierigkeiten. „Ich hatte keine Freunde und mit den Mädels lief es auch nicht so gut“, erzählt er. Kurzum: „Alles lief schief.“ Er hatte nie das neueste Handy und nie die neueste Klamotten. „Ich hatte lange, dünne Haare und wurde in der Schule von den anderen schlecht gemacht.“

Als alles ganz trostlos war, beschloss Tinh: „Ich schaffe jetzt das Abitur, nur für mich. Ich sagte mir: Wenn du nichts hast, dann mach‘ wenigstens das.“ Gesagt, getan, danach absolvierte er seinen Zivildienst im Friederikenstift in Hannover. „Dort habe ich den Krankenhausapotheker kennengelernt. Er war sehr nett und hat mir gezeigt, was für ein toller Beruf das ist.“

Beim Einsortieren der Medikamente in die Regale stellte sich Tinh immer öfter die Frage, wie sie eigentlich wirken. „Das war faszinierend.“ Der Wunsch, Pharmazie zu studieren, erwachte. „Leider habe ich mit meinem Abi im Dreierbereich keinen Studienplatz bekommen. Deshalb habe ich zuerst eine PTA-Ausbildung gemacht, weil damit die Chance auf einen Studienplatz steigt.“

Die Zusage kam schließlich von der TU Braunschweig. „Ich habe sofort mit dem Studium begonnen.“ Und immer Sport gemacht. „Ich wollte den Mädels gefallen. Ich habe dabei Selbstdisziplin gelernt, trainiere jeden Tag, entweder vor oder nach der Apotheke. Der Körper sieht nur gut aus, so lange man etwas macht. Ich habe das Prinzip meines Sporttrainings auf das Studium übertragen.“

Regelmäßig fleißig sein und niemals aufhören. Sechs Tage in der Woche geht er ins Sportstudio. Und am siebten Tag ruht er sich nicht etwa aus, dann geht er zum Turn-Training. In der Apotheken-Welt ist seine Topfigur fast ein Alleinstellungsmerkmal: „Ich kenne keinen Apotheker mit Waschbrettbauch“, sagt er lächelnd. Als er kürzlich bei der Wahl des „Mr. Bremen“ den zweiten Platz errang, postete er bei Facebook: „2. Staatsexamen in der Tasche und nun Vize Mister Bremen 2017/2018. Fantastisch.“

Es kam noch besser. „Ich wurde in der Mittagspause angerufen und vom Veranstalter gefragt, ob ich als ‚Mister Norddeutschland‘ beim bundesweiten Wettbewerb antreten wolle.“ Nicht immer sind Lebenswege geradlinig. Manch einer braucht ein paar Umwege, bis er sein Ziel erkennt und darauf zusteuern kann.

Tinhs Eltern sind mittlerweile sehr stolz auf ihn. Und mit den Mädels klappt es jetzt auch. Seine Freundin wird am Samstag in Linstow dabei sein. „Ich will, dass Menschen, die mein Leben kennen, auch anfangen, an sich zu glauben. Ich möchte sie inspirieren. Man kann das Beste aus dem Leben rausholen. Ich habe keine besondere Begabung, bin Durchschnitt. Durch Disziplin habe ich es so weit gebracht. Und man muss immer einmal öfter aufstehen als man hinfällt.“

  • Mister Norddeutschland
  • Vize-Mister Bremen 2017

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Alexander Speiser

Alexander Speiser Ist Mister Baden-Württemberg. Er lebt in Karlsruhe, ist 20 Jahre alt und 1,81 Meter groß. Der Zahnmedizinstudent spielt Schlagzeug und Gitarre. Verbringt er seine Freizeit nicht mit Musik, powert er sich beim Sport aus.

Alexander Speiser ist 20, studiert Zahnmedizin in Krems/Österreich – und hat den dritten Platz bei der „Mister Germany“-Wahl belegt. „Die Bewerbung war Zufall“, wie er uns am Telefon sagte.

Sie setzten sich am 8. Dezember in Linstow in Mecklenburg-Vorpommern gegen 15 Konkurrenten und insgesamt gegen mehr als tausend Bewerber durch: Der schönste Mann Deutschlands ist für die Jury der „Miss Germany Corporation“ (MGC) der Leipziger Sport- und Fitnesskaufmann Sasha Sasse, der zweitschönste der Lübecker Koch Soabre Ouattara – und der drittschönste der Karlsruher Zahnmedizinstudent Alexander Speiser. Wir haben ihn gefragt, wie es dazu kam und wie seine Pläne aussehen.

Haben Sie sich für die Wahl beworben oder wurden Sie entdeckt?

Alexander Speiser

: Das war Zufall. Ich habe letztes Jahr mit meinen Eltern in einer Clubanlage Urlaub gemacht, in dem parallel das MGC-Camp stattfand. Dort kam ich mit Ines Klemmer, der Moderatorin der Wettbewerbe, in Kontakt. Sie hat mir dann geraten, mich erstmal für „Mister Heidelberg“ anzumelden. Danach wurde ich zum „Mister Baden-Württemberg“ gewählt und durfte jetzt im Dezember mein Bundesland beim „Mister Germany“-Ausscheid vertreten.

Wie waren denn die Reaktionen in der Familie und im Freundeskreis auf Ihren Erfolg?

Es haben sich alle mit mir gefreut. Missgunst oder so habe ich nicht erlebt. Ich habe viele Anrufe bekommen, und meine Eltern waren ganz stolz und gerührt. Sie hatten mich auch sehr stark unterstützt und gesagt: „Du hast nichts zu verlieren!“

Sie studieren Zahnmedizin. Wo genau, und wie finanzieren Sie Ihr Studium?

Ich studiere im dritten Semester an der Danube Private University, also in Krems an der Donau. Das Studium finanziert mein Papa. Er ist auch Zahnarzt und hat in Karlsruhe eine Gemeinschaftspraxis mit seinem Bruder. 

Wie sehen Ihre Pläne aus: Wollen Sie weiter studieren oder sich lieber aufs Modeln verlegen?

Vielleicht werde ich ein Jahr aussetzen, aber ich will auf jeden Fall mein Studium beenden. Mein Ziel ist, mit 25 damit fertig zu sein. Zum Glück hat man als Drittplatzierter keine großen Verpflichtungen von der MGC, ich kann mir die Auftritte selber legen. Natürlich in Absprache mit der Corporation. Wer weiß, vielleicht bucht man mich für die Jury des nächsten „Mister Baden-Württemberg“. Es ist ja Tradition, dass der Vorjahressieger in die Jury eingeladen wird.

Nachdem ich jetzt bei „Mister Germany“ Dritter geworden bin, kamen einige Agenturvertreter zu mir und gaben mir ihre Visitenkarten. Aber ich will mich erstmal schlaumachen und recherchieren, wer davon wirklich seriös ist und zu mir passt. Dabei berät mich auch die MGC.

Wenn Sie nicht an Schönheitswettbewerben teilnehmen – womit beschäftigen Sie sich sonst in Ihrer Freizeit?

Ich mache Musik, spiele Schlagzeug und Gitarre. Und ich spreche neben Deutsch noch vier Sprachen: Englisch, Französisch, Niederländisch und Italienisch. Niederländisch, weil ich zweisprachig aufgewachsen bin, denn meine Mama kommt aus Belgien. Und Italienisch, weil ich das in der Schule hatte und ich auch an einem Austausch teilgenommen habe.


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Alexander Heisler

Alexander Heisler (* 21. Juni 1949 in Königsfeld im Schwarzwald) ist ein deutscher Konzertveranstalter, Begründer des Zelt-Musik-Festivals in Freiburg und Arzt.

Heisler stammt aus einer Familie von Landärzten und ist ein Enkel von August Heisler.[1] Nach dem Abitur 1969 studierte er JuraJournalistik und Verhaltensforschung an der Universität München. 1970 nahm er das Studium der Medizin an der Universität Freiburg auf. In dieser Zeit war er auch Filmassistent bei Walter Frentz, dem Kameramann von Leni Riefenstahl. Zudem war er bei den Olympischen Sommerspielen in München 1972 persönlicher Assistent des damaligen IOC-Vizepräsidenten und Präsidenten des Organisationskomitees, David Cecil, 6. Marquess of Exeter.

In Freiburg gründete er 1972 die Audimax Klassik- und Jazzkonzerte Freiburg, bevor er 1983 das Zelt-Musik-Festival ins Leben rief, für das ihm von Roncalli-Chef Bernhard Paul Zelte geliehen wurden und das mit internationalen Stars (u. a. Chuck BerryBob GeldofChris de Burgh oder Ben Harper) in den folgenden Jahren hunderttausende Besucher anzog. Er leitete das Zelt-Musik-Festival bis 2006, als wegen der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 nur 36.000 Besucher kamen, was zu hohen finanziellen Verlusten und letztlich zur Insolvenz des Trägervereins führte.[2] Das Festival fand jedoch auch in den Folgejahren weiter statt und Heisler ist nach wie vor Gesellschafter und Berater des ZMF.

Alexander Heisler mit Perry Robinson 2013

Heisler pflegt Freundschaften mit zahlreichen Künstlern, die er meist auch bei seinem Zelt-Musik-Festival in Freiburg begrüßen durfte, so mit Perry Robinson[3]Konstantin WeckerCab Calloway oder Chick Corea. Sein Sohn ist der Freiburger Schlagzeuger Frederik Heisler.[4]

Seit 1986 bis 2021 praktizierte Heisler als Arzt für Allgemeinmedizin in Teningen.

wikipedia DE

www.ZMF.de


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Studierendenchor UKE

Der Studierendenchor des Universitätskrankenhauses Hamburg Eppendorf (UKE) besteht heute aus etwa 45 treuen Mitgliedern, die zum Teil gar nicht mehr studieren, sondern mittlerweile praktizierende Ärzte sind. Zum Repertoire gehören Jazz-, Gospel- und Popsongs, aber auch geistliche und weltliche Vokalmusik. Das Highlight bei den Konzerten auf dem Campus ist die von Chorleiter David Baaß komponierte Antibiotika-Suite.

Um die einzelnen Wirkstoffe im Studium besser lernen zu können, komponierte er ein Werk mit Musik unterschiedlicher Epochen, vom Mittelalter, über die Romantik bis zum Jazz und Pop der Gegenwart. Entlang dieser Entwicklung reihte Baaß die verschiedenen Antibiotika in der Reihenfolge ihrer Entdeckung. Und so beschreibt ein Stück in der Suite, die fachgerechte Behandlung einer Pneumonie mit Antibiotika.

Der Leiter David Baaß wird auf dieser Webseite selbst als Pianist und Organist vorgestellt.

Präsentation des Chores auf dem youtube account:

youtube

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The Jazzkulaps

Bei der Jazzkulap handelt es sich um die Bigband des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Unter der Leitung von Gerhard Baumann spielen hier 20 Musiker*innen – viele von ihnen selbst Mitarbeiter*innen des UKE’s selbst. Die Bigband zeigt auf, dass das UKE nicht nur auf medizinischem Gebiet viel zu bieten hat. Die Band hatte zudem bereits eine Vielzahl von Auftritten, in- und außerhalb des Universitätsklinikums.

Das Programm von Jazzkulap bietet einen interessanten Querschnitt – durch die Bigband Musik der Swing Traditionen der 30er und 40er Jahre, bis hin zu aktuellen spannenden Kompositionen.

Web (actualisiert?)


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David Baaß

David Baaß trägt viel zum Musikleben des UKE – Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf bei.

Lobby UKE

Er spielt häufig in der großen Lobby des UKE mit Improvisationen Jazz und Klassik.
Er leitet den StudierendenChor des UKE.
Für diesen hat er u.A. eine Antibiotika-Suite komponiert.

David Baaß ist außerdem Organist u.A. in der Michaeliskirche in Hamburg und leitet dort auch den Jugendchor.

youtube playlist Studierendenchor

Profil Michaeliskirche Hamburg


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Günter Gerhardt

Günter Gerhardt (*1947) ist ein Deutscher Fernseharzt, der außerdem Chef der KV – Kassenärztlichen Bundesvereinigung war. Er betreibt ein Videoportal für Senioren in RLP – Rheinland-Pfalz.

Er ist im Verlauf seiner Medienkarriere auf vielen Fernsehsendern, darunter im ZDF, 3sat, WDR und RTL, zu sehen gewesen – Dr. med. Günter Gerhardt. Zurzeit moderiert er unter anderem bei SWR4 den „Gesundheitstipp“, im ZDF „PRAXIS täglich“ und in 3sat die „Teletipps vom Hausarzt“. In der Regel sind es kleinere Beiträge von jeweils drei bis fünf Minuten, etwa im „Fernsehgarten“ oder bei „PRAXIS mobil“, wobei man stets die „Quote“ im Blick behalten müsse. Diese generiert sich aus einem überwiegend weiblichen Zuschauerpublikum mit dem Schwerpunkt auf den mittleren und älteren Jahrgängen.

Er hat auch Humor und singt mit einer Mainzer Karnevalsband….
He also has humour and sings with the Mainz carneval band…..

Deutsches Ärzteblatt

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Joe Bausch

Tatort Köln: Freddy Schenk (Dietmar Bär), Joseph Roth (Josef Bausch-Hölterhoff) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, von links) sind ein eingespieltes Team. Foto:WDR

Joe Bausch (eigentl. Hermann-Joseph Bernhard Anton Maria Bausch-Hölterhoff; * 19. April 1953 in Ellar) ist ein deutscher ArztAutorSchauspieler und Hörbuchsprecher.

Bausch-Hölterhoff wurde in Ellar (heute Gemeinde Waldbrunn (Westerwald)) als ältester Sohn eines Landwirtsehepaares geboren.[1] In seiner Kindheit war er Messdiener.[2] Im Jahr 1975 leistete er seinen Grundwehrdienst ab.[3] Er studierte an der Universität zu Köln und an der Philipps-Universität Marburg TheaterwissenschaftPolitikwissenschaftGermanistik und Rechtswissenschaften. Es folgte ein Studium der Medizin an der Ruhr-Universität Bochum, das er 1985 mit dem Examen abschloss.[4] Bausch ist seit 1986 verheiratet und hat eine Tochter.

Joe Bausch sammelte seine ersten Schauspielerfahrungen in der Theatergruppe um Roland Rebers Theaterpathologisches Institut (TPI) zu Beginn der 1980er Jahre. Zum Ensemble gehörte auch Jochen Nickel. In der Schulenburg in Hattingen und zuletzt im Hilpert Theater in Lünen fanden Stücke wie Mister Buffo nach Dario FoMein Traum …Hotel der verlorenen TräumeUnd sie legten den Blumen Handschellen an nach Fernando Arrabal ein breites, überregionales Publikum. Auf der Bühne war Bausch zuletzt 1993 im Prinzregenttheater Bochum zu sehen. Gemeinsam mit Ingo Naujoks trat er in der Wiederaufnahme des Zweipersonenstücks Oui nach Gabriel Arout (Premiere 1986) auf, das die letzte Nacht von zwei Gefangenen in einem Gestapo-Gefängnis erzählt.

Joes erster „Tatort“-Einsatz ist legendär und hat bis heute Folgen. Die viel beachtete Folge „Manila“ lenkte den Blick von Joe Bausch und seinen Kommissar-Kollegen Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär auf das Schicksal philippinischer Straßenkinder. Das „Tatort“-Trio gründete den Verein „Tatort – Straßen der Welt“, der sich weltweit für Kinderrechte einsetzt.

In dieser Zeit blickte er in seelische Abgründe, erlebte Suizide, Selbstverstümmelungen und Tragödien. Über diese Erfahrungen berichtet er in seinem Buch „Knast“. Im August 2021 soll sein neues Buch „Wieder frei“ veröffentlicht werden. Mit der Psyche von Menschen, die zu Mördern werden, beschäftigt Joe Bausch sich auch in seinem spannenden Podcast „Im Kopf des Verbrechers“.

wikipedia DE

Artikel | article Deutsches Ärzteblatt

news.de

Würth-Media


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Rolf Spangenberg

Noch bis vor fünf Jahren betreute er die Online-Tierarztpraxis des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe. Im Laufe der Jahre unterstützte er den Verband immer wieder als tierärztlicher Berater. 

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