Category Archives: KunstDocs

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Hannes Lindemann

Hans-Günther[1] „Hannes“ Lindemann (* 28. Dezember 1922; † 17. April 2015[2]) war ein deutscher ArztSegel-PionierKanute und Autor, der durch Atlantiküberquerungen mit sehr kleinen Booten bekannt wurde.

Interview WDR5 zum 90. Geburtstag 2012 und Bericht.

Er testete von 1955 an in mehreren Selbstversuchen die Möglichkeiten, die ein Schiffbrüchiger hat, unter extremer psychischer und physischer Belastung auf hoher See zu überleben. 1955 befuhr er in einem 7,70 m × 0,70 m großen und etwa 600 kg schweren, eigens in Liberia gefertigten Einbaum, der Liberia, und im folgenden Jahr mit einem noch kleineren Faltboot (5,20 m × 0,87 m, 27 kg), der Liberia III, den Atlantik.

Lindemann rüstete dazu ein handelsübliches zweisitziges Klepper-Faltboot vom Typ Aerius II mit 60 Lebensmittel-Konserven, 96 Milch- und 72 Bierdosen sowie 3 Litern Wasser aus und überquerte den Atlantik von den Kanarischen Inseln bis St. Martin auf den Niederländischen Antillen. Da er zwar zur Navigation einen Sextanten, für Ruhepausen einen Treibanker und zum Fischfang Angelzubehör mitführte, auf einen Kocher jedoch verzichtete, verzehrte er die gefangenen Fische roh. Lindemann weckte Zweifel an der seinerzeit diskutierten These Alain Bombards, Schiffbrüchige könnten ihren Trinkwasserbedarf allein aus dem Salzwasser oder dem Fleisch gefangener Fische decken: Er überlebte nur durch die Zufuhr von zusätzlich aufgefangenem Regenwasser. In den 72 Tagen der Atlantiküberquerung verlor er 25 Kilogramm Körpergewicht und überstand mehrere Orkane und zweimaliges Kentern. Er führte seinen Erfolg auf die sorgfältige mentale Vorbereitung seiner Reise durch autogenes Training und Autosuggestion zurück.

Lindemann war anschließend als Buchautor erfolgreich: Allein über den Ozean ist die logbuchartige Reportage seiner ersten Fahrten, Ein Mann, ein Boot, zwei Kontinente beschreibt die Erfahrungen einer dritten Atlantikquerung 1960 und resümiert dabei Gespräche mit afrikanischen Staatsmännern und mit Albert Schweitzer, mit dem er eine Zeit lang in Lambaréné (Gabun) als Arzt zusammenarbeitete. Er verfasste mehrere Werke zum Thema Autogenes Training, arbeitete als Gesundheitspädagoge für das Deutsche Rote Kreuz und hatte einen Lehrauftrag an der Universität Bonn zu den Themen Autogenes Training und Psychohygiene. Seine Ratgeber erschienen in zahlreichen Auflagen.

Hannes Lindemann lebte zuletzt in BonnBad Godesberg
Wolfgang Ellenberger hat einmal ein Telefonat mit ihm geführt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hannes_Lindemann

https://www.yacht.de/yachten/klassiker/hannes-lindemann-mit-dem-faltboot-ueber-den-atlantik


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Uwe H. Krieger

3Steps (Kai H. Krieger, Joachim Pitt und Uwe H. Krieger) in ihrem Gießener Atelier (2014)

Uwe H. Krieger (rechts) alias Doc Nova entdeckte 1997 sein Interesse für Graffiti Art und Street Art. Mitte der 2000er Jahre etablierte er eine Agentur für Graffiti Kunst und Mural Art. Er studierte in den Jahren 2001 bis 2008 Humanmedizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen und in Zürich. Von 2008 bis 2011 promovierte er zum Doktor der Humanmedizin Dr. med. im Jahr 2012 an der Justus-Liebig-Universität Gießen.[16] Uwe H. Krieger ist freischaffender Künstler, Arzt, Mit-Gründer einer Kreativagentur und Co-Kurator des Kulturprojektes River Tales.

3Steps [θriː stɛps] ist ein Künstlerkollektiv der Zwillinge Kai Harald und Uwe Harald Krieger (* 15. März 1980 in Gießen) sowie von Joachim Pitt (* 8. Dezember 1980 in Gießen).

Die Arbeiten von 3Steps sind in großen Teilen der Mural Art und Street Art zuzuordnen.[1][2] Ihre Werke bestechen durch knallige Farben und der zeitgenössischen Reflexion einer modernen Gesellschaft.[3]

3Steps Telephone Gemälde, 2014.

Im November 2014 wurde 3Steps von der Bundesregierung mit dem Preis und dem Titel Kultur- und Kreativpilot Deutschland ausgezeichnet.[4][5] Das 3Steps-Kollektiv lebt und arbeitet in Gießen (Hessen).

https://de.wikipedia.org/wiki/3Steps


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Charles Bell

Sir Charles Bell (* 12. November 1774 in Doun in Monteath/Edinburgh; † 28. April 1842 in Hallow Park/Malvern Hills bei Worcester) war ein schottischer Chirurg, Anatom, Physiologe, Neurologe, Künstler und philosophischer Theologe. Er ist bekannt für die Entdeckung des Unterschieds zwischen sensorischen und motorischen Nerven im Rückenmark. Er ist auch für die Beschreibung der Bell-Lähmung bekannt.

Charles Bell wurde am 12. November 1774 in Edinburgh als vierter Sohn von Reverend William Bell, einem Geistlichen der Episkopalkirche von Schottland, geboren. Sein Vater starb 1779, als er fünf Jahre alt war. Seine Mutter hatte daher einen besonderen Einfluss auf sein frühes Leben und brachte ihm Lesen und Schreiben bei. Darüber hinaus förderte seine Mutter Charles‘ künstlerische Begabung, indem sie ihm regelmäßigen Zeichen- und Malunterricht bei David Allan, einem bekannten schottischen Maler, finanzierte.

The Maniac – Charles Bell

Während seines Studiums besuchte Bell die Vorlesungen von Dugald Stewart zur spirituellen Philosophie. Diese Vorlesungen hatten großen Einfluss auf Bell, denn einige von Stewarts Lehren finden sich in Bells späteren Werken in einer Passage seiner Abhandlung über die Hand wieder.[1] Zusätzlich zu den Anatomiekursen belegte Bell einen Zeichenkurs, um seine künstlerischen Fähigkeiten zu verfeinern.

Während Bell seine Fähigkeiten als Chirurg entwickelte, interessierte er sich auch für ein Gebiet, das Anatomie und Kunst verband. Sein künstlerisches Talent zeigte sich, als er seinem Bruder half, ein vierbändiges Werk mit dem Titel „Die Anatomie des menschlichen Körpers“ fertigzustellen. Charles Bell verfasste und illustrierte die Bände 3 und 4 1803 vollständig und veröffentlichte 1798 und 1799 seine eigenen Illustrationen in einem System von Sektionen.[6] Darüber hinaus nutzte Bell seine klinische Erfahrung und sein künstlerisches Auge, um sein Hobby zu entwickeln, interessante medizinische Fälle in Wachs zu modellieren. Er baute eine umfangreiche Sammlung auf, die er sein Anatomisches Museum nannte. Einige Stücke davon sind noch heute in der Surgeon’s Hall zu sehen.

Eine Reihe von Entdeckungen erhielt seinen Namen:

Bellscher Nerv (äußerer Atemnerv): Der lange Brustnerv.
Bell-Lähmung: Eine einseitige idiopathische Lähmung der Gesichtsmuskulatur aufgrund einer Läsion des Gesichtsnervs.
Bell-Phänomen: Ein normaler Abwehrmechanismus – eine Aufwärts- und Auswärtsbewegung des Auges, die auftritt, wenn eine Person die Augen gewaltsam schließt. Klinisch ist dies bei Patienten mit einer Lähmung des Musculus orbicularis oculi (z. B. Guillain-Barré-Syndrom oder Bell-Lähmung) erkennbar, da das Augenlid beim Versuch, das Auge zu schließen, angehoben bleibt.[24][25]
Bell-Spasmus: Unwillkürliches Zucken der Gesichtsmuskulatur.
Bell-Magendie-Gesetz oder Bellsches Gesetz: Besagt, dass der vordere Ast der Spinalnervenwurzeln nur motorische Fasern und die hinteren Wurzeln nur sensorische Fasern enthalten.[26]
Charles Bell House, Teil des University College London, wird für Lehre und Forschung in der Chirurgie genutzt


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Hans Greuel

Geburtsstadt Düsseldorf
Kunststudium an der Académie Royale des Beaux-Arts in Liège (Lüttich)
Jahresausstellung Düsseldorfer Künstler
Bildende Künstler und Autoren Düsseldorfs
Künstlerverein Malkasten (Düsseldorf)
Künstlerkarte der Landeshauptstatt Düsseldorf
1981 Jahresausstellung Düsseldorfer Künstl

http://www.hansgreuel.com

Nach seinem Kunststudium an der Königlichen Akademie in Lüttich/Belgien studierte Hans Greuel Medizin, und beide Berufe faszinierten ihn nach wie vor.

Heute (2007) hat der 53-jährige Allgemeinmediziner seine Praxis in Düsseldorf und genießt als Künstler einen guten Ruf.

Sein Schlüsselerlebnis war ein Besuch bei den Indianern in Arizona – er durfte die Chamanes sowohl bei ihrer künstlerischen als auch bei ihrer medizinischen Arbeit unterstützen und erkannte, dass Skulpturen, Talismane und Rituale gleichwertige Elemente einer Behandlung sind – neben einer nicht-pharmazeutischen Therapie.

Auf dieser Grundlage hielt Greuel auch Medizin und Kunst als Heilmethoden wieder für sich und propagierte eine Kultur der ruhigen Betrachtung und Verinnerlichung, um die Rückkehr zu den eigenen inneren Wurzeln als angemessenen Weg zu den Anforderungen eines modernen Lebens anzuregen.

https://www.youtube.com/@37sheriff/videos


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John Diamond

John Diamond (9. August 1934 – 25. April 2021) war Arzt und Autor zum Thema ganzheitliche Gesundheit und Kreativität

Diamond war dreimal verheiratet. Seine erste Frau war Suzanne Gurvich, mit der er drei Kinder hatte: Ian, Kathie und Peter. In den 1970er Jahren heiratete er Betty Peele und 1994 die Opernsängerin Susan Burghardt.[2] Viele Jahre lang spielte Diamond Schlagzeug in einer von ihm gegründeten Jazzband namens „Diamond Jubilators“. Die Band trat in Krankenhäusern und Pflegeheimen auf.[2][1]  In seinen letzten Lebensjahren widmete er sich der Fotografie und Malerei.

ohne John Diamond, aber sicher ähnlich hat es MIT ihm geklungen!

Website

https://www.youtube.com/@JohnDiamondMD

https://en.wikipedia.org/wiki/John_Diamond_(doctor)


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Diethelm Kause

Vita

1944 geboren in Wreschen bei Posen
1965 Abitur in Lüneburg
1965-2010 Studium der Medizin, Facharztausbildung(Chirurgie),
Landarzt in Abenberg
Ab 2011 Ruhestand

Künstlerischer Werdegang

Zeichnen seit Kindheit. Aquarellkurs auf Sylt, Kopf und Figurenzeichnen während des Studium in Marburg, Aktzeichenkurs an der VHS in Nürnberg. Versuche in Öl vor 30 Jahren, seit etwa 25 Jahren Kupferstiche in Kaltnadeltechnik, vor allem Federzeichnungen(z.T.koloriert)

Ausstellungen

Von Mitte der achtziger Jahre bis Mitte der neunziger Jahre Teilnahme an dem jährlichen Malwettbewerb der Firma POHL BOSKAMP auf den Therapiekongressen zunächst in Karlsruhe und dann nach der Wende in Berlin .
2008 Einzelausstellung Heimathaus Abenberg; ANBLICK-EINBLICK- DURCHBLICK-RÜCKBLICK
2018 Einzelausstellung Heimathaus Abenberg:DENKBILDER- WORTGEBILDE
2020 Künstlerbund Schwabach,PRAESENT , Teilnahme mit 2 Federzeichnungen

Auszeichnungen

1992 Erster Preis (mit 2 weiteren Kollegen) der Ausstellung AESKULAP
MALT der Firma POHL BOSKAMP
2001 Publikumspreis der Ausstellung AESKULAP MALT

thanks to Künstlerbund Schwabach!


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Hans Prinzhorn

Hans Prinzhorn (* 8. Juni 1886 in HemerWestfalen; † 14. Juni 1933 in München) war ein deutscher Psychiater und Kunsthistoriker. Er gehört mit dem Franzosen Paul Meunier alias Marcel Réja und dem Schweizer Walter Morgenthaler zu den Pionieren in der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Bildwerken psychisch Kranker. Nach ihm ist die Sammlung Prinzhorn benannt.

Hans Prinzhorn als Abiturient (1904)

Prinzhorn ging in Iserlohn auf das Märkische Realgymnasium und studierte Kunstgeschichte und Philosophie an den Universitäten TübingenLeipzig und München, wo er 1908 promovierte. 1909 schrieb er sich am Leipziger Konservatorium ein, wo er Theorie-, Klavier- und vermutlich auch Gesangsunterricht erhielt. Zu Ostern 1910 verließ er das Konservatorium.[1]

Danach begab sich Prinzhorn nach England. Er hegte den Wunsch, Sänger zu werden, und wollte in England eine Gesangsausbildung absolvieren. Während des Ersten Weltkrieges assistierte Prinzhorn einem Militärchirurgen. Anschließend studierte er in Freiburg/Brsg. und Straßburg Medizin. Zum Doktor der Medizin wurde er 1919 in Heidelberg promoviert.

Geburtshaus von de:Hans Prinzhorn in Hemer.

1919 wurde Hans Prinzhorn Assistent von Karl Wilmanns an der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg. Seine Aufgabe war es, dort eine Sammlung von Bildwerken „Geisteskranker“ zu betreuen, die von Emil Kraepelin angelegt worden war. Als Prinzhorn die Heidelberger Universitätsklinik 1921 verließ, umfasste seine Archivierung mehr als 5000 Gemälde, geschaffen von ≈450 Patienten der psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg, den in der Terminologie der Mediziner so genannten Fällen.

1922 veröffentlichte Prinzhorn sein erstes und einflussreichstes Werk, das Buch Bildnerei der Geisteskranken,[2] reich illustriert mit Bildmaterial aus der Sammlung der für geisteskrank befundenen Patienten. Während Prinzhorns psychiatrische Fachkollegen reserviert auf sein veröffentlichtes Werk reagierten, zeigten sich Kunstliebhaber, Kunstexperten und Psychologen von den dokumentierten Patientenarbeiten tief beeindruckt. Das Buch, in dem sich der Verfasser mit den Grenzbereichen künstlerisch individueller Formen der Expressivität und den Gestaltungsmerkmalen psychisch Kranker auseinandersetzte, bildete einen der ersten Versuche, deren Schöpfungen zu analysieren. Auch wenn sich Prinzhorn einer ästhetischen Bewertung der Patientenarbeiten enthält und den Begriff Kunst vermeidet und stattdessen von Bildnerei spricht, behandelt er die von ihm publizierten Werke mit Respekt.

Das ehemalige Hörsaalgebäude des Altklinikums Bergheim ist heute der Forschungssammlung Prinzhorn als Museum gewidmet

Von 1927 bis 1930 gab er die Reihe Das Weltbild. Bücher des lebendigen Wissens heraus. Sie erschien in den Verlagen Müller & Kiepenheuer, Potsdam und Orell Füssli, Zürich. Ursprünglich sollte die Reihe ab April 1928 monatlich erscheinen, jedoch kam es bereits Anfang 1929 zu einer Unterbrechung, 1930 wurde die Reihe mit dem letzten Heft 14 eingestellt.

Aus der Sammlung Prinzhorn: August Natterer (Neter): „Hexenkopf“ (Vorder- u. Rückseite), ca. 1915

In der Geburtsstadt Hemer von Hans Prinzhorn sind nach ihm die städtische Realschule und die dortige Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie benannt worden, ein Klinikum für differenzierte Behandlungsaufgaben in der Pflicht- und Vollversorgung. Träger der Klinik ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Das Klinikum ist auch Aus-, Fort- und Weiterbildungsinstitution. Im Felsenmeermuseum des Bürger- und Heimatvereins gibt es ein weitgehend mit Kopien bestücktes Prinzhorn-Archiv. Der von Ludwig Klages geprägte Literaturwissenschaftler Yukio Kotani setzte sich für das Bekanntwerden der Arbeiten Prinzhorns in Japan ein.[

Brief der Psychiatriepatientin Emma Hauck 1909, von Prinzhorn als Beispiel für „Kritzeleien“ angeführt, Sammlung Prinzhorn

https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Prinzhorn

https://en.wikipedia.org/wiki/Hans_Prinzhorn


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ISFAM

International Society for Arts and Medicine

Die Internationale Gesellschaft für Kunst und Medizin (ISfAM) wurde 2023 mit dem Hauptziel gegründet, die wichtige Verbindung von Kunst und Medizin hervorzuheben.

Unsere Mission ist es, ein Forum und eine Anlaufstelle für Wissenschaftler, Ärzte, Künstler, Therapeuten sowie alle Einzelpersonen, Organisationen und Förderer zu schaffen, die im Bereich Kunst und Medizin tätig sind oder sich dafür interessieren. Unser gemeinsames Interesse ist die Verbesserung und Erhaltung der Gesundheit durch die Künste, darunter bildende Kunst, Musik, Tanz, andere darstellende Künste, Literatur und Architektur.

Die Internationale Gesellschaft für Kunst und Medizin (ISfAM) fördert Wachstum, Zusammenarbeit, Bildung, politische Beratung und die Sichtbarkeit des Fachgebiets.

https://isfam.de


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Michael Haisermann

geboren 1949 in Heilbronn

Auf zahlreichen Reisen durch Amerika Auseinandersetzung mit praekolumbianischer Kunst, sowie der Kunst derAzteken, Inkas und Mayas in Mexiko, Peru und Guatemala.
Auf den Reisen durch die Vereinigten Staaten und Europa Studium Moderner Plastik und Skulptur z.B. im Getty-Museum Los Angeles, Museum of Modern Art New York, Guggenheim Museum Bilbao oder Tate Gallery of Modern Art London.

1990 Schweisskurs
1993 erste Aussenplastik
2006 Ausstellung „Szene Bühl 2006“ Volksbank Bühl
2008 Ausstellung Galerie CUBUS Bühl
2009 Ausstellung Kunst und Kultur im Landgericht Baden-Baden

seit 2005 Gemeinschafts-Atelier mit Christine Faust im Hasengarten (Bühl)

Die Eisenarbeiten des Künstlers überzeugen durch klare Formsprache, Reduktion auf die wesentlichen Elemente und Hervorhebung des organischen Materials Eisen und seiner Wechselwirkung zwischen Masse und Raum.

Eisenholz-Art

Praxis | work


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Stanislav Grof

Stanislav Grof (* 1. Juli 1931 in Prag) ist ein tschechischer PsychiaterPsychotherapeut und Vertreter der psycholytischen Psychotherapie. Er rief 1978 zusammen mit den Gründern des Esalen-InstitutsMichael Murphy und Dick Price, die ITA (International Transpersonal Association) ins Leben und gilt als einer der Begründer der transpersonalen Psychologie. In ihr werden neben humanistischen Aspekten auch religiöse und spirituelle Erfahrungen berücksichtigt.

Stanislav Grof studierte an der Karls-Universität in Prag Medizin und Medizinphilosophie.[1] Bei seiner Arbeit am psychiatrischen Forschungszentrum in Prag erforschte er die Wirkung psychedelischer Substanzen (unter anderem LSD) bei Patienten und an sich selbst. Im Rahmen des wissenschaftlichen Interesses in den 1950er und 1960er Jahren verwendete Grof LSD in seiner Forschung als Mittel zum Hervorrufen so genannter Modellpsychosen in der Absicht, auf diese Weise Erkenntnisse über Psychosen im Allgemeinen zu finden. Nachdem die Einnahme von LSD auch zu Forschungszwecken in vielen Ländern verboten wurde, entwickelte Grof zusammen mit seiner zweiten Frau, Christina Grof, geborene Horner (1941–2014) die Technik des holotropen Atmens zur Therapie von psychischen, psychosomatischen und psychiatrischen Störungen.

Im Jahr 1967 nahm er ein zweijähriges Forschungsstipendium an der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore an und blieb anschließend in den USA. Er war Leiter des Psychiatrischen Forschungszentrums in Maryland und Assistenzprofessor für Psychiatrie an der Universitätsklinik der Johns-Hopkins-Universität.[1] 1972 schloss er eine kurze Ehe mit der Anthropologin Joan Halifax. Von 1972 bis 1975 arbeitete er mit ihr am Maryland Psychiatric Research Center mit sterbenden Krebspatienten. Sie veröffentlichten 1977 das Buch The Human Encounter With Death.[3]

Von 1973 bis 1987 unterrichtete und forschte er am Esalen-Institut in Big Sur in Kalifornien. Grof hat sich immer wieder als Befürworter der Legalisierung psychedelischer Substanzen ausgesprochen und ist ein Gegner der Prohibition von Drogen. Als Mitbegründer war er von 1978 bis 1982 auch der Vorsitzende der International Transpersonal Association.

2016 heiratete Stanislav Grof erneut. Er wohnt mit seiner Frau seitdem abwechselnd in Mill Valley (Kalifornien) und Wiesbaden, wo er zunächst weiterhin an Vorlesungen und Seminaren arbeitete.[4] Im Jahr 2018 erlitt er einen, u. a. sein Sprachzentrum beeinträchtigenden Schlaganfall, in dessen Folge er seine berufliche Tätigkeit nahezu vollständig einstellte

Bilder | Pictures Stanislav Grof

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https://de.wikipedia.org/wiki/Stanislav_Grof

https://en.wikipedia.org/wiki/Stanislav_Grof