Category Archives: ComedyDocs

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Eckart von Hirschhausen

Eckart Axel von Hirschhausen (* 25. August 1967 in Frankfurt am Main[1]) ist ein deutscher Arzt, Fernsehmoderator, Kabarettist, Komiker, Webvideoproduzent, Schauspieler, Fernsehproduzent, Wissenschaftsjournalist und Schriftsteller. Der promovierte Mediziner und Honorarprofessor äußert sich auf allgemeinverständliche Art besonders zu gesundheitlichen Themen und seit 2019 zunehmend zu Themen rund um den Klimawandel.

Kabarettist

Während seiner Studienzeit sammelte Eckart von Hirschhausen erste Bühnenerfahrungen als Zauberkünstler und Varietémoderator (unter anderem im Wintergarten Berlin, Varieté et cetera Bochum, GOP Varieté-Theater Hannover und im Schmidt Theater in Hamburg).

Am 4. März 1995 trat der damals noch unbekannte Eckart von Hirschhausen in der Sendung Geld oder Liebe mit Jürgen von der Lippe auf.[13][14][15]

In der Kombination von wissenschaftlichen Inhalten und komödiantischer Darbietung entwickelte er das Medizinische Kabarett als neues Genre, bei dem er Wert auf die Themen Laienaufklärung und Gesundheitsförderung legt.[16] Zwischen 2001 und 2017 präsentierte er sechs Bühnenprogramme, zum Beispiel Wunderheiler – Wie sich das Unerklärliche erklärt, in dem er sich u. a. mit Medizin und Magie beschäftigt[17], sowie sein bisher letztes mit dem Titel Endlich!.

Seit 2011 produziert er mit Hellmuth KarasekJürgen von der LippeGuido CantzRalph Caspers oder Willi Weitzel CD-Projekte unter dem Titel Ist das ein Witz?

Am 14. November 2022 kündigte er das Ende seiner etwa 35 Jahre andauernden Bühnenlaufbahn für Ende März 2023 an.[18] Stattdessen will er sich zukünftig verstärkt dem Klimaschutz widmen.[19]

Zauberkünstler

Seit 1995 ist Hirschhausen Mitglied im Verein Magischer Zirkel von Deutschland. Bei Wettbewerbsveranstaltungen des Vereins gewann er mehrmals 1. und 2. Preise. 1999 gründete er zusammen mit Bernhard Wolff und drei weiteren Künstlern das „Think Theatre“, das eine Mischung aus Comedy und Zauberkunst bot.[20][21]

Journalist und Autor

Eckart von Hirschhausen, 2009

Nach seiner Ausbildung zum Arzt absolvierte er ab 1994 das Aufbaustudium Wissenschaftsjournalismus und schreibt seitdem als Gastautor für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften wie TagesspiegelWelt am Sonntag und Focus.[10] Als regelmäßiger Kolumnist war er für den Stern,[22] emotionPlayboyBerliner Morgenpost und Hamburger Morgenpost, das Magazin der AOK sowie Gehirn & Geist tätig. Seit 2018 arbeitet das Magazin Stern Gesund leben mit Hirschhausen zusammen und hat seinen Namen in den Titel aufgenommen.

Neben seiner Tätigkeit als Kabarettist begann 2007 seine Karriere als Buchautor. Ähnlich dem Medizinischen Kabarett kombinierte er die Themen Medizin und Humor miteinander. Seine beiden Bücher Die Leber wächst mit ihren Aufgaben und Glück kommt selten allein… führten monatelang die Spitze der Bestsellerlisten im Bereich Sachbuch an und machten ihn mit über 5 Mio. verkauften Exemplaren zum erfolgreichsten Sachbuchautor 2008 und 2009.[23] Im Oktober 2016 erschien sein Buch Wunder wirken Wunder – Wie Medizin und Magie uns heilen.

In seinem 2021 erschienenen Buch Mensch Erde! setzt er sich für nachhaltigen Gesundheits-, Klima- und Artenschutz ein.

Sänger

Fernsehmoderator

1997 hatte Eckart von Hirschhausen in der Sendung Casino Royal des WDR einen seiner ersten TV-Auftritte als zaubernder Barkeeper. Von 1998 bis 2003 moderierte er im HR-Fernsehen die wöchentliche Ratgebersendung Service: Gesundheit und von 2004 bis 2006 beantwortete er im ARDWissenschaftsmagazin W wie Wissen in der eigenen Rubrik Hirschhausen wills wissen die Fragen der Zuschauer. 2008–2010 moderierte er die Sendung Deutschlands größter Gedächtnistest. 2012 leitete er gemeinsam mit Vince Ebert die WDR-Sendung Der dritte Bildungsweg[25], moderierte im selben Jahr Prix Pantheon und wirkte in Die RTL Comedy Woche mit. Von 2012 bis 2014 moderierte er zusammen mit Barbara SchönebergerHubertus Meyer-BurckhardtBettina TietjenJudith Rakers und Giovanni di Lorenzo die von 2012 bis 2014 einmal jährliche Show Best of Talk im NDR.

2013 moderierte von Hirschhausen drei Folgen von Ist das ein Witz? und die einmalige Comedyshow Hirschhausen hilft!. Gemeinsam mit Bettina Tietjen führte er von September 2009 bis November 2014 einmal im Monat durch die NDR-Talkshow Tietjen und Hirschhausen.[26][27] Von 2010 bis 2023 moderierte er in der ARD die Wissensshows Frag doch mal die Maus[28][29] und seit Hirschhausens Quiz des Menschen (bis 2013: Das fantastische Quiz des Menschen).[23] 2017 moderierte er die Sendung Hirschhausens Check-up sowie deren Nachfolgesendung Hirschhausen im…. Seit 2020 moderiert er die Gesundheitsshow Hirschhausens Sprechstunde, zu der seit Herbst 2020 unter anderem der Podcast Hirschhausens Sprechstunde – Der Podcast im WDR 4 gehört. Seit 2021 moderiert Hirschhausen die Sendung Wissen vor acht. 2023 gab er die Wissensshow Frag doch mal die Maus an Esther Sedlaczek ab. Dafür erhielt er eine neue Show beim Ersten Deutschen Fernsehen: Was kann der Mensch? Die Hirschhausen-Show.

Daneben hatte er zahlreiche Gastauftritte in vielen bekannten Talkshows, Quizshows, Kabarett- und Comedy-Formaten bei ARD, ZDF, NDR, WDR etc.

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Gunther Philipp

Gunther Philipp (* 8. Juni 1918 in TöplitzÖsterreich-Ungarn; † 2. Oktober 2003 in Bad Godesberg; eigentlich Gunther Placheta) war ein österreichischer SchauspielerSportler und Arzt.

https://www.youtube.com/watch?v=37YfeJ6MoBY

Gunther Philipps Eltern waren der spätere Tierarzt Hugo Placheta und dessen Ehefrau Therese.[1] Gunther wurde im heutigen Rumänien (Siebenbürgen) geboren, wo sein Vater im Ersten Weltkrieg stationiert war. Bald nach der Geburt kehrte die Familie in ihren Heimatort Wien zurück. Seine Schulbildung erhielt Philipp in Wien und in Innsbruck (bei späteren Besuchen in Hötting in Innsbruck bezeichnete er sich gerne selber als halben Höttinger). Philipp war ein erfolgreicher Schwimmer: Er hielt 14 Jahre lang den österreichischen Rekord im 100-Meter-Brustschwimmen. Er war auch im Kader der österreichischen Olympia-Mannschaft 1936 in Berlin, wurde allerdings aus politischen Gründen nicht nominiert, weil er dem nationalsozialistisch dominierten „Ersten Wiener Amateur Sport Club“ nicht beitreten wollte.

Während des Zweiten Weltkriegs studierte Philipp am Max-Reinhardt-Seminar Schauspiel und an der Universität Wien Philosophie mit dem Hauptfach Psychologie sowie anschließend Medizin. Am 11. März 1940 beantragte er die Aufnahme in die NSDAP und wurde zum 1. Juni desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 7.685.137).[2][3] 1943 promovierte Philipp und leistete seinen Kriegsdienst in einem Feldlazarett. Nach dem Krieg betrieb er eine Praxis in Eberstalzell in Oberösterreich und war bis in die 1990er-Jahre an der Wiener Universitätsklinik für Neurologie und Psychiatrie tätig. Eine seiner Patientinnen war 1946 die nervenkranke Schauspielerin Paula Wessely.[4]

Im Jahr 1946 gründete er gemeinsam mit Peter Wehle und Fred Kraus die Kabarettgruppe „Die kleinen Vier“. Ende 1949 gab Philipp seinen bürgerlichen Beruf weitgehend auf und arbeitete überwiegend als Schauspieler oder Moderator, behielt jedoch zeitlebens ein starkes Interesse an medizinischen Themen bei und las entsprechende Fachzeitschriften. Nebenher schrieb er auch unzählige Programme für das Radio und Drehbücher für den Film. Erfolge feierte er auch am Theater als Boulevard-Schauspieler. Bekannt wurden seine Filme mit Peter Alexander und Hans Moser, die er durch seine spezifische Komik bereicherte.

In den 1950er-Jahren gründete Philipp einen eigenen Motorsport-Rennstall Ecurie Vienne und startete in der Gran-Turismo-Klasse. Er wurde in den 1960er-Jahren mehrmaliger österreichischer Staatsmeister. Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn moderierte er zusammen mit Jochen Rindt (nach dessen Tod allein) die ORF-Sendung Motorama.[5]

Gunther Philipp gehörte vor allem in den 1950er- und 1960er-Jahren zu den beliebtesten und meistbeschäftigten deutschsprachigen Schauspielern. Er wirkte in 147 Film- und Fernsehrollen mit.

Als Autor verfasste Philipp 21 Drehbücher.

Er war viermal verheiratet, zuletzt mit der wesentlich jüngeren Arzttochter Gisela Kirchberg aus Köln, und war Vater von drei Söhnen.

Am 2. Oktober 2003 starb Gunther Philipp nach langjähriger Krankheit im Alter von 85 Jahren in einer Klinik in Bonn-Bad Godesberg. Sein Grab befindet sich auf dem Melaten-Friedhof in Köln in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Schauspielerkollegen Willy BirgelRené Deltgen sowie Gisela Uhlen, deren Ehemann er in der Serie Forsthaus Falkenau bis zu seinem Tod gespielt hatte.[6]

Nachdem er oft in der Wachau Filme gedreht hatte, wurde ihm dort ein Museum eingerichtet – im Hotel Mariandl, dem Drehort des Films Der Hofrat Geiger in Spitz an der Donau in Niederösterreich.[7]

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Ludger Stratmann

Ludger Stratmann (* 23. Juli 1948 in Verl; † 25. August 2021 in Bottrop) war ein deutscher Kabarettist und Arzt.

Gemeinsam mit seinem Bruder Christian Stratmann (* 1951) eröffnete er im Dezember 1994 im Essener Amerikahaus das Stratmanns Theater Europahaus, nachdem sie jahrelang einen geeigneten Ort für eine Kleinkunstbühne gesucht und das marode Gebäude für 2,5 Millionen Euro saniert hatten. Seit Juli 1995 trat Ludger Stratmann auf der eigenen Bühne mit verschiedenen kabarettistischen Programmen unter dem Titel Doktor Stratmanns – Heiteres Medizinisches Kabarett auf.

Seit 1995 schrieb Ludger Stratmann, der in der Kabarettszene als „der Doktor“ bekannt wurde, etwa alle zwei Jahre ein neues Solobühnenprogramm und spielte seine Programme auf der Bühne zunächst gemeinsam mit dem Pianisten Hagen Rether. Ab 2005 trat er solo auf. Die Titel der Programme lauten: Hauptsache, ich werde geholfen! (1995), Heute komm‘ ich mal mit mein‘ Bein! (1997), Hauptsache nich fettich … (1999), Machensichmafrei, bitte! (2005), Kunstfehler (2009) und Pathologisch (2015). Insgesamt besuchten diese Bühnenprogramme bis 2007 ca. 1,2 Millionen Menschen live in seinem Theater sowie auf Bühnen von Flensburg bis München. Stratmann gehörte zu den erfolgreichsten Kabarettisten und Livekomikern Deutschlands. Die ersten drei Programme übertrug der Fernsehsender WDR in voller Länge. Mehrfach füllte Ludger Stratmann die Grugahalle mit bis zu 4500 Zuschauern. Im Jahr 2003 spielte er vor jeweils 1500 Zuschauern in der Stadthalle Hagen an drei aufeinanderfolgenden Abenden die drei verschiedenen Zweistundenprogramme. Er verkörperte hier stets den Hypochonder, Bühnenarbeiter und Kleingartenpräsidenten Josef Kwiatkowski „Jupp“, der über Krankheitsverläufe pseudowissenschaftlich referiert und amüsante Milieubeschreibungen abliefert, wobei sich Stratmann an seinem Arbeitsplatz, im Wartezimmer oder dem Krankenbett befindet.

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article | Artikel DIE WELT


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Carsten Petermann

Carsten Petermann war mit dem „Paganini-Duo“ mit einem Geiger in ganz Deutschland unterwegs, bis er durch einen Muskelkrampf zurück zur Medizin ging. Nun arbeitet er als Psychiater in Rotenburg.
Er schrieb ein Buch „Kann man einem Psychiater trauen?“.

Auf seiner Webseite stellt er sich mit seinem Comedyprogramm oder als Sprecher vor.

Auf der Webseite seines Duo-Partners können Sie in einige CD-tracks hineinhören

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