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Gunther Philipp

Gunther Philipp (* 8. Juni 1918 in TöplitzÖsterreich-Ungarn; † 2. Oktober 2003 in Bad Godesberg; eigentlich Gunther Placheta) war ein österreichischer SchauspielerSportler und Arzt.

https://www.youtube.com/watch?v=37YfeJ6MoBY

Gunther Philipps Eltern waren der spätere Tierarzt Hugo Placheta und dessen Ehefrau Therese.[1] Gunther wurde im heutigen Rumänien (Siebenbürgen) geboren, wo sein Vater im Ersten Weltkrieg stationiert war. Bald nach der Geburt kehrte die Familie in ihren Heimatort Wien zurück. Seine Schulbildung erhielt Philipp in Wien und in Innsbruck (bei späteren Besuchen in Hötting in Innsbruck bezeichnete er sich gerne selber als halben Höttinger). Philipp war ein erfolgreicher Schwimmer: Er hielt 14 Jahre lang den österreichischen Rekord im 100-Meter-Brustschwimmen. Er war auch im Kader der österreichischen Olympia-Mannschaft 1936 in Berlin, wurde allerdings aus politischen Gründen nicht nominiert, weil er dem nationalsozialistisch dominierten „Ersten Wiener Amateur Sport Club“ nicht beitreten wollte.

Während des Zweiten Weltkriegs studierte Philipp am Max-Reinhardt-Seminar Schauspiel und an der Universität Wien Philosophie mit dem Hauptfach Psychologie sowie anschließend Medizin. Am 11. März 1940 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP und wurde zum 1. Juni desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 7.685.137).[2][3] 1943 promovierte Philipp und leistete seinen Kriegsdienst in einem Feldlazarett. Nach dem Krieg betrieb er eine Praxis in Eberstalzell in Oberösterreich und war bis in die 1990er-Jahre an der Wiener Universitätsklinik für Neurologie und Psychiatrie tätig. Eine seiner Patientinnen war 1946 die nervenkranke Schauspielerin Paula Wessely.[4]

Im Jahr 1946 gründete er gemeinsam mit Peter Wehle und Fred Kraus die Kabarettgruppe „Die kleinen Vier“. Ende 1949 gab Philipp seinen bürgerlichen Beruf weitgehend auf und arbeitete überwiegend als Schauspieler oder Moderator, behielt jedoch zeitlebens ein starkes Interesse an medizinischen Themen bei und las entsprechende Fachzeitschriften. Nebenher schrieb er auch unzählige Programme für das Radio und Drehbücher für den Film. Erfolge feierte er auch am Theater als Boulevard-Schauspieler. Bekannt wurden seine Filme mit Peter Alexander und Hans Moser, die er durch seine spezifische Komik bereicherte.

In den 1950er-Jahren gründete Philipp einen eigenen Motorsport-Rennstall Ecurie Vienne und startete in der Gran-Turismo-Klasse. Er wurde in den 1960er-Jahren mehrmaliger österreichischer Staatsmeister. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn moderierte er zusammen mit Jochen Rindt (nach dessen Tod allein) die ORF-Sendung Motorama.[5]

Gunther Philipp gehörte vor allem in den 1950er- und 1960er-Jahren zu den beliebtesten und meistbeschäftigten deutschsprachigen Schauspielern. Er wirkte in 147 Film- und Fernsehrollen mit.

Als Autor verfasste Philipp 21 Drehbücher.

Er war viermal verheiratet, zuletzt mit der wesentlich jüngeren Arzttochter Gisela Kirchberg aus Köln, und war Vater von drei Söhnen.

Am 2. Oktober 2003 starb Gunther Philipp nach langjähriger Krankheit im Alter von 85 Jahren in einer Klinik in Bonn-Bad Godesberg. Sein Grab befindet sich auf dem Melaten-Friedhof in Köln in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Schauspielerkollegen Willy BirgelRené Deltgen sowie Gisela Uhlen, deren Ehemann er in der Serie Forsthaus Falkenau bis zu seinem Tod gespielt hatte.[6]

Nachdem er oft in der Wachau Filme gedreht hatte, wurde ihm dort ein Museum eingerichtet – im Hotel Mariandl, dem Drehort des Films Der Hofrat Geiger in Spitz an der Donau in Niederösterreich.[7]

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Susanne Holst

Susanne Holst (* 19. September 1961 in Hamburg) ist eine deutsche ÄrztinMedizinjournalistinBuchautorin und Fernsehmoderatorin.

Nach ihrem Abitur am Hamburger Carl-von-Ossietzky-Gymnasium studierte Susanne Holst Humanmedizin an der Universität Hamburg. Sie erlangte 1988 ihre Approbation und wurde 1996 promoviert. Ihre erste Tätigkeit als Ärztin erfolgte in einer Praxis für Allgemeinmedizin in Hamburg. Durch ihren damaligen Freund kam sie noch während des Studiums zu Sat.1, wo sie als CvD-Assistentin in der Nachrichtenredaktion anfing, bis zur Moderatorin der Sendung Guten Morgen mit Sat.1 aufstieg und 1991 die Goldene Kamera der Zeitschrift Hörzu erhielt.

Es folgten weitere Engagements. Bei Sat.1 das Gesundheitsmagazin Bleib gesund und beim ZDF die Sendung Menschen. 1995 konzipierte die Hamburgerin das Wellness-Magazin Gut drauf und präsentierte es täglich im Programm von Sat.1. Neben der Medizinsendung alpha-med beim Bayerischen Rundfunk und einer Gesundheitsrubrik bei tm3 präsentierte sie von 1996 bis 2004 beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) die wöchentliche Beitragsreihe DAS! tut gut[1] (380 Folgen).

Ab 1999 moderierte Holst zudem – im Wechsel mit Kollegen – die Medizinsendung Visite und das tägliche Nachmittagsmagazin N3 ab 4. Seit dem 7. Mai 2001 moderiert sie in der ARD die Nachmittagsausgaben der Tagesschau[2], zunächst im Wechsel mit Claus-Erich Boetzkes, seit Januar 2022 im Turnus mit Susanne Stichler und Michail Paweletz. Von 2004 bis 2012 vertrat sie Caren Miosga und Tom Buhrow regelmäßig – auch über lange Strecken – bei den Tagesthemen, unter anderem während der Schwangerschaft von Caren Miosga im Jahr 2010. Von 2004 bis 2005 moderierte sie außerdem die wöchentliche Gesundheitssendung Visite persönlich[3] beim NDR. Zwischen 2011 und 2013 präsentierte Holst den monatlichen ARD-Ratgeber Gesundheit und war – neben Ulrike Folkerts und Dieter Moor – das Gesicht der ARD-Themenwoche 2011 mit dem Thema „Der mobile Mensch“[4]. Seit Mai 2014 moderiert die Medizinjournalistin die wöchentliche Minidoku Wissen vor acht – Mensch[5] in der ARD.

Sie ist Autorin zahlreicher Bücher zu den Themen DiabetesSchmerztherapie, Schlaf und Rheuma. Holst ist seit 1992 mit Halko Weiss, einem Psychotherapeuten und Spezialisten für Hakomi, verheiratet. Das Paar, das seit mehreren Jahren getrennt lebt, hat Zwillinge, einen Jungen und ein Mädchen.[6]

Ehrenamtlich engagiert sich Holst als Botschafterin der Stiftung Kindergesundheit.

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Artikel | article Deutsches Ärzteblatt


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Tuğsal Moğul

Tuğsal Moğul (* 1969 in Neubeckum) ist ein deutsch-türkischer RegisseurTheaterautor und Arzt.

Tuğsal Moğul wuchs als Sohn türkischer Einwanderer in der Kleinstadt Beckum auf. Nach dem Abitur begann er 1989 zunächst ein Studium der Humanmedizin an der Universität zu Lübeck, bevor er ab 1993 parallel dazu auch Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Hannover studierte.[1] Sein Schauspieldiplom erlangte er 1997[2] und im darauffolgenden Jahr schloss er sein Medizinstudium mit der Approbation an der Medizinischen Hochschule Hannover ab. Daraufhin arbeitete er zunächst als Arzt im Auguste-Viktoria-Krankenhaus in Berlin-Schöneberg, wo auch seine erste Theaterarbeit „Begegnung“ unter Mitwirkung von Patienten entstand.[3] Als Schauspieler wirkte er in diversen Fernseh- und Kinofilmen mit, u. a. in „Balko„, „Hecht & Haie„, „Um Himmelswillen[4] oder in „Der Ausbruch“ von Züli Aladağ.[5] Auch am Theater war er als Gastschauspieler zu sehen, z. B. als Buenco in „Clavigo“ von Johann Wolfgang von Goethe am Maxim Gorki Theater oder am Theater Erlangen als Yıldırım in „Ganze Tage, ganze Nächte“ von Xavier Durringer. 2002 zog es ihn ins Münsterland, wo er 2006 seinen Facharzt in der Anästhesiologie machte und sich im Bereich Notfall- und Palliativmedizin weiterbildete.

2008 gründete er mit den Künstlern Bettina Lamprecht, Carmen Dalfogo, Stefan Otteni, Dietmar Pröll und Ariane Salzbrunn das Ensemble THEATER OPERATION. Gemeinsam erarbeiteten sie die Stücke „Halbstarke Halbgötter“ (2008), „Somnia“ (2010) und „Die Angehörigen“ (2014), bei denen Moğul jeweils die Regie übernahm.[6] In dieser Trilogie wurden verschiedene Perspektiven des Klinikalltags beleuchtet, darunter ärztliche, pflegerische und medizinökonomische, aber auch Aspekte der familiären Betreuung von Patienten. Zudem initiierte das Ensemble THEATER OPERATION zusammen mit dem Theater im Pumpenhaus das interdisziplinäre Festival „Der Traum der Medizin“, in dem künstlerische und medizinische Fragestellungen beleuchtet wurden.[7] 2013 publizierte Moğul zusammen mit Alfred Simon den Sammelband „Intensiv Erleben – Menschen in klinischen Grenzsituationen“, der im LIT Verlag erschien.[8] 

Neben der Beschäftigung mit medizinischen Themen liegt ein weiterer Schwerpunkt von Moğuls Theaterarbeit in der Auseinandersetzung mit Migration, Rassismus und Rechtsextremismus. So z. B. in seiner Recherchearbeit „Auch Deutsche unter den Opfern“, die sich mit den NSU-Morden beschäftigt

und 2017 von Ralf Haarmann als Hörspiel für den WDR produziert wurde,[9] oder in seinem Theaterstück „Die Deutsche Ayşe“, in dem er mit seinem Bruder, dem Dokumentarfilmer und Gewinner des Deutschen Sozialpreises Esat Moğul,[10] die Migrationsgeschichte von drei türkischen Frauen der ersten Generation auf die Bühne brachte. Für seine Stückentwicklungen nutzt Moğul Methoden des Recherche- und Dokumentartheaters und kombiniert das dadurch gewonnene Material mit fiktiven Elementen.

Bericht im WDR über einen aktuellen Film über das Attentat von Hanau:

https://www.ardmediathek.de/video/westart/tugsal-moguls-and-now-hanau-bei-den-ruhrfestspielen-recklinghausen/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTQxZWRmOTBiLTgyZDEtNGY2ZC04YTg1LTg2ZDI2ZTQyOTgwYg

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George Miller

George Miller (* 3. März 1945 in ChinchillaQueensland) ist ein australischer FilmregisseurDrehbuchautor und Filmproduzent, der vor allem durch seine vierteilige Filmreihe Mad Max (1979–1985, 2015) weltbekannt wurde.

interview

Berühmt wurde Miller mit seiner Mad-Max-Filmreihe (1979–1985). Die drei düsteren Endzeit-Action-Filme gelten heute als Klassiker. Mit Mad Max setzte Miller neue Maßstäbe. Explosive Materialschlachten, heiße Verfolgungsjagden und atemberaubende Stunts wurden salonfähig. Zudem machte Miller den jungen Mel Gibson, in der Hauptrolle als Max Rockatansky, weltberühmt. 2015 wurde mit Mad Max: Fury Road ein vierter sehr erfolgreicher Teil der Reihe veröffentlicht, den erneut Miller inszenierte, in dem jedoch Tom Hardy die titelgebende Rolle übernahm. Miller erhielt für den Film bei der Oscarverleihung 2016 zwei Nominierungen in den Kategorien Bester Film und Beste Regie.

Vor seiner Arbeit an Mad Max war Miller, ein Sohn griechischer Einwanderer, beruflich zunächst in einer ganz anderen Richtung tätig. Nach seinem Medizinstudium an der medizinischen Fakultät der University of New South Wales arbeitete Miller jahrelang als Unfallarzt. Er belegte anschließend Dramaturgie und Regie an der University of Melbourne. Der Aufstieg im Filmgeschäft hing eng mit seinen besten Freunden, dem Produzenten Byron Kennedy (1949–1983), aber vor allem mit Mel Gibson zusammen, der mit Mad Max seinen weltweiten Durchbruch schaffte.

Gemeinsam mit Carl Sagan arbeitete Miller ein Jahr lang am Drehbuch zu Contact, verließ das Projekt aber aufgrund kreativer Differenzen mit dem Filmstudio Warner Brothers und wurde als Regisseur durch Robert Zemeckis ersetzt. Für sein Mitwirken an Ein Schweinchen namens Babe gewann Miller 1996 einen Golden Globe Award in der Kategorie Bester Film – Komödie oder Musical. Sein 2006 erschienener Film Happy Feet wurde in der Kategorie Bester animierter Spielfilm mit dem Oscar ausgezeichnet. Zuvor war Miller bereits drei Mal für den Oscar nominiert gewesen. Für den gleichen Film erhielt er 2007 einen Bafta. Das Australian Film Institute vergab Miller im Laufe seiner Karriere ebenfalls mehrere Auszeichnungen, unter anderem 2006 den Global Achievement Award für sein Werk Happy Feet.

2015 erschien der vierte Mad Max-Teil, Mad Max: Fury Road, mit Tom Hardy und Charlize Theron zu allgemein herausragenden Kritiken; er gewann bei zehn Nominierungen insgesamt sechs Oscars, zudem war Miller in der Kategorie Beste Regie nominiert.[1] Daneben erwies sich der Film auch an den Kinokassen als profitabel. 2016 wurde er als Jurypräsident der 69. Internationalen Filmfestspiele von Cannes ausgewählt.

Im Jahr 2022 erfolgte die Veröffentlichung von Millers Fantasyfilm Three Thousand Years of Longing mit Idris Elba und Tilda Swinton in den Hauptrollen. Für 2024 ist mit Furiosa ein Prequel von Mad Max: Fury Road angekündigt. Die Titelrolle soll Anya Taylor-Joy übernehmen.

Miller hat eine Tochter aus seiner ersten Ehe mit der Schauspielerin Sandy Gore und zwei Söhne aus seiner zweiten Ehe mit der Filmeditorin Margaret Sixel. Sixel war auch für den Schnitt von einigen seiner Filme verantwortlich, darunter Mad Max: Fury Road.

George Miller sollte nicht verwechselt werden mit George Trumbull Miller, der ebenfalls australischer Filmregisseur und Produzent ist und sich häufig nur George Miller nennt.

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portrait Kythera family

article | Artikel Financial Review Magazine

article | Artikel female magazine | happy feet


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Michael Crichton

4/11/02 Michael Crichton ’64, HMS ’69 speaks on „The Media and Medicine“ at Harvard Medical School in Boston, MA on Thursday, April 11, 2002. staff photo by Jon Chase/Harvard University News Office

John Michael Crichton [ˈkɹaɪtn̩] (* 23. Oktober1942 in ChicagoIllinois; † 4. November2008 in Los Angeles) war ein US-amerikanischerSchriftstellerDrehbuchautorRegisseurArzt und Filmproduzent. Besonders bekannt wurde sein Roman Jurassic Park aus dem Jahre 1990.

youtube collection Jurassic Parc

Michael Crichton war das erste von vier Kindern des Journalisten John Henderson Crichton und dessen Ehefrau Zula Miller Crichton. Er wuchs in Roslyn auf Long Island auf und hatte zwei Schwestern, Kimberly und Catherine, und einen jüngeren Bruder, Douglas. Er studierte am Harvard College (Abschluss, Bachelor of Arts B.A., 1964) und Medizin an der Harvard Medical School (Abschluss M.D., Doctor of Medicine, 1969). Nachfolgend war er als Dozent am Salk Institute for Biological Studies in La JollaKalifornien tätig. 1988 war er Gastdozent am Massachusetts Institute of Technology.

Crichton begann schon als Student unter dem Pseudonym John Lange erste Romane zu veröffentlichen – eine Anspielung auf seine Körpergröße von 2,06 Metern. Ein weiteres (ironisches) Pseudonym ist Jeffery Hudson – Jeffrey Hudson war im siebzehnten Jahrhundert der Lieblingszwerg von Königin Henrietta Maria von Frankreich.[1] Unter dem Pseudonym Jeffery Hudson erschien 1968 sein erster als Hardcover veröffentlichter Roman A Case of Need (deutsch: Die Intrige), in dem er sich mit dem Thema der illegalen Abtreibung befasste.

1971 hatte er in dem nach seinem Roman gedrehten Film Andromeda – Tödlicher Staub aus dem All einen Kurzauftritt als Chirurg. 1990 erwarb Warner Bros. im Auftrag von Steven Spielberg die Rechte an einem Drehbuch, in dem Crichton bereits 1974 Erfahrungen aus seiner ärztlichen Tätigkeit verarbeitet hatte. Daraus wurde als Emergency Room – Die Notaufnahme eine der erfolgreichsten Fernsehserien überhaupt.

Im Jahr 1999 gründete er das ComputerspielEntwicklungsstudio Timeline Studios, um seine eigenen Spiele-Ideen zu verwirklichen. Wegen mangelnden Erfolgs des einzigen veröffentlichten Spiels, des Adventures Timeline (eine Umsetzung seines gleichnamigen Romans) wurde das Unternehmen jedoch bereits 2001 wieder geschlossen. 2002 wurde eine in China neu entdeckte Dinosaurierspezies zu Ehren Crichtons Crichtonsaurus genannt. Begründet wurde dies mit der Popularität, die die Dinosaurier durch Crichtons Roman Jurassic Park und die entsprechenden Filme erlangt haben.

2004 kam sein umstrittener Roman Welt in Angst heraus. Darin geht es um Ökoterroristen, die ein künstliches Seebeben auslösen wollen, um die Welt in Angst vor dem Klimawandel zu halten. Der Roman kritisiert die nach Meinung des Autors ideologisierte Wissenschaft. Crichton hielt die Thesen vom weltweiten Klimawandel für falsch; wenn es überhaupt eine Erwärmung gebe, dann sei sie Teil eines natürlichen Zyklus, da sich die Erde seit der letzten Eiszeit erwärme.[2] In der Wissenschaft werden diese Thesen abgelehnt. Zwar seien die vorgebrachten Argumente auf den ersten Blick plausibel, tatsächlich seien sie jedoch Scheinargumente, die einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhielten. Oft seien sie auch einfach nur falsch. Tatsächlich zeige die Lektüre deutlich, dass Crichton auf gängige Pseudoargumente von Klimaskeptikern hereingefallen sei.[3] Umweltschützer warfen ihm zudem Missverständnis von Fakten sowie Fehlinformationen und die Leugnung der anthropogenen Ursachen der Klimaerwärmung vor.

Kurz nach Erscheinen des Romans ereignete sich im Dezember 2004 ein Seebeben in Südasien mit verheerenden Tsunamis, was die Aktualität des Themas unterstrich und dem Roman zusätzliche Aufmerksamkeit einbrachte. Obwohl ein fiktionales Werk, wurde ihm von der ölindustrienahen American Association of Petroleum Geologists ein Journalismuspreis verliehen.

Crichton verfasste 26 Romane und 11 Drehbücher.[4] Viele seiner Bücher wurden auch als Filme Kassenschlager, allen voran Jurassic Park, bei dem er ebenfalls das Drehbuch verfasste. Als Regisseur hat er u. a. WestworldComa und Runaway – Spinnen des Todes gedreht. Er war Mitglied des PEN America.[5]

Michael Crichton war fünfmal verheiratet, viermal geschieden und Vater einer Tochter. Eine seiner Ehefrauen war die kanadische Schauspielerin Anne-Marie Martin. Er erlag am 4. November 2008 im Alter von 66 Jahren in Los Angeles einem Krebsleiden (malignes Lymphom).

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Marianne Koch

Marianne Elisabeth Koch (* 19. August 1931 in München) ist eine deutsche Ärztin und Buchautorin sowie ehemalige Filmschauspielerin. Ihren Durchbruch hatte sie 1955 als Dorothea „Diddo“ Geiss in Helmut Käutners Des Teufels General.

Frau im Besten Mannesalter | KOLORIERT | Marianne Koch | Deutsche Komödie – YouTube

In den Semesterferien 1950 wurde Koch von Regisseur Viktor Tourjansky entdeckt, der für seinen Film Der Mann, der zweimal leben wollte nach einem „herben Backfisch“ suchte. Ohne Schauspielstudium und Bühnenerfahrung überzeugte sie durch Ungezwungenheit und Spontaneität, so dass zahlreiche weitere, auch anspruchsvolle Rollen folgten.

Bis 1970 spielte Koch in rund 70 Filmen. Sie hatte einige internationale Auftritte. So war sie etwa 1954 die Partnerin von Gregory Peck im Spionagethriller Das unsichtbare Netz und spielte 1964 an der Seite von Clint Eastwood in dem Italo-Western Für eine Handvoll Dollar. Für ihre Darstellung der Dorothea „Diddo“ Geiss in Helmut Käutners Des Teufels General erhielt sie 1955 das Filmband in Silber für die Beste Nebendarstellerin. 1957 spielte sie in Vater sein dagegen sehr die Braut des fast 30 Jahre älteren Heinz Rühmann. 1963 verkörperte sie in dem Straßenfeger Tim Frazer von Francis Durbridge die weibliche Hauptrolle. Erfolg hatte sie vor allem als verlässlicher Kumpeltyp im deutschen Film, als patente Landärztin (1958) und als Die Journalistin in der gleichnamigen Fernsehserie (1970). Koch, die nach eigener Bekundung „die ‚brave Frau‘ des Deutschen Films“ war, „weil mich das Publikum so haben wollte“, durchbrach dieses Klischee 1968 in der Rolle einer freimütigen Lesbe in Schreie in der Nacht.

https://www.youtube.com/watch?v=FXpXEKO7ORQ
interview in TV BR

Zudem gehörte sie zur Stammbesetzung des TV-Ratespiels Was bin ich? mit Robert Lembke. Das gesamte Rateteam erhielt 1967 die Goldene Kamera. Von 1974 bis 1982 war sie Moderatorin der Talkshow 3 nach 9. Viele Jahre trat sie im Werbefernsehen für ADO-Gardinen („die mit der Goldkante“), GilletteJacobs-Kaffee, Martini und Lux-Seife auf. In den Jahren des Wirtschaftswunders war Marianne Koch eines der bekanntesten Gesichter der bundesdeutschen Werbebranche.

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Pardis Sabeti

Pardis Christine Sabeti (Perserin: پردیس ثابتی; geboren 25. December 1975) ist eine iranische computational-Biiologin, Ärztin und Evolutions-Genetikerin.. Sie entwickelte eine bioinformatisch-statistische Methode, die Genomabschnitte identifizieren kann, die Aussagen über die Evolution, auch von Erkrankungen treffen kann.

Mit ihrer Band ThousandDays, für die sie Songs und Texte schreibt, die sie als Sängerin, Gitarristin aufführt, tritt sie regelmäßig auf.

In einem einzigartigen Projekt zu Ebola-Viren in Nigeria leistete sie humanitäre Hilfe und konnte die erfolgreiche Behandlung von Tausenden erreichen.

Sabeti, who grew up listening to Pearl Jam and Nine Inch Nails, fronts and writes songs for Thousand Days, which blends alt rock and what one critic calls “guitar-heavy pop music.” The band’s fourth album came out this year.

She had been working with deadly viruses in Nigeria, see portrait film:

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Alexander Fischer

Alexander Fischer ist 1967 in Lindlar / Nordrhein Westfalen geboren. Seit 2008 ist er mit Heike Fischer verheiratet und 2011 kam seine Tochter zur Welt.

Die Gitarre ist neben den Zähnen die zweite große Leidenschaft von Alexander Fischer. Er ist einer von fünf Mitgliedern der Rockband Zenobia, die sich 1993 gründete und zwei CDs veröffentlicht hat.

Er schreibt an Wolfgang: „Außer der Zahnmedizin gehört mein Herz der Musik! Ich spiele seit 34 Jahren Gitarre, komponiere seit ich 10 bin, und habe eine Band, die herrlich altmodische Musik im Stil von Genesis, Yes, King Crimson und Pink Floyd spielt..und das überaus erfolglos! 😉
zu sehen und hören unter: www.zenobia-music.de
Darüberhinaus koche ich verdammt gerne, esse und trinke gern, und strampel mir die anfallenden Pfunde im Sportstudio ab…
Geld geb ich aus für Musik, Gitarren(bei letzten Schätzungen waren es 22!), Mode, und meinen 17 Jahre alten Sportwagen aus Stuttgart…
Ich würde mich freuen auf diese Weise einfach und ungezwungen ein paar nette Leute kennenzulernen, mit denen man sich über Interessen austauschen, feiern, oder in einer fremden Stadt mal auf einen Kaffee oder Wein verabreden kann.
Wenn noch eine gute Geschäftsidee dabei herausspringt – um so besser ;-)“

Zenobia – Try To Wake Up?
https://www.discogs.com/de/release/1844234-Zenobia-Delayed
Rocking Chair · Zenobia October ℗ Zenobia Released on: 1999-04-24 Composer: Alexander Fischer Lyricist: Alexander Fischer
https://www.discogs.com/de/release/4469792-Zenobia-October

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Justinus Kerner

Justinus Andreas Christian Kerner, ab 1850 von Kerner, (* 18. September 1786 in Ludwigsburg; † 21. Februar 1862 in Weinsberg) war ein deutscher Arzt, medizinischer Schriftsteller und Dichter.

Sein Stil wird als schlicht und innig beschrieben, wobei sich in seinen Werken sowohl Wehmut als auch Humor und echte Herzensfrömmigkeit finden. Einige seiner Gedichte sind sehr bekannt, auch als Lieder, etwa Der reichste FürstWanderlied („Wohlauf! Noch getrunken den funkelnden Wein!“) oder Der Wanderer in der Sägmühle, wenn auch oft nicht bewusst ist, dass es sich um Gedichte Kerners handelt. Der Liedzyklus Zwölf Gedichte von Justinus Kerner für Singstimme und Klavier op. 35 von Robert Schumann aus dem Jahr (1840) wird auch heute noch häufig in den Konzertsälen aufgeführt.

Kerners Freude am Grotesken zeigt sich in seinen „Klecksographien“. Quelle dieser Beschäftigung waren die „Tintensäue“, die zuweilen auf die Briefe und Manuskripte des fast erblindeten Dichters fielen. Durch Faltung des Papiers erzeugte er aus den zerdrückten Tintenklecksen abstrakte Zeichnungen, denen er mit ein paar zusätzlichen Federstrichen eine narrative Darstellung zu geben versuchte. Das von ihm aus Klecksographien zusammengestellte „Hadesbuch“ ist in Urschrift im Schiller-Nationalmuseum in Marbach am Neckar erhalten. Der Schweizer Psychoanalytiker Hermann Rorschach benutzte zu Beginn des 20. Jahrhunderts solche „Zeichnungen“ seiner Patienten in dem nach ihm benannten und stets umstrittenen Rorschachtest zur Bestimmung von Wahrnehmungsvermögen, Intelligenz und emotionalen Charakteristika.

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Luis Alposta

Luis Alposta (n. Buenos Aires el 30 de junio de 1937), médicopoeta y ensayista argentino.

Luis Alposta hat bei etlichen Radioprogrammen mitgewirkt und Dutzende Bücher geschrieben, viele seiner Gedichte sind -vor Allem als Tango- von Musikern vertont und aufgeführt worden (siehe wikipedia-Link):

Tango del Vampiro – Letra de Luis Alposta – 22/X/98.

Luis Alposta (n. Buenos Aires el 30 de junio de 1937), médicopoeta y ensayista argentino. Fueron sus padres Alejandro Alfredo Alposta y Ángela Dina Montanaro. En 1984 se casa con Leonor Virginia Castiglione, con quien tiene cuatro hijos: Luis, Ignacio, Emilio y Virginia. Sus poemas, traducidos al francésinglésitaliano y japonés, figuran en numerosas antologías y han sido musicalizados por Edmundo RiveroRosita QuirogaOsvaldo Pugliese y Daniel Melingo entre otros. Prologuista, conferencista, autor de numerosas comunicaciones académicas sobre el lunfardo y el tango y de colaboraciones varias en periódicos, revistas literarias y programas radiales.

Luis Alposta @ tango congress

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