Markus Studer war ein international anerkannter Herzchirurg, der mit 57 Jahren umstieg in einen Lebensmittel-Truck, mit dem er Transporte durch ganz Europa durchführte. Das Buch „Vom Herzchirurgen zum Fernfahrer“ wurde ein Bestseller!
Die Medical Art Society wurde 1935 in London gegründet und hat alle Healthcare Professionals als Glieder (Ärzte, Zahnärzte, Pharmazeuten, Tierärzte), die zeichnen, malen oder Skulpturen gestalten.
Sie ist im UK – United Kingdom, lädt auch ArtDocs aus anderen Ländern ein.
Sie bieten Vorlesungen von bekanntenKünstlern, Besuche in Studios und Galerien, Modell-Zeichen- und weitere Events. Besuche bei Konferenzen und die jährliche Ausstellung runden das Angebot ab.
Die MAS wird von ihren Vorständen geleitet, es gibt keine Aufnahmegebühr und der Jahresbeitrag ist niedrig.
Habasch, Sohn griechisch-orthodoxer Getreidehändler, und seine Familie wurden nach der Einnahme Lyddas durch israelische Truppen im Palästinakrieg 1948 aus ihrer Heimatstadt vertrieben. Bereits zuvor hatte Habasch an der Amerikanischen Universität in Beirut ein Medizinstudium begonnen,[1] kehrte während der Kampfhandlungen aber aus dem Libanon in seine palästinensische Heimat zurück, um als Sanitäter zu dienen.[2] Nach der Wiederaufnahme und schließlich 1951 dem Abschluss seines Studiums, mit Spezialausbildung zum Pädiater, arbeitete Habasch zunächst als Arzt in palästinensischen Flüchtlingslagern in Amman. Gleichzeitig engagierte er sich in der von ihm 1952 mitgegründeten Bewegung der Arabischen Nationalisten (ANM, Arab Nationalists’ Movement, arab. حركة القوميين العرب Harakat al-Qaumiyyīn al-cArab), die panarabistische Ziele verfolgte.
Nach der Niederlage mehrerer arabischer Staaten gegen Israel im Sechstagekrieg (Juni 1967) radikalisierte sich seine Einstellung in Richtung des Marxismus-Leninismus, was im Dezember 1967 zur Gründung der PFLP führte.[3][4] Habasch wurde als Generalsekretär der Anführer der Organisation.[5] Die PFLP, die Mitglied der PLO ist, versuchte, die Befreiung Palästinas mittels militärischer Gewalt und terroristischer Kommandoaktionen zu erreichen. In den späten 1960er Jahren und während der 1970er Jahre wurde sie vor allem durch ihre Flugzeugentführungen bekannt.
George Habasch trat im Juli 2000 aus gesundheitlichen Gründen von seiner Rolle als Generalsekretär der PFLP zurück.[2][6]
Habasch war seit 1961 mit einer Cousine, Hilda Habasch, verheiratet, mit der er zwei Töchter hatte, die in Damaskus und Jerusalem zur Welt kamen.[7]
Radovan Karadžić entstammt einer Familie, deren Mitglieder im Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Tschetniks kämpften.[1] Als 15-Jähriger zog er 1960 mit Eltern und Geschwistern nach Sarajevo. Dort machte er später Abitur und nahm ein Medizinstudium auf, das er 1971 als Doktor der Medizin abschloss. Anschließend war er als Psychiater tätig, zunächst im Krankenhaus von Sarajevo. 1974/75 verbrachte er nach Weiterbildungsaufenthalten in Zagreb und Belgrad auch ein Postgraduate-Studienjahr an der Columbia University, New York. Nach seiner Rückkehr gründete er eine eigene Praxis im 20 Kilometer östlich von Sarajevo gelegenen Pale und spezialisierte sich auf Gruppentherapie und Gruppenanalyse in seinem Fachgebiet Neurosen und Depressionen. Medienberichten zufolge arbeitete er Anfang der 1980er Jahre als psychologischer Betreuer für den Sportverein FC Barcelona,[2] andere verorten ihn um diese Zeit in ähnlicher Funktion beim FK Sarajevo[3] und 1983 bei FK Roter Stern Belgrad.[4] Karadžićs Mentor war Jovan Rašković.[5]
Patch Adams ist auch Sozialaktivist, „Bürger-Diplomat“, Profi-Clown, Darsteller und Autor. Jedes Jahr organisiert er eine Gruppe von freiwilligen Clowns aus der ganzen Welt, die gemeinsam nach Russland reisen, um Waisen, Kranken und allen anderen Hoffnung zu geben. 1998 hat er auch Bosnien-Herzegowina besucht. Außerdem ist er Schirmherr des Berliner Vereins namu Art for Life Network e. V., mit dessen Akteuren er seit 2009 Kinder in Berliner Kliniken besucht.
Den Kinofilm mit seinem Namen zu schauen, ist ein MUSS:
1.September 1918 – 4. Januar 2015 Günther Sandfuchs spielt aber nicht bloss Handorgel. In seiner Stube – in der irgendwann die Zeit stehen geblieben scheint – befinden sich auch ein Klavier und ein Harmonium.
«Eigentlich habe ich ja zwei Berufe», erklärt er. «Ich habe ursprünglich Maschinenbau studiert.» Früh begann ihn die Fliegerei zu faszinieren. Er kramt ein Bild hervor, das ihn am Steuerknüppel eines höchst fragilen Segelflugzeugs zeigt – eines sogenannten «Zöglings», der mit einem Gummiseil gestartet wurde.
«Ich habe mich dann bei Ausbruch des Krieges freiwillig zur Fliegerei gemeldet», sagt er. «Ich wollte mich drücken. Das schien mir bei den Fliegern am ehesten möglich.» Günther Sandfuchs – «ich habe keinen einzigen Schuss abgefeuert und keine einzige Bombe abgeworfen» – flog als Pilot Transportflugzeuge und wurde zur Überführung von Flugzeugen eingesetzt.
Ich wurde 1945 in Schlesien geboren, bin verheiratet und habe zwei Kinder. Mein Interesse zum Geigenbau wurde durch meinen ersten Geigenlehrer geweckt, der ebenfalls Geigenbauer war. Er führte mich schon als Schüler in die Grundzüge des Geigenbaus ein, sodass ich die Reparaturen, Umbauten und Pflege meiner Instrumente bereits in jungen Jahren selbst durchführen konnte.
Vor meiner Pensionierung als Kardiologe nahm ich ab 2008 an Geigenbaukursen in Deggendorf teil und hospitierte bei meinem Geigenbaulehrer Jozef Novak in der Slowakei.
Seit meinem Ruhestand 2010 widme ich mich ganz dem Geigenbau und biete qualifizierte umfassende Reparaturen für Musikschulen, Schulen und private Musikliebhaber. Zudem baue ich jedes Jahr eine neue Violine.
Ich musiziere außerdem in zwei Orchestern in Leer und Oldenburg und bilde mich regelmäßig fort.
Hans Walz hatte eine DDR-Volksmusikgruppe die Stieger Walzmusikanten und baute historische Instrumente wie die abgebildete Hillebille nach, mit denen seine Familienband musizierte.
Die Harzer Volksmusik hatte es dem Arzt Dr. Hans Walz in Stiege angetan. 1983 gründete er die Stieger Walzmusikanten, um traditionelle Volkslieder und Tänze seiner Region zu spielen. Große Verdienste erwarb er sich auch im Instrumentenbau: Teufelsgeige, Hillebille, Gemshorn-Schalmei, Köhlergeläut und vieles andere entstand in seiner Werkstatt, womit er diese Instrumente vor dem Vergessen rettete. Nach der Wende gab die Gruppe, die bis 2002 bestand, Gastspiele u. a. in Brasilien und Peru, in der Schweiz und in den Niederlanden.
Dr. WALZ widmet sein besonderes Interesse der Erforschung und dem Nachbau historischer Harzer Musikinstrumente. Dahinter verbergen sich so klangvolle Namen wie Harzer Köhlergeläut, Teufelsgeige, Trumscheit oder Trumbass, um nur einige zu nennen. Seine Anregungen und Informationen holt sich Dr. WALZ seit mehr als zwei Jahrzehnten aus dem Studium der relevanten Fachliteratur, aber auch aus Gesprächen mit Menschen aus dem Harz, die noch über Kenntnisse zu den traditionellen Instrumenten verfügen.
Mit seiner Arbeit bewahrt Dr. WALZ die historischen Volksinstrumente vor dem Vergessen und durch die Auftritte mit seinen „Stieger Walzmusikanten“ verhilft er ihnen zu neuer Popularität. Und dies weit über die Grenzen der Region Harz hinaus, denn neben ihren bundesweiten Engagements und zahlreichen Auftritten in Rundfunk und Fernsehen unternahm die Gruppe bereits Reisen nach Brasilien, Estland, Finnland, Polen, Ungarn und Russland. Im Jahre 1997 werden sie u. a. in Peru auftreten. Über die musikalischen Auftritte hinaus vermittelt Dr. WALZ seine Kenntnisse auch in Lehrgängen für Folkloregruppen und interessierte Bürger. Damit vervielfältigt er seine Impulse für die Brauchtumspflege im Harz.
Der diesjährige Kulturpreisträger wurde 1940 in Erfurt geboren. Nach seinem Studium in Jena und Erfurt zog er 1968 in den Harz und absolvierte eine Ausbildung zum Facharzt für Lungenkrankheiten. Seit 1990 ist er in Stiege als Arzt für Allgemeinmedizin tätig.
Die Verleihung des mit 5.000,00 DM dotierten Kulturpreises Harz begründet sich in erster Linie auf den Bau der historischen Instrumente, da Dr. WALZ hiermit eine originäre kulturhistorische und künstlerische Leistung erbringt. Davon konnten sich auf dem Walpurgisempfang des Regionalverbandes Harz rund 200 geladene Gäste aus der Region überzeugen, denen Dr. WALZ eine eindrucksvolle Vorführung seiner Instrumente präsentierte.
Stieger Walzmusikanten. Dr. Hans Walz. Jahnstraße 10. 38899 Stiege. Tel. (03 94 59) 7 13 21