Das Pilotprojekt Doc’s Arts, ein Festival für Ärzte, Ärztinnen, Medizinstudierende und Angehörige medizinischer Berufe, vom 16. – 19.06.2022 in Goslar ist das Ergebnis einer Idee, die bereits vor 10 – 15 Jahren entstand. Die Ideengeberin und Organisatorin des Doc’s Arts, Anke Jacobs -Fachärztin für Allgemeinmedizin und Kulturwissenschaftlerin M.A. – koordinierte und organisierte vor Aufnahme des Medizinstudiums weltweit internationale Musik- und Kulturfestivals sowie Musikwettbewerbe.
Die Bigband der Medizinischen Fakultät entstand 1983.
Wie eigentlich alle Studenten waren Jürgen Zimper (Trompete) und Bernd Palm (Posaune) von der Homburger Kulturszene völlig beeindruckt. Besonders die absolute Flaute im Jazzbereich begeisterte die Beiden.
Und wie jeder der nach Homburg kam und kommt, erkannten sie, dass in diesem Fall nur Eigeninitiative hilft.
Zusammen mit dem seit seiner Jugendtage ebenfalls vom Jazzvirus ergriffenen Prof. Bock (Saxofon) beschlossen sie, sich regelmäßig zu Jazz-Sessions zu treffen.
Zu einer Bigband war es damals aber noch ein weiter Weg.
Erst durch ein paar Posaunisten, die vom Jägersburger Blasorchester hinzu kamen, wurde aus dem Trio eine Combo, in der man eine Bigband im Ansatz erkennen konnte. Nach und nach wuchs die Zahl der aktiven Jazzenthusiasten, und so konnte man sich an Arrangements für größere Ensembles heranwagen.
Beim DIES ACADEMICUS 1984 stellte sich die Band erstmals der Öffentlichkeit vor.
Der Deutsche Ärztechor wurde von Dr. med. Matthias Wagner aus dem Wunsch heraus gegründet, mit dem seit gut 20 Jahren bestehenden Deutschen Ärzteorchester auch große Oratorien musizieren zu können.
Der Chor kam Ende Dezember 2007 erstmals zusammen, um unter der Leitung von Alexander Mottok mit dem Deutschen Ärzteorchester auf der Nordseeinsel Amrum Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium, Kantaten 1–3, einzustudieren und aufzuführen. Der große Erfolg, über den auch im Deutschen Ärzteblatt berichtet wurde, ermutigte zu weiteren Konzerten an unterschiedlichen Orten in Deutschland. Eine erste Auslandstournee führte den Chor 2012 durch mehrere oberitalienische Städte.
Die Camerata Medica Göttingen wurde im Mai 2008 mit Unterstützung der Fachschaft von dem Medizinstudenten Christopher Spehring gegründet. Trotz der schwierigen Probenlogistik, die das aufwendige Medizinstudium und der Arztberuf verursachen, hat der damalige Dirigent, Peter Leipold, von der Hochschule für Musik und Theater in Hannover, das Orchester innerhalb kürzester Zeit zu guter Qualität gebracht. Das erste Konzert fand bereits am 19. Juli 2008 im Rahmen der Absolventenfeier in der Universitätsaula der Georg-August-Universität Göttingen statt.
Das Orchester »medicanti« entstand vor 26Jahren – gegründet von Medizinstudenten an der damaligen Medizinischen Akademie Dresden (heute Universitätsklinikum). Nach dem ersten Konzert – ein Adventskonzert – bildete sich unter dem Dirigenten Christian Möbius aus dem kleinen Barockensemble ein Kammerorchester mit etwa 20 Mitgliedern. In den Folgejahren wechselten die Dirigenten in regelmäßigen Abständen, mit jedem einzelnen konnte das Orchester neue Erfahrungen sammeln und unvergessliche Momente erleben – beginnend mit dem ersten Deutsch-Deutschen Orchestertreffen im Juni 1990 über den zweiten Platz beim Kammerorchesterwettbewerb des Freistaates Sachsen 1995 bis hin zu einer Orchesterreise nach Griechenland.
2002 übernahm Wolfgang Behrend die Leitung des Orchesters. Er setzte die Tradition seiner Vorgänger fort und intensivierte die Zusammenarbeit mit Studenten der Musikhochschule Dresden, die sowohl als Orchestermitglieder als auch solistisch zur Ergänzung ihrer künstlerischen Ausbildung mitwirken.
Gegründet 2011 ist das SUMO wohl das einzige Orchester dieser Art in Südafrika.
Started in 2011, the Stellenbosch University Medical Orchestra (SUMO) is the only orchestra of its kind in South Africa. Follow us on Twitter and Facebook! @SUMOnotes
Ursprünglich vom VA – Veteran Affairs Department entstanden, ist das NMMG Orchester wohl das erste große Ärzteorchester mit Chor und jährlicher Tourneereise und wohl das größte der USA.
Gegründet wurde es von Victor Wahby.
Das preisgekrönte NMMG gilt als der weltweit führende integrierte medizinische Chor und Symphonieorchester. Die Kernmitglieder sind „Heiler“ – Ärzte, Krankenschwestern und ehrenamtliche Helfer aus Veteranen- und anderen medizinischen Zentren und Schulen in den gesamten USA. Die Mission des MMG besteht darin, „Musik mit einer Botschaft“ zu spielen – der Heilung, Hoffnung, Inspiration und des Patriotismus im Inland sowie des Friedens und der internationalen Brüderlichkeit im Ausland. Wir schätzen die amerikanischen Veteranen zutiefst und teilen eine aufrichtige und herzliche Sorge um ihre Belange.
NMMG in Genf | Ginevra 2011, Wolfgang Ellenberger Soloist and conducting
Dr. Wahby ist ein Renaissancemensch: Arzt, Musiker, Wissenschaftler, Dichter und Dirigent. Er studierte Medizin und Musik und studierte Dirigieren bei Joseph El-Sissi, dem in Wien ausgebildeten Dirigenten des Kairoer Symphonieorchesters.
Während seiner Tätigkeit an der Mayo Clinic leitete er den Mayo Medical Chorale and Orchestra und während seiner Zeit an der Yale Medical School die Yale Medical Musical Group, den Vorläufer der heutigen von ihm gegründeten nationalen Gruppe.
Die Washington Post lobte Dr. Wahby für seine „aufrichtigen Musikinterpretationen“.
Medizin-Berufler aus Australien und Neuseeland vereinen sich zu diesem Chor!
The ED Musos are a group of health care workers from Emergency Departments in Australia and Aotearoa New Zealand. During the COVID-19 pandemic, we turned to making music together to lighten our moods, connect with others and to give us the strength to show up to work each day.
Das Gründungskonzert wurde ursprünglich im Namen Nordamerikanisches Ärzteorchester durchgeführt am 16. Dezember 2017 und spielte Konzerte in der Dominikanischen Republiek 2018 und 2019. Nun ist NAMO wiedergeboren als Samariter Ärzteorchester.