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Wolfram Hackel publizierte seit den 1970er Jahren Werke zu Orgeln und Kirchen. Er entwickelte sich bald zu einem der wichtigsten Orgelforscher für Sachsen. Wolfram Hackel ist ein langjähriges Mitglied der Gesellschaft der Orgelfreunde.[1] Er war Mitglied in deren Beratenden Ausschuss (1995–1998), Schriftführer (1998–2003) und Mitglied im Hauptausschuss (2011–2021)
Wolfram Hackel war Mitherausgeber des vierbändigen Lexikons norddeutscher Orgelbauer und publizierte zahlreiche Texte zu Orgeln und Orgelbauern vor allem in Sachsen.Wolfram Hackel war Mitherausgeber des vierbändigen Lexikons norddeutscher Orgelbauer und publizierte zahlreiche Texte zu Orgeln und Orgelbauern vor allem in Sachsen.
Zudem hat Aumüller den historischen Orgelbau erforscht und vor allem zum klassischen Orgelbau in Hessen und Westfalen veröffentlicht. Er ist seit 2000 Mitglied der Historischen Kommission für Hessen und wurde 2012 in den Beirat der Internationalen Heinrich Schütz-Gesellschaft (ISG) gewählt. Für seine medizin- und musikhistorischen Forschungen wurde Gerhard Aumüller 2017 mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz) ausgezeichnet.
Gerhard Aumüller, Jahrgang 1942, studierte Medizin und Anthropologie in Mainz, Würzburg und Marburg. Es folgten Promotion und Habilitation im Fachgebiet Anatomie. Nach einem Forschungsaufenthalt in den USA übernahm der Geehrte den Lehrstuhl für Experimentelle Morphologie an der Philipps-Universität Marburg. Später übernahm er dort den Lehrstuhl Anatomie II. Diesen hatte er bis zu seiner Emeritierung 2007 inne. Über die Medizingeschichte hinaus setzt sich Professor Aumüller im Waldecker Geschichtsverein ein. Dort ist er seit 2012 ehrenamtlich aktiv. Seit 2013 betreut er den umfangreichen Rezensionsteil der wissenschaftlichen Zeitschrift „Geschichtsblätter für Waldeck“. Auch der Musikgeschichte gilt die Begeisterung von Professor Aumüller. Diese kommt unter anderem in seinem Engagement zum Erhalt von denkmalgeschützten Kirchenorgeln zum Ausdruck. Im Bereich der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen-Waldeck hat sich der Geehrte für viele Orgelsanierungen eingesetzt. Darüber hinaus übernimmt er regelmäßig auch selbst den Organistendienst in Kirchengemeinden des Marburger Landes.
In die Historische Kommission für Hessen wurde der Geehrte 2000 aufgenommen. Im Jahr 2002 wurde er in ihren Hauptausschuss gewählt, dort war er Mitglied bis 2012. Als Vorstandsmitglied der Historischen Kommission für Hessen und des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde arbeitet er als Mitherausgeber der Zeitschrift für hessische Geschichte und Landeskunde.
Erklärungen gesprochen von Adolf Friedrich Holstein
Wolfgang Ellenberger war einer der Anatomie-Studenten von Prof. Holstein und durfte zu dessen 80. Geburtstag für die musikalische Umrahmung sorgen.
Die Geschichte des Medizinhistorischen Museums Hamburg begann im Jahre 2007. Der Vorstand des UKE bat den Freundes- und Förderkreis des UKE, das heutige Fritz Schumacher-Haus nach dem Auszug des Pathologischen Instituts zu restaurieren und einer neuen Nutzung zuzuführen. Die Idee, in dem restaurierten Gebäude ein medizinhistorisches Museum einzurichten, wurde von allen Beteiligten begrüßt. Prof. Adolf-Friedrich Holstein, der damalige Vorsitzende des Freundes- und Förderkreises nahm sich der Aufgabe an und suchte zunächst nach Geldgebern für die anstehenden Arbeiten und die Einrichtung des Museums. In enger Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde wurden die einzelnen Bauabschnitte fertig gestellt und Schritt für Schritt der Öffentlichkeit präsentiert. So konnte 2010 der restaurierte Sektionssaal vorgestellt werden, begleitet von einer Ausstellung, die einen ersten Einblick in die Vielfalt der Exponate gewährte. Im Oktober 2013 wurde der erste Teil der Dauerausstellung „Die Entstehung der Modernen Medizin“ eröffnet. Im Dezember 2014 machte das Museum den zuletzt fertig gestellten kleinen Sektionssaal und die Räume im ersten Obergeschoss zugänglich.
Skulptur von Fritz Schumacher, dem Bauherrn des Gebäudes, in dem jetzt das Medizinhistorische Museum Hamburg ist. Geschaffen von Adolf-Friedrich Holstein.
Lieber Herr Ellenberger,
herzlichen Dank für Ihre liebe Email. Ich bin gerührt, was Sie alles von mir referieren wollen. Natürlich bin ich damit einverstanden. Ich war in meiner Berufszeit höchst engagiert in medizinischer Lehre und Forschung über die Spermatogenese und widmete mich nach meiner Emeritierung der Denkmalpflege, Malerei und Plastik. Nach der Restaurierung der Säle im Erika-Haus gründete ich dort ein Zentrum für Kommunikation und Kultur. Dann übernahm ich vom Ärztlichen Direktor Prof. Jörg Debatin die Aufgabe, das Institutsgebäude der Pathologie zu restaurieren. Ich kreierte eine neue Nutzung als Medizinhistorisches Museum Hamburg. Auf meine Bitte wurde das Gebäude für ein neues Kulturinstitut nach dem Erbauer Fritz Schumacher Haus benannt. Um das anschaulich zu machen, fertigte ich eine Skulptur des berühmten Baudirektors, die vor dem Museum steht.
Wenn Sie mir Ihre Anschrift mitteilen, schicke ich Ihnen gerne ein kleines Büchlein, das zu meinem 90. Geburtstag vom Freundes- und Förderkreis publiziert wurde.
Aber nun würde ich auch gerne wissen, wie es Ihnen geht? Wie sind Musik und Medizin in Ihrem Leben verteilt?
Mit herzlichen Grüssen
Adolf-Friedrich Holstein
Prof. Dr. Adolf-Friedrich Holstein Medizinhistorisches Museum Hamburg Martinistr.52 20246 Hamburg
Wolfgang Adelung studierte Medizin. 1948 promovierte er in Freiburg. Später führte er eine Hautarztpraxis in Singen (Hohentwiel).
Adelung wurde auch Organist und gehörte zu den wichtigsten Mitgliedern der Gesellschaft der Orgelfreunde in seiner Zeit. 1952 war er Mitbegründer von deren Orgelfachzeitschrift Ars Organi. Danach wurde er Schriftleiter (1957–1972), 1. Vorsitzender (1973–1983), Leiter der Geschäftsstelle (1983–1987) und Mitglied des Beratenden Ausschusses der Gesellschaft der Orgelfreunde (1987–1994).
Wolfgang Adelung verfasste das Standardwerk Einführung in den Orgelbau, das in mehreren veränderten Auflagen erschien. Außerdem veröffentlichte er weitere Bücher und Aufsätze über Orgeln.Monographien
Vollständige Auflistung
Das normale Blutbild von Freiburg, Dissertation, Freiburg 1948
Einführung in den Orgelbau, Breitkopf & Härtel Leipzig 1955; danach sechs Neuauflagen, davon mehrere erweiterte, zuletzt
Einführung in den Orgelbau. Breitkopf & Härtel Wiesbaden 1991
Elektronen-Instrument und Pfeifenorgel. Merseburger, Berlin 1956
Das Elektrium. Merseburger, Berlin 1964
Orgeln der Gegenwart. Bärenreiter, Kassel u. a., 1972
Peter Robert Berry wurde als ältester Sohn des Churer Arztes Peter Berry I und seiner Frau Cecilia Berry-Stoppani geboren. Peter Berry kam auf Anraten seines Schwagers, dem Hotelier Johannes Badrutt, nach St. Moritz und war als einer der ersten Kurärzte im 1864 eröffneten «Neuen Kurhaus» tätig.
Berry besuchte – zusammen mit Andrea Robbi – die Kantonsschule in Chur. Anschliessend studierte er Medizin an den Universitäten Zürich, Bern, Heidelberg und Leipzig. Nach seiner Dissertation arbeitete er für kurze Zeit an einem Londoner Krankenhaus; 1892 wurde er leitender Arzt der «Heilquellen-Gesellschaft» in St. Moritz-Bad.
1895 verlobte er sich mit der Amerikanerin Kitty Spalding, gab seine Stellung als Kurarzt auf und bildete sich in Paris und Berlin weiter. Die Verlobung wurde nach einem Jahr wieder aufgelöst und Berry kehrte ins Engadin zurück.
Im November 1898 wehrte sich Berry in einer ausführlichen Schrift zuhanden der Gemeinde St. Moritz vehement gegen Pläne, den Ort zu einem Kurort für Tuberkulosekranke werden zu lassen. Er befürchtete, das sportbegeisterte mondäne Publikum und andere Sommerfrischler würden Ansteckungen befürchten und wegbleiben. Stattdessen forderte er dazu auf, das im Sommer florierende «Wellness-Angebot» wie Bäderkuren auch auf den Winter auszudehnen. Der Ruf einer Heilstätte würde den Nobelkurort St. Moritz ruinieren: «Entweder Sport oder Bazillen.»
1898 lernte Berry den Maler Giovanni Segantini kennen, dessen Projekt eines Engadiner Panoramas für die Pariser Weltausstellung 1900 er sehr unterstützte. Zu jener Zeit kam in Berry der Wunsch auf, selber zu malen. Unbefriedigt von den eigenen Versuchen mit Farbstiften und Pastellfarben wandte er sich 1898 an seinen Freund Giovanni Giacometti und bat ihn, ihn in die Kunst des Malens mit Öl einzuführen. Giacometti jedoch war verhindert und vertröstete Berry auf den Winter. Er unterstützte aber den Freund in seinem Wunsch zu malen, was Berry in seinem Entschluss bekräftigte, Maler zu werden.
Zwischen dem Winter 1899 und 1901 entstand eines der ersten grossen Ölbilder Berrys. Es trägt den Titel Weihnachtsabend und ist, wie andere frühe Werke Berrys, stark durch Giovanni Segantinis Motivwahl und divisionistische Maltechnik geprägt.
1900 begann Berry an der Pariser Académie Julian Malerei zu studieren, vermutlich auf Anraten seiner Freunde Giacometti und Andrea Robbi, die die Schule zuvor besucht hatten. 1901/1902 lernte er an der Schule von Heinrich Knirr in München genaues Zeichnen und belegte gleichzeitig Kurse der tierärztlichen Fakultät, wo er Pferdeanatomie studierte. Auch in den folgenden Jahren bildete er sich in Paris an der Académie Julian und der Académie von Montparnasse weiter.
Zwischen 1905 und 1914 verbrachte Berry manche Winter auf dem Julier- und Berninapass, wo er in freier Natur malte und abends in der Unterkunft im Hospiz auf seinem mitgebrachten Klavier spielte oder las; gerne Werke von Friedrich Nietzsche, den er in St. Moritz kennengelernt hatte. Oft half ihm sein Bruder, Malkasten, Bilder und Staffelei zu tragen.
1907 machte Berry die Bekanntschaft von Ferdinand Hodler, der sich zu dieser Zeit im Engadin aufhielt. Auch er soll ihn darin bekräftigt haben, bei der Malerei zu bleiben. 1918, beim Ausbruch der Spanischen Grippe, war Berry noch einmal als Arzt tätig, sonst jedoch widmete er sich ausschliesslich der Malerei.
Peter Robert Berry starb am 14. November 1942 in St. Moritz. Seine Werke wurden erst nach seinem Tod 1945 im Rahmen einer Gedächtnisausstellung im Bündner Kunstmuseum in Chur gezeigt.
Berry war seit 1908 verheiratet mit Maria Rocco. Einer seiner Söhne war ebenfalls als Arzt und Maler in St. Moritz tätig und auch seine Enkelin Marietta Gianella-Berry wurde Malerin.
Die «Villa Arona» im Zentrum von St. Moritz wurde um 1904[3] nach Plänen von Nicolaus Hartmann (1880–1956) von Berrys Bruder Johannes erbaut, einem Zahnarzt, der es mit seiner Familie bewohnte.
Im 2004 dort eröffneten Berry Museum sind zahlreiche Werke Berrys ausgestellt, die meisten aus Familienbesitz. Neben den Bildern wird im Museum auch Berrys umfangreicher Nachlass aufbewahrt. Dieser besteht aus Büchern, Briefen, Notizen, Tagebüchern, Musikalien und zahlreichen Unterlagen zur Gründung und Entwicklung des Kurorts St. Moritz.
Peter Berry ist CarillonDoc der besonderen Art: er restaurierte ein historisches Carillon, das einst Willem Mengelberg errichten ließ bei St. Moritz in den Bergen:
Er spielt auch selbst einige Lieder, betätigt natürlich auch die Elektronik des Carillons!
Von 1978 bis 1986 Assistenzarzt in Zürich, Chur, New York und St. Moritz Zwischen 1986 und 2002 selbständige ärztliche Tätigkeit, Reha Klinik St. Moritz, Aufbau des Rettungsdienstes in der Region Oberengadin Seit 1991 unternehmerische Tätigkeit im Immobilienbereich In den Jahren 2003/2004 Konzeption und Bauleitung Umbau Berry Museum St. Moritz
Mitgliedschaft in der Schweiz Gesellschaften für innere Medizin, Notärzte, Ernährungswissenschaften Mitgliedschaft im Jäger- und Fischer Verband Mitgliedschaft Pro Natura Mitgliedschaft Tierschutzverein Schweiz AOPA-Piloten/Flugzeugeigner Privatpilot seit 2001
Das 49-Glocken-Glockenspiel der St. Colman’s Cathedral in Cobh ist das größte derartige Instrument in Irland und Großbritannien.
Dr. Ian Brunt war Leiter des Lanchester Early Music Festival und Stadtcarilloneur von Newcastle upon Tyne. Er gab regelmäßig Konzerte und Rezitale mit Orgel, Glockenspiel, Cembalo und Fortepiano. Von 1979 bis 1981 war er Mitglied des National Youth Orchestra of Great Britain als Flötist, Komponist und Musiker und hat sich seit über dreißig Jahren auf die Barockflöte spezialisiert. Er tritt unter anderem mit dem Hexham Collegium Musicum, der Anglia Concertante, der Durham Sinfonietta, den Tyneside Baroque Players, Durham Baroque und dem Hallgate Ensemble auf, spielt Kammermusik und gibt Konzerte. Außerdem hat er sechs kommerzielle Soloalben mit Cembalo, Orgel und Glockenspiel aufgenommen. Zu seinen jüngsten Kompositionen gehören zwei Notturni für klassische Gitarre, eine Vertonung von George Herberts „My Words and Thoughts“ und ein Solo-Orgelkonzertstück „Fantazia on a Melody from the Scottish Psalter“ (1615). 2007 wurde er für das Projekt „The North East Passion Archive“ fotografiert. Die Bilder werden von den Tyne and Wear Museums im Discovery Museum am Blandford Square in Newcastle aufbewahrt und sind auch im Internet verfügbar.
In einer Hommage an Dr. Brunt schrieb Michael Boyd von der British Carillon Society: „Ian war stolz auf sein Erbe aus Northumberland – er war ein außergewöhnlich kompetenter Spieler der northumbrischen kleinen Pfeifen.
Ich glaube, er wollte ein Gefühl des Gemeinschaftsstolzes auf das Edith Adamson Memorial Carillon wecken, das erste und einzige Carillon, das in einem städtischen Zentrum einer britischen Großstadt installiert wurde. Sein Repertoire spiegelte auch seine tiefe persönliche Verbundenheit mit Nordengland wider.
Dr. Brunt setzte sich für die Musik des Newcastler Komponisten des 18. Jahrhunderts, Charles Avison, ein und war ein Verfechter der Volksmusik auf dem Glockenspiel.
2021: Heute Morgen wurde der Tod von Ian Brunt, Glockenspielmeister des Newcastle Civic Centre, im Alter von 58 Jahren bekannt. Trotz seiner hohen Arbeitsbelastung als Hausarzt und anhaltender gesundheitlicher Probleme widmete sich Ian auch seiner geliebten Glockenspielkunst. Er beschrieb einmal, wie er fünfmal pro Woche 70 Bahnen schwamm, um fit genug für das Glockenspiel zu bleiben, was seiner Meinung nach „wie ein Acht-Kilometer-Lauf“ war! Im Juli 2007, als dieses Foto entstand, gab er ein denkwürdiges Gastkonzert in Cobh. Dieser sanfte und kultivierte Mann wird seinen Kollegen und Freunden schmerzlich fehlen und lange in Erinnerung bleiben. Requiescat in pace.
Das Edith Adamson Memorial Carillon, Newcastle Civic Centre Das Edith Adamson Memorial Carillon, 1966 von J. Taylor and Co. erbaut und 1967 installiert, wurde der Stadt von James Wilfred Adamson zum Gedenken an seine Frau geschenkt. James („Jimmy“) Adamson begann sein Farbengeschäft mit einem Pferdewagen und war später eine treibende Kraft bei der Gründung von British Paints Ltd, siehe Link. Das Glockenspiel, siehe Link, hat 25 Glocken, von denen die größte 71 Zentner, 1 Quadratzoll und 13 Pfund wiegt – was, wenn ich richtig gerechnet habe, 825 Pfund oder 374,214 kg entspricht – und ist auf A-Dur gestimmt. Die Konzerte finden samstags um 14 Uhr und gelegentlich donnerstags um 19 Uhr statt. Der Glockenspieler ist Dr. Ian Brunt, der fünfmal pro Woche 70 Bahnen schwimmt, um fit genug für das Glockenspiel zu bleiben, was so viel körperliche Energie erfordert, dass er es als „wie einen Acht-Kilometer-Lauf“ beschreibt, siehe Link . Der Glockenturm hat zwölf Seepferdchen und wird von den drei Burgen des Wappens von Newcastle gekrönt, siehe Link .
Sjoerd Tamminga, geb. 1947 in Goes, Niederlande, erhielt seinen ersten Carillonunterricht im Alter von elf Jahren bei seinem Klavierlehrer, dem damaligen Stadtcarillonneur von Goes, Wilhelm Harthoorn. Während seines Studiums der Zahnmedizin in Amersterdam bekam er weiteren Carillonunterricht von dem Carillonneur der Amsterdamer Oudekerk, Cees Roelofs, der bei Jef Denyn an der Carillonschule in Mecheln, Belgien studiert und sein Diplom dort 1933 abgelegt hatte. Tamminga folgte seinem Beispiel und machte an derselben Schule sein eigenes Carillondiplom „mit großer Auszeichnung“ 1976. Im selben Jahr gewann er den ersten Preis beim Carillonwettbewerb des Holland-Festivals in Tiel. 1977 wurde er Stadtcarillonneur von Goes. Er konzertiert auf Carillonfestivals in verschiedenen Ländern Europas und spielt CDs ein. Spezialiert ist er auf populäre Melodien, Evergreens und Jazz. Zusammen mit seinem Sohn, dem Carillonneur und Komponisten Jorrit Tamminga, beschäftigt er sich mit Musik für Carillon und Elektronik.
Carillon der Maria MagdalenakerkGoes Niederlande
GOES – Der städtische Glockenspielmann Sjoerd Tamminga ist im Alter von 65 Jahren verstorben. Ab 1977 war er der regelmäßige Spieler des Glockenspiels in Goes. Mit dem Tod von Tamminga verliert die Stadt einen bemerkenswerten Musiker, der es wagte, moderne Musik mit dem alten Handwerk des Glockenspiels zu verbinden.
Tamminga kam im Alter von 11 Jahren durch seinen Klavierunterricht beim Stadtcarillonneur Willem Harthoorn, dessen Nachfolger er später wurde, mit der Glockenspielmusik in Berührung. Ab 1974 studierte er an der Royal Carillon School in Mechelen, wo er 1976 sein Diplom mit Auszeichnung erhielt.
Lou Reed Im Jahr 2009 vertrat Sjoerd Tamminga die Niederlande bei der Feier zum 400-jährigen Bestehen der Beziehungen zwischen unserem Land und New York. Am Königinnentag desselben Jahres spielte er das Glockenspiel der Riverside Church in der Metropole, das größte Glockenspiel der Welt. In Anwesenheit des Sängers Lou Reed spielte Tamminga seine Version von „Perfect Day“.
Jubiläum Sieben Jahre zuvor feierte der gebürtige Goeser sein 25-jähriges Jubiläum als Glockenspielmann der Stadt. Am 30. Oktober hätte Sjoerd Tamminga seinen 66. Geburtstag gefeiert.
Als Expeditionsarzt begleitete Oswald Oelz zahlreiche Expeditionen im Himalaya und dabei Bergsteiger wie Reinhold Messner, Peter Habeler und Hans Kammerlander. Im Jahr 1972 reiste Oelz zur Besteigung des Manaslu (8163 m) in den Himalaya, welche aber nicht gelang.
1978 war er einer der beiden Ärzte der in der Medizinwelt umstrittenen Expedition zum Mount Everest (8848 m), bei der Messner und Habeler den Berg erstmals ohne zusätzlichen Sauerstoff bestiegen. Oelz und sechs weitere Expeditionsmitglieder waren mit Sauerstoffflaschen erfolgreich. Er war damit der erste Vorarlberger, dem die Besteigung des Mount Everest gelang.
Im Rahmen einer Expedition im Jahr 1979 versuchte er eine Begehung des Ama-Dablam-Nordostgrates (6856 m). Den Gipfel zu erreichen gelang auf Grund einer Rettungsaktion nicht. 1981 begleitete er eine Expedition zum Shishapangma (8027 m), 1982 scheiterte er am Cho Oyu (8188 m) wegen eines Hirnödems. Am Glacier Dome (7193 m) im Annapurna-Massiv überlebte er 1983 eine Lawinenverschüttung. Mit dem Shishapangma bestieg Oelz 1985 seinen zweiten Achttausender. Ein erneuter Versuch, den Makalu (8485 m) zu besteigen, scheiterte 1986.
Im Dokumentarfilm Höhenrausch: Die Entwicklung der Höhenmedizin (2022) gibt Oelz an „insgesamt 29 Freunde und Freundinnen mit denen [er] auf hohe Gipfel geklettert [ist] verloren“ zu haben. 1978 reduzierte er in einem Eigenexperiment bei der Mount Everest Besteigung seinen Hämatokrit von 58 auf 52 % um die Viskosität zu vermindern, aber erkrankte daraufhin schwer. Nach einer Woche erholte er sich und bestieg den Gipfel mit Sauerstoff. 1986 erlitt er auf dem Aconcagua ein Höhenlungenödem und therapierte sich mit Nifedipin, mit rascher Verbesserung nach 10 Minuten.
Theodore Howard Somervell OBE, FRCS (16. April 1890 – 23. Januar 1975) war ein englischer Chirurg, Bergsteiger, Maler und Missionar, der in den 1920er Jahren an zwei Expeditionen zum Mount Everest teilnahm und anschließend fast 40 Jahre als Arzt in Indien arbeitete. 1924 erhielt er von Pierre de Coubertin eine olympische Goldmedaille für seine Leistungen im Bergsteigen (Alpinismus).
Somervell wurde in Kendal, Westmorland, England, in eine wohlhabende Familie geboren, der das 1845 von zwei Somervell-Brüdern in Kendal gegründete Schuhgeschäft gehörte, aus dem später K Shoes hervorging.[1] Sein Vater William Somervell (1860–1934) war Geschäftsmann, Philanthrop und liberaler Politiker. Er besuchte die Rugby School und trat mit 18 Jahren dem Fell and Rock Climbing Club bei, wo er ein lebenslanges Interesse am Klettern, an der Kunst und am Bergsteigen entwickelte. Er studierte am Gonville and Caius College in Cambridge, wo er seinen starken christlichen Glauben entwickelte und in den Naturwissenschaften mit Auszeichnung abschloss. Anschließend begann er eine Ausbildung zum Chirurgen am University College Hospital, die er 1921 abschloss, nachdem seine Ausbildung durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen worden war.
Er heiratete Margaret Hope Simpson (1899–1993), die Tochter von Sir James Hope Simpson, dem Generaldirektor der Bank of Liverpool. Mit Margaret hatte er drei Söhne: James, David und Hugh.
Somervell malte Hunderte, wenn nicht Tausende von Gemälden und gilt als zwanghafter Zeichner und Maler.[23] Der Himalayan Club ermittelte rund 600 Titel, von denen mindestens 200 Darstellungen des Himalaya oder Tibets waren. 126 davon beziehen sich auf die Expeditionen von 1922 und 1924, von denen viele im April 1925 in der Royal Geographical Society und 1926 in der Redfern Gallery in London ausgestellt wurden. Nach seiner Rückkehr nach England stellte er fast jährlich auf den Ausstellungen der Lake Artists Society im Lake District aus.
Viele seiner Aquarelle sind auf Papier gemalt, das als nicht mehr als „billiges“ braunes oder cremefarbenes Packpapier beschrieben wurde.[23] Da Somervell jedoch zeitweise auch als Werbegrafiker tätig war, ist diese oft wiederholte Geschichte weitgehend falsch. Er verwendete diese Art von Papier bereits 1913 und benutzte sie noch in den 1970er Jahren. Es eignet sich besonders gut für die graubraunen Farben der tibetischen Landschaft. Andere Künstler wie John Sell Cotman und Edith Collingwood [wer?] verwendeten ähnliches Papier. Er verwendete oft Aquarell und Deckfarben statt Aquarell allein. Er verwendete auch Pastell, entweder allein oder in Kombination mit Aquarell. Aquarell scheint in Tibet, im Himalaya und in Indien sein bevorzugtes Medium gewesen zu sein. [Zitat erforderlich]
Der Alpine Club in London besitzt dreißig Gemälde von Somervell. Die Abbot Hall Art Gallery in Kendal besitzt dreizehn Aquarelle und ein Ölgemälde von Somervell, und die Royal Geographical Society besitzt ein großes Aquarell mit dem Titel „Gaurisankar aus dem Nordwesten“ aus dem Jahr 1924, obwohl es sich tatsächlich um ein Gemälde von Menlungtse handeln könnte.[21] Somervells Gemälde des Himalaya und von Westmorland wurden im April 1979 in der Abbot Hall Art Gallery ausgestellt.
Somervell starb 1975 in Ambleside. Das 1975 in Karakonam südlich von Trivandrum gegründete Dr. Somervell Memorial Mission Hospital und das 2002 gegründete Dr. Somervell Memorial CSI Medical College sind nach ihm benannt.
Nach Abschluss der Expedition machte sich Somervell auf den Weg nach Indien und reiste vom hohen Norden bis zum Kap Komorin. Er war schockiert über die Armut, die er sah, und insbesondere über die schlechte medizinische Versorgung. Im Hauptkrankenhaus der medizinischen Mission im südlichen Travancore in Neyyoor traf er auf einen einzelnen Chirurgen, der mit einer langen Schlange wartender Patienten zu kämpfen hatte, und bot sofort seine Hilfe an. Nach seiner Rückkehr nach Großbritannien gab er seine vielversprechende medizinische Karriere auf und verkündete seine Absicht, nach seinem nächsten Versuch, den Everest zu besteigen, dauerhaft in Indien zu arbeiten. Die meisten seiner heute verkauften Gemälde stammen von seinen Reisen in verschiedene Teile Indiens, obwohl er die meiste Zeit in Kerala verbrachte, wo noch viele seiner Wahrzeichen erhalten sind.
Eine Sammlung seiner Bergsteigerausrüstung und anderer Gegenstände, darunter seine Goldmedaille bei den Olympischen Winterspielen 1924, sowie seine Skizzenbücher und Gemälde, die sich heute im Besitz seines Enkels befinden, wurden im April 2022 in einer Folge der BBC-Fernsehsendung Antiques Roadshow gezeigt.
Expedition im Basislager. Hintere Reihe: Morshead, G. Bruce, Noel, Wakefield, Somervell, Morris, Norton Vordere Reihe: Mallory, Finch, Longstaff, General C. Bruce, Strutt, Crawford