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Anton Pawlowitsch Tschechow

Anton Pawlowitsch Tschechow [ˈtʃʲɛxəf] (russisch Антон Павлович Чехов (Aussprache/?), wissenschaftliche Transliteration Anton Pavlovič Čechov; in englischen Texten auch Chekhov; * 17.jul. / 29. Januar 1860greg. in TaganrogRussland; † 2.jul. / 15. Juli 1904greg. in BadenweilerDeutsches Reich) war ein russischer SchriftstellerNovellist und Dramatiker. Er entstammte einer kleinbürgerlichen südrussischen Familie und war ab 1884 Arzt von Beruf, betrieb Medizin jedoch fast ausschließlich ehrenamtlich. Gleichzeitig schrieb und publizierte er zwischen 1880 und 1903 insgesamt über 600 literarische Werke. International ist Tschechow vor allem als Dramatiker durch seine Theaterstücke wie Drei SchwesternDie Möwe oder Der Kirschgarten bekannt. Mit der für ihn typischen, wertneutralen und zurückhaltenden Art, Aspekte aus dem Leben und der Denkweise der Menschen in der russischen Provinz darzustellen, gilt Tschechow als einer der bedeutendsten Autoren der russischen Literatur.

Schon als Gymnasiast zeigte Anton Tschechow, der sonst eher als zurückhaltend und reserviert galt, einen ausgeprägten Humor und viel Interesse an Schauspielerei und Literatur. So erwarb er sich in der Schule wegen seiner satirischen Kommentare und Unarten sowie der Fähigkeit, die Lehrer mit humorvollen Spitznamen zu bezeichnen, den Ruf eines Schelms. In den wenigen freien Stunden, die den Tschechow-Geschwistern zur Verfügung standen, pflegten die Brüder diverse Vorstellungen des Taganroger Stadttheaters zu besuchen und versuchten oft, zu Hause auf einer selbst konstruierten Bühne lustige Amateurstücke zu inszenieren. Ab 1877 war Anton außerdem regelmäßiger Gast in der kurz zuvor eingerichteten öffentlichen Bibliothek in Taganrog.

TV-Portrait

Tschechows Laufbahn an der Kaiserlichen Moskauer Universität, an deren medizinischer Fakultät er sich kurz nach Ankunft in Moskau einschreiben ließ, dauerte von September 1879 bis zum erfolgreichen Abschluss im Sommer 1884. Die siebenköpfige Familie Tschechow wechselte in dieser Zeit mehrfach die Wohnung und musste sich insbesondere in den ersten Monaten mit überaus beengten Wohnverhältnissen zufriedengeben, was Anton immense Schwierigkeiten bei der Prüfungsvorbereitung brachte. Diese wurden noch dadurch verschärft, dass er sich schon seit seinen frühen Studienjahren dem Schreiben widmete, das sich angesichts der Armut, in der die Familie leben musste, dann auch als eine wichtige Einnahmequelle erwiesen hatte.

Anton (links) und Nikolai Tschechow, 1882

Die Anfänge Tschechows als Autor gehen auf seine Taganroger Zeit zurück: Bereits als Jugendlicher versuchte er, kurze Miniaturen, Parodien und Anekdoten sowie possenhafte und witzige Geschichten zu schreiben. Über den älteren Bruder Alexander, der zu jener Zeit in Moskau lebte und sich dort ebenfalls als Gelegenheitsautor in humoristischen Zeitungen und Zeitschriften versuchte, schickte Anton einige dieser Miniaturen (von denen keine erhalten ist) an diverse Moskauer Redaktionen, zunächst jedoch ohne Erfolg. Um 1878 verfasste Tschechow erstmals auch ein Bühnenstück, das den Titel Vaterlos erhalten sollte und der von Tschechow hoch verehrten Star-Schauspielerin Marija Jermolowa gewidmet war. Auch dieses Stück fand trotz intensiver nachträglicher Überarbeitungen keinen Zuspruch in Moskau und galt seitdem als vernichtet; erst 1920 wurde es als Manuskript ohne Titel entdeckt und 1923 erstmals veröffentlicht (im Ausland erlangte dieses Stück seither als Platonow Bekanntheit).[5]

Tschechow-Museum Badenweiler

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UMEM

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Category : SchriftstellerDocs

UNIÃO MUNDIAL DOS ESCRITORES MÉDICOS
UNION MONDIALE DES ECRIVAINS MÉDECINS
WELTUNION DER SCHRIFTSTELLERARZTE
UNIONE MONDIALE DEGLI SCRITTORI MEDICI

Die Weltunion der Schriftstellerärzte (Union Mondiale des Écrivains Médecins) – abgekürzt „UMEM“ – wurde 1968 in Luzern (Schweiz) gegründet. Es handelt sich um eine Weltorganisation, die auf Freundschaft und Kollegialität gründet; sie ist über die ganze Welt verbreitet und umfasst Schriftstellerärzte aller Länder. Ihre Ziele sind die Pflege der Supranationalität, der Toleranz, des Austauschs und in allen kulturellen Angelegenheiten die Förderung des gegenseitigen Respekts, des Verständnisses, des Geistes der Humanität unter allen Menschen, gleich welcher Rasse, Konfession und politischer Meinung sie seien.

Die Weltunion erwartet von den nationalen Verbänden der Schriftstellerärzte, dass sie die eigenen Statuten an jene der UMEM anpassen. Die Weltunion hat ihre Zentrale am Wohnsitz des amtierenden Präsidenten und ihren Rechtssitz in der Schweiz. Mitglieder sind die aufgenommenen nationalen Verbände und indirekt die Mitglieder der nationalen Verbände. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand (comité directeur); die Kongresssprachen sind deutsch und französisch. Englisch wird akzeptiert.
Jährlich findet ein internationaler Kongress statt – on prépare le congrès international tous les années: 

-2018 war Dr. Harald Rauchfuss (Neustadt/Aisch | BRD) Präsident
2023 ist Simone Bandirali in Crema bei Milano Präsident segreteriabandirali@hotmail.com

BLOG des früheren Präsidenten Carlos Manuel Vieira Reis

Portugiesische Webseite aktuell bis ca. 2019

Andere nationale Gesellschaften:
wikipedia ES Übersicht | panoramic

BDSÄ – Bundesverband Deutscher Schriftsteller-Ärzte

Prof. Dr. Dr. Klaus Kaiser DE-Präsident +49 6221 4138 27 | +49 176 43 42 81 40
BDSÄ – web
wikipedia DE über BDSÄ
wikipedia ES über BDSÄ

SOBRAMES – Sociedade Brasileira Medicos Escritores

web SOBRAMES

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publication 20 years | Jahre

Clube dos Médicos Escritores da Bulgária

presentation c/o UMEM.net

Associación Española de Médicos Escritores y Artistas

web ASEMEYA

Corporación Ecuatoriana de Escritores Médicos

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ASOCIACIÓN DE MÉDICOS ESCRITORES DE GUATEMALA

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„nuovo“ web 2007

web 2009

Artikel | article University

GEM – Groupement Ecrivains Medecins FR + BE

web GEM

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URUGUAY

download: book presenting Uruguay medical writers

Associazione Medici Scrittori Italiani-AMSI

web

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Unia Polskich Pisarzy Lekarzy

article | Artikel in EN

web UPPL

Sociedade Portuguesa dos Escritores Médicos SOPEAM

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wikipedia ES

medical society registrationgovernment registration

Societatea Medicilor Scriitori şi Publicişti din România

Contact | Kontakt

article | Artikel medical magazine
article | Artikel Independente

Grupo Sueños de Médicos Escritores Chile

web CHILE

congress 2018

CLAME – Congreso Latinoamericano de Médicos Escritores

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download: Medicos Escritores Latinoamericanos | texts + Biography

Association Suisse des écrivains médecins (ASEM)

ASEM – interim Status c/o BDSÄ

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Generalversammlungen (Auswahl):

  • 1956 – 1.ª Assembleia Geral – Bern (Suisse) – 24 de Novembro
  • 1957 – 2.ª Assembleia Geral – Évian (France) – 18 de Junho
  • 1958 – 3.ª Assembleia Geral – Bern (Suisse) – 9 de Novembro
  • 1959 – 4.ª Assembleia Geral – Bienne (Suisse) – 20 de Setembro
  • 1960 – 5.ª Assembleia Geral – Yverdon (France) – 8 de Outubro
  • 1961 – 6.ª Assembleia Geral – Vevey (Suisse) – 1 de Outubro
  • 1962 – 7.ª Assembleia Geral – Lausanne (Suisse) – 27 de Outubro
  • 1963 – 8.ª Assembleia Geral – Bern (Suisse) – 24 de Novembro
  • 1964 – 9.ª Assembleia Geral – Basel (Suisse) – 22 de Novembro
  • 1965 – 10.ª Assembleia Geral – Lugano (Suisse) – 25 e 26 de Setembro – Foi feita nova redacção dos Estatutos
  • 1966 – 11.ª Assembleia Geral – Lausanne (Suisse) – 22 e 23 d Outubro
  • 1967 Chatel-Guyon, França
  • 1968 – 12.ª Assembleia Geral – Bern (Suisse) – 4 de Fevereiro
  • 1969 Nice, Françe
  • 1970 – 13.ª Assembleia Geral – Lausanne (Suisse) – 4 de Fevereiro
  • 1971 Atenas, Grécia
  • 1972 – 14.ª Assembleia Geral – Lausanne (Suisse) – 22 de Janeiro
  • 1973 18. Kongres UMEM, Warszawa (Polska), 3-6.10.1973, organizatorzy: Jerzy Lutowski. Jerzy Lutowski zostaje wiceprezesem UMEM,  dr Adam Baron otrzymuje tytuł –  honorowy prezes współzałożyciel UMEM. 112 lekarzy z 17 krajów – temat przewodni „Lekarz i pokój”
  • 1974 19 Kongres UMEM Lugano (Szwajcaria) – październik 1974, Jerzy Lutowski i Jerzy Woy-Wojciechowski
  • 1975 Amsterdam, Holanda
  • 1976 Ile de Corfou, Grécia
  • 1977 San Remo, Itália
  • 1978 Cracóvia, Polónia
  • 1979 22 Kongres UMEM San Remo (Włochy) – 22-25.09.1979, Barbara Szeffer- Marcinkowska, Jerzy Lutowski, Zbigniew Łapiński
  • 1980 Igls, Áustria
  • 1981 Niederbronn-les-bains, França
  • 1982 Balatonfured, Hungria
  • 1983 Ascona, Suiça
  • 1984 Gerakini, Grécia
  • 1985 Riccione, Itália
  • 1986 Evian, França
  • 1987 Barcelona, Espanha
  • 1988 Vietri, Itália
  • 1989 Spa, Bélgica
  • 1990 Siofolk, Hungria
  • 1991 Varna, Bulgária
  • 1992 Curia, Portugal
  • 1993 Fulda, Alemanha
  • 1994 Tours, Bulgária
  • 1995 Velingrad, Bulgária
  • 1996 Rocamadour, França
  • 1997 Lyon, França
  • 1998 Bad Harzburg, Alemanha
  • 1999 Bienne, Suiça
  • 2000 44. Kongres UMEM, Łódź (Polska) – 11-15.10.2000 organizatorzy: Barbara Szeffer-Marcinkowska, Marek Pawlikowski, Zbigniew Kostrzewa temat przewodni „Słowa, słowa, słowa”
  • 2001, à Athènes (Grèce), sur le thème « Mythologie & Médecin »
  • 2002, à Bad-Säckingen (Allemagne), sur le thème de « L’Europe, rêve ou réalité », « Rencontre : hasard ou destin »
  • 2003, à Bucarest (Roumanie), sur le thème de « Cultures et créativité, notre attitude »
  • 2004, à Viana de Castelo (Portugal), sur le thème de « Vocation artistique du médecin »
  • 2005, à Isernia (Italie), sur le thème de « Les paysages vus par les Écrivains-Médecins dans la poésie, la prose et la peinture »
  • 2006, à Sierre (Suisse), sur le thème de « La Liberté » ou « thème libre »
  • 2007, à Budapest (Hongrie), sur le thème de « La communication humaine »
  • 2008, à Dresde (Allemagne), sur le thème des « Miracles »
  • 2009, à Sofia (Bulgarie), sur le thème « Toutes les couleurs du monde »
  • 2010, à Plock (Pologne), sur le thème « Éthique et morale »
  • 2011, à Nice (France), sur le thème « Médecine, rites et religions »
  • 2012, à Lisbonne (Portugal), sur le thème « La beauté de la parole en médecine »
  • 2013, à Locarno (Suisse), sur le thème « Les rêves éveillés et les rêves qui meurent »
  • 2014, à Nuremberg (Allemagne), sur le thème « L’humanité à l’ère de la technologie »
  • 2015, à Bénodet (France), sur le thème « Le génie et la folie » ou « Immigration »
  • 2016, à Lecco-Garlate (Italie), sur le thème « L’art, la littérature et la santé »
  • 2017, à Plovdiv (Bulgarie), sur le thème « Médecine et paix »
  • 2018, à Rheinfeld (Allemagne), sur le thème « La littérature : potion magique du médecin ? » ;
  • 2019, à Vila Real (Portugal), sur le thème « Littérature, médecine et migrations » ;
  • du fait de la pandémie due au Covid-19, le congrès 2020 a été reporté en 2022 ;
  • 2022, à Versailles (France), sur le thème « Littérature et médecine : source de bien-être ? »
  • 2023 Crema (Cremona) 13. – 17.09.2023
  • 2024 : Varna, Bulgarien Datum: 11.09. – 14.09.2024

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Carlos Manuel Vieira Reis

Carlos Manuel Vieira Reis (*19. Januar 1935 in Chaves, Portugal) ist ein portugiesischer Arzt, Schriftsteller, TV- und Radiomoderator und Präsident der UMEM – Union Mondial dos Escritores Medicos.

Er studierte neben Medizin auch Psychologie und Philosophie. Er ist vielseitig interessiert mit Geschichte, Literarut, ist Kunstsammler und führte über viele Jahre Fernseh- und wöchentliche Radiosendungen «Poesia, Música e Teatro – Trilogia necessária» durch.

Ein Auszug aus seinen Büchern und Schriften:

«Prazer em conhecê-lo» – novel
«O prazer foi todo meu» – novel
«50 poemas de amor, angústia e morte» – poetry
«História da Medicina Militar Portuguesa» – 2 volumes – 1350 pages – 2004 – history «Minhas senhoras e meus senhores» – 480 pages – 1998 – history
«História da Associação Portuguesa de Urologia» – 586 pages – 2003 – history
«A influência da medicina militar nos séculos XVIII e XIX» – 430 pages – Award Abel Salazar 1997 – essay
«Um rio de vinho, um rio de sangue» – translated for spanish, french, english, italian, german and japonese language – Award Cesare Pavese – Italy 1989 – essay
«Crónica de um enigma» – Award Fialho de Almeida – 1997 – romance
«Ponto sem nó» – 2000 – romance
«História da Ordem dos Médicos – passado e presente» – 845 pages – 2004 – history

Carlos Manuel Vieira Reis (*19. Januar 1935 in Chaves, Portugal) has been married to Maria de Lurdes Frimer, a teacher.

He studied medicine in Coimbra and Lisboa and specialized in Surgery. In addition he studied also Tropical Diseases, Sportive Medicine, Psicology and Philosophy.

Carlos Vieira Reis is a multi-interested personality, with several intellectual activities, like historical research, literature, art collector, radio and television activities.

He had a weekly radio program, named «Poesia, Música e Teatro – Trilogia necessária»

He had a diary program on Television Independent (TVI) named «Rica Saúde» during 1993

And recently he had a weekly program on Television by cable (TV Saúde), named «E, se eu vos contasse?» – 35 distincts programs.

Carlos Vieira Reis is also a writer and had published several books , novels, poetry, history of medicine, essay and romance.
«Prazer em conhecê-lo» – novel
«O prazer foi todo meu» – novel
«50 poemas de amor, angústia e morte» – poetry
«História da Medicina Militar Portuguesa» – 2 volumes – 1350 pages – 2004 – history «Minhas senhoras e meus senhores» – 480 pages – 1998 – history
«História da Associação Portuguesa de Urologia» – 586 pages – 2003 – history
«A influência da medicina militar nos séculos XVIII e XIX» – 430 pages – Award Abel Salazar 1997 – essay
«Um rio de vinho, um rio de sangue» – translated for spanish, french, english, italian, german and japonese language – Award Cesare Pavese – Italy 1989 – essay
«Crónica de um enigma» – Award Fialho de Almeida – 1997 – romance
«Ponto sem nó» – 2000 – romance
«História da Ordem dos Médicos – passado e presente» – 845 pages – 2004 – history

Blog UMEM

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Günter Gerhardt

Günter Gerhardt (*1947) ist ein Deutscher Fernseharzt, der außerdem Chef der KV – Kassenärztlichen Bundesvereinigung war. Er betreibt ein Videoportal für Senioren in RLP – Rheinland-Pfalz.

Er ist im Verlauf seiner Medienkarriere auf vielen Fernsehsendern, darunter im ZDF, 3sat, WDR und RTL, zu sehen gewesen – Dr. med. Günter Gerhardt. Zurzeit moderiert er unter anderem bei SWR4 den „Gesundheitstipp“, im ZDF „PRAXIS täglich“ und in 3sat die „Teletipps vom Hausarzt“. In der Regel sind es kleinere Beiträge von jeweils drei bis fünf Minuten, etwa im „Fernsehgarten“ oder bei „PRAXIS mobil“, wobei man stets die „Quote“ im Blick behalten müsse. Diese generiert sich aus einem überwiegend weiblichen Zuschauerpublikum mit dem Schwerpunkt auf den mittleren und älteren Jahrgängen.

Er hat auch Humor und singt mit einer Mainzer Karnevalsband….
He also has humour and sings with the Mainz carneval band…..

Deutsches Ärzteblatt

youtube

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Joe Bausch

Tatort Köln: Freddy Schenk (Dietmar Bär), Joseph Roth (Josef Bausch-Hölterhoff) und Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, von links) sind ein eingespieltes Team. Foto:WDR

Joe Bausch (eigentl. Hermann-Joseph Bernhard Anton Maria Bausch-Hölterhoff; * 19. April 1953 in Ellar) ist ein deutscher ArztAutorSchauspieler und Hörbuchsprecher.

Bausch-Hölterhoff wurde in Ellar (heute Gemeinde Waldbrunn (Westerwald)) als ältester Sohn eines Landwirtsehepaares geboren.[1] In seiner Kindheit war er Messdiener.[2] Im Jahr 1975 leistete er seinen Grundwehrdienst ab.[3] Er studierte an der Universität zu Köln und an der Philipps-Universität Marburg TheaterwissenschaftPolitikwissenschaftGermanistik und Rechtswissenschaften. Es folgte ein Studium der Medizin an der Ruhr-Universität Bochum, das er 1985 mit dem Examen abschloss.[4] Bausch ist seit 1986 verheiratet und hat eine Tochter.

Joe Bausch sammelte seine ersten Schauspielerfahrungen in der Theatergruppe um Roland Rebers Theaterpathologisches Institut (TPI) zu Beginn der 1980er Jahre. Zum Ensemble gehörte auch Jochen Nickel. In der Schulenburg in Hattingen und zuletzt im Hilpert Theater in Lünen fanden Stücke wie Mister Buffo nach Dario FoMein Traum …Hotel der verlorenen TräumeUnd sie legten den Blumen Handschellen an nach Fernando Arrabal ein breites, überregionales Publikum. Auf der Bühne war Bausch zuletzt 1993 im Prinzregenttheater Bochum zu sehen. Gemeinsam mit Ingo Naujoks trat er in der Wiederaufnahme des Zweipersonenstücks Oui nach Gabriel Arout (Premiere 1986) auf, das die letzte Nacht von zwei Gefangenen in einem Gestapo-Gefängnis erzählt.

Joes erster „Tatort“-Einsatz ist legendär und hat bis heute Folgen. Die viel beachtete Folge „Manila“ lenkte den Blick von Joe Bausch und seinen Kommissar-Kollegen Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär auf das Schicksal philippinischer Straßenkinder. Das „Tatort“-Trio gründete den Verein „Tatort – Straßen der Welt“, der sich weltweit für Kinderrechte einsetzt.

In dieser Zeit blickte er in seelische Abgründe, erlebte Suizide, Selbstverstümmelungen und Tragödien. Über diese Erfahrungen berichtet er in seinem Buch „Knast“. Im August 2021 soll sein neues Buch „Wieder frei“ veröffentlicht werden. Mit der Psyche von Menschen, die zu Mördern werden, beschäftigt Joe Bausch sich auch in seinem spannenden Podcast „Im Kopf des Verbrechers“.

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Artikel | article Deutsches Ärzteblatt

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Würth-Media


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Rolf Spangenberg

Noch bis vor fünf Jahren betreute er die Online-Tierarztpraxis des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe. Im Laufe der Jahre unterstützte er den Verband immer wieder als tierärztlicher Berater. 

Artikel | article zza
pet online

Foto United archives


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Gunther Philipp

Gunther Philipp (* 8. Juni 1918 in TöplitzÖsterreich-Ungarn; † 2. Oktober 2003 in Bad Godesberg; eigentlich Gunther Placheta) war ein österreichischer SchauspielerSportler und Arzt.

https://www.youtube.com/watch?v=37YfeJ6MoBY

Gunther Philipps Eltern waren der spätere Tierarzt Hugo Placheta und dessen Ehefrau Therese.[1] Gunther wurde im heutigen Rumänien (Siebenbürgen) geboren, wo sein Vater im Ersten Weltkrieg stationiert war. Bald nach der Geburt kehrte die Familie in ihren Heimatort Wien zurück. Seine Schulbildung erhielt Philipp in Wien und in Innsbruck (bei späteren Besuchen in Hötting in Innsbruck bezeichnete er sich gerne selber als halben Höttinger). Philipp war ein erfolgreicher Schwimmer: Er hielt 14 Jahre lang den österreichischen Rekord im 100-Meter-Brustschwimmen. Er war auch im Kader der österreichischen Olympia-Mannschaft 1936 in Berlin, wurde allerdings aus politischen Gründen nicht nominiert, weil er dem nationalsozialistisch dominierten „Ersten Wiener Amateur Sport Club“ nicht beitreten wollte.

Während des Zweiten Weltkriegs studierte Philipp am Max-Reinhardt-Seminar Schauspiel und an der Universität Wien Philosophie mit dem Hauptfach Psychologie sowie anschließend Medizin. Am 11. März 1940 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP und wurde zum 1. Juni desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 7.685.137).[2][3] 1943 promovierte Philipp und leistete seinen Kriegsdienst in einem Feldlazarett. Nach dem Krieg betrieb er eine Praxis in Eberstalzell in Oberösterreich und war bis in die 1990er-Jahre an der Wiener Universitätsklinik für Neurologie und Psychiatrie tätig. Eine seiner Patientinnen war 1946 die nervenkranke Schauspielerin Paula Wessely.[4]

Im Jahr 1946 gründete er gemeinsam mit Peter Wehle und Fred Kraus die Kabarettgruppe „Die kleinen Vier“. Ende 1949 gab Philipp seinen bürgerlichen Beruf weitgehend auf und arbeitete überwiegend als Schauspieler oder Moderator, behielt jedoch zeitlebens ein starkes Interesse an medizinischen Themen bei und las entsprechende Fachzeitschriften. Nebenher schrieb er auch unzählige Programme für das Radio und Drehbücher für den Film. Erfolge feierte er auch am Theater als Boulevard-Schauspieler. Bekannt wurden seine Filme mit Peter Alexander und Hans Moser, die er durch seine spezifische Komik bereicherte.

In den 1950er-Jahren gründete Philipp einen eigenen Motorsport-Rennstall Ecurie Vienne und startete in der Gran-Turismo-Klasse. Er wurde in den 1960er-Jahren mehrmaliger österreichischer Staatsmeister. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn moderierte er zusammen mit Jochen Rindt (nach dessen Tod allein) die ORF-Sendung Motorama.[5]

Gunther Philipp gehörte vor allem in den 1950er- und 1960er-Jahren zu den beliebtesten und meistbeschäftigten deutschsprachigen Schauspielern. Er wirkte in 147 Film- und Fernsehrollen mit.

Als Autor verfasste Philipp 21 Drehbücher.

Er war viermal verheiratet, zuletzt mit der wesentlich jüngeren Arzttochter Gisela Kirchberg aus Köln, und war Vater von drei Söhnen.

Am 2. Oktober 2003 starb Gunther Philipp nach langjähriger Krankheit im Alter von 85 Jahren in einer Klinik in Bonn-Bad Godesberg. Sein Grab befindet sich auf dem Melaten-Friedhof in Köln in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Schauspielerkollegen Willy BirgelRené Deltgen sowie Gisela Uhlen, deren Ehemann er in der Serie Forsthaus Falkenau bis zu seinem Tod gespielt hatte.[6]

Nachdem er oft in der Wachau Filme gedreht hatte, wurde ihm dort ein Museum eingerichtet – im Hotel Mariandl, dem Drehort des Films Der Hofrat Geiger in Spitz an der Donau in Niederösterreich.[7]

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Maria Furtwängler

Maria Furtwängler-Burda (* 13. September 1966 in München) ist eine deutsche Schauspielerin. Sie ist unter anderem für ihre Rolle als Tatort-Kommissarin Charlotte Lindholm bekannt, die sie seit 2002 spielt. Bevor sie sich 2001 ganz der Schauspielerei widmete, arbeitete sie als Ärztin.

Bereits als Siebenjährige stand Maria Furtwängler für den Fernsehfilm Zum Abschied Chrysanthemen unter der Regie ihres Onkels Florian Furtwängler vor der Kamera. Ihre erste große Rolle spielte sie von 1987 bis 1993 in der Fernsehserie Die glückliche Familie an der Seite von Maria SchellSiegfried Rauch und ihrer Mutter Kathrin Ackermann. Gloria Behrens besetzte sie an der Seite von Christian Kohlund im ARD-Liebesfilm Das Glück ist eine Insel in der Rolle der Rechtsanwältin Corinna Jakobs. In Stephan Meyers Wirtschaftskrimi Die achte Todsünde: Gespensterjagd, Furtwänglers erste Arbeit für den NDR, spielte sie 2001 die EU-Mitarbeiterin Katja Schütte im Ressort für Wirtschaftskriminalität.

Ihr Debüt als Tatort-Kommissarin Charlotte Lindholm gab sie im April 2002 in Lastrumer Mischung, weitere Episoden der Reihe, in der sie in ganz Niedersachsen, vorwiegend auf dem Land, ermittelt, folgten.[5] Die Mutterrolle in der Serie übernahm ihre Mutter Kathrin Ackermann.

2007 spielte Furtwängler in Kai Wessels Fernsehzweiteiler Die Flucht Lena Gräfin von Mahlenberg, die im Winter 1945 einen Flüchtlingstreck von Ostpreußen nach Bayern führte. 2008 übernahm sie an der Seite von Maximilian Brückner in dem Kinofilm Räuber Kneißl die Rolle der Mutter Theresia Pascolini des bayerischen Räubers Mathias Kneißl. 2011 war sie in dem ZDF-Fernsehzweiteiler Schicksalsjahre als Pianistin Ursula Heye in der Hauptrolle zu sehen. In dem 2016 in den Kinos gestarteten, preisgekrönten Film Das Wetter in geschlossenen Räumen verkörperte sie eine Entwicklungshelferin und Spendensammlerin, die sich vom Elend der Krisengebiete mit Designerklamotten, Longdrinks und einem 20 Jahre jüngeren Liebhaber ablenkt. 2018 spielte sie in der Kinofilmkomödie 100 Dinge von Florian David Fitz die Rolle der Antonietta Kärcher. In Detlev Bucks Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Mann verkörperte sie die Madame Houpflé.

Mit Alles muss glänzen (The Homemaker) von Noah Haidle stand sie 2017 im Berliner Theater am Kürfürstendamm[6] erstmals in einer Hauptrolle auf der Bühne. Im November 2018 hatte sie einen Gastauftritt in dem neuen Album MTV Unplugged 2 von Udo Lindenberg, wo sie mit ihm im Duett Bist du vom KGB sang.[7]

Furtwängler unterschrieb im Herbst 2013 als eine der Ersten den von Alice Schwarzer in deren Zeitschrift Emma initiierten Appell gegen Prostitution.

Für die Rechte diskriminierter Mädchen und Frauen gründete sie 2016 mit ihrer Tochter Elisabeth die MaLisa Stiftung und MaLisa Home auf den Philippinen, das Mädchen und jungen Frauen einen Weg aus dem Menschenhandel ermöglicht.

Sie ist zudem Mitbegründerin der Digital-Life-Design-Konferenzreihe DLDwomen, Kuratoriumspräsidentin der Hilfsorganisation German Doctors sowie Mitglied im Stiftungsrat der Hubert-Burda-Stiftung. Für die Kampagne ONE, die sich für das Ende extremer Armut und vermeidbarer Krankheiten vor allem in Afrika einsetzt, ist sie Botschafterin für Frauen, Mädchen und Kindergesundheit. Sie nimmt auch selbst an Hilfseinsätzen teil.[8]

2017 initiierte sie mit der MaLisa Stiftung eine Studie zur Repräsentation von Frauen und Männern im Film. Das Ergebnis der Universität Rostock zeigte die Unterrepräsentanz von Frauen im Film vor allem als Heldinnen und Expertinnen.[9] 2020 setzte sich Furtwängler mit anderen Frauen für die Kampagne #ichwill ein, deren Ziel eine Frauenquote für Unternehmensvorstände ist.[10]

Aufgrund ihres sozialen Engagements wurde im März 2018 eine Berufliche Schule im südbadischen Lahr nach ihr benannt.[11]

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ONE Kampagne |campaign

Botschafterin | messager German Doctors


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Susanne Holst

Susanne Holst (* 19. September 1961 in Hamburg) ist eine deutsche ÄrztinMedizinjournalistinBuchautorin und Fernsehmoderatorin.

Nach ihrem Abitur am Hamburger Carl-von-Ossietzky-Gymnasium studierte Susanne Holst Humanmedizin an der Universität Hamburg. Sie erlangte 1988 ihre Approbation und wurde 1996 promoviert. Ihre erste Tätigkeit als Ärztin erfolgte in einer Praxis für Allgemeinmedizin in Hamburg. Durch ihren damaligen Freund kam sie noch während des Studiums zu Sat.1, wo sie als CvD-Assistentin in der Nachrichtenredaktion anfing, bis zur Moderatorin der Sendung Guten Morgen mit Sat.1 aufstieg und 1991 die Goldene Kamera der Zeitschrift Hörzu erhielt.

Es folgten weitere Engagements. Bei Sat.1 das Gesundheitsmagazin Bleib gesund und beim ZDF die Sendung Menschen. 1995 konzipierte die Hamburgerin das Wellness-Magazin Gut drauf und präsentierte es täglich im Programm von Sat.1. Neben der Medizinsendung alpha-med beim Bayerischen Rundfunk und einer Gesundheitsrubrik bei tm3 präsentierte sie von 1996 bis 2004 beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) die wöchentliche Beitragsreihe DAS! tut gut[1] (380 Folgen).

Ab 1999 moderierte Holst zudem – im Wechsel mit Kollegen – die Medizinsendung Visite und das tägliche Nachmittagsmagazin N3 ab 4. Seit dem 7. Mai 2001 moderiert sie in der ARD die Nachmittagsausgaben der Tagesschau[2], zunächst im Wechsel mit Claus-Erich Boetzkes, seit Januar 2022 im Turnus mit Susanne Stichler und Michail Paweletz. Von 2004 bis 2012 vertrat sie Caren Miosga und Tom Buhrow regelmäßig – auch über lange Strecken – bei den Tagesthemen, unter anderem während der Schwangerschaft von Caren Miosga im Jahr 2010. Von 2004 bis 2005 moderierte sie außerdem die wöchentliche Gesundheitssendung Visite persönlich[3] beim NDR. Zwischen 2011 und 2013 präsentierte Holst den monatlichen ARD-Ratgeber Gesundheit und war – neben Ulrike Folkerts und Dieter Moor – das Gesicht der ARD-Themenwoche 2011 mit dem Thema „Der mobile Mensch“[4]. Seit Mai 2014 moderiert die Medizinjournalistin die wöchentliche Minidoku Wissen vor acht – Mensch[5] in der ARD.

Sie ist Autorin zahlreicher Bücher zu den Themen DiabetesSchmerztherapie, Schlaf und Rheuma. Holst ist seit 1992 mit Halko Weiss, einem Psychotherapeuten und Spezialisten für Hakomi, verheiratet. Das Paar, das seit mehreren Jahren getrennt lebt, hat Zwillinge, einen Jungen und ein Mädchen.[6]

Ehrenamtlich engagiert sich Holst als Botschafterin der Stiftung Kindergesundheit.

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Tuğsal Moğul

Tuğsal Moğul (* 1969 in Neubeckum) ist ein deutsch-türkischer RegisseurTheaterautor und Arzt.

Tuğsal Moğul wuchs als Sohn türkischer Einwanderer in der Kleinstadt Beckum auf. Nach dem Abitur begann er 1989 zunächst ein Studium der Humanmedizin an der Universität zu Lübeck, bevor er ab 1993 parallel dazu auch Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Hannover studierte.[1] Sein Schauspieldiplom erlangte er 1997[2] und im darauffolgenden Jahr schloss er sein Medizinstudium mit der Approbation an der Medizinischen Hochschule Hannover ab. Daraufhin arbeitete er zunächst als Arzt im Auguste-Viktoria-Krankenhaus in Berlin-Schöneberg, wo auch seine erste Theaterarbeit „Begegnung“ unter Mitwirkung von Patienten entstand.[3] Als Schauspieler wirkte er in diversen Fernseh- und Kinofilmen mit, u. a. in „Balko„, „Hecht & Haie„, „Um Himmelswillen[4] oder in „Der Ausbruch“ von Züli Aladağ.[5] Auch am Theater war er als Gastschauspieler zu sehen, z. B. als Buenco in „Clavigo“ von Johann Wolfgang von Goethe am Maxim Gorki Theater oder am Theater Erlangen als Yıldırım in „Ganze Tage, ganze Nächte“ von Xavier Durringer. 2002 zog es ihn ins Münsterland, wo er 2006 seinen Facharzt in der Anästhesiologie machte und sich im Bereich Notfall- und Palliativmedizin weiterbildete.

2008 gründete er mit den Künstlern Bettina Lamprecht, Carmen Dalfogo, Stefan Otteni, Dietmar Pröll und Ariane Salzbrunn das Ensemble THEATER OPERATION. Gemeinsam erarbeiteten sie die Stücke „Halbstarke Halbgötter“ (2008), „Somnia“ (2010) und „Die Angehörigen“ (2014), bei denen Moğul jeweils die Regie übernahm.[6] In dieser Trilogie wurden verschiedene Perspektiven des Klinikalltags beleuchtet, darunter ärztliche, pflegerische und medizinökonomische, aber auch Aspekte der familiären Betreuung von Patienten. Zudem initiierte das Ensemble THEATER OPERATION zusammen mit dem Theater im Pumpenhaus das interdisziplinäre Festival „Der Traum der Medizin“, in dem künstlerische und medizinische Fragestellungen beleuchtet wurden.[7] 2013 publizierte Moğul zusammen mit Alfred Simon den Sammelband „Intensiv Erleben – Menschen in klinischen Grenzsituationen“, der im LIT Verlag erschien.[8] 

Neben der Beschäftigung mit medizinischen Themen liegt ein weiterer Schwerpunkt von Moğuls Theaterarbeit in der Auseinandersetzung mit Migration, Rassismus und Rechtsextremismus. So z. B. in seiner Recherchearbeit „Auch Deutsche unter den Opfern“, die sich mit den NSU-Morden beschäftigt

und 2017 von Ralf Haarmann als Hörspiel für den WDR produziert wurde,[9] oder in seinem Theaterstück „Die Deutsche Ayşe“, in dem er mit seinem Bruder, dem Dokumentarfilmer und Gewinner des Deutschen Sozialpreises Esat Moğul,[10] die Migrationsgeschichte von drei türkischen Frauen der ersten Generation auf die Bühne brachte. Für seine Stückentwicklungen nutzt Moğul Methoden des Recherche- und Dokumentartheaters und kombiniert das dadurch gewonnene Material mit fiktiven Elementen.

Bericht im WDR über einen aktuellen Film über das Attentat von Hanau:

https://www.ardmediathek.de/video/westart/tugsal-moguls-and-now-hanau-bei-den-ruhrfestspielen-recklinghausen/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTQxZWRmOTBiLTgyZDEtNGY2ZC04YTg1LTg2ZDI2ZTQyOTgwYg

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