Category Archives: TV-Doc

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Eckart von Hirschhausen

Eckart Axel von Hirschhausen (* 25. August 1967 in Frankfurt am Main[1]) ist ein deutscher Arzt, Fernsehmoderator, Kabarettist, Komiker, Webvideoproduzent, Schauspieler, Fernsehproduzent, Wissenschaftsjournalist und Schriftsteller. Der promovierte Mediziner und Honorarprofessor äußert sich auf allgemeinverständliche Art besonders zu gesundheitlichen Themen und seit 2019 zunehmend zu Themen rund um den Klimawandel.

Kabarettist

Während seiner Studienzeit sammelte Eckart von Hirschhausen erste Bühnenerfahrungen als Zauberkünstler und Varietémoderator (unter anderem im Wintergarten Berlin, Varieté et cetera Bochum, GOP Varieté-Theater Hannover und im Schmidt Theater in Hamburg).

Am 4. März 1995 trat der damals noch unbekannte Eckart von Hirschhausen in der Sendung Geld oder Liebe mit Jürgen von der Lippe auf.[13][14][15]

In der Kombination von wissenschaftlichen Inhalten und komödiantischer Darbietung entwickelte er das Medizinische Kabarett als neues Genre, bei dem er Wert auf die Themen Laienaufklärung und Gesundheitsförderung legt.[16] Zwischen 2001 und 2017 präsentierte er sechs Bühnenprogramme, zum Beispiel Wunderheiler – Wie sich das Unerklärliche erklärt, in dem er sich u. a. mit Medizin und Magie beschäftigt[17], sowie sein bisher letztes mit dem Titel Endlich!.

Seit 2011 produziert er mit Hellmuth KarasekJürgen von der LippeGuido CantzRalph Caspers oder Willi Weitzel CD-Projekte unter dem Titel Ist das ein Witz?

Am 14. November 2022 kündigte er das Ende seiner etwa 35 Jahre andauernden Bühnenlaufbahn für Ende März 2023 an.[18] Stattdessen will er sich zukünftig verstärkt dem Klimaschutz widmen.[19]

Zauberkünstler

Seit 1995 ist Hirschhausen Mitglied im Verein Magischer Zirkel von Deutschland. Bei Wettbewerbsveranstaltungen des Vereins gewann er mehrmals 1. und 2. Preise. 1999 gründete er zusammen mit Bernhard Wolff und drei weiteren Künstlern das „Think Theatre“, das eine Mischung aus Comedy und Zauberkunst bot.[20][21]

Journalist und Autor

Eckart von Hirschhausen, 2009

Nach seiner Ausbildung zum Arzt absolvierte er ab 1994 das Aufbaustudium Wissenschaftsjournalismus und schreibt seitdem als Gastautor für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften wie TagesspiegelWelt am Sonntag und Focus.[10] Als regelmäßiger Kolumnist war er für den Stern,[22] emotionPlayboyBerliner Morgenpost und Hamburger Morgenpost, das Magazin der AOK sowie Gehirn & Geist tätig. Seit 2018 arbeitet das Magazin Stern Gesund leben mit Hirschhausen zusammen und hat seinen Namen in den Titel aufgenommen.

Neben seiner Tätigkeit als Kabarettist begann 2007 seine Karriere als Buchautor. Ähnlich dem Medizinischen Kabarett kombinierte er die Themen Medizin und Humor miteinander. Seine beiden Bücher Die Leber wächst mit ihren Aufgaben und Glück kommt selten allein… führten monatelang die Spitze der Bestsellerlisten im Bereich Sachbuch an und machten ihn mit über 5 Mio. verkauften Exemplaren zum erfolgreichsten Sachbuchautor 2008 und 2009.[23] Im Oktober 2016 erschien sein Buch Wunder wirken Wunder – Wie Medizin und Magie uns heilen.

In seinem 2021 erschienenen Buch Mensch Erde! setzt er sich für nachhaltigen Gesundheits-, Klima- und Artenschutz ein.

Sänger

Fernsehmoderator

1997 hatte Eckart von Hirschhausen in der Sendung Casino Royal des WDR einen seiner ersten TV-Auftritte als zaubernder Barkeeper. Von 1998 bis 2003 moderierte er im HR-Fernsehen die wöchentliche Ratgebersendung Service: Gesundheit und von 2004 bis 2006 beantwortete er im ARDWissenschaftsmagazin W wie Wissen in der eigenen Rubrik Hirschhausen wills wissen die Fragen der Zuschauer. 2008–2010 moderierte er die Sendung Deutschlands größter Gedächtnistest. 2012 leitete er gemeinsam mit Vince Ebert die WDR-Sendung Der dritte Bildungsweg[25], moderierte im selben Jahr Prix Pantheon und wirkte in Die RTL Comedy Woche mit. Von 2012 bis 2014 moderierte er zusammen mit Barbara SchönebergerHubertus Meyer-BurckhardtBettina TietjenJudith Rakers und Giovanni di Lorenzo die von 2012 bis 2014 einmal jährliche Show Best of Talk im NDR.

2013 moderierte von Hirschhausen drei Folgen von Ist das ein Witz? und die einmalige Comedyshow Hirschhausen hilft!. Gemeinsam mit Bettina Tietjen führte er von September 2009 bis November 2014 einmal im Monat durch die NDR-Talkshow Tietjen und Hirschhausen.[26][27] Von 2010 bis 2023 moderierte er in der ARD die Wissensshows Frag doch mal die Maus[28][29] und seit Hirschhausens Quiz des Menschen (bis 2013: Das fantastische Quiz des Menschen).[23] 2017 moderierte er die Sendung Hirschhausens Check-up sowie deren Nachfolgesendung Hirschhausen im…. Seit 2020 moderiert er die Gesundheitsshow Hirschhausens Sprechstunde, zu der seit Herbst 2020 unter anderem der Podcast Hirschhausens Sprechstunde – Der Podcast im WDR 4 gehört. Seit 2021 moderiert Hirschhausen die Sendung Wissen vor acht. 2023 gab er die Wissensshow Frag doch mal die Maus an Esther Sedlaczek ab. Dafür erhielt er eine neue Show beim Ersten Deutschen Fernsehen: Was kann der Mensch? Die Hirschhausen-Show.

Daneben hatte er zahlreiche Gastauftritte in vielen bekannten Talkshows, Quizshows, Kabarett- und Comedy-Formaten bei ARD, ZDF, NDR, WDR etc.

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Jonathan Palmer

Jonathan Charles Palmer (* 7. November 1956 in London) ist ein Unternehmer und ehemaliger britischer Automobilrennfahrer. Er ist der Vater des Rennfahrers Jolyon Palmer.

Nach seinem Studium an der Hochschule in Brighton und seiner Promotion arbeitete Dr. Jonathan Palmer zunächst als Arzt in London. Etwa zur gleichen Zeit stieg er in den Motorsport ein. Er gewann 1981 die Britische Formel-3-Meisterschaft und 1983 die Europameisterschaft in der Formel 2 neben Mike Thackwell im Team mit einem RaltHonda.

Zwischen 1983 und 1989 war er für insgesamt 88 Rennen in der Formel 1 genannt, konnte sich bei vier Rennen jedoch nicht qualifizieren und nahm am Grand Prix von San Marino 1985 nicht teil. Er errang 14 WM-Punkte und als beste Platzierung einen 4. Rang. 1985 wechselte er von RAM zu Zakspeed. Sein letztes Formel-1-Rennen fuhr er 1989 in Japan. Danach bestritt er unter anderem noch einige Rallycross-Rennen mit einem Ford RS200.

Nach seiner Rennfahrerkarriere arbeitete er ab Mitte 1993 für einige Jahre bei der BBC als Fernsehkommentator, wo er den kurz zuvor verstorbenen James Hunt ersetzte.

1998 gründete Palmer die Rennserie Formula Palmer Audi, auch bekannt als Palmer Audi oder FPA, in der Monoposto-Fahrzeuge mit 1,8-Liter-Turbomotoren von Audi und einer Leistung von rund 300 PS zum Einsatz kommen. Bekanntester FPA-Eleve ist der frühere Formel-1- und Champ-Car-Pilot Justin Wilson, aber auch Fahrer wie Gary Paffett und Andy Priaulx sammelten in dieser Rennserie Erfahrungen.

MotorSport Vision, eine Firma unter der Leitung von Palmer, ist heute Eigentümerin und Betreiberin mehrerer Rennstrecken im Vereinigten Königreich, wie beispielsweise Brands HatchSnetterton CircuitCadwell ParkOulton Park und das Bedford Autodrome.

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Christine Theiss

Christine Anna Maria Theiss, geborene Hennig, (* 22. Februar 1980 in GreizBezirk Gera) ist eine deutsche Fernsehmoderatorin und ehemalige Kickboxerin, die von 2007 bis 2013 Profi-Weltmeisterin im Vollkontakt-Kickboxen war.

1984 siedelte Theiss mit ihren Eltern, einer Allgemeinärztin und einem Internisten, aus der DDR nach Bayreuth über. Dort besuchte sie die Grundschule und das Gymnasium Christian-Ernestinum, das sie 1999 mit dem Abitur abschloss. Im Anschluss arbeitete sie als Arzthelferin in der elterlichen Praxis in Bayreuth. Von 2001 bis 2007 studierte sie Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Im November 2007 beendete sie das Studium mit dem Staatsexamen, im Dezember 2008 promovierte sie zum Thema G-CSF-Therapie zur adjuvanten Behandlung des verzögert revaskularisierten Myokardinfarktes (STEMI) zur Dr. med.

Seit 2012 ist Theiss die Moderatorin der Abnehm-Show The Biggest Loser auf Sat.1. Ab 2012 war der Drehort Andalusien, seit 2019 ist es die griechische Insel Naxos. 2013 moderierte sie ebenfalls auf Sat.1 zusammen mit Oliver Pocher die Unterhaltungsshow Mein Mann kann. Im August 2013 nahm sie außerdem an der ProSieben-Show Schlag den Star teil und gewann. Seit dem Ende ihrer sportlichen Laufbahn ist sie als Ringreporterin für „ran Kickboxen“ und bis zum Verlust der Rechte 2017 auch für „ran Boxen“ in Sat.1 im Einsatz. 2014 moderierte sie im Sat.1-Frühstücksfernsehen die Rubrik „Zuhause gesucht“. 2018 folgten in Sat.1-Bayern tägliche Gesundheitstipps in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Gesundheitsministerium. 2009 spielte Theiss die Rolle der Judith Stein in dem Spielfilm Die Jagd nach der Heiligen Lanze.

Theiss ist seit 2005 mit dem Kardiologen und CSU-Politiker Hans Theiss verheiratet. Im April 2016 kam ihre gemeinsame Tochter zur Welt.[1]

Christine Theiss ist ehrenamtlich in der Rettungshundestaffel des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) München e.V. als Hundeführerin und Ausbilderin tätig.[2] Seit Oktober 2014 sitzt sie ehrenamtlich im Bundesvorstand des ASB[3], seit 2018 ist sie die stellvertretende Bundesvorsitzende. Daneben ist sie seit 2015 die zunächst stellvertretende Vorsitzende und seit 2016 Vorsitzende der Arbeiter-Samariter-Stiftung. Im Frühjahr 2022 wurde sie in den Vorstand des Arbeiter-Samariter-Bundes München/Oberbayern e.V. gewählt.[4] Weiter engagierte sich Theiss von 2012 bis zu dessen Auflösung 2022 für den Verein „Power-Child e.V.“, der sich für die Prävention von sexuellem Missbrauch bei Kindern starkmachte.[5] Seit 2014 war sie die Schirmherrin[6] und unterstützte regelmäßig die Arbeit dieses Vereins. Sie war außerdem von 2011 bis 2017 Mitglied des Beirats der ProSiebenSat.1 Media SE.[7] Von Februar 2019 bis Februar 2021 war Theiss bis zur Änderung des Vertriebsweges die Herausgeberin des Fitnessmagazins „Fit for Fun“, das bei Hubert Burda Media erscheint.[8]

Die Sportlerin hat sich für die Oktober-Ausgabe 2014 des Playboys fotografieren lassen und war das Covergirl dieser Ausgabe.[9] Fotograf war Sacha Tassilo Höchstetter. Diese Ausgabe wurde zur bestverkauften Promi-Ausgabe des Playboys im Jahr 2014.[10]

Theiss hat im Zabert Sandmann Verlag drei Bücher veröffentlicht: The Biggest Loser, Besser leben – gesund abnehmen[11] über gesundes Abnehmen; Ich mach dich fit – ohne Geräte, nur mit deinem Körper[12] und „Pimp your running“ – Lauf dich stark mit meinem Power-Workout.[13]

Am 7. Juli 2008 erhielt Theiss den Bayerischen Sportpreis in der Kategorie „Hochleistungssportler plus“. Sie wurde von 2005 bis 2013 siebenmal von den Lesern der Abendzeitung zu „Münchens Sportlerin des Jahres“ gewählt.[14] Zudem wurde sie die „Sportlerin des Jahres 2013“ in ihrer Heimatstadt Bayreuth. 2015 erhielt sie die „Goldene Deutschland“ als beste Sportlerin.[15] 2018 wurde sie vom bayerischen Innenminister Joachim Hermann mit dem Ehrenpreis „Ehrenamt schafft Sicherheit“ ausgezeichnet.[16] 2022 erhielt sie ebenfalls vom bayerischen Innenminister die bayerische Staatsmedaille „Stern der Sicherheit“ für ihre Verdienste für den Arbeiter-Samariter-Bund.[17]

Im Rahmen des DFB-Pokalfinales am 1. Juni 2013 trug sie den Pokal während der Eröffnungszeremonie ins Stadion.

Als Theiss eine Freundin begleitete, die nicht allein zum Training gehen wollte, wurde ihr Interesse für das Kickboxen geweckt. Ihre Eltern bestärkten sie in ihren Ambitionen. Von 1988 bis 2000 erlernte sie das Semikontakt-Kickboxen im Karate-Dojo Aleksandar in Bayreuth, dabei wurde sie mehrfache Bayerische und Deutsche Jugend- und Juniorenmeisterin sowie 1998 Deutsche Meisterin. 2003 wechselte sie zum Vollkontakt-Kickboxen im Kampfsportzentrum Steko in München. Dabei wurde sie zunächst Deutsche Meisterin, Vize-Europameisterin, Vize-Weltmeisterin und 2005 Amateur-Weltmeisterin (WKA) in Niagara Falls (New York). Ab Anfang 2006 kämpfte Theiss als Profi-Kickboxerin. Sie wurde von den ehemaligen Kickbox-Weltmeistern Mladen und Pavlica Steko trainiert, Mladen Steko war zudem ihr Manager. Mit insgesamt 23 gewonnenen WM-Kämpfen in vier verschiedenen Weltverbänden (World Association of Kickboxing Organizations (WAKO), World Karate and Kickboxing Association (WKA), International Sport Karate Association (ISKA) und World Kickboxing and Karate Union (WKU)) gilt Theiss als weltweit erfolgreichste Profikickboxerin. Ab Januar 2011 hatte sie einen Exklusiv-Vertrag für die Übertragung ihrer Kämpfe mit Sat.1 (Steko’s Fight Night).

https://www.youtube.com/watch?v=hodyz84gOhE

Am 7. Dezember 2012 kämpfte sie zum ersten Mal nach den Regeln der Weltverbände ISKA und WKU. Der Kampf wurde im Studio Berlin Adlershof ausgetragen. Die Gegnerin war die 65 kg schwere Bosnierin Sanja Samardžić, die von ihr klar bezwungen wurde. Am 18. April 2013 kündigte sie ihr Karriereende zum Ende des Jahres 2013 an.

Mit dem Kampf gegen Olga Stawrowa am 7. Juni 2013 in München verlor sie ihren Weltmeistertitel in der WKU, behielt aber die Weltmeistertitel in den Verbänden ISKA und WKA. Mit dem Sieg bei ihrem letzten Kampf am 13. Dezember 2013 gegen Olga Stawrowa[21] in Bayreuth holte sie sich den WM-Titel in der WKU zurück und trat anschließend vom Leistungssport zurück

WM-Boxkämpfe

JahrTagGegner/KampfzielOrtWeltverbandErgebnisTypRunden
200725. Mai Rachel KirkhouseVilamouraWAKOSiegPunkteentscheidung5
8. Dezember Donatella PanuMünchenWKASiegTKO8. Runde
20088. März Grete HallMünchenWKASiegTKO3. Runde
31. Mai Maria KonstantelouStuttgartWKASiegPunkteentscheidung10
27. September Raquel GasparMünchenWKASiegTKO4. Runde
13. Dezember Kata SátorhegyiMünchenWKASiegTKO9. Runde
20096. März Stacey ParkerMünchenWKASiegPunkteentscheidung10
15. Mai Mar GuerreroPforzheimWKASiegTKO10
25. September Ana TomeMünchenWKASiegPunkteentscheidung10
5. Dezember Kate MintiensMünchenWKASiegTKO8. Runde
201020. März Caterina CurròMünchenWKASiegPunkteentscheidung10
15. Mai Maria PantaziKarlsruheWKASiegPunkteentscheidung10
4. September Iman Chairi GhbalouKölnWKASiegTKO6. Runde
20. November Olena OwtschynnikowaDresdenWKASiegK.O.6. Runde
201119. Februar Paola CappucciStuttgartWKASiegPunkteentscheidung10
28. Mai Lim Su-jeongMünchenWKASiegPunkteentscheidung10
26. August Marina ZuewaKarlsruheWKASiegPunkteentscheidung10
16. Dezember Martina MüllerováMünchenWKASiegK.O.2. Runde
20122. März Olja ŽerajićMünchenWKASiegPunkteentscheidung10
18. Mai Ania FuczMünchenWKASiegPunkteentscheidung10
7. Dezember Sanja SamardžićBerlinISKA / WKUSiegTKO4. Runde
201322. Februar Cathy Le-MéeMünchenWKUSiegTKO5. Runde
7. Juni Olga StawrowaMünchenWKUNiederlagePunkteentscheidung10
13. Dezember Olga StawrowaBayreuthWKUSiegPunkteentscheidung10

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GALA

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Botschafterin des Hundes | messager of the dog


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Helmut Pfleger

Helmut Pfleger (* 6. August1943 in Teplitz-SchönauSudetenland) ist ein deutscher Schachgroßmeister und Arzt.

Helmut Pfleger ist Sohn des pharmazeutischen Unternehmers Robert Pfleger. Er verbrachte seine Kindheit in Bamberg, studierte dann Medizin und wurde 1971 an der Universität München promoviert. Er war als Internist und Psychotherapeut in München tätig, bis er seine Praxis aus Altersgründen übergab.

Er organisierte über 30 Jahre lang die Ärzte-Schach-Meisterschaften, die meist jährlich stattfanden mit Hunderten von Docs.

Den meisten Schachinteressierten ist er durch seine häufigen Auftritte im Westdeutschen Rundfunk bekannt. Mehrere Jahrzehnte standen die WDR-Sendungen Pflegers für einen Großteil der Schach-Berichterstattung im deutschen Fernsehen. Früher moderierte er Telekollegsendungen im Bayerischen Fernsehen über ChemieBiologie oder Bewegungstherapie. Schachsendungen moderiert er seit 1977, oft gemeinsam mit Vlastimil Hort. Besonderen Stellenwert hatte dabei Schach der Großmeister von Claus Spahn, die live ausgestrahlte Übertragung der Partie um den Fernsehschachpreis, an der sich seit 1983 bekannte Spieler wie die Schachweltmeister Anatoli Karpow oder Wladimir Kramnik beteiligten. In der letzten Ausgabe am 22. August 2005 standen sich Pfleger und Hort selbst gegenüber und kommentierten für die Zuschauer ihre Züge. Auch moderierte Pfleger Spahns Schachlehrfernsehserie Schach – Zug um Zug.

1963 wurde Pfleger hinter Wolfgang Unzicker punktgleich Zweiter bei der Deutschen Meisterschaft in Bad Pyrmont. 1965 in Bad Aibling gewann er gemeinsam mit Unzicker die Deutsche Meisterschaft. Im gleichen Jahr wurde er Internationaler Meister, den Großmeistertitel errang er 1975. Bis Mitte der 1980er Jahre gehörte er zu den besten deutschen Schachspielern.

Im Jahr 1981 führte er während eines eigens zu diesem Zweck angesetzten Schachturniers in Grünwald sportmedizinische Untersuchungen an den Spielern durch, um zu belegen, dass es sich bei Schach um Leistungssport handelt.

Pfleger publizierte zahlreiche Schachbücher mit wechselnden Co-Autoren, darunter eine Reihe von Werken zu den Schachweltmeisterschaften von 1981 bis 1995. Zusammen mit Eugen Kurz und Gerd Treppner gab er im Jahr 2003 ein vom Deutschen Schachbund empfohlenes Lehrbuch Schach Zug um Zug heraus. In der Wochenzeitung Die Zeit verfasst er schließlich eine beliebte wöchentliche Kolumne zum Thema Schach, die erstmals am 5. November 1982, also vor mehr als vier Jahrzehnten erschien. Regelmäßige Schachkolumnen erscheinen auch im Deutschen Ärzteblatt sowie in der Welt. Außerdem veröffentlichte er für ChessBase drei DVDs Die schönsten Partien der Schachgeschichte sowie zwei DVDs Moderne Klassiker.

Pfleger wird bei der FIDE als inaktiv geführt, da er seit 1999 keine Elo-gewertete Partie mehr gespielt hat.

Pfleger ist vielfacher deutscher Nationalspieler. In den Jahren 1968 und 1970 spielte er bei den Mannschaftsweltmeisterschaften der Studenten jeweils am ersten Brett für Deutschland und erreichte 13 Punkte aus 19 Partien.[7] Zwischen 1964 und 1982 nahm er an sieben Schacholympiaden teil und erzielte dabei 54,5 Punkte aus 80 Partien.[8] Als bestes Ergebnis seiner Schachkarriere schätzt er seine 12,5 Punkte aus 15 Partien bei der Schacholympiade 1964 in Tel Aviv-Jaffa ein, bei der die bundesdeutsche Mannschaft einen dritten Platz erreichte und Pfleger selbst das beste Einzelergebnis am vierten Brett erzielte.[9] Bei der Schacholympiade 1974 in Nizza erreichte Pfleger das drittbeste Einzelergebnis am dritten Brett. Außerdem spielte er zwischen 1965 und 1983 bei vier Mannschaftseuropameisterschaften[10] sowie 1985 bei der Mannschaftsweltmeisterschaft.

Pfleger führte seit >30 Jahren Ärzte-Schachmeisterschaften durch. Der diesbezügliche Verein ist so abweisend, wie keine anderen Docs in DIESEM Web und verbieten die Übernahme von Fotos. Diese können Sie jedoch überreichlich beim Deutschen Ärzteblatt studieren, das die Ärzte-Meisterschaften durchgehend begleitet hat:

https://www.aerzteblatt.de/search?q=schachmeisterschaft

wikipedia DE
wikipedia EN

ÄrzteSchach.de | DoctorsChess.de

80. Geburtstag | 80th birthday laudatio

Great interview in TV BR Bayerischer Rundfunk

game against Karpov
Schachkolumne DIE ZEIT

FIDE Profile


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Sheila Malek

Sheila Malek, geboren 1981, ihre Laufbahn als Schauspielerin begann schon im Kindesalter. Mit ihren persischen Wurzeln und einer großen und bunten Familie, aus der auch im Iran viele Schauspieler hervorgingen, fühlte sie sich der Schauspielerei von Anfang an verbunden.
Dennoch verfolgte sie zunächst ihren anderen Traum, Ärztin zu werden und nahm nach dem Abitur das Medizinstudium auf.
Parallel ergaben sich erste größere Schauspielrollen sowie Engagements als Moderatorin und Model, womit sie ihr Studium finanzierte.

„Schmutziger Süden“: Regisseur Klaus Lemke zusammen mit den beiden Hauptdarstellerinnen, Sheila Malek (l.) und Indira Madison (r.).
 (Foto: Klaus Lemke)

Neben dem Studium frönt die junge Ärztin, die eine professionelle Tanzausbildung genossen hat, ihrer zweiten Leidenschaft, der Schauspielerei. Schon in ihrer Schulzeit habe sie das Theater fasziniert, erzählt sie, während des Studiums dann besserte sie ihre Haushaltskasse durch kleinere Rollen in Werbefilmen sowie als Moderatorin in Talkrunden auf. Dabei wäre es vielleicht geblieben, wenn sie nicht auf der Straße einem älteren Herrn begegnet wäre…

„Ich hatte mich mit einer Freundin in Schwabing verabredet, es war Samstagmorgen, und wir wollten shoppen gehen, da hat uns der Herr Lemke angesprochen“, erzählt Sheila Malek. „Er sagte gleich, du musst in meinem nächsten Film mitspielen, das kam mir zunächst sehr suspekt vor. Ich habe das nicht ernst genommen, ich kannte ihn ja gar nicht. Zu Hause habe ich ihn dann aber doch gegoogelt und gesehen, dass er ein bekannter Regisseur ist.“

Eigenschaften wie Gewissenhaftigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Eigeninitiative und Kreativität, die sie als angehende Plastische Chirurgin benötigt, kamen auch ihrer Laufbahn vor der Kamera zugute.
Was folgte waren Schauspielrollen bei TV –Produktionen und Imagefilmen, z.T. auch in ihrer Muttersprache persisch.

Derzeit arbeitet Sheila als Ärztin an der Uniklinik München und widmet sich nebenbei ihrer zweiten Leidenschaft, der Schauspielerei.

  • Miss Bayern 2001

web

profile cast forward

Artikel | article Ärztezeitung


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Madan Kataria

Dr. Madan Kataria ist der Begründer der Lachyoga Bewegung, der Initiator des Weltlachtags der Lachclub-Bewegung, wird auch als Lach-Guru und auch der Guru des Kicherns bezeichnet. Madan Kataria ist ein Arzt aus Mumbai (Bombay) in Indien, der 1995 die Lachyoga Bewegung initiert hat. Aus einer Gruppe von nur fünf Menschen, mit denen alles in einem öffentlichen Park in Mumbai begonnen hat, hat sich eine weltweite Bewegung mit tausenden Lachyoga-Clubs in mehr als 65 Ländern entwickelt.

Madan Katarias Lachen ist unverkennbar

Madan Kataria reist durch die ganze Welt, um in Vorträgen, Seminaren, Kongressen, Menschen zum Lachyoga zu inspirieren. Er tritt auf in Firmen, Konzernen, Unternehmen, auch in Parlamenten, auf. Durch Auftritte in Fernsehen und Radio verbreitet er die Botschaft des Lachyoga.

Lachyoga ist das bedingungslose Lachen. Grundlos, ohne äußeren Anlass, oft auf Verabredung, lachen Menschen. Es gibt bestimmte Lachyoga Übungen, um das Lachen zu initieren. Nachdem zunächst durch Huhu Hahaha und andere Laute ein Lachen imitiert wird, kommt das Lachen immer natürlicher und authentischer rüber. Schließlich lachen alle zusammen, kringeln sich vor Lachen und Freude.

web laughter-yoga | Lachyoga

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Carlos Manuel Vieira Reis

Carlos Manuel Vieira Reis (*19. Januar 1935 in Chaves, Portugal) ist ein portugiesischer Arzt, Schriftsteller, TV- und Radiomoderator und Präsident der UMEM – Union Mondial dos Escritores Medicos.

Er studierte neben Medizin auch Psychologie und Philosophie. Er ist vielseitig interessiert mit Geschichte, Literarut, ist Kunstsammler und führte über viele Jahre Fernseh- und wöchentliche Radiosendungen «Poesia, Música e Teatro – Trilogia necessária» durch.

Ein Auszug aus seinen Büchern und Schriften:

«Prazer em conhecê-lo» – novel
«O prazer foi todo meu» – novel
«50 poemas de amor, angústia e morte» – poetry
«História da Medicina Militar Portuguesa» – 2 volumes – 1350 pages – 2004 – history «Minhas senhoras e meus senhores» – 480 pages – 1998 – history
«História da Associação Portuguesa de Urologia» – 586 pages – 2003 – history
«A influência da medicina militar nos séculos XVIII e XIX» – 430 pages – Award Abel Salazar 1997 – essay
«Um rio de vinho, um rio de sangue» – translated for spanish, french, english, italian, german and japonese language – Award Cesare Pavese – Italy 1989 – essay
«Crónica de um enigma» – Award Fialho de Almeida – 1997 – romance
«Ponto sem nó» – 2000 – romance
«História da Ordem dos Médicos – passado e presente» – 845 pages – 2004 – history

Carlos Manuel Vieira Reis (*19. Januar 1935 in Chaves, Portugal) has been married to Maria de Lurdes Frimer, a teacher.

He studied medicine in Coimbra and Lisboa and specialized in Surgery. In addition he studied also Tropical Diseases, Sportive Medicine, Psicology and Philosophy.

Carlos Vieira Reis is a multi-interested personality, with several intellectual activities, like historical research, literature, art collector, radio and television activities.

He had a weekly radio program, named «Poesia, Música e Teatro – Trilogia necessária»

He had a diary program on Television Independent (TVI) named «Rica Saúde» during 1993

And recently he had a weekly program on Television by cable (TV Saúde), named «E, se eu vos contasse?» – 35 distincts programs.

Carlos Vieira Reis is also a writer and had published several books , novels, poetry, history of medicine, essay and romance.
«Prazer em conhecê-lo» – novel
«O prazer foi todo meu» – novel
«50 poemas de amor, angústia e morte» – poetry
«História da Medicina Militar Portuguesa» – 2 volumes – 1350 pages – 2004 – history «Minhas senhoras e meus senhores» – 480 pages – 1998 – history
«História da Associação Portuguesa de Urologia» – 586 pages – 2003 – history
«A influência da medicina militar nos séculos XVIII e XIX» – 430 pages – Award Abel Salazar 1997 – essay
«Um rio de vinho, um rio de sangue» – translated for spanish, french, english, italian, german and japonese language – Award Cesare Pavese – Italy 1989 – essay
«Crónica de um enigma» – Award Fialho de Almeida – 1997 – romance
«Ponto sem nó» – 2000 – romance
«História da Ordem dos Médicos – passado e presente» – 845 pages – 2004 – history

Blog UMEM

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Günter Gerhardt

Günter Gerhardt (*1947) ist ein Deutscher Fernseharzt, der außerdem Chef der KV – Kassenärztlichen Bundesvereinigung war. Er betreibt ein Videoportal für Senioren in RLP – Rheinland-Pfalz.

Er ist im Verlauf seiner Medienkarriere auf vielen Fernsehsendern, darunter im ZDF, 3sat, WDR und RTL, zu sehen gewesen – Dr. med. Günter Gerhardt. Zurzeit moderiert er unter anderem bei SWR4 den „Gesundheitstipp“, im ZDF „PRAXIS täglich“ und in 3sat die „Teletipps vom Hausarzt“. In der Regel sind es kleinere Beiträge von jeweils drei bis fünf Minuten, etwa im „Fernsehgarten“ oder bei „PRAXIS mobil“, wobei man stets die „Quote“ im Blick behalten müsse. Diese generiert sich aus einem überwiegend weiblichen Zuschauerpublikum mit dem Schwerpunkt auf den mittleren und älteren Jahrgängen.

Er hat auch Humor und singt mit einer Mainzer Karnevalsband….
He also has humour and sings with the Mainz carneval band…..

Deutsches Ärzteblatt

youtube

work


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Joe Bausch

Tatort Köln: Freddy Schenk (Dietmar Bär), Joseph Roth (Josef Bausch-Hölterhoff) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, von links) sind ein eingespieltes Team. Foto:WDR

Joe Bausch (eigentl. Hermann-Joseph Bernhard Anton Maria Bausch-Hölterhoff; * 19. April 1953 in Ellar) ist ein deutscher ArztAutorSchauspieler und Hörbuchsprecher.

Bausch-Hölterhoff wurde in Ellar (heute Gemeinde Waldbrunn (Westerwald)) als ältester Sohn eines Landwirtsehepaares geboren.[1] In seiner Kindheit war er Messdiener.[2] Im Jahr 1975 leistete er seinen Grundwehrdienst ab.[3] Er studierte an der Universität zu Köln und an der Philipps-Universität Marburg TheaterwissenschaftPolitikwissenschaftGermanistik und Rechtswissenschaften. Es folgte ein Studium der Medizin an der Ruhr-Universität Bochum, das er 1985 mit dem Examen abschloss.[4] Bausch ist seit 1986 verheiratet und hat eine Tochter.

Joe Bausch sammelte seine ersten Schauspielerfahrungen in der Theatergruppe um Roland Rebers Theaterpathologisches Institut (TPI) zu Beginn der 1980er Jahre. Zum Ensemble gehörte auch Jochen Nickel. In der Schulenburg in Hattingen und zuletzt im Hilpert Theater in Lünen fanden Stücke wie Mister Buffo nach Dario FoMein Traum …Hotel der verlorenen TräumeUnd sie legten den Blumen Handschellen an nach Fernando Arrabal ein breites, überregionales Publikum. Auf der Bühne war Bausch zuletzt 1993 im Prinzregenttheater Bochum zu sehen. Gemeinsam mit Ingo Naujoks trat er in der Wiederaufnahme des Zweipersonenstücks Oui nach Gabriel Arout (Premiere 1986) auf, das die letzte Nacht von zwei Gefangenen in einem Gestapo-Gefängnis erzählt.

Joes erster „Tatort“-Einsatz ist legendär und hat bis heute Folgen. Die viel beachtete Folge „Manila“ lenkte den Blick von Joe Bausch und seinen Kommissar-Kollegen Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär auf das Schicksal philippinischer Straßenkinder. Das „Tatort“-Trio gründete den Verein „Tatort – Straßen der Welt“, der sich weltweit für Kinderrechte einsetzt.

In dieser Zeit blickte er in seelische Abgründe, erlebte Suizide, Selbstverstümmelungen und Tragödien. Über diese Erfahrungen berichtet er in seinem Buch „Knast“. Im August 2021 soll sein neues Buch „Wieder frei“ veröffentlicht werden. Mit der Psyche von Menschen, die zu Mördern werden, beschäftigt Joe Bausch sich auch in seinem spannenden Podcast „Im Kopf des Verbrechers“.

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Rolf Spangenberg

Noch bis vor fünf Jahren betreute er die Online-Tierarztpraxis des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe. Im Laufe der Jahre unterstützte er den Verband immer wieder als tierärztlicher Berater. 

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