Mitglied der Forschungsgemeinschaft für Grenzwissenschaften und Kornkreise:
Wir treffen uns zwei Mal jährlich zu unseren Wochenend-KONGRESSEN
Der Austausch in den Bereichen: Kornkreise / Geomantie / Radiästhesie / Fotografie / Lichtphänomene / Naturwesen, alte und neuere Geschichte / Archäologie / Wissenschaftsphilosophie / UFOs / Außerirdische und Grenzwissenschaften mit spannenden Vorträgen abseits des Mainstream ist für alle Teilnehmer immer eine enorme Bereicherung, ebenso bei unseren FGK-Projekten im In- und Ausland.
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Sein Kommentar zu diesem älteren Video: Mein Vortrag über HAARP ist nicht mehr aktuell, da die Anlage offiziell nicht mehr vom Militär betrieben und unterstützt wird. Zuständig ist jetzt die Universität von Alaska.
Claudia Czerwinski ist Allgemeinmedizinerin engagiert sich auf verschiedenen Ebenen für frauenorientierte Gesundheitsversorgung. Sie arbeitete lange als Ärztin bei pro familia und hat verschiedene Bücher zur Frauengesundheit veröffentlicht. Sie war Geschäftsführerin der Medusana Stiftung (Bünde), die im Bildungsbereich und mit Vertretern von Gemeinden und Kommunen Informations- und Fortbildungsveranstaltungen zu den Themen Gesundheitsförderung, Sexualität und Suchtprävention durchgeführt hat und inzwischen nur noch fördernd tätig ist. Ihr Schwerpunkt ist Gesundheitsförderung, insbesondere für Kinder und Jugendliche, in fachübergreifender und geschlechtsdifferenzierter Arbeit. Claudia Czerwinski hat den Projektausschuss Bundeskoordination Frauengesundheit (BKF) im AKF geleitet. Sie war auch im Vorstand von www.medicamondiale.org
Danach begab sich Prinzhorn nach England. Er hegte den Wunsch, Sänger zu werden, und wollte in England eine Gesangsausbildung absolvieren. Während des Ersten Weltkrieges assistierte Prinzhorn einem Militärchirurgen. Anschließend studierte er in Freiburg/Brsg. und Straßburg Medizin. Zum Doktor der Medizin wurde er 1919 in Heidelberg promoviert.
1919 wurde Hans Prinzhorn Assistent von Karl Wilmanns an der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg. Seine Aufgabe war es, dort eine Sammlung von Bildwerken „Geisteskranker“ zu betreuen, die von Emil Kraepelin angelegt worden war. Als Prinzhorn die Heidelberger Universitätsklinik 1921 verließ, umfasste seine Archivierung mehr als 5000 Gemälde, geschaffen von ≈450 Patienten der psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg, den in der Terminologie der Mediziner so genannten Fällen.
1922 veröffentlichte Prinzhorn sein erstes und einflussreichstes Werk, das Buch Bildnerei der Geisteskranken,[2] reich illustriert mit Bildmaterial aus der Sammlung der für geisteskrank befundenen Patienten. Während Prinzhorns psychiatrische Fachkollegen reserviert auf sein veröffentlichtes Werk reagierten, zeigten sich Kunstliebhaber, Kunstexperten und Psychologen von den dokumentierten Patientenarbeiten tief beeindruckt. Das Buch, in dem sich der Verfasser mit den Grenzbereichen künstlerisch individueller Formen der Expressivität und den Gestaltungsmerkmalen psychisch Kranker auseinandersetzte, bildete einen der ersten Versuche, deren Schöpfungen zu analysieren. Auch wenn sich Prinzhorn einer ästhetischen Bewertung der Patientenarbeiten enthält und den Begriff Kunst vermeidet und stattdessen von Bildnerei spricht, behandelt er die von ihm publizierten Werke mit Respekt.
Von 1927 bis 1930 gab er die Reihe Das Weltbild. Bücher des lebendigen Wissens heraus. Sie erschien in den Verlagen Müller & Kiepenheuer, Potsdam und Orell Füssli, Zürich. Ursprünglich sollte die Reihe ab April 1928 monatlich erscheinen, jedoch kam es bereits Anfang 1929 zu einer Unterbrechung, 1930 wurde die Reihe mit dem letzten Heft 14 eingestellt.
Aus der Sammlung Prinzhorn: August Natterer (Neter): „Hexenkopf“ (Vorder- u. Rückseite), ca. 1915
In der Geburtsstadt Hemer von Hans Prinzhorn sind nach ihm die städtische Realschule und die dortige Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie benannt worden, ein Klinikum für differenzierte Behandlungsaufgaben in der Pflicht- und Vollversorgung. Träger der Klinik ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Das Klinikum ist auch Aus-, Fort- und Weiterbildungsinstitution. Im Felsenmeermuseum des Bürger- und Heimatvereins gibt es ein weitgehend mit Kopien bestücktes Prinzhorn-Archiv. Der von Ludwig Klages geprägte Literaturwissenschaftler Yukio Kotani setzte sich für das Bekanntwerden der Arbeiten Prinzhorns in Japan ein.[
Brief der Psychiatriepatientin Emma Hauck 1909, von Prinzhorn als Beispiel für „Kritzeleien“ angeführt, Sammlung Prinzhorn
Zeilinger studierte bis 1975 Medizin an den Universitäten Würzburg und Berlin. Seit 1983 praktiziert er in einer sportmedizinischen Gemeinschaftspraxis in Berlin.
Als Autor publiziert er vornehmlich zu Karl May (1842–1912), dem immer noch auflagenstärksten deutschen Schriftsteller. 1999 erregte er mit seiner These Aufsehen, dass Karl May in seiner frühen Jugend nicht an Blindheit erkrankt war.
Johannes Zeilinger, geboren 1948, studierte Medizin in Würzburg und Berlin, wo er seit 1983 als niedergelassener Arzt tätig ist. Promotion zur Psychopathologie Karl Mays, anschließend zahlreiche Veröffentlichungen als Autor und Herausgeber zu Karl May, aber auch zur Kulturgeschichte Zyperns, zu Lya de Putti sowie zu Frederick A. Cook.
Der unerfüllte Wunsch des jungen Karl May, Arzt zu werden, hat in seiner Romanwelt zahlreiche Spuren hinterlassen. Dort brilliert nicht nur Karl Sternau mit seiner umfassenden ärztlichen Kunst, auch Kara Ben Nemsi und Winnetou erstaunen mit ihren vielseitigen medizinischen Kenntnissen und Erfolgen. Zahlreich sind daher Krankenheilungen, die mal penibel recherchiert und mal fantasievoll ersonnen sind. Der Band ist mit seiner Auflistung all der medizinischen Episoden nicht zuletzt auch ein Spaziergang durch die Geschichte der Heilkunst und schließt überdies die komplexe Persönlichkeit des kreativen Schriftstellers in seine analytische Betrachtung mit ein.
„Ich kann mir nichts aus dem Bleistift herauskauen.“ So beschrieb B. Traven 1929 die Authentizität seiner Romanfiguren. „Andre können das vielleicht, ich nicht. Ich muss die Menschen kennen, von denen ich spreche. Sie müssen meine Freunde oder Begleiter oder meine Widersacher oder meine Nachbarn oder meine Mitbürger gewesen sein, wenn ich sie schildern will.“ Dieses Postulat galt auch, als der Autor 1948 dem Filmagenten Paul Kohner einen Stoff vorlegte, in dem er die Geschichte einer seltsamen Persönlichkeitsveränderung schildert. Der Fall der Mexikanerin Mercedes Ortega Lozano, versicherte Traven, habe sich tatsächlich so ereignet wie beschrieben, lediglich der Name der betroffenen Person sei seine Erfindung. Johannes Zeilinger analysiert die medizinischen Störungen dieser Figur, die Eingang in die mexikanische Filmgeschichte gefunden hat, und verortet sie im Kontext von Travens Biografie.
Dieses Buch erscheint in der Filmliteraturreihe „Filit“, die von Rolf Aurich und Wolfgang Jacobsen herausgegeben wird.
Der Arzt aus Maine, freut sich, dass seine Arbeit erneut auf der Seite für Kurzgeschichten „Sixfold“ erscheint. Seine Geschichten erschienen zuvor in Nimrod, Bellevue Literary Review, Hospital Drive, Madison Review und Crab Orchard Review, und das erste Kapitel seines (bisher unveröffentlichten) Romans May We Waken One by One wurde in Silk Road veröffentlicht.
Poetry Literary magazines – The Café Review, Kennebec, Northern New England Review, Potato Eyes Medical journals – Annals of Internal Medicine, Archives of Internal Medicine, JAMA, Journal of General Internal Medicine, Journal of Medical Humanities, The Western Journal of Medicine
Essays “A roster of twentieth-century physicians writing in English,” Literature and Medicine 13, No. 2 (1994): 284-305 “Telling tales out of school – Portrayals of the medical student experience by physician-novelists,” Journal of Medical Humanities 17, No. 4 (1996): 237-254 “Hospitalists and officists: Preparing for the future of General Internal Medicine,” Journal of General Internal Medicine 14 (1999): 182-185
Crossword Puzzles Los Angeles Times, November 1, 2003 New York Times, April 22, 2004
Die Links in dieser Tabelle wurden offensichtlich von der Bibliothek geändert. Viele der SchriftstellerÄrzte sind bereits in DIESEM Web vertreten (in der Tabelle verlinkt), weitere finden Sie hier:
Friedrich Schiller war der einzige Sohn eines auch als Wundarzt tätigen württembergischen Offiziers und wuchs mit seinen fünf Schwestern in Schwäbisch Gmünd, Lorch und später in Ludwigsburg auf. Dort besuchte er die Lateinschule und begann nach viermaligem Bestehen des Evangelischen Landesexamens am 16. Januar 1773 das Studium der Rechtswissenschaften auf der Karlsschule. Drei Jahre später wechselte er zur Medizin und wurde 1780[1] darin promoviert. Gleich mit seinem Theaterdebüt, dem 1782 uraufgeführten Schauspiel Die Räuber, gelang Schiller ein bedeutender Beitrag zum Drama des Sturm und Drang und der Weltliteratur.
Schiller auf der Flucht mit seinem Freund Andreas Streicher
Nach Abschluss seiner Ausbildung war er medizinischer Leiter in verschiedenen öffentlichen Einrichtungen und praktizierte in einer eigenen Klinik in Chelsea (Massachusetts).[1] Daneben schrieb er weiter Artikel für Zeitungen und Zeitschriften und veröffentlichte ab 1989 auch eine Reihe von Sachbüchern zum Thema Psychiatrie.
Größere Bekanntheit erlangte Ablow als psychiatrischer Gutachter bei Gerichtsprozessen, wodurch er auch zum häufigen Gast in Fernsehsendungen wie Oprah und Larry King Live wurde, wo er aktuelle Fälle und Ereignisse kommentiert und analysiert. Seine Popularität verhalf ihm sogar zu einer eigenen Fernsehshow, der Dr. Keith Ablow Show. Die Talkshow, die erstmals am 11. September 2006 gesendet wurde, wurde aber nach wenigen Monaten wieder aus dem Programm genommen, weil die Einschaltquoten die Erwartungen nicht erfüllten.
Neben Fachbüchern schreibt Keith Ablow seit 1997 auch an einer Serie von Kriminalromanen. Protagonist seiner Bücher ist der forensische Psychiater Frank Clevenger aus Massachusetts, der beim Lösen seiner Fälle die forensische Psychiatrie nutzt, die ein Fachgebiet von Ablow ist. Bis 2005 sind sechs Romane erschienen, von denen fünf auch auf Deutsch veröffentlicht wurden.
Keith Ablow ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in der Nähe von Boston.
Philosophiegeschichtlich wichtig ist er – neben eigenen Beiträgen – auch wegen seiner Übersetzungstätigkeit. Im Haus der Weisheit in Bagdad ließ er zahlreiche Schriften u. a. von Aristoteles, Platon, Alexander von Aphrodisias und Johannes Philoponos ins Arabische übersetzen. Besonders Aristoteles’ naturphilosophische Schriften wurden von ihm rezipiert. Seine Abhandlung Über den Intellekt wurde über Jahrhunderte von arabischen und lateinischen Intellektuellen breit rezipiert. Auch theologische Debatten wurden von seinen Konzepten beeinflusst.
Die erste Seite al-Kindīs Manuskript über die Kryptanalyse
Abū Yaʿqūb ibn Ishāq al-Kindī (vom Stamme der Kinda) war arabischer Abstammung und wurde von seinen vielen nichtarabischen Genossen und Kollegen deshalb „der arabische Philosoph“ genannt. Er selbst führt seinen Stammbaum auf die alten Kinda-Fürsten zurück, was nicht nachweisbar ist, aber darauf hindeutet, dass er aus einer wohlhabenden Familie stammte. Er wurde um 800 in Kufa geboren, wo sein Vater Statthalter war. Der erwähnte Reichtum seiner Ahnen führte einerseits zu einem sehr gebildeten und bewanderten Stamm, wovon al-Kindī in seiner Ausbildung profitierte, als auch später zu der Möglichkeit, sehr viele Übersetzer beschäftigen zu können. Den größten Teil seines Lebens verbrachte er in Bagdad, das damals das kulturelle Zentrum der islamischen Welt war und es ihm ermöglichte, sich mit den verschiedensten Kulturen und Lehren auseinanderzusetzen. So gilt er auch als einer der ersten großen „Übersetzer“, da er einen Großteil des Werkes von Aristoteles, Platon und des Neuplatonismus übersetzen ließ. Al-Kindī selbst baute darauf seine eigenen Werke auf. Er hatte Zugang zum Hof des Kalifen, auch wenn nicht überliefert ist, in welcher Stellung. Zeitweise dürfte er auch in Ungnade gefallen sein, seine Bibliothek war eine Zeit lang konfisziert und das Fehlen seiner genauen Geburts- und Todesjahre deutet darauf hin, dass er in untergeordneter Stellung gestorben sein dürfte.
Bekannt war er aber nicht nur als Philosoph, sondern auch als Arzt, medizinischer Schriftsteller[2] und Pharmakologe[3] (von Alchemie hingegen hielt er wenig), Astrologe, Mathematiker, Physiker, Geograph und Prinzenerzieher am Hofe al-Ma’mūns. Lange Zeit galt er auch als Theologe, vor allem wegen seiner Versuche, Philosophie und Religion zu einen. Tatsächlich stand er der mu’tazilistischen Schule sehr nahe – oder eher diese ihm, da sie als rationalistisch orientierte Islam-Schule bekannt ist. Al-Kindī starb vermutlich um das Jahr 870 herum. In der Forschung variieren die entsprechenden Annahmen von 866 über „nach 870“ bis 873.[4]
Fälschlicherweise wurde al-Kindī auch der von Petrus von Toledo übersetzte, dem 9. Jh. entstammende fiktive Dialog „Apologie des al-Kindī“ zugeschrieben, in dem der Christ ʿAbd al-Masīḥ ibn Isḥāq al-Kindī in polemisch-apologetischem Stil das Christentum verteidigt. Aufgrund dieser Zuschreibung stand dieser Dialog in hohem Ansehen
Die Organistin und Glockenspielspielerin Grace Chan ist Doktorandin am Sydney Conservatorium of Music und erforscht die Orgel- und Glockenspielkultur in Australien. Grace Chan hat auf allen drei Glockenspielen Australiens gespielt. Von 2018 bis 2022 war sie Glockenspielstudentin am National Carillon in Canberra. Im Juli 2019 wurde sie eingeladen, die Uraufführung eines australischen Glockenspielwerks im Palau de la Generalitat Carillon in Barcelona aufzuführen. Grace trat bei Abschlussfeiern der Universität Sydney und besonderen Anlässen der medizinischen Fakultät auf. Als praktizierende Ärztin engagiert sie sich seit langem für das Gemeinwohl.
Grace Chan ist die Glockenspielerin der Universität von Sydney. Sie gibt als Organistin auch beeindruckende Konzerte.
Ihre Präsentationen gehen tief in das Thema hinein.