Zeilinger studierte bis 1975 Medizin an den Universitäten Würzburg und Berlin. Seit 1983 praktiziert er in einer sportmedizinischen Gemeinschaftspraxis in Berlin.
Als Autor publiziert er vornehmlich zu Karl May (1842–1912), dem immer noch auflagenstärksten deutschen Schriftsteller. 1999 erregte er mit seiner These Aufsehen, dass Karl May in seiner frühen Jugend nicht an Blindheit erkrankt war.
Johannes Zeilinger, geboren 1948, studierte Medizin in Würzburg und Berlin, wo er seit 1983 als niedergelassener Arzt tätig ist. Promotion zur Psychopathologie Karl Mays, anschließend zahlreiche Veröffentlichungen als Autor und Herausgeber zu Karl May, aber auch zur Kulturgeschichte Zyperns, zu Lya de Putti sowie zu Frederick A. Cook.
Der unerfüllte Wunsch des jungen Karl May, Arzt zu werden, hat in seiner Romanwelt zahlreiche Spuren hinterlassen. Dort brilliert nicht nur Karl Sternau mit seiner umfassenden ärztlichen Kunst, auch Kara Ben Nemsi und Winnetou erstaunen mit ihren vielseitigen medizinischen Kenntnissen und Erfolgen. Zahlreich sind daher Krankenheilungen, die mal penibel recherchiert und mal fantasievoll ersonnen sind. Der Band ist mit seiner Auflistung all der medizinischen Episoden nicht zuletzt auch ein Spaziergang durch die Geschichte der Heilkunst und schließt überdies die komplexe Persönlichkeit des kreativen Schriftstellers in seine analytische Betrachtung mit ein.
„Ich kann mir nichts aus dem Bleistift herauskauen.“ So beschrieb B. Traven 1929 die Authentizität seiner Romanfiguren. „Andre können das vielleicht, ich nicht. Ich muss die Menschen kennen, von denen ich spreche. Sie müssen meine Freunde oder Begleiter oder meine Widersacher oder meine Nachbarn oder meine Mitbürger gewesen sein, wenn ich sie schildern will.“ Dieses Postulat galt auch, als der Autor 1948 dem Filmagenten Paul Kohner einen Stoff vorlegte, in dem er die Geschichte einer seltsamen Persönlichkeitsveränderung schildert. Der Fall der Mexikanerin Mercedes Ortega Lozano, versicherte Traven, habe sich tatsächlich so ereignet wie beschrieben, lediglich der Name der betroffenen Person sei seine Erfindung. Johannes Zeilinger analysiert die medizinischen Störungen dieser Figur, die Eingang in die mexikanische Filmgeschichte gefunden hat, und verortet sie im Kontext von Travens Biografie.
Dieses Buch erscheint in der Filmliteraturreihe „Filit“, die von Rolf Aurich und Wolfgang Jacobsen herausgegeben wird.
Dr. Nilson de Mello e Oliveira M.D. ophtalmologist from Brasile:
Sammelt Bierdosen seit 1975, als er im Rahmen eines Austauschprogramms in die USA ging. Er war der erste Brasilianer, der sich den Beer Can Collectors of America anschloss. Heute umfasst die Sammlung über 4.500 verschiedene Dosen aus mehr als 70 Ländern.
Geboren am 23. August 1923 in Söcking oberhalb von Starnberg am Starnberger See. In die Volksschule eingeschult 1929 in Krusemark in der Altmark, später in Thielbeer (0-3552) in der Nähe von Arendsee. In die Oberschule eingeschult 1935 in die Walddörferschule in Hamburg-Volksdorf. Abitur im Frühjahr 1942. 1942 eingezogen und nach 4 Monaten an die russische Front zwischen Witebsk und Smolensk. 1944 in russische Gefangenschaft. Am 9. November 1945 zurück in Hamburg-Volksdorf. Beginn des Philosophie-Studiums 1946, des Medizin-Studiums 1948. Zum Priester der Russischen Orthodoxen Kirche im Exil geweiht im Jahre 1950 (7.4.; Mariae Verkündigung, zugleich Karfreitag). Eheschließung mit Ruth Domsch am 12. Februar 1950. Als Priester war ich zuerst an der Bischofskirche in Hamburg, St. Prokop, später als Pfarrer im Auswanderungslager Wentorf; seit 1975 Pfarrer in Lübeck an der kleinen Kirche des seligen Prokop; in Hamburg zum ersten Wochenende im Monat zum Gottesdienst in deutscher Sprache. Taufen, Trauungen, Beerdigungen in Schleswig-Holstein und Hamburg.
Staatsexamen im Jahre 1952.
In den nächsten Jahren Tätigkeit am Ebenezer-Krankenhaus in Hamburg, später Vertretungen, Tätigkeit in den chirurgischen und psychiatrischen Universitätskliniken des Krankenhauses Eppendorf. Ab 9.2.1961 halbtags beschäftigt im Hafen- und Flughafenärztlichen Dienst in Hamburg, Seewartenstraße 9a. Am 16.10.62 Verlängerung des Vertrages, erneute Verlängerung am 1.2.63. Ab 1.4.64 eine ganztägige Tätigkeit. Am 1.1.66 erneut Verlängerung des Vertrages. Promoviert: 30.4.68 („Sozialhygienische Erhebungen zur Problematik der Freizeit der Seeleute“). Am 1.7.67 Übernahme ins Beamtenverhältnis. 1968 im Auftrage der WHO Besuch der Häfen an der Nordsee: Amsterdam, Rotterdam, London, Liverpool, Oslo, Göteborg, Kopenhagen. Am 1.11.71 Obermedizinalrat im Hafen- und Flughafenärztlichen Dienst. 19.12.1978 Medizinaldirektor im Hafen- und Flughafenärztlichen Dienst und in der zentralen Beratungsstelle der Überwachung der Prostitution beiderlei Geschlechts im Großraum Hamburg. Dort tätig von 1978 bis zum 31.8.1988, gleichzeitig stellvertretender Direktor des Hafen- und Flughafenärztlichen Dienstes. Vom 31.8.88 bis 31.8.90 Direktor des Hafen- und Flughafenärztlichen Dienstes als wissenschaftlicher Angestellter. Ab 1.1.1977 tätig im betriebsärztlichen Dienst des Hapag-Lloyd-Konzerns, teilweise als Leiter des betriebsärztlichen Dienstes, teilweise als Arzt im betriebsärztlichen Dienst auch über den 31.8.90 weiterhin im betriebsärztlichen Dienst der Hapag-Lloyd AG (bis 31.3.96). Bis heute: Als orthodoxer Priester Gottesdienst in Lübeck, Schleswig-Holstein und Hamburg; Vorträge aus der Welt der Orthodoxie in der BRD und nach 1980 auch in Mecklenburg-Vorpommern. Als Arzt Fortbildung für Schiffsoffiziere und Begasungstechniker, zu hygienischen und aktuellen medizinischen Fragen (Organtransplantation, Gentechnik, Aids). gestorben 2005
Der Arzt aus Maine, freut sich, dass seine Arbeit erneut auf der Seite für Kurzgeschichten „Sixfold“ erscheint. Seine Geschichten erschienen zuvor in Nimrod, Bellevue Literary Review, Hospital Drive, Madison Review und Crab Orchard Review, und das erste Kapitel seines (bisher unveröffentlichten) Romans May We Waken One by One wurde in Silk Road veröffentlicht.
Poetry Literary magazines – The Café Review, Kennebec, Northern New England Review, Potato Eyes Medical journals – Annals of Internal Medicine, Archives of Internal Medicine, JAMA, Journal of General Internal Medicine, Journal of Medical Humanities, The Western Journal of Medicine
Essays “A roster of twentieth-century physicians writing in English,” Literature and Medicine 13, No. 2 (1994): 284-305 “Telling tales out of school – Portrayals of the medical student experience by physician-novelists,” Journal of Medical Humanities 17, No. 4 (1996): 237-254 “Hospitalists and officists: Preparing for the future of General Internal Medicine,” Journal of General Internal Medicine 14 (1999): 182-185
Crossword Puzzles Los Angeles Times, November 1, 2003 New York Times, April 22, 2004
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Friedrich Schiller war der einzige Sohn eines auch als Wundarzt tätigen württembergischen Offiziers und wuchs mit seinen fünf Schwestern in Schwäbisch Gmünd, Lorch und später in Ludwigsburg auf. Dort besuchte er die Lateinschule und begann nach viermaligem Bestehen des Evangelischen Landesexamens am 16. Januar 1773 das Studium der Rechtswissenschaften auf der Karlsschule. Drei Jahre später wechselte er zur Medizin und wurde 1780[1] darin promoviert. Gleich mit seinem Theaterdebüt, dem 1782 uraufgeführten Schauspiel Die Räuber, gelang Schiller ein bedeutender Beitrag zum Drama des Sturm und Drang und der Weltliteratur.
Schiller auf der Flucht mit seinem Freund Andreas Streicher
Nach Abschluss seiner Ausbildung war er medizinischer Leiter in verschiedenen öffentlichen Einrichtungen und praktizierte in einer eigenen Klinik in Chelsea (Massachusetts).[1] Daneben schrieb er weiter Artikel für Zeitungen und Zeitschriften und veröffentlichte ab 1989 auch eine Reihe von Sachbüchern zum Thema Psychiatrie.
Größere Bekanntheit erlangte Ablow als psychiatrischer Gutachter bei Gerichtsprozessen, wodurch er auch zum häufigen Gast in Fernsehsendungen wie Oprah und Larry King Live wurde, wo er aktuelle Fälle und Ereignisse kommentiert und analysiert. Seine Popularität verhalf ihm sogar zu einer eigenen Fernsehshow, der Dr. Keith Ablow Show. Die Talkshow, die erstmals am 11. September 2006 gesendet wurde, wurde aber nach wenigen Monaten wieder aus dem Programm genommen, weil die Einschaltquoten die Erwartungen nicht erfüllten.
Neben Fachbüchern schreibt Keith Ablow seit 1997 auch an einer Serie von Kriminalromanen. Protagonist seiner Bücher ist der forensische Psychiater Frank Clevenger aus Massachusetts, der beim Lösen seiner Fälle die forensische Psychiatrie nutzt, die ein Fachgebiet von Ablow ist. Bis 2005 sind sechs Romane erschienen, von denen fünf auch auf Deutsch veröffentlicht wurden.
Keith Ablow ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in der Nähe von Boston.
Das Thüringer Ärzteorchester setzt sich zusammen aus musikbegeisterten Ärztinnen und Ärzten, Schwestern und Pflegern sowie Angehörigen anderer medizinischer Berufe. Das Orchester besteht seit 1997 und wird derzeit von Joan Pagès Valls geleitet, dem künstlerischen Leiter des Musikgymnasiums Belvedere in Weimar.
Erstmals musiziert das Orchester in der Meininger Stadtkirche. Es erklingt Franz Schuberts Sinfonie h-Moll („Unvollendete“), ein Concertino für Posaune von Ferdinand David und ein Werk des Meininger Komponisten Wolfgang Hocke.
Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um großzügige Spenden für die bevorstehende Sanierung der Meininger Stadtkirche gebeten.