Category Archives: TheaterDocs

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Tuğsal Moğul

Tuğsal Moğul (* 1969 in Neubeckum) ist ein deutsch-türkischer RegisseurTheaterautor und Arzt.

Tuğsal Moğul wuchs als Sohn türkischer Einwanderer in der Kleinstadt Beckum auf. Nach dem Abitur begann er 1989 zunächst ein Studium der Humanmedizin an der Universität zu Lübeck, bevor er ab 1993 parallel dazu auch Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Hannover studierte.[1] Sein Schauspieldiplom erlangte er 1997[2] und im darauffolgenden Jahr schloss er sein Medizinstudium mit der Approbation an der Medizinischen Hochschule Hannover ab. Daraufhin arbeitete er zunächst als Arzt im Auguste-Viktoria-Krankenhaus in Berlin-Schöneberg, wo auch seine erste Theaterarbeit „Begegnung“ unter Mitwirkung von Patienten entstand.[3] Als Schauspieler wirkte er in diversen Fernseh- und Kinofilmen mit, u. a. in „Balko„, „Hecht & Haie„, „Um Himmelswillen[4] oder in „Der Ausbruch“ von Züli Aladağ.[5] Auch am Theater war er als Gastschauspieler zu sehen, z. B. als Buenco in „Clavigo“ von Johann Wolfgang von Goethe am Maxim Gorki Theater oder am Theater Erlangen als Yıldırım in „Ganze Tage, ganze Nächte“ von Xavier Durringer. 2002 zog es ihn ins Münsterland, wo er 2006 seinen Facharzt in der Anästhesiologie machte und sich im Bereich Notfall- und Palliativmedizin weiterbildete.

2008 gründete er mit den Künstlern Bettina Lamprecht, Carmen Dalfogo, Stefan Otteni, Dietmar Pröll und Ariane Salzbrunn das Ensemble THEATER OPERATION. Gemeinsam erarbeiteten sie die Stücke „Halbstarke Halbgötter“ (2008), „Somnia“ (2010) und „Die Angehörigen“ (2014), bei denen Moğul jeweils die Regie übernahm.[6] In dieser Trilogie wurden verschiedene Perspektiven des Klinikalltags beleuchtet, darunter ärztliche, pflegerische und medizinökonomische, aber auch Aspekte der familiären Betreuung von Patienten. Zudem initiierte das Ensemble THEATER OPERATION zusammen mit dem Theater im Pumpenhaus das interdisziplinäre Festival „Der Traum der Medizin“, in dem künstlerische und medizinische Fragestellungen beleuchtet wurden.[7] 2013 publizierte Moğul zusammen mit Alfred Simon den Sammelband „Intensiv Erleben – Menschen in klinischen Grenzsituationen“, der im LIT Verlag erschien.[8] 

Neben der Beschäftigung mit medizinischen Themen liegt ein weiterer Schwerpunkt von Moğuls Theaterarbeit in der Auseinandersetzung mit Migration, Rassismus und Rechtsextremismus. So z. B. in seiner Recherchearbeit „Auch Deutsche unter den Opfern“, die sich mit den NSU-Morden beschäftigt

und 2017 von Ralf Haarmann als Hörspiel für den WDR produziert wurde,[9] oder in seinem Theaterstück „Die Deutsche Ayşe“, in dem er mit seinem Bruder, dem Dokumentarfilmer und Gewinner des Deutschen Sozialpreises Esat Moğul,[10] die Migrationsgeschichte von drei türkischen Frauen der ersten Generation auf die Bühne brachte. Für seine Stückentwicklungen nutzt Moğul Methoden des Recherche- und Dokumentartheaters und kombiniert das dadurch gewonnene Material mit fiktiven Elementen.

Bericht im WDR über einen aktuellen Film über das Attentat von Hanau:

https://www.ardmediathek.de/video/westart/tugsal-moguls-and-now-hanau-bei-den-ruhrfestspielen-recklinghausen/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTQxZWRmOTBiLTgyZDEtNGY2ZC04YTg1LTg2ZDI2ZTQyOTgwYg

web

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youtube 2 films

filmmakers.eu

Portrait Theaterverlag

portrait türkisch


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Isabella Vértes-Schütter

Isabella Vértes-Schütter (* 22. April 1962 in Hamburg) ist eine deutsche Künstlerin und Politikerin der SPD sowie Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft.I

Isabella Vértes-Schütter ist die Tochter der Opernsängerin Helga Pilarczyk. Sie ist verwitwet – ihr Mann Friedrich Schütter war Theaterintendant – und hat zwei Kinder. Während der Schulzeit nahm sie Schauspielunterricht bei Annemarie Marks-Rocke.[1] Nach dem Abitur 1980 am Christianeum studierte Isabella Vértes-Schütter Medizin und schloss das Studium 1987 mit der Promotion zum Dr. med. ab. Zusätzlich machte sie eine Schauspielausbildung. Ab 1988 wirkte sie künstlerisch bei der Hammoniale – Festival der Frauen auf Kampnagel mit. Später spielte sie am Ernst Deutsch Theater und am Thalia Theater (Hamburg). Sie übernahm 1994 die Festivalleitung der Hammoniale – Festival der Frauen. Seit 1995 ist Isabella Vértes-Schütter als Nachfolgerin ihres verstorbenen Mannes Intendantin des Ernst Deutsch Theaters.

Isabella Vértes-Schütter ist Mitglied der SPD. Bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg 2011 kandidierte sie auf Platz 60 der Landesliste und wurde in die Bürgerschaft gewählt. Bei der Bürgerschaftswahl 2015 kandidierte sie auf Platz 11 der Landesliste und erlangte mit 9208 personenbezogenen Stimmen erneut ein Mandat.

Am 23. Februar 2020 gelang Vértes-Schütter erneut der Einzug in die Hamburgische Bürgerschaft.

Ernst-DeutschTheater Hamburg

wikipedia DE


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Ludger Stratmann

Ludger Stratmann (* 23. Juli 1948 in Verl; † 25. August 2021 in Bottrop) war ein deutscher Kabarettist und Arzt.

Gemeinsam mit seinem Bruder Christian Stratmann (* 1951) eröffnete er im Dezember 1994 im Essener Amerikahaus das Stratmanns Theater Europahaus, nachdem sie jahrelang einen geeigneten Ort für eine Kleinkunstbühne gesucht und das marode Gebäude für 2,5 Millionen Euro saniert hatten. Seit Juli 1995 trat Ludger Stratmann auf der eigenen Bühne mit verschiedenen kabarettistischen Programmen unter dem Titel Doktor Stratmanns – Heiteres Medizinisches Kabarett auf.

Seit 1995 schrieb Ludger Stratmann, der in der Kabarettszene als „der Doktor“ bekannt wurde, etwa alle zwei Jahre ein neues Solobühnenprogramm und spielte seine Programme auf der Bühne zunächst gemeinsam mit dem Pianisten Hagen Rether. Ab 2005 trat er solo auf. Die Titel der Programme lauten: Hauptsache, ich werde geholfen! (1995), Heute komm‘ ich mal mit mein‘ Bein! (1997), Hauptsache nich fettich … (1999), Machensichmafrei, bitte! (2005), Kunstfehler (2009) und Pathologisch (2015). Insgesamt besuchten diese Bühnenprogramme bis 2007 ca. 1,2 Millionen Menschen live in seinem Theater sowie auf Bühnen von Flensburg bis München. Stratmann gehörte zu den erfolgreichsten Kabarettisten und Livekomikern Deutschlands. Die ersten drei Programme übertrug der Fernsehsender WDR in voller Länge. Mehrfach füllte Ludger Stratmann die Grugahalle mit bis zu 4500 Zuschauern. Im Jahr 2003 spielte er vor jeweils 1500 Zuschauern in der Stadthalle Hagen an drei aufeinanderfolgenden Abenden die drei verschiedenen Zweistundenprogramme. Er verkörperte hier stets den Hypochonder, Bühnenarbeiter und Kleingartenpräsidenten Josef Kwiatkowski „Jupp“, der über Krankheitsverläufe pseudowissenschaftlich referiert und amüsante Milieubeschreibungen abliefert, wobei sich Stratmann an seinem Arbeitsplatz, im Wartezimmer oder dem Krankenbett befindet.

theatre website

original website

wikipedia DE

youtube

article | Artikel DIE WELT


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Otmar Desch

Dear Mr. Ellenberger!
Thank you for your activity to bring together the right people. TO support your work and simplify it herewith you get my permission to use any material from my homepage
www.desch-musicproduction.de ). I feel you have the right touch to present colleagues at DoctorsTalents.com (now THIS site).

There is little to say about my professional career. Music, piano and composition studies were runing parallel with the medical studies…..
[remark from Wolfgang Ellenberger: Right, Otmar, nothing easier than that!]
After my medical exam I was working at the theatre in Münster/Germany for 15 years (my parents were frightened), then I went to Berlin to have an own office as a general practitioner
(and NOT give up to compose and give recitals in the Berlin area). As I had planned I sold the office at age 60 and from end of 2001 I am musical director, pianist and composer at the theatre in Stendal/Germany.

Focus of my composition style (just besides the oratorium and many many stage music pieces exposed n my homepage) is concert music between twelve tone music and jazz,
as it can be found in my two concerts for piano and orchestra (a sample will be sent…).
Since 2007 I finally have the time to concentrate on marketing of these products since I make only contracts with the theatre about single productions.
By the way I am looking for prominent editors … see what happens…. this much for today!
Desch

Musicals:

Villa Traiano South Italy

web

Profil ausführlicher Lebenslauf | c.v. perfect!

youtube – vimeo

facebook – twitter – instagram

work

https://DoctorsTalents.com/cd00105de

Jahrgang 1942
Komponist, Pianist, Facharzt für Allgemeinmedizin
(Schwerpunkt: Psychosomatik)
pianistische Ausbildung: zuletzt bei Prof. Klaus Hellwig (Münster / Berlin, UdK)
Kompositionsstudium bei Prof. Harry Höfer (Münster)
Kompositionskurse bei Mauricio Kagel (Köln / WDR)

1960 begann er 18-jährig an den städtischen Bühnen Münster im Ballett zu korrepetieren und wurde dann nach Abschluß seines Studiums als Solokorrepetitor (Oper, Operette, Musical) fest engagiert.
Er komponierte parallel zum Korrepetieren zahlreiche Bühnenmusiken und übernahm nach zwei weiteren Jahren die Leitung der Schauspielmusik an den städt. Bühnen und am Zimmertheater Münster (Wolfgang-Borchert-Theater).

Es folgten Gast-Engagements an diversen deutschen Bühnen (u.a. an der Landesbühne Niedersachsen / Wilhelmshaven) mit Kompositionsaufträgen für weitere Bühnenmusiken, Arrangements und Musikalischen Leitung von Musicals, Bühnenmusiken und Revuen (u.a. Hallo Dolly, Kiss Me Kate, Irma-La-Douce, Happy End, Dreigroschenoper, Tanz auf dem Vulkan, Schwarzer Jahrmarkt, The Romantics, Charlys Tante, Wirtshaus im Spessart, Puntila und sein Knecht Matti, Der Kaukasische Kreidekreis, Im Weißen Rößl, Sekretärinnen, Männer).

Mit dem „Otmar-Desch-Jazztrio“ (jetzt „1-stein-jazztrio“) konzertierte er bundesweit, komponierte und begleitete (bei Konzerten in Hamburg, München, Bremen, Detmold, Münster, Marburg) Chansonsprogramme des Sängers und Schauspielers Thomas Kylau (mit Liveauftritten im WDR / NDR und Teilnahme am Norddeutschen Chansons-Festival in Hamburg) und produzierte die Chanson-Schallplatte „Lieder statt Kakteen“ (GERMAN PROGRESSIVE / (KRAUT-) ROCK – Record Price Guide).

Als Pianist der norddeutschen Rockjazz-Formation „HUMUS“ konzertierte er ebenso bundesweit und spielte im Pläne-Verlag Dortmund 1976 seine erste Schallplatte „OFFSHORE“ ein (The JAZZ-Discography – by Tom Lord).

Zu den ersten deutschen Komponisten darf er sich zählen, die „E“-Musik mit „U“-Musik verbanden und in Sinfonie-Konzertprogrammen einführte (Komposition und spektakuläre UA seines „Requiem For Elvis Presley“ mit der Rockjazzgruppe „Humus“ und Mitgliedern des Städt. Symphonieorchesters Münster, u.a.).

Mehrsemestrig dozierte er als Pianist an der Pädagogischen Hochschule Westfalen-Lippe.
An der Westfälischen Schule für Musik (Münster – Direktor Prof. Vetter) baute er leitend die Jazzabteilung der jetzigen Hochschule für Musik auf. Zudem war er mehrjährig in der Landesarbeitsgemeinschaft für Musik (Westf.-Lippe) verantwortlicher Leiter überregionaler Jazz- und Popmusikkurse.

Er leitete mehrere regionale Chöre (gemischte Chöre, Männerchöre, Frauenchöre) und führte erfolgreich im Raum Westfalen erstmals „Chorshows“ auf.

Er komponierte zahlreiche „oekumenische Lieder“ für evangelische und katholische Gemeinden im Raum Westfalen und spielte im oekumenischen Bereich (u.a. mit „Pit“ Janssens auftretend) diverse eigene Jazzmessen.

Bekannte Künstler wie der Schauspieler Mario Adorf und der Pantomime Prof. Sammy Molcho (Wien) zählen ebenso zu seinen künstlerischen Weggefährten wie die Schauspielerinnen Anja Kruse, Ute Lemper, Marie-Luise Marjan, wie auch Udo Lindenberg (drums / „modern jazz“) und der TV-Moderator Götz Alsmann.
Ebenso spielte er als Pianist auf Talkshows u.a. mit Alfred Biolek.

1980 eröffnete er parallel zu seinen künstlerischen Aktivitäten in Berlin-Lichtenrade eine Praxis für Allgemeinmedizin, setzte seine Studien als Hypnosetherapeut am I.H.Schultz-Institut-Berlin (Ltg. Dr. Dr. med. Thomas) fort.

Mit der Uraufführung seiner Orchestersuite („Pick-Up-Suite“) erregte er bereits 1976 Aufsehen: „so eine Energiebombe! Otmar Desch haut sein selbstkomponiertes Musical in die Tasten, daß es den Zuschauer vom Sitz reißt…“ – Berliner Zeitung

Als Ergebnis medizinisch-hypnotherapeutischer Erfahrungen komponierte er das abendfüllende Oratorium „Fried‘, süßer Vogel“ für Orgel, Solisten und kleines Orchester (Uraufführung 1999 in Berlin-Britz).

Mit seiner Frau Ines Desch (geb. Irmer) – ehemals Solo-Oboistin des Berliner Radio-Symphonie-Orchesters – begann er 2001 den Aufbau der „INESSA-Musikproduktion“ und produziert nunmehr vorwiegend – neben Musik zur therapeutischen Anwendung – diverse CD’s.

Derzeitige Tätigkeit:
seit 2001 engagiert als Musikalischer Leiter der Schauspielmusik am Theater der Altmark (TdA), Stendal für einige Jahre.


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The Broadway Haven Players

Die Broadway Haven Players sind ein seit 1967 bestehendes Theaterensemble, das drei jährliche Produktionen über die Bühne bringt! Auf der Webseite sind ungezählte Produktionen aufgelistet!

web

wikipedia

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work


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Michelle Haintz

Eine Scanner-Persönlichkeit, wie viele hier!

Michelle hat PhilosophyPsychology und Theaterwissenschaften studiert.
An der Wiener Kunstschule hat sie Malerei, Skulpturen und Keramik studiert (2. Preis für Keramik beim 10-Jahres-Fest der Schule).
Darüberhinaus ging sie in die Schauspielschule von Prof. Krauss und studierte Schauspiel und Regie.
Medizinstudium an der Wiener Universität mit Dissertation 1984.

Zuletzt arbeitet sie als Coach und channelt hohe spirituelle Kraft zu Gunsten ihrer Patienten.

Auf ihrer Seelenbilder-Webseite werden entsprechende mediale Bilder gezeigt.

Seelenbilder | soul pictures

Seelenfitness-Web

Würde-Web

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Rainer Erlinger

Rainer Erlinger (* 1965 in Deggendorf) ist ein deutscher ArztJuristKolumnist und Autor.

Nach dem Abitur studierte Erlinger zunächst Rechtswissenschaften, unterbrach dieses jedoch, um ein Medizinstudium zu beginnen; er wurde 1992 approbiert. Nach dem Studium in München war er zunächst in der Forschung tätig, dann arbeitete er ein Jahr lang in einer Notaufnahme, bevor er sein Jurastudium fortsetzte und beendete.

1995 beendete Erlinger die Arbeit als Mediziner, um sich intensiver auf sein erstes juristisches Staatsexamen vorbereiten zu können. Er arbeitet seit 1999 als Rechtsanwalt in München mit Schwerpunkt Medizinrecht. Er wurde in den Disziplinen Humanmedizin und Rechtswissenschaften promoviert.

Bekannt wurde Erlinger durch die wöchentlich erscheinende Kolumne Die Gewissensfrage, die er von 2002 bis 2018 für das Süddeutsche Zeitung Magazin schrieb. Hier beantwortete er Fragen von Lesern, die sich in einem moralischen Konflikt sehen. Aus der Kolumne entstanden seit 2005 fünf Bücher.

2006 moderierte er die Sendung richtig leben?! im WDR Fernsehen. Hier diskutierte er mit Gästen über moralische Alltagsfragen.

Gemeinsam mit dem Kolumnisten Harald Martenstein (Die Zeit) trat Erlinger 2008 und 2009 regelmäßig im Berliner Deutschen Theater auf. In ihrer Moral-Show diskutierten beide moralische Alltagsfragen und stellten sie dem Publikum zur Abstimmung.

Im Wintersemester 2008/2009 hatte Rainer Erlinger eine Gastprofessur an der philosophisch-sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg. Die Vorlesungen erschienen unter dem Titel Nachdenken über Moral als Buch.

Erlinger lebt und arbeitet in Berlin.

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Arbeit | work