van Leeuwen

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van Leeuwen

Er wurde 1872 geboren, besuchte die Universität seiner Vaterstadt und promovierte im Jahre 1897 zum Doktor der Medizin. Nebenbei studierte er bei Coenen Musik. Während er als Arzt praktizierte, begann er sich seit 1903 mit dem Geigenbau wissenschaftlich und praktisch zu beschäftigen, und ging nach fünfjähriger Lehrzeit 1908 ganz zum Geigenbau über. Auf Grund eines von ihm aufgestellten Systems baut er nach dem Stradivarimodell von 1713—1718 Streichinstrumente, denen, obwohl sie sehr stark im Holze sind, von den ersten Geigern große Tonfülle, Weichheit und leichte Ansprache nach- gerühmt wird. Auf der Brüsseler Ausstellung 1910 erhielt er die silberne Medaille.

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Franjo Kresnik

Kresnik, Franjo (1869-1943), Geigenbauer und Mediziner

Kresnik Franjo, Mediziner und Geigenbauer. * Wien, 16. 12. 1869; † Fiume (Rijeka, kroat. Küstenland), 3. 6. 1943. Stammte aus kroat. Familie und verbrachte seine Jugend in Fiume. Stud. Med. an den Univ. Graz und Innsbruck und war ab 1900 (Dr. med.) als prakt. Arzt in Fiume tätig. Als begeisterter Geiger von Jugend an, widmete sich K. schon sehr früh dem theoret. Stud. des Geigenbaues; durch zwei Jahrzehnte stud. er alte italien. Geigen in Cremona und begann nach dieser Vorbereitung mit dem Bau von Geigen. Zuerst kopierte er die Geigen A. Stradivaris, dann G. A. Guarneris; ab 1933 baute er seinen eigenen Geigentypus, mit Anlehnung an Guarneri. Große Erfolge hatte K. auf den internationalen Ausst. in Rom (1926) und Berlin (1938). Er baute insgesamt 52 Violinen, zwei Violen und zwei Violoncellos, die – nach dem Urteil vieler ausländ. Fachleute – mit alten italien. Streichinstrumenten wetteifern können.

W.: Vijesti iz umjetničke radionice za klasičnu izradbu gusala (Berr. aus der Kunstwerkstätte für den Bau klass. Geigen), 1926; Der altitalien. Geigenlack und seine Eigenschaften mit Rücksicht auf die Rolle der Harze und äther. Öle, 1932; Starotalijansko umijeće gradjenja gudačkih instrumenata (Die altitalien. Kunst des Streichinstrumentenbaues), 1952.

L.: Sv. Cecilija, 1933, n. 5; Primorske nóvine, 1936, n. 139; Riječka revija, 1955, n. 5–6; Muzička Enc. 2.

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Albert Schweitzer

Ludwig Philipp Albert Schweitzer (* 14. Januar 1875 in Kaysersberg bei ColmarElsaß-Lothringen; † 4. September 1965 in LambarénéGabun) war ein deutsch-französischer ArztPhilosophevangelischer TheologeOrganistMusikwissenschaftler und Pazifist. Er gilt als einer der bedeutendsten Denker des 20. Jahrhunderts.

Schweitzer, der „Urwaldarzt“, gründete ein Krankenhaus in Lambaréné im zentralafrikanischen Gabun. Er veröffentlichte theologische und philosophische Schriften,[1] Arbeiten zur Musik, insbesondere zu Johann Sebastian Bach, sowie autobiographische Schriften in zahlreichen und vielbeachteten Werken. 1953 wurde ihm der Friedensnobelpreis für das Jahr 1952 zuerkannt, den er 1954 entgegennahm.[2]

web Albert-Schweitzer-Museum Günsbach

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