Margarethe Philipp, Jg. 1956, Dr. med., ist Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie, Psychotherapeutin, tiefenpsychologisch orientiert, mit Zusatzausbildung in spezieller Psychotraumatherapie (DeGPT), PITT (Reddemann), TRIMB, Gründungsmitglied der AG Körperorientierte Verfahren in der Psychotraumatherapie (DeGPT).
Während der Psychotherapieweiterbildung lernte sie meditativen Tanz kennen und besuchte Seminare bei Ritu Bajracharya, Dimitris Barbaroussis, Ulli Bixa, Kyriakos Chamalidis, Dres. Hannelore und Ernst Eibach, Ulli Jobst- Brünsch, Krisana Kirchner, Bunu Shrestha, Eka Suschke, Prajwal Ratna Vajracharya, Dr. Maria-Gabriele Wosien und weiteren Lehrenden und Tänzer*innen. Durch Kombination mit Imaginationen passte sie die Tänze für Ressourcenstärkung und therapeutische Arbeit an.
Tess Gerritsen wuchs in San Diego (Kalifornien) auf und studierte Medizin an der Stanford University und University of California in San Francisco.[3] 1979 legte sie ihr Examen ab und war anschließend als Internistin in Honolulu (Hawaii) tätig.[4] Während der ersten Schwangerschaft entschied sich Gerritsen, zunächst nicht mehr als Ärztin zu arbeiten, sondern sich um die Erziehung der Kinder zu kümmern.[5] Gleichzeitig begann sie mit dem Schreiben und reichte eine Kurzgeschichte für einen Literaturwettbewerb ein, für die sie mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde.[4] Unter dem Titel Call after Midnight erschien 1987 ihr erstes Buch, anschließend folgten acht weitere romantische Thriller.[6] Außerdem schrieb Gerritsen das Drehbuch für Adrift, das 1993 vom Fernsehsender CBS als Movie of the Week vorgestellt wurde.
In den folgenden Jahren wechselte Gerritsen in das Medizin-Genre, was eine Verbindung zu ihrer früheren Tätigkeit darstellt.[8] Ihren internationalen Durchbruch erreichte Tess Gerritsen mit Harvest (deutscher Titel: Kalte Herzen) im Jahr 1996.[1] Der Thriller handelt von der Ärztin Abby, die bei ihrer Tätigkeit in der Klinik erkennen muss, dass transplantierte Organe aus dubiosen Quellen stammen.[9] Nach eigener Aussage waren die Erzählungen eines pensionierten Polizisten über den Organhandel in Russland maßgeblicher Anlass für die Geschichte.[10]Harvest erreichte eine Platzierung auf der Bestsellerliste der New York Times,[11] Gerritsen verkaufte die Filmrechte an Paramount Pictures beziehungsweise Dreamworks.[4] Beobachter stuften das Buch und die folgenden Werke als Pathologenkrimi ein, in denen insbesondere die Rolle der Gerichtsmedizin betont werde.[12] Nach Harvest veröffentlichte Tess Gerritsen diverse weitere Werke dieses Genres wie zum Beispiel Life Support (deutsch Roter Engel) oder Bloodstream (deutsch Trügerische Ruhe), von denen bis Frühjahr 2014 insgesamt über 25 Millionen Exemplare in 40 Ländern verkauft wurden.
2004 begründete Gerritsen mit Die Chirurgin (englischer Originaltitel: The Surgeon) die sogenannte Rizzoli & Isles-Reihe. Der erste Band handelt von einem Triebtäter, der seine Opfer vor der Ermordung einem gynäkologischen Eingriff unterzieht.[13] Der Thriller wurde wie ihre vorhergehenden Bücher ebenfalls zum Bestseller.[14] Im Zentrum der Handlung der Reihe stehen die Kriminalbeamtin Jane Rizzoli und Gerichtsmedizinerin Maura Isles,[5] wobei die Werke von Gerritsen Grundlage für die FernsehserieRizzoli & Isles von Warner Bros. Television waren.[15] Im Frühjahr 2014 wurde bekannt, dass Gerritsen vom US-amerikanischen Studio Warner Bros. weitere Einnahmen aus dem Kinofilm Gravity forderte. Sie hatte die Rechte an ihrem Buch Gravity bereits 1999 an eine Produktionsgesellschaft von Warner abgetreten. Allerdings wurden öffentlich Zweifel geäußert, ob der Film wirklich auf dem Buch von Gerritsen basierte.[16] Gerritsen hat dennoch Klage vor dem US-Bezirksgericht in Los Angeles eingereicht.[17]
Gerritsen lebt heute in Camden (Maine) und hat zwei Kinder.[1] Eigenen Angaben von 2011 nach möchte sie nicht mehr in ihren früheren Beruf als Ärztin zurückkehren.
Matthias Gerchen wurde in Bremen geboren und war zunächst als Internist tätig. Parallel begann er bei Prof. Carl-Heinz Müller in Hannnover seine Gesangsausbildung, die er bei Christoph Stephinger und später mit Margreet Honig in Amsterdam fortsetzte. Außerdem nahm er an Meisterkursen u. a. mit Josef Metternich, Ingrid Bjoner, Elio Battaglia und Jessica Cash teil. Mit einem umfassenden Konzertrepertoire von der Renaissance bis in das 20. Jahrhundert ist Matthias Gerchen ein weithin gefragter Konzertsänger; auch auf der Opernbühne war er in Werken von Mozart, Cavalli und Händel sowie in der Titelpartie von Reinhart Keisers „Ulysse“ am Staatstheater Braunschweig zu hören. Als Liedsänger widmet er sich der Früh- bis Spätromantik.
Matthias Gerchen war Gast der Festivals in Brügge, Innsbruck, Melbourne, Prag und Utrecht und arbeitete mit Dirigenten wie Martin Gester, Eduardo Lopez Banzo und Konrad Junghänel zusammen; Aufnahmen mit Werken von Bach, Biber, Monteverdi, Brahms, Dvorak und Strauss entstanden für verschiedene europäische Rundfunksender und als CD-Produktionen. Matthias Gerchen unterrichtet in Hannover und Bremen und war 1997–2001 als Gastprofessor an der „Escola des Artes“ in Porto (Portugal) tätig.
Fabian Unteregger schloss 2003 an der ETH Zürich das Studium der Lebensmittelwissenschaften ab (MSc. ETH) und erlangte 2004 den didaktischen Ausweis ETH. 2008–2014 studierte er an der Uni Zürich Humanmedizin. 2017 folgte die Promotion zum Doktor der Medizin.
Unteregger ist beim Theatersport, als Imitator oder als Moderator auf diversen Bühnen anzutreffen. Er imitiert bekannte Schweizer Persönlichkeiten aus Politik und Sport. 2007 beantwortete er auf Radio Top einmal pro Woche als Nationalrat Christoph Mörgeli Zuschauerfragen. 2008 wurde er mit Auftritten in der Schweizer TV-Satire-Sendung Giacobbo/Müller auf SF 1 einem breiten nationalen Publikum bekannt. Neben Mörgeli parodiert er auch weitere Schweizer Persönlichkeiten wie Roger Federer, Köbi Kuhn oder Moritz Leuenberger, letzteren etwa in seiner wöchentlichen Radio-Kolumne Moritz erklärt deutsch auf Radio 24 und Capital FM. Ab 2009 war er mit seinem ersten Soloprogramm Showbiss auf DeutschschweizerKleinkunst-Bühnen unterwegs. Seit 4. Juli 2013 ist er zudem wöchentlich auf SRF 1 als Moderator der TV-Comedy-Show Metzgete – Heiteres Prominentenraten zu sehen. Sein zweites Bühnenprogramm feierte am 7. Oktober 2015 Premiere.
2005, 2007: Zweiter bei den Schweizermeisterschaften im Theatersport (mit Improvenös)
Fabian Unteregger organisierte im Dezember 2010 die erste «Weihnachtsvorlesung Medizin» an der Uni Zürich zu Gunsten der ALS-Vereinigung Schweiz und ist darauf zu deren Botschafter ernannt worden.
(geboren 1955), Privatdozent für Anatomie und Zellbiologie, studierte Gesang bei Prof. S. Colombo. Seit 1986 tritt er als Solist auf, wobei der Schwerpunkt seines Repertoires auf dem Gebiet der Kirchenmusik liegt. Neben zahlreichen Verpflichtun gen in Deutschland führten ihn Konzertreisen nach Luxemburg, Frankreich, Tschechien und in die Schweiz.
1993 legte er an der Universität Freiburg auch das deutsche Staatsexamen in Medizin ab und wurde dort im selben Jahr bei Christoph Wanner mit einer Arbeit über Fettstoffwechselstörungen bei nephrotischem Syndrom unter besonderer Berücksichtigung des Lipoproteins(a)promoviert. In Freiburg folgte 1995 auch das Magisterexamen in Geschichte und Germanistik mit einer von Gerd Krumeich betreuten Arbeit über Rassentheorien im 19. und 20. Jahrhundert.[1] Nach ärztlichen Tätigkeiten an den Universitätskliniken Freiburg und Würzburg Stipendiat am Max-Planck-Institut für Immunbiologie in der Arbeitsgruppe des Nobelpreisträgers Georges Köhler. Ab 1997 arbeitete Bartens als Buchautor, Übersetzer, freier Journalist und Redakteur für die Süddeutsche Zeitung, Die Zeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung, die tageszeitung und die Badische Zeitung. Seit 2005 ist er als Redakteur im Wissenschaftsressort der Süddeutschen Zeitung tätig, seit 2008 als Leitender Redakteur.
Neben seiner journalistischen Tätigkeit veröffentlichte er zahlreiche Bücher mit einer Gesamtauflage von 1 Million Exemplaren, die bisher in 14 Sprachen übersetzt wurden. Einige von ihnen wie z. B. Körperglück, Das Ärztehasser-Buch oder Das Lexikon der Medizin-Irrtümer entwickelten sich innerhalb kurzer Zeit zu Bestsellern und standen teilweise monatelang auf den Bestsellerlisten. Für seine Publikationen wurde er mit zahlreichen Journalistenpreisen ausgezeichnet, mehrfach als Wissenschaftsjournalist des Jahres.
Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er auch durch Auftritte in Talkshows im deutschen und österreichischen Fernsehen bekannt.