Category Archives: BenefizDocs

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Rainer Katterbach

Rainer Katterbach arbeitet seit seiner Pensionierung als Chefarzt eines Berliner Krankenhauses als Ehrenarzt im Samaritertelefondienst.
Zwei- bis dreimal im Monat übernimmt er einen 4-Stunden-Dienst in der Seelsorge. Die meisten Anrufe dauern 20 bis 45 Minuten. Selbst Katterbach, ein erfahrener Psychoanalytiker, sagt, dass die Anrufe sehr kräftezehrend sein können. Seine „Klienten“ sind chronisch Kranke oder junge Mütter, die nie gearbeitet haben und Schwierigkeiten haben, ihr Leben zu organisieren. Anonymität ist das Grundprinzip.

Ein Freund machte ihn neugierig auf diese ehrenamtliche Tätigkeit. Bei 30 % der Anrufe hilft ihm seine frühere Tätigkeit als Psychiater und Psychotherapeut sehr, da die Betroffenen an psychischen Erkrankungen leiden. Allerdings verrät er seinen Beruf während der Anrufe nicht gerne. Andere haben praktische Probleme, und es fällt ihnen schwer, nicht sofort Ratschläge zu geben, sondern vor allem zuzuhören. Dann fällt es ihnen leichter, den Gesprächspartner zu sich selbst zu führen und seine persönliche Lösung zu finden.

Von den ehrenamtlichen Helfern wird ein gewisser religiöser Hintergrund erwartet. Katterbach ist mittlerweile hinduistisch eingestellt, betont aber, dass religiöse Diskussionen im Samaritertelefondienst nicht das richtige Mittel seien – vielmehr sei Zuhören und die Suche nach Lösungen im letzten Schritt wichtig.

Katterbach selbst interessierte sich seit seiner Kindheit für Psychologie und Psychiatrie. Geboren in der Nähe von Aachen, riet ihm ein Freund seines Vaters, Medizin zu studieren. Die Atmosphäre des „Aufbruchs“ in Berlin ließ ihn dort leben. Studium, Beruf und die junge Familie mit drei Kindern waren für ihn eine schwere Zeit. Die Unterstützung seiner Frau war für ihn unerlässlich. Sein Interesse am Samaritertelefondienst begann früh, nachdem er ein Buch des Arztes, Priesters und Psychotherapeuten Klaus Thomas gelesen und später von Viktor E. Frankls Werk „Ärztliche Seelsorge“ inspiriert worden war.

https://magazin.aekb.de/fileadmin/mitgliederzeitschrift/2015/b1506.pdf

from Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 51-52 vom 25.12.2006, Seite A-3467
THEMEN DER ZEIT: Portrait

https://www.aerzteblatt.de/search/result/acc0d970-0045-475d-b476-588d88a9baf2?q=Rainer+Katterbach+


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Cecil G. Helman

Cecil Helman (4. Januar 1944 – 15. Juni 2009) war ein südafrikanischer Arzt, Autor und medizinischer Anthropologe.[1][2][3][4][5]  Er veröffentlichte Gedichte, Essays und Kurzgeschichten sowie wissenschaftliche Bücher und Aufsätze.

Adam Kuper, zeitweiliger Professor für Anthropologie an der Brunel University, hielt zu diesem Thema Vorlesungen an der UCL, als er Helman kennenlernte. „Damals war es für einen Mediziner sehr ungewöhnlich, einen sozialwissenschaftlichen Kurs zu belegen“, erinnert er sich. „Aber Cecil war immer mehr als nur ein Arzt. Er wollte seinem Leben verschiedene Facetten verleihen.“ Dazu gehörten Malerei sowie das Schreiben von Gedichten und Prosa. Es war Kuper, der Helman Ende der 1980er Jahre an der Brunel University anstellte, um den ersten Kurs für medizinische Anthropologie in England zu leiten. „Er war ein sehr guter Dozent an der Brunel University. Der Kurs zog ursprünglich vor allem Menschen mit medizinischem Hintergrund an, da die Gesundheitsbehörden begonnen hatten, mit den Problemen und Vorstellungen von Einwanderergruppen zu kämpfen, für die sie nicht gut gerüstet waren. Cecil war besonders erfolgreich im sokratischen Unterricht in kleinen Gruppen. Er brachte die Studenten dazu, Dinge zu lesen, darüber zu sprechen und dann die Diskussion zu gestalten.“

https://en.wikipedia.org/wiki/Cecil_Helman

https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140673609614033/fulltext

Dear Dr Ellenberger,
I am a doctor as well as a writer. You might be interested in my recent memoir: Suburban Shaman: Tales freom Medicine’s Frontline (see: www.hammersmithpress.co.uk/suburbanshaman ), which in March was selected for broadcast by the BBC as a ‚Book of the Week‘.
Best wishes,
Cecil Helman


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Claudia Czerwinski

Claudia Czerwinski ist Allgemeinmedizinerin engagiert sich auf verschiedenen Ebenen für frauenorientierte Gesundheitsversorgung. Sie arbeitete lange als Ärztin bei pro familia und hat verschiedene Bücher zur Frauengesundheit veröffentlicht. Sie war Geschäftsführerin der Medusana Stiftung (Bünde), die im Bildungsbereich und mit Vertretern von Gemeinden und Kommunen Informations- und Fortbildungsveranstaltungen zu den Themen Gesundheitsförderung, Sexualität und Suchtprävention durchgeführt hat und inzwischen nur noch fördernd tätig ist. Ihr Schwerpunkt ist Gesundheitsförderung, insbesondere für Kinder und Jugendliche, in fachübergreifender und geschlechtsdifferenzierter Arbeit. Claudia Czerwinski hat den Projektausschuss Bundeskoordination Frauengesundheit (BKF) im AKF geleitet. Sie war auch im Vorstand von www.medicamondiale.org

https://www.foerdersuche.org/foerderung/medusana-stiftung

https://www.linkedin.com/in/claudia-czerwinski-29b839155


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Nidecker – Familie

Die Brauerei Fischerstube AG ist eine Schweizer Bierbrauerei mit Hauptsitz in Basel. Sie produziert Bier unter dem Markennamen «Ueli Bier»

1974 erwarb der Arzt Hans-Jakob Nidecker (1919–2005)[4] das Restaurant Fischerstube an der Kleinbasler Rheingasse 45, das mehrere Jahre leergestanden hatte, um die Quartierwirtschaft zu reaktivieren. Nidecker war an der Rebgasse aufgewachsen, fest im Kleinbasel verwurzelt und während mehrerer Jahre Meister der Kleinbasler Ehrengesellschaft zum Rebhaus. Bereits im Jahr 1970 hatte sich Nidecker um die Basler Traditionen verdient gemacht, als er mit einer eigens gegründeten Stiftung die Basler Fähren vor der Kommerzialisierung und einer ungewissen Zukunft rettete. Die ersten Pächter der neueröffneten Fischerstube war das Wirte-Ehepaar Silvia und Mike Künzli.

Sein Sohn, Niklaus Nidecker, geboren 1949, ist Allgemeinmediziner und praktiziert in Erlach am Bielersee. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Seine Hobbys sind Bier und Segeln. In der Brauerei ist er als Präsident des Verwaltungsrats tätig und betreut Kunden und Mitarbeiter. Die Frau eines weiteren Bruders (eine Musikerin) ist Geschäftsführerin.

Der andere Sohn, Dr.med. Andreas Nidecker ist Facharzt für Radiologie in Basel und Mitglied des Brauereirats. Sein Vortrag ist unten auf dieser Seite zu sehen.

Am 13. November 1974 floss das erste eigene Bier aus dem Zapfhahn der Fischerstube. Als Namensgeber für das Bier wählte Nidecker den «Ueli»,[8] eine Figur aus der Tradition der drei Kleinbasler Ehrengesellschaften. Die Brauerei begann zwar klein mit einem Ausstoss von lediglich 475 Hektolitern im Jahr, aber gleich mit drei Sorten.[9] Schnell wurde Nidecker klar, dass er einen qualifizierten Braumeister einstellen musste. Er engagierte den gebürtigen Emmentaler Anton Welti, der damals gerade aus dem westafrikanischen Ghana zurückgekehrt war, wo er während mehreren Jahren als Braumeister für eine Grossbrauerei gearbeitet hatte. Die Wahl erwies sich als ein Glücksgriff, und Welti trug einen grossen Anteil zum Erfolg des Unternehmens bei. Er blieb dem Ueli-Bier 34 Jahre lang als Braumeister treu und entwickelte in dieser Zeit immer wieder neue und originelle Biersorten, bis er 2009 in Pension ging.[10] 2010 wurde Jürgen Pinke Braumeister.

https://de.wikipedia.org/wiki/Brauerei_Fischerstube

Radiobeitrag SRF https://www.srf.ch/news/schweiz/50-jahre-ueli-bier-wie-ein-basler-arzt-gegen-das-schweizer-bierkartell-kaempfte

Website der Brauerei Fischerstube

Dear colleague Ellenberger

It is a pleasure for me to send you a photo for the DoctorsHobbies.com web. It has been shot in the Wallis Alps in the area of Trento.

My environmental activities consist of two groups, the medical doctors of environmental protection and with energy politics at the medical doctors of social responsibility. We are working against atomic war.

Even if not every colleague can be active politically it seems to be important to be active in one or another form. Since our profession still receives a lot of respect and doors open more easily we can achieve something!

Besides this I play tennis, sometimes also Alp Horn (!), I am singing as bass in the Basel Vocal Ensemble and I go jogging, apart from the mountain climbing. As founder and member of the Basel „association for medical cooperation“ I visit our partner hospitals in Serbia and Zambia on a yearly basis and teach there. 

An actual project is to supply 70 egyptian hospitals with x-ray equipment. My special task is to assure not only the correct installation of the machines but also the correct use by the staff!

Hoping that these informations are useful I send my warmest greetings

Andreas Nidecker

Prof. Dr. med. A. Nidecker
Universität Basel

Thank you, Prof. Nidecker!
This nice e-mail with information about your NON-medical activities is perfectly the spirit of DoctorsHobbies.com

Let us hope many others will think and act the same way!
Yours

Wolfgang E.


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Hans Georg und Claudia Zechel

>25 Jahre haben Sie ein Krankenhausprojekt in Nord-Indien realisiert!

youtube


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Vasanta Ganepola

In seiner Jugend baute er mit seinem Bruder Raketen!

2005 fand an seinem Praxisort in Uffenheim ein Benefizkonzert für die Tsunamiopfer in Sri Lanka statt, und er brachte den Erlös zu 100 % persönlich vor Ort in dieser Aktion:


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Karl-Wilhelm Fritz

He is DivingDoc, ViolinDoc, CollectorDoc, PoliticDoc, BenefizDocHobbies:
-classical literature
-history
-politics
-classical music (viola and violine in several orchestras:
–Gehrdener Chamber Orchestra until 1993-1-31
–New Wilhelmshaven symphony orchestra
–Hamburg doctors orchestra
–German doctors orchestra
— participating at the EDO (European Doctors Orchestra) from Nov 2004
-Sports: surfing, diving (5 times as medical doctor on Maledives for TUI), bicycle

Newspaper Liver transplant story


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Bernhard Ehlen

Bernhard Ehlen SJ (* 5. März 1939 in Berlin) ist ein deutscher Jesuit und Gründer der „Ärzte für die Dritte Welt“ (heute German Doctors).

Im Jahr 1958 trat Ehlen in den Jesuitenorden ein. Nach dem Abitur am Canisius-Kolleg Berlin studierte er PhilosophieTheologie und Pädagogik. Nach der Priesterweihe 1968 war er von 1970 bis 1971 Religionslehrer am Canisius-Kolleg. Danach war er bis 1975 Jugendseelsorger in Hannover sowie Religionslehrer an den Gymnasien Bismarckschule und Tellkampfschule[2] sowie bis 1981 Lehrer und tätig in der Jugendarbeit in Berlin. Von 1982 bis 1983 war er Lehrer und Jugendseelsorger an der Sankt-Ansgar-Schule in Hamburg.

Im Jahr 1981 schloss er sich zudem dem Komitee Cap Anamur an und arbeitete als Projektkoordinator in Flüchtlingslagern in Somalia. Aus diesen Erfahrungen entstand seine Idee zu der Hilfsorganisation „Ärzte für die Dritte Welt“, die er 1983 gründete. Er war bis 2006 in deren Geschäftsführung tätig. Für diese Aufgabe stellte ihn sein Orden im Sinne der Option für die Armen frei. Von 1986 bis 2010 (Rücktritt) war er Mitglied im vierköpfigen Vorstand der „Ärzte für die Dritte Welt“.

Er wohnte von 1984 bis 2010 im Ignatiushaus in Frankfurt am Main[3] und lebt heute im Caritas-Altenzentrum der Jesuiten in Köln-Mülheim, seit 2022 in der Kommunität Rupert Mayer in München.

Jesuiten-Portal

Deutsches Ärzteblatt

https://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Ehlen


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Friedrich Joseph Laurentius Haass

Friedrich Joseph Laurentius Haass (russisch Фёдор Петрович Гааз/Fjodor Petrowitsch Gaas; * 10. August 1780 in MünstereifelHerzogtum Jülich; † 16. Augustjul. / 28. August 1853greg. in Moskau) war ein deutsch-russischer Mediziner, genannt der „heilige Doktor von Moskau“. Insbesondere betreute er dort über 25 Jahre lang Strafgefangene seelsorgerisch, sozial und medizinisch. Dabei trat er praktisch für eine Humanisierung des Strafvollzugs ein.

Haass, Sohn des Apothekers Peter Haass und Enkel des „Chirurgus auf dem Thurnmarkte“ zu Köln Wilhelm Anton Haass, studierte nach Abschluss der Schule an der unter Napoleon begründeten Ecole Centrale in Köln und an den Universitäten in Jena und Göttingen Germanistik, Philosophie und Medizin. In Göttingen erfolgte seine Promotion zum Doktor der Medizin und Chirurgie. In Wien ließ er sich zum Augenarzt ausbilden. Einer seiner ersten Patienten als Hausarzt der russischen Fürstin Varvara Alekseevna Repnin war deren Vater, der unter einer schweren Augenkrankheit litt.[1] Dieser erkannte Haass’ Begabung und bat den jungen Arzt nach Russland. Dieser erschien 1806 als Fjodor Petrowitsch Gaas in Moskau. Bereits 1807 wurde er zum Chefarzt der renommierten Pawlowskaja Klinik (Pauls-Krankenhaus) ernannt.

Ab 1828 widmete er sich als Mitglied des Moskauer Gefängnisschutzkomitees 25 Jahre lang der Fürsorge um die Gefangenen, die nach Sibirien verbannt worden waren[3]. Er war fest davon überzeugt, dass der Mensch von Natur aus gut sei, weil Gott ihn nach seinem Abbild schuf. Daher sei ein Mensch, der vom rechten Wege abgekommen sei, nichts weiter als ein unglücklicher, kranker Mensch, der nur durch Humanität zu heilen sei. Dieses positive Menschenbild lernte er vor allem durch Franz von Assisi und Franz von Sales kennen, dessen Schriften er zu seinen Lieblingsbüchern zählte, vor allem dessen theologisches Hauptwerk „Abhandlung über die Gottesliebe“. In einem Brief an den Philosophen Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling vom 31. Dezember 1843 empfiehlt er diesem dringend, die Werke des heiligen Franz von Sales zu lesen. Schelling nennt er darin „meinen geliebten deutschen Lehrer“ und Franz von Sales „meinen geliebten Mentor und Erzieher“. Aus seinem Testament geht hervor, dass Haass im Besitz von Reliquien des heiligen Franz von Sales war, die er einer katholischen Kirche in Irkutsk vermachte.

Gedenktafel für Friedrich-Joseph-Haass am Haus des erzbischöflichen Generalvikariats Marzellenstr. 32 in Köln. Entwurf: Herbert Halfmann, Düren. Höhe 140 cm. Aufgestellt 2002.

1836 setzte er eine Verordnung durch, die schweren Eisenfesseln der Gefangenen durch leichtere, innen mit Leder ausgelegte zu ersetzen, die nicht mehr die Füße der Gefangenen bis auf das Blut durchscheuerten. Die Fesseln tragen den Namen Haass’sche Fesseln. Daran erinnern die überdimensionalen Metallfesseln an seinem Grab. 1841 verfasste er ein ABC der christlichen Sittsamkeit […], das er drucken ließ und an deportierte Straftäter verteilte. 1843 wurde ein später „Alexander-Krankenhaus“ genanntes Polizei-Häftlingskrankenhaus für Obdachlose eröffnet, das durch Haass’ komplettes Privatvermögen und private Spenden finanziert wurde. Während der Choleraepidemie 1848 in Moskau organisierte er zusammen mit der Philanthropin Sofija Stepanowna Schtscherbatowa die Nikolskoje-Gemeinschaft zur Hilfeleistung für Bedürftige. Schwestern dieser Gemeinschaft setzten ihre Tätigkeit während des Krimkrieges fort.[4] Bis zu seinem Lebensende lebte und arbeitete Haass in diesem vom Volksmund auch als „Haass’sches Krankenhaus“ oder „Haassovka“ bezeichnetem Krankenhaus.[5] Ende Juli 1853 erkrankte Haass und verfasste ein ausführliches Testament. Er starb am 16. August 1853 und wurde am 19. August zu Grabe getragen.[6] Zu seiner Beerdigung auf dem Moskauer Wwedenskoje-Friedhof kamen 20.000 Menschen. Der Grabstein ist lateinisch beschriftet und trägt auf Russisch das Haass-Zitat: „Beeilt euch Gutes zu tun“.

  • Anlässlich des 200. Geburtstags des Mediziners gab die Deutsche Bundespost eine Sonderbriefmarke im Wert von 60 Pfennig heraus
  • Die Deutsche Schule Moskau trägt seit 27. Mai 1989 den Namen „Deutsche Schule Moskau – Friedrich Joseph Haass“.
  • Das Deutsch-Russische Forum verleiht seit 1995 jährlich den Dr.-Friedrich-Joseph-Haass-Preis an Personen, die sich um die deutsch-russischen Beziehungen verdient gemacht haben. Preisträger sind z. B. Michail Sergejewitsch GorbatschowEgon Bahr.
  • Der Russe Lew Sinowjewitsch Kopelew, Förderer der Deutsch-Russischen Verständigung und 1947–1954 selbst Strafgefangener im Gulag, der nach seiner Ausbürgerung und bis zu seinem Tod in Köln lebte, schrieb 1984 ein Buch über Haass.
  • Am 16. April 2016 wurde in der Moskauer Helikon-Oper eine Opern-Kollage mit dem Titel Doktor Haas in 11 Episoden uraufgeführt. Komponist war der 27-jährige Alexej Sergumin, das Libretto verfasste die Schriftstellerin Ljudmila Ulizkaja

https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Joseph_Haass

https://en.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Joseph_Haass


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Fabian Unteregger

Fabian Unteregger (* 28. März 1977 in Zürich) ist ein Schweizer Komiker und Moderator.

Fabian Unteregger schloss 2003 an der ETH Zürich das Studium der Lebensmittelwissenschaften ab (MSc. ETH) und erlangte 2004 den didaktischen Ausweis ETH. 2008–2014 studierte er an der Uni Zürich Humanmedizin. 2017 folgte die Promotion zum Doktor der Medizin.

Unteregger ist beim Theatersport, als Imitator oder als Moderator auf diversen Bühnen anzutreffen. Er imitiert bekannte Schweizer Persönlichkeiten aus Politik und Sport. 2007 beantwortete er auf Radio Top einmal pro Woche als Nationalrat Christoph Mörgeli Zuschauerfragen. 2008 wurde er mit Auftritten in der Schweizer TV-Satire-Sendung Giacobbo/Müller auf SF 1 einem breiten nationalen Publikum bekannt. Neben Mörgeli parodiert er auch weitere Schweizer Persönlichkeiten wie Roger FedererKöbi Kuhn oder Moritz Leuenberger, letzteren etwa in seiner wöchentlichen Radio-Kolumne Moritz erklärt deutsch auf Radio 24 und Capital FM. Ab 2009 war er mit seinem ersten Soloprogramm Showbiss auf Deutschschweizer Kleinkunst-Bühnen unterwegs. Seit 4. Juli 2013 ist er zudem wöchentlich auf SRF 1 als Moderator der TV-Comedy-Show Metzgete – Heiteres Prominentenraten zu sehen. Sein zweites Bühnenprogramm feierte am 7. Oktober 2015 Premiere.

  • 2005, 2007: Zweiter bei den Schweizermeisterschaften im Theatersport (mit Improvenös)
  • 2008: Europameister im Theatersport[2]
  • 2008: Gewinner Best of Swiss Web Gold, beste Fussball-Marketing-Site (für Natifans.ch)[3]
  • 2016: Prix Walo in der Kategorie Comedy

Fabian Unteregger organisierte im Dezember 2010 die erste «Weihnachtsvorlesung Medizin» an der Uni Zürich zu Gunsten der ALS-Vereinigung Schweiz und ist darauf zu deren Botschafter ernannt worden.

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