Ich bin keine Filmexpertin, aber eine Liebhaberin. Seit meiner Kindheit hatten Filme eine starke Wirkung auf mich: Ich identifizierte mich mit den Filmhelden und bekam dadurch Mut und Stärke, oder ich lernte meine innere Welt kennen durch meine emotionalen Reaktionen auf die Filmszenen oder -charaktere. Durch Filme erlebte ich auch Katharsis. Beispielsweise war ich nach einem lebensbedrohlichen Schlaganfall physisch wie psychisch wie gelähmt und konnte nicht einmal mehr weinen. Da stellte ich überraschenderweise fest, dass ich immer unkontrolliert weinte bei der Betrachtung von Filmrollen mit tragischen Erfahrungen. Alle blockierten Tränen flossen bei der Betrachtung des Schmerzes der Filmcharaktere.
Für einigen Jahren besuchte ich ein Workshop über „Filme und mysthische Imagination – Nutzung von Filmen in der Tiefenpsychologie“. Die Idee faszinierte mich, Filme mit den Klienten zu nutzen, um deren emotionale Prozesse und Prozesse zu unterstützen. Nunmehr nutze ich Filmtherapie in meinen Veröffentlichungen, in der Praxis mit Einzelklienten, Paaren und in einer wöchentlichen Filmtherapiegruppe und in Workshops. Diese Methode hat einen erstaunlichen Erfolg. Deswegen bin ich sehr engagiert, sie zu unterrichten.
Jahrgang 1983, ist Extremsportler. Der Göttinger war Junioren-Team-Europameister im Triathlon. Aktuell ist der Medizinstudent Teil des Marathon-Teams der LG Olympia Dortmund. Seine Bestzeit für die 42,195 Kilometer liegt bei 2 Stunden und 36 Minuten. Seine Vorliebe sind aber ungewöhnliche Hindernisläufe. Er siegte dreimal beim Fisherman’s Friend Strongman Run in Weeze und gewann 2011 als erster Ausländer die Tough Guy Challenge in England. 2012 wiederholte er seinen Erfolg auf der zwölf Kilometer langen Strecke mit 21 Hindernissen.