Category Archives: SpirituelleDocs

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Klaus Thomas

Klaus Thomas (* 31. Januar 1915 in Berlin; † 10. Juli 1992 in Malsburg-Marzell) war ein deutscher evangelischer Pfarrer, Arzt und Psychotherapeut.

Klaus Thomas studierte Evangelische Theologie, Philosophie, Neuphilologie, Psychologie, Psychotherapie und Medizin. Während seines Studiums wurde er Mitglied der Verbindung Arndt Berlin (im Sondershäuser Verband).[1] 1940 wurde er an der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin zum Dr. phil.[2] und 1947 an der Medizinischen Fakultät der Philipps-Universität Marburg bei Ernst Kretschmer zum Dr. med.[3] promoviert. 1964 erhielt er in den USA den Doctor of Divinity (DD), eine ehrenhalber verliehene Auszeichnung für besondere theologische Verdienste.

Er war als Studentenpfarrer in Berlin und als Klinikpfarrer in Marburg tätig, später als Arzt und Psychotherapeut in Berlin, als Oberstudienrat am Berliner Schadow-Gymnasium und als Dozent an der Lessing-Hochschule, an der Akademie für ärztliche Fortbildung[4] und von 1956 bis zum Mauerbau am 13. August 1961 am Paulinum. Studien- und Vortragsreisen haben Klaus Thomas in über 100 Länder geführt.

Darüber hinaus war er Landespfarrer des Lukas-Ordens für Deutschland, einer internationalen ökumenischen Arbeitsgemeinschaft von Seelsorgern, Ärzten, Psychologen und Laien. Ziel des Ordens ist die Krankenseelsorge durch Wort und Tat.[5] Im Vereinsregister Berlin firmiert dieser Orden seit 1956 als Lukas-Gemeinschaft (Lebensmüdenbetreuung) und nach der Spaltung der Telefonseelsorge Berlin seit 1961 als Lukas-Orden für Krankenseelsorge und Lebensmüdenbetreuung – Freundeskreis

Klaus Thomas war der Hauptverbreiter des Autogenen Trainings nach Johannes Heinrich Schultz[10] und gilt als dessen bedeutendster Schüler.[11] Seit 1972 hat er das von ihm gegründete I. H. Schultz-Institut für Psychotherapie, Autogenes Training und Hypnose in Berlin geleitet, das heute nicht mehr existiert.

https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Thomas


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Viktor Weichbold

Komisch, dass so viele Ärzte Romane oder Gedichte schreiben … Ich auch! Ich bin Ärztin (Schwerpunkt Hörstörungen), Psychologin, Statistikerin und Theologin (Sie werden es sicher nicht glauben, aber es ist wahr). – Ich habe mehrere Romane geschrieben, allerdings alle auf Deutsch. Unter den veröffentlichten ist einer, der sich mit einem spezifisch medizinischen Thema beschäftigt: „Der Sezierkurs“ – eine Art Thriller.

Grüße! Viktor Weichbold, Innsbruck/Austria 

https://hss.tirol-kliniken.at/page.cfm?vpath=team/forschung


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Manfred Lütz

Manfred Lütz (* 18. März 1954 in Bonn) ist ein deutscher PsychiaterPsychotherapeutrömisch-katholischer TheologeBerater des Vatikan und Buchautor. Er leitete von 1997 bis 2019[1] das Alexianer-Krankenhaus in Köln.

Lütz studierte MedizinPhilosophie und katholische Theologie in Bonn und Rom. Er erlangte 1979 seine Approbation als Arzt und 1982 sein Diplom in katholischer Theologie. Während seines Studiums wurde er Mitglied der KDStV Bavaria Bonn im CV.

Soziales Engagement

Manfred Lütz gründete 1981 in Bonn die integrative Jugendgruppe „Brücke-Krücke“, in der behinderte und nichtbehinderte Jugendliche und junge Erwachsene aus Bonn und Umgebung ohne professionelle Betreuung zusammenwirken.[3][5] Lütz ist seitdem ehrenamtlich für die Initiative tätig,[6] die der Katholischen Jugendagentur in Bonn angegliedert ist. Er bereitet Jahresfahrten vor und nimmt an Veranstaltungen teil. Die Gruppe umfasst ca. 200 Behinderte und Nichtbehinderte.

Kirchen- und Vatikanberater

Von Papst Johannes Paul II. wurde Lütz 2003 zum Konsultor der Kongregation für den Klerus ernannt.[7] Im gleichen Jahr organisierte er im Vatikan einen Kongress zum Thema „Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch katholische Priester und Ordensleute“.[3] Im Erzbistum Köln gehörte er ab 2006 zum Arbeitsstab des Seelsorgeamtes für die Bearbeitung und Prüfung von Fällen von sexuellem Missbrauch Minderjähriger durch Geistliche und Laien im pastoralen Dienst.[8] Lütz selbst war unter drei Päpsten bis 2016 Mitglied des Päpstlichen Rates für die Laien.[9] Er wirkte beratend an der Erstellung des Jugendkatechismus Youcat mit.[10] Er war seit Beginn der 2000er Jahre korrespondierendes, ab 2004 ordentliches Mitglied der Päpstlichen Akademie für das Leben,[11] in deren Direktorium er im März 2005 für die Amtsperiode bis 2010 berufen wurde.[12] Nach der Umstrukturierung der Akademie im Zuge der Kurienreform wurde er von Papst Franziskus 2017 erneut zu ihrem ordentlichen Mitglied ernannt und gilt als Befürworter der vom Papst durchgesetzten Öffnung und Erneuerung des Gremiums.[13]

Papst Franziskus ernannte ihn am 6. Oktober 2018 zum Mitglied des Dikasteriums für Laien, Familie und Leben.

Buchautor und Medienpräsenz

Nach seinem vorwiegend innerkirchlich beachteten Essay Der blockierte Riese: Psycho-Analyse der katholischen Kirche[15] (1999) betätigt sich Manfred Lütz seit 2002 als Buchautor für ein breiteres Publikum und erlangte durch mehrere Bestseller größere Bekanntheit.[2][3][9][16] In seinen Büchern befasst er sich aus Sicht des Psychotherapeuten teils humorvoll und satirisch zugespitzt mit allgemeinen Themen des Lebensstils und der modernen Kultur, der Religion sowie mit den Verhältnissen in der katholischen Kirche und in der Psychiatrie. Auch als Dozent, Vortragsredner und Interviewpartner ist Manfred Lütz seit vielen Jahren aktiv und gefragt. Lütz tritt seit 2006 gelegentlich auch als Kabarettist auf.[17] Er hat als Gesprächspartner für psychiatrisch-psychotherapeutische Themen häufig an Fernsehsendungen mitgewirkt und nahm im Vorfeld der Konklaven von 2005 und 2013 als Kirchenexperte an prominent besetzten Talkrunden teil.[18][19][20] Im März 2013 begleitete er als Kommentator für das ZDF und Phoenix die Direktübertragungen von der Papstwahl beim Konklave 2013 und die anschließenden Ereignisse der Amtseinführung des neuen Papstes in Rom.

Manfred Lütz’ bekanntestes Buch trägt den Titel Irre! Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen (2009), dessen Taschenbuchausgabe 106 Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste stand.[22] Aus ihm entstand 2013 eine Fernsehsendung mit dem Kölner Kabarettisten Jürgen Becker.[23] Auch sein Buch Bluff: Die Fälschung der Welt (2012) stand an der Spitze der Spiegel-Bestsellerliste.[16] Weitere häufig genannte Bücher sind Lebenslust: Wider die Diät-Sadisten, den Gesundheitswahn und den Fitness-Kult (2002), Gott: Eine kleine Geschichte des Größten (2007) oder Wie Sie unvermeidlich glücklich werden. Eine Psychologie des Gelingens (2015). 2016 veröffentlichte er einen Gesprächsband mit dem Auschwitzüberlebenden Jehuda Bacon. Sein 2018 erschienenes Buch Der Skandal der Skandale gehörte zu den beiden umsatzstärksten Titeln des Herder-Verlages im Jahr 2018.[24]

In verschiedenen Artikeln z. B. in der FAZ betonte Lütz 2010, dass Missbrauch durch katholische Priester schlimmer sei als jeder andere Missbrauch, wandte sich aber zugleich dagegen, die Kirche als Sündenbock zu betrachten und dabei den gesellschaftlichen Kontext der 70er Jahre auszublenden. Er sieht eher die linke Szene als ursächlich schuldig. Im Gegenteil seien die „Strukturen der Kirche sogar hilfreich“, wenn es um die Aufklärung von Missbrauchsfällen gehe.[25] Die gesamte Gesellschaft stehe hier in der Verantwortung.[26] 2018 kommentierte er die von der Deutschen Bischofskonferenz herausgegebene sogenannte „MHG-Studie[27][28] und nannte sie „spektakulär misslungen“.[29]

https://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_L%C3%BCtz


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Hans Michael Schulz

Wenn Hans Michael Schulz seinen Rucksack packt, ist der Weg das Ziel: Pilgerwege ziehen sich wie ein roter Faden durch das Leben des ehemaligen Chefarztes von Nordhorn. Mit 30 Menschen zwischen 17 und 77 Jahren wanderte er den Weg der „Schwedischen Birgitta“ durch die mecklenburgische Landschaft, betete, schwieg, sang und arbeitete auch in Projekten mit. Täglich legten sie Strecken von 20 bis 25 Kilometern zurück. Alles begann im Frühjahr 1994, als er sein Krankenhaus für ein halbes Jahr verließ, um nach Santiago de Compostela zu wandern – knapp 3500 Kilometer. Seine Eindrücke hat er in seinem Buch „Fernwechsel“ festgehalten, das mittlerweile vergriffen ist. Ihm gefällt es: Zeiten des Gehens, Schauens, Nachdenkens und Betens – zwischendurch interessante Gespräche mit seinen Mitwanderern.

Am Anfang steht der Abschied und am Ende die Ankunft. Der Autor, Arzt und Leiter einer Abteilung für Innere Medizin, verabschiedet sich in vertrauter Umgebung von seiner Frau. Das erinnert an Abschiedsszenen in der Weltliteratur, an Hektor beispielsweise, der Andromache vor dem Kampf mit Achill zum letzten Mal umarmt, oder an Siegfried, der der ahnungsvollen Kriemhild „mit minneclichen küssen“ Lebewohl sagt. Doch anders als in den Epen, in denen die Helden dem sicheren Tod entgegengehen, offenbart sich dem Autor auf einem siebzehnwöchigen Fußmarsch von Nordhorn nach Santiago de Compostela ein neues Leben.

Das Buch ist ein Bericht über diese 3500 Kilometer lange Pilgerreise, die über Aachen, Trier, Cluny, Lyon, Arles, Toulouse, über die Pyrenäen nach Logroño, Burgos, Leon führt und schließlich in der Jakobsstadt endet. Die christliche Überzeugung, daß die Kirche auch heute noch Wegweiser sein kann für alle, die suchend und entdeckungsbereit unterwegs sind, gibt die Grundstimmung der täglichen Aufzeichnungen an. Den Pilger interessieren weniger die in den üblichen Reiseführern beschriebene Schönheit der Kirchen und Klöster am Jakobsweg; er besucht sie zwar alle, aber nur, um in ihnen „eine Stufe im Aufstieg des menschlichen Bewußtseins“ und Kraft für die Bewältigung der Gegenwart zu suchen. Und es gelingt dem Autor auf seiner mühsamen Pilgerreise, den Weg selbst, die vielfältige Natur und die Kunst in den Gotteshäusern als „Botschaft Christi von der Erlösung“ zu erleben. Der Leser, der sich auf solche Spurensuche einläßt, wird am Ende mit Hans Michael Schulz ausrufen können: „Jedesmal wurde ich aufs neue gepackt. Und dies und alles andere auf dem Weg hierher war weitaus mehr, als ich erwartet hatte. – Basta!“ 

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/reise/rezension-sachbuch-europa-11295147.html

Ein Exemplar auf Amazon


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Andreas Barner

Barner hat Medizin und Mathematik studiert und in beiden Fächern einen Doktor gemacht. „Als Forscher an der Spitze eines global agierenden Unternehmens weiß er genau, wie wichtig Wissenschaft für die Wirtschaft ist”, sagte Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbands, laut einer Mitteilung.

Andreas Barner (* 10. Februar 1953 in Freiburg im Breisgau) ist ein deutscher Arzt und Mathematiker. Von 2009 bis 2016 war er Vorsitzender der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim.

Barner studierte an der Universität Freiburg Medizin und an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich Mathematik und schloss beide Studiengänge mit der Promotion ab.

Nach einem Jahr als Arzt im Praktikum wechselte er in die Pharmaindustrie und hatte zunächst verschiedene Funktionen im Forschungsbereich der damaligen Ciba-Geigy AG in Basel (Schweiz) inne.

1992 wechselte Barner zu Boehringer Ingelheim, Ingelheim am Rhein (Deutschland), wo er die Leitung des Bereichs Medizin mit weltweiter klinischer Forschung, Registrierung, Information und Biometrie und Arzneimittelsicherheit übernahm. Seit dem 1. Juli 1999 war er Mitglied der Unternehmensleitung und dort für den Unternehmensbereich Pharma-Forschung, Entwicklung und Medizin zuständig. 2009 übernahm er zusätzlich die Rolle des Sprechers der Unternehmensleitung.

Am 30. Juni 2016 schied Barner als Vorsitzender der Unternehmensleitung aus und wechselte in den Gesellschafterausschuss von Boehringer Ingelheim.

Barner nimmt Funktionen in mehreren Verbänden der Wissenschaft und der Industrie wahr. So ist er seit Juni 2013 Präsident des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.[2] Weiterhin ist Barner Mitglied des Senats der Max-Planck-Gesellschaft[3] und Mitglied im Präsidium der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Er war außerdem bis 2007 Vorstandsvorsitzender des deutschen Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller e. V. (VFA).[4][5] Darüber hinaus war er Präsidiumsmitglied des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI)[6] sowie des Verbandes der Chemischen Industrie e. V. (VCI).[7] 2007 wurde er vom deutschen Bundespräsidenten in den Wissenschaftsrat berufen.[8]

Seit 2008 ist Barner Mitglied im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages.[9] Dem 35. Deutschen Evangelischen Kirchentag 2015 in Stuttgart stand er als Präsident vor.[10] Im November 2015 wurde er als Mitglied in den Rat der EKD gewählt[11] und 2021 wiedergewählt.[12]

Barner war von 2016 Kuratoriumsvorsitzender und Geschäftsführer der Fazit-Stiftung, die als Mehrheitseigentümerin die Frankfurter Allgemeine Zeitung kontrolliert. Zum Juli 2019 wechselte er mit Karl Dietrich Seikel die Rollen in Fazit-Stiftung und Aufsichtsrat. Er ist nunmehr Aufsichtsratsvorsitzender der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Seit 2017 ist Barner Vorstandsvorsitzender der Gutenberg Stiftung, die das Gutenberg-Museum in Mainz unterstützt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Barner

https://www.aerzteblatt.de/search/result/2e63154d-5e46-4d97-acdf-ac505a891649?q=andreas+barner

https://www.ekd.de/barner-andreas-68673.htm


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Peter Konopka

Dr. med. Peter Konopka ist Internist, Sportmediziner und Leiter seiner eigenen Yoga-Schule in Augsburg. Neben seiner beruflichen Tätigkeit als internistischer Oberarzt am Klinikum Augsburg war er aktiver Radrennfahrer und zwölf Jahre lang sportärztlicher Betreuer der Deutschen Rad-Nationalmannschaften der Straßenradrennfahrer und Querfeldeinfahrer bei Trainingslagern und Etappenrennen sowie bei insgesamt 16 Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen. Von seinem indischen Yogalehrer Jonas Remedios wurde er 1991 zum Nachfolger als Leiter seiner Yoga-Schule in Augsburg bestimmt.

Neben seiner beruflichen Tätigkeit war er aktiver Radrennfahrer. Mit Radweltmeister Rudi Altig als Bundestrainer war er zwölf Jahre sportärztlicher Betreuer der Deutschen Rad-Nationalmannschaften der Straßenradrennfahrer bei Trainingslagern und Etappenrennen sowie bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen. Außerdem wurde er von seinem indischen Yogalehrer, Jonas Remedios, zum Yogalehrer ausgebildet und 1991 zu seinem Nachfolger als Leiter seiner Yoga-Schule in Augsburg bestimmt.

Dr. Peter Konopka war bis 2003 internistischer Oberarzt am Klinikum Augsburg. Sportlich immer aktiv, eröffnete er 1991 seine eigene Yoga-Schule in Augsburg. Die seit 5.000 Jahren bewährten fernöstlichen Übungen setzte Konopka bereits 1972 ein, als er Yoga erstmals als wirksamen Ausgleich für Wirbelsäulenbeschwerden bei Radsportlern entdeckte. Ungezählt sind seine Vorträge, Veröffentlichungen und Kolumnen in Fachmedien. Regelmäßig verfasst er auch Beiträge und gibt wertvolle Tipps in unserem Magazin »Gesundheit ganz groß«.

Er lehrte Haich-Yesudian-Yoga https://www.youtube.com/watch?v=1wEnHowy_ew

https://www.facebook.com/yoga.konopka.augsburg/?locale=de_DE

https://www.linkedin.com/in/peter-konopka-57588a1aa/?originalSubdomain=de


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Andreas Sliwka

Andreas Sliwka ist Frauenarzt, Psychotherapeut und Yoga-Lehrer in Unterföhring. Außerdem hält er Sprechstunden für Flüchtlinge ab. In Krisengebiete ist Sliwka immer wieder gereist. Foto: Catherina Hess

Mehrfache Einsätze als Arzt in verschiedenen Krisenherden der III. Welt – Im Kongo nach dem Völkermord in Ruanda, in der Urwaldklinik auf Mindanao (Philippinen) und zuletzt einige Einsätze als Schiffsarzt bei der Seenotrettung vor der Küste Libyens – sind Ausdruck meines Selbsverständnisses als Arzt.

Meine eigene Suche führte mich zu den östlichen Weisheitslehren. Die Ausbildung zum Yoga-Lehrer mit eigener Yogaschule für 10 Jahre war ein wichtiger Schritt auf diesem Weg. Aktuell praktiziere ich ZEN-Meditation nach der Soto-Schule.

Wegmarken

Bereits in meiner Jugend entstand mein Interesse für die Philosophie und die Kunst. Ein Markstein war hier während meines Medizinstudiums das Buch „Wendezeit“ von Fritjof Capra. Ihm gelang es eine Verbindung zwischen Quantenphysik und Östlichen Weisheitslehren herauszuarbeiten, was mich auf meinem weiteren Weg duchs Leben begleitete. Vor etwa 20 Jahren leitete die „Integrale Theorie“ von Ken Wilber einen weiteren Entwicklungsschritt in meinem Denken ein. Die Integrale Theorie entstand aus der Transpersonalen Psychologie, einer psychologischen Entwicklung in den USA, welche die spirituellen Aspekte des Menschsseins in die Psychotherapie integrierte. Diese Therapieform hat inzwischen auch in Deutschland einen festen Platz (etwa in der Psychosomatischen Klinik Heiligenfeld).

https://www.integrale-psychotherapie-muenchen.de

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/unterfoehringer-im-hilfseinsatz-die-fluechtlinge-kommen-so-oder-so-1.3619925


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Charles Bell

Sir Charles Bell (* 12. November 1774 in Doun in Monteath/Edinburgh; † 28. April 1842 in Hallow Park/Malvern Hills bei Worcester) war ein schottischer Chirurg, Anatom, Physiologe, Neurologe, Künstler und philosophischer Theologe. Er ist bekannt für die Entdeckung des Unterschieds zwischen sensorischen und motorischen Nerven im Rückenmark. Er ist auch für die Beschreibung der Bell-Lähmung bekannt.

Charles Bell wurde am 12. November 1774 in Edinburgh als vierter Sohn von Reverend William Bell, einem Geistlichen der Episkopalkirche von Schottland, geboren. Sein Vater starb 1779, als er fünf Jahre alt war. Seine Mutter hatte daher einen besonderen Einfluss auf sein frühes Leben und brachte ihm Lesen und Schreiben bei. Darüber hinaus förderte seine Mutter Charles‘ künstlerische Begabung, indem sie ihm regelmäßigen Zeichen- und Malunterricht bei David Allan, einem bekannten schottischen Maler, finanzierte.

The Maniac – Charles Bell

Während seines Studiums besuchte Bell die Vorlesungen von Dugald Stewart zur spirituellen Philosophie. Diese Vorlesungen hatten großen Einfluss auf Bell, denn einige von Stewarts Lehren finden sich in Bells späteren Werken in einer Passage seiner Abhandlung über die Hand wieder.[1] Zusätzlich zu den Anatomiekursen belegte Bell einen Zeichenkurs, um seine künstlerischen Fähigkeiten zu verfeinern.

Während Bell seine Fähigkeiten als Chirurg entwickelte, interessierte er sich auch für ein Gebiet, das Anatomie und Kunst verband. Sein künstlerisches Talent zeigte sich, als er seinem Bruder half, ein vierbändiges Werk mit dem Titel „Die Anatomie des menschlichen Körpers“ fertigzustellen. Charles Bell verfasste und illustrierte die Bände 3 und 4 1803 vollständig und veröffentlichte 1798 und 1799 seine eigenen Illustrationen in einem System von Sektionen.[6] Darüber hinaus nutzte Bell seine klinische Erfahrung und sein künstlerisches Auge, um sein Hobby zu entwickeln, interessante medizinische Fälle in Wachs zu modellieren. Er baute eine umfangreiche Sammlung auf, die er sein Anatomisches Museum nannte. Einige Stücke davon sind noch heute in der Surgeon’s Hall zu sehen.

Eine Reihe von Entdeckungen erhielt seinen Namen:

Bellscher Nerv (äußerer Atemnerv): Der lange Brustnerv.
Bell-Lähmung: Eine einseitige idiopathische Lähmung der Gesichtsmuskulatur aufgrund einer Läsion des Gesichtsnervs.
Bell-Phänomen: Ein normaler Abwehrmechanismus – eine Aufwärts- und Auswärtsbewegung des Auges, die auftritt, wenn eine Person die Augen gewaltsam schließt. Klinisch ist dies bei Patienten mit einer Lähmung des Musculus orbicularis oculi (z. B. Guillain-Barré-Syndrom oder Bell-Lähmung) erkennbar, da das Augenlid beim Versuch, das Auge zu schließen, angehoben bleibt.[24][25]
Bell-Spasmus: Unwillkürliches Zucken der Gesichtsmuskulatur.
Bell-Magendie-Gesetz oder Bellsches Gesetz: Besagt, dass der vordere Ast der Spinalnervenwurzeln nur motorische Fasern und die hinteren Wurzeln nur sensorische Fasern enthalten.[26]
Charles Bell House, Teil des University College London, wird für Lehre und Forschung in der Chirurgie genutzt


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John Diamond

John Diamond (9. August 1934 – 25. April 2021) war Arzt und Autor zum Thema ganzheitliche Gesundheit und Kreativität

Diamond war dreimal verheiratet. Seine erste Frau war Suzanne Gurvich, mit der er drei Kinder hatte: Ian, Kathie und Peter. In den 1970er Jahren heiratete er Betty Peele und 1994 die Opernsängerin Susan Burghardt.[2] Viele Jahre lang spielte Diamond Schlagzeug in einer von ihm gegründeten Jazzband namens „Diamond Jubilators“. Die Band trat in Krankenhäusern und Pflegeheimen auf.[2][1]  In seinen letzten Lebensjahren widmete er sich der Fotografie und Malerei.

ohne John Diamond, aber sicher ähnlich hat es MIT ihm geklungen!

Website

https://www.youtube.com/@JohnDiamondMD

https://en.wikipedia.org/wiki/John_Diamond_(doctor)


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Arnold Backhaus

Hamburg´s Hafenarzt!

Geboren am 23. August 1923 in Söcking oberhalb von Starnberg am Starnberger See.
In die Volksschule eingeschult 1929 in Krusemark in der Altmark, später in Thielbeer (0-3552) in der Nähe von Arendsee.
In die Oberschule eingeschult 1935 in die Walddörferschule in Hamburg-Volksdorf. Abitur im Frühjahr 1942.
1942 eingezogen und nach 4 Monaten an die russische Front zwischen Witebsk und Smolensk.
1944 in russische Gefangenschaft.
Am 9. November 1945 zurück in Hamburg-Volksdorf.
Beginn des Philosophie-Studiums 1946, des Medizin-Studiums 1948.
Zum Priester der Russischen Orthodoxen Kirche im Exil geweiht im Jahre 1950 (7.4.; Mariae Verkündigung, zugleich Karfreitag).
Eheschließung mit Ruth Domsch am 12. Februar 1950.
Als Priester war ich zuerst an der Bischofskirche in Hamburg, St. Prokop, später als Pfarrer im Auswanderungslager Wentorf; seit 1975 Pfarrer in Lübeck an der kleinen Kirche des seligen Prokop; in Hamburg zum ersten Wochenende im Monat zum Gottesdienst in deutscher Sprache. Taufen, Trauungen, Beerdigungen in Schleswig-Holstein und Hamburg.

Staatsexamen im Jahre 1952.


In den nächsten Jahren Tätigkeit am Ebenezer-Krankenhaus in Hamburg, später Vertretungen, Tätigkeit in den chirurgischen und psychiatrischen Universitätskliniken des Krankenhauses Eppendorf.
Ab 9.2.1961 halbtags beschäftigt im Hafen- und Flughafenärztlichen Dienst in Hamburg, Seewartenstraße 9a. Am 16.10.62 Verlängerung des Vertrages, erneute Verlängerung am 1.2.63. Ab 1.4.64 eine ganztägige Tätigkeit. Am 1.1.66 erneut Verlängerung des Vertrages. Promoviert: 30.4.68 („Sozialhygienische Erhebungen zur Problematik der Freizeit der Seeleute“). Am 1.7.67 Übernahme ins Beamtenverhältnis.
1968 im Auftrage der WHO Besuch der Häfen an der Nordsee: Amsterdam, Rotterdam, London, Liverpool, Oslo, Göteborg, Kopenhagen.
Am 1.11.71 Obermedizinalrat im Hafen- und Flughafenärztlichen Dienst.
19.12.1978 Medizinaldirektor im Hafen- und Flughafenärztlichen Dienst und in der zentralen Beratungsstelle der Überwachung der Prostitution beiderlei Geschlechts im Großraum Hamburg.
Dort tätig von 1978 bis zum 31.8.1988, gleichzeitig stellvertretender Direktor des Hafen- und Flughafenärztlichen Dienstes. Vom 31.8.88 bis 31.8.90 Direktor des Hafen- und Flughafenärztlichen Dienstes als wissenschaftlicher Angestellter.
Ab 1.1.1977 tätig im betriebsärztlichen Dienst des Hapag-Lloyd-Konzerns, teilweise als Leiter des betriebsärztlichen Dienstes, teilweise als Arzt im betriebsärztlichen Dienst auch über den 31.8.90 weiterhin im betriebsärztlichen Dienst der Hapag-Lloyd AG (bis 31.3.96).
Bis heute:
Als orthodoxer Priester Gottesdienst in Lübeck, Schleswig-Holstein und Hamburg; Vorträge aus der Welt der Orthodoxie in der BRD und nach 1980 auch in Mecklenburg-Vorpommern.
Als Arzt Fortbildung für Schiffsoffiziere und Begasungstechniker, zu hygienischen und aktuellen medizinischen Fragen (Organtransplantation, Gentechnik, Aids).
gestorben 2005