Tanzte viele Jahre fest engagiert und anschließend mit Gastverträgen in München, Würzburg, Konstanz, Salzburg und Innsbruck. Aus Faszination für den menschlichen Bewegungsapparat studierte sie parallel zum Tanzen Humanmedizin. Wurde aus Liebe zum Ballett zur treibenden Kraft auf dem Gebiet einer tänzerspezifischen Medizin. Ist Mitbegründerin und Vorsitzende von Tanzmedizin Deutschland
…vereint die Erfahrungen als professionelle Tänzerin mit dem medizinisch-funktionellen Wissen als Ärztin, Sportmedizinerin, Osteopathin und Spiraldynamik Advanced Practitioner. In eigener Praxis in München betreut sie Tänzer und „Bewegungsmenschen“ aus ganz Deutschland, als Leiterin des Instituts für TanzMedizin „Fit for Dance“ liegt ihr Schwerpunkt auf der Prävention von Tanzverletzungen. Sie ist Lehrbeauftragte für Tanzmedizin an der Palucca Schule Dresden und der ZhdK Zürich.
Europaweit ist sie als Dozentin zu Themen rund um die Gesundheit im Tanz für Vorträge und Kurse gefragt. Sie ist Comittee Member der International Association for Dance Medicine and Science (IADMS), Medical Advicer der Dance Medicine Organisation Monacco und Gründungsmitglied von tamed, Tanzmedizin Deutschland e.V., der deutschsprachigen Gesundheitsorganisation für Tänzer, die sie seit ihrer Gründung 1997 als Vorstand leitet. Ihr 2009 erschienenes Buch „Tanzmedizin in der Praxis“ hat sich zu einem deutschsprachigen Standardwerk der Tanzmedizin entwickelt.
Bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 wurde Hinrich Romeike Olympiasieger im Einzel- und gewann zusammen mit Ingrid Klimke, Andreas Dibowski, Peter Thomsen und Frank Ostholt die Goldmedaille im Mannschaftswettbewerb. Zuvor waren seine größten Erfolge der Mannschaftssieg bei den Weltreiterspielen 2006 in Aachen sowie der 5. Platz im Einzel- und der 4. Platz im Mannschaftswettbewerb bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen. Die genannten Erfolge erreichte er mit seinem Pferd Marius, einem 1994 geborenen Holsteiner Schimmelwallach (von Condrieu xx).[1] Marius ist 2023 gestorben. Nachdem Marius in den Jahren 2009 bis 2011 verletzungsbedingt nicht wieder am Turniersport teilnehmen konnte, gab Romeike im März 2012 das Ende von Marius’ sportlicher Laufbahn bekannt. Zu einem Start Romeikes bei den Olympischen Spielen 2012 kam es daher nicht.[2]
Anamnesis: Study of medicine in Cologne, Heidelberg and Mannheim, doctorate degree in Heidelberg in ginecology. Clinical work at University Hospital Heidelberg, Mannheim and Aschaffenburg (all ginecology, 2,5 years). In the year 2000 exit of curative medicine because of inhuman working conditions – change to the software industry and consulting services (medical software, therapy planning systems for hospitals, process oriented systems (bedding, guide lines, workflow). Ever since satisfied consultor. In 2001 beginning to fly at the Frankfurt (Main)-Egelsbach association EDFE. Had been flying models as pupil and student for over 10 years.
Addictions: flying, flying, flying – models, PPL-A-flying, UL-flying. 180 hrs of experience with 380 starts and landings. In the last 3 months I have made re-entry in model flying (I cannot miss it…).
Social anamnesis: Married since 2003 and a cute little daughter.
Allergies: bureaucracy and politics.
Acute actual diseases: expensive but just payable consortium for a one-engine Morane 880 B positioned in Worms/Germany.
Therapy: Thinking of flying daily and as soon as weather is fine hurry to next airport.
Prognosis: Fine. Will stick to flying until medical will separate me or maybe the budget….
Therapy targets: Keeping and getting more contacts with other FlyingDocs in Germany and world-wide who suffer from the same illness but have a lot of fun with it!
Nach einer Karriere in Forschung und Management entschied der frühere Marathonläufer, nach 20 Jahren Pause wieder mit Leistungssport zu beginnen.
Nehls fuhr ab 2003 Rennrad als Ausgleichssport und bestritt einige 24-Stunden-Rennen und Alpenüberquerungen.[1] Er nahm 2008 am Race Across America teil und benötigte für die rund 4800 Kilometer von Oceanside nach Annapolis 10 Tage, 22 Stunden und 56 Minuten und belegte unter 27 Solo-Radfahrern Platz 7. Er hatte dabei eine in der Geschichte des Rennens neue Strategie gewählt und zur Erholung viel länger geschlafen als die anderen Teilnehmer und so insgesamt über 90 Stunden pausiert.
Eine wissenschaftliche Analyse seiner Teilnahme wurde unter dem Titel Physiology, power output and racing strategy of a Race Across America finisher international publiziert. Seine persönlichen Erfahrungen veröffentlichte er in einem Buch mit dem Titel Herausforderung Race Across America. Nach seiner zweiten Teilnahme am Race Across America 2010 erschien in seinem Eigenverlag Mental Enterprises der Film Du musst nicht siegen, um zu gewinnen. als DVD.
Ab 2011 veröffentlichte Nehls mehrere Bücher über die aus seiner evolutionsbiologischen Sicht notwendigen Verhaltensveränderungen für ein gesundes Altern. Nach Methusalem-Strategie erschienen mit Alzheimer-Lüge und Alzheimer ist heilbar zwei Bücher zu seiner eigenen Verhaltenstheorie der Alzheimer-Entstehung und darauf aufbauend einer Präventionsstrategie.
Sein 2023 im Eigenverlag erschienenes Buch Das indoktrinierte Gehirn war auf der Bestseller-Liste Sachbuch Paperback der Zeitschrift Spiegel.
Klaus-Gregor Eichhorn ist Anästhesist in Chemnitz und Filmregisseur, er hat einige Filme produziert, die auf seiner Webseite vorgestellt werden.
Geboren in Karl-Marx-Stadt. Aufgewachsen in Chemnitz. Freiwilliges Soziales Jahr. Praktikum bei Michael Roth, MdB. Regieassistent an den Städtischen Theatern Chemnitz. Studium der szenischen Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Abbruch des Studiums auf eigenen Wunsch. Studium der Humanmedizin in Leipzig. Promotion zum Dr.med. Facharzt für Anästhesie, Schmerztherapie und Notfallmedizin. Lebt in Chemnitz und Leipzig. Das Ziel: Stark sein ohne hart zu werden.
Michael Verhoeven wuchs erst in Berlin und dann in München auf. Er war Sohn der Schauspielerin Doris Kiesow (1902–1973) und des Schauspielers und Regisseurs Paul Verhoeven (1901–1975), Bruder von Lis Verhoeven (1931–2019), zwischenzeitlich Schwager des Schauspielers Mario Adorf und Onkel der Schauspielerin Stella Maria Adorf.
Von 1966 bis zu seinem Tod war er mit der Schauspielerin Senta Berger verheiratet. Die beiden lernten sich 1960 auf der Berlinale kennen und spielten 1963 gemeinsam vor der Kamera im Film Jack und Jenny, wo er sie in einer Szene küssen sollte.[1] Während der Dreharbeiten verliebten sich die beiden.[2] Aus der Verbindung gingen die Söhne Simon Vincent (* 1972) und Luca Paul (* 1979) hervor. Die Kinder traten in die Fußstapfen der Eltern, so ist Simon Verhoeven Regisseur und Drehbuchautor und Luca Verhoeven Produzent. Beide Söhne begannen als Schauspieler und arbeiten auch im Familienunternehmen Sentana Filmproduktion.
Verhoeven starb im April 2024 im Alter von 85 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit.
Als junger Erwachsener entschloss er sich aber gegen den Willen seiner Eltern, die ihm die Fortsetzung der Schauspielkarriere nahelegten, Medizin zu studieren. Er promovierte 1969 mit einer Arbeit über Psychiatrische Maskierung von Gehirntumoren unter besonderer Berücksichtigung irreführender Befunde zum Dr. med. und arbeitete einige Jahre als Arzt – unter anderem in den USA, wohin er seiner Frau Senta Berger gefolgt war, die dort in Hollywoodfilmen mitspielte.
Sein politischer und experimenteller Anti-Vietnamkrieg-Film o.k. sorgte als Wettbewerbsbeitrag bei der Berlinale 1970 für einen großen Skandal, der dazu führte, dass der Wettbewerb abgebrochen wurde und ohne Preisverleihung blieb.[1] Danach wurde das Reglement der Berlinale reformiert.[5]o.k. gewann anschließend beim Deutschen Filmpreis das Filmband in Gold.
In den 1970er Jahren arbeitete Verhoeven verstärkt für das deutsche Fernsehen, u. a. als Regisseur des frühen Tatort: Kressin und der Mann mit dem gelben Koffer. Nachdem er 1972 zum ersten Mal Vater geworden war, schrieb und inszenierte er 1975 die anarchische Kinderserie Krempoli, in der er selbst einen Gastauftritt vor der Kamera übernahm und nebst Senta Berger auch seinen Vater Paul Verhoeven und seine Schwester Lis Verhoeven besetzte.[6] 1980 drehte er mit Otto Sander den Fernsehfilm Die Ursache.
1982 verfilmte er die Geschichte der Widerstandskämpfer gegen das Nazi-Regime, die Geschwister Scholl, in Die weiße Rose. Das Auswärtige Amt verbot damals offizielle Vorführungen im Ausland, als sich Verhoeven gegen die Aufforderung von Staatsseite weigerte, einen kritischen Kommentar aus dem Nachspann zu streichen.[7] Der Film gewann beim Deutschen Filmpreis das Filmband in Silber. Der von ihm geschriebene und inszenierte Film Das schreckliche Mädchen (1990) erhielt den Silbernen Bären der Berlinale, den BAFTA als Bester fremdsprachiger Film sowie eine Oscar-Nominierung als bester fremdsprachiger Film. Außerdem gewann er den Preis des New York Film Critics Circle als Bester fremdsprachiger Film. Das schreckliche Mädchen lief für einen deutschen Film erfolgreich im US-Kino. Diese beiden Filme und weitere, die sich mit der Aufarbeitung des Dritten Reichs beschäftigen, sorgten dafür, dass Michael Verhoeven zu einem der wichtigsten politischen deutschen Filmemacher wurde.
Dem gesamtdeutschen Fernsehpublikum wurde Verhoeven bekannt durch seine Serie Die schnelle Gerdi sowie deren Fortsetzung Die schnelle Gerdi und die Hauptstadt über eine Münchner Taxifahrerin, gespielt von Senta Berger.[8] Er inszenierte seine Frau auch in der MiniserieLilli Lottofee (1992).
Seit 1992 war Michael Verhoeven Eigentümer des Kino Toni am Antonplatz in Berlin, das er im Januar 2018 verkaufte. Nach langen Verhandlungen mit der Treuhand kaufte Verhoeven 1995 auch ein Gebäude im Stadtbezirk Prenzlauer Berg und errichtete in dem zuletzt leerstehenden Olympia-Filmtheater zusammen mit der Yorck Kino GmbH neue fünf Kinosäle des Filmtheater am Friedrichshain. Auch diese Immobilie hat er später verkauft.
Jeweils zusammen mit Senta Berger wurde er 1999 mit dem Bundesverdienstkreuz und 2002 mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet. 2005 erhielt Verhoeven den Marion-Samuel-Preis, der besonders wirkungsvolle Weisen gegen das Vergessen, Verdrängen und Relativieren der von Deutschen in der Zeit des Nationalsozialismus begangenen Verbrechen auszeichnet.
Im Jahr 2000 drehte Verhoeven seinen ersten Dokumentarfilm: Der Fall Liebl – Ein Bayer in Togo, über einen Spätaussiedler, der sich mit der deutschen Bürokratie nicht auskannte und dem drohte, abgeschoben zu werden. 2006 erschien nach siebenjähriger Arbeit sein zweiter Dokumentarfilm Der unbekannte Soldat über Reaktionen zur Wehrmachtsausstellung.[9] In seinem 2008 erschienenen Dokumentarfilm Menschliches Versagen befasste sich Verhoeven mit der Frage, in welchem Ausmaß die deutsche Zivilbevölkerung von der Entziehung von jüdischem Vermögen in der NS-Zeit profitierte.[10] In seinem 2011 in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk entstandenen Dokumentarfilm Die zweite Hinrichtung – Amerika und die Todesstrafe befasst sich Verhoeven mit dem Schwerverbrecher afroamerikanischer Herkunft Romell Broom und dessen Hinrichtung am 15. September 2009 in Lucasville, Ohio, die 18-mal misslang und schließlich abgebrochen wurde.
Ludger Iske führt 2024 eine internistische Praxis und konzertiert in diversen Wartezimmern im kammermusikalischen Rahmen.
Mit der letzten Strophe des Songs: „Wir wünschen wunderbare Jahre, die besten Zeiten, die ihr haben wollt – von allen Lieben nur die Wahre, den Bauch voll Freude und ein Herz aus Gold; und wenn es läuft bei euch und leuchtet – dann haben wir ja nicht alles falsch gemacht: so stehts im großen Buch verzeichnet – wir haben euch schließlich auf den Weg gebracht!“ Oder ganz prosaisch ausgedrückt: Ich habe großes Vertrauen, dass sie genügend Energie und Kreativität haben, diese Zukunft zu gestalten!
Mit seinen Texten und Liedern verarbeitet er ein vielschichtiges Leben.
Tavassol ist der Sohn eines iranischen Vaters und einer deutschen Mutter und verbrachte seine ersten Lebensjahre in Teheran.[1] Nach seinem Abitur begann er ein Medizinstudium am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und legte dort 2001 sein medizinisches Staatsexamen ab.
Zu Wir sind Helden kam Tavassol durch seinen Freund Pola Roy, der ihn dazu überredete, der Bassist der Gruppe zu werden. Er stieß als letztes Mitglied zu Wir sind Helden und ist der einzige Musiker der Band, der keinen Künstlernamen angenommen hat.[2] Aufgrund der Doppelbelastung bot ihm sein Chef eine damals noch vollkommen unübliche Halbtagsstelle an, so dass er in der ersten Zeit nachts in der Notaufnahme und tagsüber im Studio arbeiten konnte.[3]
Neben Wir sind Helden arbeitet Tavassol als Musiker und Songwriter mit Künstlern wie Emma6 (Paradiso),[4]Olli Schulz,[5] Jessica McIntyre (Sam Ragga Band) oder Ingo Pohlmann. Gemeinsam mit dem TV-ModeratorKlaas Heufer-Umlauf hat er die Band Gloria gegründet. Tavassol engagiert sich auch politisch: Er unterstützt Benny Adrions Organisation Viva con Agua und ist neben Bela B, Marcel Eger und Renate Eger Gründungsstifter der Viva con Agua Stiftung.[6] Darüber hinaus reiste er mit Pohlmann nach Afrika auf Projektreise. Tavassol veröffentlichte ein Essay über die Entwicklungschancen Europas im Stern.[2] Er gehört neben Tim Mälzer und Peter Lohmeyer zu den wenigen, die an allen bisherigen Events des seit 2008 in Hamburg ausgetragenen Benefizfußballspiels Kicken mit Herz teilnahmen.[7] Seit März 2018 leitet er die Studioband von Heufer-Umlaufs Late-Night-Show Late Night Berlin.