Claudia Czerwinski

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Claudia Czerwinski

Claudia Czerwinski ist Allgemeinmedizinerin engagiert sich auf verschiedenen Ebenen für frauenorientierte Gesundheitsversorgung. Sie arbeitete lange als Ärztin bei pro familia und hat verschiedene Bücher zur Frauengesundheit veröffentlicht. Sie war Geschäftsführerin der Medusana Stiftung (Bünde), die im Bildungsbereich und mit Vertretern von Gemeinden und Kommunen Informations- und Fortbildungsveranstaltungen zu den Themen Gesundheitsförderung, Sexualität und Suchtprävention durchgeführt hat und inzwischen nur noch fördernd tätig ist. Ihr Schwerpunkt ist Gesundheitsförderung, insbesondere für Kinder und Jugendliche, in fachübergreifender und geschlechtsdifferenzierter Arbeit. Claudia Czerwinski hat den Projektausschuss Bundeskoordination Frauengesundheit (BKF) im AKF geleitet. Sie war auch im Vorstand von www.medicamondiale.org

https://www.foerdersuche.org/foerderung/medusana-stiftung

https://www.linkedin.com/in/claudia-czerwinski-29b839155


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Helmut Hofmann

Mit dem privaten Museum für Historische Maybach-Fahrzeuge hat sich das Neumarkter Sammlerehepaar Anna und Dr. Helmut Hofmann einen Lebenstraum erfüllt – und 2009 eine weltweit einzigartige Sammlung der chromglänzenden Luxusautos der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Rund 20 historische Maybach-Fahrzeuge – ein Zehntel des heute noch existierenden Weltbestandes! – sind in dem ansprechenden Museumsbau versammelt. Das Museum erzählt die aufregende Geschichte des „Mythos Maybach“ und der Maybach-Motorenbau GmbH von Wilhelm und Karl Maybach. Gerade mal 1800 der wertvollen Fahrzeuge wurden auf Bestellung in den Jahren 1921 bis 1941 gebaut, rund um den Erdball sind noch etwa 160 erhalten – und fast 20 davon stehen in Neumarkt. Auf etwa 2.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche sind die Pretiosen in einer chronologisch gegliederten Schau und in den unterschiedlichsten Zuständen zu besichtigen – vom zersägten Scheunenfund bis zum Concours-Klassiker. Kaum weniger spektakulär ist der Baukomplex, erwachsen aus den historischen Industriegebäuden einer ehemaligen Fahrrad- und Motorradfabrik aus der Gründerzeit, der berühmten Neumarkter Expresswerke. In einer kleinen, aber feinen Zusatz-Schau sind einige Exponate aus der Geschichte der Express-Werke zu sehen.

https://www.automuseum-maybach.de

https://de.wikipedia.org/wiki/Museum_f%C3%BCr_historische_Maybach-Fahrzeuge

https://en.wikipedia.org/wiki/Museum_for_Historical_Maybach_Vehicles

https://www.kurier.de/inhalt.maybach-museum-10-jahre-mythos-maybach-in-der-oberpfalz.3e2a348b-96c1-44f5-9cca-f14a695470c5.html

https://www.fr.de/ratgeber/auto/einmaliges-maybach-museum-11495271.html

https://en.naturpark-altmuehltal.de/sehenswertes/museum_fuer_historische_maybac-4533

https://museen.de/maybach-museum-neumarkt.html


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Hans Prinzhorn

Hans Prinzhorn (* 8. Juni 1886 in HemerWestfalen; † 14. Juni 1933 in München) war ein deutscher Psychiater und Kunsthistoriker. Er gehört mit dem Franzosen Paul Meunier alias Marcel Réja und dem Schweizer Walter Morgenthaler zu den Pionieren in der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Bildwerken psychisch Kranker. Nach ihm ist die Sammlung Prinzhorn benannt.

Hans Prinzhorn als Abiturient (1904)

Prinzhorn ging in Iserlohn auf das Märkische Realgymnasium und studierte Kunstgeschichte und Philosophie an den Universitäten TübingenLeipzig und München, wo er 1908 promovierte. 1909 schrieb er sich am Leipziger Konservatorium ein, wo er Theorie-, Klavier- und vermutlich auch Gesangsunterricht erhielt. Zu Ostern 1910 verließ er das Konservatorium.[1]

Danach begab sich Prinzhorn nach England. Er hegte den Wunsch, Sänger zu werden, und wollte in England eine Gesangsausbildung absolvieren. Während des Ersten Weltkrieges assistierte Prinzhorn einem Militärchirurgen. Anschließend studierte er in Freiburg/Brsg. und Straßburg Medizin. Zum Doktor der Medizin wurde er 1919 in Heidelberg promoviert.

Geburtshaus von de:Hans Prinzhorn in Hemer.

1919 wurde Hans Prinzhorn Assistent von Karl Wilmanns an der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg. Seine Aufgabe war es, dort eine Sammlung von Bildwerken „Geisteskranker“ zu betreuen, die von Emil Kraepelin angelegt worden war. Als Prinzhorn die Heidelberger Universitätsklinik 1921 verließ, umfasste seine Archivierung mehr als 5000 Gemälde, geschaffen von ≈450 Patienten der psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg, den in der Terminologie der Mediziner so genannten Fällen.

1922 veröffentlichte Prinzhorn sein erstes und einflussreichstes Werk, das Buch Bildnerei der Geisteskranken,[2] reich illustriert mit Bildmaterial aus der Sammlung der für geisteskrank befundenen Patienten. Während Prinzhorns psychiatrische Fachkollegen reserviert auf sein veröffentlichtes Werk reagierten, zeigten sich Kunstliebhaber, Kunstexperten und Psychologen von den dokumentierten Patientenarbeiten tief beeindruckt. Das Buch, in dem sich der Verfasser mit den Grenzbereichen künstlerisch individueller Formen der Expressivität und den Gestaltungsmerkmalen psychisch Kranker auseinandersetzte, bildete einen der ersten Versuche, deren Schöpfungen zu analysieren. Auch wenn sich Prinzhorn einer ästhetischen Bewertung der Patientenarbeiten enthält und den Begriff Kunst vermeidet und stattdessen von Bildnerei spricht, behandelt er die von ihm publizierten Werke mit Respekt.

Das ehemalige Hörsaalgebäude des Altklinikums Bergheim ist heute der Forschungssammlung Prinzhorn als Museum gewidmet

Von 1927 bis 1930 gab er die Reihe Das Weltbild. Bücher des lebendigen Wissens heraus. Sie erschien in den Verlagen Müller & Kiepenheuer, Potsdam und Orell Füssli, Zürich. Ursprünglich sollte die Reihe ab April 1928 monatlich erscheinen, jedoch kam es bereits Anfang 1929 zu einer Unterbrechung, 1930 wurde die Reihe mit dem letzten Heft 14 eingestellt.

Aus der Sammlung Prinzhorn: August Natterer (Neter): „Hexenkopf“ (Vorder- u. Rückseite), ca. 1915

In der Geburtsstadt Hemer von Hans Prinzhorn sind nach ihm die städtische Realschule und die dortige Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie benannt worden, ein Klinikum für differenzierte Behandlungsaufgaben in der Pflicht- und Vollversorgung. Träger der Klinik ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Das Klinikum ist auch Aus-, Fort- und Weiterbildungsinstitution. Im Felsenmeermuseum des Bürger- und Heimatvereins gibt es ein weitgehend mit Kopien bestücktes Prinzhorn-Archiv. Der von Ludwig Klages geprägte Literaturwissenschaftler Yukio Kotani setzte sich für das Bekanntwerden der Arbeiten Prinzhorns in Japan ein.[

Brief der Psychiatriepatientin Emma Hauck 1909, von Prinzhorn als Beispiel für „Kritzeleien“ angeführt, Sammlung Prinzhorn

https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Prinzhorn

https://en.wikipedia.org/wiki/Hans_Prinzhorn


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Johannes Zeilinger

Johannes Zeilinger (* 1948 in Wolfratshausen) ist ein deutscher Sportmediziner und Autor. Von 2007 bis 2019 war er Vorsitzender der Karl-May-Gesellschaft, einer der mitgliederstärksten deutschen literarischen Gesellschaften.

Zeilinger studierte bis 1975 Medizin an den Universitäten Würzburg und Berlin. Seit 1983 praktiziert er in einer sportmedizinischen Gemeinschaftspraxis in Berlin.

Als Autor publiziert er vornehmlich zu Karl May (1842–1912), dem immer noch auflagenstärksten deutschen Schriftsteller. 1999 erregte er mit seiner These Aufsehen, dass Karl May in seiner frühen Jugend nicht an Blindheit erkrankt war.

Johannes Zeilinger, geboren 1948, studierte Medizin in Würzburg und Berlin, wo er seit 1983 als niedergelassener Arzt tätig ist. Promotion zur Psychopathologie Karl Mays, anschließend zahlreiche Veröffentlichungen als Autor und Herausgeber zu Karl May, aber auch zur Kulturgeschichte Zyperns, zu Lya de Putti sowie zu Frederick A. Cook.

https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Zeilinger

Der unerfüllte Wunsch des jungen Karl May, Arzt zu werden, hat in seiner Romanwelt zahlreiche Spuren hinterlassen. Dort brilliert nicht nur Karl Sternau mit seiner umfassenden ärztlichen Kunst, auch Kara Ben Nemsi und Winnetou erstaunen mit ihren vielseitigen medizinischen Kenntnissen und Erfolgen. Zahlreich sind daher Krankenheilungen, die mal penibel recherchiert und mal fantasievoll ersonnen sind. Der Band ist mit seiner Auflistung all der medizinischen Episoden nicht zuletzt auch ein Spaziergang durch die Geschichte der Heilkunst und schließt überdies die komplexe Persönlichkeit des kreativen Schriftstellers in seine analytische Betrachtung mit ein.

„Ich kann mir nichts aus dem Bleistift herauskauen.“ So beschrieb B. Traven 1929 die Authentizität seiner Romanfiguren. „Andre können das vielleicht, ich nicht. Ich muss die Menschen kennen, von denen ich spreche. Sie müssen meine Freunde oder Begleiter oder meine Widersacher oder meine Nachbarn oder meine Mitbürger gewesen sein, wenn ich sie schildern will.“ Dieses Postulat galt auch, als der Autor 1948 dem Filmagenten Paul Kohner einen Stoff vorlegte, in dem er die Geschichte einer seltsamen Persönlichkeitsveränderung schildert. Der Fall der Mexikanerin Mercedes Ortega Lozano, versicherte Traven, habe sich tatsächlich so ereignet wie beschrieben, lediglich der Name der betroffenen Person sei seine Erfindung. Johannes Zeilinger analysiert die medizinischen Störungen dieser Figur, die Eingang in die mexikanische Filmgeschichte gefunden hat, und verortet sie im Kontext von Travens Biografie.

Dieses Buch erscheint in der Filmliteraturreihe „Filit“, die von Rolf Aurich und Wolfgang Jacobsen herausgegeben wird.


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Arnold Backhaus

Hamburg´s Hafenarzt!

Geboren am 23. August 1923 in Söcking oberhalb von Starnberg am Starnberger See.
In die Volksschule eingeschult 1929 in Krusemark in der Altmark, später in Thielbeer (0-3552) in der Nähe von Arendsee.
In die Oberschule eingeschult 1935 in die Walddörferschule in Hamburg-Volksdorf. Abitur im Frühjahr 1942.
1942 eingezogen und nach 4 Monaten an die russische Front zwischen Witebsk und Smolensk.
1944 in russische Gefangenschaft.
Am 9. November 1945 zurück in Hamburg-Volksdorf.
Beginn des Philosophie-Studiums 1946, des Medizin-Studiums 1948.
Zum Priester der Russischen Orthodoxen Kirche im Exil geweiht im Jahre 1950 (7.4.; Mariae Verkündigung, zugleich Karfreitag).
Eheschließung mit Ruth Domsch am 12. Februar 1950.
Als Priester war ich zuerst an der Bischofskirche in Hamburg, St. Prokop, später als Pfarrer im Auswanderungslager Wentorf; seit 1975 Pfarrer in Lübeck an der kleinen Kirche des seligen Prokop; in Hamburg zum ersten Wochenende im Monat zum Gottesdienst in deutscher Sprache. Taufen, Trauungen, Beerdigungen in Schleswig-Holstein und Hamburg.

Staatsexamen im Jahre 1952.


In den nächsten Jahren Tätigkeit am Ebenezer-Krankenhaus in Hamburg, später Vertretungen, Tätigkeit in den chirurgischen und psychiatrischen Universitätskliniken des Krankenhauses Eppendorf.
Ab 9.2.1961 halbtags beschäftigt im Hafen- und Flughafenärztlichen Dienst in Hamburg, Seewartenstraße 9a. Am 16.10.62 Verlängerung des Vertrages, erneute Verlängerung am 1.2.63. Ab 1.4.64 eine ganztägige Tätigkeit. Am 1.1.66 erneut Verlängerung des Vertrages. Promoviert: 30.4.68 („Sozialhygienische Erhebungen zur Problematik der Freizeit der Seeleute“). Am 1.7.67 Übernahme ins Beamtenverhältnis.
1968 im Auftrage der WHO Besuch der Häfen an der Nordsee: Amsterdam, Rotterdam, London, Liverpool, Oslo, Göteborg, Kopenhagen.
Am 1.11.71 Obermedizinalrat im Hafen- und Flughafenärztlichen Dienst.
19.12.1978 Medizinaldirektor im Hafen- und Flughafenärztlichen Dienst und in der zentralen Beratungsstelle der Überwachung der Prostitution beiderlei Geschlechts im Großraum Hamburg.
Dort tätig von 1978 bis zum 31.8.1988, gleichzeitig stellvertretender Direktor des Hafen- und Flughafenärztlichen Dienstes. Vom 31.8.88 bis 31.8.90 Direktor des Hafen- und Flughafenärztlichen Dienstes als wissenschaftlicher Angestellter.
Ab 1.1.1977 tätig im betriebsärztlichen Dienst des Hapag-Lloyd-Konzerns, teilweise als Leiter des betriebsärztlichen Dienstes, teilweise als Arzt im betriebsärztlichen Dienst auch über den 31.8.90 weiterhin im betriebsärztlichen Dienst der Hapag-Lloyd AG (bis 31.3.96).
Bis heute:
Als orthodoxer Priester Gottesdienst in Lübeck, Schleswig-Holstein und Hamburg; Vorträge aus der Welt der Orthodoxie in der BRD und nach 1980 auch in Mecklenburg-Vorpommern.
Als Arzt Fortbildung für Schiffsoffiziere und Begasungstechniker, zu hygienischen und aktuellen medizinischen Fragen (Organtransplantation, Gentechnik, Aids).
gestorben 2005


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Friedrich Schiller

Friedrich Schiller, porträtiert von Ludovike Simanowiz im Jahr 1794

Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller (* 10. November 1759 in Marbach am Neckar; † 9. Mai 1805 in Weimar), war ein deutscher DichterPhilosophHistoriker und Arzt. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen DramatikerLyriker und Essayisten.

Friedrich Schiller war der einzige Sohn eines auch als Wundarzt tätigen württembergischen Offiziers und wuchs mit seinen fünf Schwestern in Schwäbisch GmündLorch und später in Ludwigsburg auf. Dort besuchte er die Lateinschule und begann nach viermaligem Bestehen des Evangelischen Landesexamens am 16. Januar 1773 das Studium der Rechtswissenschaften auf der Karlsschule. Drei Jahre später wechselte er zur Medizin und wurde 1780[1] darin promoviert. Gleich mit seinem Theaterdebüt, dem 1782 uraufgeführten Schauspiel Die Räuber, gelang Schiller ein bedeutender Beitrag zum Drama des Sturm und Drang und der Weltliteratur.

Schiller auf der Flucht mit seinem Freund Andreas Streicher
Schiller als Regimentsarzt 1781/1782, auf einem Gemälde von 
Philipp Friedrich Hetsch
The Schillerhaus in 2009 | Leipzig

https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schiller

https://en.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schiller


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Björn Migge

Björn Migge (* 1963) ist ein deutscher Mediziner und Autor von Fachbüchern über Coaching.

Migge studierte zunächst Astrophysik, dann Medizin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, wo er 1995 mit einer Studie über die Otosklerose promovierte.[1] Bis Ende 2003 war er als Arzt und als Dozent am Universitätsspital Zürich tätig. Seit 2003 spezialisierte er sich auf das Coaching und auf Psycho- und Hypnosetherapie. An der Ruhr-Universität Bochum lehrt Migge klinische Hypnose. Migge hat mehrere Fachbücher über das Coaching vorgelegt.

https://www.drmigge.de

https://www.doktor-migge.de

https://www.youtube.com/@dr.bjornmigge9431

https://www.facebook.com/DocMigge

https://de.wikipedia.org/wiki/Bj%C3%B6rn_Migge


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Thüringer Ärzteorchester

Das Thüringer Ärzteorchester setzt sich zusammen aus musikbegeisterten Ärztinnen und Ärzten, Schwestern und Pflegern sowie Angehörigen anderer medizinischer Berufe. Das Orchester besteht seit 1997 und wird derzeit von Joan Pagès Valls geleitet, dem künstlerischen Leiter des Musikgymnasiums Belvedere in Weimar.

Erstmals musiziert das Orchester in der Meininger Stadtkirche. Es erklingt Franz Schuberts Sinfonie h-Moll („Unvollendete“), ein Concertino für Posaune von Ferdinand David und ein Werk des Meininger Komponisten Wolfgang Hocke.

Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um großzügige Spenden für die bevorstehende Sanierung der Meininger Stadtkirche gebeten.

Thüringer Ärzteorchester

Antonio Martinez Yeste – Posaune
Leitung: Joan Pagès Valls

https://meiningen.de/veranstaltungskalender/event/67-konzerte/5299-benefizkonzert-mit-dem-thueringer-aerzteorchester


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Gunther Strothmann

Dr. Gunther Strothmann war bis Ende 2006 als Arzt in Kiel tätig. Nach dem Abitur in Bremen nahm er u. a. bei Ernst Hörbe (1921 – 2012) Klavier-, Orgel-, Improvisations- und Kompositionsunterricht. Nach dem Medizinstudium in Kiel begann er seine musikalischen Aktivitäten zunächst als konzertierender Organist. 1977 gründete er das Sinfonieorchester Melsdorf, ein Amateurensemble, das als Projektorchester inzwischen auf mehr als 80 Mitspieler angewachsen ist. 1999 gründete Strothmann zusammen mit Michael Stoll das Klassikensemble Kiel, ein Kammerorchester, dessen Leitung er bis 2017 innehatte. Gunther Strothmann gründete darüber hinaus 1977 das Sinfonieorchester Melsdorf. Zwischen 1980 und 2022 leitet er den Rachmaninow-Chor Kiel. Auch das Klassik-Ensemble Kiel geht auf seine Initiative zurück.

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1999 wurde das Kieler Carillon im Turm des ehemaligen Kieler Franziskanerklosters mit einem öffentlichen Konzert eingeweiht. Von der Nordelbischen Kirche wurde Strothmann im selben Jahr zum Carillonneur und Kustos des Kieler Glockenspiels ernannt. Konzertreisen führten Gunther Strothmann nach Dänemark, Schweden, Norwegen, Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Spanien und den USA.

https://glockenspieler.de/

https://www.kn-online.de/kultur/regional/klassikszene-kiel-dirigent-und-carilloneur-gunther-strothmann-wird-80-ZX5BAUGGV5E7PMEJZCPANKGXRE.html

https://www.youtube.com/results?search_query=strothmann+carillon